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Großeinsatz und Evakuierung am Hauptbahnhof Wiesbaden

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Hauptbahnhof Wiesbaden
Hauptbahnhof Wiesbaden

Ein anonymer Anruf hat am Samstagabend (28. Oktober 2023) einen großen Polizeieinsatz am Wiesbadener Hauptbahnhof ausgelöst. Gegen 19.50 Uhr ging beim 1. Polizeirevier ein Anruf ein, in welchem ein Mann mit der Anwendung von Gewalt im Umfeld des Hauptbahnhofs gedroht hatte.

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Da eine Ernsthaftigkeit des Anrufs nicht in Gänze ausgeschlossen werden konnte, erfolgte eine Alarmierung entsprechender Einsatzkräfte

Um jegliche Gefahr für die im Bahnhof befindlichen Personen ausschließen zu können, wurde der Bahnhof geräumt, die Fahrgäste einfahrender Züge kontrolliert und anschließend nach draußen geleitet sowie der Zugang zum Bahnhof zeitweise beschränkt.

Nachdem bis 23.00 Uhr keine verdächtige Person festgestellt werden konnte, wurden die Einsatzmaßnahmen entsprechend reduziert. Die Ermittlungen zu dem anonymen Anrufer dauern an.

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Trauer um Hollywoodstar: Matthew Perry stirbt im Alter von 54 Jahren

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US-Medien berichteten kürzlich über den tragischen Verlust von Matthew Perry im Alter von 54 Jahren. Perry, bekannt für seine ikonische Darstellung des sarkastisch-witzigen Chandler Bing in der Kultserie „Friends“, wurde in den 1990er Jahren zu einer bekannten Größe in der Unterhaltungsbranche.

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US-Medien berichteten

Die „Los Angeles Times“ zitierte die Strafverfolgungsbehörden, die bestätigten, dass Perry leblos in seiner Badewanne in seinem Haus in Los Angeles aufgefunden wurde. Sowohl die „LA Times“ als auch die Promi-Website „TMZ“ berichteten, dass es keine Anzeichen für ein Verbrechen gab.

Perry erlangte weltweite Anerkennung für seine Rolle in „Friends“, einer der erfolgreichsten Fernsehserien, die von 1994 bis 2004 lief. Die Serie gewann zahlreiche Auszeichnungen, und Perry verkörperte den liebenswerten Chandler Bing, einen der sechs Hauptcharaktere, an der Seite von Jennifer Aniston, Courteney Cox, Lisa Kudrow, Matt LeBlanc und David Schwimmer.

Trauer um hollywoodstar: matthew perry stirbt im alter von 54 jahren

Der Erfolg von „Friends“ brachte den Schauspielern immense Beliebtheit und finanziellen Erfolg, wobei sie zum Ende der Serie eine Million US-Dollar pro Folge verdienten. Die Wiedervereinigung der Hauptdarsteller in einer Spezialfolge im Jahr 2021 rührte Fans auf der ganzen Welt.

Abseits des Rampenlichts litt Perry unter langjährigen Problemen mit Medikamenten- und Drogenabhängigkeit. In seinem im vergangenen Jahr veröffentlichten Buch „Friends, Lovers and the Big Terrible Thing“ gab der Schauspieler preis, dass er insgesamt 65 Mal einen Entzug durchgemacht habe und etwa neun Millionen US-Dollar ausgegeben habe, um nüchtern zu werden.

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Vollsperrung auf der A66 bei Wiesbaden für mehrere Wochen

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Symbolbild Vollsperrung

Die Sanierung und Erneuerung der A66 zwischen dem Autobahnkreuz Schierstein und der Salzbachtalbrücke halten die Verkehrswege in Wiesbaden weiterhin auf Trab. Mit dem Abschluss der Fahrbahnsanierung zwischen dem Autobahnkreuz Schierstein und der Anschlussstelle Biebrich stehen neue Bauarbeiten bevor, die unmittelbar folgen.

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Notwendige Maßnahme

Die Autobahn GmbH gibt bekannt, dass ab dem 30. Oktober die Erneuerung der Fahrbahn auf der A66 zwischen der Anschlussstelle Biebrich und der Salzbachtalbrücke starten wird. Dieser Abschnitt, der als möglicher Wendepunkt bekannt ist, wird erheblich beeinflusst, da die obere Schwarzdecke erneuert wird. Die Bauarbeiten sind voraussichtlich bis zum 19. November geplant.

Die bevorstehenden Arbeiten bedeuten eine Vollsperrung der A66 ab der Anschlussstelle Biebrich in Richtung Salzbachtalbrücke (U-Turn) in beiden Fahrtrichtungen. Diese Maßnahme wird notwendig, da die Salzbachtalbrücke für den Verkehr gesperrt ist. Dadurch wird der Verkehr auf diesem Streckenabschnitt nahezu zum Erliegen kommen. Zusätzlich zur Sperrung des Autobahnabschnitts sind auch die Auffahrtsrampe der Anschlussstelle in Fahrtrichtung Frankfurt (Salzbachtalbrücke) sowie die Abfahrtsrampe der A66 Anschlussstelle Biebrich Richtung Rüdesheim/Frauenstein betroffen.

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Es ist wichtig zu betonen, dass die Ausfahrt nach Biebrich und Wiesbaden-Stadtmitte an der A66 Anschlussstelle Biebrich weiterhin befahrbar bleibt

Die Rampe wird zeitweise zweispurig markiert, um sowohl Links- als auch Rechtsabbieger zu ermöglichen. Ebenso wird die Anschlussstelle Biebrich/Henkellstraße in Fahrtrichtung A66 Rüdesheim/Frauenstein weiterhin zugänglich sein. Die Arbeiten werden den innerstädtischen Verkehr entlang der Biebricher Allee sowie den Fußgänger- und Radverkehr nicht beeinträchtigen, versichert die Autobahn GmbH.

Die Bauarbeiten sind Teil der umfassenden Maßnahmen im Rahmen der Vollsperrung der Salzbachtalbrücke und werden vor der geplanten Freigabe Ende des Jahres durchgeführt. Die Autobahn GmbH bittet um Verständnis für die zu erwartenden Verkehrsbeeinträchtigungen in der Innenstadt. Es wird betont, dass diese Behinderungen nach der Eröffnung der Salzbachtalbrücke vermutlich deutlich größer wären. Die Arbeiten sollen, ähnlich wie zwischen dem Autobahnkreuz Schierstein und der Anschlussstelle Biebrich, mit hohem Personaleinsatz und effizienter Gerätetechnik möglichst zügig abgewickelt werden.

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Neues Hilfeleistungslöschboot für die Feuerwehr Bingen

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Der rheinland-pfälzische Innenminister, Michael Ebling, hat am Samstag (28. Oktober 2023) dem Oberbürgermeister der Stadt Bingen, Thomas Feser, ein neues Hilfeleistungslöschboot im Beisein von fast 100 Einsatzkräften und Interessierten übergeben. Das neue HLB ersetzt die bisher genutzte Feuerwehrmehrzweckfähre, die seit 1994 eingesetzt wurde. BYC-News war bei der Übergabe vor Ort.

