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SPD Mainz zur Absage der Straßenfastnacht: „Leider ist es für unbeschwerte Feste noch zu früh“

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Die Mainzer SPD unterstützt ausdrücklich die Entscheidung der Stadtverwaltung, wonach am Fastnachtswochenende keine Veranstaltungen stattfinden werden. „Das bedauern alle, und alle finden es dennoch richtig“, erklärte der kommissarische Vorsitzende der Mainzer SPD Dr. Eckart Lensch. „Oberbürgermeister Michael Ebling hat völlig recht, wenn er sagt, dass die Straßenfastnacht zur Zeit nicht vorstellbar ist. Was er und Ordnungsdezernentin Manuela Matz vorgetragen haben, findet unsere uneingeschränkte Rückendeckung.“


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Die aktuelle Situation verlangt diese Absage

„Eine Verbreitung des Virus in einer großen Gruppe von feiernden Menschen kann bei der aktuellen Inzidenz nicht zugelassen werden“, sagte Lensch. „Die Einschränkungen und die Maßnahmen, die die Pandemie nach sich zieht, beanspruchen uns in einem Maß, das wir so nicht kannten. Wir wissen, warum wir uns diesen Anstrengungen unterziehen. Leider ist es für unbeschwerte Feste noch zu früh.“

Die Fünfte Jahreszeit sei für viele Mainzerinnen und Mainzer ein unverzichtbarer Abschnitt. „Die Fastnacht führt Menschen zusammen, unterhält sie, bietet ihnen fröhliche Stunden“, so Lensch. „Sie ist Teil unserer Stadt, und für viele Mainzerinnen und Mainzer ein wichtiger Bezugspunkt in ihrem Leben. Umso schmerzlicher ist die erneute Absage der Veranstaltungen in diesem Jahr. Dennoch lebt die Fastnacht. Sie lebt in den Herzen der Menschen und wartet auf die Zeit nach der Pandemie. Und sie lebt auch im Netz. Hier gibt es Angebote, die sich bereits bewährt haben.“

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Raubüberfall mit Säbel und Stichwerkzeug in Mörfelden-Walldorf

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Polizei im Burgpark Gustavsburg

Am Freitagabend (21. Januar 2022) kam es gegen 22:00 Uhr zu einem Raubüberfall in Mörfelden-Walldorf. Ein Discounter im Ortsteil Walldorf wurde durch bislang zwei unbekannte Täter überfallen.


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Die beiden Täter waren bewaffnet

Gegen 22:00 Uhr betraten zwei maskierte junge Männer den Supermarkt im Vitrolles-Ring mit einem säbelartigen Messer und einem spitzen Gegenstand. Sie bedrohten die noch anwesenden Mitarbeiter und erbeuteten mehrere hundert Euro in Scheinen und flüchteten zu Fuß im Anschluss in Richtung des nahegelegenen Waldstückes. Bei dem Raubüberfall wurde niemand körperlich verletzt.

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Täterbeschreibung:

  • Beide Männer waren ca. 20 – 25 Jahre alt
  • 180 bis 190 cm groß
  • Sie trugen dunkle Strickmützen
  • schwarzes Tuch oder Schal vor dem Gesicht
  • Einer trug eine schwarze Sportjacke mit Emblem auf der Brust
  • Der Andere eine schwarze Joggingjacke und Jogginghose

Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei, in die zeitweise auch der Polizeihubschrauber eingebunden war, verlief bislang ohne den gewünschten Erfolg. Der Kriminaldauerdienst des Polizeipräsidiums hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter der Telefonummer 06142 6960.

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Ist Bitcoin ein nutzloser Kult?

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Bitcoin, Symbolbild
Bitcoin, Symbolbild

Der Wirtschaftsnobelpreisträger und ehemalige Kryptowährungskritiker Paul Krugman hat auf Twitter eine interessante Aussage zu Bitcoin gemacht. Seiner Meinung nach könnte der digitale Vermögenswert unabhängig von den äußeren Umständen überleben, allerdings nur als im Grunde nutzloser Kult. Seine Kommentare wurden während des steilen Einbruchs des Marktes veröffentlicht.

Kritik an Kryptowährungen und Bitcoin ist regelmäßig zu hören. Blockchain-Vermögenswerte sind besonders unbeliebt, weil jeder Nutzer der Münzen persönlich für ihre Sicherheit verantwortlich sein muss, was der üblichen Erfahrung im Umgang mit Banken widerspricht. Dementsprechend haben Kritiker Angst davor, dass junge Anleger ihr Geld durch Betrüger oder einfache Unachtsamkeit verlieren könnten.

Allerdings hat die Abneigung gegen Kryptowährungen in diesem Fall stark zugenommen. Erst sprach Elon Musk über die Gefahren des BTC-Minings, und dann hat China den Banken wieder einmal den Umgang mit den Münzen verboten. Endlich hat sich nun auch ein berühmter Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger der Kritik angeschlossen.

