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Der Real-Markt in Groß-Gerau schließt – Nachfolger steht bereits fest

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Der real-Markt in der Mainzer Straße in Groß-Gerau schließt. Am Donnerstag (31. März 2022) wird der Real zum letzten mal seine Türen für die Kunden öffnen. Bis dahin wird der real-Markt wie gewohnt von 7:00 bis 22:00 Uhr geöffnet bleiben. In das Gebäude einziehen wird ein Edeka-Markt, welcher den Standort ab dem 1. April 2022 übernehmen und voraussichtlich am 5. April 2022 eröffnen wird.

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Verkehrsunfallflucht in Worms: 7er BMW wird stark beschädigt

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In der Nacht von Freitag (25. Februar 2022) auf Samstag (26. Februar 2022) kam es in Worms am Kreisel Martinspforte / Friedrichstraße zu einer Verkehrsunfallflucht, bei dem ein ordnungsgemäß geparkter BMW der 7er-Reihe nicht unerheblich stark beschädigt wird. Vom Unfallverursacher fehlt jede Spur. Die Polizei sucht Zeugen.


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Kontrolle im Kreisverkehr verloren

Der Unfallverursacher war gegen 04:30 Uhr in der Nacht von Freitag auf Samstag aus Richtung Martinspforte im Kreisverkehr Mainzer Straße / Siegfriedstraße / Berliner Ring kommend in Richtung Friedrichstraße unterwegs. Bei der Ausfahrt aus dem Kreisel kam der Unfallverursacher vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem am Fahrbahnrand geparkten weißen BMW der 7er-Reihe.

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Fluchtwagen stark beschädigt

Das Fahrzeug des Unfallflüchtigen, laut Polizeibericht ein Fahrzeug der Marke BMW, wurde durch den Zusammenstoß stark beschädigt. Jedoch konnte er seine Fahrt in Richtung Korngasse weiter fortsetzen. Zeugen, die auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Friedrichstraße standen, informierten die Polizei. Die Fahndungsmaßnahmen nach dem Flüchtigen blieben jedoch ohne Erfolg.

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Die Polizei sucht Zeugen

Da das Fahrzeug stark beschädigt wurde, kann es sein, dass der Unfallverursacher mit seinem Wagen demnächst bei einer Werkstatt vorstellig wird. Auch hier wird gebeten, dass sich Werkstattbesitzer umgehend bei der Polizei melden.
Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeidirektion Worms unter der Telefonnummer 06241 – 852 – 20 40 zu melden.

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Neue Fußgängerampel in Mainz-Kastel für mehr Sicherheit

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Ampel10
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Am Freitagvormittag, 25. Februar 2022, wurde im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel eine neue Fußgängerampel in der Wiesbadener Straße auf Höhe der Hausnummer 77 am Fort Monte Bello in Betrieb genommen worden. BYC-News war vor Ort.


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Andreas Kowol dazu

Im Beisein des Ortsbeirats stellten Verkehrsdezernent Andreas Kowol sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tiefbau- und Vermessungsamts der Öffentlichkeit die neue Anlage vor. „Die neue Fußgängerampel hilft den Kindern der Bertha-von-Suttner-Schule, sicherer zur Schule zu kommen. Aber auch mobilitätseingeschränkte Menschen, etwa mit Kinderwagen, Rollstühlen, Gehhilfen oder Sehbehinderungen, haben es ab sofort einfacher, die Wiesbadener Straße zu queren“, erklärt Kowol.

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Antrag bereits 2015

Der Ortsvorsteher Hartmut Bohrer sprach von einem langersehnten Wunsch für den Stadtteil Mainz-Kastel. Bereits im Jahr 2015 wurde der Antrag im Ortsbeirat gestellt, eine sichere Überquerung der Wiesbadener Straße an dieser Stelle einzurichten. Mit Unterstützung des Orstbeirats und des Stadtrats für Amöneburg-Kostheim-Kastel, Herrn Rainer Schuster, wurden die ersten Gespräche mit dem Tiefbau- und Vermessungsamt der Stadt Wiesbaden geführt. Im Jahr 2020 wurde mit den Bauarbeiten auf der stark frequentierten Wiesbadener Straße begonnen.

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Sicherer Weg in die Schule und Kita nun möglich

Auf dem Gelände des Kastel Housing befand sich das so genannte „Haus der Bildung und Begegnung“, welches nach dem Umbau 2021 von der Bertha-von-Suttner-Schule genutzt wird. Die Schüler, der in der Wiesbadener Straße gelegenen Grundschule, erhalten ab sofort die Möglichkeit die Straße sicher zu überqueren. Ebenso können Eltern mit ihren Kindern diesen Fußgängerüberweg nutzen, um ungefährdet in die AWO Kindertagesstätte Marie Juchacz zu gelangen.

Die Querung der Wiesbadener Straße war in diesem Abschnitt in Mainz-Kastel aufgrund schlechter Einsehbarkeit durch parkende Fahrzeuge und des hohen Verkehrsaufkommens für die Anwohner problematisch. Die neue Fußgängerampel an dieser Stelle wird dem Anspruch der Stadt Wiesbaden Rechnung tragen, einen Schwerpunkt der Verkehrsplanung auf die Fußverkehrsförderung zu legen.