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Geschwindigkeit von bis zu 40 Kilometern pro Stunde

„Die Länder Rheinland-Pfalz und Hessen hatten eine Initiative gestartet, um die Gefahrenabwehr entlang des Rheins zu verbessern. Denn eine effektive Bewältigung der Gefahren ist nur durch eine gemeinsame Zusammenarbeit der Länder und Kommunen am Rhein möglich. Aus dieser Überzeugung heraus ist ein neues, leistungsstarkes Hilfeleistungslöschboot (HLB) entwickelt worden, das ich sehr gerne an die Stadt und die Feuerwehr Bingen übergebe. Das neue Boot erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 40 Kilometern pro Stunde und verfügt über zwei Hauptantriebsmaschinen mit jeweils 800 PS Leistung. Es ist mit einer Wärmebildkamera, Suchscheinwerfer, Elektro-Tauchpumpen und einer speziell auf die Anforderungen des Rheins abgestimmten feuerwehrtechnischen Beladung ausgestattet“, sagte Innenminister Michael Ebling. Zu Ausbildungszwecken stehe das HLB der Feuerwehr Bingen bereits seit November 2022 zur Verfügung.

„Der Rhein ist Lebensader und touristischer Anziehungspunkt. Bei aller Rheinromantik wissen wir aber auch: dieser Fluss ist ein bedeutender europäischer Wasserweg, mit dem gefährlichsten Rheinabschnitt rheinabwärts. All diese Nutzungen bergen auch Gefahren – und dann richten wir den Blick auf dieses schmucke, hervorragend ausgestattete Boot, das uns Rheinanliegern im Falle von Gefahren hilft, diese zu meistern. Das Land Rheinland-Pfalz vertraut uns jetzt offiziell dieses funkelnagelneue Hilfeleistungslöschboot mit modernster Ausstattung an – und unsere Feuerwehr gewährleistet mit hervorragend ausgebildeten Leuten die Einsatzbereitschaft und Fahrzeugunterhaltung“, so Thomas Feser, Oberbürgermeister der Stadt Bingen am Rhein.

Auch Dorothea Schäfer, die Landrätin des Kreises Mainz-Bingen, sowie der Wehrleiter Marco Umlauf betonten die Bedeutung des neuen Bootes. Im Anschluss segneten sowohl der katholische Pfarrer, Markus Lerchl, als auch die evangelische Pfarrerin, Svenja Prus, das Hilfeleistungslöschboot und die Einsatzkräfte. Lediglich die Taufe des neuen Gefährts stand noch aus. Diese ehrenvolle Aufgabe übernahm die rheinhessische Weinkönigin und Taufpatin, Annalena Baum. Ganz in traditioneller Manier ließ sie hierfür Champagnerflasche am Boot zerschellen.

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Von den insgesamt vier vom Land beauftragten Hilfeleistungslöschbooten steht das HLB Bingen nun für den Abschluss dieser umfänglichen Beschaffungsmaßnahme

Gemeinsam mit den Ländern Hessen und Baden-Württemberg wurden insgesamt fünf baugleiche HLB beschafft, das erste 2016 am Standort Karlsruhe. Die weiteren Hilfeleistungslöschboote stehen in Hanau (2017), St. Goarshausen (2019) und Remagen (2020).

Das HLB Bingen (Rheinkilometer 525) erhält im Bedarfsfall Unterstützung des HLB aus St. Goarshausen (Rheinkilometer 555) und von der Feuerwehrmehrzweckfähre aus Mainz (Rheinkilometer 503). Ebenso ist es selbst in der Lage die Standorte in St. Goarshausen und Mainz zu unterstützen. Durch die Einhaltung einer maximalen Baulänge von 14,99 Metern ist ein Sportbootführerschein für die ehrenamtlichen Feuerwehreinsatzkräfte ausreichend.

„Mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 2 Millionen Euro für das HLB Bingen und einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 6,5 Millionen Euro insgesamt möchten wir zeigen, dass die Beschaffungsmaßnahmen des Landes für die Gefahrenabwehr auf dem Rhein, einer der meistbefahrenen Wasserstraßen Europas, noch nicht beendet sind“, so der Minister. Geplant seien unter anderem drei Bootshallen für die Hilfeleistungslöschboote in Remagen, St. Goarshausen und Bingen für rund fünf Millionen Euro, um die Boote vor Wettereinflüssen und Verschmutzungen zu schützen und ihre Lebensdauer zu verlängern. Auch sollen die beiden Feuerlöschboote RPL1 in Koblenz und Franz-Anton-Schneider in Mainz/Wiesbaden durch zwei neue Boote ersetzt werden.

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Prävention: So verhalten Sie sich bei Schockanrufen richtig

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Senior, Telefon, Betrüger
Senior, Telefon, Betrüger

Ältere Bevölkerung verstärkt im Visier von Telefonbetrügern – Schockanrufe und Enkeltrick im Fokus. Die Welle der Telefonbetrügerei reißt nicht ab und hat sich nun verstärkt auf ältere Menschen als Zielgruppe fokussiert. Eine besonders perfide Variante des Betrugs sind die sogenannten „Schockanrufe“, bei denen Betrüger versuchen, ihre Opfer um ihr Geld oder wertvollen Schmuck zu bringen. In vielen Fällen wird dabei der altbekannte Enkeltrick mit dem gefährlichen Callcenter-Betrug kombiniert.

Schockanrufe: Eine raffinierte Betrugsmasche

Die Masche der Schockanrufe ist äußerst raffiniert: Betrüger geben sich am Telefon als nahestehende Verwandte aus, etwa als Tochter, Sohn oder Enkel, und täuschen eine akute Notsituation vor. Dabei berichten sie von dramatischen Ereignissen wie Verkehrsunfällen oder Verhaftungen und drängen ihre Opfer dazu, Geld oder wertvolle Wertgegenstände, wie teuren Schmuck, sofort zu übergeben. Die Opfer werden unter Zeitdruck gesetzt und sollen so zu überhasteten Entscheidungen getrieben werden.

Enkeltrick trifft auf falsche Polizisten

Eine besonders heimtückische Variante des Telefonbetrugs kombiniert den altbekannten Enkeltrick mit der Rolle eines falschen Polizeibeamten. Hierbei wird den Opfern vorgegaukelt, dass ihre Gelder und Wertgegenstände nicht mehr sicher seien und zur Aufbewahrung an die Polizei übergeben werden müssten. Die Betrüger nutzen auch gefälschte Dienstausweise, um sich Zugang zur Wohnung der Opfer zu verschaffen und dort Schmuck und Bargeld zu stehlen.

Wie sich Senioren schützen können

Um sich vor diesen hinterlistigen Betrugsmaschen zu schützen, empfiehlt die Polizei folgende Maßnahmen:

  1. Bleiben Sie misstrauisch: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und geben Sie keine persönlichen Informationen preis.
  2. Überweisen Sie kein Geld: Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
  3. Verifizieren Sie Anrufe: Rufen Sie im Zweifelsfall immer die Ihnen bekannte Nummer der angeblichen Verwandten oder die 110 an, um die Situation zu klären.
  4. Lassen Sie sich nicht drängen: Nehmen Sie sich Zeit, um die Situation zu überdenken und sprechen Sie mit Vertrauenspersonen über verdächtige Anrufe.
  5. Ändern Sie Telefonbucheinträge: Schützen Sie sich, indem Sie Ihren Namen abkürzen oder aus dem Telefonbuch entfernen lassen.

