Was als gewöhnlicher Verkauf über eine Internetplattform begann, endete am Mittwochabend (04.03.2026) gegen 19:00 Uhr in einem schweren Raubdelikt. Ein Mann hatte sich in der Mainzer Altstadt mit einem vermeintlichen Interessenten getroffen, um sein altes Mobiltelefon zu verkaufen.
Brutaler Raub in Mainz mit anschließender Flucht
Schon während des Treffens wirkte das Verhalten des jugendlichen Käufers verdächtig, da dieser mehrfach forderte, das Gerät in die Hand zu nehmen. Als der Verkäufer dies verweigerte, eskalierte die Situation: Der Jugendliche entriss ihm das Handy und gab unmittelbar einen Schuss aus einer Gaspistole in Richtung des Geschädigten ab. Glücklicherweise blieb der Verkäufer unverletzt.
Festnahme durch die Polizei
Der Täter flüchtete nach dem Raub in Mainz zunächst zu Fuß, verfolgt vom Opfer, das zeitgleich den Notruf wählte. Dabei beobachtete der Bestohlene, wie der Räuber die Beute an einen Komplizen übergab, bevor sich beide in verschiedene Richtungen absetzten.
Der schnelle Fahndungserfolg gelang einer Pedelec-Streife der Polizei Mainz. Die Beamten konnten beide Tatverdächtigen im Nahbereich stellen und vorläufig festnehmen. Bei den Durchsuchungen wurden sowohl das geraubte Mobiltelefon als auch die Tatwaffe (Gaspistole) sichergestellt.
Schwere Vorwürfe gegen die Beschuldigten
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu dem Raub in Mainz aufgenommen. Die beiden Festgenommenen müssen sich nun in Verfahren wegen schweren Raubes und dem verbotswidrigen Mitführens einer Schusswaffe verantworten. Die Polizei nutzt diesen Vorfall als Mahnung, bei Verkäufen über Online-Plattformen stets auf öffentliche, belebte Orte zu achten und bei verdächtigem Verhalten skeptisch zu bleiben.





