Am Dienstag, 08.08.2023, wurde gegen 12:00 Uhr von einem aufmerksamen Zeugen eine Bedrohung in Gundersheim gemeldet. Hiernach habe ein Mann einen waffenähnlichen Gegenstand auf anwesende Kinder gerichtet und diesen betätigt. Hierdurch sei es zu einem lauten Knall gekommen. Bei Ankunft der Polizeistreife in Gundersheim waren der Mann und die Kinder nicht mehr vor Ort. Der Mann konnte aufgrund von Zeugenaussagen ermittelt und zu Hause angetroffen werden. Es handelt sich um einen 63-Jährigen aus Gundersheim. Bei dem verwendeten Gegenstand handelte es sich um eine Schreckschusswaffe. Diese wurde sichergestellt. Die Personalien der geschädigten Kinder sind noch unbekannt. Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei Alzey bittet um Hinweise zur Identifizierung der Geschädigten Kinder unter 06731/9110.
Warnung der Stadt Mainz an Hunde- und Katzenbesitzer
In den letzten Wochen sind vermehrt Meldungen über gesichtete Füchse mit Anzeichen von Sarcoptes-Milbenbefall aus den Mainzer Stadtteilen Hartenberg-Münchfeld und Gonsenheim bekannt geworden. Die Tierbesitzer in Mainz sind nun dazu aufgefordert, erhöhte Wachsamkeit walten zu lassen, um die Gesundheit ihrer Haustiere zu schützen.
Die Sarcoptes-Milbe, verantwortlich für die weit verbreitete Hautkrankheit bei Tieren, hat in diesem Gebiet wiederholt bei Füchsen zugeschlagen
Insbesondere bei engem Kontakt zwischen den Wildtieren und Haushunden oder -katzen sowie bei Aufenthalten in einer milbenbelasteten Umgebung, wie beispielsweise Fuchsbauten, besteht das Risiko einer Übertragung auf die eigenen Vierbeiner. Tierhalter werden eindringlich dazu aufgerufen, ihre Tiere sorgfältig im Blick zu behalten. Bei Auftreten von Symptomen wie Hautrötungen, Verdickungen der Haut, anhaltendem Juckreiz, häufigem Kratzen oder sogar Haarausfall sollten umgehend tierärztliche Praxen aufgesucht werden. Zeitnahe medizinische Behandlung kann dazu beitragen, mögliche Komplikationen zu vermeiden.
Neben der engen Überwachung der eigenen Haustiere empfehlen Experten, Hunde stets angeleint auszuführen und die Fellgesundheit von Freigänger-Katzen in regelmäßigen Abständen zu überprüfen. Des Weiteren sollte vermieden werden, Futterstellen oder Lebensmittel im Außenbereich zu platzieren, die für Füchse erreichbar sind. Dies reduziert die Möglichkeit der Wildtiere, in direkten Kontakt mit den menschlichen Wohnbereichen zu treten.
Übertragung auf den Menschen nur in seltenen Fällen
Es sei anzumerken, dass eine Übertragung der Milben auf den Menschen äußerst selten vorkommt und im Rahmen einer ärztlichen Behandlung keine ernsthafte Gefahr darstellt. Dennoch wird geraten, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen und bei ungewöhnlichen Hautreaktionen einen Arzt zu konsultieren.
Die Mainzer Tierbesitzer sind angehalten, gemeinsam mit den örtlichen Behörden und Tierexperten darauf hinzuwirken, dass die Verbreitung der Sarcoptes-Milbe eingedämmt wird und die Gesundheit der städtischen Tierwelt und Haustiere geschützt werden kann.
Wichtige Information vom Kreis Groß-Gerau zum Thema Trinkwasser
Gemäß den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes muss Wasser, das für den menschlichen Gebrauch bestimmt ist, in einer Weise beschaffen sein, dass keine Bedenken hinsichtlich einer Schädigung der menschlichen Gesundheit durch den Verzehr oder die Nutzung entstehen, insbesondere in Bezug auf Krankheitserreger. In Deutschland wird Trinkwasser von den Wasserversorgern in einer herausragenden Qualität zur Verfügung gestellt. Dieses Wasser ist nicht nur kostengünstig, sondern auch umweltfreundlich. Das aus der Leitung fließende Trinkwasser eignet sich uneingeschränkt für den Verzehr durch alle Menschen.
Damit dies immer gilt, müssen einige Dinge beachtet werden, klärt das Gesundheitsamt Groß-Gerau auf:
Trinkwasser ist ein verderbliches Lebensmittel. Es ist nicht steril. Wenn das Wasser längere Zeit in den Leitungen steht, können sich Mikroorganismen (z.B. Bakterien) vermehren und es gibt Wechselwirkungen mit dem Leitungsmaterial und der Armatur. Daher muss das Wasser in den Leitungen regelmäßig ausgetauscht werden.
Die bekanntesten möglicherweise krankmachenden Mikroorganismen in der Trinkwasserinstallation sind Legionellen und Pseudomonas aeruginosa.
Legionellen vermehren sich bei Temperaturen zwischen 25°C und 55 °C, wobei bei 45°C das optimale Wachstum stattfindet. Bei 40°C verdoppeln sich die Legionellenzahlen innerhalb von vier Stunden. Oberhalb von 60°C ist mit keiner Vermehrung von Legionellen bzw. mit dem Absterben zu rechnen. Bei 70°C sterben sie innerhalb weniger Sekunden ab.
