Am Dienstagmittag (22. März 2022) kam es auf der Autobahn A60 in Fahrtrichtung Bingen zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt wurden. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz. Nach ersten Ermittlungen kam es durch einen Spurwechsel zum Zusammenstoß von zwei Fahrzeugen. BYC-News war vor Ort.
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Fahrfehler verursacht Unfall
Die Fahrerin eines weißen Toyota Aygo aus Wiesbaden wollte gegen 13:00 Uhr in Höhe der Auffahrt Mainz-Großberg von der rechten Fahrspur auf die mittlere Fahrspur der dort vierspurigen Fahrbahn der Autobahn A60 wechseln. Ein Opel Meriva, besetzt mit zwei Personen aus dem Kreis Groß-Gerau konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr der Toyota-Fahrerin auf.
Verkehrsunfall auf der A60: Drei Personen verletzt | BYC-News | Foto: Dennis Weber
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Berufsfeuerwehr wurde nicht tätig
Die Berufsfeuerwehr Mainz, welche ebenfalls zu dem Unfall alarmiert wurde traf kurz nach dem Rettungsdienst an der Unfallstelle ein. Meldungen, dass Personen in einem Fahrzeug eingeklemmt seien, bestätigte sich erfreulicherweise nicht. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr wurden dementsprechend nicht tätig und konnten die Einsatzstelle nach kurzer Begutachtung der Unfallfahrzeuge verlassen.
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Drei verletzte Personen
Durch den Unfall wurden drei Personen leicht verletzt und nach medizinischer Untersuchung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Durch den Aufprall lösten bei dem Opel alle Airbags aus, das rechte Vorderrad wurde durch die Wucht abgerissen. Beide Unfallfahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und wurden von einem ortsansässigen Abschleppdienst nach der Unfallaufnahme abgeschleppt.
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Langer Rückstau durch Unfallaufnahme und wieder keine Rettungsgasse
Da die Fahrbahn vorerst voll gesperrt wurde, entstand ein Rückstau von knapp fünf Kilometern. Der Stau reichte bis kurz nach dem Mainspitzdreieck. Nachdem die Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen hatte, leitete die Autobahnpolizei Heidesheim den Verkehr auf der rechten Fahrspur an der Unfallstelle vorbei. Eine Rettungsgasse wurde von den im Stau stehenden Fahrzeugführer auch diesmal wieder nicht gebildet. Bereits bei den letzten zwei größeren Rückstaus durch Verkehrsunfälle am 3. März 2022, bei dem es zu einem Unfall zwischen zwei LKWs auf der Autobahn A60 kam, und am 7. März 2022, bei dem sich ein VW Touran überschlagen hatte, kam es zu Nichteinhaltung der Rettungsgasse. Gegen 14:20 Uhr waren die Unfallfahrzeuge durch den Abschleppdienst abgeschleppt worden und die Sperrung der Unfallstelle auf der mittleren und linken Spur aufgehoben.
Die Marina Zollhafen GmbH in Mainz setzt ab sofort den Jellyfishbot, einen schwimmenden Roboter ein, der Abfälle aus dem Hafenbecken sammelt. BYC-News war bei der Präsentation des neuen Roboters am Dienstag (22. März 2022) am Zollhafen vor Ort.
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Verschmutzungen haben zugenommen
In den letzten vier Jahren habe die Verschmutzung des Hafenbeckens zugenommen, beschreibt Geschäftsführer Detlev Höhne die Situation. Dies sei zum einen auf das Freizeitverhalten der Besucher des Hafenbeckens zurückzuführen und zum anderen auf die starke Bautätigkeit, die sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen werde. Auch die starken und schnellen Pegelschwankungen der letzten Jahre führen aufgrund der Strömung des Rheins zu dem großen Aufkommen von Plastikmüll.
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Erstmalig in Deutschland
Auf der Suche nach einer Lösung sei man auf den „Jellyfishbot“ aufmerksam geworden, der auch die Sauberhaltung von schwer zugänglichen Bereichen zwischen Booten, unter Stegen und Tauen ermöglicht. Die Marina Zollhafen ist der erste Sportboothafen in Deutschland, der diese neue Technologie im Umweltschutz einsetzt.
Einer der Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft des Mainzer Zollhafens, Matthias Winkelhardt, kündigt an, dass man das Vorhaben mit einem Auftrag an die Marina unterstützen werde: „Die Sauberkeit des Hafenbeckens liegt uns besonders am Herzen, denn gerade das Hafenbecken macht doch den Zollhafen so einzigartig. Daher unterstützen wir diese tolle Initiative des Betreibers der Marina sehr gerne bei seinen Umweltaktivitäten.“
Der Roboter, den die Marina Geschäftsführer „Jean-Pierre le Jellyfishbot“ getauft haben, kann auch zur Beseitigung von Kohlenwasserstoffen aus dem Wasser eingesetzt werden.
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Der Jellyfishbot läuft autonom und ferngesteuert
IADYS ist ein französisches Robotik-Startups, das innovative Lösungen aus den Bereichen der künstlichen Intelligenz im Dienst von Mensch und Umwelt entwickelt. Der Jellyfishbot, das erste Projekt des Startups, sammelt entweder autonom oder ferngesteuert Abfälle (Flaschen, Dosen, Plastikverpackungen, Zigarettenstummel, Mikroplastik, Farbpartikel sowie vieles Weiteres) und Öle auf der Wasseroberfläche. Der Jellyfishbot ist eine ideale Lösung für die Reinigung von Häfen, Industrie- und Tourismusgebieten und ist ein wichtiges Werkzeug für die Instandhaltung und den Schutz von Gewässern. Indem der Jellyfishbot so nah wie möglich an der Quelle der Verschmutzung agiert, verhindert er die Ausbreitung der Schadstoffe in Flüssen, Meeren oder Ozeanen.
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Dr. Nicolas Carlési, Gründer und CEO des Unternehmens, teilt dazu mit
„Wir sind sehr froh über diesen ersten Verkauf auf dem deutschen Markt. Seit einem Jahrzehnt ist Deutschland in Westeuropa Leader in Plastikmüllreduzierung. Durch den Einsatz des Jellyfishbot für die Reinigung und Wartung seines Yachthafens wird die Marina Zollhafen eine Speerspitze und wir hoffen, dass weitere Unternehmen bald folgen werden“
In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz kam ein Kleinkind am Dienstag (22. März 2022) bei einem Unfall ums Leben. Kurz nach dem tragischen Verkehrsunfall waren die ersten Gaffer bereits vor Ort und wollten das Geschehen so nah wie möglich miterleben.
