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Ausbildungsvielfalt bei Mercedes-Benz in Darmstadt

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Leidenschaft weckt Karrieren: Ausbildungsvielfalt bei Mercedes-Benz in Darmstadt / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/164647 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Im lebendigen Darmstadt eröffnet sich für junge Talente die einzigartige Gelegenheit, ihre berufliche Laufbahn mit Mercedes-Benz zu starten. Die Marke, geprägt von Tradition, Innovationskraft und höchsten Qualitätsstandards, lockt nicht nur mit modernster Technologie, sondern bietet auch eine breite Palette exzellenter Ausbildungsberufe.

Eine Ausbildung bei Mercedes-Benz in Darmstadt bedeutet nicht nur das Eintauchen in die Welt der Automobile, sondern auch die Möglichkeit, in einem dynamischen und inspirierenden Umfeld die Grundlagen für eine vielversprechende berufliche Zukunft zu legen. Die folgenden Ausbildungsberufe stehen am Standort Darmstadt zur Auswahl:

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Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker (m/w/d) für System- und Hochvolttechnik

In der dreieinhalbjährigen Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker (m/w/d) für System- und Hochvolttechnik tauchen die Auszubildenden tief in die Welt der Zukunftstechnologien ein, insbesondere im Bereich Digitalisierung und Virtual Reality. Hierbei liegt der Fokus auf alternativen Antriebstechnologien und verschiedenen Themen der Fahrzeugelektronik, wobei bei Mercedes-Benz die Innovationen der neuesten Elektro- und Hybridfahrzeuge im Mittelpunkt stehen. Die Auszubildenden erwerben dabei umfassende Kenntnisse über moderne Batterietechnologien, Elektroantriebe und Bordnetze. Neben dem fundierten Verständnis für Assistenz-, Komfort- und Sicherheitssysteme sowie dem autonomen Fahren spielen auch die Anwendung modernster Diagnosesysteme und die Vernetzung von Fahrzeugen eine zunehmend zentrale Rolle. Das Arbeiten mit Hard- und Software sowie fahrzeugspezifischen Applikationen motiviert die Auszubildenden für diesen zukunftsweisenden Beruf.

Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d)

Die Ausbildung bei Mercedes-Benz Darmstadt bietet einen optimalen Einstieg für all jene, die ihre berufliche Reise in der Welt der Logistik beginnen möchten. Während der dreijährigen Ausbildungszeit als Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d) legen die Auszubildenden den Grundstein für ihre zukünftige berufliche Laufbahn. Sie erlangen umfassende Kenntnisse im Lager- und Transportbereich, indem sie sämtliche Anforderungen von Grund auf kennenlernen. Die Organisation und Planung effizienter Materialflüsse und Umschlagzeiten erfolgen mit Hilfe modernster Logistiksysteme und Transportmittel. Dies umfasst die Lagerung und die Verteilung von Ersatz- und Zubehörteilen für unsere innovativen Fahrzeuge. Zusätzlich setzen sich die Auszubildenden intensiv mit der Prüfung von Begleitpapieren und Wareneingängen auseinander. Hinzu kommt auch der Einsatz im Kundenkontakt. Die Ausbildung umfasst ebenso den sicheren Umgang mit EDV-gestützten Verwaltungssystemen.

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Ausbildung zum Automobilkaufmann (m/w/d)

Die Ausbildung zum Automobilkaufmann (m/w/d) bei Mercedes-Benz erstreckt sich über drei Jahre und ist die ideale Wahl für alle, die eine Leidenschaft für Fahrzeuge hegen. Die Auszubildenden tauchen intensiv in den Arbeitsalltag einer Mercedes-Benz Niederlassung oder eines Autohauses ein. Dabei gewinnen sie nicht nur Einblicke in den direkten Kundenkontakt, sondern auch hinter die Kulissen des Automobilgeschäfts. Sie erwerben umfassendes Fachwissen im Bereich Fahrzeughandel und vertiefen ihre betriebswirtschaftlichen Grundlagen. Durch den Einsatz moderner Kommunikationsmedien und Computeranwendungen lernen sie kaufmännische Abläufe beim Service und im Fahrzeugkauf/-verkauf kennen. In speziellen Seminaren werden berufliche und persönliche Fähigkeiten, wie Präsentationstechniken und Teamarbeit, vertieft, um während ihrer Ausbildung als kompetente Ansprechpartner für Kunden agieren zu können.