Wie lange wird Bitcoin existieren? Krugman glaubt, dass BTC keine Innovation ist. Diese Kryptowährung existiert seit 2009, und in all dieser Zeit scheint niemand eine geeignete legale Verwendung für sie gefunden zu haben. Es ist ein unbequemes Tauschmittel, kein stabiles Mittel zum Sparen und schon gar keine Rechnungseinheit. Wir sind mit dieser Sichtweise nicht einverstanden. Bitcoin kann wegen langsamer Transaktionsgeschwindigkeiten und anderer technischer Unzulänglichkeiten kritisiert werden, aber die Kryptowährung hat definitiv ihre Glaubwürdigkeit als Mittel zum Sparen bewiesen. Außerdem kann man vom Kryptoandel auf solchen Plattformen wie Bitcoin Buyer profitieren.

Einfach im Moment nutzt Paul Krugman die Situation und den spürbaren Einbruch des BTC-Kurses aus. Gleichzeitig erinnert sich der Experte nicht daran, wie stark der Wert des Vermögenswerts am Vortag gestiegen ist – und schon gar nicht vergleicht er ihn mit Gold, dem S&P500-Index und anderen beliebten Instrumenten.

Aus unserer Sicht ist Bitcoin in der Tat etwas Einzigartiges und verändert die etablierte Ordnung der Dinge, aber Krugman fährt fort. Der Experte ist der Meinung, dass der Kryptomarkt vor dem Zusammenbruch in dieser Woche zwar eine Kapitalisierung von mehr als 2 Billionen Dollar erreicht hatte, dass aber selbst BTC in vielen Bereichen des menschlichen Lebens noch nicht weit verbreitet ist.

So stieg beispielsweise die durchschnittliche Transaktionsgebühr für die wichtigste Kryptowährung Ende April 2021 auf 62,77 US-Dollar – bei solchen Zahlen kann BTC eindeutig nicht als Währung für alltägliche Einkäufe verwendet werden. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Blöcke im Bitcoin-Netzwerk alle zehn Minuten erscheinen und der Durchsatz der Kryptowährung auf sieben Transaktionen pro Sekunde begrenzt ist. Vor diesem Hintergrund haben viele prominente Kryptowährungsenthusiasten bereits angedeutet, dass Bitcoin einfach in Vergessenheit geraten könnte, wenn seine Entwickler nicht proaktiver werden und das Protokoll der Kryptowährung aktualisieren.

Streitigkeiten über die Blockgröße verursachten 2017 einen Riss in der Kryptowährungsgemeinschaft und führten zur Gründung der Bitcoin Cash (BCH)-Fork. Die Entwickler von Bitcoin Cash haben die Blockgröße des Protokolls auf 8 MB und dann auf 32 MB erhöht, um das von Satoshi Nakamoto im ursprünglichen Bitcoin-Whitepaper skizzierte Konzept des elektronischen Peer-to-Peer-Geldes umzusetzen. BCash ist es jedoch nie gelungen, das ursprüngliche Projekt zu ersetzen.

Auf die Weigerung der Bitcoin-Entwickler, die Blockgröße zu erhöhen, folgte ein Paradigmenwechsel in der Öffentlichkeit, woraufhin die Befürworter der wichtigsten Kryptowährung begannen, sie mit digitalem Gold zu vergleichen. Und obwohl Analysten argumentieren, dass Bitcoin eher früher als später zu einem stabilen Preis finden wird, ist dieser Tag noch nicht gekommen. Die jüngste Marktvolatilität ist ein deutlicher Hinweis darauf, ebenso wie der konstante Strom großer BTC-Mengen in zentralisierte Börsen, da große Akteure ständig versuchen, aus Marktschwankungen Kapital zu schlagen.

Paul Krugman merkte an, dass der wahrgenommene Wert von Bitcoin auf der Illusion beruhe, es handele sich um eine technologische Lösung für den drohenden Zusammenbruch des globalen Finanzsystems, in Wirklichkeit sei es aber nichts anderes als libertärer Wahnsinn.

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Rheinhessen und das Nahegebiet starten in das Wasserstoffzeitalter

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Jetzt ist offiziell der Startschuss gefallen: Die Region Rheinhessen-Nahe startet ins Wasserstoffzeitalter. Das Gemeinschaftsprojekt „HyStarter“ der Landkreise Mainz-Bingen, Alzey-Worms und Bad Kreuznach begann mit einer öffentlichen Videokonferenz mit Grußworten der Landrätinnen Dorothea Schäfer (Mainz-Bingen) und Bettina Dickes (Bad Kreuznach) sowie Landrat Heiko Sippel (Alzey-Worms). Im Verlauf des Tages wurde klar: Sowohl die Erwartungen als auch die Motivation sind auf allen Seiten hoch.


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Landrätin Bettina Dickes

„Die Region Rheinhessen-Nahe ist als HyStarter-Region im Bundeswettbewerb HyLand ausgezeichnet worden“, erklärt Landrätin Bettina Dickes. Dies ist mit einer Förderung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) verbunden. Koordiniert wird HyLand von der Nationalen Organisation für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH). „Wir werden uns initial mit der grundsätzlichen Frage auseinandersetzen, ob und welche Möglichkeiten es gibt, Wasserstoff in die regionale Wertschöpfungskette zu integrieren und somit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, so Bettina Dickes weiter.