Des Gaffers Werkzeug ist das Smartphone
Einige von den Schaulustigen machten auch keinen Halt davor, das Ganze auf Video mit dem Smartphone festzuhalten. Auch während den Rettungsmaßnahmen mussten Polizeibeamte eingreifen und die Personen vom Unfallort fernhalten. Auch versuchten zeitweise Passanten während der Unfallaufnahme hinter die Sichtschutzwand zu blicken. Die Gaffer interessierte es offensichtlich auch nicht, das durch den Mehraufwand die Polizei und Rettungskräfte zusätzlich belastet wurden. Angehörige des Kindes waren ebenfalls am Unfallort und wurden von der Notfallseelsorge betreut.
Die Mainzer Polizei musste mehrere Polizeibeamte abstellen, um die Gaffer vom Unfallort fernzuhalten. Der Respekt gegenüber Unfallopfern, Angehörigen und Einsatzkräften wurde deutlich geringer in den letzten Jahren.
Gegen 12:30 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert
Die Einsatzkräfte der Mainzer Feuerwehr, dem Rettungsdienst und der Polizei wurden gegen 12:30 Uhr über den Notruf alarmiert. Nach ersten Informationen soll die Mutter mit ihrem Kind unterwegs gewesen sein. Als das Kind mit seinem Laufrad den Fußgängerüberweg überquerte, wurde es von einem Auto erfasst und dadurch schwerst verletzt. Umgehend alarmierte Rettungskräfte, darunter auch ein Kindernotarzt, konnten nichts mehr für das 3-jährige Kind tun. Es verstarb noch an der Unfallstelle. Zum Bericht: Tödlicher Unfall in der Parcusstraße Mainz
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Am Dienstag kam es zu einem tödlichen Unfall in der Parcusstraße in Mainz. Während den Absperrmaßnahmen soll es zu einem Messerangriff auf Mainzer Polizeibeamte gekommen sein. BYC-News ist vor Ort.
Mann attackierte Polizisten
Nach ersten Informationen dieser Online-Zeitung, kam es während des laufenden Einsatzes der Polizei zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen an der VIP Fahrschule nur wenige Meter von der Unfallstelle in der Parcusstraße entfernt. Dabei soll auch ein Messer zum Einsatz gekommen sein.
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Die vor Ort befindlichen Polizeibeamten griffen ein
Im Rahmen der Maßnahme soll eine Person auf einen Polizisten losgegangen sein, woraufhin die Polizei auf den Angreifer schießen musste, um zu verhindern, dass andere Personen verletzt werden. Mehrere Personen sollen verletzt worden sein. Um wie viele Personen es sich dabei handelt und wie schwer diese verletzt wurden, ist aktuell noch nicht bekannt.
Durch Beamte der Kriminalpolizei werden zum aktuellen Zeitpunkt (16:10 Uhr) Fahrzeuge intensiv durchsucht. Die Kriminalpolizei und mehrere Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz. Der Bereich ist weiträumig abgesperrt.
Wie die Polizei mitteilt:
Die Polizei teilte gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Mainz gegen 18:25 Uhr mit, dass es sich bei dem Angreifer um einen 32 Jahre alten somalischen Staatsangehöriger gehandelt hat. Dieser hatte mehrere Personen mit einem Messer angegriffen. Ein 48-jähriger Mann wurde dabei durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Zwei weitere Männer im Alter von 28 und 48 Jahren erlitten leichte Verletzungen.
Ein Polizeibeamter eilte sofort zur Hilfe
Mit der Dienstwaffe schoss er mehrmals auf den Angreifer, und konnte den Angriff dadurch stoppen. Der Angreifer sowie die durch das Messer verletzten Personen befinden sich derzeit in medizinischer Behandlung. Über die genaue Schwere der Verletzungen kann die Polizei zur Zeit noch keine Auskunft geben. Auch zum Motiv des Täters liegen noch keine Informationen vor.
Die Kriminalpolizei hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen.
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Am Dienstag (22. März 2022) kam es zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem 3 Jahre alten Kind in der Parcusstraße in der Landeshauptstadt Mainz. Die Einsatzkräfte der Mainzer Feuerwehr, dem Rettungsdienst und der Polizei wurden gegen 12:30 Uhr über den Notruf alarmiert. BYC-News Mainz ist vor Ort.
Der Kindernotarzt ist vor Ort im Einsatz
Nach ersten Informationen soll die Mutter mit ihrem Kind unterwegs gewesen sein. Als das Kind mit seinem Laufrad den Fußgängerüberweg überquerte, wurde es von einem Auto erfasst und dadurch schwerst verletzt. Umgehend alarmierte Rettungskräfte, darunter auch ein Kindernotarzt, konnten nichts mehr für das 3-jährige Kind tun. Es verstarb noch an der Unfallstelle.
Zur Betreuung der Angehörigen wurde die Notfallseelsorge zum Einsatzort nachalarmiert. Die Bahnhofstraße ist voll gesperrt, die Parcusstraße Richtung Rhein ist derzeit zwischen Aliceplatz und Stadthaus gesperrt. Dadurch kommt es auch im ÖPNV zu Verkehrsbehinderungen. Unfallermittler und Sachverständige ermitteln den Unfallhergang.
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Weitere Informationen zum Unfallhergang:
Die Polizei teilte gegen 16:30 Uhr mit, dass es sich bei dem Autofahrer um einen 63 Jahre alten Mann aus Mainz handelte. Er befuhr mit seinem Mercedes GLE den rechten Fahrstreifen der Parcusstraße in Richtung Rhein. Zeitgleich war die 3-Jährige aus Wiesbaden mit ihrem Laufrad in Begleitung ihrer Mutter auf der Parcusstraße, ebenfalls in Richtung Rhein, unterwegs. Als das Mädchen mit ihrer Mutter die Straße an der Ampel überqueren wollte, bog der Autofahrer nach rechts in die Bahnhofstraße ab und erfasste dabei die 3-Jährige mit seinem Wagen. Die Mutter des Kindes war zum Unfallzeitpunkt in unmittelbarer Nähe, konnte den tragischen Unfall jedoch nicht mehr verhindern.
Die Staatsanwaltschaft Mainz ordnet die Sicherstellung des Mercedes und des Laufrades an. Zur Dokumentation der Unfallstelle kam eine Drohne der Polizei zum Einsatz.
Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln die Unfallursache
Die Unfallstelle war bis etwa 15:30 Uhr vollgesperrt, wodurch es erheblichen Behinderungen in den umliegenden Straßen kam. Die Ermittlungen zur Unfallursache werden durch die Polizei Mainz in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Mainz geführt.
Während der Maßnahmen an der Unfallstelle wurden die Einsatzkräfte mehrfach durch Gaffer behindert.
