Die neue Bundesregierung plant eine Legalisierung von Cannabis in Deutschland zu Genusszwecken. Für eine medizinische Alternativtherapie ist Hanf bereits für verschiedene Krankheitsbilder seit 2017 in Deutschland legal. Insbesondere der in reifen Cannabisblüten enthaltene Wirkstoff CBD soll sich günstig auf chronische Schmerzen auswirken und auch bei diversen psychosozialen Beeinträchtigungen helfen. Bis Cannabis in Deutschland legal erhältlich sein wird, könnten aber durchaus noch zwei oder mehr Jahre vergehen. Das liegt daran, dass die genauen Rahmenbedingungen noch ausgehandelt werden müssen. Dass Cannabis nicht wie Wein und Bier bereits ab 16 Jahren eingekauft werden soll, steht wohl schon fest. Es fehlen jedoch noch konkrete Handlungsempfehlungen beispielsweise zur Teilnahme am Straßenverkehr oder wie Cannabisverkäufer reagieren sollen, wenn sie merken, dass Kunden ein gewisses Suchtpotenzial aufweisen.
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Cannabisblüten bereits jetzt legal in Deutschland erhältlich
Nicht nur an Tankstellen, sondern auch günstig im Internet lassen sich jetzt bereits völlig legal CBD Blüten kaufen. Bei diesen speziellen Cannabissorten sind die psychoaktiven Inhaltsstoffe durch gezielte Kreuzung weitgehend herausfiltriert, sodass lediglich ein gesetzlich zulässiger Höchstwert an THC enthalten ist. CBD Blüten duften zwar wie Vollspektrum-Cannabisblüten, machen im Gegensatz zur in Deutschland immer noch verbotenen Alltagsdroge aber nicht high. Es stellt sich nach dem Konsum vielmehr ein entspannendes Grundgefühl ein, ohne dass CBD Anwender mit den typischen Rauscherscheinungen zu rechnen haben. Durch die entkrampfende und leicht enthemmende Wirkung lassen sich innere Stresszustände auf natürliche Weise vorbeugen, was gerade vor Prüfungen in Schule oder Universität von besonderem Nutzen sein kann. Auch beim Autofahren gibt es keinerlei Einschränkungen nach dem Konsum von CBD Blüten. Lediglich bei einer versehentlichen Überdosierung kann es zu Müdigkeitserscheinungen kommen, die sich dann auch negativ auf die allgemeine Reaktionsfähigkeit auswirken können. Spätestens seit dem Gerichtsurteil des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg vom November 2020 ist klar, dass Cannabinoid (kurz: CBD) nicht zu den illegalen Rauschmitteln zählt und daher in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern frei verkäuflich ist.
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Ab welchem Alter darf man CBD Gras rauchen?
Einig sind sich viele Länder darin, dass der Konsum von Tabak unter einem Alter von 18 Jahren zu Schäden der Gesundheit führen kann. Der Körper junger Anwender ist noch in der Entwicklung, welche durch das Nervengift Tabak nachhaltig beeinträchtigt werden kann. Da das Rauchen von CBD Blüten ohne Tabakzusatz nicht möglich ist, gilt auch für diese legalen Substanzen ein Mindestalter von 18 Jahren. Ebenso definieren es die deutschen Gesetze übrigens auch für andere CBD-Produkte wie Liquids, Öle oder CBD-Kristalle. Allein die rein äußerliche Anwendung von CBD ist unabhängig vom Lebensalter in Deutschland frei möglich. Es gibt in gut sortierten Drogeriemärkten und Reformhäusern mittlerweile viele Mittel zur Gesundheits- und Schönheitspflege, die mit dem wohltuenden Naturstoff Cannabidiol angereichert sind. Im Badezusatz kann CBD dann spannungslösend wirken und den Stress vom Alltag einfach abdämpfen. Bei Hautirritationen kann Cannabidiol für eine Linderung von Juckreiz sorgen, was insbesondere für Anwender mit chronischen Hautleiden wie Neurodermitis, Schuppenflechte usw. eine wahre Wohltat darstellt.
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Wie gut werden CBD Blüten vertragen?
Wie bei allen Naturstoffen ist es auch bei diesem Cannabisauszug möglich, auf einzelne Bestandteile oder den Hauptwirkstoff selbst überempfindlich zu reagieren. Diese Personen sollten den Konsum von CBD Blüten meiden. Allgemein hin wird CBD Gras jedoch von annähernd 100 % der Anwender sehr gut vertragen. Gerade beim medizinischen Einsatz wirkt es sich günstig auf die individuell empfundene Lebensqualität der Patienten aus, dass gravierende Begleiterscheinungen der meisten pharmazeutischen Arzneimittel bei dem heilsamen Stoff aus der Natur einfach entfallen. Bei einer zu hohen Dosis an Cannabidiol kann es vereinzelt zu Durchfall kommen. Dieser Umstand wird von Privatanwendern zwar gezielt bei Schlankheitskuren ausgenutzt, kann im medizinischen Bereich aber ungünstig sein.
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Abnehmen mit CBD: Darauf sollten Sie achten
Wer die teils abführende Wirkung von CBD Blüten für Schönheitszwecke ausnutzen möchte und Cannabidiol daher in hoher Dosierung begleitend zu einer Fastenkur oder Diät einsetzt, sollte in jedem Fall ausreichend trinken. Beim Heilfasten ist feste Nahrung ohnehin verboten, alle paar Tage wird ein „Entschlackungstag“ eingelegt. An diesen Tagen wird durch die gezielte Aufnahme von abführenden Pflanzenstoffen wie Sauerkrautsaft oder Rizinusöl für eine vollständige Entleerung des Darms gesorgt. Das soll Schadstoffe aus dem Stoffwechselsystem ausschwemmen und zu einer Aktivierung des Immunsystems mit Neubildung von abwehrfähigen Körperzellen sorgen. CBD Blüten sind beim Abnehmen außerdem überaus effektiv, da sie die schlechte Laune beim Verzicht auf Ungesundes deutlich abschwächen. Außerdem ist Cannabidiol dafür bekannt, gegen Heißhungerattacken zu wirken, was auch nach einer Diät vor dem viel gefürchteten Jo-Jo-Effekt schützen kann. Auch nach der vollständigen Legalisierung von Cannabis werden CBD Produkte daher in Deutschland weiterhin stark gefragt sein.
Der Schiedsspruch im Schlichtungsverfahren zum Bau-Mindestlohn am 24. März wird von der Arbeitgeber-Tarifgemeinschaft (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und Zentralverband des Deutschen Baugewerbes) abgelehnt.
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Im Kern sieht der Schiedsspruch folgende Punkte vor:
Laufzeit vom 1. Mai 2022 bis 30. Juni 2024
Erhöhung Mindestlohn 1 um jeweils 60 Cent (ca. 4,6 Prozent) zum 1. Mai 2022, 1. April 2023 und 1. April 2024.
Die Tarifvertragsparteien verpflichten sich schuldrechtlich, nachfolgende Mindestlohnanpassungen zunächst in den Jahren 2025 und 2026 nach der Inflationsrate und ab Ende 2026 nach dem dann bestehenden Verhältnis zum Ecklohn festzulegen.
„Einfrieren“ des Mindestlohns 2 auf bisherigem Niveau bis 31. Dezember 2022 und Wegfall ab 1. Januar 2023.
Die Ablehnung des Schlichterspruchs durch die Arbeitgeber erfolgt aus mehreren Gründen: Zum einen stellt die vorgeschlagene Erhöhung eine nicht zu rechtfertigende Verteuerung einfachster Tätigkeiten im Baugewerbe dar. Zum anderen blickt die Baubranche in Folge des Ukraine-Kriegs besorgt in die Zukunft; die aktuelle Preis- und allgemeine wirtschaftliche Entwicklung lassen wenig Spielraum zu, verlässliche Prognosen sind derzeit nicht möglich.
