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Jugendfeuerwehren im Kreis Mainz-Bingen machen ihr Leistungsabzeichen

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Feuerwehr Bingen
Feuerwehr Bingen

Am 17. Juli 2022 können Jugendfeuerwehr-Mitglieder der Feuerwehren aus dem Landkreis Mainz-Bingen an der Rundsporthalle in Bingen ihre Lernerfolge demonstrieren. Dabei können sie die Leistungsspanne als höchste Auszeichnung für ein Mitglied der Jugendfeuerwehr erhalten. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen.


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Kinder und Jugendliche müssen sich in verschiedenen Disziplinen beweisen

Veranstalter ist der Kreisjugendfeuerwehrverband Mainz-Bingen, Ausrichter ist in diesem Jahr die Feuerwehr Bingen. Marie Korz von der Feuerwehr Bingen erklärt gegenüber BYC-News: „Die Kinder und Jugendlichen müssen sich in verschiedenen Disziplinen beweisen. Das sind zum einen der Staffellauf und das Kugelstoßen aber auch eine Schnelligkeitsübungen auf Zeit, bei der die Kinder und Jugendlichen Wasser aus einem Gewässer entnehmen und einen Löschangriff durchführen müssen. Auch eine Fachbefragung zur eigenen Feuerwehr beispielsweise über die Fahrzeuge gehört dazu, ebenso wie die Bewertung des Gesamteindrucks“

Jugendfeuerwehren im kreis mainz-bingen machen ihr leistungsabzeichen
Leistunggspange | Quelle: Marie Korz

Neben den Verwandten, Bekannten und Freunden der Jugendfeuerwehr-Mitglieder sind natürlich auch interessierte Bürger eingeladen, den Leistungsnachweis zu verfolgen und sich dadurch auch ein Bild von der Jugendfeuerwehr zu machen. Für das leibliche Wohl ist dabei bestens gesorgt. Das Deutsche Rote Kreuz wird vor Ort Bratwürste anbieten, die Feuerwehr Bingen übernimmt den Kuchenverkauf.

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Alle Daten im Überblick:

Leistungsnachweis für das höchstmögliche Jugendfeuerwehr-Abzeichen, die „Leistungsspange“
Rundsporthalle
55411 Bingen am Rhein
Start: 9:00 Uhr


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Frontalzusammenstoß mit mehreren Verletzten bei Roxheim

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Am Montagnachmittag (20. Juni 2022) kam es gegen 14:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße L236 vor dem Tunnelbauwerk Roxheim. Insgesamt vier Personen wurden bei dem Unfall verletzt.


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Die Straße musste voll gesperrt werden

Ein Opel Astra und ein Ford Fiesta waren kurz vor dem Tunnelbauwerk Roxheim aus Richtung Rüdesheim kommend frontal zusammengestoßen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte waren alle Personen aus den Fahrzeugen befreit. Die Besatzungen von vier Rettungswagen, zwei Notärzte und die Feuerwehrleute kümmerten sich um die insgesamt vier verletzten Personen. Die schwer beschädigten Fahrzeuge wurden auf auslaufende Betriebsstoffe kontrolliert, der Brandschutz sichergestellt und Batterien abgeklemmt. Ein Abschlepper kümmerte sich um den Abtransport der Fahrzeuge.

Die L236 war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten zwischen dem Roxheimer Kreisel und der Auffahrt zur Bundesstraße B41 voll gesperrt. Der Einsatz der 20 Einsatzkräfte unter der Leitung des stellvertretenden Wehrleiters Rouven Ginz war nach einer Stunde beendet.

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Im Einsatz waren:

  • zwei Notärzte
  • der Rettungsdienst mit vier Fahrzeugen
  • die Feuerwehr Hargesheim-Roxheim
  • die Feuerwehr Rüdesheim
  • die Feuerwehr Bad Kreuznach
  • die Polizei
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Autofahrer flüchtet nach Unfall mit Motorrad auf der A60 bei Mainz

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Polizei1
Polizei1

Am Montagnachmittag (20. Juni 2022) kam es gegen 16:00 Uhr zu einem Unfall auf der Autobahn A60 bei Mainz-Finthen. Ein Autofahrer, der an dem Unfall beteiligt war, fuhr einfach weiter und flüchtete somit von der Unfallstelle.


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Die Polizei sucht nach Zeugen

Ein 19-jähriger aus dem Kreis Mainz-Bingen war mit seinem Motorrad auf der A60 in Richtung Bingen unterwegs. In Höhe der Anschlussstelle Mainz-Finthen wechselte ein Autofahrer den Fahrstreifen, wodurch der 19-Jährige ausweichen musste. Er kam daraufhin mit seinem Zweirad von der Fahrbahn ab und stürzte im angrenzenden Grünstreifen. Glücklicherweise zog er sich nur leichte Verletzungen zu.

Der Autofahrer allerdings fuhr einfach weiter, ohne sich um den verunfallten Motorradfahrer zu kümmern. Während der Unfallaufnahme kam es zu einem mehrere Kilometer langen Rückstau auf der A60. Die Autobahnpolizei Heidesheim sucht nach Zeugen und bittet um Hinweise zu dem Autofahrer unter der Rufnummer 06132 – 9500.


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Bundesweite Durchsuchungen nach Hasskommentaren im Internet

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Polizei Symbolbild BYCNews
Polizei Symbolbild BYCNews

Bundesweit wurden seit dem frühen Montagmorgen (20. Juni 2022) Tatverdächtige durchsucht, die als Verfasser von Hasskommentaren im Netz identifiziert wurden. In 15 Bundesländern fanden entsprechende strafprozessuale Maßnahmen statt, die auf der Grundlage von Erkenntnissen der Ermittlungsgruppe Hate Speech des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz initiiert worden waren.