Die Polizei betont ausdrücklich, dass sie niemals unter der Rufnummer 110 anruft. Sollten Sie Opfer eines solchen Betrugs geworden sein, wird dringend empfohlen, den Vorfall umgehend bei den örtlichen Strafverfolgungsbehörden zu melden. Dies dient nicht nur dem Schutz potenzieller zukünftiger Opfer, sondern trägt auch dazu bei, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

Angesichts der zunehmend raffinierten Methoden von Telefonbetrügern ist Aufklärung und Sensibilisierung essentiell. Gemeinsam können wir die ältere Generation vor diesen heimtückischen Betrugsmaschen schützen und dazu beitragen, dass niemand Opfer dieser perfiden Machenschaften wird.

Teil 1: Interview mit Maik Bittner von Safers e.V.

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Teil 1: Die Freiwillige Feuerwehr hat in Deutschland eine lange und gesellschaftlich wichtige Tradition. Ohne die ehrenamtlichen Einsatzkräfte und Helfer wäre vieles gar nicht zu stemmen. Allein im Landkreis Mainz-Bingen gibt es 66 Freiwillige Feuerwehren sowie die Werkfeuerwehr Boehringer Ingelheim, die rund um die Uhr für unsere Sicherheit sorgen. Doch in vielen Ländern ist das Ehrenamt in diesem Bereich nicht vorhanden. Viele fangen jetzt erst damit an, die Strukturen der freiwilligen Feuerwehren aufzubauen. Hier unterstützt der Verein Safers e.V..

Gegründet wurde der Verein im Jahr 2016 und besteht derzeit aus rund 70 Mitgliedern in Deutschland und den Partnerländern

Der Verein arbeitet ausschließlich auf Basis von Spenden und Mitgliedsbeiträgen, von denen jeder Cent in die Projekte fließt. Das berichtet Maik Bittner im Interview, der selbst bei der Berufsfeuerwehr in Mainz tätig und Vorstandsmitglied im Safers e.V. ist.

Teil 1: interview mit maik bittner von safers e. V. 22
Maik Bittner

Der Safers e.V. unterstützt ehrenamtliche Partner bei Hilfsorganisationen in strukturschwachen Regionen, in denen von öffentlicher Seite keine Unterstützung kommt. So beispielsweise in Griechenland, Kroatien, Paraguay, Portugal und Zypern, wo Auswanderer schon öfter versucht haben Freiwillige Feuerwehren zu gründen, jedoch oft scheiterten, weil die Mittel und Ausrüstung fehlten. Genau dafür kauft der Verein Fahrzeuge und Ausrüstung von Feuerwehren und Rettungsdiensten auf, die hier in Deutschland ausgemustert und ersetzt werden, aber noch funktionsfähig sind. „Die Fahrzeuge werden dann aufbereitet, sodass diese in den Partnerländern noch rund fünf bis zehn Jahre ihren Zweck erfüllen. Unser Anspruch ist es, nur technisch einwandfreies Material an die Partnerländer zu liefern“, betont Maik Bittner.

Langfristige Unterstützung für die Partner

Teil 1: interview mit maik bittner von safers e. V. 23

„Für uns ist es wichtig, dass wir unsere Partner zunächst kennenlernen, um sicherzustellen, dass sich unser Engagement in dem der Kameraden spiegelt. Besonders bei größeren Anschaffungen, wie Fahrzeugen, ist uns das sehr wichtig, denn da fließt wirklich viel Geld. Neben den Anschaffungskosten, liegen allein die Überführungskosten, je nach Zielort, zwischen 1500 und 3000 Euro. Die Überführung der Fahrzeuge übernehmen die Mitglieder selbst in ihrer Freizeit. Dafür braucht man meist zwischen vier und sechs Personen, je nach Fahrzeug, Strecke und dem Ausbildungsbedarf vor Ort. Aufgrund der Kosten und der Manpower, die wir da hereinstecken, möchten wir auch, dass das Material und die Fahrzeuge gepflegt und gut behandelt werden. Da versuchen wir auch einen entsprechenden Einfluss darauf zu nehmen“, erklärt Bittner weiter.

Der Verein bildet seine Partner vor Ort darüber hinaus auch für den Umgang mit der neuen Technik und den Fahrzeugen aus. Weitere Ausbildung nach Wunsch und Bedarf vor Ort wird ebenfalls durch den Verein geleistet.

Unterstützung für den Verein

Um auch künftig die wichtigen Projekte finanzieren zu können, kann der Verein jegliche Art der Unterstützung gebrauchen. Seien es Unternehmen, die Material oder finanzielle Mittel zur Verfügung stellen möchten oder Privatpersonen, die Manpower anbieten können oder als aktive oder passive Mitglieder unterstützen. Der Mitgliedsantrag ist auf der Homepage safers-international.com zu finden.

Außerdem benötigt der Safers e.V. Materialspenden. Gebraucht werden unter anderem geländegängige wasserführende Fahrzeuge, sowie weitere Fahrzeuge, Rettungsboote, persönliche Schutzausrüstung, Rettungsmittel, etc.

Spendenkonto: 
Kreissparkasse Mayen
IBAN: DE90 5765 0010 0098 0531 27
BIC: MALADE51MYN
Hier geht es zum PayPal Spendenkonto

Maik Bittner ist als Brandinspektor im mittleren Dienst bei der Berufsfeuerwehr Mainz tätig

Maik Bittner ist 49 Jahre alt und hat drei Kinder. Nach seiner Ausbildung als Gas-/Wasserinstallateur arbeitete er noch einige Jahre in dem Beruf und war dann als Berufskraftfahrer im nationalen Fernverkehr tätig. Von 2001 bis 2009 war er bei der Flughafenfeuerwehr Frankfurt beschäftigt bevor er schließlich zur Berufsfeuerwehr Mainz wechselte, wo er bis heute als Brandinspektor im mittleren Dienst tätig ist. Ehrenamtlich war er bereits bei der Freiwilligen Feuerwehr Meißen und bis 2020 bei der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Finthen tätig. Seit 2020 bis heute engagiert er sich im Safers e.V.

Natur und Geschichte einer faszinierenden Auenlandschaft

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Faszination Auenlandschaft: Teilnehmer einer Veranstaltung, die in gemeinsamer Organisation vom Kreis Groß-Gerau und dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald durchgeführt wurde, genossen eine informative, etwa zweistündige Führung im größten Naturschutzgebiet Hessens, der Kühkopf-Knoblochsaue. Die Gruppe, bestehend aus zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wurde von Christian Kehrenberg geleitet, einem Umweltpädagogen bei Hessen Forst und tätig am Umweltbildungszentrum (UBZ) Schatzinsel Kühkopf.

Natur und geschichte einer faszinierenden auenlandschaft 24

Die Tour begann und endete im UBZ, wo Christian Kehrenberg zunächst einige historische Daten vermittelte, die die Entstehung der Altrheinschleife und des Kühkopfs vor etwa 200 Jahren sowie die Entwicklung des Gebiets bis zum heutigen Tag erklärten. Obwohl das Gebiet bereits seit 1952 ein Naturschutzgebiet war, wurde dort noch Jahrzehnte lang intensiv Landwirtschaft betrieben. Heutzutage wird das Land nur noch extensiv für Wiesen genutzt, und die Holznutzung wurde eingestellt, sodass der Wald sich selbst überlassen wird.