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Landrätin Dorothea Schäfer

Bereits in der Vergangenheit kooperierten die drei Landkreise erfolgreich wie beispielsweise im kommunalen Umweltmanagementprojekt ÖKOPROFIT. Landrätin Dorothea Schäfer zeigt sich im Hinblick auf die gemeinsame Aufgabe zuversichtlich: „Es herrscht gerade eine Aufbruchsstimmung.  Wichtig für unser Vorgehen ist, dass wir nicht nur den Nutzen aufzeigen, sondern Wasserstoff auch ausreichend nachhaltig in der Region produzieren. Ich bin sicher, dass wir Antworten finden und sehr gespannt, was wir in der kommenden Zeit erreichen.“

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Landrat Heiko Sippel

„Das übergeordnete Ziel ist die Klimaneutralität bis 2050. Gerade der Wandel im Verkehrs- und Wärmesektor ist in Bezug auf Treibhausgasemissionen bedeutsam. Dazu kann Wasserstoff einen wichtigen Beitrag leisten. Grundsätzlich sind folgende Fragen zu klären:  wie können wir den Wasserstoff regional herstellen und nutzen? Dabei sind auch die Verteilung und Speicherung essenzielle Fragestellungen.“


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Impulsvortrag von Prof. Dr. Bernhard Seyfang

Moderiert wurde die Veranstaltung von Spilett new technologies, die Teil eines  Beraterkonsortiums der NOW GmbH sind und den Prozess fachlich und organisatorisch begleiten. Den Grußworten folgte ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Bernhard Seyfang von der TH Bingen zu Wasserstoff und seinen diversen potenziellen Einsatzmöglichkeiten in der Wirtschaft. Anschließend stellte Tilman Wilhelm von der NOW GmbH das Bundesprogramm HyLand vor.

Im Mittagsteil fand ein Workshop mit ausgewählten Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Energieversorgern statt, um erste Handlungsideen zu erarbeiten. Diese sollen in den nächsten Monaten in ein konkretes Konzept eingearbeitet werden.

Informationen rund um den HyStarter-Prozess gibt es bei der regionalen Steuerungsgruppe. Diese besteht aus dem Klimaschutzmanager des Landkreises Bad Kreuznach (Simon Haas, simon.haas@kreis-badkreuznach.de), dem Umwelt- und Energieberatungszentrum des Landkreises Mainz-Bingen (Martina Schnitzler, schnitzler.martina@mainz-bingen.de) und dem Klimaschutzmanager des Landkreises Alzey-Worms (David Ullrich; ullrich.david@alzey-worms.de).

Hintergrund: Die Region Rheinhessen-Nahe ist eine der 30 Gewinnerregionen im Wettbewerb „HyLand-Wasserstoffregionen in Deutschland“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV). Die Kategorie „HyStarter“ ist dabei die erste von drei Stufen. Die Teilnehmer werden ein Jahr lang fachlich und organisatorisch bei der Entwicklung eines regional zugeschnittenen Wasserstoffkonzepts und der Bildung eines Netzwerks für lokale Wasserstoffakteure begleitet. Mehr Informationen finden Sie unter www.hy.land.

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Fünf verletze Personen – Feuerwehr rettete mehrere Menschen aus den Flammen

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In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (21. Januar 2022) wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gegen 2:30 Uhr zu einem folgenschweren Einsatz in der Schaumburger Straße in Frankfurt-Sossenheim alarmiert. Mehrere Personen wurden dabei verletzt.


Mehrere Personen wurden aus den Räumen gerettet

Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, machten sich an den Fenstern und Balkonen mehrere Personen bemerkbar. Eine Wohnung im Erdgeschoss stand in Flammen und der Treppenraum war verraucht und nicht als Fluchtweg nutzbar.

Sofort wurden zur Menschenrettung die tragbaren Leitern angestellt und die Betroffenen nach unten ins Freie gebracht. Zeitgleich wurde von mehreren Trupps die Brandbekämpfung und Entrauchung eingeleitet. Bewohner, die sich außerstande sahen über eine der Leitern das Gebäude zu verlassen wurden zuerst auf dem Balkon betreut und sobald möglich mit Fluchthauben über die Treppe ins Freie begleitet.

Zuletzt waren 11 Bewohner des Gebäudeabschnittes, in dem die Brandwohnung liegt, evakuiert worden. Insgesamt wurden 22, vom Brand und vom Brandrauch, betroffene Personen vom Rettungsdienst gesichtet. Fünf Personen wurden ins Krankenhaus gebracht, darunter zwei Schwerverletzte.

Rund 100 Einsatzkräfte vor Ort

Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Im Einsatz waren insgesamt rund 60 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren aus Sossenheim und Höchst. Ebenfalls vor Ort waren rund 30 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes mit 15 Fahrzeugen sowie drei Notärzte und die Polizei. Zur Bewältigung der möglichen hohen Verletztenzahlen war dafür eine sogenannte MANV 10 (Massenanfall von Verletzten) Lage etabliert worden.

Die Stadt Bingen erhält 6,24 Mio. Euro Fördergelder

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Innenminister Roger Lewentz hat Thomas Feser, dem Oberbürgermeister der Stadt Bingen am Rhein (Landkreis Mainz-Bingen), zwei Förderbescheide über weitere 6,24 Millionen Euro aus den Bund-Länder-Programmen „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ überreicht. Gefördert werden städtebauliche Maßnahmen im Stadtkern von Bingen und im Fördergebiet „Bingerbrück“.