Beim Duschen oder wenn sich sonst Aerosole bilden, können Legionellen den Menschen krankmachen, indem sie Pontiac-Fieber oder eine Legionellose auslösen. Das Pontiac-Fieber ist mit einem leichten grippalen Infekt vergleichbar, während eine Legionellose eine schwere Form der Lungenentzündung ist, die in etwa zehn Prozent der Fälle tödlich verläuft. Deshalb werden im technischen Regelwerk für Großanlagen der Warmwasseraufbereitung in allen Teilen der Warmwasserverteilung mindestens 55°C (am Speicheraustritt mindestens 60°C) gefordert. Auch in anderen Trinkwassererwärmern sollen 55°C eingehalten werden.
Darum rät das Kreisgesundheitsamt:
„Lassen Sie morgens ca. zwei bis drei Minuten lang das Wasser aus dem Hahn ablaufen, bis es richtig kalt ist. Dieses Wasser können Sie als Blumenwasser verwenden. Dann erst trinken Sie das Wasser bzw. kochen damit Ihren Kaffee oder Tee. Nutzen Sie an allen Entnahmestellen täglich das kalte und warme Wasser. Das Wasser im gesamten System muss regelmäßig alle drei Tage ausgetauscht werden, auch an der Badewanne oder im Gäste-WC.“
Wer länger als eine Woche abwesend ist, sollte im eigenen Interesse jemanden bitten, regelmäßig die Wasserleitungen zu spülen. Oder man schließt den Haupthahn und spült danach die gesamte Installation sehr gründlich durch (kalt und warm). Wurde eine Dusche längere Zeit nicht genutzt, sollte die Leitung zunächst gründlich mit kaltem und heißem Wasser für zwei bis drei Minuten gespült werden: „Legen Sie dazu die Brause in die Dusche, um die Aerosolbildung zu vermeiden.“
Wenn all dies nicht gemacht wird, verschlechtert sich automatisch die Wasserqualität in der Leitung. Die Trinkwasserinstallation wird dann nicht mehr bestimmungsgemäß genutzt „und Sie riskieren, dass Sie oder andere durch Ihr Verhalten krank werden“, so die Behörde.
Der Gesundheitsschutz steht über Energieeinsparung, betont das Gesundheitsamt
„Es ist daher nicht zulässig, aus Energiespargründen die Temperaturen im Warmwassersystem unter 60°C bzw. 55°C zu senken. Dies gefährdet Ihre Gesundheit und fördert das Wachstum von Legionellen und anderen Bakterien. Auch die zeitweise Absenkung und Wiederanhebung der Temperatur im Rahmen der sogenannten Legionellenschaltung ist nicht erlaubt.“
Wenn die Hausinstallation frei von Legionellen ist und durch die richtige Nutzung auch bleibt, sind keine teuren Folgemaßnahmen zu befürchten. Energie sparen lasse sich auf andere, ungefährliche Weise: „indem Sie kürzer duschen, zwischendurch den Wasserhahn zudrehen und das Geschirr nicht vorspülen. Auch der Verzicht auf einen Wäschetrockner spart Energie.“
Für weitere Informationen steht das Sachgebiet Wasserhygiene des Gesundheitsamts gern zur Verfügung. Kontakt: telefonisch unter 06152 989393 während der Öffnungszeiten des Landratsamts oder per E-Mail an Wasserhygiene@kreisgg.de.
Deutsche Polizeigewerkschaft kritisiert Beschluss von Nancy Faeser
Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) kritisiert den Beschluss von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), den Einsatz der polizeilichen Analysesoftware Palantir für die Sicherheitsbehörden des Bundes zu verbieten. DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt: „Dieser Beschluss ist völlig unverständlich und wirft den Sicherheitsbehörden unnötig Knüppel zwischen die Beine. Mit der Analyseplattform wäre es möglich, in kurzer Zeit Daten und Ermittlungsergebnisse der Strafverfolgungsbehörden nach entscheidenden Verbindungen und Zusammenhänge zu durchforsten. Wir brauchen diese Plattform dringend, um endlich schwere Kriminalität wirksam zu bekämpfen.“
Der Vorsitzende der DPolG Bundespolizeigewerkschaft und stellvertretende Bundesvorsitzende Heiko Teggatz äußerte ebenfalls deutliche Kritik:
„Terrorismus, Einschleusungen, Cybercrime, EncroChat-Verfahren und Kinderpornographie-Netzwerke – die Komplexität von Ermittlungsverfahren nimmt stetig zu. Die Täter agieren bundesweit und international. Alle Polizeien brauchen aus diesem Grund eine bundesweit einheitliche Recherche- und Analyseplattform. Ein schneller Informationsaustausch und das Erkennen von Zusammenhängen steigern die Effizienz der Strafverfolgung und helfen, Straftaten zu verhindern, also Menschenleben zu retten.“
Die Deutsche Polizeigewerkschaft fordert die Bundesinnenministerin auf, für eine schnellstmögliche Alternative zu sorgen. Wendt: „Wenn es der Bundesinnenministerin darum geht, diesen speziellen Softwareanbieter ausschließen zu wollen, sollte sie nun rasch einen anderen Weg einer effektiven Analysemöglichkeit aufzeigen, um schwere und organisierte Kriminalität aufklären zu können.“
Diebe in der Mainzer Altstadt unterwegs – Polizei sucht nach Zeugen
Am Dienstag waren Diebe in der Mainzer Altstadt unterwegs. Sie erbeuteten eine Trinkgeldkasse in einem Friseurgeschäft sowie Parfum aus einem Drogeriemarkt. Einer der beiden konnte ausfindig gemacht werden, der zweite Täter ist bislang noch unbekannt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Erster Diebstahl in der Gärtnergasse
Ein bislang noch unbekannter Mann betrat am Dienstagmorgen gegen 11:35 Uhr einen Friseurladen in der Gärtnergasse in der Mainzer Altstadt. Dort ging er zielstrebig zum Tresen und griff sich die dort stehende Trinkgeldkasse. Damit verließ er das Geschäft und flüchtete in Richtung Kaiserstraße. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei Mainz und der Bundespolizei verlief bislang ergebnislos.