Im Einsatz waren:
25 Einsatzkräfte der Polizei
das DRK mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt
die Johanniter mit einem Rettungswagen
das speziell ausgestattete Kindernotarzt-Einsatzfahrzeug der Uniklinik Mainz
Bereits am 30. Dezember 2021 wurde ein Schreibwarengeschäft in der Bahnhofsstraße in Lorsch (Südhessen) überfallen. Die 62-jährige Angestellte im Ladengeschäft wurde bei dem Überfall verletzt. Der Straftäter erbeutete rund 5000 Euro in Bargeld. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat am Dienstag (22. März 2022) nun Bildmaterial veröffentlicht.
Reizgas vor der Flucht versprüht
Bevor der bislang unbekannte Täter das Schreibwarengeschäft verließ, versprühte er Reizgas, wodurch er sich möglicherweise selbst Verletzungen zugezogen hat. Die Ermittlungsbehörden suchen nun öffentlich mit Bildern aus einer Überwachungskamera nach dem vermummten Täter.
Personenbeschreibung:
zwischen 1,75 Meter und 1,85 Meter groß
schwarze Hose
schwarzer Pullover.
Sneaker der Marke Victory
Mit einer Maske verhüllte er sein Gesicht
An den Händen trug er schwarze Gummihandschuhe.
Bildcollage aus der Überwachungskamera
Fragen der Kriminalpolizei
Wer kennt eine Person, auf die die Beschreibung passen könnte?
Wer hat Ende Dezember mitbekommen, dass sich ein Mann Verletzungen
durch Pfefferspray oder Schürfwunden an den Handknöcheln zugezogen
hat?
Wer kennt den abgebildeten dunkelblauen Rucksack oder die anderen
Gegenstände?
Alle Hinweise hierzu nimmt das Kommissariat 10 in Heppenheim entgegen. Telefon: 06252 / 706-0.
Die Bauarbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn der Landesstraße L3112 im Streckenabschnitt zwischen der Einmündung der Landesstraße in die B44 und der Anschlussstelle Gernsheim der A67 verlaufen weiter wie geplant. Ab dem kommenden Mittwoch (23. März 2022) werden nun auch die Arbeiten zur Deckenerneuerung auf dem parallel zur Landesstraße verlaufenden Geh- und Radweg durchgeführt. Im Zuge der Arbeiten muss der Geh- und Radweg bis voraussichtlich Anfang April vollgesperrt werden. Eine Umleitung wird über die angrenzenden Feldwege ausgeschildert.
Weitere Vollsperrung bleibt bestehen
Weiterbestehen bleibt auch, wie geplant, die Vollsperrung im derzeitigen Streckenabschnitt zwischen dem „Mitfahrerparkplatz Gernsheim“ und der Bundesstraße B44, sowie die halbseitige Sperrung der Bundesstraße B44 im Knotenpunktbereich B44 / L3112. Die gesamte Maßnahme wird nach derzeitiger Planung bis Juni abgeschlossen.
Der Durchgangsverkehr folgt wie gehabt ab Hähnlein über die L3261 über Langwaden bis zum Knotenpunkt L3261/ L3111. Von dort führt die Umleitung über die L3111 und B44 weiter in nördlicher Richtung zurück nach Gernsheim. In der Gegenrichtung erfolgt die Umleitung über die gleiche Strecke in entgegengesetzter Richtung.
Zur gesamten Baumaßnahme
Im Rahmen der gesamten Baumaßnahme erfolgt im Zuge der Landesstraße L3112 die Erneuerung der Fahrbahn im Streckenabschnitt zwischen der Anschlussstelle Gernsheim und der Einmündung in die Bundesstraße B44.
Im Bereich der Anschlussstelle wurde dabei lediglich eine Sanierung der Fahrbahndecke vorgenommen, im restlichen Streckenabschnitt erfolgt eine grundhafte Erneuerung der Fahrbahn. Hierbei wird die Fahrbahn bis in eine Tiefe von rund 50 Zentimetern abgetragen und anschließend neu aufgebaut.
Ebenfalls Bestandteil der Gesamtmaßnahme ist der Ausbau und eine Grundhafte Sanierung des Knotenpunktes B44 / L3112 / Heidelberger Straße, Hierbei wird die Fahrbahn der B44 bis in eine Tiefe von rund 70 Zentimetern abgetragen und anschließend neu aufgebaut.
Auch erfolgt eine Deckenerneuerung des Radweges zwischen dem Mitfahrerparkplatz und dem östlichen Anschluss der Anschlussstelle Gernsheim.
Die Kosten der gesamten Maßnahme belaufen sich auf rund 4,9 Millionen Euro, hiervon trägt der Bund rund 1,4 Millionen Euro für den Ausbau des Knotenpunktes und die Erneuerung der LSA. 3,5 Millionen Euro trägt der Land Hessen für die Sanierung der Landesstraße.
Die SPD Ginsheim-Gustavsburg informiert über zwei bevorstehende Veranstaltung. Am kommenden Freitag (25. März 2022) findet wieder die Veranstaltung #redmit statt. Auch der Pflanzenflohmarkt findet Ende April wieder statt.
#redmit für politisch Interessierte
Zwischen den Sitzungen der kommunalen Ausschüsse und der Stadtverordnetenversammlung, können die Bürgerinnen und Bürger in dem digitalen Format am Freitag (25. März 2022) um 18:00 Uhr ihre Anliegen bei den Stadtverordneten der SPD vorbringen und Fragen an die Kommunalpolitiker richten.
Die Anmeldung zu dem virtuellen Treffen ist über die Homepage der SPD Ginsheim-Gustavsburg www.spd-gigu.de möglich.
Auch der Pflanzenflohmarkt findet wieder statt
Am Samstag (30. April 2022) findet ab 14:00 Uhr nach einer pandemiebedingten Pause wieder der beliebte Pflanzenflohmarkt auf dem Ballou-Platz im Stadtteil Ginsheim statt und bietet bei hoffentlich gutem Wetter allen endlich wieder Gelegenheit für das persönliche Gespräch bei Kaffee und Kuchen.
Nicht nur Gartenfreunde, die im Frühjahr ihre Pflanzen und Setzlinge tauschen möchten und Tipps mit Gleichgesinnten austauschen möchten, sind bei der SPD herzlich willkommen.
Anbieter können sich bereits jetzt unter der Mailadresse vorstand@spd-gigu.de oder telefonisch unter 06144-3349787 bei der Ortsvereinsvorsitzenden Susanne Redlin anmelden.
Die Jugend am Winterhafen ist zur Gefahr geworden, die abgewehrt gehört. So lesen sich die von Wirtschaftsdezernentin Matz (CDU) und Gründezernentin Steinkrüger (Grüne) geplanten Verbote am Winterhafen. Dazu soll die städtische Gefahrenabwehrverordnung geändert und ausgeweitet werden. Vorgesehen ist das saisonale Verbot, zwischen 18 und 6 Uhr Glasbehältnisse mitzuführen, und das ganzjährige pauschale Verbot, auf der Grünfläche der Mole Musik abzuspielen – egal in welcher Lautstärke.