Minister Lewentz bei der Bescheidübergabe

„Im Fördergebiet „Stadtkern“ möchte die Stadt Bingen die Mittel insbesondere für die Sanierungsberatung sowie für die Modernisierung und Sanierung der Volkshochschule nutzen. Im Fördergebiet „Bingerbrück“ liegt der Schwerpunkt auf den Maßnahmen rund um den Neubau des Familienzentrums Bingerbrück. Unter anderem sollen hierfür weitere Grundstücke freigelegt und Stellplätze für das Familienzentrum errichtet werden“, sagte Minister Lewentz bei der Bescheidübergabe.

„Ich bin außerordentlich dankbar dafür, dass das Land Rheinland-Pfalz mit diesen Fördermitteln die erfolgreiche Entwicklung in unserer Stadt unterstützt. Der Erfolg lässt sich an bereits realisierten Projekten ablesen“, betont Oberbürgermeister Feser. Mit der Fortsetzung der Förderung könne man weitere wichtige Vorhaben im Stadtteil Bingerbrück und in der Innenstadt auf den Weg bringen.

Die Städtebauförderung umfasst verschiedene Förderprogramme für unterschiedliche städtebauliche Herausforderungen. Das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ dient der Stabilisierung und Aufwertung von Stadt- und Ortsteilen. Die Förderung stärkt diese Stadtteile und leistet so einen Beitrag zum Zusammenhalt der Stadtgesellschaft, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen und zur Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität der jeweiligen Stadt- und Ortsteile.

Mit den Programmen „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ und „Lebendige Zentren“ stehen Programme für die Erneuerung und Entwicklung von Innenstädten und Ortskernen, historischen Altstädten und Stadtteilzentren sowie zur Bewältigung des wirtschaftlichen und demographischen Wandels zur Verfügung.

„Das Fördersystem der Städtebauförderung hat sich bestens bewährt, um Innenstädte aufzuwerten und sie zu attraktiven und identitätsstiftenden Standorten insbesondere für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur zu entwickeln“, so Minister Lewentz.

Teilsperrung am Autobahnkreuz Mainz-Süd

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Autobahnbaustelle , Kreuz Mainz Süd

In der Zeit von Samstagmorgen (22. Januar 2022) um 9:00 Uhr bis Sonntag (23. Januar 2022) um 17:00 Uhr wird die Behelfsbrücke am Autobahnkreuz Mainz Süd (Autobahn A60/A63) aufgrund von Wartungsarbeiten vollgesperrt. Es wird dadurch zu Verkehrsbehinderungen kommen. Das teilte die Autobahn GmbH mit.


Verkehrsbehinderungen auf der A60

Der Verkehr auf der A60 in Richtung Bingen wird über die verbleibende offene Spur auf der alten Bestandsbrücke geführt. Verkehrsteilnehmer, die auf die Autobahn A63 in Richtung Alzey und Kaiserslautern unterwegs sind, können dann an der Anschlussstelle Mainz-Lerchenberg drehen. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert sein.

Der Verkehr in Fahrtrichtung Frankfurt kann am Wochenende weiterhin ohne Einschränkungen fließen.

Verkehrsbehinderungen auf der A63

Zudem werden die beiden Fahrtrichtungen auf der A63 wechselseitig gesperrt werden. Dabei wird der Verkehr in Richtung Mainz an der Anschlussstelle Klein-Winternheim über die Kreisstraße K51, die Landstraße L426, die Anschlussstelle Mainz-Lerchenberg und die Haifa-Allee umgeleitet. Verkehrsteilnehmer, die in Richtung Alzey unterwegs sind, werden über die Anschlussstelle Mainz-Lerchenberg umgeleitet.

Informationen zur Baumaßnahme:

Das Autobahnkreuz Mainz-Süd wurde Mitte der 1960er-Jahre gebaut. Bei den Brückenbauwerken im Bereich des Autobahnkreuzes Mainz-Süd wurde im Jahr 2015 erneut ein „nicht ausreichender Zustand“ festgestellt. Es zeigte sich auch, dass aufgrund der hohen Investitionen eine Sanierung nicht wirtschaftlich ist. Infolgedessen wurden Ersatzneubauten erforderlich. Ende Juni im Jahr 2017 wurde schließlich mit den Bauarbeiten begonnen. Die Baukosten belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro.

Fahndung: Mann bedroht Kind und kündigt Morde an

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Fahndung
Fahndung

Am Mittwoch (19. Januar 2022) wurde ein 11 Jahre alter Junge von einem bislang noch unbekannten Mann mit einer Waffe bedroht. Die Polizei sucht nun nach dem Unbekannten und bittet die Öffentlichkeit um Hinweise.


Busfahrer warf den Täter aus dem Bus

Zwischen 15:15 Uhr und 16:00 Uhr war der 11-jährige Junge mit dem Bus der Linie 55 in Frankfurt von der Haltestelle Dunantring aus in Richtung Rödelheim unterwegs. Im hinteren Teil des Busses kam ein Unbekannter auf ihn zu, der ihn mit einer Waffe bedroht und geäußert haben soll: „Ich bin ein Mörder und werde euch alle hier umbringen!“. Der 11-Jährige lief daraufhin zu dem Busfahrer, welcher den Unbekannten aus dem Bus warf. Die Eltern des Jungen informierten später die Polizei.