Der Täter soll ca. 30-35 Jahre alt und ungepflegt gewesen sein. Er war mit einem roten Sweatshirt und einem dunklen Hut bekleidet. Zeugen, die Hinweise zu dem Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06131 654110 bei dem Altstadtrevier der Mainzer Polizei zu melden.
Zweiter Diebstahl in der Mainzer Altstadt
Ein zweiter Ladendieb hingegen konnte durch Zeugen auf der Flucht gestellt werden. Gegen 17:50 Uhr betrat der 38-jährige Täter einen Drogeriemarkt in der Mainzer Altstadt, packte ein Herrenparfum aus und steckte sich den Flacon in eine Hosentasche. Dies wurde durch eine Verkäuferin beobachtet, welche ihn aufforderte das Parfum herauszugeben. Gleichzeitig erklärte sie ihm, die Polizei zu verständigen, woraufhin der Mann die Flucht ergriff.
Der Mann konnte jedoch durch zwei Zeugen auf dem Gutenbergplatz gestoppt und festgehalten werden. Kurz darauf wurde er aggressiv, schlug um sich ohne jemanden zu verletzten und musste erneut an einer Flucht gehindert werden.
Die kurz darauf eintreffende Polizei stellte seine Personalien fest, leitete ein Ermittlungsverfahren ein und erteilte ihm einen Platzverweis für die Mainzer Innenstadt. Sollte er diesem nicht nachkommen, wurde ihm eine Gewahrsamnahme angedroht.
Gefragter denn je: Individuelle Entspannung nach Feierabend
Wer sich ein wenig Zeit nimmt, um sich mit den vielen verschiedenen Entspannungsmöglichkeiten nach Feierabend auseinanderzusetzen, stößt auf viele spannende Ideen. Schon lange ist es nicht mehr nur der Besuch im Fitnessstudio, der dabei helfen kann, die inneren Batterien wieder aufzuladen und sich aus der Hektik des Alltags auszuklinken.
Aber wie entspannt es sich eigentlich am besten? Welche Ideen sind es wert, ausprobiert zu werden? Und wie können die entsprechenden Maßnahmen dabei helfen, vielleicht sogar einem Burnout vorzubeugen?
Die folgenden Abschnitte setzen sich mit drei der beliebtesten Möglichkeiten rund um Entspannung auseinander. Sie zeigen auf, dass es hier schon lange keine Standards mehr gibt. Und genau das führt dazu, dass es umso mehr Spaß macht, sich intensiv mit den eigenen Ansprüchen rund um den „perfekten Feierabend“ auseinanderzusetzen.
Idee Nr. 1: Der berühmte „Abend auf der Couch“
Es mag sich im ersten Moment ein wenig langweilig und einfallslos anhören … aber: Wer einen harten Arbeitstag hinter sich hat, möchte sich oft nur noch auf die Couch fallen und sich von einem Fernsehprogramm berieseln lassen.
Wer sich vorgenommen hat, den Zigaretten abzuschwören, kauft auch oft vorher in einem Shisha Shop ein, um bei seinem Lieblingsfilm rauchen zu können. Die Auswahl an Geschmacksrichtungen ist mittlerweile deutlich größer als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Ergänzend sei an dieser Stelle erwähnt, dass es noch keine endgültigen, wissenschaftlichen Beweise dafür gibt, wie sich das Rauchen von Shishas langfristig auf die Gesundheit auswirkt.
Idee Nr. 2: Sport – draußen oder im Fitnessstudio
Diejenigen, die Sport als Entspannung nutzen (und vielleicht sogar einige Pfunde verlieren) möchten, sollten in jedem Fall darauf achten, dass sie die Freude an der Bewegung nicht verlieren. Ein typisches Beispiel: Joggen bietet den Vorteil, dass es in der Regel keine aufwändige Ausstattung braucht. Hier heißt es einfach: Loslaufen und die körpereigene Kondition unterstützen! Dennoch ist es wenig sinnvoll, sich immer wieder dazu zwingen zu müssen, sich die Jogging-Schuhe anzuziehen, wenn im persönlichen Fall der Spaßfaktor auf der Strecke bleibt.
Sport kann nur dann zur Entspannung werden, wenn auch ein gewisses Maß an Vorfreude mitschwingt. Auf der Suche nach der neuen Lieblingssportart in spe ist es daher wichtig, verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren, um so den ganz persönlichen Favoriten zu finden.
Wer ein Problem damit hat, bei Wind und Wetter seiner Fitness Leidenschaft nachzugehen (oder unter Heuschnupfen leidet), kann sich natürlich auch dazu entschließen, sich in einem örtlichen Fitnessstudio anzumelden. Um etwaigen Ausreden bestmöglich vorzubeugen, ist es sinnvoll, sich für einen Anbieter zu entscheiden, der sich in der Nähe befindet. Auf diese Weise fällt es häufig leichter, sich nach Feierabend noch einmal aufzuraffen.
Idee Nr. 3: Wellnessangebote nutzen
Wellness bedeutet für die meisten Menschen Entspannung pur. Die Möglichkeiten sind hier mindestens so vielseitig, wie es im Zusammenhang mit sportlichen Aktivitäten der Fall ist. Die gute Nachricht ist, dass der Besuch einer klassischen Wellness-Einrichtung, wie zum Beispiel einer Saunalandschaft, nicht zwangsläufig teuer sein muss. Im Gegenteil! Mittlerweile gibt es zahlreiche Angebote, die teilweise nur für wenige Stunden gebucht werden müssen.