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Jutta Beeke, Vizepräsidentin des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Verhandlungsführerin der Arbeitgeber, erklärte
„Der Automatismus, einen einheitlichen Branchenmindestlohn erst an eine Inflationsrate zu koppeln und danach exakt mit den höheren Tarifentgelten anzupassen, stellte sich auf Seiten der Arbeitgeber als eine zu große Selbstbeschränkung freier Tarifverhandlungen dar. Hinzu kommt, dass diese Vereinbarung keine ausdrückliche Kündigungsmöglichkeit vorsieht.“
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Uwe Nostitz, Vizepräsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, ergänzt
„Eine vernünftige Tarifpolitik muss auf die momentan unüberschaubare Branchensituation Rücksicht nehmen, vorsichtig vorausschauend agieren und Planungssicherheit geben. Wir werden die Festlegung der Höhe eines eigenständigen Bau-Mindestlohns weder dem Gesetzgeber noch dem Zufall überlassen.“
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Wie geht es weiter?
Die Arbeitgeberseite signalisiert, dass sie offen für weitere Verhandlungen ist. Auch wenn ein Branchenmindestlohn nach momentaner Arbeitsmarktlage nicht zwingend kurzfristig nötig erscheint, ist weiterhin die Bereitschaft vorhanden, einen einheitlichen Bau-Mindestlohn zu verabreden. In der Schlichtung wurden hierfür bereits 13 Euro genannt. Jutta Beeke sowie Uwe Nostitz stellten fest, dass die Beratungen des Schiedsspruchs in den Gremien der Arbeitgeber zwar zur Ablehnung führten, gleichzeitig aber auch Spielräume aufgezeigt hätten.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (10. April 2022) kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Alzeyer Straße in Worms. Auf den betrunkenen Autofahrer, der diesen Unfall verursacht hatte, kommt nun Einiges zu.
Eine vorbeifahrende Polizeistreife konnte zufällig den Unfall feststellen
Der 43 Jahre alter Mann befuhr in den frühen Morgenstunden gegen 1:54 Uhr die Alzeyer Straße in Worms mit seinem Auto. An einem Kreisel schaffte er es nicht mehr dem Straßenverlauf zu folgen, sondern fuhr mittig durch den Kreisverkehr. Auf dem gegenüberliegenden Bürgersteig krachte er gegen ein Schild und kam dort zum Stillstand.
Eine vorbeifahrende Polizeistreife konnte zufällig den Unfall feststellen. Weil bei dem Mann ein deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen wurde, führte die Polizei vor Ort einen Atemalkoholtest durch. Das Ergebnis, so die Polizei, sei die Feststellung der absoluten Fahruntüchtigkeit.
Bei dem Unfall entstand lediglich ein Sachschaden, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Gegen den Unfallverursacher wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet und ihm wurde der Führerschein entzogen. Zudem muss der Fahrer im Nachgang zum Strafverfahren die so genannte medizinisch psychologische Untersuchung (MPU) ablegen, durch welche weitere Kosten entstehen.
Am frühen Sonntagabend (10. April 2022) mussten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mit starken Kräften in den Schleifweg nach Mainz-Bretzenheim ausrücken. Durch den Feuerwehreinsatz stellte sich heraus, dass in dem Areal am Schleifweg illegal Personen beherbergt werden. BYC-News war vor Ort.
Nachalarmierung weiterer Kräfte
Die Berufsfeuerwehr wurde gegen 17:00 Uhr über die Brandmeldeanlage des Gebäudes in dem sich ein Asia Restaurant, ein Bowlingcenter, ein Reifendienst und ein Küchenstudio befinden alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten sich die meisten Personen bereits selbstständig aus den Räumlichkeiten des Restaurants sowie des Bowling-Centers ins Freie gerettet. Zahlreiche Menschen hatten sich daher vor dem Gebäudekomplex versammelt.
Nachdem die Feuerwehr die Brandmeldeanlage kontrolliert hatte, stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Melder im ersten Obergeschoss ausgelöst hatte. Bei der ersten Erkundung bemerkte die Feuerwehr, dass das Gebäude verraucht war. Zunächst war unklar, wie viele Personen sich zu diesem Zeitpunkt noch im Gebäude befinden. Umgehend wurden weitere Kräfte der Feuerwache 2 und der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Bretzenheim alarmiert.
Feuerwehreinsatz in Mainz-Bretzenheim | Foto: BYC-News | Dennis Weber
Nach ausgiebiger Erkundung konnte festgestellt werden, dass in einer illegalen Wohnung im ersten Obergeschoss über dem Asia Restaurant ein Brand ausgebrochen war. Eine Matratze hatte Feuer gefangen. Die Feuerwehr löschte die Matratze in kurzer Zeit unter Atemschutz mit einem C-Rohr. Anschließend fanden Nachlöscharbeiten statt, die Räume wurden maschinell belüftet. Nachdem die Räumlichkeiten rauchfrei waren, konnten die Gäste zurück in das Bowling-Center und das Restaurant. Zur Klärung der genauen Umstände bezüglich der Wohnungen in dem Gewerbebetrieb wurde der Mainzer Vollzugsdienst in den Einsatz involviert.
Illegale Wohnungen über Asia-Restaurant
Wie die Polizei auf Anfrage von BYC-News mitteilte, soll es sich bei den Wohnungen über dem China-Restaurant um illegale Wohnungen handeln. Dort seien Personen untergebracht, die dort nicht gemeldet sind. Wie viele Menschen dort Leben, ist aktuell noch unklar. Federführend für die Ermittlungen in dieser Sache ist der Vollzugsdienst der Stadt Mainz.
Zwei Personen durch Rauchgase verletzt
Bei dem Brand wurden zwei Personen, darunter ein Kind, durch die Rauchgase verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst vorsorglich in Mainzer Kliniken gebracht. Der Einsatz konnte für die Feuerwehr gegen 19:15 beendet werden. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Polizei und der Vollzugsdienst der Stadt Mainz.
Im Einsatz waren:
der Regelrettungsdienst mit vier Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug
In den zurückliegenden Tagen hatte die Feuerwehr, die Polizei und der Rettungsdienst wieder viel zu tun. Die wichtigsten Meldungen und Ereignisse der Woche aus dem Bereich Blaulicht Rhein-Main von deiner Online-Zeitung BYC-News zusammengefasst. Aktuell, lokal und immer nah dran.
Flächenbrand in Bechtheim – Feuerwehr bekämpft seit Stunden die Flammen
Am Samstag (2. April) kam es in Bechtheim (Kreis Alzey-Worms) zu einem Feuerwehreinsatz. Es brannten auf einer größeren Fläche rund 80 Strohballen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden gegen 12:15 Uhr alarmiert und bekämpften die Flammen. Zur Unterstützung wurde das Technische Hilfswerk nachalarmiert.
Zum Bericht: Strohballen brennen in Bechtheim
Bewaffneter Raubüberfall in Wiesbaden – Großfahndung der Polizei Westhessen
Am Samstag (2. April 2022) kam es um 22:55 Uhr zu einem bewaffneten Raubüberfall in Wiesbaden. Eine Tankstelle in der Berliner Straße geriet in das Visier von einem Kriminellen. Der bislang unbekannte bewaffnete Täter bedrohte den 24-jährigen Kassierer mit einer schwarzen Pistole und forderte auf englischer Sprache mit osteuropäischem Akzent die Herausgabe von Geld. Mit einem geringen dreistelligen Betrag und mehreren Päckchen Zigaretten in einer Plastiktüte konnte der Straftäter zu Fuß in Richtung Abraham-Lincoln-Straße flüchten.