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75 angetroffene Tatverdächtige

„Oft sind es Worte, die fassungslos machen. Die bundesweiten Maßnahmen bei 75 angetroffenen Tatverdächtigen zeigen jedoch, dass unser Staat wehrhaft ist, genau hinschaut und widerliche Verunglimpfungen nicht duldet. Hass und Hetze begegnen wir in der realen Welt und der virtuellen mit deutlicher Reaktion und die heutigen Durchsuchungen werden nicht die letzten gewesen sein. Wer hetzt und schamlos gegen andere holzt, muss mit einem Besuch von der Polizei rechnen“, sagte Innenminister Roger Lewentz. Anfang Februar hatte er nach unsäglichen Kommentaren im Zusammenhang mit der Tötung zweier Polizeibeamter bei Kusel beim Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz die Ermittlungsgruppe Hate Speech eingerichtet. Die Ermittlungsgruppe bearbeitet Fälle unter der Sachleitung der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz, geht Hinweisen nach und sucht proaktiv nach solchen. Insgesamt wird 150 Personen auf Basis der Ermittlungen der EG Hate Speech vorgeworfen, für 172 strafrechtlich relevante Kommentare und 18 Likes verantwortlich zu sein. In Rheinland-Pfalz fanden laut Lewentz Durchsuchungen bei elf identifizierten Tatverdächtigen statt. Deren Wohnorte seien verteilt über alle fünf Polizeipräsidien.

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Smartphones, Laptops und Festplatten sichergestellt

„Wir sind seit Februar, um Mehrfachmeldungen bereits bereinigt, bislang rund 1700 Meldungen und Beiträgen nachgegangen. Mit den heute um 6 Uhr begonnenen Maßnahmen haben wir nun erstmals gemeinsam mit allen Bundesländern das Ziel verfolgt, bei den Tatverdächtigen weitere für die Strafverfolgung dienliche Beweise zu sichern. Bei den Durchsuchungen wurden hauptsächlich Datenträger wie Smartphones, Laptops oder Festplatten sichergestellt. Gleichzeitig erhöhen wir den Verfolgungsdruck auf diejenigen, die glauben, sie könnten im vermeintlichen Schutz des Internets völlig schamlos und ehrverletzend über andere Menschen oder unsere Demokratie herziehen, ohne dafür einstehen und die strafrechtlichen Konsequenzen tragen zu müssen. Wir werden alles daran setzen, auch die anderen Verfasser zu identifizieren, damit auch sie für ihre Äußerungen belangt werden können“, so LKA-Vizepräsident Achim Füssel. Die Maßnahmen wurden von den Bundesländern mit eigenen Kräften umgesetzt. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz war federführend für die Gesamtkoordination des Einsatzes verantwortlich und wurde dabei auch vom Bundeskriminalamt unterstützt, das außerdem bei der Identifizierung der Tatverdächtigen half. Etwa 90 Prozent der Tatverdächtigen sind männlich, die meisten zwischen 21 und 40 Jahren alt.

536 Kommentare und 309 Likes strafrechtlich relevant

Von den rund 1700 Hinweisen hat die sachleitende Generalstaatsanwaltschaft Koblenz insgesamt 536 Kommentare und 309 Likes als strafrechtlich relevant bewertet und entsprechende Ermittlungen eingeleitet. Den mutmaßlichen Verfassern wird hauptsächlich Billigung von Straftaten nach § 140 StGB und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener nach § 189 StGB vorgeworfen. „Mit den heutigen Maßnahmen haben die Strafverfolgungsbehörden im gesamten Bundesgebiet ein deutliches und nachdrückliches Zeichen gegen Hass und Hetze im Internet gesetzt. Die Verfasser von Hassbotschaften im Internet müssen jederzeit mit ihrer Entdeckung und einer schnellen und nachdrücklichen Strafverfolgung rechnen. Der Ermittlungserfolg hat auch gezeigt, dass es richtig war, die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz – Landeszentralstelle zur Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus Rheinland-Pfalz –  mit der zentralen Bearbeitung entsprechender Delikte für das Land zu beauftragen und bundesweit ein Netz von Ansprechpartnern und Zentralstellen zu errichten. Die Zentralisierung hat eine unverzügliche und einheitliche strafrechtliche Bewertung der Posts sowie ein eng abgestimmtes Vorgehen aller Akteure ermöglicht“, so der Koblenzer Generalstaatsanwalt Dr. Jürgen Brauer.

Für Betroffene von Hass und Hetze bietet die Polizei Rheinland-Pfalz auf der Homepage www.contrahass.rlp.de gebündelte Informationen zu Ausprägungen des Phänomens, zivilgesellschaftlichen Beratungs- und Anlaufstellen sowie einen direkten Zugang zur Onlinewache, um die Anzeigenerstattung im Ernstfall so niederschwellig wie möglich zu gestalten. In der Onlinewache können Betroffene seit dem 11. Mai über die Kachel „Hass im Netz“ Hasskommentierungen anzeigen. Dabei kann auch der für eine effektive Strafverfolgung notwendige beweissichere Screenshot über eine Upload-Funktion hochgeladen werden.

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Vollsperrung in der Mainzer Oberstadt wegen Feuerwehreinsatz

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Zu einem Feuerwehreinsatz kam es am Sonntagabend (19. Juni 2022) in der Mainzer Oberstadt. BYC-News war vor Ort.