Ob es die betreffenden Personen dann in die Sauna oder zu einer entspannenden Massage verschlägt, bleibt dem individuellen Geschmack überlassen. Gerade mit Hinblick auf den Bereich Wellness lohnt es sich häufig, einen Blick über den Tellerrand zu wagen, um so gegebenenfalls neue Möglichkeiten für sich zu entdecken.
Fazit
Im hektischen Alltag vergessen viele Leute immer wieder, wie wichtig es ist, sich mindestens einmal am Tag zurückzunehmen und sich eine Portion Quality Time zu gönnen. Wer der Meinung ist, genau das nicht zu brauchen und immer nur aktiv ist, läuft Gefahr, sowohl seinem Körper als auch seiner Psyche massiv zu schaden.
Beim Entspannen geht es um weitaus mehr als nur darum, sich zu „langweilen“. Wer die Entspannungstechnik gefunden hat, die optimal zum persönlichen Geschmack passt, profitiert häufig von einem neuen Tagesordnungspunkt, der ganz nebenbei dazu beiträgt, die eigene Leistungsfähigkeit wieder zu steigern.
Motorradfahrer stirbt nach Verkehrsunfall in Wiesbaden
Ein tragischer Verkehrsunfall ereignete sich am Montagabend (7. August 2023) gegen 20:20 Uhr auf dem Park&Ride-Parkplatz in der Saarstraße in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Ein 29 Jahre alter Motorradfahrer erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Mehrere Personen verletzt
Zeugenangaben zufolge sei der 29-jährige Motorradfahrer auf dem Parkplatz gefahren und habe hierbei, aus bislang ungeklärter Ursache, die Kontrolle über sein Motorrad verloren. Der Motorradfahrer habe hierbei drei auf dem Parkplatz stehende Passanten im Alter von 20, 32 und 34 Jahren verletzt und sei dann zu Boden gestürzt. Durch den Sturz mit dem Motorrad wurden außerdem drei geparkte Motorräder, sowie ein Verkehrsschild beschädigt.
Der 29-jährige Motorradfahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund des Verletzungsmusters wurde durch den Notarzt ein Rettungshubschrauber angefordert, welcher zunächst an der Unfallstelle landete, jedoch zwecks Transport des 29-Jährigen nicht zum Einsatz kam. Die 32-jährige Passantin und der 34-jährige Passant wurden nach ambulanter Behandlung aus den aufnehmenden Krankenhäusern entlassen. Die 20-jährige Passantin wurde schwer aber nicht lebensgefährlich verletzt in einem Krankenhaus aufgenommen.
Zur genauen Rekonstruktion des Unfallgeschehens wurde am Unfallort ein Gutachter eingesetzt und die Unfallfahrzeuge sichergestellt.
Der Motorradfahrer verstarb im Krankenhaus
Wie die Polizei im Nachgang mitteilte, verstarb der 29-Jährige im Laufe des Dienstagnachmittags (8. August 2023) in einem Wiesbadener Krankenhaus.
Der Regionale Verkehrsdienst Wiesbaden hat die Ermittlungen zum Verkehrsunfall aufgenommen und erbittet Zeugen und Hinweisgeber, sich unter der Telefonnummer 0611 – 3450 zu melden.
Großräumige Sperrung nach Bombenfund in Rüdesheim am Rhein
In der Nähe des Niederwalddenkmals in Rüdesheim am Rhein wurden mehrere Weltkriegsbomben gefunden. Diese müssen noch taggleich (Dienstag, 8. August 2023) entschärft werden, was eine großflächige Sperrung in Rüdesheim notwendig macht.
Sperrung wird bis Mitternacht andauern
Die vier Blindgänger mit drei Mal 50 Kilogramm und ein Mal 125 Kilogramm werden ab 16 Uhr entschärft. Dafür wurden ab 15 Uhr folgende Bereiche gesperrt:
- Die L3034 im Bereich Jagdschloss Niederwald
- Die B42 zwischen Rüdesheim und Assmanshausen
- Alle Feld- und Waldwege zwischen Niederwalddenkmal und Assmanshausen
- Die rechtsrheinische Bahnstrecke
- Der Rhein
- Die Seilbahn von Rüdesheim zum Niederwalddenkmal
Die Sicherheit der Bevölkerung hat oberste Priorität, weshalb diese Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden, um eine sichere Entschärfung der Weltkriegsbomben zu gewährleisten. Das Jagdschloss Niederwald wurde evakuiert. Weitere Gebäude sind nicht betroffen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis mindestens Mitternacht andauern
Meiden Sie den Bereich weiträumig und leisten Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge.
Update 18:00 Uhr: Zwei der insgesamt vier Weltkriegsbomben konnten bereits erfolgreich entschärft werden. Die Entschärfung der anderen beiden Bomben wird noch erfolgen.
Abschlussmeldung – 19:45 Uhr:
Die vier britischen und amerikanischen Weltkriegsbomben, die am Dienstag bei Sondierungsarbeiten im Niederwald bei Rüdesheim gefunden wurden, konnten am Abend um 19:30 Uhr erfolgreich entschärft werden. Die Entschärfung endete mit der Sprengung des Zünders der letzten Bombe. Für die Entschärfung musst ein Radius von 750 Metern gesperrt werden. Ein Tagungshotel mit 40 Gästen wurde ebenfalls evakuiert. Durch zahlreiche Spaziergänger begann die Entschärfung um 16:50 Uhr mit knapp einstündiger Verspätung.
