Am 10. Mai 2022 wurde im Rhein, bei Rheinkilometer 530,770 ein Nebelfass aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Dieses wird am Donnerstag (12. Mai 2022) um 12:00 Uhr im Wasser gesprengt. Zur Verhinderung eventueller gesundheitlicher Beeinträchtigungen, werden die Anwohner in Bingen, Bingen-Bingerbrück, Trechtingshausen, Rüdesheim und Assmannshausen gebeten, ab 11:30 Uhr Türen und Fenster geschlossen zu halten. Während der Sprengung sind die Schifffahrt, die Bahnstrecken links-und rechtrheinisch, sowie die Bundesstraßen 9 und 42 für den Verkehr gesperrt.
Feuerwehreinsatz sorgt für strahlende Kinderaugen in Mainz
Ein Fehleinsatz der Feuerwehr auf einem Spielplatz in Mainz-Gonsenheim sorgte am Mittwochnachmittag für strahlende Kinderaugen. Gegen 17:30 Uhr meldete eine Mutter den Verdacht, dass sich auf einem Spielplatz nahe der Gleisbergschule Eichenprozessionsspinner eingenistet haben. Da das zuständige Grünamt der Stadt nicht mehr besetzt war, rückte die Feuerwehr aus um die Gefahr einzuschätzen und bei Bedarf zu beseitigen.
Feuerwehrfahrzeuge zogen alle Aufmerksamkeit der Kinder auf sich
Vor Ort konnten die Einsatzkräfte feststellen, dass es sich nicht um den Eichenprozessionsspinner mit seinen gefährlichen Brennhaaren handelt, sondern um eine harmlose Raupenart. Bei frühsommerlichen Temperaturen war der Spielplatz gut besucht und die Feuerwehrfahrzeuge und Einsatzkräfte zogen schnell die Aufmerksamkeit aller Kinder auf sich.
Da kein Einsatz notwendig war und die rund 15 Kinder nur noch Augen für die Feuerwehr hatten, nahmen die Feuerwehrleute sich gerne die Zeit um das große Feuerwehrauto vorzuführen. Natürlich durften alle Kinder auch mal die Ausrüstung anfassen und sich ins Feuerwehrauto setzen.
Damit konnten nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern glücklich gemacht werden. Für die Einsatzkräfte war es eine willkommene Abwechslung zum zuletzt anstrengenden Einsatzalltag. Natürlich waren die Einsatzfahrzeuge jederzeit einsatzbereit.
Bei den Kindern dürfte sich die Frage nach dem Berufswunsch zumindest heute erübrigt haben. Bis dahin gibt es für alle ab 10 Jahren die Möglichkeit in jeder Feuerwehr in der Jugendfeuerwehr aktiv zu werden. Die Jüngeren (6-9 Jahre) können in Bretzenheim, Drais, Finthen, Hechtsheim, Marienborn und Weisenau schon in der Kinderfeuerwehr mitmachen.
Kommunen im Kreis Groß-Gerau nehmen am Stadtradeln teil
Radfahren gewinnt vor allem im Alltag zunehmend an Bedeutung. Gerade in den vergangenen beiden Corona-Jahren sind viele Menschen verstärkt auf das Rad gestiegen und haben mehr Spaß und Freude an dieser Art der Fortbewegung gefunden. Neben Bewegung an der frischen Luft leistet Radfahren aber auch einen sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz. Um Klimaschutz und Radverkehrsförderung geht es auch bei der Mitmachkampagne Stadtradeln des Klima-Bündnisses, die im Kreis Groß-Gerau und in allen kreisangehörigen Kommunen in diesem Jahr vom 22. Mai bis 11. Juni 2022 stattfindet.
Aufruf des Kreises Groß-Gerau an die Bürger
Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs ruft der Kreis dazu auf, in den Kommunen wieder Teams aus Kommunalpolitikern, Schulklassen, Vereinen, Unternehmen und Bürgern zu bilden und für Radverkehrsförderung, Klimaschutz und Lebensqualität im Aktionszeitraum kräftig in die Pedale zu treten.
Ziel ist es, gemeinsam viele Kilometer auf dem Rad zurückzulegen – und damit etwas für das Klima zu tun. Jeder emissionsfrei zurückgelegte Kilometer bedeutet, dass etwas weniger CO2 in die Atmosphäre gelangt. Denn etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entsteht im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr.
Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich bis zu 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.
Mitmachen können alle, die im Kreis Groß-Gerau leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen
Wer die Kampagne unterstützen möchte, kann sich unter: www.stadtradeln.de/kreis-gross-gerau bei den teilnehmenden Kommunen aus dem Kreis registrieren oder mit den Vorjahresdaten anmelden. Jeder kann ein Stadtradeln-Team gründen beziehungsweise einem bestehenden Team beitreten, um am Wettbewerb teilzunehmen. Dieses sollte allerdings aus mindestens zwei Radelnden bestehen, die dabei so oft wie möglich das Fahrrad nutzen. Für die eigene Kommune viele Kilometer zu erradeln, lohnt sich: Am Ende des Zeitraumes werden wieder die fahrradaktivsten Kommunen im Kreis Groß-Gerau ausgezeichnet.
Landrat Thomas Will dazu
„Beim Wettbewerb Stadtradeln geht es nicht nur um Spaß am Fahrradfahren und tolle Preise, sondern vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, sagt Landrat Thomas Will. „Wir würden uns freuen, wenn sich wieder viele Menschen an der Aktion beteiligen und damit zeigen würden, wie wichtig Radverkehrsförderung heute ist“, so Will.