Ahorn, Esche, Eiche und Ulme

Während des Rundgangs erläuterte Christian Kehrenberg die Unterschiede zwischen Weichholzaue, in der Baumarten wie Weiden und Pappeln wachsen, die gut mit langanhaltendem Wasserstand zurechtkommen und schnell wachsen, und Hartholzaue, in der Bäume langsamer wachsen, älter werden, aber Hochwasser weniger gut vertragen, wie beispielsweise Ahorn, Esche, Eiche und Ulme. Die Natur auf dem Kühkopf ist geprägt von wiederkehrenden Hochwassern; in der Auenlandschaft können Wasserpegelschwankungen von bis zu acht Metern im Laufe eines Jahres auftreten, wie der Vertreter von Hessen Forst den interessierten Teilnehmenden aufzeigte, die unterwegs zahlreiche Fragen stellten.

Die Gespräche behandelten unter anderem Verhaltensregeln und Besucherlenkung im Naturschutzgebiet, das an manchen Tagen bis zu 10.000 Menschen anzieht, Hochwasserschutz und Artenschutz. Ebenso diskutierte man die immer häufiger auftretenden Themen wie fehlende Niederschläge, Hitzestress und die Auswirkungen des veränderten Klimas auf die Pflanzen- und Tierwelt. Geschwächte Bäume aufgrund von Krankheiten und Insektenbefall nehmen zu, was zu einem Mangel an Baumarten führt, die diese Bedingungen vertragen. Als Beispiel für eine Pflanze, die besonders gut an die Wechsel zwischen Hoch- und extrem niedrigen Wasserständen angepasst ist, nannte Christian Kehrenberg den Zwergschlammling. Als Beispiel dafür, wie die wärmeren klimatischen Bedingungen auch neue Möglichkeiten bieten, zeigte er Walnussbäumchen, die sich im Wald selbst regenerieren. Der Referent betonte, dass der Wald ein dynamischer Lebensraum ist.

Da auf dem Kühkopf immer wieder Neues und Spannendes zu entdecken ist, ist geplant, das gemeinsame Tour-Angebot von Geo-Naturpark und Kreis auch in Zukunft mindestens einmal im Jahr fortzusetzen.

Polizei und Zoll kontrollieren Taxis in Mainz

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In der Nacht von Freitag auf Samstag (28. Oktober 2023) wurden durch die Verkehrsdirektion Mainz, den Zoll und die Stadt Mainz gezielt Taxis kontrolliert. Dabei konnten teils erhebliche Verstöße gegen taxispezifische Regelungen festgestellt werden.

Bei knapp einem Drittel der Fahrzeuge kam es zu Beanstandungen

Von 62 kontrollierten Taxis hielten sich 5 unerlaubter Weise im Stadtgebiet auf, um Fahrgäste aufzunehmen. Es handelte sich um gebietsfremde Taxis, welche keine Fahrgäste in Mainz (ohne expliziten Auftrag dazu)aufnehmen durften.

Bei zwei Fahrern fehlte der sogenannte Personenbeförderungsschein, sie durften eigentlich gar keine Fahrgäste transportieren. Bei einem anderen Taxi fehlte die Konzession, also die Genehmigung den Verkehr mit Taxis durchzuführen. Allen Dreien wurde die Weiterfahrt mit Fahrgästen untersagt.

In einem Fall wurde ein Verstoß gegen das Eichrecht festgestellt, die Eichung des Taxameter war seit 2022 abgelaufen, somit ist nicht garantiert, dass das Gerät ordnungsgemäß funktioniert und der richtige Tarif für die Preisbestimmung hinterlegt ist.

In elf weiteren Fällen wurden geringfügige Ordnungswidrigkeiten festgestellt, wie z.B. ein nicht sauberer Zustand des Fahrzeugs, unangemessene Kleidung, Verstoß gegen Mitführpflichten. Diese wurden vor Ort geahndet oder werden durch die Stadt Mainz weiter verfolgt.

Seitens des Zolls wurde festgestellt, dass einige Unternehmen das Beschäftigungsverhältnis des Fahrers nicht ordnungsgemäß gemeldet hatten.

Pflegereform – was sich für Arbeitnehmer ändert

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Pflege, Rollstuhl, Quelle: unsplash.com

Baustellen gibt es in der Politik genug. Zwar ist es angesichts der politischen und ökonomischen Gesamtsituation unklar, woher für die nötigen Reformen das nötige Geld kommen soll, zumal der langfristige Trend höchstes Alarmpotenzial in sich birgt. Die lange Zeit verschleppte Digitalisierung, der zunehmende bürokratische Wust und die explodierenden Energiepreise sind nur einige Brennpunkte von vielen, die schwer zu löschen sind.

Hinzu kommt eine weltpolitische Lage, bei der alles auf einen eskalierenden Gesamtkonflikt zusteuert und die auch die Gesellschaften in der westlichen Welt zunehmend in Mitleidenschaft zieht. Auch das dafür untrügliche Indiz einer „großen Gereiztheit“, das Thomas Mann unnachahmlich in seinem Roman „Der Zauberberg“ am Vorabend des Ersten Weltkriegs in den Rang eines literarischen Topos überführt hat, lässt sich bereits an allen Ecken und Enden bemerken.

Doch dass Baustellen angegangen werden müssen, sollte jenseits aller Debatten stehen. Die Reformen sind gesetzt und haben Auswirkungen auf den Geldbeutel von Arbeitnehmern. Welche Auswirkungen dies genau sind und ob die Reform ausreichen wird, den Pflegenotstand zu überwinden, darum geht es in diesem Artikel.

Wer profitiert – wer zahlt drauf?

Bei der Reform, die ab dem 1. Juli 2023 in Kraft getreten ist, handelt es sich um die Pflegereform. Das Vorhaben hat zur Folge, dass weniger Geld für Millionen Deutsche nach Abzug der Steuern auf dem Konto verbleibt. Allerdings gibt es auch Gewinner, die von der Reform profitieren werden. Der Status der Arbeitnehmer in Bezug auf ihre Lebensverhältnisse und die Anzahl an Kindern hat erhebliche Auswirkungen auf die finanziellen Veränderungen, die für den Beitragszahler mit der Reform einhergehen.

Hintergründe zur Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung gibt es erst seit 1992. Sie wurde unter der schwarz-gelben Bundesregierung unter Helmut Kohl eingeführt und war ein Herzensprojekt von Sozialminister Norbert Blüm. Etabliert wurde sie als fünfte Säule neben der Renten-, Arbeitslosen-, Unfall- und Krankenversicherung. Sie diente dem Ziel, die Gemeinden zu entlasten, die in einer Zeit, in der die Kosten für die Wiedervereinigung beträchtliches Kapital verschlangen, mit der Versorgung pflegebedürftiger Menschen kaum noch hinterherkamen.

Die Folgen einer alternden Gesellschaft waren ebenfalls ein Grund für diese wegweisende Reform, die zeigte, dass nicht alles in der Ära Kohl in den 1990er Jahren unter das Verdikt eines Reformstaus subsumiert werden kann.