Zum Bericht: Fahndung in Wiesbaden
Schwerer Unfall mit eingeklemmter Person zwischen Harxheim und Mommenheim
Am Sonntagabend (3. April 2022) kam es gegen 18:40 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße L425 zwischen Harxheim und Mommenheim. Dabei hatte sich ein Fahrzeug überschlagen. Eine Person wurde bei dem Unfall eingeklemmt und mittelschwer verletzt.
Zum Bericht: Unfall mit Opel Vectra in Rheinhessen
Brandstifter zwischen Ingelheim und Wackernheim unterwegs
Mehrere Notrufteilnehmer meldeten am Mittwoch (30. März 2022) gegen 1:45 Uhr ein Feuer, welches sogar von der Autobahn A60 sichtbar war. Die Freiwillige Feuerwehr Ingelheim war mit einer Vielzahl an Einsatzkräften und Fahrzeugen im Einsatz. Es kam in den letzten Monaten zu mehreren Bränden in der Gemarkung.
Zum Bericht: Feuerteufel bei Ingelheim unterwegs
Schulbus geht vor der Grundschule in Appenheim in Flammen auf
Am Montagmorgen (4. April 2022) kam es zum Brand eines Schulbusses an einer Grundschule in Rheinhessen. Da der Gelenkbus direkt vor der Schule anfing zu brennen, wurde sicherheitshalber die komplette Grundschule evakuiert. Eine Person musste rettungsdienstlich behandelt werden.
Zum Bericht: Schulbus geht in Flammen auf
Versuchte Geldautomatensprengung in Ockenheim – Kriminalpolizei ermittelt
In der Nacht von Sonntag auf Montag (4. April 2022) waren Kriminelle in Ockenheim unterwegs und hatten es auf einen Geldautomaten in der Straße „In den Weiden“ abgesehen. Zu einem Einsatz von Polizei und Feuerwehr kam es jedoch erst in den Mittagsstunden.
Zum Bericht: Geldautomat in Ockenheim bei Ingelheim
Erneut tödlicher Unfall am Bahnübergang in Kriftel
Am Sonntagabend (3. April 2022) kam es an dem Bahnübergang in Kriftel erneut zu einem Bahnunfall, bei dem ein Mann und sein Hund ums Leben kamen. Bereits am 15. März 2022 verstarb dort ein 12-jähriger Junge bei einem tragischen Unglück. Wie die Polizei mitteilt, wollte der 74 Jahre alte und sehbehinderte Fußgänger gemeinsam mit seinem Blindenhund den halbbeschrankten Bahnübergang überqueren.
Zum Bericht: Tödlicher Unfall in Kriftel
Bewaffneter Raubüberfall in Mainz-Weisenau
Am Montagabend (4. April 2022) kam es gegen 21:10 Uhr zu einem bewaffneten Raubüberfall in dem Edeka-Markt im Scheck-In-Center im Mainzer Stadtteil Weisenau. Der Täter ist flüchtig. Wie die Polizei mitteilt, betrat ein maskierter männlicher Täter die Getränkeabteilung eines Supermarktes und bedrohte die Kassiererin mit einer Schusswaffe
Zum Bericht: Raub mit Schusswaffe in Weisenau
Mainz: Gedenken an getötete Kollegen in Kusel
Polizisten aus ganz Deutschland haben sich am Montagmittag (4. April 2022) ab 13:00 Uhr auf dem Ernst-Ludwig-Platz in Mainz versammelt und liefen zusammen durch die Mainzer Innenstadt. Gemeinsam haben sie den am 31. Januar 2022 bei Kusel getöteten Kollegen gedacht. Aufgerufen zu dem Trauermarsch haben die Gewerkschaft der Polizei Rheinland-Pfalz, die Deutsche Polizeigewerkschaft Rheinland-Pfalz und der Bund Deutscher Kriminalbeamter Rheinland-Pfalz.
Zum Bericht und Video: Trauermarsch durch Mainz
Verstärkte Kontrollmaßnahmen vom Zoll in Mainz
Leser informierten am Dienstagmittag (5. April 2022) die Redaktion, dass zur Zeit mehrere Zoll-Beamte in Mainz unterwegs waren. BYC-News hat beim zuständigen Hauptzollamt angefragt. Wie ein Sprecher des Hauptzollamtes auf Anfrage dieser Online-Zeitung mitteilte, handelt es sich um verdachtsunabhängige Kontrollen. „Wir überprüfen Beschäftigte nach ihrem Beschäftigungsverhältnis. Da geht es darum, ob die Leute alle zur Sozialversicherung angemeldet sind, ob sie den Mindestlohn bekommen und weitere Dinge. Das machen wir regelmäßig.“, erklärte der Sprecher.
Zum Bericht: Zollkontrolle in der Mainzer Innenstadt
Feuerwehr bekämpfte meterhohe Flammen in Wiesbaden-Schierstein
Am frühen Montagmorgen (5. April 2022) wurde die Feuerwehr gegen 3:10 Uhr zu einem Einsatz in die Schönaustraße im Wiesbadener Stadtteil Schierstein alarmiert. Der Einsatz zog sich über mehrere Stunden hin. Wie die Freiwillige Feuerwehr Schierstein berichtet, konnte bereits auf der Anfahrt ein großer Feuerschein und meterhohe Flammen erkannt werden. Vor Ort angekommen stellte sich heraus, dass dort zwei Gartenhäuser in Vollbrand standen.
Zum Bericht: Gartenhäuser brennen in Wiesbaden
Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall in Mainz-Hechtsheim
Ein BMW und ein Kleintransporter sind am frühen Mittwochabend (6. April 2022) auf der Rheinhessenstraße an der Mainzer Messe zusammengestoßen. Gegen 19:25 Uhr wurden die Rettungskräfte über Notruf von einem Ersthelfer vor Ort zu dem Verkehrsunfall in Fahrtrichtung Mainz-Ebersheim alarmiert. Aufgrund eines missglückten Überholmanövers war ein 24-jähriger Fahrer eines BMW-Kombi aus Zornheim in die Seite eines Kleintransporters, welcher im selben Moment verbotswidrig wendete, gekracht.
Zum Bericht: Unfall bei Mainz-Hechtsheim in Höhe der Pyramide
Vollsperrung auf der B9 zwischen Mainz-Laubenheim und Nackenheim
Am Donnerstag (7. April 2022) musste die Bundesstraße B9 zwischen Mainz-Laubenheim und Nackenheim in Fahrtrichtung Worms voll gesperrt werden. Dort wurde ein Lastwagen von einer Sturmböe erfasst und stand quer über die Fahrbahn. BYC-News war war Ort auf der Bundesstraße B9.
Zum Bericht: Sturmböe erfasst Lastwagen
Feuerwehr im Einsatz in Mainz-Bretzenheim – Baum stürzte auf Fahrzeuge
Der Sturm hat auch die Feuerwehr in Mainz-Bretzenheim auf den Plan gerufen. Dort ist gegen 14:45 Uhr in der Hildegard-von-Bingen-Straße ein rund 10 Meter hoher Baum umgeknickt und auf zwei Fahrzeuge gestürzt. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bretzenheim ist vor Ort und zerkleinern den morschen Baum, um diesen anschließend von dem Citroën Kleinwagen und von dem BMW Kombi runter räumen zu können. Die Straße ist aktuell voll gesperrt.
Zum Bericht: Baum stürzt in Bretzenheim auf Fahrzeuge
Spurwechsel führt zu Verkehrsunfall in Mainz-Mombach
Zwei verletzte Personen ist die Folge eines missglückten Spurwechsels am frühen Donnerstagabend (7. April 2022) auf der Straße An der Krimm, an der Kreuzung zur Erzbergerstraße im Mainzer Stadtteil Mombach. Ein 72-Jähriger war mit seinem silbergrauen Opel Corsa mit kroatischen Kennzeichen gegen 18:10 Uhr auf der Straße An der Krimm aus Richtung Mainz-Gonsenheim in Richtung Mainz-Mombach unterwegs.