Als besonders beispielhafte Vorbilder können die Kommunen auch sogenannte Stadtradeln-Stars melden, die in den 21 Stadtradeln-Tagen kein Auto von innen sehen und komplett auf das Fahrrad umsteigen. Während der Aktionsphase berichten sie über ihre Erfahrungen als Alltagsradler in einem Blog.
Der Umstieg auf das Fahrrad lohnt sich immer
Auch kurze Strecken können dem Stadtradeln-Konto gutgeschrieben werden – und auch die Kilometer, die außerhalb des Kreisgebiets gefahren werden, zählen mit, denn Klimaschutz macht nicht an (Kreis-)Grenzen halt. Obendrein nimmt man an einer bundesweiten Preisverlosung teil.
Optimal ist es natürlich, wenn im Zeitraum tatsächlich auch die ein oder andere Autofahrt zur Arbeit oder in der Freizeit durch eine Fahrt mit dem Rad ersetzt wird: Nur damit leistet man auch einen wirklichen Beitrag zum Klimaschutz.
Schüler können sich ebenfalls beteiligen
Auch die Schulen im Kreis Groß-Gerau sind aufgerufen, sich wieder zahlreich zu beteiligen. Diese nehmen damit auch am hessenweiten Schulwettbewerb „Schulradeln“ teil. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, Schüler fit für das Radfahren im Alltag und Freizeit zu machen und so die eigenständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen zu fördern (https://www.stadtradeln.de/schulradeln/). „Kohlendioxid-Emissionen vermeiden und den Radverkehrsanteil steigern – damit kann man nicht früh genug anfangen“, sagt Landrat Will.
Im vergangenen Jahr hatten sich 3.618 Radler in 254 Teams an der Kampagne beteiligt. Mehr als 732.000 Radkilometer sind dabei im gesamten Kreis Groß-Gerau zusammengekommen – das entspricht einer CO2-Einsparung von rund 108 Tonnen. Als fahrradaktivste Kommune wurde Riedstadt ausgezeichnet, die gleichzeitig auch das fahrradaktivste Kommunalparlament gestellt hat. „Unser Ansporn ist es, in diesem Jahr noch mehr Menschen zur Teilnahme am Wettbewerb zu gewinnen“, so Thomas Will.
Neue Bauprojekte in Klein-Winternheim, Bodenheim, Gau-Algesheim und Schwabenheim
Die ersten Monate der Kreiswohnungsbaugesellschaft (KWBG), der 100prozentigen Tochter des Landkreises Mainz-Bingen: Acht Projekte in sechs Gemeinden stehen in den Startlöchern. „Das Interesse in den Kommunen an einer Zusammenarbeit ist sehr groß“, sagte Geschäftsführer Roman Becker, der nach Ablauf der ersten 100 Tage im Amt gemeinsam mit Landrätin Dorothea Schäfer und dem 1. Kreisbeigeordneten Steffen Wolf eine Zwischenbilanz zog. Das erste Projekt wird aller Voraussicht nach demnächst in Waldalgesheim umgesetzt.
Gau-Algesheim, Gensingen, Schwabenheim, Klein-Winternheim und Bodenheim sind die nächsten Kommunen auf Beckers Liste, in denen die Pläne für die gemeinsamen Projekte schon sehr weit gediehen sind.
Und auch darüber hinaus hat der Geschäftsführer keine Sorge: „In 15 Kommunen waren wir bisher in den Räten oder haben mit den Ortsbürgermeistern gesprochen. 14 sind sehr an einer Zusammenarbeit interessiert“, sagte Roman Becker, der aber auch weiterhin unermüdlich Gespräche führt und Projekte ins Auge fasst.
„Die KWBG hat sich auf einen richtig guten Weg gemacht“, freute sich Dorothea Schäfer. „Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in unserer Region ist sehr hoch. Deshalb ist es gut, dass wir dem nun etwas entgegensetzen können.“ Die Landrätin blickte zurück auf die Gründungsphase und erinnerte daran, dass eine solche Gesellschaft auf dieser Ebene zunächst von der Aufsichtsbehörde ADD mit Blick auf die Umlagefinanzierung des Kreises zunächst nicht genehmigt worden war. Doch sowohl die Notwendigkeit von Geschosswohnungsbau als auch die Tatsache, dass kleinere Gemeinden alleine mit diesen Projekten mitunter überfordert sind, wurde offenkundig. „2018 hat die ADD als Aufsichtsbehörde dann eine rechtliche Tür aufgemacht und den übergeordneten Bedarf anerkannt.“
Steffen Wolf sieht als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung viel Potenzial in der KWBG
Nur so können sich mittlere und kleinere Einkommen noch Wohnraum im Landkreis leisten: „Wir haben viele tolle Projekte in Aussicht. Zudem hatten wir noch einige interessante Gespräche mehr mit Kommunen, die auf Sicht ebenfalls mit uns zusammenarbeiten wollen.“ Der Kreisbeigeordnete stellte fest, dass in den Kommunen ein Umdenken stattgefunden hat. Der Siedlungsdruck sei so hoch, dass auch in den kleineren Kommunen Geschosswohnungsbau kein Tabu mehr ist.
Und wie funktioniert KWBG?