Eine alternde Gesellschaft benötigt mehr Geld für das Pflegesystem

In einer alternden Gesellschaft müssen proportional immer weniger Beschäftigte immer mehr Menschen im nicht mehr erwerbsfähigen Alter unterstützen. Je älter Menschen werden, desto größer wird die Gefahr einer Pflegebedürftigkeit, die in Deutschland in fünf Pflegestufen gemessen wird. Dies führt dazu, dass das Pflegesystem nur aufrechterhalten werden kann, wenn die Belastungen für die Beitragszahler in der Pflegefinanzierung tendenziell zunehmen. Diesen Zweck erfüllt die Pflegereform, die seit dem 1. Juli 2023 gültig ist.

Warum Familien entlastet werden

Die andere Absicht der Pflegereform ist eng in das Bestreben politischer Akteure in Deutschland eingebunden, die Fertilitätsrate in der Bevölkerung dauerhaft zu erhöhen. Der Paradigmenwechsel in der Familienpolitik begann mit den Auswirkungen der Wiedervereinigung und dem damit einhergehenden Einbruch der Kinderzahlen in Ostdeutschland. Die Kinderquote in den neuen Bundesländern brach Anfang der 1990er Jahre auf unter 0,8 ein und sank im Vergleich zu den letzten Jahren der DDR um gut die Hälfte.

Dies trug dazu bei, den Schnitt bei den Kinderzahlen in Deutschland auf den historischen Tiefstwert von 1,3 Kindern zu senken, was während der Amtszeit von Helmut Kohl als ernstes Warnsignal wahrgenommen wurde, das die Bundesregierung zu Veränderungen zwang.

Seitdem haben alle Bundesregierungen viel für die Entlastung von Familien getan und Maßnahmen umgesetzt, mit denen Anreize geschaffen wurden, um Kinder in die Welt zu setzen. Im Zuge dieser Maßnahmen erhöhte sich die Fertilitätsrate in Deutschland auf 1,6 Kinder, was allerdings weiterhin zu wenig ist, um die Bevölkerungszahlen (den Einfluss von Zu- und Abwanderung nicht mitgerechnet) langfristig stabil zu halten. Für dieses Ziel ist eine Kinderzahl von 2,07 pro Haushalt der Referenzwert.

Erschwerend kommt hinzu, dass es mit Beginn der 2020er Jahre bei der Fertilitätsrate in Deutschland zu einem leichten Knick kam, was allerdings kein allein auf Deutschland beschränktes Phänomen ist. Tatsächlich sind – ein weiterer Hinweis auf die brisante weltpolitische Lage – auf der ganzen Welt verheerende Einbrüche bei den Geburtenzahlen zu beobachten. Rina Goldenberg von der Deutschen Welle fasst das Problem zusammen: „In Krisenzeiten sind immer Geburtenrückgänge zu verzeichnen“.

Pflegereform – was sich für arbeitnehmer ändert 25
Ziele der Pflegereform

Kinderlose werden zur Kasse gebeten

Dass kinderlose Arbeitnehmer einen höheren Anteil für die Unterstützung pflegebedürftiger Personen zu stemmen haben, war von Anfang an Teil der Reform des Pflegegesetzes. Jedoch kippte das Bundesverfassungsgericht die ursprüngliche Fassung des gesetzlichen Vorhabens, weil die Benachteiligung kinderloser Beschäftigter mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sei. Das neue Gesetz hat an diesem Umstand nichts Wesentliches geändert.

Dennoch ist die Novellierung nun nuancierter und macht die Höhe der zu leistenden Pflegebeträge nicht ausschließlich daran fest, ob der Arbeitnehmer kinderlos ist oder nicht, sondern berücksichtigt bei der Beitragsbemessung auch die Anzahl der Kinder. Aus dieser ergibt sich fortan die Höhe der Beiträge. Die Beiträge von Arbeitnehmern kommen in Abhängigkeit zur Kinderzahl auf die folgenden Werte:

  • kinderlos: 4 % statt 3,4 %
  • ein Kind: 3,4 % statt 3,05 %
  • zwei Kinder: 3,15 % statt 3,05 %
  • drei Kinder: 2,9 % statt 3,05 %
  • vier Kinder: 2,65 % statt 3,05 %
  • fünf Kinder: 2,4 % statt 3,05 %

Die paritätische Aufteilung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern entfällt. Arbeitgeber müssen in Zukunft pauschal einen Betrag von 1,7 Prozent entrichten, den Arbeitnehmer vom auf der Liste ermittelten Wert abziehen können.

Ausnahme Sachsen

Eine Ausnahme stellt der Freistaat Sachsen dar. Die Abhängigkeit von der Anzahl an Kindern gilt für sächsische Arbeitnehmer bei der Pflegefinanzierung zwar genauso; dafür reduziert sich der Anteil der Arbeitgeber um einen halben Prozentpunkt, sodass diese sich an der Finanzierung der Pflegebedürftigen in Deutschland nur mit einem Anteil von 1,2 Prozent statt 1,7 Prozent beteiligen müssen. Die Beitragssätze der abhängig Beschäftigten steigen entsprechend.

Ein politisches Signal

Der Vorwurf der Benachteiligung kinderloser Arbeitnehmer mag seine Berechtigung haben. In diesem Fall muss eine Benachteiligung allerdings nicht zwangsläufig falsch sein, da sie mit der Förderung von Familien ein wichtiges politisches Ziel verfolgt, das langfristig zur Erhaltung des Wohlstandes von höchster Relevanz ist. Wir leben nicht mehr in Sparta, wo der Druck auf kinderlose junge Menschen bis zur Unerträglichkeit reichte, um die Wehrfähigkeit des Militärstaats zu erhalten.

Doch das Gegenteil von schlecht ist nicht immer gut. Eine moderate Pflegebeitragserhöhung für kinderlose Arbeitnehmer ist eine zumutbare Belastung, die einem sinnvollen Ziel verpflichtet ist, dessen Wert kein vernünftiger Mensch ernsthaft bestreiten dürfte.

Der Erfolg der Pflegereform ist zweifelhaft

Gefahr droht hingegen von anderer Stelle: Verschärft sich die wirtschaftliche und politische Krise weiter, wovon leider auszugehen ist, werden auch die neu bemessenen Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern nicht ausreichen, um Pflegebedürftigen die Zuwendung zu bieten, die sie für ihre Alltagsbewältigung benötigen.

Die Kunst des Sitzens: Design, Komfort und Funktionalität

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Das richtige Sitzmöbel kann den Unterschied in jedem Raum ausmachen. Es ist nicht nur ein Ort zum Sitzen, sondern ein Statement von Stil, Komfort und Funktionalität. In einer Zeit, in der das Zuhause immer mehr zum Mittelpunkt des Lebens wird, ist es unerlässlich, Sitzmöbel zu wählen, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch funktional sind.

Design: Mehr als nur Ästhetik

Die Evolution des Sitzmöbeldesigns: Vom rustikalen Holzstuhl der Vergangenheit bis zum modernen Barhocker von heute hat sich das Design von Sitzmöbeln ständig weiterentwickelt. Früher waren Sitzmöbel oft sperrig und schwer, heute sind sie schlank, leicht und oft multifunktional. Mit der Zeit haben Designer erkannt, dass Sitzmöbel nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend sein müssen.