Für die Altstadt-SPD sind diese Maßnahmen unverhältnismäßig
Denn weder sind sie erforderlich noch geeignet, bestehende Probleme zu lösen. Vor allem sind sie nicht angemessen: Der Mainzer Winterhafen ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Treffpunkt für alle, natürlich auch für junge Menschen. Von denen haben nicht alle das Bedürfnis oder das Geld, den Abend in der Gastronomie oder in Clubs, deren Anzahl ohnehin beständig abnimmt, zu verbringen. Auch mit von der Gitarre begleiteten Geburtstagsständchen wäre nach Vorstellung von Janina Steinkrüger dann Schluss.
Die Stadt muss diesen Raum für Jugendkultur erhalten. Diese auf Trinkgelage und Pöbelei zu reduzieren, wird den Mainzer Jugendlichen nicht gerecht. Dass die Wirtschaftsdezernentin ursprünglich auch sogenanntes „Wikingerschach“, ein harmloses Geschicklichkeitsspiel, als „illegale Sondernutzung“ deklarieren und damit untersagen wollte, zeugt davon, wie weit weg sie vom Geschehen am Winterhafen ist.
„In den vergangenen beiden Jahren haben nachvollziehbare Verbote viele Menschen auf der Suche nach Geselligkeit und Ablenkung zum Winterhafen getrieben. Schließlich stellte das eine der wenigen Möglichkeiten dar, sich in den Pandemie-Sommern ruhigen Gewissens treffen zu können. Doch nun sollen überzogene Verbote sie dort wieder vertreiben“, stellt Talisa Schwall, Vorsitzende der Altstadt-SPD, fest.
Doch wohin vertreiben?
Die zubetonierten Flächen am Zollhafen sind keine Alternative. Neben dem Winterhafen als eine der wenigen nicht-kommerzialisierten Flächen am Rhein bietet die Stadt jungen Menschen keine geeigneten, vergleichbaren Aufenthaltsflächen. Spricht man am Winterhafen Verbote aus, werden sich die Gruppen nach 22 Uhr in die Umgebung verlagern, und damit näher an Wohngebäude als aktuell. So war es in den vergangenen Jahren zu beobachten. Ohnehin ist damit zu rechnen, dass sich das vermeintliche Problem zu lauter Ansammlungen ohnehin auf absehbare Zeit von selbst abmildern wird, wenn die Clubs wieder öffnen und die pandemische Lage sich entschärft hat.
Dabei ist nicht zu bestreiten, dass hinterlassene Abfälle, Glasscherben und übermäßig laute Musik ein Problem darstellen. Doch was Lärm betrifft, hat die Stadt schon jetzt alle notwendigen Instrumente in der Hand, sagt Pascal Schneiders, stellvertretender Vorsitzender der Altstadt-SPD. Die geltende Gefahrenabwehrverordnung von 2011 enthält bereits das Verbot, die öffentliche Ordnung zu stören. Dazu zählen beispielsweise lautes Singen und Johlen. Weder eine Änderung der Grünanlagensatzung zum pauschalen Verbot von Tonwiedergabegeräten in den Nachtstunden noch eine „Gefahrenabwehrverordnung zur Abwehr von Gefahren durch Glasbruch im Bereich des Mainzer Winterhafens“ ist erforderlich. Vielmehr hapert es an der Durchsetzung der bestehenden Verordnung. Einen privaten Sicherheitsdienst patrouillieren zu lassen, wäre allerdings ein fatales Signal und schafft ein Gefühl der anlasslosen Überwachung, ist sich Schwall sicher.
Wenn es überhaupt ein Lärmverbot braucht, dann bitte auch an der richtigen Stelle. Nämlich dort, wie die Menschen wohnen, beispielsweise an der Uferstraße, am Fischtor und an der Winterhafenpromenade. Hier wäre ein Verbot elektronisch verstärkter Musikwiedergabe am späten Abend und nachts sinnvoll.
Statt weiterer Verbote sind hier innovative Konzepte gefragt
„Beispielsweise Maßnahmen, die auf sogenannte Nudging-Ansätze aufbauen, also die niedrigschwellige Anreize zur Verhaltensänderung schaffen“, sagt Schneiders. Dazu zählen Glascontainer, Abfall-Fangkörbe und eine Aufmerksamkeitsfokussierung auf die Abfallbehälter. Deren Wirkung wurde in anderen Großstädten Deutschlands bereits nachgewiesen. Das Geld für Sicherheitsdienste, das pro Jahr in die Zehntausende Euro gehen dürfte, wäre bei Sozialarbeitenden, die vor Ort für Müllentsorgung und Rücksichtnahme sensibilisieren, besser aufgehoben, ist er überzeugt und fährt fort: Mittelfristig sollten weitere Flächen geschaffen werden, an denen Menschen sich treffen, grillen und Musik machen und hören können. Das kann das auf den Winterhafen konzentrierte Geschehen entzerren. Denkbar sind hier beispielsweise Flächen in der Nähe der Tennisplätze am Winterhafen, oder aber auch eine (Teil-)Rekommunalisierung des bislang verpachteten Mainzstrands.
Stattdessen setzen Frau Matz und Frau Steinkrüger, noch bevor man den Besuchern des Winterhafens die Chance gibt, sich sensibler zu verhalten, noch bevor der Sommer einsetzt und neue Konzepte getestet werden können, lieber auf Restriktionen und Sanktionen. Das zeigt, welchen Stellenwert sie den sozialen Bedürfnissen von Jugendlichen beimessen. Zu einer Stadt gehören junge Menschen, die Spaß haben und die manchmal Lärm machen. Das wird sich nicht durch Verbote regulieren lassen
Der Landkreis Mainz-Bingen arbeitet weiter mit Hochdruck daran, die Holzhäuser auf dem Boehringer-Gelände als Unterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine auszustatten. Das erste Wohnhaus ist nun bezugsfertig – dort stehen derzeit Plätze für 124 Personen zur Verfügung. Mittelfristig können in den Holzhäusern bis zu 372 Personen untergebracht werden – nachdem sie dem Kreis vom Land nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel zugewiesen worden sind.