Die Feuerwehr musste in einem Garten im Ebersheimer Weg tätig werden. Es stand gegen 20:40 Uhr ein circa vier Quadratmeter großes Gartenhaus in Vollbrand. Unter dem Kommando des Einsatzleiters Nicolas Moutty löschten die 25 Kräfte der Berufs- sowie der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Stadt und der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Weisenau die Flammen mit zwei C-Rohren und einem Trupp unter Atemschutz. 17 Minuten nach alarmierung war das Feuer gelöscht. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Trotzdem war der Rettungsdienst des DRK mit einem Rettungswagen vor Ort. Für die Dauer des Einsatzes musste der Ebersheimer Weg zwischen der Kreuzschanze und der Martin-Luther-Straße voll gesperrt werden. Die Polizei kümmerte sich mit 4 Beamten während des Einsatzes um den Verkehr.

Die Feuerwehr beendete gegen 21:45 Uhr ihren Einsatz. Anschließend wurde die Straße wieder freigegeben. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen. Die Brandursache ist aktuell noch unklar.


 

Ortsvorsteher Christian Kanka ist fest in Mombach verwurzelt

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Kanka
Kanka

Christian Kanka lebt seit seiner Geburt in Mainz-Mombach und ist stark verbunden mit dem Stadtteil. Seit 2019 ist er Ortsvorsteher und seit kurzem auch Vorsitzender der Mainzer SPD. BYC-News sprach mit Christian Kanka darüber.


Der Politiker ist fest im Stadtteil Mombach verwurzelt

Christian Kanka ist hauptberuflich als Referent in der Staatskanzlei tätig. Im Sommer 2019 wurde er zum Ortsvorsteher des Stadtteils Mainz-Mombach gewählt. Er ist Nachfolger von Dr. Eleonore Lossen-Geißler, die das Amt zuvor für 17 Jahre inne hatte.

Er erklärt, wie es dazu kam: „Ich bin seit meiner Geburt in Mombach wohnhaft, bin hier zu Schule gegangen und war auch damals schon in vielen Vereinen, wie dem Fastnachtsverein und dem Fußballverein Mitglied sowie in der Pfarrgemeinde. Damals war ich schon im katholischen Pfarrgemeinderat und habe mich bereits stark für die Gremienarbeit interessiert. Ich war auch Jugendvertreter und Pfarrgemeinderatsvorsitzender“

Durch Michael Ebling zur SPD gelangt

„In den Jahren 2011 und 2012 hatte ich dann Michael Ebling des Öfteren auf Veranstaltungen im Rahmen seines Oberbürgermeisterwahlkampfes getroffen. Irgendwann hatte er mich dann gefragt, ob nicht die SPD was für mich wäre. Ich habe mir das dann überlegt und bin auch kurze Zeit später in die SPD eingetreten. Bereits im Jahr 2014 war ich dann auch im Ortsbeirat tätig“, so Christian Kanka.

Seine Vorgängerin, Eleonore Lossen-Geißler, habe dann Ende 2017 angekündigt, dass Amt der Ortsvorsteherin keine weitere Amtszeit ausführen zu wollen. „Ich habe mir dann überlegt, dass ich mir gut vorstellen könnte, Ortsvorsteher zu werden, da ich ja auch sehr verbunden mit Mombach bin“, erklärte Kanka. In der darauffolgenden Mitgliederversammlung sei dann auch einstimmig beschlossen worden, dass er zur Kommunalwahl 2019 antreten solle. Nachdem er die Stichwahl 2019 gewann, übernahm er im August des gleichen Jahres das Amt als Ortsvorsteher.


Der Weg in den Vorstand der Mainzer SPD

Seit März 2022 ist Kanka gemeinsam mit Mareike von Jungenfeld Vorsitzender der SPD Mainz. Er erklärte, wie es dazu kam, dass er den Vorstand der SPD Mainz übernahm: „Letztes Jahr hatte Johannes Klomann sein Amt als Vorsitzender niedergelegt. Anschließend hatte Dr. Eckart Lensch das Amt kommissarisch übernommen. Mareike von Jungfeld hatte bereits angekündigt, dass sie für das Amt kandidieren möchte“

Während des Bundeswahlkampfes sei er dann der Wahlkampfleiter für Daniel Baldy gewesen, was auch erfolgreich verlaufen sei. Als es nach dem Wahlkampf dann wieder ruhiger wurde, habe er sich auch überlegt, für das Amt als SPD-Vorsitzender zu kandidieren. „Ich wurde dann auch von verschiedenen Seiten darauf angesprochen, ob ich mir das nicht vorstellen könnte, auch als Vorsitzender zu kandidieren. Die Überlegungen sind dann gereift und schließlich habe ich auch meinen Hut in den Ring geworfen“, erklärte er.

Digitaler Pateitag der SPD

Eigentlich habe die SPD dann im Dezember wählen wollen, allerdings sei zu diesem Zeitpunkt Corona dazwischen gekommen. Man habe sich dann zu Beginn diesen Jahres dazu entschlossen, den Parteitag digital stattfinden zu lassen. „Auch wenn das für uns mit recht hohen Kosten und viel Aufwand verbunden war, haben wir den digitalen Parteitag dann im März digital durchgeführt. Als Unterbezirk ist das schon sehr einzigartig und auch noch ein Alleinstellungsmerkmal. Ich fand die digitale Sitzung wirklich gut, denn auch zum Beispiel die Auszählung der Stimmen ging sehr schnell, sodass ich schon glaube, dass das auch für die Zukunft eine gute Alternative sein kann“, berichtet Kanka.

