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250.000 Euro Förderung für die Innenstadt von Alzey

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Alzey - Kreis Alzey-Worms
Alzey - Kreis Alzey-Worms

Die Stadt Alzey erhält im Rahmen des Modellvorhabens „Innenstadt-Impulse“ Landesmittel in Höhe von 250.000 Euro zur Entwicklung ihrer Innenstadt. Im Rahmen eines Rundgangs überreichte Innenminister Michael Ebling einen entsprechenden Förderbescheid an Bürgermeister Steffen Jung. Das Modellvorhaben „Innenstadt-Impulse“ wurde aufgelegt, um die Entwicklung und Umsetzung neuer und innovativer Ideen zur Stärkung der Innenstädte zu unterstützen.

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Innenminister Michael Ebling

„Innenstädte haben eine herausragende Funktion für die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Waren und Dienstleistungen. Sie sind aber vor allem soziale Treffpunkte, prägen die örtliche Gemeinschaft und stärken den Zusammenhalt. Sie sind damit wichtig für die direkte Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt“, sagte Innenminister Michael Ebling. Das Land werde auch in Zukunft eine bürgernahe Stadtentwicklung aktiv unterstützen.

„Die Stadt Alzey möchte die Fördermittel unter anderem für das Projekt „Klimaangepasste Innenstadt“ verwenden, bei dem durch Überspannung der Fußgängerzone in der Antoniterstraße mit einer Seilkonstruktion eine Art „grünes Dach“ entstehen soll“, so Ebling. Das Vorhaben leiste einen Beitrag zur Verschattung, Kühlung und Steigerung der Aufenthaltsqualität in diesem Bereich, so der Minister.

„Wir freuen uns riesig über die Förderung durch das Modellvorhaben „Innenstadt-Impulse“. Mit dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstadt und Zentren“ sind wir bereits dabei, unsere Innenstadt zukunftsfähig aufzustellen. Dieser Förderbescheid gibt uns nun die Möglichkeit, zehn weitere Förderschwerpunkte umzusetzen und Dinge auch kurzfristig sichtbar zu machen. Eine erste sichtbare Maßnahme ist unser neuer Fotopoint vor dem Museum“, sagte Bürgermeister Steffen Jung. Durch den Fotopoint solle auch in den sozialen Netzwerken Werbung für die Stadt gemacht werden.

Auch der Alzeyer Wochenmarkt und das „Marktfrühstück“ auf dem Obermarkt sollen aufgewertet, die Aufenthaltsqualität für die Besucherinnen und Besucher so gesteigert und diese zum Verweilen eingeladen werden, so dass der Markt eine zusätzliche Belebung erfährt.

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Des Weiteren ist auch an die kleinsten Besucher gedacht

Mit der Herausgabe eines Kinderstadtbuchs sollen diesen Themen und Geschichten zur Innenstadt kindgerecht vermittelt und den Kindern so ihre Stadt nähergebracht werden. Geplant ist außerdem eine Bürgerwoche in Zusammenarbeit mit dem Jugend- und Kulturzentrum. Durch die geplanten Thementage und eine Abschlussveranstaltung sollen die unterschiedlichen Menschen mit ihren Ideen, Kulturen, Sprachen, Vereinen, Religionsgemeinschaften und Interessen zusammengebracht und dadurch Konflikte, Probleme und Herausforderungen des Zusammenlebens gemeinsam gelöst werden.

In der Innenstadt ist in den letzten Jahren zudem auch ein gestiegenes Verkehrsaufkommen zu verzeichnen. Damit einher geht Verkehr, der zukünftig durch ein Parkleitsystem reduziert werden soll. In einem ersten Schritt möchte die Stadt deshalb nun durch einen externen Dienstleister ein Konzept hierfür erstellen lassen. Das Modellvorhaben versteht sich als Ergänzung zu den bewährten Städtebauförderprogrammen.

Nachdem zuvor bereits schwerpunktmäßig die Oberzentren und Mittelzentren gefördert wurden, hat die Landesregierung das Modellvorhaben „Innenstadt-Impulse“ 2023 um die Grundzentren erweitert. Insgesamt stehen für das Modellvorhaben Innenstadt Impulse im Jahr 2023 fünf Millionen Euro zur Verfügung. Die Städte sollen dabei in die Lage versetzt werden, mit individuellen Maßnahmen den aktuellen Herausforderungen wirksam zu begegnen. Das Land übernimmt bei den geförderten Projekten 90 Prozent der Kosten. Das Modellvorhaben Innenstadt-Impulse ist ein Beitrag zum Regierungsschwerpunkt „Innenstädte der Zukunft“.

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Adventszauber in der Stadt Rüsselsheim am Main

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Mit dem ersten Advent beginnt für viele Menschen eine besinnliche Zeit. Wer sich in Weihnachtsstimmung bringen oder eine schöne Zeit mit den Liebsten verbringen möchte, hat dazu in Rüsselsheim am Main unter anderem im Rahmen der Weihnachtsmärkte im Stadtgebiet Gelegenheit. „Langeweile wird nicht entstehen, die Gesamtschau ist beeindruckend. Hieran haben viele Kräfte aus den Vereinen und des Gewerbes schon lange gearbeitet und bereichern mit ihren Angeboten das Stadtleben“, lobt Oberbürgermeister Udo Bausch das Engagement der Veranstaltenden.

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Die Stadt Rüsselsheim am Main, der Städteservice und Kultur123 unterstützen erneut die Weihnachtsmärkte in den Stadtteilen bei der Durchführung

Dazu stellen sie beispielsweise Bühnenequipment zur Verfügung, übernehmen GEMA-Gebühren oder kümmern sich um die Müllentsorgung. Der erste Weihnachtsmarkt startet am Freitag (1. Dezember) um 17 Uhr auf dem Kerweplatz in Bauschheim. Am Samstag (2. Dezember) können Besucherinnen und Besucher von 15 bis 22 Uhr, am Sonntag (3. Dezember) von 14 bis 20 Uhr über den Markt schlendern. Das Publikum erwartet ein buntes Programm auf der Weihnachtsbühne, ein großer Kreativmarkt sowie viele Leckereien. Darüber hinaus gibt es eine Krippenausstellung in der evangelischen Kirche und einen Adventsbasar im evangelischen Gemeindehaus. Veranstaltet wird der Weihnachtsmarkt in Bauschheim vom Verein „Für Bauschheim“.