21 Personen haben die Holzhäuser bislang bezogen
Demnach wurde dem Landkreis eine erste Gruppe aus der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende Hermeskeil in Trier zugewiesen – zwischenzeitlich haben 21 Personen die Holzhäuser in Ingelheim bezogen, bevor sie längerfristig in den einzelnen Kommunen des Kreises unterkommen werden. „Aktuell sind vier ehemalige Mitarbeiter aus dem Impfzentrum vor Ort im Einsatz, um die Registrierung und Betreuung der Geflüchteten zu übernehmen“, erklärt Mathias Hirsch, der für die Organisation in den Holzhäusern zuständig ist. Schlaf- und Aufenthaltsräume, Küchen, Sozialräume, Waschräume sowie Sanitäranlagen sind vorhanden. „Einen besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle der Firma Boehringer Ingelheim aussprechen, die uns das Grundstück stellt, sich um die Verpflegung der Geflüchteten kümmert und auch die Ausstattung der Küchenräume übernehmen wird“, so Landrätin Dorothea Schäfer, die sich vor Ort einen Eindruck verschaffte. Vor Ort werden die Ankommenden auf das Corona-Virus getestet, ein entsprechender Quarantänebereich wurde für den Bedarfsfall eingerichtet.
Holzhütten für Flüchtlinge | Quelle: Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Es wird derzeit eindringlich darum geben, auf ungeplante Sachspenden für die Geflüchteten in den Holzhäusern zu verzichten. Die Hilfsbereitschaft sei zwar sehr geschätzt, jedoch fehle es derzeit schlicht an Zeit und Personal, um solche Sachspenden sortieren und verteilen zu können. „Zu gegebener Zeit werden wir uns vermutlich mit gezielten Aufrufen an die Bevölkerung wenden“, erklärt Shanna Reis, Leiterin der Unterkünfte in den Holzhäusern.
Sollten größere Gruppen von Flüchtlingen ohne private Unterkunftsmöglichkeiten im Landkreis ankommen, können sie sich während der regulären Öffnungszeiten bei der Kreisverwaltung in Ingelheim melden. Außerhalb dieser Betriebszeiten oder am Wochenende sollten sich diese Personen an die Polizeidienststellen wenden oder die Telefonnummer 110 kontaktieren.
In diesem Zusammenhang weist der Landkreis darauf hin, dass die Holzhäuser ab sofort zentrale Anlaufstelle für Geflüchtete sind. Die Sporthalle im Sebastian-Münster-Gymnasium (SMG) in Ingelheim wird zunächst weiterhin für den Bedarfsfall als Notunterkunft vorgehalten.
Haehner Peter IHK Praesident FOTO IHKRheinhessen Alexander Sell
Zukunftsfähig durchstarten, das haben viele Unternehmerinnen und Unternehmer pandemiebedingt getan oder tun müssen. Entstanden sind zukunftsweisende Ansätze, was aus Krisen entstehen kann. Das macht Hoffnung, auch wenn wir aktuell in eine neue Krise geraten sind, die uns allen bewusst macht, dass Frieden und Freiheit nicht selbstverständlich sind. Wir können dennoch gemeinsam die Ärmel hochkrempeln und Gutes voranbringen – hier vor Ort, in Europa und darüber hinaus.
In unserer mehrteiligen Serie „Zukunftspotenziale von Unternehmen in unserer Region“ zeigen die Interviewpartnerinnen und -partner wie sie trotz aller Herausforderungen, mit Tatkraft –immer wieder- zukunftsfähig durchstarten.
In dieser Folge sprachen wir mit Peter Hähner, dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Rheinhessen, über neue Formen der Zusammenarbeit und Zukunftstrends
Bereits seit fast 225 Jahren, seit 28. Januar 1798, existiert die IHK für Rheinhessen. Als Selbstorganisation mit mehr als 40.000 Mitgliedsunternehmen agiert sie als kritischer Partner der Politik, als unabhängiger Anwalt des Marktes und als kundenorientierter Dienstleister der Wirtschaft. Die IHK Rheinhessen unterstützt die Mitgliedsbetriebe bei ihren Anliegen, fördert ihre Kompetenzen und sichert ihre Qualifikation durch gezielte Fort- und Weiterbildung.
Was hat sich aus Ihrer Erfahrung durch die Pandemie bei den Unternehmen in der Region verändert?
Wir haben durch die Pandemie zwei extrem auseinandergehende Entwicklungen: Auf der einen Seite sind unsere Unternehmen in Rheinhessen in den vergangenen zwei Jahren sehr verhalten und vorsichtig unterwegs gewesen. Viele sind massiv getroffen von Corona, von Lieferengpässen und dem Fachkräftemangel. Entsprechend vorsichtig sind viele auch in das aktuelle Geschäftsjahr gestartet.
Auf der anderen Seite haben wir auch viele Unternehmen, die eigentlich gar nicht von Corona betroffen sind. Diese Unternehmen haben zu Beginn der Pandemie Anfang 2020 ihren Standort bestimmt und dann überlegt, was Corona für ihren Betrieb bedeutet. Sie sind dann auch sehr schnell von der Reaktion in die Aktion gewechselt, haben schnell angefangen zu testen, für die Teams Masken besorgt, sich sortiert und dann auch weitergemacht.
Wir haben also auf der einen Seite die, die massiv getroffen und betroffen sind und auch heute noch an dem Thema arbeiten. Das sind, je nach Branche, auch viele kleinere Unternehmen. Aber wir haben auch den guten und stabilen deutschen Mittelstand, der gut aufgestellt und finanziert ist, und der ein erfahrenes Management hat. Corona ist hier quasi ein Brennglas und ein Katalysator. Für diejenigen, die vor Corona ohnehin Probleme hatten, wurde es noch schwerer. Aber es gab auch Unternehmen und auch Menschen, die solche Themen generell dynamisch angehen können, die wurden dadurch nochmal positiv angetrieben und vorangebracht.
Was wird sich Ihrer Einschätzung nach in der kommenden Zeit kurzfristig verändern?
Wir schauen alle nach Berlin, was dort entschieden wird, um dann erst darauf zu reagieren. Stattdessen ist mein Wunsch: Lasst uns nicht nur reagieren, sondern jetzt zusammen handeln. Vor allem die Branchen, die sehr stark von der Pandemie betroffen sind, haben mit viel Kreativität agiert und sollten so nach vorne gehen. Ich bin der festen Überzeugung, dass Solo-Unternehmer, die Gastronomie, die Veranstaltungsbranche und viele andere maßgeblich dazu beitragen können, zum Beispiel die Veränderungsprozesse in den Innenstädten mit voranzutreiben und zu begleiten. Wenn Unternehmer gemeinsam mit der Politik und der IHK zusammenarbeiten, können wir da viel bewegen. Deshalb möchte ich auch allen Mut machen, die Situation anzugehen und gemeinsam schon jetzt etwas zu verändern. Denn wir können nicht darauf warten, wo wir im kommenden Herbst stehen und ob es dann vielleicht wieder eine neue Variante gibt.