Beckers Gesellschaft gründet mit der jeweiligen Kommune eine eigene Gesellschaft für jedes Projekt. Die Kommunen bringen das Grundstück ein und halten 51 Prozent, die KWBG hält 49 Prozent. „Damit können die Gemeinden immer eingreifen und steuern – immer unter der Prämisse, dass die Projekte wirtschaftlich sind und zumindest der Wohnraum deutlich günstiger ist als der Marktpreis. Ein Baustein, um dies zu erreichen, ist das standardisierte Bauen. „Wir haben ein Modellhaus entwickelt, dass wir jeweils angepasst an die örtlichen Begebenheiten zur Grundlage nehmen.“ Das Standardmodell hat zwei Stockwerke und ein ausgebautes Dach mit am Ende elf Wohnungen. Auch innerörtliche Verdichtung ist so möglich. Zur Erreichung der Klimaziele arbeitet die Gesellschaft mit der ebenfalls kreiseigenen EDG zusammen, die für einen effizienten und wirtschaftlichen Betrieb der Energieversorgung steht.
Wenn die ersten Wohnungen einmal bezogen sind, der Geschäftsführer rechnet Ende 2023, Anfang 2024 damit, übernimmt die KWBG die Verwaltung der Wohnungen – inklusive Hausmeister
Damit dies auch am Anfang, wenn noch wenige Wohnungen im Bestand sind, wirtschaftlich ist, plant Roman Becker derzeit eine Kooperation mit der Stadt Bingen. Die hat 200 Wohnungen im Bestand, die von der KWBG verwaltet werden sollen. Daran knüpft auch der personelle Aufbau des derzeitigen Ein-Mann-Betriebs an: „Mit steigenden Aufgaben wird auch mehr Personal benötigt, dieses soll nach und nach eingestellt werden. Derzeit laufen bereits die Gespräche im Bereich Bauingenieur. Es werden jedoch auch noch Immobilienkaufleute zur Verwaltung gesucht werden“, sagte Roman Becker, der auch nicht verschweigt, dass die derzeitige Lage mit steigenden Baukosten und steigenden Zinsen seine Arbeit nicht gerade erleichtert.
Seit vergangener Woche ist auch eine Homepage der KWBG geschaltet. Unter können sich Gemeinden, Mieterinnen und Mieter sowie andere Interessierte über die aktuellen Entwicklungen informieren.
Ein Blick auf die Projekte:
- Waldalgesheim: Hier entstehen auf einem kreiseigenen Grundstück elf Wohneinheiten (drei mal vier Zimmer; vier mal drei Zimmer; und vier mal zwei Zimmer) insgesamt 790 Quadratmeter neuer Wohnraum.
- Gau-Algesheim: Realisierung eines Wohnhauses mit zehn anstelle von elf Wohnungen. Derzeit prüfen die Stadt und die VG die Entwürfe. Die Beschlüsse werden vor der Sommerpause auf den Weg gebracht.
- Gensingen: Grundsatzbeschlüsse zur Zusammenarbeit sind ebenfalls von den Gremien getroffen. Derzeit findet die Abstimmung über die Aufteilung der Wohnungen im Neubaugebiet „Westlich der Alzeyer Straße“ statt.
- Schwabenheim: Abriss des vorhandenen Bauhofs in der Ingelheimer Straße und Neubau von zwei neuen Häusern mit drei und acht Wohnungen.
- Klein-Winternheim: Neubau von einem oder zwei Objekten mit je elf Wohneinheiten. Derzeit wird der B-Plan aufgestellt, so dass wir Ende des Jahres 2022 mit der Ausschreibung starten können. Die Gemeinde hat die entsprechenden Haushaltsmittel für 2022 bereitgestellt.
- Bodenheim: Abriss von zwei im Gemeindeeigentum befindlichen Objekten, bei denen die Sanierungskosten erheblich wären. Hier wird die KWBG noch 2022 tätig werden und die entsprechenden Ratsbeschlüsse auf den Weg bringen. Geplant sind im ersten Schritt 13 Wohneinheiten im Ort zu realisieren. Weiterhin steht eine Kooperation mit einem privaten Investor und der Gemeinde sowie der KWBG bevor, die auf einer Getränkemarkterweiterung erstmalig in Rheinhessen Wohnungen auf einem Getränkemarkt vorsieht. Hier laufen jedoch noch die Absprachen des städtebaulichen Vertrags.
Einsatz von Feuerwehr und Polizei an der Selz in Ingelheim
Am späten Mittwochabend (11. Mai 2022) wurde die Feuerwehr Ingelheim gemeinsam mit der Polizei zu einem Einsatz alarmiert. Über den Notruf meldeten Anwohner einen hellen Feuerschein und Brandgeruch im Dickicht an der Selz. BYC-News war in Ingelheim vor Ort.
Bagger stand im Vollbrand an der Selz
Wie Mario Hess (Diensthabender Einsatzleitdienst der Feuerwehr Ingelheim) gegenüber dieser Online-Zeitung am Einsatzort mitteilte, wurden die Einsatzkräfte gegen 22:50 Uhr mit dem Stichwort „Fahrzeugbrand Groß“ in die Straße „Am Mühlborn“ in der Stadt Ingelheim alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich die gemeldete Einsatzlage bestätigt. Ein landwirtschaftlicher Bagger stand etwa 50 Meter abseits der Straße bereits im Vollbrand. Es wurde sofort unter Atemschutz und einem C-Rohr eine Brandbekämpfung eingeleitet. Der Brand konnte nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden.