Wie erwartet konnte der Kampfmittelräumdienst die ersten drei Bomben von je 50 Kilogramm problemlos bis 19 Uhr entschärfen. Die vierte Bombe mit 125 Kilogramm wurde aufgrund von Lage und Zustand als kritisch eingestuft. Daher standen 46.000 Liter Wasser bereit um für eine mögliche Sprengung vorbereitet zu sein. Auch Rüdesheims Bürgermeister Klaus Zapp und der erste Kreisbeigeordnete Klaus-Peter Willsch machten sich vor Ort ein Bild von der Lage.
Dank der engen Zusammenarbeit der 70 Einsatzkräfte verliefen Evakuierung und Sperrung schnell und ohne größere Zwischenfälle ab. Lediglich ein Fahrradfahrer hatte sich während der Entschärfung in den Sperrbereich verirrt, was zu einer knapp zehnminütige Unterbrechung geführt hatte.
Im Einsatz waren:
- Kampfmittelräumdienst
- Polizei
- Ordnungsamt
- Ordnungspolizei
- Forst
- Deutsche Bahn
- Rettungsdienst
- Feuerwehr
Bereich der Sperrung:

Neues Highlight im Hyatt Regency Mainz
Ein einzigartiges Übernachtungserlebnis erwartet die Gäste des Hyatt Regency Mainz, denn das renommierte Hotel hat in Kooperation mit dem talentierten Künstler aus Nieder-Olm, Waldemar Erz, ein Zimmer in eine Kunst-Oase verwandelt. Das neu gestaltete „Mainz-Zimmer“ beeindruckt mit einer eindrucksvollen Kombination aus Kunstwerken, inspiriert von der Stadt Mainz und ihren Facetten.
Die Zimmerwand erstrahlt in neuem Glanz dank drei Originalgemälden von Erz, die das Herzstück der Gestaltung darstellen
Diese Mainz-Motive fangen die Essenz der Stadt ein und lassen die Gäste in die reiche Kultur und Geschichte eintauchen. Doch damit nicht genug: Ein weiteres Highlight ist ein Werk aus Erz‘ berühmter „Woodcut Collection“, das der Umgebung eine zusätzliche Dimension verleiht.
Die visuelle Reise wird durch eine exzentrische Fototapete vervollständigt, die ebenfalls von Waldemar Erz gestaltet wurde. Diese Tapete setzt einen dynamischen Akzent und schafft eine besondere Atmosphäre im Raum. Der Raum ist jedoch nicht nur ein visuelles Meisterwerk, sondern verströmt auch eine tiefere Bedeutung.
Wie Mainz durch Johannes Gutenberg zu einem Dreh- und Angelpunkt für das gedruckte Wort wurde
Ein inspirierendes Zitat des deutschen Aufklärers Georg Christoph Lichtenberg, das die fundamentale Bedeutung der Erfindung des Buchdrucks hervorhebt, schmückt das Zimmer. Es erinnert die Gäste daran, wie Mainz durch Johannes Gutenberg zu einem Dreh- und Angelpunkt für das gedruckte Wort wurde und somit die moderne Kommunikation revolutionierte.

Malte Budde, der Hoteldirektor des Hyatt Regency Mainz, betonte die begeisterte Reaktion auf das Konzept: „Die Idee von Waldemar Erz, eines unserer Gästezimmer in ein individuelles Mainz-Zimmer zu verwandeln, ist bei uns sofort auf großen Anklang gestoßen. Mit dem „Mainz-Zimmer“ und mit unseren in der Hotellobby wiederkehrenden Kunstausstellungen möchten wir in erster Linie lokalen Künstlern die Möglichkeit geben, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und somit ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Aber auch für unsere anspruchsvollen Gäste stellt das Thema „Kunst im Hotel“ einen echten Mehrwert ihres Besuchs dar.“
Über das Hyatt Regency Mainz:
Die Architektur des Hyatt Regency Mainz verbindet auf beeindruckende Weise einen spektakulären Neubau mit dem historischen Fort Malakoff, einer im 19. Jahrhundert errichteten Befestigungsanlage, die ebenfalls als Veranstaltungsort für das Hotel dient. Mit seinen 268 zeitgemäßen Zimmern und Suiten bietet das Hotel nicht nur modernen Komfort, sondern auch einen unvergleichlichen Ausblick auf den majestätischen Rhein. Das hauseigene Restaurant Bellpepper lockt mit exzellenter Kulinarik, während ein weitläufiger Tagungs- und Konferenzbereich Platz für bis zu 500 Personen bietet. Abgerundet wird das Angebot durch einen großzügigen Wellnessbereich, der zur Entspannung einlädt.
Adresse:
Hyatt Regency Mainz
Templerstraße 6
55116 Mainz
Sperrung der Bahnunterführung in Rüsselsheim
Der Fußgängerbereich in der Stadtunterführung wird vom Donnerstag, 17. August, bis einschließlich Samstag, 9. September, gesperrt. Die Zu- und Abgänge Alte Poststraße und Rheinstraße stehen somit nicht zur Verfügung. Daher ist auch der zum Zu- und Abgang zu den Bahngleisen 2 und drei nicht möglich. Bahnreisende müssen sich auf Umwege einstellen, da sie nur über den Haupteingang des Bahnhofs zu diesen Bahngleisen gelangen. Grund für die Sperrung der Unterführung ist die aufwändige Erneuerung der Beleuchtung in den Zu- und Abgängen. Neben dem Austausch der Leuchten werden auch die Leitungen und Deckenbefestigungen erneuert. Hierfür müssen Gerüste aufgestellt werden. Das teilen die Stadtwerke Rüsselsheim mit, die für die öffentliche Beleuchtung in Rüsselsheim zuständig sind.