Personenbeschreibung des Täters:

  • etwa 170 cm groß
  • Dreitagebart
  • sprach akzentfreies Deutsch
  • die oberen Schneidezähne fehlten
  • Brillenträger

Die Polizei sucht nach Zeugen und nach dem Busfahrer, die sich bitte unter der Rufnummer 069-75511700 bei den Ermittlern melden.

Mainuferweg in Gustavsburg wird für mehrere Wochen gesperrt

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Die Stadtverwaltung informiert, dass der Kreis Groß-Gerau ab Ende Januar/Anfang Februar den Fuß- und Radweg am Mainufer, im Bereich zwischen der Mainbrücke und dem gepflasterten Teil, mit einer neuen Deckschicht befestigen lässt. Der Mainuferweg im Stadtteil Gustavsburg ist Teil der Radschnellverbindung „Kelsterbach/Frankfurt-Mainz“.


Bis Anfang April gesperrt

Der Weg muss in dem Abschnitt bis voraussichtlich Anfang April komplett gesperrt werden. Die an dem Weg liegenden Kleingärten sind in dieser Zeit an den Engstellen Kostheimer Brücke nicht von der Mainseite aus erreichbar beziehungsweise im späteren Verlauf nur über einen schmalen Trampelpfad. Die Umleitungsstrecke für die Radfahrer führt durch die Merianstraße.

Zudem sind auch die Parkplätze, die sich unter der Mainbrücke befinden, ab dem 24. Januar 2022 um 7:00 Uhr gesperrt.

Mainuferweg in gustavsburg wird für mehrere wochen gesperrt
Sperrung aufgrund von Bauarbeiten am Mainweg in Gustavsburg | Foto: BYC-News | Chiara Forg

„Maßnahme ist ein wichtiger Beitrag für die Förderung des Radverkehrs“

Die Herstellungskosten inklusive der Markierung und Beschilderung übernimmt der Kreis Groß-Gerau. Er erhält dafür Fördermittel nach dem Mobilitätsfördergesetz. Die Planung hat die Stadtverwaltung beauftragt. „Die Maßnahme ist ein wichtiger Beitrag für die Förderung des Radverkehrs in unserer Stadt“, sagte Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha. Damit werde eine Lücke geschlossen und den Radfahrern die Nutzung dieser wichtigen Verbindung erleichtert.

Mehr Grün in der Stadt Mainz – Förderprogramm für Dach- und Fassadenbegrünungen

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Das Grün- und Umweltamt der Stadt Mainz und die Mainzer Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz haben ein Förderprogramm für Dach- und Fassadenbegrünungen ins Leben gerufen. Durch Zuschüsse sollen vor allem private Grundstückseigentümer dazu ermutigt werden, Dächer und Außenwände ihrer Immobilien mit geeigneten Pflanzen in grüne Oasen zu verwandeln. Der Anteil an grünen Flächen im besiedelten Stadtgebiet kann hierdurch deutlich gesteigert werden.


Die Vorteile sind bekannt

Pflanzen produzieren Sauerstoff, filtern Schadstoffe und Staubpartikel, sie halten Regenwasser zurück und die Verdunstung sorgt für Kühlung und verringert die innerstädtische Wärmebelastung. Für die Menschen in der Stadt trägt dies zur Beibehaltung der Lebensqualität in Zeiten des Klimawandels bei. Die grüne Hülle senkt zudem die Energiekosten des Gebäudes, eine Kombination von Photovoltaik und Dachbegrünung ist möglich. Dies dient gleichzeitig der Umsetzung der Maßnahme B 1.2 Entwicklung „Grüner Infrastruktur – Mitwachsende Begrünung“ des Masterplan 100% Klimaschutz Mainz.

Darüber hinaus bieten Dach- und Fassadenbegrünungen Tieren wie Insekten und Vögeln Nahrung und Nistmöglichkeiten, sie dienen als wichtige Trittsteine im Biotopverbund und tragen zur Erhaltung der Artenvielfalt bei – auch im Sinne der Biodiversitätsstrategie der Stadt Mainz.

Förderantrag stellen

Der Antrag kann bei der Mainzer Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz gestellt werden (Hier geht es zum Förderantrag). Gefördert werden extensive und intensive Dachbegrünungen sowie bodengebundene Fassadenbegrünungen von Gebäuden und freistehenden Mauern im Stadtgebiet von Mainz auf privaten Grundstücken.

Antragsberechtigt sind private Grundstückseigentümer, Wohnungseigentümergemeinschaften, Mieter, Vereine, Verbände sowie kleine und mittlere Unternehmen.

Voraussetzungen:

  • Die Antragstellung muss vor Baubeginn erfolgen.
  • Die Dach- und Fassadenbegrünung ist von einem Fachbetrieb gemäß dem Stand der Technik zu planen und auszuführen.
  • Die Begrünungsmaßnahme muss freiwillig erfolgen, es darf keine Verpflichtung zur Begrünung zum Beispiel aufgrund von kommunalen Satzungen bestehen.
  • Die Begrünung ist für einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren anzulegen.

Die Förderung ist zusätzlich mit weiteren Förderprogrammen kombinierbar. Auch die Kombination mit einer Photovoltaikanlage ist möglich. So sind Flächenpotenziale gleich mehrfach nutzbar.