Am frühen Sonntagmorgen (10. April 2022) kam es gegen 4:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A65 bei Landau-Süd. Der Fahrer des Unfallfahrzeugs wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt.
Die Feuerwehr musste den Mann aus dem Wagen befreien
Der 28 Jahre alte Fahrer war auf der A65 in Fahrtrichtung Karlsruhe unterwegs. An der Anschlussstelle Landau-Süd kam er aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und krachte frontal gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mann in seinem Wagen eingeklemmt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten das Dach des Autos entfernen, um den Fahrer zu befreien. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht.
Die Anschlussstelle musste zur Unfallaufnahme für rund vier Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und mit 23 Einsatzkräften vor Ort. Zur Klärung des Unfallherganges wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter beauftragt. Die Ermittlungen dauern an.
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Nach gerade einmal einem halben Jahr seit der Planung geht am Montag (11. April 2022) der neue offene MRT (Magnetresonanztomograph) der Marke Fujifilm an der Kreisklinik Groß-Gerau in Betrieb. Das Intersektorale Versorgungszentrum investiert damit nicht nur in modernste Medizintechnik, sondern auch in die Sicherheit und das Wohlbefinden von Patienten: Hochpräzise Bilder erlauben eine genauere, schnellere und umfassendere Diagnose. Die neue radiologische Abteilung der Kreisklinik erhält damit eine verbesserte Grundlage für gezielte Therapieansätze.
Insbesondere für Angstpatienten oder eingeschränkte Menschen ist der neue MRT eine große Verbesserung
Die offene Bauweise des Gerätes ermöglicht, dass Patienten in beliebiger und bequemer Position untersucht werden können. Die altbekannte und aufgrund der Enge häufig gefürchtete Röhre verschwindet komplett vom Geräte-Campus der Kreisklinik. „Wir freuen uns, dass wir durch den offenen MRT unseren Patienten und Patientinnen eine präzise und professionelle bildgebende Diagnostik anbieten können, die gleichzeitig komfortabel ist. Insbesondere für Angstpatienten oder Menschen, die nur eingeschränkt mobil sind, ist der offene Magnetresonanztomograph eine große Verbesserung“, sagt der Sektionsleiter der Radiologie, Dr. Udo Raab.
Ahmad Abusaman, leitender Oberarzt der Radiologie, ergänzt: „So musste beispielsweise die Option einer Begleitperson erfüllt sein. Das war uns mit Blick auf die Untersuchung von älteren Menschen, Patienten mit Demenz oder auch von Kindern wichtig.“
Gerät stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts
Gleichzeitig bedeutet das Gerät einen höheren Nutzen für Ärzte und Assistenten und stärkt auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Klinikgeschäftsführerin Prof. Erika Raab sagt: „Wir sind davon überzeugt, dass Technik auf höchstem Niveau nicht nur an große Kliniken, sondern auch an kleinere ländliche Häuser gehört. Wir müssen mit der Zeit gehen, um eine bestmögliche medizinische Versorgung im Landkreis zu gewährleisten und unseren Patienten einen echten Mehrwert bieten zu können.“
Landrat Thomas Will als Aufsichtsratsvorsitzender der Kreisklinik freut sich über die Anschaffung: „Der offene MRT bedeutet ein Alleinstellungsmerkmal für Groß-Gerau. Das Gerät verbessert nicht nur die Qualität der Gesundheitsversorgung unserer Region, sondern wird über den Kreis hinaus neue Standards setzen.“
„Mit der offenen Magnetresonanztomographie führt die Kreisklinik ihr Konzept weiter und orientiert sich dabei stets am Maßstab einer auf die Bedürfnisse der Bevölkerung zugeschnittenen Grundversorgung“, kommentiert der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer die Neuerung.
Der offene MRT ist ein Klinikgerät, das heißt in erster Linie für klinische Patienten da
Alle Krankenhauspatienten bekommen die MRT-Untersuchung von ihren Krankenkassen erstattet – gleich, ob sie gesetzlich oder privat versichert sind. Sollte eine MRT-Untersuchung bei einem Kreisklinikpatienten notwendig sein, wird diese im neuen offenen MRT durchgeführt. Gleiches gilt für ambulante Notfallpatient*innen, die über die Zentrale Notaufnahme aufgenommen werden.
Neben dem regulären Klinikbetrieb werden Untersuchungen im offenen MRT nach Terminvereinbarung auch ambulanten Patienten angeboten; Terminanfragen zum MRT sind möglich über die Homepage der Kreisklinik.
Dieses Angebot kann überwiegend nur Selbstzahlern oder Privatversicherten gemacht werden. Inzwischen übernehmen jedoch auch gesetzliche Krankenkassen immer häufiger die Kosten für eine entsprechende Untersuchung. Um hier sicherzugehen, empfiehlt die Kreisklinik gesetzlich versicherten Ambulanz-Patienten, vor einer Terminbuchung für den offenen MRT Rücksprache mit ihrer Krankenkasse zu halten.
Neben dem offenen MRT kümmert sich die Kreisklinik in der neu aufgestellten radiologischen Abteilung umfassend um die Erneuerung des Gerätecampus. Dazu zählen auch zwei neue Röntgengeräte – ein statisches mit besonders geringer Strahlenbelastung sowie ein mobiles für den flexiblen und schnellen Einsatz im ganzen Haus, wie beispielsweise auf der Intensivstation.
Seit der Gründung der Fachabteilung Orthopädie am 1. April 2002 im Diakonie Krankenhaus Kirn unterstützt die hauseigene Physiotherapie Patientinnen und Patienten bei ihrer Genesung. Seit 20 Jahren werden mithilfe von physikalischer Therapie Schmerzen nach chirurgischen und orthopädischen Eingriffen gelindert und die Mobilität gefördert. Jetzt öffnet das Krankenhaus seine Therapieangebote und Behandlungsmöglichkeiten auch für ambulante Patienten. Krankengymnastik, Manuelle Therapie, Manuelle Lymphdrainage, Elektro-, Wärme-, Kältetherapie und Massagen stehen auf Rezept oder für Selbstzahler zur Verfügung. Auch das Training an modernen Fitnessgeräten ist möglich.
Stationäre und ambulante Patientenversorgung wird ausgebaut
Die Physiotherapie des Kirner Krankenhauses hat sich dank eines engagierten Teams in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Heute ist die Physikalische Therapie ein zentraler Bestandteil der Behandlung. Unfallpatienten oder Patienten der Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie kommt die große Expertise auf dem Gebiet der Mobilitätsentwicklung und der Wiederherstellung der Bewegungs- und Funktionsfähigkeit zugute. „Die intensive physiotherapeutische Behandlung ist besonders wichtig, um die Beweglichkeit nach einer Operation zu verbessern und Schmerzen zu lindern. Das Ziel der Therapie wird vor allem durch das individuelle Krankheitsbild des Patienten bestimmt. Nun sind wir den nächsten Schritt gegangen und bieten diese Behandlungsmöglichkeiten auch ambulant an“, erklärt Frank Taube, Leiter der Physiotherapie in Kirn.
Auch Krankenhausdirektor Manuel Seidel begrüßt das neue Angebot in Kirn: „Wir freuen uns sehr, dass wir nun noch mehr Patienten professionelle physiotherapeutische Unterstützung bieten können. In der Vergangenheit konnten wir Patienten lediglich während des stationären Aufenthaltes behandeln, nun haben wir die Möglichkeit, sie nach der Entlassung auch ambulant längerfristig zu betreuen.“
Im April eröffnete die ambulante Physiotherapie in den Räumlichkeiten des Diakonie Krankenhauses in Kirn. Das Therapieangebot richtet sich an alle Patienten im Rahmen des Entlassmanagements, Selbstzahler bzw. Privatpatienten und Patienten der Berufsgenossenschaft. Angeboten werden unter anderem Krankengymnastik bzw. Physiotherapie, Manuelle Lymphdrainagen, Manuelle Therapie, Elektro-, Kälte-, Wärmetherapie, Massagen, sowie eine Medizinische Trainingstherapie an Geräten. Weitere Infos und Termine gibt es unter 06752-133-280 und per E-Mail an physiotherapie-kk@kreuznacherdiakonie.de.