In Haßloch laden gleich mehrere Vereine für Samstag (2. Dezember) und Sonntag (3. Dezember) zum Weihnachtsmarkt auf die Wied ein. Dort wird der Nikolaus die Kinder bescheren, es gibt ein Karussell und neben allerlei leckeren Köstlichkeiten und Glühwein auch den im Stadtteil traditionellen „haaße Äppler“. Im Stadtteil Königstädten findet der Weihnachtsmarkt der Ortsvereine wie gewohnt am dritten Adventswochenende (16. und 17. Dezember) auf dem Bismarckplatz statt. Die offizielle Eröffnung startet am Samstag (16. Dezember) um 15 Uhr. Für 18 Uhr ist ein Drehorgelkonzert von H. Jack geplant. Am Sonntag (17. Dezember) gibt es um 13.30 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst. Außerdem präsentieren die Königstädter Hofkonzerte um 15 Uhr im Kaisersaal ein Kindertheater.

Die Stadt Rüsselsheim am Main organisiert vom 8. bis 10. Dezember einen Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz. Neben verschiedenen Ständen, die zum Verweilen und Flanieren einladen, kommt täglich um 17 Uhr der Nikolaus, es fährt die beliebte Eisenbahn und auf der Bühne gibt es Musik, Tanz und mehr. Am Freitag (8. Dezember) findet um 18 Uhr das traditionelle Adventssingen der Stadtwerke unter der Federführung des Musik- und Gesangsvereins Liederkranz im Rahmen des Weihnachtsmarktes statt. Außerdem bieten die Stadtkirche und das Rollwerk ein ergänzendes Programm an diesem Wochenende an. In der Rathaus-Rotunde findet von Freitag (8. Dezember) bis Sonntag (10. Dezember) ebenfalls der Weihnachtsmarkt der Seniorenkünstlerinnen und –künstler statt.

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Ab dem 1. Dezember bietet der Gewerbeverein wieder sein Weihnachtskugel-Gewinnspiel an

Über den Facebook-Kanal www.facebook.com/GewerbevereinRuesselsheim wird täglich ein Video veröffentlicht, das einen Rüsselsheimer Gewerbebetrieb vorstellt. Besucherinnen und Besucher halten dann die Augen offen, ob sie an einem Weihnachtsbaum in der Innenstadt die Kugel mit Logo des vorgestellten Betriebs finden. Wer sie findet und in das passende Geschäft bringt, bekommt ein kleines Präsent. Mit der Aktion möchte der Gewerbeverein Kundinnen und Kunden eine kleine Freude machen und gleichzeitig dafür werben, Weihnachtsgeschenke lokal vor Ort zu kaufen.

In Vorbereitung auf das Weihnachtsfest gibt es außerdem wieder den Rathaus-Adventskalender. Vom ersten Dezember bis Heiligabend leuchten nacheinander insgesamt 24 Motive in den Fenstern des Rathauses am Marktplatz auf. „In dieser Breite über das gesamte Stadtgebiet verteilt erleben wir in diesem Jahr etwas, wie wir es noch nie erlebt haben. Auch wenn das noch lange nicht alles ist, was in den nächsten Wochen geboten wird. Auch viele junge Unternehmen und Akteure beteiligen sich, das finde ich besonders lobenswert. Die Qualität ist extrem hoch und jede Veranstaltung hat ihr Alleinstellungsmerkmal. Hierfür gebührt den Veranstalterinnen und Veranstaltern unser Respekt“, sagt der Oberbürgermeister abschließend.

Weitere Aktionen wie vorweihnachtliche Kulturangebote, winterliche Ausflüge oder besondere gastronomische Angebote sind auf der Internetseite www.main-ruesselsheim.de/weihnachtsangebote-2023 zu finden. Hier können Vereine und andere Veranstaltende aus Rüsselsheim auch noch weitere Angebote eintragen.

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Achtung! Einbrecher in Mainz und Klein-Winternheim unterwegs

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Einbrecher Kellerfenster
Einbrecher Kellerfenster

Während des vergangenen Wochenendes wurden insgesamt drei Einbrüche in Wohnhäuser in Mainz und Klein-Winternheim verübt, wie von der Mainzer Polizei bekanntgegeben wurde. Die Täter brachen jeweils durch Aufhebeln der rückwärtigen Terrassentüren in die Einfamilienhäuser ein, bevor sie die Räumlichkeiten durchsuchten und Schmuck sowie Bargeld entwendeten. Die Einbrüche ereigneten sich in den späten Nachmittags- bzw. frühen Abendstunden. Die Polizei bittet Zeugen, sich umgehend mit den Behörden in Mainz in Verbindung zu setzen, um bei der Aufklärung dieser Vorfälle behilflich zu sein.

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Spendentag der Sportfreunde Dienheim – ein voller Erfolg

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Foto: Spampinato

Am Samstag, den 11.11.2023, stand in Dienheim ein Jugendspieltag an. Von 10:30 Uhr bis 17:30 Uhr spielten die Mannschaften der B-, D- und F-Jugend zuhause in Dienheim. Diesen Tag nutze der Fußballverein um Spenden für den 13-jährigen Johannes zu sammeln.

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Mommenheimer kämpft seit 5 Jahren gegen den Krebs

Bereits mit 8 Jahren erhält Johannes die Diagnose Neuroblastom. Hierbei handelt es sich um bösartige Metastasen, welche sich meist im Bauchraum oder entlang der Wirbelsäule entwickeln. Nach fünf Jahren Kampf und unzähligen Therapien hat Johannes Stadium vier erreicht und gilt seit November 2022 als Palliativpatient. Mithilfe eines letzten Therapieversuchs will die Familie den Krebs nun endlich besiegen. Hierfür fehlen nur noch zwei Schritte, welche nicht von der Krankenkasse gezahlt werden. Im ersten Schritt muss Johannes nach Rom gebracht werden, um dort eine CAR-T-Zell Therapie zu erhalten. Im Anschluss an diese benötigt er eine Impfung, welche er in New York erhält. Die Kosten für diese Schritte belaufen sich auf 600.000 Euro. Um diese Kosten stemmen zu können, hat die Familie einen Spendenlink erstellt und hofft auf die Hilfe der Bevölkerung.