Für Dach- und Fassadenbegrünungen gibt es einen finanziellen Zuschuss von bis zur Hälfte der Kosten. Die maximalen Fördersummen liegen je nach Größe der Gebäude und Flächen bei 3.000 und 7.000 Euro für Dächer und 500 und 1.000 Euro bei Fassaden.

Wöllstein erhält 3,75 Millionen an Förderung – Sanierung vom historischen Rathaus

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Rathaus Woellstein
Rathaus Woellstein

Innenminister Roger Lewentz hat dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wöllstein (Landkreis Alzey-Worms), Gerd Rocker, einen Förderbescheid über 3,75 Millionen Euro aus dem Investitionsstock 2021 überreicht. Gefördert werden die Sanierung und die Erweiterung des Verwaltungsgebäudes der Verbandsgemeinde.


Historisches Rathaus der Gemeinde

„Die Verbandsgemeinde Wöllstein plant, die Mittel nicht nur für die energetische Sanierung des Gebäudes, sondern auch für die Modernisierung der Haustechnik und die notwendige Brandschutzertüchtigung einzusetzen. Zusätzlich soll im gesamten Gebäude die Barrierefreiheit hergestellt werden. Hierfür sind unter anderem der Einbau eines Aufzugs und die Einrichtung einer behindertengerechten WC-Anlage vorgesehen“, sagte Minister Lewentz bei der Bescheidübergabe.

Das historische Rathaus der Verbandsgemeinde Wöllstein wurde im Jahr 1904 als Amtsgerichtsgebäude errichtet und ist von hoher denkmalschutzrechtlicher Wertigkeit. Aus diesem Grund hat sich die Verbandsgemeinde für den Erhalt des Gebäudes und einen Erweiterungsanbau anstelle eines Neubaus entschieden. Der Anbau ist mit einer Hauptnutzfläche von etwa 274 Quadratmetern geplant.

„Mit dem Investitionsstock stellen wir dort Mittel zur Verfügung, wo andere Förderinstrumente nicht greifen, die einzelnen Projekte jedoch die kommunale Infrastruktur nachhaltig stärken können“, betonte der Minister. Der Bau und die Sanierung kommunaler Einrichtungen zählen zu den typischen Fällen für eine Unterstützung aus dem Investitionsstock.

Fahrzeug überschlägt sich mehrfach auf der Bundesstraße B48 im Donnersbergkreis

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Am Donnerstagmittag (20. Januar 2022) kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B48 zwischen Imsweiler und Schweisweiler. Der Fahrer des Wagens wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Überholmanöver ging schief

Ein 31-jähriger Autofahrer aus dem Donnersbergkreis befuhr die B48 und krachte nach einem Überholvorgang wahrscheinlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts in die Betonleitwände, die den Radweg zur Bundesstraße abgrenzen. Dadurch verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, so dass sich dieses mehrfach überschlug und am anderen Straßenrand seitlich zum Liegen kam.

Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. An dem Fahrzeug entstand ein Totalschaden, sodass es abgeschleppt werden musste. Im Einsatz waren der Rettungsdienst, die Feuerwehr und die Polizei.

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Die DLRG Ingelheim benötigt dringend ein neues Rettungsboot

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DLRG Ingelheim
DLRG Ingelheim

Die DLRG Ortsgruppe Ingelheim schaut mittlerweile auf mehr als 70 Jahre intensive und sehr erfolgreiche Arbeit im Bereich der Wasserrettung zurück. Neben der Ausbildung zu sicheren Schwimmern und Rettungsschwimmern, wird auch der Wasserrettungsdienst in Rheinhessen und Rheinland-Pfalz gefordert.


Die Boote und das Rettungspersonal werden vielfach eingesetzt

Neben der Rettung von Personen, stellt auch die Sicherung von Großveranstaltungen am Rhein, wie zum Beispiel „Rhein in Flammen“ eine große Herausforderung an die Einsatzbereitschaft. Das Ziel der DLRG Ortsgruppe Ingelheim ist es auch in Zukunft diesen Aufgaben mit anderen Einheiten im Wasserrettungsdienst vollumfänglich nachzukommen. Hinzu kommt, dass die Einsätze im Wasserrettungsdienst und in der Sicherung immer umfangreicher werden.

Diese Aufgaben zu erfüllen, erfordert neben dem persönlichen Engagement der Mitglieder, auch einen hohen Aufwand an technischer Ausstattung. Das derzeit größte Rettungsboot der Ortsgruppe, der „Adler Karl“ wird dieses Jahr 30 Jahre. Trotz guter Pflege sind Zustand und Ausstattung nicht mehr zeitgerecht. Eine Überholung und eine technische Aufwertung sind wirtschaftlich nicht zu empfehlen, teilt die DLRG Ortsgruppe Ingelheim mit.

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Entscheidung für ein neues Rettungsboot

Die Verantwortlichen der DLRG Ingelheim haben sich deshalb für einen Ersatz des „Adler Karl“ entschlossen. Für ein Boot, das sowohl die technischen, als auch die rettungsspezifischen Anforderungen erfüllt ist eine Anschaffungssumme von ca. 130.000 Euro zu veranschlagen.