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Anforderungen an die Fußgängerampel

Nach zweijähriger Bauzeit und Kosten in Höhe von über 200.000 Euro für die Ampelanlage, die Steuerung, Anpassung des Fahrradwegs und den Übergang erfüllt der Neubau der Fußgängerschutzanlage die gängigen Vorgaben zur Barrierefreiheit. Taktile Leitelemente auf dem Boden sowie akustische und haptische Signalgeber an den Masten sorgen für eine sichere Querung der Straße. Die Fußgängerampel ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 6 Uhr bis 22 Uhr, samstags von 7 Uhr bis 22 Uhr und sonntags von 9 Uhr bis 22 Uhr in Betrieb.

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„The Fastest Food Plaza“ startet in Frankfurt

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CloudEatery Location Aussenansicht 01
CloudEatery Location Aussenansicht 01

Die Welt der Cloud Kitchen wird immer vielfältiger. Mit „The Fastest Food Plaza in Frankfurt“ lanciert das Start-Up CloudEatery ein neues digitales Bestellerlebnis, das große Auswahl und schnelle Lieferung zusammenführt. Der Lieferservice kommt in wenigen Minuten zum Besteller und bringt Veganes, Curries oder Kuchen und weitere trendige Speisen von sechs eigens entwickelten kulinarischen Brands, die sonst bei verschiedenen Einzelrestaurants bestellt werden müssten. Damit bietet „The Fastest Food Plaza in Frankfurt“ ein virtuelles und reales Food Court-Erlebnis und eröffnet ein ganz neues Gastronomiesegment.


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Die Unternehmensgründer haben das CloudEatery-Konzept so ausgelegt, dass es die üblichen Pain-Points von Lieferservices zu seinen Stärken macht

Alle Abläufe zahlen auf die Erfüllung des außergewöhnlichen „Speedversprechens“ ein. In der Küche sind sämtliche Prozesse durchgängig digitalisiert und schaffen eine bislang in der Gastronomie nicht dagewesene Transparenz. Alle Speisen sind so konzipiert, dass sie nach Bestellung in wenigen Minuten finalisiert und zeitgleich zur Auslieferung bereit sind. Zudem eignen sich die Gerichte besonders gut als Lieferessen – nahezu ohne die bislang üblichen Qualitätseinbußen während der Lieferphase.

CloudEatery verzichtet auf einen eigenen Fahrerpool und setzt auf die Lieferservice-Partner Lieferando, Uber Eats, Eatura und Wolt. Dadurch stehen auch in Spitzenzeiten ausreichende Lieferkapazitäten und erfahrenes Personal zur Verfügung, während die eigenen Ressourcen für die schnelle Vor- und Zubereitung der Gerichte genutzt werden können. Alternativ lädt der erste Standort in Frankfurt zur Abholung oder zum entspannten Vor-Ort-Verzehr in der stylischen Location ein. Bestellt werden kann über die Lieferdienste und über die CloudEatery-App, die vom eigenen Tech-Team programmiert wurde.

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Fun Food und hippe Brands, die Träume wecken

Die besonders schnelle Lieferung ist ein Trumpf, der CloudEatery von herkömmlichen Delivery-Anbietern unterscheidet. Zusätzlich setzen die Macher des Speed-Konzepts auf die Attraktivität ihrer Speisenauswahl und -präsentation. In der scheinbar widersprüchlichen Kombination aus Vielfalt und Geschwindigkeit liegt der eigentliche USP.

Wie auf einem virtuellen Marktplatz präsentiert CloudEatery authentische Gerichte mit seinen Marken:

  • Vegan Pirates (vegan)
  • NokoNoko (fresh & healthy)
  • Hey Liebling! (gutbürgerlich)
  • Nonna Filomena (italienisch)
  • Curry Tyga (asiatische Curries)
  • Lilly Krokant (Kuchen und Sweets).

Die sechs verschiedenen Brands bedienen in ihrer Vielseitigkeit die Bandbreite der internationalen Küche sowie die relevanten aktuellen Trends – und dadurch einfach jeden Geschmack und jeden Verzehranlass. Der ungeliebte Kompromiss einer Gruppenbestellung mit der nötigen Entscheidung für eine bestimmte Essens-Richtung wie zum Beispiel „Pizza oder Asiatisch“ gehört mit CloudEatery jetzt der Vergangenheit an.

Die Liebe zum Detail beim Speisenangebot reicht vom „Greeny Weedy Burger mit grünem Hanf Patty und Hot Red Cole Slaw im Black Burger Bun“ über Gutbürgerliches und Zürcher Geschnetzeltes – wahlweise mit Klößen, Spätzle, Kartoffeln oder Reis – und dem Besten, was Asien an Curry zu bieten hat, bis hin zu zauberhaften, überwiegend veganen Kuchen und Torten – ganz krümelfrei, weil nichts von ihnen übrigbleibt.


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Was die Zukunft liefert – ein schneller Blick

Zum Start in Frankfurt zeigen sich Unternehmensgründer Matthias Schneider und Remo Gianfrancesco voller Erwartung. „Wir möchten Lieferessen schneller, besser, verlässlicher und nachhaltiger machen“, so Geschäftsführer Schneider, der als Food-Entrepreneur auf einschlägige Erfahrungen im Bereich Lieferservice-Business und Geschäftsgründung zurückgreift und sich um den Feinschliff der Küchenabläufe sowie um Branding und Marketing kümmert. „Frankfurt als Business- und Lifestyle-Standort haben wir bewusst für den Pilot mit CloudEatery ausgewählt. Mittel- und langfristig zielen wir auf die nationale und europäische Dimension“. Für Deutschland lautet aktuell die Devise, alle zwei, drei Monate neue Standorte in weiteren relevanten Städten aufzumachen. Gemeinsam mit internationalen Finanzinvestoren wird in den kommenden Monaten die Basis für den internationalen Roll-out gelegt.