Die Arbeit als Parteivorstand und Ortsvorsteher ist ehrenamtlich

Er betont: „Mir macht die politische Arbeit sehr großen Spaß, die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen funktioniert sehr gut und auch die Gespräche mit den Bürgern sind immer interessant. Ich merke auch seitdem ich Ortsvorsteher und Vorsitzender der SPD bin, dass die Leute einen anders wahrnehmen. Viele denken glaube ich auch, dass ich da einen Haufen Geld verdiene, das ist aber natürlich nicht der Fall. Ich habe meinen Hauptberuf als Referent und sowohl die Arbeit als Ortsvorsteher, als auch die Arbeit als SPD-Vorstand ist ehrenamtlich.“

Personengruppe mit Pfefferspray in Bad Kreuznach attackiert

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Polizei Bad Kreuznach: In der Nacht zum Sonntag (19. Juni 2022) kam es gegen 02:45 Uhr in der Mannheimer Straße in Bad Kreuznach zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Hierbei setzte ein 19-Jähriger Pfefferspray gegen die andere Personengruppe ein. Der Beschuldigte konnte noch vor Ort angetroffen werden. Auch er selbst blieb von seiner „Pfeffer“-Wolke nicht verschont, sodass insgesamt drei Personen leicht verletzt wurden. Alle Drei konnten nach der Behandlung durch den Rettungsdienst ihren Heimweg antreten. Gegen den Beschuldigten wird nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

SPD Mainz: Ausbau der Autobahn A643 bleibt unverantwortlich

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a643 Mainz ausbau

Als nach wie vor unverantwortlich bezeichnet die Mainzer SPD den geplanten sechsspurigen Ausbau der A643. Gleichzeitig übte die Partei heftige Kritik an dem Wiesbadener Verkehrsdezernenten Andreas Kowol (Grüne).


Ablehnende Haltung bleibt unverändert

„Ein neues Argument hat das Bundesverkehrsministerium nicht vorgelegt, es hat nur seine bekannte Haltung wiederholt“, erklärten die beiden SPD-Vorsitzenden Mareike von Jungenfeld und Christian Kanka. „Unsere Ablehnung bleibt also unverändert. Wir wollen nicht, dass das Naturschutzgebiet, das von der Autobahn durchschnitten wird, weiter geschädigt wird.“

Verblüfft und empört zeigten sich von Jungenfeld und Kanka von Äußerungen des Wiesbadener Verkehrsdezernenten Andreas Kowol. Medienberichten zufolge hat er den Ausbau als notwendig bezeichnet. Er sprach demnach von einem „Treppenwitz“, sollte der Ausbau nicht kommen. „Das ist gerade für einen Grünen-Politiker eine völlig unverständliche Haltung“, so die beiden SPD-Vorsitzenden. „Wir brauchen dringend effizientere und umweltschonendere Formen der Mobilität. Der Ausbau gerade dieser Autobahn gehört nicht dazu.“ Allerdings habe die Stadt Wiesbaden auch den Bau der Citybahn abgelehnt, ein Projekt, das die Mobilität im westlichen Rhein-Main-Gebiet wesentlich vorangebracht hätte. Insofern sei das Plädoyer für den Autobahnausbau nicht verwunderlich. „Aber dass dies ein führender, in politischer Verantwortung stehender Repräsentant der Grünen auch so sieht, ist dann doch irritierend“, so von Jungenfeld und Kanka.

Christian Kanka, der auch Ortsvorsteher in Mainz-Mombach ist, appelliert an alle Verantwortlichen bei der Betrachtung der Notwendigkeit eines Ausbaus realistisch zu bleiben. „Das würde bedeuten, dass man die Lage nach aktuellem Stand beurteilt und nicht den Stand von vor zehn Jahren als Begründung heranzieht. In der Zwischenzeit hat sich verkehrstechnisch einiges getan, so dass es ganz klar keine Notwendigkeit für einen sechsspurigen Ausbau gibt.“ Der Ortsvorsteher von Mombach lädt alle Verantwortlichen ein, sich die Lage vor Ort zu betrachten. „Dann wird hoffentlich auch dem letzten Befürworter klar, um was es hier in Wirklichkeit geht.“, so von Jungenfeld und Kanka abschließend.

Wohnhaus nach Feuer in Ober-Olm unbewohnbar

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In der Nacht zum Sonntag (19. Juni 2022) kam es in Ober-Olm in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm zu einem größeren Feuerwehreinsatz. Ein Einfamilienhaus war nach dem Einsatz unbewohnbar. BYC-News war vor Ort.


Passantin alarmierte Feuerwehr

Gegen 3:00 Uhr in der Früh war eine Passantin in der Unteren Bitzer Straße unterwegs. Sie bemerkte aus dem ersten Obergeschoss eines Einfamilienhauses einen Feuerschein und lautstark piepsende Rauchwarnmelder. Kurz darauf schlugen bereits die Flammen aus dem Fenster. Sie alarmierte umgehend die Feuerwehr, welche mit mehreren Fahrzeugen und rund 50 Mann anrückte.

Die Feuerwehr ging mit mehreren Angriffstrupps und einer Drehleiter gegen die Flammen im ersten Stock des Einfamilienhauses in der sehr engen Anliegergasse vor, berichtet der Einsatzleiter Tobias Berg gegenüber dieser Online-Zeitung. Nach circa einer Stunde konnte Feuer aus gemeldet werden. Ein Übergreifen auf ein angrenzendes Gebäude konnte durch die engagierten Einsatzkräfte verhindert werden. Es fanden im Anschluss Nachlöscharbeiten statt. Das direkt angrenzende Wohnhaus wurde vorsorglich maschinell belüftet, um auszuschließen, dass sich giftige Rauchgase in den Räumlichkeiten befanden.