Der Beginn einer beruflichen Laufbahn bei Mercedes-Benz in Darmstadt verspricht eine umfassende Erfahrung und zahlreiche Möglichkeiten

Neben einer qualifizierten Ausbildung, die eine solide Basis für eine vielversprechende Karriere schafft, profitieren Auszubildende von verschiedenen Benefits. Dazu zählen abwechslungsreiche Mitarbeiter-Events, vielseitige Schulungen und Lehrgänge sowie Angebote im Bereich Gesundheitsmaßnahmen und betriebliche Altersvorsorge. Das Team vor Ort freut sich darauf, neue Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen und gemeinsam eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu gestalten. Ein Einstieg bei Mercedes-Benz in Darmstadt bietet die Chance, Teil eines engagierten Teams zu werden und die Leidenschaft für Automobile in eine vielversprechende berufliche Entwicklung umzuwandeln.

Weiterführende Informationen finden Sie unter: https://jobs.mercedes-benz.com/

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Geänderte Abfuhrtermine in Ginsheim-Gustavsburg

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Ginsheim-Gustavsburg

Das Umweltbüro der Stadtverwaltung informiert, dass sich die Müllabfuhrtermine nach den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel verschieben. So werden die Abfallbehälter an folgenden Tagen geleert:

Ginsheim

  • Donnerstag, 28. Dezember 2023: Bio- und Restmüll (Grüne und Schwarze Tonne)
  • Donnerstag, 4. Januar 2024: Bio- und Papiermüll (Grüne und Blaue Tonne)Samstag, 6. Januar 2024: Leichtverpackungen (erste Leerung Gelbe Tonne)

Gustavsburg

  • Freitag, 29. Dezember 2023: Bio- und Restmüll (Grüne und Schwarze Tonne)
  • Freitag, 5. Januar 2024, Bio- und Papiermüll (Grüne und Blaue Tonne)
  • Samstag, 6. Januar 2024: Leichtverpackungen (erste Leerung Gelbe Tonne)

Die Abfallkalender 2024 werden zur Zeit ausgetragen. Wer bis zum 1. Januar 2024 keinen Kalender im Briefkasten vorfindet, kann den Kalender anfordern unter: E-Mail (abfallberatung@gigu.de), Tel. 06144/20-163

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Deutlicher Preisanstieg bei den Stadtwerken Rüsselsheim

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Wie andere Wasserversorger kommen auch die Stadtwerke Rüsselsheim nicht drumherum, die Wasserpreise zum neuen Jahr anzuheben. „Die Beschaffungskosten bei unseren Vorlieferanten Hessenwasser und Stadtwerke Mainz sind deutlich gestiegen“, nennt Hans-Peter Scheerer, Geschäftsführer der Stadtwerke Rüsselsheim, einen Grund. Hinzukommen deutliche Preissteigerungen bei den Tiefbaumaßnahmen, wodurch sich die Investitionen in die Erneuerung des Leitungsnetzes verteuern. Ein dritter Kostentreiber ist die allgemein stark gestiegene Inflationsrate.

„Unterm Strich kommt ein deutlicher Preisanstieg zustande“, bedauert Scheerer. Die Verbraucher müssen ab dem 1. Januar mit Mehrkosten von zum Teil mehr als zwanzig Prozent rechnen. Der Geschäftsführer betont: „Wir bedauern diese hohe Steigerung sehr. Gleichzeitig sind wir dem Leitbild der nachhaltigen Bewirtschaftung der Wassernetze verpflichtet. Deshalb brauchen wir kostendeckende Preise.“

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Die neuen Abgabepreise

Der Abgabepreis beträgt künftig 2,13 statt 1,95 Euro je Kubikmeter. „Damit werden die gestiegenen Bezugskosten weitergegeben“, meint Hans-Peter Scheerer. Ebenfalls ansteigen werden die Zählerpreise und die Systempreise für den Hausanschluss aufgrund von Preissteigerungen bei den Vorleistungen.