Geschäftsführer Remo Gianfrancesco, der zuvor bei dem weltweit größten Caterer den Einkauf in verschiedenen europäischen Ländern verantwortet hat, ist für das Kaufmännische, Standorte und die Logistik zuständig. Als Einkaufsprofi befähigt er das Operations- und Culinary-Team, die kulinarischen Konzepte und Brands stringent zu entwickeln und umzusetzen. „Unser Konzept funktioniert auch deshalb so gut, weil wir die Voraussetzung zur Erfüllung unserer Kundenversprechen schon im Einkauf guter Produkte erfüllen. Die Zutaten können zudem effizient für alle Brands eingesetzt werden. Alle Speisen benötigen etwa gleich kurze Zeit zur Fertigstellung“, erläutert Gründer Gianfrancesco. „Wenn wir möchten, können wir innerhalb von sehr kurzer Zeit eine neue Brand mit einem neuen Speisenangebot kreieren und innerhalb des CloudEatery-Angebotes umsetzen.“

Auch der Weiterentwicklung der eigenen Software für die App, die hundertprozentig Cloud-basiert ist, sind zukünftig keine Grenzen gesetzt. Die CloudEatery-App, die wie ein Backend funktioniert und alle Prozesse digital steuerbar macht, wird kontinuierlich an die Erfahrungen im laufenden Geschäft angepasst, und sowohl die Customer Journey, als auch das Operative können so immer weiter optimiert werden. „Die Entscheidung und auch die Investition in die eigene, selbstentwickelte Software ist eine wesentliche Säule des gesamten Konzepts“, so die Food-Service-Profis. „Zwei Hochleistungs-Server in Süddeutschland sorgen für hohe Sicherheit und Verfügbarkeit.

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FDP Mainz: Vollumfänglichen Ausbau der A643 vorantreiben

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David Dietz FDP Mainz
David Dietz FDP Mainz

„Als koalitionstragende Fraktion im Mainzer Stadtrat unterstützen wir die Position des Mainzer Oberbürgermeisters und der Verkehrsdezernentin ausdrücklich nicht!“ Mit diesen Worten wendet sich der Fraktionsvorsitzende der Mainzer FDP, David Dietz, an den Bundesverkehrsminister Volker Wissing (ebenfalls FDP), um weiterhin für einen Ausbau der sogenannten „6+2-Lösung“ zu werben. „Wenn es gelingen soll, dass wir die Stadt mit weniger Autoverkehr belasten, dann ist eine Stärkung der Autobahn- und Zubringertrassen rund um Mainz unumgänglich“, betont Dietz.


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Die so intensiven wie langwierigen Prüfungen der verschiedenen Ausbauvarianten hätten schlussendlich als Ergebnis den bereits skizzierten vollumfänglichen Ausbau gezeitigt.

„Die immer wieder verzögerte Umsetzung des Ausbaus quält eine ganze Region.“ Der vorgebrachte Einwurf, mit zwei zusätzlichen Spuren sei ein nicht vertretbarer Flächenverbrauch verbunden, habe nicht überzeugen können. „Auch die Möglichkeiten, einen effektiveren Lärmschutz für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger zu realisieren, sprechen unseres Erachtens für die große Lösung“, hält Dietz fest.

„Die Diskussion um den Ausbau der A 643 ist im Grunde vor langer Zeit zu einem Ende gekommen. Es wird wirklich Zeit, dass wir auch auf rheinland-pfälzischer Seite zu Potte kommen.“ Wer ernsthaft glaube, dass mit einer Verknappung der Fläche weniger Verkehr in einer der prosperierendsten Regionen entstehe, der sei mit dieser Position zum Scheitern verurteilt. „Die Verlagerung würde weiterhin unsere Stadt und die betreffenden Ortsteile belasten. Das wollen wir jetzt beenden“, so Dietz

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Ukraine-Konflikt: „Ärzte der Welt“ bringen 100 Mitarbeitende in Sicherheit

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Nach der militärischen Eskalation in der Ukraine bringt Ärzte der Welt seine internationalen Mitarbeiter an sichere Orte und trifft Maßnahmen zum Schutz der lokalen Mitarbeiter. Das Gesamtteam in der Ukraine besteht aus rund 100 Fachkräften.


Rund 125.000 Konsultationen durchgeführt

Ärzte der Welt bietet seit fast acht Jahren humanitäre Hilfe und Gesundheitsversorgung für die Menschen, die entlang der 427 km langen Kontaktlinie in den ostukrainischen Provinzen Luhansk und Donezk leben. In dieser Zeit haben die Teams rund 125.000 Konsultationen durchgeführt. Aufgrund dieser Arbeit profitiert Ärzte der Welt in der Ukraine von der großen Akzeptanz in der Bevölkerung und beabsichtigt, die Menschen weiterhin zu unterstützen, sobald sich die Lage stabilisiert hat und die Teams wieder in die Einsatzgebiete zurückkehren können.

