Rüsselsheim am Main ist gleich zu Beginn der Pilotphase für freiwillige Lolli-Tests in Kitas mit dabei, mit denen auf Corona-Infektionen getestet werden kann. Mit den Lolli-Tests starten am Mittwoch (16. Juni) acht Kitas, davon vier städtische und vier freie.

Bürgermeister Dennis Grieser dazu

„Die Stadt Rüsselsheim will mehr Erkenntnisse zum bisher diffusen Infektionsgeschehen gewinnen. Die Lolli-Tests sind ein Baustein, um sonst unerkannte Infektionen zu erkennen und Infektionsketten möglichst frühzeitig zu unterbrechen“, sagt Bürgermeister Dennis Grieser.

Ab der kommenden Woche beteiligen sich dann insgesamt 23 Kitas, davon 17 städtische und sechs freie Kitas. Über diese breit angelegten Testungen in den Kitas hinaus nimmt eine städtische Kita an einer wissenschaftlichen Studie teil.

So funktionieren die Tests

Zwei Mal die Woche machen die Kinder in den teilnehmenden Kitas einen Lolli-Test und lutschen für zehn Sekunden an einem Teststäbchen. In den Gruppen bündeln die Beschäftigten bis zu anonyme 15 Proben zu einer Gesamtprobe, die ein Labor auswertet. Sollte in einer Gesamtprobe ein positives Testergebnis vorliegen, geht die gesamte Gruppe in Vorsorge-Quarantäne. Am darauffolgenden Morgen erfolgt die Einzeltestung der Teilnehmenden aus der betroffenen Gruppe.