Fahrzeug stand unmittelbar am Ufer der Selz
Da der Bagger in unmittelbarer Nähe des Uferbereichs der Selz stand, wurden die zuständigen Fachbehörden vom Umweltamt informiert. Die weiteren Maßnahmen der Feuerwehr bestanden darin, die auslaufenden Betriebsstoffe zu sichern. Nach derzeitigem Stand sind keine Betriebsstoffe in die Selz gelaufen.
Weshalb das Fahrzeug an der Selz stand und wie es zu dem Brand gekommen ist, ist bislang unbekannt. Die Polizei Ingelheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Entsprechende Unterlagen, die sich im Bagger befanden, wurden durch die Polizei sichergestellt. Die Straße musste im Bereich der Brücke über die Selz voll gesperrt werden.
Im Einsatz waren:
- 21 Einsatzkräfte der Feuerwehr Ingelheim
- 2 Streifenwagen der Polizei Ingelheim
Unfall auf der Bundesstraße B41 bei Bad Kreuznach mit Verletzten
Am Mittwoch (11. Mai 2022) kam es gegen 19:25 Uhr auf der Bundesstraße B41 in Höhe der Anschlussstelle Bad Kreuznach-Winzenheim in Fahrtrichtung Waldböckelheim zu einem Verkehrsunfall. Bei den Unfall waren zwei Fahrzeuge beteiligt.
Pannenfahrzeug ausgewichen
Zunächst wich eine 32-jährige Frau aus dem Landkreis Mainz-Bingen mit ihrem PKW einem auf der B 41 auf der rechten Fahrspur stehenden Pannenfahrzeug aus und wechselte den Fahrstreifen nach links. Davon offenbar überrascht musste eine dort mit ihrem PKW fahrende 40 Jahre alte Frau aus dem Landkreis Bad Kreuznach bremsen, was dazu führte, dass ein 30 Jahre alter PKW-Fahrer aus dem Bad Kreuznacher Umland von hinten auffuhr.
Beide Fahrzeuge wurden durch den Aufprall erheblich beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Die Fahrbahn der B 41 musste im Rahmen der Unfallaufnahme kurzzeitig voll gesperrt werden. Die Insassen der beteiligten Fahrzeuge wurden nach derzeitigem Stand durch das Auslösen der Airbags und durch den Aufprall leicht verletzt. Der Sachschaden dürfte bei ca. 15.000 EUR liegen.
Steigern Coworking Spaces die Produktivität?
Das Wort „Coworking“ ist ein Portmanteau aus den Wörtern „Co“ und „Work“. Einfach ausgedrückt sind Coworking Spaces gemeinsam genutzte Arbeitsbereiche, in denen Menschen, die ein gemeinsames Interesse oder Ziel haben, zusammenkommen können, um produktiv zu arbeiten. Und da viele dieser Räume mit Büroeinrichtungen wie Konferenzräumen, Druckern, Kopierern und WiFi-Zugang ausgestattet sind, bieten sie oft eine Umgebung, die der Produktivität förderlich ist.
Es wurden Studien über die Auswirkungen von Coworking auf die Produktivität durchgeführt. Eine Studie untersuchte zwei Gruppen: eine Gruppe, die mit Coworking vertraut gemacht wurde, und eine andere, die nicht damit vertraut gemacht wurde. Die Coworking-Gruppe wurde gebeten, einen Fragebogen auszufüllen, in dem ihre Produktivität, ihre Zufriedenheit und ihr Engagement vor und nach der Einführung in Coworking gemessen wurden. Wie wirkte sich die Einführung in Coworking auf diese drei Aspekte aus?
Erstens berichteten die Teilnehmer der Coworking-Gruppe über eine Steigerung ihrer Produktivität. Coworking scheint den Menschen einen Energieschub zu geben, der ihnen hilft, ihre Arbeit zu erledigen.
Zweitens: Auf die Frage, ob sie mit ihrem Arbeitsumfeld zufrieden waren und ob sie sich bei ihrer Arbeit engagierten, nachdem sie Coworking kennengelernt hatten, berichteten diejenigen, die Coworking genutzt hatten, von einem höheren Maß an Zufriedenheit und Engagement. Wenn man Coworking-Umgebungen mit Büroräumen vergleicht, sind Coworking-Umgebungen immer produktiver als Büroräume. Wenn Sie also auf der Suche nach einem effizienten Coworking-Raum sind, ist Hamburg zu empfehlen, weil es dort viele unterstützende Umgebungen gibt, die einen Produktivitätsschub bewirken.
Die Hafencity ist eine wunderschöne Stadt, die über die bereits erwähnten Umweltqualitäten verfügt, die die Produktivität in Arbeitsräumen unterstützen, denn sie hat so viel zu bieten, sei es die natürliche Landschaft, die Gastronomie in der Stadt oder die blühende Geschäftswelt, die viele Möglichkeiten bietet, mit anderen gleichgesinnten Unternehmern in Kontakt zu treten. Wenn Sie also nach einem Ort suchen, an dem Sie Ihre Produktivität steigern können, sollten Sie auf jeden Fall einen Blick auf Coworking Hamburg werfen, und Sie werden mit den Ergebnissen, die Sie sehen, zufrieden sein.