„Als humanitäre Organisation sind wir zutiefst besorgt um die betroffene Zivilbevölkerung, insbesondere in den Provinzen Donezk und Luhansk“, sagt Ärzte der Welt-Direktor François De Keersmaeker. „Die Menschen, die dort leben, werden große Schwierigkeiten haben, Zugang zu medizinischer Versorgung und psychologischer Unterstützung zu erhalten – und das in einer Zeit, in der beides so dringend benötigt wird. Wir fürchten um das Leben unserer Patient*innen in einer Region, in der 30 Prozent über 60 Jahre alt sind und viele ständige medizinische Betreuung und Zugang zu Medikamenten für die chronischen Krankheiten benötigen, an denen sie leiden. Jetzt, da unsere mobilen Einheiten nicht mehr arbeiten können, ist die Situation für diese Menschen noch schwieriger als je zuvor.“

Bei allen politischen und militärischen Entscheidungen muss jetzt der Schutz von Menschenleben absolute Priorität haben

Ärzte der Welt appelliert dringend an die Konfliktparteien, im Einklang mit dem humanitären Völkerrecht Menschen und zivile Einrichtungen wie Schulen und Krankenhäuser zu schützen. Darüber hinaus muss die humanitäre Hilfe erleichtert werden und es müssen sichere Wege für diejenigen geöffnet werden, die die Ukraine verlassen müssen. Alle Staaten, die als sichere Länder gelten, müssen für Menschen aus den betroffenen Regionen offen sein.

Schon vor der gestrigen Eskalation des Konflikts waren fast drei Millionen Menschen in der Ukraine auf humanitäre Hilfe angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Mehr als 850.000 sind Binnenvertriebene. Ärzte der Welt befürchtet, dass diese Zahlen dramatisch ansteigen werden.

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Junger Feuerwehrmann stirbt bei tragischem Unfall

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Am Freitagabend (25. Februar 2022) kam es gegen 17:40 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B41 bei Bad Sobernheim. Ein Feuerwehrmann kam bei dem Unfall ums Leben.


Die Feuerwehr war zu dem Zeitpunkt im Einsatz

Der 60 Jahre alte Autofahrer aus dem Kreis Alzey-Worms befuhr die B41 in Richtung Kirn. Auf Höhe der Abfahrt nach Bad Sobernheim-Steinhardt führten Feuerwehrkräfte zu diesem Zeitpunkt Verkehrssicherungsmaßnahmen wegen eines vorausgegangenen Unfalls durch. Der 60-Jährige erfasste mit seinem Wagen einen 28 Jahre alten Feuerwehrmann aus der Verbandsgemeinde Nahe-Glan und verletzte ihn dabei tödlich.

Die B41 musste für die Landung des ebenfalls alarmierten Rettungshubschraubers bis etwa 20:00 Uhr voll gesperrt werden. Zudem wurde auch ein Unfallgutachter und ein Bereitschaftsstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach hinzugerufen. Der Fahrzeugverkehr wurde abgeleitet. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Wiesbaden hisst die „Mayors for Peace“-Flagge für die Ukraine

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Am Freitagabend (25. Februar 2022) versammelten sich mehr als 600 Menschen auf dem Dernschen Gelände, um Trauer, Schock und Entsetzen über Russlands Angriff auf die Ukraine zum Ausdruck zu bringen. Auch die „Mayors for Peace“-Flagge wurde gehisst. BYC-News war vor Ort.


Wiesbaden hisst „Mayors for Peace“-Flagge

Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat am Freitag wegen der aktuellen Lage in der Ukraine die „Mayors for Peace“-Flagge gehisst. „Das soll ein Zeichen für unseren gemeinsamen Wunsch nach Frieden und Zusammenhalt in Europa sein“, so Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende. Zahlreiche Städte des weltweiten Netzwerkes „Mayors for Peace“, darunter auch Wiesbaden, beteiligten sich an der Aktion, die von Hannover als „Lead City der Mayors for Peace“ initiiert wurde. „Wir sind fest überzeugt, dass Menschen das Recht auf ein Leben frei von Bedrohung haben“, sagte Mende.

Die „Mayors for Peace“-Flagge soll auch am Samstag, 26. Februar, vor dem Rathaus hängen.

Zahlreiche Unterstützungsangebote von den Wiesbadenern

„Wir danken allen Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern, die sich mit den Menschen in der Ukraine solidarisieren“, so Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Sozial- und Integrationsdezernent Christoph Manjura.

Seit Donnerstag erreichen zahlreiche Unterstützungsangebote, aber auch konkrete Fragen die Stadtverwaltung. Auch sei bekannt, dass Wiesbadener Familien mit ukrainischen Wurzeln Verwandte und Freunde aus der Ukraine aufnehmen. „Unser Dank gilt allen Menschen in unserer Stadt, die sich bereit erklären, Menschen aus der Ukraine eine Unterkunft anzubieten“, teilen Mende und Manjura mit.

Auch im Sozialdezernat laufen hierzu die Vorbereitungen auf Hochtouren: „Es stehen derzeit ausreichend Plätze in Notunterkünften zur Verfügung, sodass Menschen, die keine Möglichkeit haben bei Freunden und Verwandten unterzukommen, schnellstmöglich ein Dach über dem Kopf erhalten“.