Entsprechend wird ein Haushalt mit 50 Kubikmeter Jahresverbrauch monatlich statt 15,96 künftig 19,97 Euro, also 4,01 Euro, mehr zahlen. Bei einem Haushalt mit 150 Kubikmeter Jahresverbrauch steigen die Kosten für Wasser monatlich von 38,52 auf 46,81 Euro, das sind 8,29 Euro mehr.

Ein Preisvergleich mit den 38 Versorgern in Hessen auf Grundlage der derzeit bekannten Preise zeigt, „dass sich die auch die neuen Wasserpreise in Rüsselsheim noch knapp über dem Mittelwert bewegen“, analysiert Geschäftsführer Scheerer. Die Preiserhöhung ist für ihn unabhängig von diesem Ranking gerechtfertigt: „Wir benötigen die Einnahmen, um die Wasserversorgung auch in Zukunft zu sichern. Der Investitionsbedarf zur Erneuerung der Leitungen ist nach wie vor sehr hoch.“

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Schott Mainz mit neun Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr

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SCHOTT Pharma, ein Pionier für pharmazeutische Aufbewahrungs- und Verabreichungssysteme, hat das Geschäftsjahr 2023 (Oktober 2022 bis September 2023) mit einem Umsatz von 899 Millionen Euro am oberen Ende der Prognose abgeschlossen.

Dies entspricht einem starken Anstieg von 9 % gegenüber dem Vorjahresumsatz von 821 Millionen Euro, insbesondere wenn man die Auswirkungen des vorübergehenden Abbaus von Lagerbeständen der Kunden im Kernproduktsegment Fläschchen während des Jahres berücksichtigt.

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Ein wesentlicher Wachstumstreiber war der Ausbau von Produktionskapazitäten

Das EBITDA (Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände) des Unternehmens stieg im gleichen Maße wie der Umsatz auf 239 Millionen Euro (+ 9 % gegenüber dem Vorjahr), so dass SCHOTT Pharma seine hohe EBITDA-Marge von 26,6 % halten konnte. Ein wesentlicher Wachstumstreiber war dabei der Ausbau von Produktionskapazitäten.

Die erfolgreiche Erweiterung betrifft insbesondere die Kapazitäten für pharmazeutische Verabreichungssysteme, sowie die neuen Produktionslinien für vorfüllbare Polymerspritzen in Müllheim. Dieser wichtige Meilenstein trug auch wesentlich dazu bei, dass der Umsatzanteil der margenstarken High-Value-Lösungen um 9 Prozentpunkte auf 48 % stieg und damit besser als erwartet ausfiel.

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Für das kommende Geschäftsjahr als auch für unsere mittelfristigen Ziele äußerst zuversichtlich

„Wir freuen uns sehr, zeigen zu können: Wir halten unsere Versprechen und erreichen unsere Wachstumsziele, die wir uns jüngst im Rahmen unseres Börsengangs gesetzt haben! Unser starkes Wachstum und die hohe Profitabilität zeigen nicht nur weiterhin unser attraktives Finanzprofil, sondern bestätigen auch unsere strategische Orientierung an Pharmatrends sowie am schnell wachsenden Markt für High-Value-Lösungen. Wir sind daher sowohl für das kommende Geschäftsjahr als auch für unsere mittelfristigen Ziele äußerst zuversichtlich“, sagte Dr. Almuth Steinkühler, CFO von SCHOTT Pharma.

Die starke Entwicklung der High-Value-Lösungen führte zu einem beachtlichen Gesamtwachstum, trotz der Auswirkungen der geringen Auslastung in der Kernproduktkategorie Fläschchen durch den Abbau von Lagerbeständen bei Kunden in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres.

Mit seinen Produkten bedient SCHOTT Pharma einige der wichtigsten und spannendsten Pharmatrends, darunter GLP-1, Homecare und mRNA, die auch weiterhin als Wachstumstreiber dienen werden. Das Unternehmen entwickelt kontinuierlich Lösungen für neue Arzneimittelkategorien, um deren sichere Aufbewahrung und Verabreichung an Patienten in aller Welt zu gewährleisten. Zum 18. Dezember 2023 wurde SCHOTT Pharma in den SDAX aufgenommen und gehört damit erstmals zur DAX-Familie.