Gute Zusammenarbeit im Haus
Die Physiotherapie kommt im ganzen Haus zum Einsatz. Besonders eng verzahnt ist sie mit der Fachabteilung Orthopädie und Unfallchirurgie. Waren es vor 20 Jahren hauptsächlich minimalinvasive orthopädische und rheumatologische Eingriffe in der Hand- und Fußchirurgie sowie kleine arthroskopische Operationen an Schulter und Knie, hat sich die Orthopädie heute zu einer breit aufgestellten Fachabteilung entwickelt und versorgt alle gängigen Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates.
Auch Professor Dr. Frank Hartmann, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, ist stolz auf die Entwicklung in Kirn: „Seit 20 Jahren arbeiten wir kontinuierlich daran, dass unsere Patienten – ganz egal ob jung oder alt – mit unserer Hilfe wieder schmerzfrei und mobil werden und es auch bleiben. Hierbei legen wir stets großen Wert auf die Qualität unserer Arbeit. Die enge Verzahnung von Physiotherapie und Orthopädie bietet dafür in Kirn den optimalen Rahmen.“
Die Stiftung kreuznacher diakonie ist Träger von Krankenhäusern, Hospizen, Senioren-, Wohnungslosen-, Kinder-, Jugend- und Familienhilfen, Sozialstationen sowie Wohnungen und Werkstätten für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Die Stiftung unterhält Bildungsstätten für Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen. Die Stiftung kreuznacher diakonie beschäftigt rund 6.800 Mitarbeitende
2022 feiert Opel ein ganz besonderes Jubiläum: Seit 160 Jahren macht die Marke mit dem Blitz Innovationen für ein breites Publikum erschwinglich. Dafür sorgte Adam Opel mit der Firmengründung im August 1862 höchstpersönlich – und im weiteren Verlauf seine fünf Söhne und Ehefrau Sophie, die sich geschäftstüchtig mit voller Energie am weiteren Aufbau des Unternehmens beteiligte und somit als erste Managerin einer Nähmaschinen-, Fahrrad- und Automobilmarke gelten kann.
Vom legendären 4/12 PS „Laubfrosch“ über Kadett und Kapitän bis zu aktuellen Bestsellern wie Astra, Mokka und Corsa
Den Kunden Innovationen gepaart mit Emotion und Tradition zu bieten – das Ganze deutsch, begeisternd und nahbar sowie erschwinglich. Dieser Verpflichtung bleibt der Hersteller in 160 Jahren – davon mehr als 120 Jahre im Automobilbau – bis heute treu. Dafür stehen zahlreiche Modelle vom legendären 4/12 PS „Laubfrosch“ über Kadett und Kapitän bis zu aktuellen Bestsellern wie Astra, Mokka und Corsa, der in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag feiert. So wie Opel schon in den 1920er Jahren mit der Einführung der Fließbandtechnik Vorreiter war, so ist es der Automobilhersteller heute auf dem Weg zur nachhaltigen Mobilitätsmarke, die ab 2028 in Europa komplett auf elektrische Fahrzeuge setzen wird.
Bildrechte: Opel
Opel CEO Uwe Hochgeschurtz dazu
„Opel bewegt seit 160 Jahren die Menschen. Uns treibt heute der gleiche Geist an wie seinerzeit Firmengründer Adam Opel: Technik und Innovationen für alle – egal ob Nähmaschinen, Fahrräder oder Autos. Das alles mit klarem Blick auf die Zukunft, immer bereit, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Dafür stehen viele Bestseller der reichen Opel-Geschichte genauso wie unsere aktuellen Modelle, von denen heute schon die meisten elektrifiziert sind. Ab 2028 ist Opel in Europa eine rein elektrische Marke. Wir sind also bestens vorbereitet für die nächsten 160 Jahre“, sagt Opel CEO Uwe Hochgeschurtz.
Die Anfänge: Vom Nähmaschinen- zum größten Fahrradproduzenten der Welt
Die Erfolgsgeschichte beginnt Ende August 1862: Adam Opel setzt in Rüsselsheim seine erste Nähmaschine zusammen und legt damit den Grundstein für das junge Unternehmen Opel. Schnell steigen die Produktionszahlen – nicht zuletzt, weil Opel individuellen Kundenwünschen entgegenkommt und Spezialnähmaschinen für Sonderanforderungen konzipiert. Bereits 1868 zieht Adam Opel mit seinen Mitarbeitern in eine neue Fabrikanlage. Schon bald entwickelt sich das Unternehmen zu einem der größten Nähmaschinenproduzenten in Deutschland und exportiert nach ganz Europa.
Nach den Nähmaschinen baut sich Opel mit dem Zweirad das nächste erfolgreiche Standbein auf. 1886 entsteht in Rüsselsheim das erste Hochrad – damit zählt Opel zu den ersten Fahrradherstellern in Deutschland. Schon bald wird die Modellpalette um Dreiräder und „Sicherheits-Niederräder“ erweitert und 1888 die erste Fabrikhalle eingeweiht, die allein der Zweirad-Produktion vorbehalten ist. Dabei setzt Opel bei seinen Fahrrädern konsequent und frühzeitig auf moderne Technik wie Luftreifen, Kugellager oder Freilaufnaben. Ab 1894 bringt Opel speziell für Frauen zugeschnittene Räder heraus. Die Erfolgsserie von Opel-Rädern zieht sich durch die Jahrzehnte. In den 1920er Jahren avanciert Opel schließlich zum weltgrößten Fahrradhersteller.
Start 1899: Bezahlbare Automobilität mit fortschrittlicher Technik und Produktion
Den entscheidenden Entwicklungsschritt in der Geschichte des Unternehmens markiert – nach dem Tod Adam Opels von den fünf Söhnen vorangetrieben – im Jahre 1899 der Beginn der Automobilfertigung. Opel gehört damit zu den Pionieren in dieser Industrie und ist einer der traditionsreichsten Automobilhersteller weltweit. Die Automobilproduktion in Rüsselsheim startet mit dem Opel Patent-Motorwagen System Lutzmann. 1906 wird bereits das 1.000. Fahrzeug gebaut; der endgültige Durchbruch gelingt der Rüsselsheimer Autoschmiede 1909 mit dem legendären 4/8 PS „Doktorwagen“. Er kostet mit 3.950 Mark halb so viel wie die luxuriösen Konkurrenzmodelle und ebnet einer breiteren Bevölkerungsschicht den Weg zu einem eigenen Automobil. Dazu trägt auch die Einführung des Baukastensystems im Jahre 1910 wesentlich bei.
Als erster deutscher Hersteller führt Opel die Großserienproduktion mit Fließbandtechnik ein. Der erste Wagen, der 1924 in Deutschland „vom Band läuft“, ist der stets grün lackierte 4/12 PS „Laubfrosch“. Bereits drei Jahre später ist der Opel 4 PS mit einem Grundpreis von nur 2.980 Mark nun nicht mehr ein teures Luxusgut für Betuchte, sondern entwickelt sich zum zuverlässigen Fortbewegungsmittel für viele. Dabei wird der Wagen dank rationeller Fertigung von Jahr zu Jahr erschwinglicher – und das bei kontinuierlich steigender Leistung. So steigt die Nachfrage nach Opel weiter, und 1931 wird der 1,2 Liter zum ersten echten „Volks-Wagen“.