„Design is the intermediary between information and understanding.” – Richard Grefé

Aktuelle Trends und Stilrichtungen: Minimalismus, skandinavisches Design und Industrial-Look sind nur einige der aktuellen Trends im Sitzmöbeldesign. Diese Stile zeichnen sich durch klare Linien, neutrale Farbpaletten und eine Mischung aus natürlichen und industriellen Materialien aus. Aber unabhängig vom Stil ist es wichtig, ein Design zu wählen, das zu Ihrem Raum und Ihrem persönlichen Geschmack passt.

Komfort: Der Schlüssel zur Entspannung

Was macht ein Sitzmöbel komfortabel? Ein bequemes Sitzmöbel bietet nicht nur eine weiche Oberfläche zum Sitzen, sondern auch die richtige Unterstützung für den Rücken und die Beine. Es geht darum, eine Balance zwischen Weichheit und Unterstützung zu finden. Einige Menschen bevorzugen festere Sitzmöbel, während andere weichere Oberflächen bevorzugen. Es ist wichtig, verschiedene Optionen auszuprobieren und diejenige zu wählen, die am bequemsten ist.

Materialien spielen eine entscheidende Rolle beim Komfort eines Sitzmöbels. Leder, Stoff, Schaumstoff und andere Materialien haben unterschiedliche Eigenschaften, die den Komfort beeinflussen können. Ergonomie ist ein weiterer wichtiger Faktor. Ein ergonomisch gestaltetes Sitzmöbel passt sich der Form des Körpers an und bietet Unterstützung genau dort, wo sie benötigt wird.

Funktionalität: Praktische Aspekte des Sitzens

In der heutigen schnelllebigen Welt ist Flexibilität der Schlüssel. Viele moderne Sitzmöbel sind so konzipiert, dass sie in verschiedenen Situationen verwendet werden können. Zum Beispiel können einige Stühle leicht von einem Esszimmerstuhl in einen Schreibtischstuhl umgewandelt werden. Dies bietet nicht nur Komfort, sondern auch Vielseitigkeit.

Mit dem Trend zu kleineren Wohnräumen suchen viele Menschen nach platzsparenden Sitzmöbellösungen. Klappstühle, stapelbare Stühle und andere innovative Designs können helfen, Platz zu sparen, ohne auf Stil oder Komfort zu verzichten. Viele moderne Sitzmöbel verfügen auch über zusätzliche Funktionen wie eingebaute Aufbewahrung oder verstellbare Höhen.

In einer Welt, in der Multifunktionalität immer mehr an Bedeutung gewinnt, müssen Sitzmöbel mehr bieten als nur einen Platz zum Sitzen. Die Funktionalität eines Sitzmöbels kann den Unterschied in einem Raum ausmachen, besonders wenn der Platz begrenzt ist. Einige Sitzmöbel sind mit Rädern ausgestattet, sodass sie leicht bewegt werden können, während andere so konzipiert sind, dass sie bei Nichtgebrauch zusammengeklappt oder gestapelt werden können. Es gibt auch Sitzmöbel mit integriertem Stauraum, ideal für kleine Räume, in denen jeder Quadratzentimeter zählt. Darüber hinaus sind viele moderne Sitzmöbel so gestaltet, dass sie sich an verschiedene Körpergrößen und -formen anpassen können, was nicht nur den Komfort erhöht, sondern auch die Gesundheit und das Wohlbefinden fördert. Es ist klar, dass die Funktionalität von Sitzmöbeln weit über das bloße Sitzen hinausgeht und in der heutigen Zeit ein entscheidender Faktor bei der Auswahl des richtigen Möbelstücks ist.

Abschließende Gedanken: Die perfekte Balance finden

Wie man das richtige Sitzmöbel für seine Bedürfnisse auswählt: Die Auswahl des richtigen Sitzmöbels kann eine Herausforderung sein, aber mit ein wenig Forschung und Überlegung kann man das perfekte Stück finden. Es ist wichtig, sowohl Design als auch Funktionalität zu berücksichtigen und ein Sitzmöbel zu wählen, das zu Ihrem Raum, Ihrem Stil und Ihrem Budget passt.

Die Bedeutung von Qualität und Langlebigkeit: Ein gutes Sitzmöbel ist eine Investition. Es ist wichtig, auf Qualität und Langlebigkeit zu achten, um sicherzustellen, dass Ihr Sitzmöbel viele Jahre hält. Hochwertige Materialien und solide Handwerkskunst können den Unterschied ausmachen.

Zukunft gestalten: Warum Energieberatung der Schlüssel zur nachhaltigen Stadtentwicklung ist!

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In einer Welt, in der Städte rasant wachsen und der Energieverbrauch stetig steigt, wird die Energieberatung immer wichtiger. Sie bietet nicht nur Lösungen für aktuelle Herausforderungen, sondern gestaltet auch die Zukunft unserer Städte. In diesem Artikel werden wir die Bedeutung der Energieberatung für die nachhaltige Stadtentwicklung beleuchten.

Die Evolution der Energieberatung: Ein historischer Rückblick

Die Energieberatung hat ihre Wurzeln in den frühen Tagen der Industrialisierung, als die Notwendigkeit erkannt wurde, Energie effizienter zu nutzen. Mit der Zeit hat sich die Energieberatung von einfachen Tipps zur Energieeinsparung zu einem umfassenden Ansatz entwickelt, der sowohl technische als auch soziale Aspekte berücksichtigt. Heute ist die Energieberatung ein unverzichtbares Instrument für Städte, die ihre CO2-Emissionen reduzieren und eine nachhaltige Zukunft gestalten wollen.

„Energieeffizienz ist nicht nur eine technische, sondern auch eine kulturelle Herausforderung.“ – Angela Merkel

Dieses Zitat von Angela Merkel unterstreicht die Bedeutung von Energieeffizienz in unserer Gesellschaft. Es geht nicht nur darum, Technologien zu entwickeln, sondern auch darum, eine Kultur der Energieeffizienz zu schaffen.

Warum Energieeffizienz in Städten so wichtig ist

Städte sind die Hauptverbraucher von Energie weltweit. Mit der Urbanisierung und dem Bevölkerungswachstum steigt der Energiebedarf in Städten exponentiell. Energieeffizienz in Städten ist daher nicht nur eine Frage der Kostenersparnis, sondern auch eine Frage der Nachhaltigkeit. Durch die Implementierung von energieeffizienten Maßnahmen können Städte ihren CO2-Fußabdruck reduzieren, die Luftqualität verbessern und einen Beitrag zum globalen Klimaschutz leisten.

Die Rolle von Förderprogrammen und staatlicher Unterstützung

Förderprogramme spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen in Städten. Durch finanzielle Anreize und technische Unterstützung ermöglichen sie Städten, in energieeffiziente Technologien zu investieren. In Deutschland zum Beispiel unterstützt die Bundesregierung Städte durch verschiedene Programme, um ihre Energieeffizienz zu steigern. Ein gutes Beispiel ist der Link Energieberater Berlin, der eine Vielzahl von Dienstleistungen und Informationen für Städte bietet, die ihre Energieeffizienz verbessern wollen.