Mann ermordet 80-Jährige und zerstückelt sie in der Wohnung
Ein Mann steht im Verdacht, am Freitag im Stadtgebiet von Kaiserslautern eine Frau getötet zu haben. Bei der Toten handelt es sich mit aller Wahrscheinlichkeit um die 80-jährige Vermieterin des Verdächtigen. Eine Bestätigung der Identität durch die Gerichtsmedizin steht noch aus.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen lebte der 40-Jährige im selben Haus wie das mutmaßliche Opfer
Am Freitagmittag gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein, weil Anwohner Rauch aus dem Zweifamilienhauses im Uni-Wohngebiet bemerkten. Der 40-Jährige informierte seinerseits telefonisch die Polizei und gab an, eine Frau getötet zu haben. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten aus. Polizisten trafen den Mann im Haus an. Weil er drohte, die Beamten anzugreifen, setzten sie bei der Festnahme ein Distanzelektroimpulsgerät ein.
Im Haus stellte die Polizei Leichenteile fest
Nach derzeitigen Erkenntnissen steht der 40-Jährige im Verdacht, die Tote zerteilt zu haben. Die Leichenteile versuchte er offenbar zu verbrennen, wodurch es zu der Rauchentwicklung kam. Außerdem fanden die Beamten im Haus einen toten Hund, vermutlich handelt es sich um das Tier des Verdächtigen.
Auf richterliche Anordnung hin wurde der psychisch auffällige und äußerst aggressive Mann in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung untergebracht
Nach Erkenntnissen von Staatsanwaltschaft und Polizei ist der Verdächtige bereits unter anderem wegen Gewaltdelikten aufgefallen. Aktuell dauern die Ermittlungen, auch zum Motiv der Tat, an. Unter Einbindung der Gerichtsmedizin sichern Spezialisten der Polizei weiterhin in dem Wohnhaus Spuren. Ein abschließendes Obduktionsergebnis liegt derzeit nicht vor.
Fußgängerin von BMW erfasst und schwer verletzt
Am Freitag, den 04.08.2023, um 16:15 Uhr, ereignete sich in Hofheim ein Unfall, bei dem eine 54-jährige Fußgängerin schwer verletzt wurde. Die Frau, ansässig in Hofheim, wurde von einem Auto erfasst, als sie die Absicht hatte, die Straße zu überqueren. Leider hatte sie dabei den fließenden Verkehr nicht ausreichend beachtet. Ein 76-jähriger Fahrer aus Hofheim konnte mit seinem BMW nicht mehr rechtzeitig abbremsen und kollidierte mit der Fußgängerin. Der Zusammenstoß führte zu schweren Verletzungen der 54-Jährigen, die umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden musste.
Welche Routineuntersuchungen sollte man regelmäßig durchführen lassen?
Unsere Gesundheit zählt als wertvollstes Gut und daher sollten wir sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Selbst wenn wir uns bestens um unseren Körper kümmern, ausgewogen sowie gesund essen und Sport treiben, sollten wir unsere Gesundheit zwischendurch überprüfen lassen. Regelmäßige Untersuchungen können dazu beitragen, Krankheiten frühzeitig zu erkennen und gezielt behandeln zu lassen.
Auch wenn der Arztbesuch ein unliebsamer Weg ist, gibt es einige Routineuntersuchungen, die jeder von uns in bestimmten Abständen durchführen lassen sollte. Warum diese so wichtig sind und welche Untersuchungen dazu gehören? Das verrät dieser Artikel!
Warum sind Routineuntersuchungen so wichtig?
Routineuntersuchungen sind ein wichtiger Teil der Gesundheitsvorsorge und sollten regelmäßig durchgeführt werden. Sie helfen nämlich dabei, Krankheiten frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, bevor sie sich verschlimmern oder sogar lebensbedrohlich werden. Auch andere Problemfälle wie: Die Zähne verschieben sich, lassen sich bereits früh erahnen, sodass sich die Kosten für unsichtbare Zahnspangen im Rahmen halten lassen.
Viele Menschen scheuen sich jedoch vor Routineuntersuchungen, da sie diese oft mit unangenehmen Untersuchungen oder unangenehmen Ergebnissen verknüpfen. Doch die meisten davon sind absolut schmerzlos und schnell durchgeführt. Ein geringer Aufwand, wenn man bedenkt, dass man dadurch ganz leicht seine Lebensqualität erhalten kann. Wenn Ihnen Ihre Gesundheit also wirklich am Herzen liegt, sollten Sie diese regelmäßig durchführen lassen.
Welche Untersuchungen sollte man durchführen lassen?
Grundsätzlich haben alle Erwachsenen zwischen dem 18. und dem 35. Lebensjahr die Chance, einen einmaligen Check-up von der Krankenkasse bezahlen zu lassen. Menschen ab 35 Jahren haben alle drei Jahre einen Anspruch darauf. Dieser Check beinhaltet unter anderem das Überprüfen von Herzkrankheiten, Nierenerkrankungen und Diabetes. Darüber hinaus sollte man weitere Untersuchungen vornehmen lassen. Einige davon stellen wir nachfolgend vor.
Zahnärztliche Untersuchung und Reinigung
Eine Zahnreinigung und regelmäßige Untersuchung unserer Zähne sorgen für ein strahlendes und gesundes Lächeln. Viele Menschen neigen jedoch dazu, erst zum Zahnarzt zu gehen, wenn bereits Schmerzen oder Probleme auftreten. Doch das ist ein großer Fehler!