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Über SCHOTT Pharma

SCHOTT Pharma entwickelt wissenschaftlich fundierte Lösungen, um zu gewährleisten, dass Medikamente für Menschen auf der ganzen Welt sicher und einfach zu verwenden sind. Weil Gesundheit entscheidend ist. Das Portfolio umfasst Aufbewahrungs- und Verabreichungssysteme für Medikamente, wie vorfüllbare Spritzen aus Glas und Polymer, Karpulen, Fläschchen und Ampullen.

Rund 4.700 Menschen aus über 65 Nationen arbeiten bei SCHOTT Pharma jeden Tag daran, einen Beitrag zur weltweiten Gesundheitsversorgung zu leisten. Mit 16 hochmodernen Werken in Europa, Nord- und Südamerika und Asien ist das Unternehmen in allen wichtigen Pharma-Märkten vertreten. Über 1.000 eigens entwickelte Patente und Technologien und ein modernes R&D-Zentrum in der Schweiz unterstreichen den Innovationsfokus des Unternehmens. Die SCHOTT Pharma AG & Co. KGaA hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist Teil der SCHOTT AG, einem Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung. In diesem Sinne setzt sich SCHOTT Pharma nachhaltig für Gesellschaft und Umwelt ein und hat sich verpflichtet bis 2030 klimaneutral zu werden. Die 30 führenden Pharmahersteller injizierbarer Medikamente und insgesamt über 1.800 Kunden arbeiten mit SCHOTT Pharma zusammen. Im Geschäftsjahr 2022 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 821 Millionen Euro.

 

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Brandstifter in Wiesbaden unterwegs?

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Brennende Fahrzeuge in Wiesbaden | Foto: BYC-News | Leserfoto

Am frühen Dienstagmorgen (19. Dezember 2023) wurden die Einsatzkräfte der Wiesbadener Feuerwehr zu einem Brand in die Hans-Böckler-Straße im Schelmengraben nach Wiesbaden-Dotzheim alarmiert. Dort waren mehrere Fahrzeuge in Brand geraten.

Gegen 3:10 Uhr hatten Zeugen über den Notruf mehrere brennende Fahrzeuge auf einem Parkplatz in der Hans-Böckler-Straße gemeldet. Umgehend wurde die Feuerwehr zur Einsatzstelle entsandt.

An insgesamt sieben Fahrzeugen entstand ein Totalschaden

Bei Eintreffen der Polizei und der Feuerwehr Wiesbaden befanden sich mehrere Kraftfahrzeuge bereits in Vollbrand. Sofort leiteten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Löschmaßnahmen ein, wodurch eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden konnte.

Insgesamt entstand an sieben Kraftfahrzeugen ein Totalschaden, sodass diese vom Abschleppdienst vom Brandort entfernt werden mussten. Die Schadenshöhe wird nach Angaben der Polizei auf rund 120.000 Euro geschätzt.

Die Polizei sucht nach Zeugen

Da eine Straftat nicht ausgeschlossen werden kann, hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach zwei Personen, welche als jugendlich beschrieben werden und sich mit E-Scootern vom Brandort entfernt haben sollen.

Zeugen, welche zu den Personen oder dem Hergang Angaben machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0611 – 3450 bei der Polizei zu melden.

Neue Einsatzkleidung für den DRK-Rettungsdienst in Rheinland-Pfalz

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Wenn es darum geht Leben zu retten, dann sind häufig die Einsatzkräfte des DRK-Rettungsdienstes mit ihrer vielbekannten weiß-roten Einsatzkleidung Teil der Szenerie. Diese jahrzehntelange Tradition findet nun ihr Ende in der Einführung einer gänzlich neu entwickelten und verbesserten Einsatzkleidung im gesamten DRK-Rettungsdienst in Rheinland-Pfalz.

Beim DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe aus Mainz sind die rund 800 Mitarbeitenden im Rettungsdienst schon fast alle mit der neuen leuchtfarbenen Dienstkleidung ausgestattet.