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Sportfreunde spenden die gesamten Einnahmen des Spieltags

Diese Not lässt auch den Vorstand des Dienheimer Fußballvereins nicht kalt, weshalb kurzfristig entschieden wurde, einen Spendentag zu organisieren. Die Eltern der Spieler und Spielerinnen spendeten Kuchen zum Verkauf und auch Glühwein und Würste wurden verkauft. Außerdem wurde ein Spendenball aufgestellt, in welchen anonym Spenden eingeworfen werden konnten. Trotz der fehlenden aktiven Mannschaft, welche zur Saison 2023/2024 neu aufgebaut werden soll, konnte ein toller Spendentag organisiert werden.

Die Sportfreunde Dienheim spenden nach diesem Tag einen Betrag von 1000 Euro an die Familie und hoffen damit eine kleine Unterstützung zu bieten.

Falls auch Sie spenden wollen, finden Sie HIER den offiziellen Spendenaufruf der Familie.

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Leserbrief Mainz: Beschwerde an Marianne Grosse

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Hochheim
Symbolbild Baustelle Absperrung

Sehr geehrte Frau Grosse, sehr geehrter Herr Korte, seit mehr als einem halben Jahr müssen wir tagtäglich den Baulärm im Zuge der Schulerweiterung „Am Lemmchen“ ertragen. Dazu kommt die Lärmbelästigung, die verstopften Zufahrtswege und blockierten Einfahrten durch den Schwerlastverkehr und andere Baufahrzeuge. In der Ortsbeitratssitzung im März hatten Sie, Herr Korte, angekündigt, dass die Karlsstrasse nur als temporäre Baustraße für ca. 2-3 Wochen zu Anlieferung der Container genutzt werden sollte. Stillschweigend und ohne weitere Information wurde dies zu einer Dauerlösung, ohne dass ein Ende absehbar wäre.

Die Baulärm und die Verkehrsituation rund um die Baustelle sind aus unserer Sicht vollkommen inakzeptabel!

In der gleichen Ortsbeitratssitzung hatten Sie eine Bürgerbeteiligung zu diesem Bauvorhaben für notwendig erachtet, das ich umgehend nach der Veranstaltung bei der Koordinationsstelle angeregt hatte. Eine erste Informationsveranstaltung zu dem Bauvorhaben hat im Juli stattgefunden, bei der eine ganze Reihe nach wie vor offener Punkte durch die Teilnehmer adressiert wurden. Eine in diesem Rahmen angekündigte Folgeveranstaltung wurde bislang nicht anberaumt. Trotz regelmäßiger Nachfrage bei der Koordinationsstelle erscheint diese  Bürgerbeteiligung nicht auf der Homepage der Stadt Mainz.

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Deshalb fordern wir:

  • Den unverzüglichen Start der Bürgerbeteiligung zur Einbindung und Mitbestimmung der Mombacher Bürger, insbesondere der Anwohner der „Karlsstraße“, „In der Plies“, „Am Wenzen“ und „Am Lemmchen“ und der lokalen Umweltorganisationen in die umwelt- und anwohnerverträgliche Planung, Umsetzung und Betrieb der Schulerweiterung „Am Lemmchen“ und des dazugehörigen Verkehrs- und Parkkonzeptes.
  • Die Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Frischluftschneise vom Mombacher Naturschutzgebiet über den Schulsportplatz „Am Lemmchen“ in den Mombacher Ortskern durch den Verzicht auf die Bebauung des Schulsportplatzes und Platzierung des Gymnasiumneubaus an der Straße „Am Lemmchen“ im nordwestlichen Teil des Grundstücks.
  • Die vollständige verkehrstechnische Erschließung des Schulgeländes für Fahrzeuge und Fußgänger über die Straße „Am Lemmchen“, d.h. kein Anliefer- oder Abholverkehr durch Elterntaxis, Behinderten- oder andere Fahrdienste sowie Fahrzeuge zur Ver- und Entsorgung während des laufenden Schulbetriebes durch die „Karlstraße“, „In der Plies“ oder „Am Wenzen“.
  • Kein weiterer Baustellenverkehr durch die „Karlstraße“, „In der Plies“ oder „Am Wenzen“.
  • Den Erhalt von möglichst vielen Bäume auf dem Schulgelände, verzicht auf Fällung der Baumbestände an der Grenze zur und auf der benachbarten Grünanlage „Alter Friedhof“
  • Minimierung des Baulärms und des Lärms während des Schulbetriebs
  • Regelmäßigen Austausch über den aktuellen Planungsstand und Baufortschritt mit den betroffenen Anwohnern.
  • Die ordnungsgemäße Wiederherstellung des durch den Schwerlastverkehr in Mitleidenschaft gezogenen Straßenbelags der „Karlsstrasse“ zu Lasten des Schulbauprojektes. Eine Kostenübernahme durch die Anwohner über das städtische Umlageverfahren lehnen wir ab.

Mit freundlichen Grüßen

Gerald Crusius
Helga Hauer
Birgit Dauer-Reitz
Carlo Reitz
Cerstin Heinrich
Roman Heinrich
Walter Rehm
Familie Kubistin
Surya Patel
Samir Schier
Wolfgang Schier

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400.000 Euro für die Hubschrauberstaffel der Polizei Rheinland-Pfalz

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Bereits vor der Auslieferung der neuen Polizeihubschrauber wird das Personal der Polizeihubschrauberstaffel im Umgang mit der Winde geschult. Innenminister Michael Ebling hat das Training besucht. Dort wurde auch der neue Befehlskraftwagen in Betrieb genommen, der künftig als mobile Einsatzzentrale der Hubschrauberstaffel dienen soll.