Eine Person leichtverletzt

Durch das frühzeitige Bemerken des Brandes konnten sich alle Personen in Sicherheit bringen. Zwar haben die Bewohner des Hauses in dem knapp 5.000 Seelenort bei dem Brand ihr Hab und Gut verloren, jedoch blieben alle Beteiligten, nach ausgiebigen Check-up durch den alarmierten Rettungsdienst unverletzt. Lediglich ein 45-jähriger hatte Rauchgase eingeatmet, verblieb jedoch an der Einsatzstelle und verweigerte dem Rettungsdienst gegenüber die Mitfahrt in ein Krankenhaus.

Brandursache unklar – Kriminalpolizei ermittelt

Das Haus ist durch das Feuer und das Löschwasser unbewohnbar. Die Polizei versiegelte das Anwesen, nachdem die Feuerwehr mehrfach die Temperatur in den Räumlichkeiten kontrolliert hatte. Die Brandursache ist aktuell noch unklar. Es wird von einem technischen Defekt ausgegangen. Der Sachschaden wird von der Polizei in sechsstelliger Höhe beziffert.

Eine Vielzahl an Einsatzkräften im Einsatz

Knapp 60 Einsatzkräfte waren am frühen Sonntagmorgen im Einsatz.
Neben den Freiwilligen Feuerwehren Ober-Olm, Nieder-Olm, Klein-Winternheim, war der Rettungsdienst der Johanniter und das DRK Nieder-Olm vor Ort.

Die Polizei war mit einem Funkstreifenwagen und zwei Beamten vor Ort und begann die Arbeit, welche jetzt durch den Kriminaldauerdienst und die Kriminalpolizei des Kommissariat 1 fortführen wird.


 

Der Kunstmarkt im Schlosspark in Bad Kreuznach

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Gruppenbild Kuenstler im Schlosspark 15.06.2022 e1655594639152
Gruppenbild Kuenstler im Schlosspark 15.06.2022 e1655594639152

Kunst- und Kulturfreunde dürfen sich am ersten Juli-Wochenende auf ein besonderes Event im Bad Kreuznacher Schlosspark freuen: Zum Kunstmarkt mit vielen heimischen Künstlerinnen und Künstlern lädt die Stadtverwaltung am Sonntag, 3. Juli, von 11 bis 21 Uhr ein. Die Kulturveranstaltung wird in Kooperation mit der Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH (GuT), dem Museum Schlosspark und dem Verein Klein-Venedig Bohème ausgerichtet. An Ständen rund um das Museum Schlosspark können die Besucherinnen und Besucher den ganzen Tag über bis in die Abendstunden hinein Kunst im besonderen Ambiente des Parks anschauen und erwerben.


Zwölf Künstlerinnen und Künstler aus Bad Kreuznach und der Umgebung präsentieren an Pavillons im Grünen eine Auswahl ihrer Arbeit:

  • Peter Trautmann
  • Achim May
  • Silvia Kerwer Wiens
  • Klaus Müller
  • Berthold Schwartz
  • Rafael Gutierrez-Stienert
  • Barbara Langhans
  • Nico Cappiello
  • Walter Brusius
  • Gernot Meyer-Grönhof
  • Gabriele Anna.

Der kunstmarkt im schlosspark in bad kreuznach 1Auch die Kunstwerkstatt Bad Kreuznach ist mit einem Pavillon am Kunstmarkt vertreten. Mara Schwarzkopf aus der Kunstwerkstatt wird außerdem ihren Sommertanztraum mit Mädchen im Alter von fünf bis elf Jahren aufführen.

Musikalische Unterhaltung

Musikalisch begleitet wird der Kunstmarkt tagsüber durch Dietmar Rampel mit seinem Akkordeon. Von 17 bis 19 Uhr spielt die Tribute-Band „Dylan‘s dream“ Songperlen Bob Dylans mit eigener Handschrift und individuellen Interpretationen. Die Musiker aus Kassel sind auf Bühnen in Deutschland und im Ausland unterwegs und begeistern ihr Publikum mit Rock-Blues-American, Country-Folk und Rock’n Roll. Weitere Informationen zur Band unter www.dylans-dream.de.

Auch für das leibliche Wohl ist mit einer Speise- und Getränkeauswahl gesorgt: Die Metzgerei Balzer bietet Herzhaftes an einem Imbisstand und das Quartierszentrum Pariser Viertel (Ibtessam Beidoun) verwöhnt die Gäste mit internationalen Spezialitäten. Für Weine und weitere kühle Getränke sorgt das Weingut Paul Anheuser und das Museum Schlosspark.

Zum Kunstmarkt ist der Eintritt in das Museum Schlosspark frei. An diesem Tag kann zum letzten Mal die aktuelle Sonderausstellungen „Chiffre – vom Bild zum Zeichen“ von Julia Silbermann und Katharina Fischborn besucht werden. Außerdem findet ein Verkauf ihrer Werke im Jagdzimmer statt. Die Künstlerinnen sind anwesend und kommen gerne mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch. Das Museum ist bis 18 Uhr geöffnet.

Die Veranstalter danken allen Mitwirkenden sowie Künstlerinnen und Künstlern, die den Kunstmarkt mitgestalten.


Leblose Person im Rhein zwischen Budenheim und Walluf

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BUdenheim1
BUdenheim1

Am Samstagnachmittag (18. Juni 2022) kam es gegen 16:40 Uhr zu einem Rettungseinsatz auf dem Rhein zwischen Budenheim und Walluf. Dort war auf der hessischen Rheinseite eine Person in dem Fluss leblos aufgefunden worden. BYC-News war vor Ort.


Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz

Passanten hatten den Notruf gewählt und der Leitstelle gemeldet, dass eine leblose Person an einer Boje nahe der hessischen Seite im Wasser treibe. Umgehend wurden zahlreiche Rettungskräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst auf beide Seiten des Rheinufers entsandt. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 23 aus Koblenz wurde alarmiert.