Eine regelmäßige Vorsorge kann helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Der Zahnarzt wird Ihre Zähne auf Karies, Zahnfleischerkrankungen und andere Probleme untersuchen und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen. Auch Zahnfehlstellungen lassen sich so schnell erkennen. Dafür braucht es heute keine auffällige Zahnspange von Kieferorthopäden, stattdessen gibt es Anbieter wie DR SMILE, durch die man nahezu unsichtbar Fehlstellungen korrigieren kann.
Impfungen und Immunisierungen
Impfungen schützen uns vor gefährlichen Krankheiten und können sogar dazu beitragen, Epidemien zu verhindern. Zu den wichtigsten gehören diejenigen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Masern, Mumps und Röteln. Diese werden normalerweise im Kindesalter durchgeführt, aber es ist auch wichtig, einige davon als Erwachsener aufzufrischen.
Darüber hinaus gibt es auch spezielle Impfungen für Menschen mit bestimmten Risikofaktoren wie Reisen in Länder mit hoher Infektionsgefahr oder bestimmte Berufe wie Gesundheitspersonal oder Tierärzte.
Untersuchungen für Frauen
Es ist wichtig, dass Frauen als Teil ihres gesundheitlichen Verantwortungsgefühls regelmäßige Untersuchungen für Krankheiten wie Brust- und Gebärmutterhalskrebs durchführen lassen.
Eine regelmäßige Mammografie kann helfen, Brustkrebs in einem frühen Stadium zu erkennen, diese sollte mit dem Alter häufiger durchgeführt werden. Eine Human Papillomavirus (HPV) Impfung kann auch helfen, Brust- und Gebärmutterhalskrebs vorzubeugen, daher sollten junge Frauen mit ihrem Arzt darüber reden.
Ein weiterer wichtiger Test ist der Abstrich des Gebärmutterhalses zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Dieser wird normalerweise alle 3 Jahre für Frauen im Alter von 21 bis 65 Jahren empfohlen.
Untersuchungen für Männer
Aber welche Untersuchungen sollten Männer regelmäßig durchführen lassen, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen? Ganz oben auf der Liste steht eine regelmäßige Untersuchung der Prostata. Diese Untersuchung hilft bei der Früherkennung von Prostatakrebs und anderen Problemen, wird von vielen Männern aber als unangenehm empfunden. Abhängig vom Alter sollte auch ein Urologe aufgesucht werden, falls die Untersuchung der Prostata beim Hausarzt durchgeführt wird.
Fazit – Vorsorge ist besser als Nachsorge
Eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung kann dazu beitragen, dass Erkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden können. Wer also auf seine Gesundheit achtet und sich regelmäßig untersuchen lässt, tut viel für sein Wohlbefinden und seine Lebensqualität. Schließlich ist eine Vorsorge immer besser, als eine Nachsorge!
Mainz soll die sauberste Stadt am Rhein werden
Die Projektgruppe „Rein am Rhein“ der Mainzer Jugendkonferenz 2022 ruft zur Müllsammel-Challenge auf. „Die sauberste Stadt am Rhein – Mainz soll’s sein“ – unter diesem Motto rufen die Jugendlichen der bei der Mainzer Jugendkonferenz 2022 gegründeten Projektgruppe „Rein am Rhein“ alle Mainzer dazu auf, ihre Stadt sauber zu halten.
Stadtweite Müllsammel-Challenge
Um den Abfall zu beseitigen, der in der Natur und am Straßenrand liegt, haben sich die Jugendlichen außerdem eine stadtweite Müllsammel-Challenge überlegt. In der Zeit vom 4. September bis 13. Oktober sollen Gruppen so viel Müll wie möglich sammeln. Mitmachen können Jugendzentren, Schulklassen, Vereine oder auch Freundesgruppen. Hauptsache viele Menschen helfen mit. Um die fleißigen Helfer auch zu belohnen, gibt es am Ende der Challenge tolle Preise zu gewinnen. Und wem bisher die richtige Ausrüstung fehlt, kann sich beim Amt für Jugend und Familie Abfallgreifer ausleihen.
Entstanden ist die Idee des Projekts auf der Mainzer Jugendkonferenz im November 2022. Seitdem trifft sich die Gruppe regelmäßig gemeinsam mit Katharina Bertz (Koordinatorin für Kinder- und Jugendbeteiligung in Mainz) und bereitet die Müllsammel-Challenge vor. Jetzt braucht die Gruppe aber natürlich die Unterstützung der Mainzer.
So kann man sich anmelden:
Kinder- und Jugendgruppen können sich ab sofort per E-Mail an jugendbeteiligung@stadt.mainz.de zur Challenge anmelden. Die ersten zehn Anmeldungen erhalten als kleine Extra-Motivation ein Starter-Paket. Gefördert wird die Veranstaltung im Rahmen des Bundesprogramms „Das Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit“.
Weitere Informationen zum Projekt sowie zur Kinder- und Jugendbeteiligung in Mainz finden Sie auf der Webseite jugend-in-mainz.de und auf dem Instagram-Kanal @jugend_in_mainz.
Das Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit ist ein Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Es wird umgesetzt von der Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung (gsub) und der Stiftung SPI. Der Programmteil „Kinder- und Jugendbeteiligung im Zukunftspaket“ wird verantwortet von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS).