Bestmöglich aus der Luft agieren

„Die leistungsfähigeren Hubschrauber werden dazu beitragen, dass die Polizei weiterhin bestmöglich aus der Luft agieren kann, um Vermisste zu finden, Fahndungsmaßnahmen durchzuführen oder Spezialeinheiten schnell zum Ort des Geschehens zu bringen. Uns ist aber auch wichtig, dass die neuen Hubschrauber die Belange des Bevölkerungsschutzes berücksichtigen und die Personenrettung mittels Winde ermöglichen. Ein größerer Wasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von 820 Litern dient zudem der Brandbekämpfung aus der Luft, was gerade bei Wald- und Flächenbränden zentral ist“, so Innenminister Michael Ebling.

Es ist das erste Mal, dass rheinland-pfälzische Polizeihubschrauberpiloten und Bordtechniker für kommende Einsätze an der Rettungswinde ausgebildet werden. Mit dem Abschluss der Basisschulung erwerben die Besatzungen die grundsätzliche Berechtigung zum Windenflugbetrieb. Weitere Ausbildungsabschnitte und Übungen erfolgen im kommenden Jahr auf den neuen Hubschraubern. Die Ausbildungsmaßnahmen haben bereits begonnen, bevor die Hubschrauber ausgeliefert werden, damit diese später möglichst nahtlos in den Einsatz gebracht werden können. Trainiert wird aktuell an einer externen Maschine unter Anleitung erfahrener Ausbilder. Auch Höhenretter der Berufsfeuerwehr Koblenz sind beteiligt.

Windenrettung wird zur Daueraufgabe der Staffel

„Ich bedanke mich ausdrücklich bei der Berufsfeuerwehr und der Stadt Koblenz, die sich bereit erklärten, die bisherige gute Zusammenarbeit mit der Polizeihubschrauberstaffel im Bereich der Wasserrettung um die Luftrettung zu erweitern. Die räumliche Nähe zwischen Hubschrauberstaffel und Berufsfeuerwehr Koblenz wird auch hier zu kurzen Wegen und einer schnellen Einsatzbereitschaft beitragen“, hob der Minister hervor. Die Windenrettung werde zu einer Daueraufgabe der Staffel. Insgesamt investiere das Land in den Jahren 2023 und 2024 in die Basisausbildung der Besatzungen und der Luftretter über 300.000 Euro. Denn für die Luftretter ist ebenfalls eine qualifizierte Aus- und Fortbildung notwendig. Die Ausbildung erfolgt zunächst am Hubschraubersimulator der Bergwacht Bayern, wird in der Basisausbildung fortgeführt und künftig durch weitere gemeinsame Übungen gefestigt.

Ein neuer Befehlskraftwagen der Polizei dient zudem ab sofort als neue mobile Einsatzzentrale der Staffel. Dieser wird überwiegend bei größeren Schadenslagen abseits eines Flugplatzes oder bei Übungen benötigt. Das Fahrzeug ermöglicht die Koordination eingesetzter Mittel und den Zugriff auf die polizeilichen Anwendungs- und Informationssysteme. Der Wagen hat einen Wert von über 100.000 Euro und ersetzt das Vorgängerfahrzeug.

Das Land Rheinland-Pfalz rüstet die Polizei mit zwei neuen hochmodernen Hubschraubern vom Typ H145 der Firma Airbus Helicopters aus. Das war das Ergebnis eines europaweiten Vergabeverfahrens. Im Sommer 2024 sollen die beiden Polizeihubschrauber zur Verfügung stehen. Der Produktionsstand in Donauwörth (Bayern) liegt im Zeitplan. Für die Beschaffung hatte das Land im Haushalt 32,5 Millionen Euro vorgesehen.

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Lebensnähe, Perspektiven, Verständlichkeit: Erwartungen Jugendlicher mit geringem Nachrichteninteresse

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Bildrechte: UseTheNews gGmbH | Fotograf:TINCON/Gregor Fischer

Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene finden ihre Interessen und Anliegen in den klassischen Nachrichtenmedien nicht wieder. Sie haben nur ein geringes Interesse am aktuellen Weltgeschehen, nutzen kaum Informationsangebote etablierter Medien und werden daher mit journalistischen Angeboten kaum noch erreicht. Stattdessen spielen Angebote in sozialen Medien eine wichtige Rolle für diese Gruppe junger Menschen. Sie bleiben fast ausschließlich über beiläufige Informationskontakte bei TikTok und YouTube auf dem Laufenden, bevorzugen unterhaltende Inhalte und verfolgen dabei individuelle Interessen, über die sie auch im Freundeskreis sprechen.

Eine qualitative Studie unter gering Informationsorientierten Jugendlichen

Wie ihre Informationsbedürfnisse, Nutzungspraktiken und Einstellungen aussehen, hat das Leibniz-Institut für Medienforschung in Gesprächsrunden mit jungen Menschen erforscht, die sich kaum für aktuelle Informationen interessieren und mit journalistischen Angeboten nicht erreicht werden: die gering Informationsorientierten. Die qualitative Studie wurde im Rahmen der Nachrichtenkompetenz-Initiative #UseTheNews umgesetzt und mit Mitteln des Bundespresseamtes und der Landesanstalt für Medien NRW unterstützt.

Geringes Informationsbedürfnis

Jugendliche und junge Erwachsene, die zu den gering Informationsorientierten gehören, haben meist eine niedrige formale Bildung, und für sie spielen etablierte Nachrichtenangebote kaum mehr eine Rolle. Informationen werden beiläufig, passiv und fast ausschließlich über soziale Medien aufgenommen. Die jungen Menschen sind überwiegend in Gruppen unterwegs, in denen zwar unterschiedliche Meinungen zu einem Thema wertgeschätzt werden, über politische Themen aber selten diskutiert wird. Allerdings wird über gesellschaftliche Themen wie Diskriminierung, soziale Gerechtigkeit oder Gleichberechtigung in den Freundesgruppen gesprochen. Kritisiert wird an den etablierten Medien vor allem, dass sie keine Berührungspunkte zur Lebenswelt der Jugendlichen aufweisen und keinen Bezug zur eigenen Person und Identität, etwa ihrer Herkunft und Religion, herstellen.