Jede Hilfe kam für den Mann zu spät

Die Freiwillige Feuerwehr Budenheim transportierte die leblose Person unter Reanimationsmaßnahmen mit ihrem Mehrzweckboot an das gegenüberliegende Rheinufer Budenheim. Sämtliche Wiederbelebungsversuche blieben jedoch erfolglos, die Rettungskräfte konnten nichts mehr für den Mann tun. Die Notärztin des Rettungshubschraubers konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Wie die Polizei am Samstagabend mitteilte, handelt es sich bei dem Mann um den 28-jährigen Vermissten vom Freitagabend (17. Juni 2022).

Im Einsatz waren:

  • die Freiwillige Feuerwehr Budenheim
  • die Freiwillige Feuerwehr Ingelheim – Stadtmitte
  • die Freiwillige Feuerwehr Ingelheim – Einheit Heidesheim
  • die Freiwillige Feuerwehr Oestrich – Winkel
  • die Freiwillige Feuerwehr Oberwalluf
  • die Freiwillige Feuerwehr Niederwalluf
  • die DLRG Wiesbaden-Schierstein
  • die DLRG Ingelheim
  • die Polizei
  • die Wasserschutzpolizei
  • der ASB Rettungsdienst
  • der Rettungshubschrauber Christoph 23

Hoher Sachschaden nach Unfall in Ginsheim

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Polizeibericht Wiesbaden
Polizei Hessen

Hoher Sachschaden entstand am Samstagvormittag (18. Juni 2022) bei einem Verkehrsunfall in der Dresdener Straße im Stadtteil Ginsheim. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam ein 59-jähriger Autofahrer von der Fahrbahn ab und stieß mit insgesamt fünf Fahrzeugen zusammen, die am Straßenrand geparkt standen. Außerdem wurde ein Verkehrsschild beschädigt. Verletzt wurde niemand, jedoch beläuft sich der Sachschaden auf ca. 60.000 Euro. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Bürgermeister Thorsten Siehr über die Finanzen und Ideen für Ginsheim-Gustavsburg

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Thorsten Siehr1
Thorsten Siehr1

Am Mittwoch (15. Juni 2022) trat Thorsten Siehr (SPD) seinen ersten Arbeitstag als neuer Bürgermeister der Stadt Ginsheim-Gustavsburg an. BYC-News sprach am Freitag (17. Mai 2022) mit ihm über seinen ersten Tag als neuer Stadtchef und die Pläne für die kommenden Tage.


Herzlicher Empfang im Rathaus

Ich bin überall herzlich willkommen geheißen worden, was mich natürlich sehr gefreut hat. Aufgrund der Vielzahl an Terminen bin ich leider noch nicht dazu gekommen, durch die beiden Rathäuser zu gehen und alle zu grüßen. Das steht aber auf jeden Fall fest auf meinem Plan“, berichtet Thorsten Siehr. „Eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Beschäftigten der Verwaltung ist mit sehr wichtig“, betont Siehr.

Die ersten Ideen sind bereits geboren

„Der Mittwoch war ein spannender und sehr abwechslungsreicher Tag mit schönen Erlebnissen. Wir haben bereits in der Runde einige Ideen geboren, wie wir unsere Bürgerinnen und Bürger bei Entscheidungsprozessen und Maßnahmen noch stärker einbinden können. Auch erste konkrete Vorhaben haben wir angesprochen. So ging es unter anderem darum, wie wir der Vermüllung in Ginsheim-Gustavsburg entgegenwirken können. Wir geben als Stadt schon eine ganze Menge finanzieller Mittel dafür aus. Das kann man den Bürgern auch so widerspiegeln und darauf aufmerksam machen, dass auch sie gefragt sind, wenn es darum geht, die Stadt sauber zu halten“, so der neue Bürgermeister. „Ich habe da aber auch ein paar Ideen aus Frankfurt mitgebracht, wo ich vorher beruflich tätig war. Wir werden gemeinsam prüfen, inwieweit wir diese auch in Ginsheim-Gustavsburg schon bald umsetzen können.

Natürlich seien auch einige organisatorische und personelle Dinge besprochen worden. So sollen im Rathaus die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass beispielsweise das Thema Wirtschaftsförderung wieder stärker in den Fokus rückt und das dafür benötigte Zeitkontingent und Personal dauerhaft zur Verfügung stehen.

Themen aus dem Wahlkampf werden in Angriff genommen

Auch für die kommenden Tage und Wochen sei sein Terminkalender schon gut gefüllt, berichtet Siehr. Dabei gehe es unter anderem auch um Themen, die er in seinem Wahlkampf angekündigt hatte, wie beispielsweise die Umgestaltung des Altrheinufers. Hier sei demnächst eine Besprechung mit dem Regionalparkverband geplant. „Ich hoffe, dass wir dann schon sehr bald gute und schöne Vorschläge präsentieren können“, erklärt er.

Die Planzahlen für 2023 folgen Anfang Juli

„Die Stadtkasse ist nach wie vor auf Kante genäht. Sicherlich wird uns auch noch einiges an Ausgaben erwarten, auch durch Kostensteigerung, wie beispielsweise durch den Tarifabschluss bei den Erzieherinnen und Erziehern, der bei uns auch wieder erheblich zu Buche schlägt. Aber der Bereich Finanzen wird die Planzahlen für 2023 erst Anfang Juli auf den Tisch legen, bis dahin kann man nur erahnen, wo die Reise hingeht“, so Siehr.