Über 1300 Jahre altes Skelett in Ingelheim gefunden
Seit dem Jahr 2015 sind die Expertinnen und Experten der Forschungsstelle Kaiserpfalz aktiv damit beschäftigt, das frühmittelalterliche Gräberfeld im Areal zwischen der Rotweinstraße und der Stevenagestraße in Ingelheim am Rhein zu erforschen. Die Kampagne endet in diesem Jahr. Daher waren die Forscherinnen und Forscher umso mehr erfreut, als das Gräberfeld im Juni erneut eine bemerkenswerte Überraschung bereithielt: Inmitten der vielen Gräber, die bereits im Verlauf des Mittelalters geplündert worden waren, kam die Bestattung eines Mannes ans Licht, der seit über 1300 Jahren unberührt im Boden verborgen war.
Ein vollkommen unberührtes Grab
In der Regel lassen sich die merowingischen Gräber an der Rotweinstraße gut an der dunkleren Verfüllung der Grabgrube erkennen. In diesem Fall war keine Verfärbung erkennbar, der ganze Bereich durch angrenzende Gräber stark gestört und schwer zu interpretieren.
„Als der Rand eines Schildbuckels zum Vorschein kam, war erst nicht klar, ob er zu einem der gestörten Gräber oder zu einem noch unentdeckten gehörte“, erzählt Grabungsleiter Christoph Bassler. „Also haben wir vorsichtig weiter gegraben, bis klar war: wir haben zwischen zwei beraubten Bestattungen tatsächlich ein noch komplett unberührtes Grab entdeckt, welches die Grabräuber aus irgendeinem Grund übersehen haben mussten.“
Wertvolle Erkenntnisse über Sitten und Mode
Hätten die Plünderer damals gewusst, was ihnen entgangen ist, hätten sie sich wohl sehr geärgert. Denn die Bestattung mit der Befundnummer 447 hat es buchstäblich in sich: der darin zur letzten Ruhe gebettete Mann war bis an die Zähne bewaffnet. Seine wertvollste Beigabe ist ohne Zweifel eine Spatha, ein zweischneidiges Schwert, das man dem Toten neben seinen rechten Arm gelegt hatte. „Die Länge der Spatha-Klinge beträgt ca. 75 cm, das ganze Schwert mitsamt Heft und Knauf ist etwa 93 cm lang“, berichtet Bassler. „Die Klinge ist sogar noch leicht flexibel, das spricht für einen außergewöhnlich guten Erhaltungszustand“, freut sich der Frühmittelalter-Experte.

Auch andere Teile des Schwertes sind noch vorhanden, sofern sie aus Metall gefertigt waren, etwa Elemente der Scheide aus Bronze sowie Fragmente der Aufhängung bzw. des Gurtes: alles liegt noch so da, wie es vor Jahrhunderten niedergelegt wurde, woraus die Forschenden wertvolle Erkenntnisse über Bestattungssitten und Mode jener Zeit gewinnen können. Die eng anliegenden und leicht nach oben gezogenen Schultern des Skeletts – die so genannte Sarghaltung – belegen, dass der Verstorbene in einem Holzsarg bestattet wurde, von dem sich keine Überreste erhalten haben.
Waffenarsenal spricht dafür, dass der Besitzer zu Lebzeiten wohlhabend war
Außer dem Schwert besaß der Mann noch ein massives Breitsax, von dem die Klinge sowie die bronzenen Nieten der Scheide gefunden wurden. Ein solches Sax, eine Art schweres und kurzes Hiebschwert, ist in Gräbern dieser Zeit nicht selten. Dieser Mann hatte aber zusätzlich noch ein weiteres, schweres Messer und darüber hinaus auch noch eine Lanze, von der sich immerhin die Spitze erhalten hat. Zusammen mit dem Schild verfügte der Verstorbene, mit Ausnahme eines Bogens, über praktisch alle Waffengattungen, die zu seiner Zeit in Gebrauch waren.
Trotz seiner martialischen Ausrüstung war der Krieger aus Grab 447 kein Berufssoldat im heutigen Sinne, denn im frühen Mittelalter gab es kein stehendes Heer. Jeder freie Mann musste stattdessen seinem Anführer folgen, wenn er zu einem Kampf gerufen wurde. Für seine Ausrüstung musste er dabei selbst sorgen. Insofern spricht das beeindruckende Waffenarsenal dafür, dass sein Besitzer zu Lebzeiten entsprechend wohlhabend gewesen sein muss.
Beigaben und Knochen werden analysiert
Alle Beigaben aus dem Grab wurden inzwischen einem Restaurator übergeben. Die weiteren Untersuchungen sollen u. a. die vorläufige Datierung des Grabes näher eingrenzen. Bislang deuten stilistische Ausprägungen wie der flache Schildbuckel mit breitem Rand und das massive Sax auf das 7. Jahrhundert. Viele Details der Ornamentik wie die Einlegearbeiten aus Silber, so genannte Tauschierungen, werden sich jedoch erst zeigen, wenn die dicken Rostschichten entfernt wurden. Auch Dezernentin Eveline Breyer verspricht sich von den laufenden Analysen neue Erkenntnisse: „Dieser außergewöhnliche Fund ist ein weiteres Puzzleteil für unser Bild der Stadt im frühen Mittelalter. Er wird uns wie die vielen anderen Entdeckungen an der Rotweinstraße helfen, diese älteste Gesellschaft Ingelheims besser zu verstehen und auch zu veranschaulichen.“
Dazu könnten auch die Ergebnisse der anthropologischen Knochen-Analysen beitragen. Denn woran der etwa 30 bis 40 Jahre alt Mann starb, ist noch unklar. In Frage kommen Krankheit oder Gewalt. Angesichts der kriegerischen Anmutung der Grabausstattung würde eine im Kampf erlittene Verletzung zumindest niemanden überraschen.
