TikTok als Haupt-Informationsquelle

Jugendliche und junge Erwachsene aus der Gruppe der gering Informationsorientierten schätzen unterhaltende Inhalte, die ihre persönlichen Interessen aufgreifen. Dementsprechend werden Informationen bei TikTok, Instagram und YouTube sowie bei einer aktiven Suche auch bei Google gefunden. Social Media Content Creator wie Herr Anwalt oder Rezo nehmen eine wichtige Rolle als Informationsquelle ein, weil sie das Interesse junger Leute wecken. Zudem genießen sie Vertrauen, da sie nach Ansicht der jungen Menschen die richtigen Themen auf eine neutrale Art mit der entsprechenden unterhaltenden Darstellungsweise behandeln. Insgesamt schätzen die Befragten neben der Aktualität insbesondere die kurzen und unterhaltenden Inhalte auf TikTok sowie die dort angebotenen unterschiedlichen Perspektiven, die als Grundlage zur Bildung einer eigenen Meinung angesehen werden.

Fake News führen zu weniger Vertrauen in soziale Medien insgesamt

Ein gewisses „Suchtpotenzial“ problematisieren die Befragten bei ihrer Nutzung sozialer Medien. Dass überwiegend negativer, „toxischer“ Content verbreitet wird und „Fake-Accounts“ und „Fake-Inhalte“ zunehmen, führt in der befragten Gruppe zu Unsicherheiten und in der Konsequenz zu fehlendem Vertrauen in Inhalte in sozialen Medien allgemein – eine Differenzierung nach Accounttyp bzw. Absender wird dabei nicht getroffen. Zwar haben die Teilnehmenden teilweise Strategien, wie sie mit Unsicherheiten angesichts zweifelhafter Absender und Inhalte umgehen (meistens eine Google-Suche). Insgesamt ist dies allerdings ein Indiz dafür, dass es in der untersuchten Gruppe große Orientierungsprobleme gibt.

Wenig Wissen über die Rolle und Funktion des Journalismus vorhanden

Die Teilnehmenden der Fokusgruppen wissen sehr wenig über die Rolle des Journalismus für die Verbreitung von Informationen allgemein und darüber, wie die Berufsausbildung erfolgt. Der Begriff „Journalismus“ löst bei ihnen überwiegend negative Emotionen wie Desinteresse aus und ruft Assoziationen mit Fake News und Paparazzi hervor. An den Nachrichten in klassischen Medien wird kritisiert, dass sie zu viel übertreiben und zu wenig differenziert erklären. Es werde zu viel über bestimmte Themen berichtet, während andere wichtigere Themen nicht erwähnt bzw. verschwiegen werden. Die eigene alters- und herkunftsbezogene Identität sehen die gering Informationsorientierten als nicht ausreichend repräsentiert. Dies führt zu der Wahrnehmung, dass die eigentlich wichtigen Themen aus den Augen verloren werden. Es werde in den Medien meist eine dominante Perspektive vertreten, während andere nicht zu Wort kommen. Dadurch entstehe Druck, diese Medien-Perspektive zu übernehmen, der wiederum zu Unverständnis führt und zur Wahrnehmung, dass die eigene Meinungsbildung negativ beeinflusst werden soll. Die befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen finden in den etablierten Medien ein zweifelhaftes Gesamtbild, das weniger aufgrund falscher Fakten als vielmehr aufgrund des Weglassens einzelner Tatsachen, Meinungen und Ereignisse zustande komme. Dies führt zu Vertrauensverlust und zur Abkehr von klassischen Medienangeboten.

Gewünscht wird Verständlichkeit und Begegnung auf Augenhöhe

Nach ihren Wünschen an den Journalismus befragt, nennen die Teilnehmenden: neutrale Darstellungen, Meinungsvielfalt, Verständlichkeit und Begegnung auf Augenhöhe. Bislang erfüllen soziale Medien wie TikTok diese Kriterien für die Befragten. Entscheidend seien persönliche Berührungspunkte, die Themen müssen die eigene Person und Identität (Religion, Herkunft) oder das engste Familien- und Freundesumfeld betreffen.

Schwerer Verkehrsunfall auf BAB 6: Zwei Schwerverletzte und erheblicher Sachschaden

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VU Polizeiautobahnstation Kaiserslautern : Foto: POL-PDKL

Am Samstag, den 18. November 2023, gegen 07:00 Uhr kam es auf der BAB 6 zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr waren im Einsatz. Die Autobahn musste voll gesperrt werden.

Kollision zwischen Dacia und Audi beim Überholmanöver

Ein 48-jähriger Fahrer aus Kaiserslautern war in seinem Dacia auf der BAB 6 in Richtung Saarbrücken unterwegs. Kurz vor der Tank- und Rastanlage Waldmohr versuchte er, einen LKW zu überholen, indem er auf die linke Fahrspur wechselte. Dabei übersah er einen 29-jährigen Zweibrücker, der bereits auf der linken Spur mit seinem Audi fuhr. Es kam zu einer Kollision der beiden Fahrzeuge, die ins Schleudern gerieten und gegen den überholten polnischen Sattelzug stießen.

Fahrzeugbrand, Treibstoffaustritt und Vollsperrung wegen Reinigungsarbeiten

Der Dacia geriet in Vollbrand und musste von der Feuerwehr Bruchmühlbach-Miesau gelöscht werden. Durch den Unfall trat eine erhebliche Menge Treibstoff aus. Die Insassen der beiden PKWs wurden teilweise schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der entstandene Sachschaden an den drei Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 80.000 Euro. Die Richtungsfahrbahn Saarbrücken war für circa drei Stunden voll gesperrt, um Reinigungsarbeiten durchzuführen.

Feuerwehreinsatz in Mainz-Bretzenheim: Zwei Verletzte nach Rettung aus brennender Wohnung

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Symbolbild Feuerwehr

Am Samstagvormittag (18. November 2023) um 10:17 Uhr meldeten Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Essenheimer Straße in Mainz-Bretzenheim einen Küchenbrand. Umgehend wurden Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst an die Adresse, die der Anrufer über den Notruf meldete, entsandt.