Präventionsmobil und Fahrradstreife der Polizei Mainz am Schillerplatz

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Polizei Mainz1 2
Polizei Mainz1 2

Am Samstag (18. Juni 2022) fand der bundesweite Tag der Verkehrssicherheit statt, an dem sich auch die Mainzer Polizei beteiligte. Das Präventionsmobil sowie eine Fahrradstreife war am Schillerplatz in Mainz in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr vor Ort. BYC-News sprach vor Ort mit Rinaldo Roberto, dem Pressesprecher der Mainzer Polizei.


Polizei bedankt sich bei den Bürgern

„Die ganze Aktion basiert darauf, dass wir die Präventionsarbeit mal umgekehrt machen als sonst. Die Polizei ist eigentlich darauf konditioniert, Verkehrsverstöße zu verfolgen und zu ahnden. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat hat die Aktion dieses Mal aber anders aufgebaut, sodass wir heute auf die Menschen zugehen und uns bei ihnen bedanken, dass sie alles richtig machen, dass sie beispielsweise Abstand halten beim Autofahren, bei grün über die Ampel gehen oder nicht mit ihrem Auto in die Fußgängerzone fahren. Wir haben für die Aktion auch unterschiedliche Kärtchen, die wir dann an die Leute verteilen mit Aufschriften wie „Rücksichtnehmer“ oder „Bei-Grün-Geher“, erklärte Roberto. Zusätzlich verteilte die Polizei Fahrradklingeln und Reflektionsbänder für Radfahrer an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Ständige Rücksichtnahme wird von allen Verkehrsteilnehmern gefordert

„In der Straßenverkehrsordnung ist ein Absatz drin in dem steht „ständige Rücksichtnahme wird von allen Verkehrsteilnehmern gefordert“, denn nur so funktioniert der Straßenverkehr. Das ist heute auch der Hauptanlass auf die Menschen zuzugehen und nochmal darauf aufmerksam zu machen und dafür zu sensibilisieren“, so der Polizeisprecher weiter.

Ziel der Polizei ist es, sämtliche Gefahr im Straßenverkehr zu minimieren, sodass keine Personen behindert, geschädigt oder im Schlimmsten Fall getötet werden. „Auch wenn die Unfallzahlen sinken werden immernoch unglaublich viele Menschen im Straßenverkehr schwer verletzt, die ein Leben lang unter den Folgen leiden. Dieses Leid der Menschen zu reduzieren ist unser Ziel“, betont Roberto. Dabei will die Polizei natürlich auch erreichen, dass schließlich alle Verkehrsteilnehmer, vom Fußgänger bis zum Autofahrer mehr Rücksicht aufeinander nehmen.

Gesamtwert der 100 wertvollsten Unternehmen der Welt

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„Global Top 100“-Ranking von PwC: Marktkapitalisierung der weltweit wertvollsten Unternehmen mit neuem Spitzenwert von 35,17 Billionen US-Dollar / Spitzenreiter ist US-Technologiekonzern Apple, vor Microsoft und Saudi Aramco / Vereinigtes Königreich ist bei den Regionen Aufsteiger des Jahres


Der längerfristige Trend ist eindeutig

Die Top-Unternehmen weltweit gewinnen weiter an Wert. Ende März 2022 lag die Marktkapitalisierung der 100 wertvollsten Aktiengesellschaften (AGs) der Welt bei 35,17 Billionen US-Dollar. Das ist ein Anstieg von 3,41 Billionen Dollar (11 Prozent) gegenüber dem Vorjahr (Ende März 2021: 31,7 Billionen Dollar) – und ein neues Allzeithoch. Das sind einige der Kernergebnisse des aktuellen „Global Top 100“-Rankings, das die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC jährlich veröffentlicht. In der Analyse vergleichen die PwC-Expert:innen den Gesamtwert der 100 wertvollsten Unternehmen der Welt vom 31. März 2022 mit dem Wert vom 31. März 2021. Zudem untersuchen sie die Veränderungen nach Branchen und Regionen.

Gesamtbetrachtung: Abstand zwischen Platz 1 und Platz 100 wächst stetig

Das Global-Top-100-Ranking dominieren, wie bereits in den vergangenen Jahren, Technologiekonzerne aus den USA. Auffällig ist, dass der Abstand zwischen Platz 1 und Platz 100 des Rankings der weltweit wertvollsten Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren stetig größer geworden ist. Nadja Picard, Partnerin und Capital Markets Europe Leader bei PwC Deutschland, stellt dazu fest: „Einen besonders großen Schub gab es in den vergangenen drei Jahren, als die Nummer eins um 78 Prozent an Wert zulegte, von 1,60 auf 2,85 Billionen US-Dollar.“

Unternehmensranking: Bei den Top 5 ändert sich nur die Reihenfolge

Und die Nummer eins ist wie im Vorjahr Apple. Mit Ausnahme von 2019 und 2020 war der US-Technologiekonzern in den vergangenen zehn Jahren durchgehend das wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt. Im Firmenvergleich führte Apple auch Ende März 2022 (Marktwert zum Stichtag 31. März 2022: 2,85 Billionen Dollar, Wertzuwachs ggü. 2021: +39 Prozent), gefolgt von seinem Konkurrenten Microsoft (Marktwert: 2,31 Billionen Dollar, Wertzuwachs: +30 Prozent). Mit geringem Abstand landete die Saudi Arabian Oil Company (Saudi Aramco) auf Platz drei (Marktwert: 2,29 Billionen Dollar, Wertzuwachs: +20 Prozent). Auf die Plätze vier und fünf kamen Alphabet (Google) und Amazon mit 1,84 bzw. 1,65 Billionen Dollar Marktkapitalisierung. Alphabet zog damit erstmals seit 2018 wieder an Amazon vorbei.