Die nächste Revolution in der Produktion folgt schon bald darauf: Das neue Modell Olympia erhält 1935 als erstes deutsches Großserienfahrzeug eine selbsttragende Ganzstahlkarosserie, die dank geringem Gewicht für verbesserte Fahrleistungen und geringen Kraftstoffverbrauch sorgt. Die neue Konstruktion ermöglicht erstmals die so genannte „Hochzeit“ zwischen Karosserie und Aggregaten. Der gesamte Produktionsablauf geht so schneller und effizienter vonstatten und ebnet der Sicherheitskarosserie moderner Prägung den Weg in die Großserie.
Mit Herz und Verstand: Innovative Bestseller und neue Fahrzeugklassen
Über die Jahrzehnte hinweg setzt Opel mit neuen Modellen und Fahrzeugvarianten immer wieder Trends und schafft wahre Bestseller. Die dauerhafteste und traditionsreichste Modelllinie ist dabei der Kadett, der in seiner ersten Version bereits 1936 das Licht der Welt erblickt. Zum Millionenseller wird er dann ab 1962: Der Kadett A treibt als Kompakter das deutsche „Wirtschaftswunder“ an und sorgt in mittlerweile 12. Generation – seit 1991 unter dem Namen Astra – dafür, dass Innovationen in der Kompaktklasse Einzug halten. Dabei bleibt sich Opel seiner Tradition bewusst. So ist die seitliche „Kiemen“-Optik im neuen Astra eine Reminiszenz an frühere Kadett-Generationen.
Was heute bei Astra und Insignia als Sports Tourer bekannt ist, lief vor wenigen Jahrzehnten noch als Caravan vom Band. Auch hier spielt Opel eine Vorreiterrolle. Denn der Automobilhersteller mit dem Blitz bringt 1953 mit dem Olympia Rekord Caravan, der Mischung aus „Car and Van“, den ersten Großserien-Kombi eines deutschen Herstellers heraus. Doch auch bei den „ganz Großen“ mischt Opel früh mit. Schon 1946 verlässt der erste Nachkriegs-Opel, ein1,5 Tonner Blitz-Lkw, das Werk. Praktisch, mit hohem Ladevolumen und voll auf der Höhe der Zeit fährt heute das Nutzfahrzeug-Trio aus den allesamt bereits elektrifizierten Combo, Movano und Vivaro vor – letzterer sogar gleich in zweifacher Ausführung CO2-frei: als batterie-elektrischer Vivaro-e sowie als Wasserstoff-Brennstoffzellen-Transporter Vivaro-e HYDROGEN.
Bei den „Kleinen“ verzeichnet Opel über die Jahrzehnte hinweg ebenfalls große Erfolge. Allen voran der Kleinwagen Corsa, der in diesem Jahr bereits sein 40. Jubiläum feiert. Er wird vom Start weg schnell zum meistverkauften Fahrzeug in seinem Segment und fährt auch in der Folgezeit in der Erfolgsspur. So ist er in der aktuellen, erstmals elektrifizierten Generation in Deutschland einmal mehr ein Bestseller.
Eine neue Fahrzeugklasse begründet Opel auch 1991: Auf dem Genfer Automobilsalon debütiert mit dem Frontera ein „allradgetriebenes Freizeit-Automobil“. Der kompakte Opel Frontera Sport zeigt als Erster, was heute als SUV in aller Munde ist, und der fünftürige Frontera mit langem Radstand wird zum Vorreiter der modernen Gelände-Limousine. So wird er vor rund 30 Jahren auf Anhieb Marktführer und löst europaweit einen wahren Allradboom aus.
Wie Opel Herz und Verstand mit innovativen Lösungen verbindet, zeigt der Hersteller einmal mehr 1999. Mit dem Zafira und dessen hochvariablem Flex7-Konzept definiert Opel das neue Segment der siebensitzigen Kompaktvans. Erstmals lässt sich auf kompakten Maßen ein Siebensitzer im Handumdrehen zum Zweisitzer mit großer Ladefläche verwandeln – ohne dabei Sitze ausbauen zu müssen.
Sicherheit und Komfort für alle: Airbags, Intelli-Lux LED® Pixel Licht und AGR-Sitze
Sicherheit und Komfort über alle Fahrzeugklassen hinweg stehen dabei für Opel seit jeher an erster Stelle. Bereits die selbsttragende Ganzstahlkarosserie macht ab den 1930er Jahren die Karosserie von Olympia, Kadett und Kapitän stabiler und leichter. Ein echter Innovationsträger ist auch der Rekord C. Er verfügt bei seinem Start 1967 als erster Opel-Pkw über Schraubenfedern an der Hinterachse. Zudem setzt er mit Scheibenbremsen vorne und Bremskraftverstärker Standards in seiner Klasse. Dazu kommt die Opel-Sicherheitslenkung, die schon 1968 Serie in den Opel-Modellen wird.
Die Vorreiterrolle in Sachen Insassensicherheit führt Opel konsequent fort: Der Astra erhält 1991 das Opel Safety System mit Seitenaufprallschutz, Stützrampen in den Sitzen und Gurtstraffern. Und 1995 führt Opel als erster deutscher Automobilhersteller bei allen Neuwagen serienmäßig Full-Size-Airbags für Fahrer und Beifahrer ein.
Auch beim Licht demokratisiert Opel in der Mittel-, Kompakt- und Kleinwagenklasse Technologien, die es zuvor nur in wesentlich höherpreisigen Fahrzeugen gab. 2003 bringt Opel als erster Fahrzeughersteller mit AFL (Adaptive Forward Lighting = Adaptives Fahrlicht) das dynamische Kurvenlicht und das 90-Grad-Abbiegelicht in die Mittelklasse; 2008 gibt mit der Einführung des ersten Insignia auch die nächste Lichtgeneration AFL+ ihr Debüt. Und 2015 fährt als erster der Opel Astra mit dem adaptiven Intelli-Lux LED® Matrix-Licht vor, dessen jüngste Generation als Pixel-Licht mit insgesamt 168 LED-Elementen heute in Insignia, Grandland und dem neuen Astra für situationsgerechte, präzise Ausleuchtung sorgt, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden.
Neben den Sicherheitsstärken dürfen Opel-Fahrer vor allem auf Komfort setzen – und das im wahren Sinne des Wortes. Denn die in vielen Modellen erhältlichen ergonomischen Aktiv-Sitze sind nicht nur vielfach verstellbar und mit Optionen bis zur Ventilations- und Massagefunktion wahre Wohlfühloasen – sie sind auch von der Aktion Gesunder Rücken e.V. ausgezeichnet.
„Nur Fliegen ist schöner“: Sportliche Automobile, die Emotionen wecken
Welche Emotionen außergewöhnliche Autos wecken können, zeigte jüngst der Opel Manta GSe ElektroMOD – die elektrifizierte Hommage an das Sport-Coupé Manta, das sich in den 1970er und 1980er Jahren zum Kult-Auto entwickelte. Schon damals begeistert der Manta A mit seinem Design und seinem charakteristischen Front-„Visier“, das heute in zeitgemäßer, klarer und mutiger Interpretation als Technologieträger Opel Vizor alle neuen Blitz-Modelle vom aktuellen Mokka bis zum Grandland ziert.
Seinen Ruf als Hersteller besonders fahrdynamischer Serienmodelle unterstreicht das Unternehmen jedoch schon vorher: 1965 präsentiert Opel auf der IAA in Frankfurt mit dem Experimental GT das erste Konzeptfahrzeug eines europäischen Automobilherstellers. Der Zweisitzer sprengt den Rahmen des herkömmlichen europäischen Automobildesigns. Nur drei Jahre später rollt der erste Serien-Opel GT vom Band. Die Fahrleistungen, das unvergleichliche Design und der attraktive Preis machen den GT zum Renner in der Käufergunst und noch heute zum echten Traumwagen.