Bewohner in letzter Minute gerettet

In einer Erdgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses stand die Küche in Vollbrand. Zum Glück befand sich niemand mehr in der betroffenen Wohnung, da die Bewohner rechtzeitig evakuiert wurden. Die beiden Bewohner wurden jedoch aufgrund des Verdachts auf Rauchgasintoxikation in eine Mainzer Klinik gebracht.

Einsatz unter schwerem Atemschutz

Während ein Trupp unter schwerem Atemschutz die Brandbekämpfung begann, erfolgte die Erkundung des Treppenraums sowie des ersten und zweiten Obergeschosses (Dachgeschoss) auf weitere Personen. Zwei Bewohner im ersten Obergeschoss wurden erfolgreich über den Treppenraum gerettet. Glücklicherweise befanden sich keine weiteren Personen im Gebäude.

Nachlöscharbeiten und Sicherheitschecks im gesamten Gebäude

Die Brandbekämpfung in der Küche wurde rasch unter Kontrolle gebracht. Nachdem „Feuer aus“ gemeldet wurde, führte die Feuerwehr umfangreiche Nachlöscharbeiten durch. Die Brandwohnung wurde maschinell belüftet, und in allen Geschossen wurden Messungen mit einem Mehrgasmessgerät durchgeführt.

Küchentür verhindert Rauchausbreitung

Dank der geschlossenen Küchentür vor dem Verlassen der Wohnung und der Möglichkeit, über den Terassenzugang auf den Brandherd zuzugreifen, konnte eine Ausbreitung des Brandrauchs auf ein Minimum reduziert werden.

Brandwohnung unbewohnbar, Ursache noch unklar

Der Einsatz der Feuerwehr, bestehend aus 30 Einsatzkräften der Feuerwehr Mainz, zwei Rettungsfahrzeugen und einem Polizeifahrzeug, dauerte rund zwei Stunden. Die Brandwohnung ist aufgrund des Brandes unbewohnbar. Zur Brandursache und Schadenshöhe liegen der Feuerwehr derzeit keine Informationen vor. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Polizei Mainz meistert Ernstlage-Übung: Simulierte Bedrohung in der Mewa-Arena

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Die „Ernstlage“-Übung, die am Samstag, dem 18. November 2023, von der Mainzer Polizei in und um die MEWA Arena durchgeführt wurde, ist gegen 15:00 Uhr erfolgreich beendet worden.

Simulierte Bedrohung und Polizeiintervention

Anfangs sahen sich rund 200 Statisten in der Arena mit einer Bedrohung durch zwei simuliert bewaffnete Täter mit Maschinengewehren konfrontiert. Der verantwortliche Polizeiführer rief daraufhin eine „lebensbedrohliche Einsatzlage“ aus. Während zahlreiche Beobachter auf einer Leinwand verfolgten, wie Notrufe in der Führungszentrale eingingen und Einsatzfahrzeuge durch die „Einsatzsachbearbeiterin“ (Disponentin) zur Arena geschickt wurden, rückten Polizeiinterventionsteams mit spezieller Schutzausstattung und Maschinenpistolen an, begleitet von Medienvertretern.

Polizeiinterventionsteams überwältigen simuliert bewaffnete Täter im Stadion

Unter den Augen von Medienvertretern gingen die Polizeiinterventionsteams mit spezieller Schutzausrüstung und Maschinenpistolen bewaffnet ins Stadion vor und konnten die simulierten Täter erfolgreich ausschalten. Insgesamt nahmen etwa 100 Einsatzkräfte an verschiedenen aufeinander aufbauenden Szenarien teil.

Anwesenheit von Innenminister Ebling und Oberbürgermeister Haase

Die Übung umfasste nicht nur Fachvorträge zu verschiedenen Einsatzbereichen, sondern auch die Evakuierung der Stadionbesucher, ihre anschließende Betreuung und die Versorgung der mehreren hundert Einsatzkräfte. Innenminister Ebling und der Oberbürgermeister von Mainz, Nino Haase, waren ebenfalls bei der Veranstaltung anwesend. Innenminister Michael Ebling betonte: „Unsere rheinland-pfälzischen Polizistinnen und Polizisten sind hervorragend ausgerüstet und hochqualifiziert. Sie sind darauf vorbereitet, inmitten terroristischer Bedrohungen die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.“

Er fügte hinzu, dass solche Großübungen zwar aufwendig seien, aber von äußerster Bedeutung, um im Ernstfall handlungsfähig zu sein und Menschenleben zu retten. Innenminister Ebling konnte sich persönlich von der Professionalität der Einsatzkräfte und der koordinierten Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden bei der Übung in der MEWA Arena überzeugen. Er dankte allen Einsatzkräften für ihre unermüdliche Arbeit zugunsten der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.

Innenminister Ebling würdigt Bedeutung von Großübungen und lobt Einsatzkräfte

Derartige Großübungen finden jährlich im Wechsel in den fünf rheinland-pfälzischen Polizeipräsidien statt, und die Vorbereitungen dauerten in diesem Fall etwa fünf Monate. Polizeikräfte üben regelmäßig verschiedene Szenarien, und die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die täglichen Einsatzplanungen ein.

Polizeipräsidium Mainz würdigt Unterstützung von Mainz 05 und Rettungsorganisationen

Das Polizeipräsidium Mainz drückt seinen ausdrücklichen Dank gegenüber Mainz 05 für die Kooperation und Bereitstellung der Örtlichkeit aus, ebenso wie gegenüber den beteiligten Einheiten des DRK, der JUH und der Feuerwehr für ihre hochprofessionelle Zusammenarbeit.

Verkehrsunfall mit Personenschaden bei Framersheim

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Symbolbild Polizei RLP

Am Freitag (10.11.2023) kam es gegen 08:25 Uhr zu einem Verkehrsunfall an der Einmündung der Landstraße L406 zur kreisstraße K30, Ortseinfahrt Framersheim. Ein 35-jähriger PKW-Fahrer aus Dittelsheim-Heßloch befuhr die Bahnhofstraße (K30) in Framersheim und wollte an der Einmündung nach links auf die Landstraße in Richtung Alzey abbiegen.