Altona ist ein gehobener Bezirk, zu dem auch das gleichnamige Viertel gehört, das für einen ausgelassenen Sonntagsmarkt in der glasüberdachten Fischauktionshalle aus dem 19. Jahrhundert bekannt ist. Altona ist ein großartiger Ort für Büros, denn hier gibt es zahlreiche Büroräume und Coworking Spaces wie The Hub, in dem eine blühende Gemeinschaft von Freiberuflern und Unternehmern arbeitet, die hochwertige Arbeit in die reale Welt bringen. Die Lage von Altona ist so, dass sie einen einfachen Zugang zu verschiedenen Orten in Hamburg bietet. Man könnte auch nach Coworking in Hamburg Altona schauen, um Orte für effektive Coworking Spaces in Altona zu sehen, obwohl Coworking Spaces in Altona sich definitiv ein wenig von denen in der Hafencity unterscheiden würden, aber es ist immer noch eine effektiv produktive Umgebung, die auch denjenigen zu empfehlen ist, die einen produktiven Coworking Space gründen wollen.
Kriminelle verursachen 16.000 Euro Schaden in Riedstadt-Wolfskehlen
Von einem an die Bundesstraße 44 angrenzenden Zuckerrübenfeld in Riedstadt-Wolfskehlen entwendeten Kriminelle in der Nacht zum Mittwoch (11. Mai 2022) insgesamt 160 Beregnungssensoren im Gesamtwert von rund 16.000 Euro. Die Täter dürften für den Abtransport der Beute ein geeignetes Fahrzeug verwendet haben. Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Groß-Gerau unter der Rufnummer 06152 – 1750 zu melden.
Feuerwehr bekämpft Dachstuhlbrand in Gau-Odernheim
Aktuell kommt es zu einem Feuerwehreinsatz in der Heinrich-Mildenberger-Straße in Gau-Odernheim. Dort war gegen 17:15 Uhr ein Feuer in einem Wohnhaus ausgebrochen. Die Feuerwehr bekämpft zur Zeit den Brand. BYC-News ist vor Ort.
Es wurden keine Personen verletzt
Weil sich auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage befand, wurde diese umgehend stromlos geschaltet. Anschließend wurde die Brandbekämpfung eingeleitet, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.
Das Feuer konnte gegen 18:45 Uhr gelöscht werden. Anschließend wurde der Bereich mit Hilfe einer Drohne auf mögliche Glutnester kontrolliert und diese abgelöscht. Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand, jedoch ist das Haus vorerst nicht mehr bewohnbar. Weitere Kontrollmaßnahmen dauern noch an (Stand 19:30 Uhr).
Der Einsatzleiter der Feuerwehr teilte gegen 20:45 Uhr abschließend mit:
„Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, befand sich noch eine Person im Gebäude, die den Brand bis zu diesem Zeitpunkt nicht bemerkt hatte. Die Person wurde durch die Feuerwehr auf die Situation aufmerksam gemacht und verließ daraufhin eigenständig und unverletzt das Haus.
„Die erste Lage war eine Durchzündung im Dachbereich in Höhe einer Photovoltaikanlage. Durch das Eingreifen der ersten Einsatzkräfte konnte Schlimmeres verhindert werden und die Substanz erhalten werden. Das Feuer hat sich zunächst im Dachbereich weiter ausgebreitet, konnte dann aber durch mehrere Trupps im Innenangriff und eine Drehleiter eingedämmt werden, sodass nicht mehr passiert ist“, erklärte der Einsatzleiter weiter.
Im Anschluss sei das Dach weiter geöffnet worden, um die Brandstelle auf weitere Glutnester zu kontrollieren. Außerdem habe die Feuerwehr das Dämmmaterial abgetragen, welches angefangen hatte zu kokeln. Weiteres Aufflammen habe man dadurch verhindern können.
Der Einsatzleiter erklärt weiter: „Beim Brand einer Photovoltaik-Anlage hat die Feuerwehr immer das Problem, dass da weiterhin Spannung drauf ist, solange Licht darauf fällt. Wir haben daher umgehend die Anlage abgeschaltet, sodass das Arbeiten gefahrlos möglich war“ Der Einsatz konnte gegen 20:25 Uhr beendet werden.
Im Einsatz waren 53 Einsatzkräfte von:
- der Feuerwehr Gau-Odernheim
- der Feuerwehr Bechtoldsheim
- der Feuerwehr Biebelnheim
- der Feuerwehr Alzey
- der Feuerwehr Alzey-Worms
- dem Rettungsdienst
- der Polizei
Großeinsatz in Wiesbaden: 30 Kinder in Klinik gebracht
Am Mittwoch kam es an einer Wiesbadener Gesamtschule im Stadtteil Biebrich zu einem größeren Einsatz, nachdem mehrere Schülerinnen und Schüler, überwiegend auf dem Pausenhof, über Atembeschwerden klagten.
Betroffene Schüler wurden vom Rettungsdienst untersucht
Aufgrund der daraus anlaufenden Rettungs- und Versorgungsmaßnahmen kam es in den angrenzenden Straßen zu Verkehrssperrungen und Behinderungen. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler wurden durch den Rettungsdienst und die Feuerwehr versorgt und betreut. Mindestens 30 Kinder wurden vorsorglich zur weiteren Untersuchung in Wiesbadener Kliniken gebracht.
Für die betroffenen Eltern wurde hierzu durch die Feuerwehr ein Infotelefon unter der Rufnummer 0611 499-406 geschaltet.