Hier kann man helfen:

Alle Bürgerinnen und Bürger, die Menschen aus der Ukraine mit ihrem Engagement beim Ankommen in Wiesbaden unterstützen wollen, können sich per Mail an: Hilfen-fuer-Gefluechtete@wiesbaden.de oder werktags telefonisch (0611) 312049 wenden.

Unklar sind jedoch noch einige rechtliche Fragestellungen: Wo müssen sich Ukrainerinnen und Ukrainer, die in Wiesbaden bei Freunden und Familie angekommen sind, melden? Welche Leistungen können sie im Bedarfsfall beantragen? Wie erhalten sie einen rechtsicheren Aufenthaltstitel und vieles mehr? „Wir bitten daher um Verständnis, dass derzeit noch nicht alle Fragen abschließend beantwortet werden können. Sobald uns nähere Informationen vorliegen, werden wir umgehend weitere Informationen zur Verfügung stellen“, bittet Sozial- und Integrationsdezernent Manjura abschließend um Verständnis.

Auswirkungen für Beschäftige und Unternehmen durch den Krieg in der Ukraine

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Alexander Schweitzer
Alexander Schweitzer

„Der hinterhältige Angriffskrieg von Wladimir Putin gegen die Ukraine bricht mit dem Völkerrecht, erschüttert den Frieden in Europa und gefährdet das Leben und Schicksal vieler Menschen, mit denen wir uns solidarisch zeigen. Gleichzeitig werden wir Folgen auch in Rheinland-Pfalz spüren, wenngleich wir die genauen Auswirkungen auf unser Bundesland noch nicht seriös abschätzen können“, sagte der Arbeitsminister (Rheinland-Pfalz) Alexander Schweitzer am Freitag in Mainz.


Arbeitsminister Alexander Schweitzer

Um über die Auswirkungen für Beschäftigte und Unternehmen zu sprechen, traf er sich in einer digitalen Konferenz mit Vertreterinnen und Vertretern des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Industrie- und Handelskammer, der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz und Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther. „Wir stehen schon lange im intensiven Austausch miteinander und nach dieser Eskalation noch viel enger, um Auswirkungen des Krieges auch für unser Land frühzeitig wahrzunehmen und über mögliche Lösungen zu sprechen“, sagte Schweitzer.

Schweitzer bot den Unternehmen dabei an, bei möglichen Rückholaktionen von in der Ukraine tätigen rheinland-pfälzischen Beschäftigten im Zusammenspiel mit Bund und Auswärtigem Amt alle Möglichkeiten zu nutzen, um Menschen und ihren Familien eine sichere Heimkehr nach Deutschland zu gewährleisten. Man behalte auch die wirtschaftliche Entwicklung in Rheinland-Pfalz bei den Unternehmen und Beschäftigten im Blick, die im Außenhandel besonders enge Beziehungen zu der Ukraine und Russland pflegten. Bei Menschen, die aus der Ukraine fliehen und Unterkunft in Rheinland-Pfalz finden, werde sich das Land bemühen, diesen bei dem Weg in den Arbeitsmarkt zu helfen.

Energiepreise werden weiter steigen

Mit Blick auf Energiepreise rechnet Schweitzer mit erneuten Teuerungen, die Unternehmen sowie Verbraucherinnen und Verbraucher treffen. Mit Energie- und Wohlfahrtsverbänden war das Arbeits- und Sozialministerium über steigende Preise bereits vor Ausbruch des Konflikts im Gespräch, weil diese zuvor schon Haushalte belastet haben. Im März plant das Ministerium dazu auch ein Treffen mit der Verbraucherzentrale, bei dem auch die neue kriegerische Eskalation und damit verbundene Folgen für Menschen mit geringem Einkommen zum Thema werden.

Angesprochen haben Unternehmer auch die Sorge vor möglichen Cyberangriffen. „Das Digitalisierungsministerium, der Landesbetrieb Daten und Information, das Innenministerium und allen beteiligten Behörden stehen dazu in engem Austausch, legen besondere Aufmerksamkeit darauf und verstärken Maßnahmen zur Datensicherheit.“ Schweitzer bot Unternehmen und Verbänden an, sich jederzeit an das Digitalisierungsministerium wenden zu können, um konkrete Unterstützung und Verhaltensregeln anzufragen.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Landesvereinigung Unternehmerverbände sowie Industrie- und Handelskammern bedankten sich für die Initiative von Arbeitsminister Schweitzer, zum gemeinsamen Gespräch zu laden. „Wir werden zeitnah zu einem erneuten Austausch einladen und stehen eng an der Seite von Beschäftigten und Unternehmern“, betonte der Minister.

Feuerwehreinsatz mit Menschenrettung in Worms

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Feuerwehr Worms15 1
Feuerwehr Worms15 1

Am Freitagnachmittel (25. Februar 2022) kam es gegen 15:10 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz in der Gaustraße in Worms. Dort war in einer Wohnung ein Feuer ausgebrochen. BYC-News war vor Ort.


12 Personen wurden dabei verletzt

Wie der Einsatzleiter vor Ort gegenüber dieser Online-Zeitung mitteilte, wurden die Einsatzkräfte zunächst über einen Brand in einem dortigen Imbiss informiert. Vor Ort eingetroffen stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen Wohnungsbrand handelte, durch den es zu einer massiven Rauchentwicklung gekommen war.