Die Polizei sucht Zeugen

Zeitgleich befuhr eine 49-jährige PKW-Fahrerin aus Gau-Odernheim die Landstraße aus Richtung Alzey kommend in Fahrtrichtung Gau-Odernheim. Kurz vor der Einmündung Framersheim überholte diese einen Traktor. Anschließend kam es im Einmündungsbereich zum Verkehrsunfall. Beide Verkehrsunfallbeteiligten wurden hierbei leicht verletzt und ins Krankenhaus verbracht.

Die Polizei sucht nun Zeugen, welche den Verkehrsunfall beobachtet haben, insbesondere den Fahrer des Traktors, welcher sich unmittelbar hinter der Verkehrsunfallbeteiligten befunden haben soll. Hinweise werden bei der Polizeiinspektion Alzey unter der Rufnummer 06731-9110 entgegengenommen.

Arbeitnehmer-Sparzulage: Einkommensgrenzen werden mehr als verdoppelt

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Die Arbeitnehmer-Sparzulage zu den vermögenswirksamen Leistungen der Arbeitgeber wird verbessert. Der Bundestag stimmte heute dem kurzfristig von den Ampel-Fraktionen eingebrachten und von der Unionsfraktion mitgetragenen Vorschlag zu. Die Einkommensgrenzen werden schon ab 2024 auf 40.000 Euro zu versteuerndes Jahreseinkommen für Alleinstehende und 80.000 Euro für Verheiratete angehoben, um wieder mehr Menschen mit dem Sparanreiz zu erreichen.

„Dieser Schritt war überfällig“, so die Bewertung der beiden Bausparkassenverbände.

Die Erhöhung der Einkommensgrenzen gilt für beide förderfähigen Sparformen: das Bausparen und das Sparen mit Vermögensbeteiligungen, zum Beispiel Investmentfonds. Die Anpassung erfolgte im Rahmen des Zukunftsfinanzierungsgesetzes. Mit diesem will die Bundesregierung die Mitarbeiterkapitalbeteiligung ausbauen und die Gründung von Start-ups erleichtern. Durch die Reform werden die Einkommensgrenzen der Arbeitnehmer-Sparzulage für Bausparen und für Anlagen in Vermögensbeteiligungen angeglichen.

„Dadurch signalisiert der Staat Millionen von abhängig Beschäftigten, dass es sinnvoll ist, früh mit der Vermögensbildung zu beginnen“, begrüßen der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Privaten Bausparkassen (VdPB), Christian König, und der Verbandsdirektor der Landesbausparkassen (LBS), Axel Guthmann, die Initiative des Parlaments. Dies sei unerlässlich, um später über genug Eigenkapital für den Erwerb von Wohneigentum zu verfügen. Das Signal sei gerade für die junge Generation wichtig, die in einem Umfeld sehr niedriger Zinsen aufgewachsen ist und vorsorgendes Sparen oft erst wieder lernen muss.

Die aktuellen Einkommensgrenzen von 17.900 und 35.800 Euro beim Bausparen stammen aus dem Jahr 1999.

2023 sind daher laut einer Untersuchung von empirica nur noch knapp 8 Millionen Arbeitnehmer anspruchsberechtigt. Der Kreis erweitert sich jetzt auf fast 14 Millionen. „Damit der Sparanreiz Früchte trägt, ist es jetzt wichtig, dass auch die Arbeitgeber ihren Beitrag leisten und vermögenswirksame Leistungen anbieten“, erklärten König und Guthmann.

Die Arbeitnehmer-Sparzulage ist eine staatliche Zulage zu den vermögenswirksamen Leistungen, die Unternehmen ihren Beschäftigten entweder als Arbeitgeberleistung zusätzlich zum Lohn gewähren oder aber aus deren Nettolohn auf einen vom Arbeitnehmer benannten Sparvertrag überweisen. Förderfähig sind zum einen die wohnungswirtschaftliche Verwendung, beispielsweise das Bausparen oder die Tilgung eines Baukredits, zum anderen Vermögensbeteiligungen wie Fondssparpläne. Der Fördersatz für die wohnungswirtschaftliche Verwendung beträgt derzeit 9 Prozent, die maximale jährliche Zulage 43 Euro. Das Beteiligungssparen wird mit 20 Prozent und bis zu 80 Euro im Jahr bezuschusst. Dort liegen die Einkommensgrenzen heute bei 20.000 Euro bzw. 40.000 Euro.

Vollsperrung in Wiesbaden-Schierstein bis 15. Dezember

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Vollsperrung

Die Vollsperrung von Klabundstraße im Bereich der Einmündung Freudenbergstraße wird bis voraussichtlich Freitag, 15. Dezember, verlängert. Grund dafür sind Tiefbauarbeiten zur Instandsetzung einer Absperrklappe. Die Sperrung betrifft auch den Radverkehr. Fußgängerinnen und Fußgänger können die gewohnten Wege nutzen. Die Stadt bittet um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Verkehrsbehinderungen. In Wiesbaden gibt es mehr als 5.000 Baustellen pro Jahr. Unter wiesbaden.de/baustellen ist eine Karte mit ausgewählten Maßnahmen abrufbar.

Rundfunkbeitrag 2025: Geplante Erhöhung auf 18,94 Euro

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Symbolfoto Finanzen: Foto: Pixabay

Laut vorläufigen Berechnungen von Finanzexperten soll der Rundfunkbeitrag ab 2025 um 58 Cent von monatlich 18,36 Euro auf 18,94 Euro steigen. Diese Informationen stammen aus einem am Freitag bekanntgewordenen Entwurf des Expertengremiums KEF, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Die Kommission plant, Anfang 2024 eine endgültige Empfehlung an die Bundesländer abzugeben, die das letzte Wort zur Beitragshöhe haben. Dabei müssen sie sich jedoch eng an der Empfehlung der KEF orientieren.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und seine Einnahmen

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, bestehend aus ARD, ZDF und Deutschlandradio, finanziert sich hauptsächlich durch Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag, den Haushalte und Unternehmen entrichten. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 8,4 Milliarden Euro für die Medienhäuser generiert. Die Höhe des Rundfunkbeitrags ist in einem Staatsvertrag festgelegt, der die einstimmige Zustimmung aller Bundesländer erfordert.