Vor allem die Veränderungsprozesse in den Innenstädten sehe ich als ein großes Thema an. Auch hier können wir nicht warten, bis die Restaurants mal wieder ohne Auflagen auf machen können oder wie das mit den Kinos dann irgendwann wieder läuft. Wir müssen jetzt schon schauen, dass wir wieder Menschen in die Innenstädte bekommen und diese weiter entwickeln.
Wie spüren Sie als IHK für Rheinhessen die Veränderung in den Unternehmen?
Alles, was wir vor der Pandemie in Präsenz gemacht haben, fand in der Pandemie auch mit einem sehr starken Zulauf digital statt. Jetzt wollen wir unsere Veranstaltungen, wie die Beratungen zu Gründerthemen oder das Exportforum, natürlich mit der Zeit wieder live stattfinden lassen, damit wir auch persönlich mit den Menschen sprechen können.
Wir wollen aber auch ein weiteres Thema aufsetzen, nämlich das „agile Führen”. Ich bin mir sicher, dass das für sehr viele Unternehmer ein wichtiges Thema sein wird, wenn dann alle wieder in die Büros und die Produktion zurückkommen. Denn ich glaube, dass der Führungsstil dann ein ganz anderer sein wird und man die Kolleginnen und Kollegen viel mehr in Themen mit einbinden wird. Da wird sich vieles sehr stark verändern, sowohl im Arbeitsablauf, als auch im Miteinander. Das wird, bezogen auf die innerbetriebliche Thematik, einer der spannendsten Prozesse sein. Für mich wäre das ein Drama, wenn wir nach der Pandemie wieder in alte Muster zurückfallen würden.
Die Pandemie ist auch eine Riesenchance für uns, die Entwicklungsprozesse verantwortlich weiterzutragen. Dieser Prozess sollte auch nicht „top down” passieren, es sollten also nicht alle Entscheidungen nur vom Management getroffen werden. Stattdessen muss das von der gesamten Mannschaft gemeinsam mit der Geschäftsleitung entwickelt werden.
Was kann man tun, damit sich dieses Mindset in Unternehmen entwickelt?
Eines muss klar sein: Mit einem Fingerschnipsen kann man nicht agil führen. Da ist ein großes Umdenken gefragt. Deshalb sind wir als IHK gerade dabei uns zu überlegen, wie wir besonders für die kleineren Unternehmen ein Angebot in diese Richtung entwickeln können. Denn das Thema digitales Führen und Veränderung im Mindset ist entgegen der geläufigen Meinung nicht nur in großen Unternehmen wichtig, sondern eben auch in den kleinen. Dieses Umdenken muss man lernen und dafür braucht es die Mitarbeit des gesamten Unternehmens und aller Beschäftigten.
Ein Beispiel hierfür ist, dass viele aktuell im Homeoffice ganz selbstverständlich mit Vertrauensarbeitszeit arbeiten. Da sticht niemand morgens mit der Karte ein und zu Feierabend wieder aus. Wenn die Arbeitskräfte aber zurück in die Firma kommen, dann müssen sie genau das wieder machen und ihre Arbeitszeit nachweisen. Da muss sich dringend etwas verändern und auch da arbeiten wir noch an vernünftigen Lösungsmöglichkeiten.
Was könnten Sie sich als Ideallösung vorstellen?
Ideallösungen entstehen nur im Dialog, etwa an einem runden Tisch, an dem sowohl Leute aus dem Top-Management von großen Unternehmen sitzen, als auch kleinere und jüngere Unternehmen. Den Austausch über Themen wie die Veränderung der Zusammenarbeit während Corona, halte ich für enorm wichtig. So kommen die Unternehmen immer näher zusammen und jeder kann etwas von dem anderen lernen.
Aus einem solchen runden Tisch kann man dann beispielsweise auch Seminarreihen entwickeln für rheinhessische Unternehmen. Das kostet nicht viel Geld, sondern nur die Bereitschaft, Zeit in ein solches Projekt zu investieren. Da wäre die IHK auch jederzeit bereit, so etwas zu begleiten.
Was bedeutet der Erfolg von BioNTech für die Region?
Das Thema BioNTech ging ja in der vergangenen Zeit sehr stark durch die Presse. Ich sehe darin eine riesige Chance für Mainz, Rheinhessen und ganz Rheinland-Pfalz. Denn Mainz hat jetzt die Möglichkeit, zum Biotech-Hub und zum Wissenschaftsstandort zu werden. Wenn man das schafft, unter Einbeziehung von BioNTech, Wissenschaft und Wirtschaft, dann ist das eine große Chance.
Es ist auch eine Chance für junge Unternehmer, die bereit sind, diesen Prozess mit zu entwickeln und zu gestalten. Da rede ich nicht nur von der Medizinbranche, sondern auch von der Gastronomie, von Hotels, Kindertagesstätten und vielen weiteren, denn da kommen ja Menschen mit Familien, die in dem Umfeld leben wollen. Da sind wir als IHK auch in Gesprächen mit dem Land und der Stadt, um die Sicht der Wirtschaft entsprechend einzubringen.
Ich möchte auch nochmal betonen, dass der Erfolg von BioNTech hier am Standort entgegen mancher Behauptungen nicht einfach nur Glück war. Nein, BioNTech wurde in der Uni gegründet und entwickelt. Das war intensivste wissenschaftliche Forschung. Und genau da haben wir jetzt eine große Chance, etwas für die gesamte Region zu entwickeln.
Welche Auswirkungen hat die aktuelle Lage in der Ukraine auf die Unternehmen in Rheinhessen?
In unserer Region gibt es jahrzehntelang gewachsene, enge Wirtschaftsbeziehungen, sowohl zur Ukraine als auch nach Russland. Deshalb hat der Konflikt auch deutliche Folgen für Unternehmen in Rheinhessen, das hat eine Blitzumfrage unter unseren Mitgliedsbetrieben vom 8. März deutlich gezeigt. Teils sind Lieferungen nach Russland oder in die Ukraine unmöglich geworden, teils wurde die gesamte Geschäftsbeziehung eingestellt. Auch die Zulieferung von Spezialmaterialien aus diesen Ländern ist kaum realisierbar. Für viele sind die längerfristigen Folgen noch gar nicht abschätzbar.
Das Stimmungsbild zeigt aber auch: Trotz eigener wirtschaftlicher Betroffenheit hält die Mehrheit der Unternehmen die Sanktionen gegen Russland und Belarus für angemessen. Die Hilfsbereitschaft ist groß: So gibt mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen an, die Menschen in der Ukraine mit Spenden, Hilfsgütern oder auf andere Weise zu unterstützen. In der IHK stehen wir unseren Betrieben bei allen Fragen zur Seite. Sicher ist: Die Krise und ihre vielfältigen Auswirkungen werden uns noch eine sehr lange Zeit beschäftigen.