Ursache konnte ermittelt werden
Als Ursache für die Beschwerden kann nach den Ermittlungen der Abgang einer „Pollenwolke“ aus den umliegenden Platanen-Bäumen angenommen, die zuvor auf dem Schulhof wahrgenommen wurde. Durch nachträglich hinzugezogene Allergologen wurde diese Annahme bestätigt
Reisetipp: Die Mosel mit allen Sinnen genießen
Zwischen dem Calmont, dem steilsten Weinberg Europas, und der Burg Eltz liegt das Ferienland Cochem – hier kann man die Mosel mit allen Sinnen erleben und genießen. In romantischen Weinorten, dem sehenswerten Flusstal und der Moselmetropole Cochem finden kleine und große Gäste das, was einen Urlaub erholsam und abwechslungsreich macht. Gut für die Umwelt und gut fürs Portemonnaie: Den ÖPNV können Besucher der Ferienregion nun kostenlos nutzen.
Von der Burgführung bis zur Weinprobe
Bei einer Führung auf der Reichsburg zu Cochem etwa haben Kinder und Eltern ihren Spaß, oder wie wäre es mit einer Sesselbahn-Fahrt hinauf zum Pinnerkreuz, dem Aussichtspunkt auf das Städtchen Cochem? Wanderfreunde kommen auf dem Moselsteig oberhalb des Flusses auf ihre Kosten, dazu gibt es allein 18 Themenwanderwege, die zur Mosel.Erlebnis.Route gehören. Der Calmont-Klettersteig sorgt für leichten Nervenkitzel. Radfahrer dürfen sich auf romantische Flussabschnitte und gemütliche Einkehrmöglichkeiten und ein weites Radwegenetz freuen.

Kostenlos mit dem ÖPNV unterwegs

Alle Infos inklusive eines informativen Reiseführers gibt es unter www.ferienland-cochem.de und telefonisch unter 02671-60040.
Hessen fördert ehrenamtliches Projekt in Wiesbaden
Fast zweieinhalb Millionen Bürgerinnen und Bürger engagieren sich ehrenamtlich und tragen dazu bei, die Gesellschaft zusammenzuhalten – zum Beispiel im Rettungsdienst, in der Kirche oder im Sportverein. Zu den Aktiven gehört auch der Förderverein „Sauberhaftes Hessen“.
Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer
„Ich freue mich, dass ich 10.000 Euro Landesförderung an den Verein übergeben und damit eine unschätzbar wertvolle Arbeit unterstützen kann. Im Rahmen der Aktionen ‚Sauberhafter Kindertag‘ und ‚Sauberhafter Schulweg‘ sind Kitas und Schulen wieder aufgerufen, mitzumachen und im Mai und im Juli Müll einzusammeln. Das ist bürgerschaftliches Engagement, bei dem die Kindergartenkinder sowie Schülerinnen und Schüler zu Vorbildern für andere werden. Die Preisgelder für die Kitas und Schulen tragen erheblich zur Anerkennung der erbrachten ehrenamtlichen Leistung bei. Daher unterstützen wir diese sehr gerne mit Landesmitteln“, lobte der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, die Aktionen des Fördervereins.
Der Förderverein „Sauberhaftes Hessen“ wurde 2008 gegründet und seine Mitglieder sind vorwiegend hessische Kommunen und öffentlich-rechtliche Entsorgungsunternehmen
Der Verein organisiert die Aktionen „Sauberhafter Kindertag“ und „Sauberhafter Schulweg“. Die Mitglieder des Vereins stellen bspw. Zangen, Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung. Die Teilnahme soll über Preisgelder für 25 Kitas und 25 Schulen gewürdigt und anerkannt werden. Die Gewinner werden nach den Sommerferien von einer Jury ausgewählt, die auch darauf achtet, dass nicht immer dieselben gewinnen. „Der Förderverein ‚Sauberhaftes Hessen‘ führt schon die Jüngsten ans Ehrenamt heran. Zugleich wird das Bewusstsein für unsere Umwelt geschärft. Die Aktionen tragen sich weiter hinein in die Familien und wirken auch dort nach. Hier wird eine Kultur des Anerkennens im besten Sinne des Wortes gestärkt“, so der Minister.

Hintergrund
Anträge auf Unterstützung durch das 500.000 Euro umfassende Förderprogramm Ehrenamt können Initiativen, Feuerwehren, Freiwilligenagenturen, gemeinnützige Organisationen (Vereine, Stiftungen, Unternehmen), Verbände und kommunale Gebietskörperschaften stellen. Hier können unter anderem Freiwilligentage, Schulungen und Veranstaltungen gefördert werden, die dazu dienen, den Aktiven zu danken. Über die Richtlinie können auch Digitalisierungsmaßnahmen für die Ehrenamtlichen finanziell unterstützt werden.
Die Förderung des Ehrenamtes durch die Hessische Landesregierung ist vielfältig und umfasst alle gesellschaftlichen Bereiche. Eine Bestandsaufnahme der Förderprogramme und Anerkennungsmaßnahmen enthält der „Bericht zur Förderung des Ehrenamtes durch die Hessische Landesregierung“, der – wie auch Informationen zu allen anderen Aktivitäten der Ehrenamtsförderung – online auf der Seite https://www.deinehrenamt.de zu finden ist.