Die DLRG Ingelheim ist mit ihren derzeit 460 Mitgliedern natürlich nicht in der Lage diese Anschaffung aus eigenen Mitteln zu stemmen. Selbstverständlich werden alle zur Verfügung stehenden Fördergelder genutzt und beantragt. Dennoch braucht der Verein Ihre Hilfe und Unterstützung in Form von Spenden. Wenn Sie den Verein in seinen Bemühungen Leben zu retten unterstützen wollen, können Sie dies mit einer Spende tun.

Sollten Sie an weiteren Informationen interessiert sein, steht Ihnen gerne Christian Virnich, 1. Vorsitzender DLRG Ortsgruppe Ingelheim e.V., persönlich zur Verfügung.

Spendenkonto der DLRG Ortsgruppe Ingelheim:
DLRG Ingelheim am Rhein e.V.
Stichwort: Spende Boot
Sparkasse Rhein-Nahe
IBAN: DE22 560 501 80 18 000 719 85

Adresse:
DLRG Ortsgruppe Ingelheim a. Rhein e.V.
Im Brühl 44
55435 Gau-Algesheim
Telefon: 06725/9378196
E-Mail: info@ingelheim.dlrg.de

Masterplan für mehr Elektro-Mobilität im Kreis Groß-Gerau

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Den Verkehrssektor so umzubauen, dass Treibhausgas-Emissionen deutlich reduziert werden, ist für den Kreis Groß-Gerau ein Baustein für eine klimafreundlichere Zukunft. Neuestes Vorhaben: ein Masterplan zur Elektromobilität. „Wir setzen seit Jahren erfolgreich Projekte in den Bereichen Energiewende und neue Mobilität um, seit dem Kreistagsbeschluss zum Klimanotstand im Juni 2020 verstärken wir unsere Anstrengungen auf diesem Gebiet noch“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer.


Es fehlt allerdings ein strategisches Konzept

Auch im Heimatkreis des Automobilbauers Opel sind immer mehr elektrisch betriebene Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs. Waren vor zwei Jahren Anfang 2020 im Kreis Groß-Gerau noch 761 rein elektrisch betriebene Autos zugelassen, so kletterte die Zahl binnen zwei Jahre bis heute auf 1963. Zum Vergleich: Die Zahl der zugelassenen Hybrid-Benziner beträgt aktuell 2368 Fahrzeuge. Insgesamt sind zurzeit im Kreis Groß-Gerau rund 207.000 Fahrzeuge zugelassen. „Zwar hat die Kreisverwaltung Groß-Gerau inzwischen mehrere Elektrofahrzeuge als Dienstwagen einschließlich Lademöglichkeiten angeschafft. Es fehlt allerdings ein strategisches Konzept, denn die Vision ist, die Fuhrparkflotte schrittweise komplett auf E-Mobilität umzustellen und sämtliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zu ersetzen“, so Astheimer.

„Mit einer flächendeckenden kreisweiten Ladeinfrastruktur wollen wir insgesamt den weiteren Ausbau der E-Mobilität weiter vorantreiben“, sagt Astheimer. Das Elektromobilitätskonzept, das zu 80 Prozent vom Bund gefördert wird, ist dafür die Grundlage: So soll untersucht werden, wie ein bedarfsgerechter Aufbau und eine sinnvolle räumliche Verteilung öffentlich und halböffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur im Kreis aussehen könnte. Auch der weitere Ausbau der Elektrifizierung der Fuhrpark-Flotte wird thematisiert. Ebenso der Ausbau der Ladekapazitäten für Mitarbeiter*innen der Kreisverwaltung. Zudem möchte der Kreis die Chancen neuartiger Mobilitätsangebote ausloten (E-Bike/E-Carsharing; Bestell-Verkehre; autonomes Fahren). Für die Erstellung des Konzepts soll ein externes Fachbüro beauftragt werden.

Konzept richtet sich an verschiedene Zielgruppen

Das Konzept, darauf weist Astheimer ebenfalls hin, richte sich an verschiedene Zielgruppen – von Kommunen über private Nutzer bis hin zu den Energieversorgern. „Der Masterplan soll Entscheidungsgrundlage und Handlungsleitfaden bei der Errichtung der Infrastruktur und der Umsetzung neuer Mobilitätsformen sein“, betont Umweltdezernent Astheimer.

Das Konzept besitze für den Kreis Groß-Gerau ein hohe, verkehrs-, klima- und umweltpolitische Relevanz, so Astheimer. E-Mobilität werde (neben Wasserstoff-Technologien) im Rahmen der globalen Verkehrs- und Energiewende zu einem wichtigen Baustein innerhalb des nachhaltigen Verkehrssystems einer Kommune werden. Astheimer: „Ich bin deshalb sehr froh, dass der Bund mit der Förderung unser Ansinnen unterstützt.“

Dr. Joe Weingarten: „Kontinuierlicher Dialog für die Sportstadt Bad Kreuznach notwendig“

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Der SPD-Bundestagsabgeordnete Joe Weingarten bekennt sich klar zu Förderung des Sports und zur Verpflichtung der Politik, den Sport und seine Vereine zu unterstützen. Nach einem Gespräch mit der Interessengemeinschaft Kreuznacher Sportvereine, die eine höhere Aufmerksamkeit der politisch Verantwortlichen für die Interessen des Sports gefordert hatten, betont Weingarten: „Für unsere Gesellschaft, aber ganz besonders für die Sportstadt Bad Kreuznach mit ihren über sechzig Sport treibenden Vereinen, ist die kontinuierliche Unterstützung durch Politik und Verwaltungen unverzichtbar.“