Kommentar von Anke Schiffer-Chollet
Anke Schiffer-Chollet, Coach bei Restart
„IHK-Präsident Peter Hähner zeigt ein zukunftsfähiges Bild, durch eine neue Art der Zusammenarbeit, bewusst auch mit kleineren Unternehmen. Er plädiert dafür, jetzt aktiv zu werden, Chancen zu ergreifen und Veränderungsprozesse selbst in die Hand zu nehmen. Sein Wunsch „Lasst uns jetzt zusammen handeln!“ könnte zu einem Motto unser Region werden.
Wir freuen uns sehr auf die folgenden Interviews dieser neuen Serie und die Unternehmen und Experten/-innen, die uns Wege in die Zukunft an ihren konkreten Beispielen zeigen.“
Über Restart
Sie sind selbständig oder haben ein kleines Unternehmen und stecken gerade auch mitten in Veränderungen oder Schwierigkeiten? Gerne sortieren wir mit Ihnen gemeinsam Ihre Fragen, Ideen und Themen und erarbeiten Wege, damit Sie (wieder) zukunftsfähig durchstarten können. Möchten Sie mitmachen? Sie erreichen das Team unter www.restart.vision, per Mail an restart@mki-ev.de oder telefonisch unter 06131 217 11 92.
Die Teilnahme an „Restart – zukunftsfähig durchstarten“ ist für Selbständige, Freiberufler/-innen und Kleinstunternehmen in Rheinland-Pfalz kostenfrei. Dies wird ermöglicht durch die Förderung im Rahmen der Arbeitsmarktinitiative #rechargeRLP. Sie wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz aus Mitteln des EU-Hilfsprogramms REACT-EU über den Europäischen Sozialfonds (ESF) umgesetzt.
Am Montagabend (21. März 2022) wurde die Berufsfeuerwehr Mainz, zusammen mit der Feuerwehr Wiesbaden zu einem Einsatz auf dem Rhein bei Kilometer 496 alarmiert. Gemeldet wurde, dass es auf einem Frachtschiff zu einem Unfall gekommen war und zwei Personen dabei eingeklemmt wurden. BYC-News war vor Ort.
Eingeklemmte Personen auf Frachter gemeldet
Gegen 20:45 Uhr erreichte die Feuerwehrleitstelle in Mainz ein Notruf, bei dem gemeldet wurde, dass es zu einem Unfall auf einem Frachtschiff, welches bei Rheinkilometer 496 liege, kam. Da die Anruferin nur sehr schlecht Englisch und kaum Deutsch sprach, konnte am Telefon nicht genau geklärt werden, was passiert war. Die Disponenten der Feuerwehrleitstelle alarmierten neben Einheiten der Feuerwache 1 und 2 auch die Feuerwehr Wiesbaden, welche sich mit dem Löschboot auf den Weg an das Mainzer Rheinufer machte.
Schwerer Unfall auf dem Rhein zwischen Mainz und Wiesbaden | BYC-News | Foto: Dennis Weber
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Deutsches Frachtschiff eilte zu Hilfe
Da das 90 Meter lange Frachtschiff aus Holland auf der Höhe des Mainzer Winterhafens vor Anker lag, es dementsprechend keinen direkten Zugang vom Land zum Schiff gab, mussten die Rettungskräfte von einem Boot der Wasserschutzpolizei zum Tank-Schüttgutfrachter gebracht werden. Dies kostete die Einsatzkräfte wertvolle Zeit für die Rettung der eingeklemmten Personen. Die Besatzung eines deutschen Frachtschiffes wurde auf die Hilferufe der holländischen Besatzung aufmerksam und legte am holländischen Motorfrachter an, um Hilfe zu leisten. Die Mitarbeiten der Deutschen Reederei stellten den Einsatzkräften ihren Lastenkran für die Befreiung der eingeklemmten Personen zur Verfügung.
Kran bei Verladearbeiten abgeknickt
Nach aktuellen Erkenntnissen kam es bei Verladearbeiten von Baumaterial zu einem Unfall, bei dem zwei Männer mittelschwer verletzt wurden. Der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Mainz Michael Engelhardt berichtet gegenüber dieser Onlinezeitung, dass es bei Arbeiten mit einem Bordkran zu einem Unfall gekommen sei. Der Kran sei bei Verladearbeiten abgeknickt und habe beide Männer unter sich begraben. Die Rettungskräfte hoben den Kran mittels Hebekissen an, um die beiden Personen zu befreien. Nachdem die beiden Mitarbeiter der holländischen Reederei befreit waren, wurden sie vom Rettungsdienst und zwei Notärzten vor Ort medizinisch erstversorgt und transportbereit gemacht. Anschließend wurden die Verunfallten mit einem Boot der Wasserschutzpolizei vom Frachter an Land gebracht. Beide Personen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Unfallursache unklar
Ob Materialermüdung oder falsche Bedienung zum Unfall geführt hat, ist aktuell noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Das Gewerbeaufsichtsamt wurde von der Polizei über den Vorfall in Kenntnis gesetzt.
Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Mainz der Wachen 1 und 2, die Feuerwehr Wiesbaden, der Regelrettungsdienst mit zwei Rettungswagen, zwei Notärzte aus Mainz und Wiesbaden, die Landes- und Wasserschutzpolizei.
Rollerfahren liegt im Trend: Die motorisierten Zweiräder sind flexibel im Stadtverkehr, praktisch bei der Parkplatzsuche und äußerst budgetschonend, da sie im Unterhalt wenig kosten und kaum Benzin verbrauchen. Jan Breckwoldt, Geschäftsführer von Peugeot Motocycles, weiß: „Der geringe Spritverbrauch war schon immer ein gutes Argument für die Fahrt mit dem Motorroller. Die derzeitigen hohen Kraftstoffpreise dürften dem Umstieg auf den Roller nun zusätzlich zu einem kräftigen Schub verhelfen.“
100 Kilometer für unter vier Euro
Wer in diesem Sommer nicht nur schnell und flexibel, sondern vor allem auch sparsam unterwegs sein möchte, hat zwischen verschiedenen Rollern die Wahl.
So verbraucht das Modell Django 50 ccm von Peugeot Motocycles beispielsweise nur 1,9 Liter Benzin auf 100 Kilometer. Der 8,5-Liter-Tank sorgt dafür, dass eine Tankfüllung für rund 450 Kilometer reicht. Noch günstiger fährt es sich mit dem Peugeot Kisbee 50 ccm, dessen 6,3-Liter-Tankfüllung bei einem Verbrauch von 1,75 Litern auf 100 Kilometer eine Reichweite von rund 360 Kilometer abdeckt. Damit kosten 100 Kilometer Fahrt weniger als vier Euro.