Autofahrer schläft am Steuer bei Bad Kreuznach ein
Am Dienstagmittag (10. Mai 2022) kam es gegen 15:30 Uhr zu einem Unfall bei Weinsheim. Ein 59-Jähriger befuhr mit seinem Fahrzeug die Bundesstraße B41 aus Richtung Kirn kommend in Fahrtrichtung Bad Kreuznach. Kurz nach der Anschlussstelle Sponheim, Gemarkung Weinsheim, fiel er nach eigenen Angaben in einen Sekundenschlaf und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Von der Fahrbahn abgekommen
Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Wildschutzzaun und kam nach ca. 250 Metern auf einem Feld zum Stehen. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Fahrer des PKW wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Während der Verkehrsunfallaufnahme musste die rechte Fahrspur der B41 in Fahrtrichtung Bad Kreuznach für ca. 45 Minuten gesperrt werden. Ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet.
Niesanfall löst Unfall und Sperrung in Mainz aus
Zu einem Verkehrsunfall kam es am frühen Mittwochmorgen (11. Mai 2022) gegen 06:40 Uhr auf der Rheinallee in Mainz-Mombach. Eine Person wurde dabei verletzt und musste nach rettungsdienstlicher Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden. BYC-News war vor Ort.
Wegen Niesanfall von der Fahrbahn abgekommen
Ein 65-jähriger Autofahrer war gegen 06:40 Uhr aus Richtung Mombacher Kreisel in Richtung Innenstadt unterwegs, auf Höhe des dortigen Aldi-Marktes musste der Wiesbadener so stark niesen, was dazu führte, dass er nach links von der Fahrbahn abkam, mit einer Laterne und anschließend mit der Mittelleitplanke kollidierte. Der Fiat drehte sich anschließend und blieb quer auf der Fahrbahn stehen. Bei dem Unfall lösten beide Airbags des Fiats aus. Das linke Vorderrad riss durch die Wucht der Kollision an der Aufhängung des Fahrzeuges ab.
Unfallfahrer leicht verletzt
Der 65-Jährige wurde bei dem Unfall glücklicherweise nur leichtverletzt. Er wurde vom alarmierten Rettungsdienst erstversorgt und anschließend in ein Mainzer Krankenhaus transportiert. Am Fahrzeug des Wiesbadeners entstand Totalschaden. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppdienst abgeschleppt werden.
Fahrbahn voll gesperrt
Die aufnehmenden Beamten der Polizeiinspektion 2 sperrten die Fahrbahn in Fahrtrichtung Innenstadt im Bereich des Mittelstreifens der Rheinallee zur Unfallaufnahme komplett. Glücklicherweise kam es durch die Ausweichspur der Rheinallee zu keinen großen Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr. Die Fahrbahn konnte nachdem der Abschleppdienst das Fahrzeug aufgeladen und die Fahrbahn gereinigt hatte, nach 90 Minuten wieder freigegeben werden.
Tipps für die Bilderwand, die Fotos zum Eyecatcher macht
Sind in einem Raum die Wände nicht dekoriert, wirkt das sehr schnell kühl, langweilig und einfallslos. Hängen hingegen Bilder an der Wand und sind sie dabei schön angeordnet, bringt das Abwechslung in jedes zu Hause. Doch wie lassen sich die Wände so dekorieren, dass Bilder und Fotos schön zur Geltung kommen? Welche Rahmen eignen sich dafür? Wie sieht die perfekte Hängung aus?
Welches Werkzeug ist notwendig, um Bilder an die Wand zu hängen?
Einfache Bilderrahmen lassen sich mit Hammer, Nägeln und einer Wasserwaage perfekt aufhängen. Um die optimale Position zu bestimmen, sind Papier, Schere und ein Bleistift hilfreich. Sehr große, schwere Bilder hängen sicher mit Schrauben und Dübel, zur Befestigung ist ein Bohrer notwendig. Normal große Bilder lassen sich mit kurzen Stahlnägeln von vier bis fünf Zentimetern Länge einfach aufhängen. Damit gewichtige Bilder sicher hängen, ist es sinnvoll, sich zunächst die Beschaffenheit der Wände genauer anzuschauen. Für harte Betonwände ist ein Bohrhammer notwendig, um die Löcher zu machen. Bei weicheren Ziegel- oder Sandsteinwänden ist ein Akkuschrauber oder eine Schlagbohrmaschine ausreichend.

Den passenden Rahmen finden
Der passende Rahmen bringt nicht nur die verschiedenen Bildmotive, Fotos, Gemälde oder Kunstdrucke zur Geltung. Er wirkt auch harmonisch im Gesamtbild. Ein Bilderrahmen hat jedoch nicht nur optische Vorzüge, sondern schützt auch das Foto oder das Bild im Inneren. Er kann Kratzer, Staub und auch das Ausbleichen des Bildmotivs durch UV-Licht verhindern. Es gibt Bilderrahmen aus den verschiedensten Materialien, mit verschiedenen Aufhängemöglichkeiten und in ganz unterschiedlichen Formaten.
- Rahmenlose Bilderhalter sind die preiswerteste Rahmenvariante. Sie haben Rückwand und Glasplatte, kleine Metallspangen halten sie zusammen.
- Wechselrahmen sind ebenfalls preiswert. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben. Diese Rahmen lassen sich leicht auseinander bauen, um Bilder schnell auszutauschen.
- Leistenrahmen bestehen aus vier Profilleisten, die ein Profi auf Maß anfertigt.
- Stilrahmen sind aufwendig verzierte Bilderrahmen mit Barockprofilen. Sie Rahmen hochwertige Gemälde ein.