Die sportlichen Erfolge seien auch eine wichtige Standort- und Tourismuswerbung

Der Wahlkreisabgeordnete für das Naheland verweist darauf, dass Bad Kreuznach mit seinen vom Olympiastützpunkt betreuten Bundesstützpunkten und dessen überragenden Erfolgen im Trampolinturnen und im Kanusport, aber auch mit den sehr guten Leistungen im Ringen, Hockey und Fußball und vielen anderen Sportarten, eine überragende Bedeutung im Land hat: „Ganz Rheinland-Pfalz schaut auf diese Erfolge und die Nachwuchsarbeit, die hier geleistet wird.“ Und das gehe weit über sportliche Belange hinaus: Die sportlichen Erfolge seien auch eine wichtige Standort- und Tourismuswerbung, gerade wenn man, wie Bad Kreuznach, auf den Gesundheitstourismus setze.

Weingarten betonte gemeinsam mit der zweiten Vorsitzenden der Eintracht Kreuznach, Kathrin Breivogel, die hohe sozialpolitische Bedeutung, die der Breitensport in unserer Gesellschaft hat: „Der Sport nimmt Kinder und Jugendliche auf, führt sie in Gemeinschaften ein, integriert insbesondere auch Menschen mit Migrationshintergrund oder mit körperlichen Einschränkungen.“ Da gehe es um mehr als Medaillen und Titel betont der SPD-Bundestagsabgeordnete: „Sport hält, wie Kunst und Kultur, unsere Gesellschaft zusammen.“

Bewegungsmangel von Kindern und Jugendlichen durch die Corona-Pandemie

Weingarten räumt selbstkritisch ein, dass die Politik, auch im Bund, gegenwärtig sehr stark auf die Bewältigung der Corona-Folgen und den Klimawandel konzentriert sei und andere Bereiche, auch der Sport, damit in den Hintergrund getreten seien: „Ich verstehe, dass sich manch ehrenamtlich Tätiger, der seine gesamte Freizeit für den Sport einbringt, da alleine gelassen fühlt. Das müssen wir wieder ändern.“ Auch, um die erschreckenden Defizite durch den Bewegungsmangel von Kindern und Jugendlichen durch die Corona-Pandemie und den damit einher gehenden Ausfall von Sportunterricht, von dem ihm berichtet werde, zu bekämpfen.

Die Interessengemeinschaft der Sportvereine und Sportenthusiasten und Weingarten sind sich einig, dass es durch eine erhebliche Bürokratie, immer kompliziertere Vorschriften beim Bau und Betrieb von Sportstätten und eingeschränkte Finanzmittel bei der Förderung des Sports zunehmend schwieriger wird, ein modernes und für die Kinder und Jugendlichen attraktives Angebot zu schaffen. „Wir haben mittlerweile erhebliche Schwierigkeiten, Spitzentrainer und Trainer in den Vereinen zu gewinnen“, betont Steffen Oberst, Leiter des Olympiastützpunktes und Sprecher der Interessengemeinschaft. „Dass wir es unter diesen Rahmenbedingungen überhaupt schaffen, immer wieder solche sportlichen Erfolge zu erzielen wie in der jüngsten Vergangenheit, grenzt an ein Wunder,“ betonen Oberst und Walter Senft, Sportwart des KSV Bad Kreuznach, und verweisen auf den jüngsten Olympiasieg durch Ricarda Funk.


Rahmenbedingungen für die vielen Vereine in Bad Kreuznach verbessern

Die Kreuznacher Sportbewegung, die in dem Gespräch mit Weingarten auch durch Ringer-Geschäftsführer Oliver Eich, Hans-Wilhelm Hetzel, Hockey-Abteilungsleiter des VfL Bad Kreuznach, den zweiten Vorsitzenden der SG Eintracht, Oliver Holste, und Jan Huyhsen, Geschäftsführer des Post-SV Bad Kreuznach, vertreten war, betont gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten die Notwendigkeit eines konsequenten Dialoges zwischen Sport und Politik: „Wenn wir die sportlichen Erfolge in Bad Kreuznach, aber auch die soziale Aufgabe des Sports weiter führen wollen, muss mehr miteinander geredet werden“. Mit einem gemeinsamen Ziel: „Wir agieren parteipolitisch neutral, aber nicht unpolitisch. Wir wollen auf Missstände hinweisen und in einen konstruktiven Dialog, wollen Verbesserungen anstoßen und die Rahmenbedingungen für die vielen Vereine in Bad Kreuznach verbessern“, betont Sprecher Steffen Oberst.

Die Sport-Interessengemeinschaft und der Abgeordnete haben verabredet, das Gespräch öffentlich fortzusetzen, sobald die Corona-Bedingungen das zulassen. „Wir brauchen einen öffentlichen Austausch zwischen dem Sport und der Politik in der Stadt, im Land und im Bund über die Ziele und Schritte zur Verbesserung der Bedingungen in der Sportstadt Bad Kreuznach. Das bekommen wir nur gemeinsam hin“, schließt Weingarten seine Stellungnahme zu dem Gespräch mit dem Sport.