„Stichtag unserer Studie ist der 31. März. Da führte Apple. Aber schon im Mai 2022 hat Saudi Aramco Apple vom ersten Platz verdrängt“, sagt Nadja Picard von PwC Deutschland. „Das wird aber nur kurzfristig sein, ähnlich wie 2020, als die Marktkapitalisierung des Ölkonzerns nach seinem Börsengang kurzfristig höher war als die von Apple und Microsoft.“ Den größten prozentualen Wertzuwachs verzeichnete im Betrachtungszeitraum der britische Öl- und Gas-Konzern Shell (+161 Prozent), gefolgt von dem US-amerikanischen Technologiekonzern NVIDIA (+107 Prozent) und dem US-Elektroauto-Produzenten Tesla (+74 Prozent).

Branchenanalyse: Unaufhaltsames Wachstum der Technologiekonzerne

Der Branchenvergleich zeigt das starke Wachstum des Technologiesektors. In den vergangenen fünf Jahren seit 2018 wuchs dessen Marktkapitalisierung um 7,08 Billionen Dollar (+149,5 Prozent), und zum Stichtag 31. März 2022 entfallen 34 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung der weltweit wertvollsten Unternehmen auf insgesamt 20 Tech-Firmen (Gesamtmarktkapitalisierung per Ende März 2022: 11,99 Billionen Dollar). 2019 waren es erst 21 Prozent bei 4,8 Billionen Dollar Marktkapitalisierung und 15 Unternehmen.

Nadja Picard sagt: „Die Technologiedominanz unter den Top-100-Unternehmen der Welt hält an. In den vergangenen Jahren hat zudem der Sektor Health Care stark zugelegt – zwischen 2018 und 2022 ist der Wert dieser Unternehmen im Ranking um 84 Prozent gestiegen, auch wenn deren Marktkapitalisierung mit rund vier Billionen Dollar nur etwa einem Drittel des Gesamtwerts der Tech-Konzerne entspricht.“ Ebenso ist der Energiesektor seit 2018 stark gewachsen, um 151 Prozent auf 3,56 Billionen Dollar im Jahr 2022.

Von den Top-10-Unternehmen stammen sechs aus dem Technologie-Sektor, zwei aus dem Nicht-Basiskonsumgütersektor. Mit Saudi Aramco (Platz drei) und Berkshire Hathaway (Platz sieben) sind im Jahr 2022 auch der Energie- und der Finanzsektor bei den Top 10 vertreten.

Regionen: USA, Großraum China und Saudi-Arabien weiter vorne

Die Top-3-Regionen, aus denen die Unternehmen mit der höchsten summierten Marktkapitalisierung stammen, sind dieselben wie im Vorjahr: 63 der Unternehmen haben ihren Hauptsitz in den USA (Marktkapitalisierung: 24,58 Billionen Dollar, +18 Prozent). Rang zwei belegt, deutlich abgeschlagen, der Großraum China (inklusive Hongkong, Macau und Taiwan; Marktkapitalisierung: 2,52 Billionen Dollar, -22 Prozent); von dort stammen elf der Top-100-Unternehmen. Aus Saudi-Arabien kommt mit Saudi Aramco zwar nur eines der 100 wertvollsten Unternehmen. Dennoch schafft es der Wüstenstaat auf den dritten Platz (2,3 Billionen Dollar).

Aufsteiger des Jahres bei den Regionen ist das Vereinigte Königreich. „Großbritannien ist nach dem Brexit um fünf Plätze im Ranking nach oben geklettert, von elf auf sechs. Das liegt vor allem daran, dass Shell seinen Firmensitz von den Niederlanden in das Vereinigte Königreich verlegt hat – und natürlich am Erfolg des Pharmaunternehmens Astrazeneca“, erklärt die PwC-Expertin Nadja Picard. Der Brexit hat außerdem zur folge, dass man eine elektronische Reisegenehmigung (ETA) benötigt, wenn man ohne Visum in das Vereinigte Königreich reisen möchte. Diese muss vor Ihrer Einreise online beantragt werden. Der Antrag lässt sich in wenigen Minuten bei ETA UK ausfüllen.

Astrazeneca ist im Ranking von Platz 98 auf Platz 57 (Marktkapitalisierung am 31. März 2022: 206 Milliarden Dollar) gestiegen. Die Marktkapitalisierung der britischen Unternehmen in den Global Top 100 ist 2022 um insgesamt 50 Prozent auf 717 Milliarden Dollar gewachsen (2021: 477 Milliarden Dollar).

Waren im letzten Jahr wieder drei Unternehmen aus Deutschland im Ranking, ist dieses Jahr mit SAP nur ein Unternehmen vertreten. Deutschland nimmt Platz 17 von 17 im Länder-Ranking ein. Der Technologiekonzern ist mit einer Marktkapitalisierung von 137 Milliarden Dollar auf Rang 93 abgestiegen. Im Vorjahr hatte er noch Rang 79 mit einer Marktkapitalisierung von 151 Milliarden Dollar belegt. Das entspricht einem Minus von -14 Prozent.

US- und chinesische Märkte entkoppeln sich möglicherweise voneinander

Und noch etwas fällt beim Blick auf die Regionen auf: In den vergangenen zehn Jahren entwickelte sich die Marktkapitalisierung von Unternehmen aus China und seinen Regionen weitgehend gleichläufig zu der Entwicklung der US-Unternehmen. Doch während 2022 der Gesamtwert der Top-Unternehmen aus den USA um 18 Prozent gestiegen ist, ist der der Unternehmen aus dem Großraum China um 22 Prozent gesunken. „Diese Entwicklung ist neu“, kommentiert Nadja Picard: „Sie könnte darauf hinweisen, dass die chinesischen Märkte an Reife und an Liquidität gewinnen und sich künftig von den US-Märkten entkoppeln.“