Praktische Schritte zur Steigerung der Energieeffizienz in Ihrem Zuhause oder Unternehmen

Es gibt viele praktische Schritte, die Sie ergreifen können, um die Energieeffizienz in Ihrem Zuhause oder Unternehmen zu steigern. Dazu gehören die Isolierung von Gebäuden, der Einsatz von energieeffizienten Geräten und die Nutzung erneuerbarer Energien. Es ist auch wichtig, sich regelmäßig über neue Technologien und Best Practices zu informieren, um immer auf dem neuesten Stand zu sein.

Schlüsselerkenntnisse und der Weg nach vorn

Die Energieberatung ist ein Schlüsselinstrument für Städte, die eine nachhaltige Zukunft gestalten wollen. Durch die Kombination von technischen Lösungen und kulturellem Wandel können Städte ihren Energieverbrauch reduzieren und einen Beitrag zum globalen Klimaschutz leisten.

Zusammenarbeit ist der Schlüssel: Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus der Geschichte der Energieberatung ist die Bedeutung der Zusammenarbeit. Egal ob zwischen verschiedenen städtischen Abteilungen, zwischen Stadt und Bürgern oder zwischen verschiedenen Städten – gemeinsame Anstrengungen führen zu besseren Ergebnissen. Initiativen wie gemeinsame Forschungsprojekte, Bürgerbeteiligungsprogramme und interkommunale Partnerschaften können erheblich zur Steigerung der Energieeffizienz beitragen.

Es ist wichtig, dass Städte weiterhin in Energieberatung investieren und die notwendigen Ressourcen bereitstellen, um ihre Energieeffizienz zu steigern.

Kreis Mainz-Bingen: Neue Konzepte für die Unterbringung von Flüchtlingen

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Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Auch im Landkreis Mainz-Bingen sind die Aufnahmekapazitäten für geflüchtete Menschen fast erschöpft. Dies stellt die Kreisverwaltung und die Kommunen vor große Herausforderungen. Um die dem Landkreis zugewiesenen Menschen in Mainz-Bingen unterbringen zu können, arbeitet die Kreisverwaltung derzeit an verschiedenen Konzepten. Unter anderem wird im November das Ingelheimer Krankenhaus mit etwa 100 Personen bezogen. Im neuen Jahr soll dann der Nieder-Olmer Kreuzhof ebenfalls bezugsbereit sein. Hier ist Platz für etwa 120 Menschen vorgesehen.

In diesem Jahr wurden dem Landkreis bisher 600 Personen zugewiesen

Bis Jahresende wird mit 200 weiteren Geflüchteten gerechnet. Derzeit leben etwa 930 Personen im Landkreis Mainz-Bingen, die dem Asylbewerberleistungsgesetz zuzuordnen sind.

In Mainz-Bingen werden die Geflüchteten hauptsächlich dezentral in den einzelnen Kommunen untergebracht. „Wir sind sehr froh darüber, dass die Zusammenarbeit mit den Kommunen gut läuft“, sagte Landrätin Dorothea Schäfer, die gemeinsam mit der Beigeordneten Almut Schultheiß-Lehn immer wieder auf der Suche nach weiteren Unterkünften ist: „Wir sind in intensiven Gesprächen mit den Bürgermeistern und den Verantwortlichen in den Kommunen, auf deren Unterstützung wir angewiesen sind. Wir freuen uns über jeden Hinweis zu freien Wohnungen, leerstehenden Hotels oder andere Möglichkeiten, in denen geflüchtete Menschen unterkommen können“, sagt die Landrätin. Ziel ist es, die Belegung von Turnhallen zu vermeiden, sind sich Schäfer und Schultheiß-Lehn einig.

Die Belegungszahlen steigen wöchentlich

Der Landkreis hat mit der Trollmühle in Münster-Sarmsheim und den Holzhäusern in Ingelheim derzeit zwei größere Unterkünfte mit Platz für insgesamt etwa 430 geflüchtete Menschen. Die Belegungszahlen steigen jedoch wöchentlich. Und: Die Holzhäuser müssen spätestens im Frühjahr geräumt werden, das Gelände steht dann nicht mehr zur Verfügung. „Wir stoßen an unsere Grenzen“, sagt die Landrätin weiter: „Der Wohnraum in Mainz-Bingen ist knapp. Es gibt kaum noch Wohnungen.“ Damit die Menschen in die Gesellschaft integriert werden, bietet die Kreisvolkshochschule Integrations- und Sprachkurse an. Bund und Land müssten zur Finanzierung mit ins Boot, damit es noch mehr Angebote geben kann.

Aktuell arbeiten die zuständigen Abteilungen der Kreisverwaltung an zwei Projekten, mit denen die bald fehlenden Holzhäuser zumindest teilweise kompensiert werden können, teilte Almut Schultheiß-Lehn mit. So werden ab Mitte November im ehemaligen Ingelheimer Krankenhaus in einem Trakt auf zwei Stockwerken bis zu 100 Personen untergebracht. Der Landkreis hat diese Räume von der Stadt Ingelheim angemietet. Derzeit werden diese vom Kreis-Bautrupp für die künftige Nutzung hergerichtet. Ein Sicherheitsdienst wird rund um die Uhr vor Ort sein, die Kreisvolkshochschule bietet Sprachkurse an, ein Ansprechpartner der Kreisverwaltung löst praktische Probleme, zwei über den Landkreis eingestellte Familienhelfer von Caritas und CJD unterstützen die Menschen dabei, in Ihrer neuen Umgebung anzukommen.

Dies alles gilt auch für eine weitere Immobilie, den bisher vom Landkreis als Außenstelle genutzten Kreuzhof in Nieder-Olm

Künftig soll hier ebenfalls Platz für etwa 120 Flüchtlinge geschaffen werden. „Wir legen sehr großen Wert darauf, dass wir die Kommunen und die Nachbarschaft in die Planungen einbinden“, sagt Almut Schultheiß-Lehn. So gab es im Vorfeld in Ingelheim ein Informationstreffen, bei dem sich spontan Bürgerinnen und Bürger dazu bereit erklärt haben, den künftig im Krankenhaus lebenden Menschen bei der Integration zu helfen. Jetzt hat sich die Nachbarschaft ein Bild von den umgebauten Räumlichkeiten machen können, ehe sie in Betrieb gehen – ein weiterer Schritt zur Vertrauensbildung.

Auch in Nieder-Olm gab es in dieser Woche ein Treffen der Verantwortlichen des Landkreises mit dem Stadtrat sowie Anwohnerinnen und Anwohnern, bei dem verschiedene Themen und Besorgnisse angesprochen wurden. Für Almut Schultheiß-Lehn ein wichtiger Schritt: „Es ist uns wichtig, Ängste zu nehmen. Deshalb setzen wir auf Transparenz sowie Information und wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen“, sagte die zweite Beigeordnete: „Wir richten dabei den Fokus darauf, die geflüchteten Menschen gut in die Gesellschaft zu integrieren und in Arbeit zu bringen. Über Unterstützung aus der Bevölkerung würden wir uns dabei sehr freuen.“

Video-Interview mit Klaus Zapp, Bürgermeister der Stadt Rüdesheim am Rhein

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Klaus Zapp ist seit 2020 der Bürgermeister von Rüdesheim am Rhein. Im Videointerview mit BYC-News berichtete er über die Sehenswürdigkeiten der weltbekannten Stadt im Rheingau und über die Themen, die ihn als Bürgermeister zur Zeit beschäftigen. Video unten im Artikel.