Uneinigkeit über die mögliche Beitragserhöhung

Mit der wahrscheinlich gewordenen Empfehlung für eine Beitragserhöhung zeichnet sich ein Konflikt ab. Denn mehrere Ministerpräsidenten haben bereits in den vergangenen Wochen und Monaten deutlich gemacht, dass sie eine Erhöhung nicht unterstützen werden, da sie in der Bevölkerung keine Akzeptanz dafür sehen. Sollten sich diese Länder gegen eine Erhöhung aussprechen, besteht die Möglichkeit, dass der Streit vor dem Bundesverfassungsgericht verhandelt wird. Die Ministerpräsidenten, die gegen eine Beitragserhöhung sind, verweisen immer wieder auf den Skandal beim ARD-Sender Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Der Sender geriet im Sommer 2022 in eine tiefe Krise aufgrund von Vorwürfen der Vetternwirtschaft und Verschwendung. Dies führte zu personellen Konsequenzen an der Spitze des Senders. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin ermittelt weiterhin, und parallel dazu läuft ein Untersuchungsausschuss im brandenburgischen Landtag.

Kritik an frühzeitiger Festlegung auf Beitragstabilität

In den Ländern gibt es jedoch auch kritische Stimmen. Kritik an den Ministerpräsidenten, die sich bereits frühzeitig auf Beitragstabilität festgelegt haben, kam auch aus der Medienbranche. Der Grund dafür liegt darin, dass diese Entscheidung bereits in einem frühen Stadium getroffen wurde, noch bevor die laufenden Berechnungen der KEF abgeschlossen waren. Die Überprüfung des Finanzbedarfs ist mit der KEF staatsfern organisiert.

Die Sicht des sächsischen Medienministers und die Argumente der Sender

Sachsens Medienminister Oliver Schenk (CDU) äußerte gegenüber der dpa die Einschätzung, dass die Länder nicht einstimmig einer Erhöhung zustimmen werden. Er betonte, dass die Reformbemühungen der Rundfunkanstalten offenbar nicht ausreichend waren, um das Ziel der Beitragstabilität zu erreichen. Er forderte weitere Anstrengungen von Anstalten und Politik, um eine Beitragserhöhung zu vermeiden. Die öffentlich-rechtlichen Sender argumentieren, dass allein durch die Inflation die Kosten gestiegen seien. Sie sprechen von einer moderaten Anmeldung des Finanzbedarfs für die Jahre 2025 bis 2028. Die aktuelle Periode läuft noch bis Ende 2024, und mindestens bis dahin gilt der monatliche Rundfunkbeitrag von 18,36 Euro.

Bundesverfassungsgericht und die letzte Beitragserhöhung

Bereits bei der letzten Beitragserhöhung wurde das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingeschaltet. ARD, ZDF und Deutschlandradio hatten geklagt, weil sich das Land Sachsen-Anhalt gegen eine Erhöhung gestemmt hatte. Es kam nicht einmal zu einer notwendigen Abstimmung im Landtag in Magdeburg. Damals stand Sachsen-Anhalt um Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) alleine da. Im Gegensatz dazu waren alle anderen Bundesländer damals bereit, der Erhöhung zuzustimmen. Am Ende setzten die Bundesverfassungsrichter die Steigerung um 86 Cent von 17,50 Euro auf 18,36 Euro durch und rügten Sachsen-Anhalt.

Staatsverträge und Finanzbedarf im öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Der Rundfunkbeitrag ist Teil der Struktur, die die Bundesländer für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk per Staatsverträgen festlegen. Diese Verträge beschreiben den groben Aufbau der Sendeanstalten, die Kontrollmechanismen hinsichtlich sparsamer Haushaltsführung und den gesellschaftlichen Auftrag, den die Sender erfüllen sollen. Konkrete Programminhalte unterliegen nicht der Einflussnahme der Länder, da in Deutschland Presse- und Rundfunkfreiheit per Grundgesetz gelten. Der Finanzbedarf der Sendeanstalten, den sie der KEF zur Überprüfung vorlegen, ergibt sich aus diesem Auftrag.

Verkehrsunfall in Mainz: Chaos und Einschränkungen nach Crash

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Symbolbild Feuerwehr und Polizei
Symbolbild Feuerwehr und Polizei

Am späten Nachmittag des 17. November 2023 kam es gegen 16:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Koblenzer Straße im Mainzer Stadtteil Münchfeld, bei dem vier Personen verletzt wurden. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort. Aufgrund der Unfallaufnahme und der Rettungsarbeiten musste die Koblenzer Straße vorübergehend vollständig gesperrt werden.

Verspätete Reaktion auf regennasser Fahrbahn

Auf der Koblenzer Straße hielten zwei Fahrerinnen aus Mainz (46 Jahre) und Bodenheim (37 Jahre) nacheinander an einer Ampel, die auf Rot umschaltete. Eine 30-jährige Fahrerin aus Mainz erkannte die Situation wahrscheinlich zu spät und konnte aufgrund der regennassen Fahrbahn nicht rechtzeitig bremsen. In der Folge fuhr sie auf das letzte wartende Fahrzeug auf, welches durch die Wucht des Aufpralls auf das dritte Fahrzeug geschoben wurde.

Medizinische Versorgung im Mainzer Krankenhaus

Bei dem Unfall erlitten alle vier Beteiligten Verletzungen, die jedoch nicht lebensbedrohlich waren. Die Unfallverursacherin und ihr 7-jähriges Kind werden derzeit in einem Mainzer Krankenhaus medizinisch versorgt. An allen beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden, der sich voraussichtlich im niedrigen fünfstelligen Bereich bewegt.

Verkehrschaos und ÖPNV-Einschränkungen

Die Koblenzer Straße war während der 40-minütigen Unfallaufnahme vollständig gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Dadurch wurde auch der ÖPNV der Mainzer Mobilität stark eingeschränkt. Es kam zu etwaigen Verspätungen im Fahrplan.