„Wir wurden von Bewohnern des Gebäudes hier auf der Straße empfangen. Davon hatten mehrere Personen Ruß im Gesicht, weil sie direkt aus der Brandwohnung gekommen waren. Wir haben dann im Verlauf eine Menschenrettung durchgeführt und insgesamt 12 Personen aus dem angrenzenden Gebäude gerettet“, berichtet der Einsatzleiter. Die leicht verletzten Personen seien anschließend durch den Rettungsdienst in Augenschein genommen.

Die Feuerwehr leitete zudem umgehend die Brandbekämpfung mit zwei Trupps unter Atemschutz ein. Das Feuer konnte zeitnah gelöscht werden.

Betroffene verweigerten die Mitfahrt ins Krankenhaus

Weiter erklärte der Einsatzleiter: „Aufgrund der hohen Anzahl der Betroffenen haben wir uns dazu entschieden die Abschnittsleitung Gesundheit nachzualarmieren. Diese haben eine abschließende Sichtung durchgeführt und dann gemeinsam mit dem Rettungsdienst geprüft, wer wo unterkommen könnte. Allerdings verweigern die Betroffenen die Mitfahrt ins Krankenhaus. Die Meisten sind nun wieder in ihren Wohnungen“

Zwei Wohnungen sind jedoch derzeit aufgrund der massiven Schäden durch den Brand und das Löschmittel nicht bewohnbar. Die Brandursache ist bislang noch unklar und wird von der Kriminalpolizei ermittelt.

Der Kreuzungsbereich Gaustraße / Schäferstraße musste für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt werden.

Im Einsatz waren:

  • die Feuerwehr Worms
  • der Katastrophenschutz Worms
  • die Abschnittsleitung Gesundheit
  • das Deutsche Rote Kreuz
  • die Polizei

Boris Rhein soll neuer Ministerpräsident von Hessen werden

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BORIS RHEIN 4334
BORIS RHEIN 4334

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier wird sich im Mai als Regierungschef zurückziehen. Der bisherige Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) soll sein Amt übernehmen. Er soll zudem auch den Landesvorsitz der Partei übernehmen, sagte Bouffier am Freitagnachmitttag (25. Februar 2022) am Rande einer Klausurtagung des hessischen Landesverbands in Fulda. Bouffier (CDU) hatte am Vormittag bereits angekündigt, sein Amt am 31. Mai niederzulegen. Bis dahin werde er seine Aufgaben aber weiter wahrnehmen.

 

Mahnwache in Mainz – Über 400 Menschen bekunden Solidarität mit der Ukraine

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In Mainz versammelten sich am Donnerstagabend (24. Februar 2022) um 18:00 Uhr spontan mehr als 400 Mainzer auf dem Gutenbergplatz vor dem Theater, um Trauer, Schock und Entsetzen über den Angriff auf die Ukraine Ausdruck zu verleihen. BYC-News war vor Ort.


Putins Handeln löste auch in Mainz Schock und Entsetzen aus

Der Überfall auf die Ukraine durch Russland hat auch in Mainz Schock und Entsetzen ausgelöst. In der Landeshauptstadt kamen am Donnerstagabend spontan Menschen zu einer Solidaritätskundgebung mit der Ukraine zusammen.

Sie protestierten damit gegen den Einmarsch in die Ukraine und gegen die Politik des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Michael Ebling: “Krieg ist Vergangenheit, Frieden ist Zukunft”

“Krieg ist Vergangenheit, Frieden ist Zukunft”, sagte der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD), der ebenfalls bei der Mahnwache vor Ort war. Er forderte deutlich, Putin müsse seine Truppen sofort zurückziehen.

“Der Angriff Russlands auf die Ukraine ist ein Angriff auf Europa”, hatte der Oberbürgermeister schon am Donnerstagmittag mitgeteilt. Russland breche “mit grundlegenden Regeln der internationalen Ordnung”, betonte Ebling und forderte: “Alle, die für die Werte von Demokratie und Freiheit stehen, müssen jetzt gemeinsam Russland die Stirn bieten. Der Angriff auf die souveräne Ukraine ist mit nichts zu rechtfertigen.”

Pressekonferenz mit Malu Dreyer

„Der heutige Tag ist ein schwarzer Tag. Zuallererst denken wir an die Menschen in der Ukraine, die bedroht werden und in Kriegsangst leben. Aber auch bei uns fürchten sich viele davor, dass die Lage weiter eskaliert. Der Krieg spielt sich vor unserer Haustür ab. Viele Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer haben Freunde, Familie oder Geschäftspartner in der Ukraine. Es ist gut, dass die Bundesregierung, die EU und die USA erklärt haben, dass sie koordiniert und gemeinsam vorgehen und scharfe Sanktionen gegen Russland verhängen. Ich habe mich heute mit den Ministerinnen und Ministern meines Kabinetts über die Lage beraten“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Mainz. In Abstimmung mit dem Landtagspräsidenten wird die Ministerpräsidentin morgen dem Ältestenrat berichten.