Rüdesheim am Rhein ist eine Stadt im malerischen Rheintal Deutschlands, berühmt für ihre exzellente Weinherstellung, insbesondere für erstklassige Rieslinge. Im Herzen der Stadt erstreckt sich die belebte Drosselgasse mit einer Vielzahl von Geschäften, gemütlichen Kneipen und vorzüglichen Restaurants. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe befindet sich Siegfried’s Mechanisches Musikkabinett, eine faszinierende Attraktion für Musikliebhaber.

Die mittelalterliche Brömserburg beherbergt das renommierte Rheingauer Weinmuseum, das eine eindrucksvolle Sammlung von Exponaten rund um die Weinproduktion und die Geschichte des Weingenusses von der Antike bis zur Gegenwart präsentiert.

Das Videointerview:

BYC-News in den sozialen Medien:


 

3. KONEKT WONNEGAU: Die innovative Netzwerkmesse in Worms

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Die KONEKT WONNEGAU kehrt zum dritten Mal nach Worms zurück und verspricht erneut, eine Plattform für die branchenübergreifende Vernetzung von Unternehmen und Menschen zu sein. Diese Veranstaltung bietet die Möglichkeit, Kontakte zwischen Start-Ups, kleinen und mittleren Unternehmen sowie Global Playern herzustellen und Ideen auszutauschen. Die Anmeldung für Besucher ist bis zum 08. November 2023 kostenlos.

Einzigartige Gelegenheit zur Vernetzung und praktische Ressourcen für Unternehmen und Jobsuchende

Egal, ob aus der Industrie, dem Einzelhandel, dem Handwerk oder von Institutionen und Verbänden – alle sind willkommen, um sich unkompliziert und offen auszutauschen, von Unternehmen zu Unternehmen und von Mensch zu Mensch.

Die KONEKT WONNEGAU bietet nicht nur eine einzigartige Gelegenheit zur Vernetzung, sondern auch praktische Ressourcen für Unternehmen und Jobsuchende. Die Veranstaltung umfasst eine Jobbörse sowie eine Suche- und Biete-Plattform, auf der Unternehmen und Einzelpersonen ihre Angebote und Gesuche einstellen können.

3. Konekt wonnegau: die innovative netzwerkmesse in worms 26

Eine Initiative in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Worms ist die AUSBILDUNGS-OFFENSIVE 2024. Die Abgangsklassen der Schulen in Worms im Jahr 2024 sind herzlich eingeladen, ab 16 Uhr mit regionalen Unternehmen in Kontakt zu treten. Diese Gelegenheit bietet Schulabgängern die Möglichkeit, Praktika, Ausbildungsplätze oder duale Studienplätze zu erkunden und sich über mögliche Karrierechancen zu informieren.

Afterwork ab 20 Uhr

Der Höhepunkt des Abends ist das Netzwerken beim „Netzwerk trifft Afterwork“ ab 20 Uhr, bei dem „Piano Man“ Ralf Steini Roeder für musikalische Untermalung sorgt. Dieser entspannte Teil der Veranstaltung bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Kontakte zu vertiefen und neue Verbindungen zu knüpfen.

Die KONEKT WONNEGAU findet am 9. November 2023 um 16 Uhr in der EWR Kesselhalle in Worms statt. Noch sind einige wenige Standplätze frei. Unternehmen, die daran teilnehmen möchten, werden gebeten, sich bis zum 3. November 2022 anzumelden.

Für weitere Informationen und zur Anmeldung besuchen Sie die offizielle Website unter KONEKT WONNEGAU.

Betriebskostenabrechnung: Welche Kosten können auf Mieter umgelegt werden?

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Jeder Vermieter stellt sich bei der Erstellung der jährlichen Betriebskostenabrechnung die Frage: Welche Kosten lassen sich über die Abrechnung auf den Mieter umlegen? Eine genaue Definition liefert die Betriebskostenverordnung (BetrKV) – daher auch richtig „Betriebskostenabrechnung“ und nicht wie umgangssprachlich üblich „Nebenkostenabrechnung“: § 2 BetrKV beinhaltet eine Aufzählung mit 17 Punkten, die als umlagefähige Kosten anerkannt sind. Dazu zählen unter anderem die Gebühren der Wasserversorgung, Heizkosten, die Schornstein- und Straßenreinigung, Müllabfuhr oder die Allgemeinbeleuchtung. Die umlagefähigen Betriebskosten müssen im Mietvertrag entweder detailliert aufgeführt oder im Vertrag auf § 2 der Betriebskostenverordnung verwiesen werden. Voraussetzung für die Abrechnung über die Betriebskosten ist eine § 556 Abs. 1 BGB entsprechende Vereinbarung im Mietvertrag – ist diese nicht vorhanden, gelten die Betriebskosten als mit der Miete abgegolten, sind also nicht vom Mieter, sondern vom Vermieter zu zahlen – ähnlich einer Hotelübernachtung.

Bei speziellen Wohnformen besteht die Möglichkeit, den Katalog der umlagefähigen Kosten über § 2 Nr. 17 BetrKV „sonstige Betriebskosten“ zu erweitern

„Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass viele der regelmäßigen und wiederkehrenden Kosten als sonstige Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden können, sofern diese sonstigen Betriebskosten auch ausdrücklich aufgeführt sind. Auch zählt nach § 2 Nr. 1 BetrKV die anfallende und in Zukunft wohl noch weiter steigende Grundsteuer zu den Betriebskosten“, so Frank Hennig, Vorstandsmitglied im VDIV-RPS. Verwaltungs- oder Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten gehören nicht zu den auf den Wohnraummieter übertragbaren Betriebskosten. Lässt der Vermieter beispielsweise alte Dachziegel durch neue ersetzen oder aufgrund eines Sturmschadens beschädigte Ziegel erneuern, sind dies gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 2 BetrKV keine Betriebskosten, da das Gesetz den Vermieter verpflichtet, die Mietsache im vertragsgemäßen Zustand zu erhalten. Weitgehend anerkannt ist, dass der Vermieter Klein- und Schönheitsreparaturen auf Mieter umlegen darf. Solche sogenannten Bagatellschäden innerhalb der Wohnung können dem Mieter angelastet werden, wenn die Beseitigung einen Betrag von etwa 125,00 Euro nicht überschreitet. Fallen mehrere Bagatellschäden an, sollten die jährlichen Kosten nicht mehr als eine Monatsmiete, also rund 8 Prozent der Kaltmiete ausmachen. Modernisierungsmaßnahmen, wie z.B. der Einbau einer neuen Heizungsanlage, obliegen hingegen immer dem Vermieter. Nach einer derartigen Modernisierung ist er allerdings berechtigt, die Miete zu erhöhen.

Nach Erhalt der Abrechnung über die Betriebskosten sollte der Mieter diese mit seinen laut Mietvertrag zu tragenden Kosten abgleichen und die grundsätzliche Umlagefähigkeit nach § 2 BetrKV betrachten. Findet der Mieter hier keine entsprechende Regelung zu der entsprechenden Kostenart, ist diese vom Mieter auch nicht zu zahlen.