- Schattenfugenrahmen sind perfekt geeignet, um Bilder auf Leinwänden einzurahmen. Sie haben keine Rückwand und lassen sich mit der Rückseite des Keilrahmens verschrauben. So kommen auch die bemalten Seitenteile der Leinwand zur Geltung.
- Besonders schön ist es, wenn die Bilderrahmen exakt zu den zur Maßen der Fotos, Bilder, Gemälde oder Kunstdrucke passen. Unter Deine Maßanfertigung gibt es Bilderrahmen aus Kunststoff, Aluminium, Holz und auch rahmenlose Bilderhalter mit dem Wunschmaßen.

Die Bilder geschickt anordnen
Es ist sinnvoll, alle Bilder die an eine Wand sollen, vorher zusammenzutragen, um eine erste Orientierung zu haben für das Aufhängen. Am besten ist es, die fertig gerahmten Kunstwerke und Fotos zunächst auf dem Fußboden auszulegen und so Position und Anordnung beliebig oft zu verschieben oder auszutauschen, bis ein schönes Gesamtbild entsteht. Um nicht unnötig Löcher schlagen zu müssen für Nägel zum Aufhängen, ist es sinnvoll zunächst mit einem Bogen Packpapier einen Plan zu machen. Dazu einfach die Maße sämtlicher Bilder auf das Packpapier übertragen, sowie die Anordnung später sein soll. Diese Papierschablone gibt einen ersten Eindruck davon, wie harmonisch die Anordnung wirkt, und ob das Ergebnis wie gewünscht ist.
Folgende Anordnungsmöglichkeiten sehen immer gut aus:
- Zusammenhängende Bilderserien in identischen Rahmen kommen geometrisch angeordnet besonders gut zur Geltung.
- Bei der Reihenhängung orientieren sich alle Bilder an einer Mittelachse. Große Bilder gleichen kleinere aus und es entsteht ein harmonisches Gesamtbild trotz Größenunterschieden.
- Die Salon- oder Petersburger-Hängung wirkt geordnet chaotisch. Die Bilder können unterschiedlich groß sein. Sie hängen dicht beieinander, ähnlich wie bei einer Collage. Die Rahmen sollten dabei alle den gleichen Abstand zueinander haben.
- Bei der Kantenhängung kommt es darauf an, entweder die Ober- oder die Unterkanten der Bilderrahmen auf eine Linie zu bringen. Damit entstehen Ordnung und Struktur.
- Bei der Rasterhängung sind Bilder im gleichen Format streng geometrisch angeordnet. Alle Bilder hängen dabei auf einer Linie und haben den exakt gleichen Abstand zueinander
- Inside-the-lines ist eine Hängung, bei der sich die Anordnung an einer imaginären geometrischen Form orientiert. Das kann ein Kreis sein, ein Quadrat, ein Dreieck oder auch ein Sechseck.
Bilder auf Augenhöhe
Ein Bild willkürlich irgendwo aufzuhängen erzielt wahrscheinlich nicht die gewünschte Wirkung. Wenn das Bild zu weit oben hängt, riskieren Betrachter eine Genickstarre. Hängt es zu weit unten, riskieren Sie Rückenbeschwerden oder niemand nimmt das Motiv überhaupt wahr. Wer Wert darauf legt mit seiner Bildergalerie zu beeindrucken, hängt Bilder auf Augenhöhe auf und gibt ihnen somit einen Ehrenplatz.
Kontraste schaffen Focus
Wer ein einzelnes ganz besonderes Motiv gekonnt in Szene setzen möchte, kann ihm gleich eine ganze Wand zur Verfügung stellen. Dabei ist darauf zu achten, es nicht in eine Ecke zu hängen, wo es keine Aufmerksamkeit bekommt. Ein Platz in der Mitte ist ideal. Das muss nicht zwingend die Mitte der Wand sein, es kann auch asymmetrisch auf der linken oder rechten Seite des Zimmers hängen. Für mehr Fokus auf das Motiv ist eine Wand in Kontrastfarbe eine gute Unterstützung. Dabei kann der Kontrast sich sowohl auf die Farbe des Rahmens als auch auf die Farbe des Motivs beziehen.
Welche Alternativen zur klassischen Bilderaufhängung gibt es?
Wer nicht jedes einzelne Bild umständlich aufhängen möchte, kann eine Galerieschiene verwenden. Diese Schienen verfügen über ein transparentes Seilsystem, mit dessen Hilfe sich Bilderrahmen ohne Hammer, Nagel, Bohrer oder Schraube befestigen lassen. Es ist lediglich notwendig, die Schiene zu befestigen. Sie verdeckt die Bohrlöcher. Bilder lassen sich leicht austauschen oder anders anordnen, wenn beispielsweise nach dem Familienausflug neue schöne Bilder an die Wand sollen.
Eine Galerieschiene ermöglicht es ebenfalls, die Bilder auf verschiedene Arten aufzuhängen, beispielsweise in Kantenhängung oder Rasterhängung. Eine weitere Alternative, die günstig ist und sich einfach gestalten lässt, sind Bilderleisten. Auch mit ihrer Hilfe ist es leicht, die Bilder auszutauschen und die Bilderwand einfach umzustylen.




















