Mahnwache in mainz - über 400 menschen bekunden solidarität mit der ukraine„Wir sind zutiefst erschüttert über die Ereignisse der vergangenen Nacht und des Morgens und verurteilen den Angriff Russlands auf die Ukraine. Wir erleben einen klaren Bruch des Völkerrechts durch Russland. Krieg als Mittel der Politik mitten in Europa war jahrzehntelang undenkbar. Die russische Invasion stellt einen Rückfall in längst vergangen geglaubte Zeiten dar“, so die Ministerpräsidentin.

„Wir stehen an der Seite der Ukraine und ihrer Menschen“

Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterstrich: „Wir stehen an der Seite der Ukraine und ihrer Menschen. Alle Beteiligten müssen umgehend zu diplomatischen Gesprächen zurückfinden, um die aktuelle Krise zu überwinden. Wir appellieren an die russische Staatsführung, alle militärischen Aktionen einzustellen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Es ist gut, dass sich die Partner innerhalb der EU, der NATO und der G7 heute eng abstimmen, um schnell eine geschlossene und klare Antwort auf die ungeheuerlichen Ereignisse zu formulieren.“

Die Landesregierung steht fest an der Seite der europäischen und transatlantischen Partner“, sagte Innenminister Roger Lewentz. „Die Sicherheitsbehörden in Rheinland-Pfalz stehen bereits seit Beginn des Konflikts in einem ständigen Austausch. Hierbei fließen auch die entsprechenden Erkenntnisse der Bundesbehörden in eine Lagebewertung für Rheinland-Pfalz ein.“


Die Landesregierung ist in engem Austausch mit der Bundesregierung

So hat das Bundesinnenministerium die Länder aufgefordert, Vorkehrungen für mögliche Vertreibungen aus der Ukraine zu treffen. Integrationsministerin Katharina Binz: „Wir bereiten angesichts der Lage unsere Aufnahmeeinrichtungen auf die Ankunft von Vertriebenen und Geflüchteten aus der Ukraine vor. Rheinland-Pfalz wird für die Ukrainerinnen und Ukrainer da sein.“

Die Energieversorgungsicherheit für private und industrielle Endverbraucher in Rheinland-Pfalz sowie die Erdöl- und Erdgaslieferungen aus Russland waren ebenso Gegenstand der Schalte der Landesregierung, wie die darüber hinaus gehende wirtschaftliche Betroffenheit der rheinland-pfälzischen Wirtschaft sowie die verstärkten Einsätze der amerikanischen Streitkräfte und der Nato von den Militärflugplätzen Ramstein und Spangdahlem.

Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt findet deutliche Worte angesichts der massiven Angriffe Russlands auf die Ukraine:

„Die einseitige Eskalation des Konflikts durch Russland verurteilen wir auf das Schärfste. Ich halte es für politisch geboten, dass die europäische Gemeinschaft mit harten Sanktionen gegen Russland reagieren wird. Als Wirtschaftsministerium beobachten wir die Lage sehr genau und stehen in Kontakt mit unseren Außenwirtschaftspartnern.“ Wie sich die aktuellen politischen Ereignisse auf die rheinland-pfälzische Wirtschaft und den Außenhandel auswirken werden, könne man aktuell nicht vollends abschätzen. Im Fokus stünden Fragen einer sicheren und bezahlbaren Energieversorgung. Eine weitere Kostensteigerung für unsere Industrie und die vielen kleinen und mittelständischen Betriebe sehe sie mit großer Sorge. Auch gezielte Cyberangriffe auf Unternehmen seien zu befürchten. Schmitt ergänzte: „Am Beispiel des russischen Angriffs auf die Ukraine sehen wir den Wert unserer demokratischen Ordnung. Nur wo Freiheit, Recht, und Frieden herrschen, können Gesellschaften sich entfalten. Ganz generell muss festgehalten werden, dass wachsende geopolitische Spannungen in der Wirtschaft für große Unsicherheit sorgen. Bei diesem Krieg gibt es ausschließlich Verlierer.“

Worms: Monteurfahrzeug aufgebrochen und Werkzeug geklaut

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Im Zeitraum vom Donnerstag, (24. Februar 2022), 18:00 Uhr bis zum Freitag (25. Februar 2022), 6:00 Uhr haben Unbekannte bei einem Ford Kleinbus die Scheibe der Beifahrertür eingeschlagen und mehrere Werkzeuge, welche im Fahrzeug gelagert waren, gestohlen. Der Gesamtwert der Werkzeuge wird im Polizeibericht der Polizeiinspektion Worms mit 8.000 Euro beziffert.

Das aufgebrochene Fahrzeug war im Zeitraum von Donnerstag 18:00 Uhr bis Freitag 6:00 Uhr auf dem öffentlichen Schotterparkplatz in der Gaustraße zwischen Gautunnel und Albert-Schulte-Park abgestellt.

Die Polizei sucht Zeugen

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Worms unter der Telefonnummer 06241 – 85 200 zu melden.

Start der Novavax-Impfungen in Rheinland-Pfalz

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Der Bund beginnt mit der Auslieferung des Novavax-Impfstoffs. Ab Freitag (25. Februar 2022) können die Länder die ihnen zugeteilten Dosen bei der Anlieferstelle des Bundes abholen. Samstag werden sie dann auf die Impfzentren des Landes verteilt. Dieses Verfahren ist bundeseinheitlich geregelt. Zeitgleich ist die elektronische Terminvergabe des Landes gestartet.