In diese Reihe fügt sich 1990 nahtlos auch der Opel Calibra ein. Mit seiner geschliffenen Keilform punktet das schnittige Modell bei den Kunden und erzielt mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,26 bei der Windschlüpfigkeit einen Weltrekord. Die perfekte Aerodynamik verbunden mit kräftigen, bis zu 150 kW/204 PS starken Motoren treibt die maximal erreichbare Geschwindigkeit auf 245 km/h.
Sportliche Autos auf der Suche nach Rekorden – das gehört schon immer zu Opel. Das spektakulärste Beispiel aus der Anfangszeit gibt am 23. Mai 1928 Fritz von Opel, ältester Enkel Adam Opels. Mit dem Raketenauto RAK 2 erreicht er auf der Berliner Avus vor laufenden Kameras eine Geschwindigkeit von 238 km/h.
Vor mittlerweile fast fünf Jahrzehnten setzt Walter Röhrl mit Opel im Motorsport Ausrufezeichen: 1974 wird er mit seinem Beifahrer Jochen Berger auf einem Ascona SR Rallye-Europameister, 1982 gewinnt er zusammen mit Christian Geistdörfer auf dem Ascona 400 gegen die starke Allrad-Konkurrenz die Rallye Monte Carlo und am Ende der Saison sogar die Rallye-Weltmeisterschaft.
Dass sich Top-Leistungen und Umweltverträglichkeit dabei nicht ausschließen, stellt ganz aktuell der Opel Corsa-e Rally unter Beweis. Mit dem emissionsfreien Kleinwagen hat Opel als erster Hersteller ein batterie-elektrisches Rallye-Fahrzeug entwickelt, das im ADAC Opel e-Rally Cup, dem ersten elektrischen Rallye-Markenpokal weltweit, seit 2021 an den Start geht und so die Zukunft des Rallyesports aufzeigt.
Der Umwelt verpflichtet: Vom serienmäßigen Katalysator zum Elektropionier
Opel ist sich seiner Verantwortung gegenüber der Umwelt bewusst und handelt – damals wie heute: Bereits 1985 präsentiert Opel mit dem Corsa 1.3i den ersten europäischen Kleinwagen mit Drei-Wege-Katalysator. Und im Frühjahr 1989 rüstet die Marke mit dem Blitz als erster europäischer Hersteller alle Modelle vom Kleinwagen bis zur großen Limousine serienmäßig mit dem Abgasreiniger aus. Um die Nachhaltigkeit der Fahrzeuge und der verwendeten Materialien weiter zu steigern, verwirklicht Opel nur ein Jahr später als erster Automobilproduzent einen Recycling-Kreislauf für Kunststoffe.
Elektrisch ist Opel schon früh unterwegs – und zwar in einem wahren „Rekordtempo“. Bereits 1971 stellt der Elektro GT auf dem Formel 1-Kurs in Hockenheim sechs aufsehenerregende Elektromobil-Weltrekorde auf. Die Rolle des Elektropioniers führt Opel auch bei Serienfahrzeugen fort: Mit dem elektrischen Opel Ampera, „Europas Auto des Jahres 2012“, begründet die Traditionsmarke ein neues Segment im europäischen Automobilmarkt. Der coupéhaft gezeichnete Viersitzer ist mit seinem Range Extender das erste voll alltagstaugliche Elektrofahrzeug mit einer Reichweite von rund 500 Kilometern. Mit dem Opel Ampera-e folgt 2016 dann bereits ein rein batterie-elektrischer Kompaktwagen. Der Stromer macht auf einen Schlag Schluss mit der Reichweitenangst. Bei einer einzigen Aufladung der 60 kWh Lithium-Ionen-Batterie sind bis zu 520 Kilometer Fahrtstrecke (nach NEFZ) drin. Und 2019 startet Opel mit dem Corsa-e, dem ersten vollelektrischen Kleinwagen der Marke, durch – spätestens damit macht Opel bezahlbare E-Mobilität europaweit für viele Kunden erreichbar. Das Angebot an Elektromodellen – als Plug-in-Hybride genauso wie batterie-elektrisch – wächst seitdem kontinuierlich weiter, so dass es bis 2024 alle Opel-Modelle auch in elektrifizierten Varianten geben wird.
Als jüngstes Mitglied bereichert der neue Wasserstoff-Brennstoffzellen-Transporter Vivaro-e HYDROGEN die emissionsfreie Palette. Dass gerade ein Opel Vivaro-e als Technologieträger für das innovative Antriebskonzept dient, kommt dabei nicht von ungefähr. Stellantis und Opel haben in mehr als zwei Jahrzehnten Entwicklung von Wasserstoffantrieben mit Brennstoffzelle – von der Machbarkeitsstudie HydroGen1 bis zur HydroGen4-Testflotte im Kundeneinsatz – viele Erfahrungen gesammelt und verfügen auf diesem Feld über eine Expertise, die alle Bereiche des Systems abdeckt.
Am späten Samstagabend (9. April 2022) brannte es erneut an mehreren Stellen in der Mainzer Neustadt. Die Berufsfeuerwehr hatte alle Hände voll zu tun, sogar die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Stadt wurde alarmiert. Die Polizei sucht nun mit einer Täterbeschreibung nach dem Brandstifter.
Brandserie reißt nicht ab
Die ersten Notrufe gingen bei Polizei und Feuerwehr gegen 22:30 Uhr ein. Gemeldet wurde, dass eine große Papiermülltonne im Bereich der Kurfürstenstraße brannte. Noch während der Löscharbeiten an der ersten Einsatzstelle gingen Meldungen über eine weitere brennende Mülltonne in der Mainzer Neustadt ein. Diesmal brannte nur eine Straße weiter, in der Nackstraße eine 1100 Liter Mülltonne. Die Kräfte der Berufsfeuerwehr stellten fest, dass an der zweiten Brandstelle noch eine weitere Mülltonne, nur eine Hausnummer weiter brannte, diese wurde ebenfalls unter Atemschutz abgelöscht. Jedoch war dies nicht das Ende der Brandserie. Der Feuerteufel zog weiter und steckte in der Goethestraße die nächste Mülltonne an, die Feuerwehr konnte die Mülltonnen glücklicherweise in kürzester Zeit löschen, sodass kein weiterer Schaden in der Umgebung der Tonnen entstehen konnte. Die Einsätze konnten gegen 23:25 Uhr beendet werden.
Brandserie seit Anfang des Jahres
Seit Anfang des Jahres kam es im Bereich der Mainzer Neustadt immer wieder zu Einsätzen, bei denen in den späten Abendstunden Mülltonnen in Brand gesteckt wurden. Es brannte Mitte Februar in der Sömmeringstraße, ende Februar in der Gartenfeldstraße, auch Mitte März kam es zu Bränden von Mülltonnen im Bereich der Frauenlobstraße. Die Polizei Mainz geht mittlerweile von einer Serie aus. Glücklicherweise kamen bis heute keine Personen zu schaden. Es kam lediglich zu Sachschäden. Die Beamten der zuständigen Polizeiinspektion 2 gehen inzwischen davon aus, dass die Fälle demselben Täter zuzuordnen sein könnten.
Die Polizei sucht Zeugen
Die Polizei Mainz sucht nun mit einer Täterbeschreibung nach dem Brandstifter. Bei der tatverdächtigen Person soll es sich um einen jungen Mann handeln, der wie folgt beschrieben wird:
circa 20 Jahre alt
rund 1,80 Meter groß
von schlanker Statur
dunkle Haare
trug einen Kapuzenpulli
Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131 65 42 10 in Verbindung zu setzen.