Der etwas größere Hubraum von 125 ccm bedeutet beim Django von Peugeot Motocycles einen Verbrauch von 2,3 Litern pro 100 Kilometer. Beim Peugeot Tweet sind es 2,4 Liter – knapp fünf Euro für eine Fahrt von 100 Kilometern.
Sogar der schwerere Dreiradroller Peugeot Metropolis, der einen Hubraum von 400 ccm hat und mit dem normalen Autoführerschein fahrbar ist, schluckt sparsam: nämlich nur 3,9 Liter auf 100 Kilometer und somit auch weniger als neun Euro für Benzin.
Budget schonen mit günstiger Versicherung
Besonders gut für den Geldbeutel ist die Anschaffung eines Motorrollers bis 50 ccm. Denn hier ist nicht nur der Spritverbrauch moderat, auch die Kosten für die Versicherung sind überschaubar: Die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung kostet zwischen 30 und 60 Euro pro Jahr, schließt alle berechtigten Fahrerinnen und Fahrer des Motorrollers ein und wird jedes Jahr erneut abgeschlossen. Der Versicherungszeitraum läuft vom 1. März des aktuellen Jahres bis einschließlich Februar des Folgejahres. Jan Breckwoldt: „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um auf einen Motorroller umzusteigen. Er ist günstig im Unterhalt, preiswert im Verbrauch und das Beste: Die Rollersaison fängt gerade erst an.“
Am 24. März 2022 findet der europaweite Verkehrsaktionstag „Speedmarathon“ statt und auch die hessische Polizei macht an diesem Tag einmal mehr auf die Gefahren und Folgen zu schnellen Fahrens aufmerksam. Zwischen 6:00 Uhr und 22:00 Uhr geraten Rasende verstärkt ins Visier der Geschwindigkeitsmessungen.
Geschwindigkeit entscheidet bei Unfällen über Leben und Tod
In Hessen kommen an knapp 300 Messstellen über 800 Polizistinnen und Polizisten zum Einsatz. Sämtliche geplante Messstellen in Südhessen, Westhessen und Frankfurt sind unten im Artikel zu finden.
Die Unfallursache Geschwindigkeit gehört dauerhaft zu den häufigsten Unfallursachen auf hessischen Straßen. Polizeioberrat Gerhard Keller, Leiter der Direktion Verkehrssicherheit und Sonderdienste im Polizeipräsidium Mittelhessen und hessenweiter Koordinator des „Speedmarathon 2022“, macht deutlich: „Nichtangepasste Geschwindigkeit war im zurückliegenden Jahr bei Unfällen mit tödlich Verletzten und Schwerverletzten in Hessen die Unfallursache Nr. 1! Während sich innerorts deutlich mehr Verkehrsunfälle ereigneten als außerorts, sind in der Folge bei außerörtlichen Verkehrsunfällen deutlich mehr Personen tödlich verletzt worden. Die Ursache hierfür ist die deutlich höhere Fahrgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften.“
Geschwindigkeitsverstoß ist kein Kavaliersdelikt
Im Zuge dessen appelliert Keller an die Autofahrer: „Mit dem Druck auf das Gaspedal nehmen Sie unmittelbar Einfluss auf die Sicherheit im Straßenverkehr und damit auf die Lebensqualität aller – seien Sie sich der Gefahren und Folgen zu schnellen Fahrens bewusst!“
Geschwindigkeitsverstöße sind kein Kavaliersdelikt, die Folgen werden aufgrund fehlender Weitsicht häufig außer Acht gelassen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch, dass die Reduzierung des Geschwindigkeitsniveaus innerorts um 2 Stundenkilometer die Zahl der Verunglückten um 15 Prozent senkt. Dies wird insbesondere deutlich, wenn man bedenkt, dass bei 65 Stundenkilometer acht von zehn Fußgänger bei der Kollision mit einem Pkw sterben, während bei 50 Stundenkilometer acht von zehn überleben.
Zu hohe Geschwindigkeit ist eine entscheidende Ursache für viele Schwerverletzte oder gar Verkehrstote
Ob Verletzte oder gar Getötete nach einem Verkehrsunfall zu beklagen sind, liegt an vielen Faktoren: Wie viele Insassen befinden sich im Fahrzeug? Prallt ein kleines Fahrzeug mit geringer Knautschzone frontal gegen eine Oberklasse oder stößt es seitlich und damit weniger geschützt gegen ein Hindernis? In allen Fällen ist die Geschwindigkeit zum Zeitpunkt des Aufpralls ein entscheidender Faktor, ob die Beteiligten verletzt überleben oder sterben.
Social-Media-Kanäle im Einsatz für Menschenleben
Die Hessischen Polizistinnen und Polizisten begleiten den Speedmarathon 2022 über ihre Social-Media-Kanäle und machen Verkehrsteilnehmer unter dem Hashtag „#Speedmarathon“ auf die häufigste Todesursache im Straßenverkehr aufmerksam.
Hintergrundinformationen zu ROADPOL (European Roads Policing Network)
„Grenzen überschreiten, um Leben zu retten!“ ROADPOL ist ein europaweites Polizeinetzwerk, das die Zahl der Verkehrsunfallopfer senken will. ROADPOL steht für „European Roads Policing Network“. Hervorgegangen aus einem Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union handelt es sich um eine Nicht-Regierungsorganisation mit Hauptsitz in London. Dieses Polizei-Netzwerk hat die Aufgabe, europaweite Aktionen zur Durchsetzung der Vorschriften im Verkehrssektor zu koordinieren. Hauptziel ist die Reduzierung der auf Europas Straßen Getöteten und Schwerverletzten.
ROADPOL geht davon aus, dass die Verkehrsüberwachung und -prävention einen bedeutenden Beitrag zur Verminderung der Zahl von Verkehrsunfallopfern leisten wird.
Die zentralen Ziele des Netzwerkes sind:
Reduzierung von Verkehrsopfern auf europäischen Straßen
Zusammenführung, Zusammenarbeit und Austausch praktischer Erfahrungen der Straßenverkehrsbehörden und Verkehrspolizeien in Europa
Organisation und Koordination europaweiter Einsätze und Kampagnen
Unterstützung und Förderung von Forschungsinitiativen im Bereich der Verkehrssicherheit
Am (20. März 2022) kam es in der Zeit zwischen 16:00 Uhr und 18:30 Uhr zu einer Unfallflucht in der Pestalozzistraße in Nierstein. Ein ordnungsgemäß in Höhe der Hausnummer 42 geparkter VW Golf wurde, vermutlich von einem vorbeifahrenden Fahrzeug, am linken Außenspiegel beschädigt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 300 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich im Anschluss unerlaubt vom Unfallort. Die Polizei bittet Zeugen sich bei der Polizei in Oppenheim unter der Rufnummer 06133 – 9330 zu melden.
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