Impfkoordinator Daniel Stich dazu

„Ich freue mich, dass es am kommenden Montag dann pünktlich auch mit den Novavax-Impfungen im Land losgeht. Für über 15.000 registrierte Menschen (Stand Donnerstag) heißt das: Alle bitte ihre Emailpostfächer kontrollieren und nachschauen, ob bereits eine Terminbestätigung vorliegt. Dieser Impfstoff ist ein zusätzlicher Baustein zur Ergänzung unserer breitangelegten Impfkampagne“, sagte Impfkoordinator Daniel Stich. Auch wenn nicht der große Schub für die Impfquote erwartet werde, so trage Novavax dennoch zu einer weiteren Immunisierung in der Bevölkerung bei. „Und gerade weil jede Impfung zählt, freuen wir uns darüber, dass es am Montag mit dem zusätzlichen Impfstoff im Land pünktlich weitergehen kann“, so Stich.

Aktuell wurden bereits über 2,33 Millionen Auffrischungsimpfungen verabreicht, dies entspricht einer Impfquote unter allen Erwachsenen von 66,2 Prozent. Grundimmunisiert sind in Rheinland-Pfalz (Stand 24. Februar 2022) 83,7 Prozent der Erwachsenen, 62,4 Prozent der Jugendlichen von 12-17 Jahren und bereits 17,1 Prozent der 5 bis 11-jährigen. In Rheinland-Pfalz wurden bisher insgesamt 8.385.140 Dosen Impfstoff verabreicht. Die bisher zugelassenen Impfstoffe sind sehr gut verträglich und schützen sehr erfolgreich gegen schwere Krankheitsverläufe.

Novavax wurde Ende des vergangenen Jahres als fünfter Corona-Impfstoff in der EU zugelassen. Rheinland-Pfalz hat als erstes Land überhaupt bereits im Januar mit der Terminregistrierung begonnen. Erste Impfungen sind nun für den 28. Februar 2022 geplant. Zwei Dosen werden im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt.

Hessens Ministerpräsident tritt zurück – Persönliche Erklärung von Volker Bouffier

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Traditionell treffen sich die Spitzengremien der hessischen CDU zu Anfang jedes Jahres in Künzell, um eine Positionsbestimmung für die weitere politische Arbeit des Jahres vorzunehmen. Coronabedingt findet dieses ‚Künzeller-Treffen‘ heute in Fulda statt.


Persönliche Erklärung des Ministerpräsidenten

Dieses Mal ist das Zusammenkommen natürlich überschattet von den schrecklichen Ereignissen in der Ukraine. Um es deutlich zu sagen: Wir verurteilen die Gewalt und Aggression von Russlands Präsident Putin gegenüber einer souveränen Ukraine und erklären unsere volle Solidarität mit den Menschen dort und mit den Ukrainern, die bei uns leben und zu Hause sind.

Zwar nicht vollkommen unerwartet, ist es dennoch für uns alle ein Schock, dass im Jahre 2022 mitten in Europa wieder Krieg herrscht. Mit diesem Angriffskrieg zielt Putin unter Bruch aller Verträge und des Völkerrechts nicht nur auf die Ukraine, sondern auf die Demokratie, auf die Menschenrechte und auf die Selbstbestimmung der Völker.

Meine Damen und Herren,

lassen Sie mich jetzt zu einer persönlichen Erklärung kommen:

Es sind nunmehr 27 Jahre, die ich die Ehre und Freude hatte, in meinem Heimatland Hessen Regierungsverantwortung zu tragen. Vier Jahre als Justizstaatssekretär, 11 ½ Jahre als Innenminister und jetzt fast 12 Jahre als Ministerpräsident. Damit bin ich der dienstälteste Ministerpräsident der Republik.

Für diese Zeit bin ich sehr dankbar, und die Aufgaben habe ich mit großer Freude wahrgenommen. Es ist aber gerade nach so langer Amtszeit notwendig, sich selbst und auch gegenüber der Öffentlichkeit Klarheit darüber zu verschaffen, ob man das Amt, insbesondere des Ministerpräsidenten, das ich mit großer Freude ausübe, auch weiterhin wahrnehmen soll, will oder kann. Natürlich ist dies für mich auch keine einfache Entscheidung.

Politische Führung bedeutet aber vor allen Dingen Verantwortung. Alles hat seine Zeit und deshalb habe ich bereits im vergangenen Juli mich entschieden, in diesem Frühjahr einen Wechsel herbeizuführen. Über diese Entscheidung habe ich bereits damals einige wenige Persönlichkeiten meiner Partei und meines Koalitionspartners unterrichtet.

Ich halte den jetzigen Zeitpunkt für richtig. CDU und Bündnis90/Die Grünen bilden eine stabile Regierungskoalition, und ich bin überzeugt, dass diese auch ohne mich erfolgreich fortgeführt werden wird .

Ich habe deshalb heute die Spitzengremien der hessischen CDU über meine Entscheidung unterrichtet und mitgeteilt, dass ich in der regulären Sitzung des Hessischen Landtages am 31. Mai 2022 zurücktreten werde.

Bis zu diesem Zeitpunkt werde ich selbstverständlich meine Aufgaben im vollen Umfang wahrnehmen. Über meine Entscheidung habe ich meinen Koalitionspartner Bündnis90/Die Grünen selbstverständlich unterrichtet.

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!“