Zeitgleicher Einsatz in der Römerpassage
Während die Berufsfeuerwehr im Bereich der Neustadt alle Hände voll zu tun hatte, löste in der Römerpassage in der Innenstadt die Brandmeldeanlage aus. Dies rief die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Stadt auf den Plan, welche die Kräfte Berufsfeuerwehr unterstützte. Laut Polizei kam es in der Römerpassage in einem Geschäft im Erdgeschoss zu einem Schmorbrand an einer Steckdose. Dadurch entstand Rauch, der die Brandmeldeanlage auslöste. Die Feuerwehr entfernte die Steckdose vom Stromnetz und konnte nach umfangreicher Erkundung keine weitere Ursache für die Auslösung finden. Ob es zu einem größeren Sachschaden kam, ist nicht bekannt.
62 rheinland-pfälzische Krankenhäuser haben erneut Versorgungsaufschläge in Höhe von insgesamt 14.650.461 Euro erhalten. Die Auszahlungen umfassen die Kalenderwochen neun bis elf (bis 19. März 2022).
Gesundheitsminister Clemens Hoch: „Wir sichern damit die Liquidität der Krankenhäuser“
„Diese Auszahlungen zeigen wie wichtig die finanzielle Unterstützung für die Krankenhäuser ist, denn Versorgungsaufschläge können Krankenhäuser für die Behandlung von Patientinnen und Patienten, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind, beantragen. Wir sichern damit die Liquidität der Krankenhäuser in der Corona-Pandemie“, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch.
Die Landesregierung hatte sich weiterhin für eine Verlängerung über den 19. März hinaus eingesetzt. Dieser Forderung von Gesundheitsminister Clemens Hoch war der Bund gefolgt: Das Verfahren zum Versorgungsaufschlag wurde bis zum 30. Juni 2022 verlängert.
Von hoher Bedeutung bleibe die Sicherung der wirtschaftlichen Stabilität, Leistungsfähigkeit und Liquidität der Krankenhäuser. „Es ist wichtig auch in der Übergangszeit in die endemische Lage eine medizinische Versorgung jederzeit gewährleisten zu können“, betont Gesundheitsminister Hoch.
Am Samstagmittag (9. April 2022) rettete die Wasserschutzpolizei einen Sportbootfahrer auf der Mosel bei Trier. Gegen 12:00 Uhr wurde der Wasserschutzpolizei der Sportbootfahrer in Not gemeldet, der auf das Schleusenwehr der Schleuse Trier zutreiben würde.
Zu diesem Zeitpunkt war der Pegel der Mosel stark steigend
Beim Eintreffen der Bootsbesatzung der Wasserschutzpolizei war das Sportboot bereits in den für die Schifffahrt gesperrten Bereich des Wehres getrieben. Nur durch ein geschicktes Fahrmanöver konnte dem Havaristen ein Seil übergeben und das Boot aus dem Gefahrenbereich gezogen werden.
Im Anschluss konnte der Sportbootfahrer unverletzt auf das Dienstboot übersteigen. Ursächlich war ein Ausfall des Außenborders aus bisher ungeklärter Ursache.
Am Samstagabend (9. April 2022) kam es gegen 18:05 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B428 in Bad Kreuznach. Dabei hatte sich ein Fahrzeug überschlagen, wobei aber glücklicherweise nur eine Person leicht verletzt wurde.
Beifahrer hatte den Unfall verursacht
Der 20 Jahre alte Fahrer des Ford Fiesta befuhr mit einem Ford Fiesta die B428 aus Richtung Bad Kreuznach Stadt in Richtung Bad Kreuznach-Bosenheim. Plötzlich zog der 19 Jahre alte Beifahrer aus Frei-Laubersheim die Handbremse des Fahrzeugs, sodass der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verlor, nach rechts von der Fahrbahn abkam und sich im Straßengraben überschlug.
Lediglich der Beifahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Am Fahrzeug entstand allerdings ein Totalschaden, sodass es von der Unfallstelle abgeschleppt werden musste. Den Beifahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Autofahrer meldeten der Polizei am Donnerstag (7. April 2022) einen Lastwagen der in Schlangenlinien über die Autobahn A61 bei Gau-Bickelheim fuhr. Die gegen 9:00 Uhr alarmierte Polizei machte sich umgehend auf den Weg und suchte den Trucker.
Rund 1,8 Promille beim Atemalkoholtest
Eine Polizeistreife konnte den Lastwagen bei Gau-Bickelheim antreffen und auf dem Parkplatz Steingewann kontrollieren. Dabei stellten die Polizeibeamten bei dem 56-jährigen Trucker einen deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab knapp über 1,8 Promille. Die Weiterfahrt für den Lastwagenfahrer war natürlich ab diesem Zeitpunkt beendet. Er musste mit zur Dienststelle, wo ihm eine Blutprobe von einem Arzt entnommen wurde.
Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und der Verlust der Fahrerlaubnis. Der Führerschein wurde durch die Beamten auf der Dienststelle eingezogen.
Die Stiftung Mainzer Herz konnte innerhalb von zwei Wochen Spenden in Höhe von 180.000 Euro für die Beschaffung von dringend benötigten Medikamenten und medizinischem Sach-bedarf für Kliniken in der Ukraine sammeln. Am Freitag (8. April 2022) wurde der Scheck durch die Schott AG, vertreten durch Dr. Jürgen Steiner, Manager Corporate Communication sowie von Daniela Gönner, Mombach Hilft e.V. auf dem Gelände der Uniklinik Mainz übergeben. Der mit Hilfsgütern beladene 40 Tonnen Truck der Firma Ernst Frankenbach wurde ebenfalls vorgestellt. BYC-News war vor Ort.
Gemeinsame Anstrengungen für die Ukraine
Das Fuhrunternehmen Ernst Frankenbach hat zugesagt, eine erste Fahrt mit Hilfsgütern im Wert 90.000 € an die Grenze zur Ukraine durchzuführen. Auch für einen zweiten Transport von Hilfsgütern steht das Unternehmen zur Verfügung und liefert kostenfrei bis an die ukrainische Grenze. Großspenden zur Unterstützung dieser Hilfsaktion kommen von der Schott AG in Höhe von 50.000 € und vom Verein Mombach Hilft e.V. in Höhe von 5.000 €.
Thomas Münzel, Uniklinik Mainz: „Medikamente sind das was aktuell dringend benötigt wird“
„Wir werden in den Nachrichten täglich mit den brutalen Bildern konfrontiert und sehen, wie Unschuldige ihr Leben verlieren. Man versucht natürlich auch zu helfen. Das schafft man aber durch Nachrichten schauen alleine nicht, deshalb bin ich froh, dass wir jetzt auch substanzielle Hilfe in die Ukraine liefern können. Ich denke Medikamente und medizinischer Sachbedarf ist das, was aktuell dringend benötigt wird“, sagt Thomas Münzel, Direktor des Zentrums für Kardiologie an der Uniklinik Mainz und Vorstand der Stiftung Mainzer Herz dazu.
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Salvatore Ruggiero, Vice President Marketing and Communication bei der Schott AG dazu
„Wir sind grundsätzlich als Stiftungsunternehmen sehr sozial und gesellschaftlich sehr stark engagiert. Wir fanden die Initiative hier sehr wertvoll, weil die Hilfe direkt vor Ort ankommt. Deswegen haben wir uns bereit erklärt, 50.000 Euro in die Stiftung einzubringen, damit wirklich vor Ort in den Krankenhäusern die Not gelindert werden kann“ Salvatore Ruggiero, Vice President Marketing and Communication bei der Schott AG in Mainz.
Christian Frankenbach: „Ein großes Bedürfnis dort zu helfen“
„Wir transportieren die Ware in die Ukraine. Das ist unser normales Tagesgeschäft und wir haben die Route geplant bis an die ukrainische Grenze“, Christian Frankenbach von der Spedition Frankenbach: „Die Anfrage kam über Professor Münzel und das war für uns gar keine große Überlegung, deshalb haben wir direkt zugesagt, zu unterstützen. In der heutigen Zeit ein Krieg im Osten Europas ist eigentlich gar nicht darstellbar. Deshalb ist es uns ein großes Bedürfnis dort zu helfen“
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