Die neue Dienstkleidung stellt einen absoluten Meilenstein in der Entwicklung des DRK-Rettungsdienstes dar

Setzte man früher auf weiß als Farbe für den DRK-Rettungsdienst, stehen heute Merkmale wie Tragekomfort, Sicherheit und Design im Vordergrund. „Mit der neuen Dienstkleidung geht für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der lang gehegte Wunsch nach einer modernen, multifunktionalen Dienstkleidung in Erfüllung. Dies ist umso verständlicher, als dass es heute ein wesentliches Qualitätsmerkmal für uns als Arbeitgeber ist, unseren Mitarbeitenden Dienstkleidung bereitzustellen, die einen hohen Tragekomfort besitzt und auch in langen Diensten bequem und gerne getragen wird.“ zeigt sich Jörg Steinheimer, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe erfreut.

Neue einsatzkleidung für den drk-rettungsdienst in rheinland-pfalz 4
Foto: Philipp Köhler / DRK

Die neue Dienstkleidung des DRK-Rettungsdienstes ist landesweit einheitlich in leuchtrot mit leuchtgelben und dunkelblauen Akzenten gehalten. Die flexiblen Materialien erlauben große Bewegungsfreiheit und erfüllen alle erforderlichen Normen für Schutzkleidung im Rettungsdienst. Jeder Mitarbeitende im DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe erhält demnach mehrere Einsatzhosen, eine Softshelljacke, eine Einsatzweste, sowie eine dünne, wasserdichte Überjacke. In Kombination eignen sich die Jacken dann für jede Wetterlage. So trägt man bei Regen im Sommer nur die dünne Überjacke und zieht bei Kälte die Softshelljacke darunter. Diverse Taschen für Smartphone, Stifte, Taschenkarten und persönliche Gegenstände und die verschiedenen Tragevarianten machen die neue Einsatzkleidung zu einer innovativen persönlichen Schutzausrüstung für alle Mitarbeitenden.

Die neue Einsatzkleidung stellt für alle Mitarbeitenden im DRK-Rettungsdienst einen enormen Qualitätssprung dar

Das Bekleidungskonzept wurde in einer landesweiten Projektgruppe aus Mitarbeitenden, Führungskräften und Herstellern erarbeitet, um eine möglichst große Akzeptanz zu schaffen. „Die Einbindung aller Beteiligten war mir von Anfang an sehr wichtig. Als DRK-Landesverband wissen wir, wie wichtig gute Einsatzkleidung für die Mitarbeitenden im Rettungsdienst ist und wollten diesen Schritt mit größtmöglicher Fachkompetenz und Transparenz gehen. Die neue Einsatzkleidung stellt für alle Mitarbeitenden im DRK-Rettungsdienst einen enormen Qualitätssprung hinsichtlich der Verbesserung der Sicherheit und des Tragekomforts dar und wird die Wiedererkennbarkeit des Roten Kreuzes als größten Akteur im Rettungsdienst künftig weiter steigern. Ich freue mich, dass auch die Kostenträger des Rettungsdienstes dieses wichtige Zukunftsprojekt von Anfang an unterstützt haben.“ freut sich Manuel Gonzalez, Vorstand des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz.

Thomas Adrian, Projektleiter für Dienstkleidung im DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe war an der Entwicklung der neuen Einsatzkleidung maßgeblich beteiligt und zieht ein durchweg positives Fazit: „Dass alle Beteiligten an einem Tisch saßen war die absolut richtige Entscheidung. Nun gilt es alle Mitarbeitenden möglichst schnell komplett auszustatten, damit wir bald ein einheitliches Erscheinungsbild sicherstellen können. Mit der Handels- und Dienstleistungsgesellschaft des Bayerischen Roten Kreuzes haben wir einen starken Partner an Bord mit dem dies sicher zeitnah gelingen wird.“

Feuerwehr Wiesbaden rettet 5-jähriges Mädchen aus misslicher Lage

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Am Montagabend (18. Dezember 2023) misslang der Versuch eines fünf Jahre alten Mädchens nach dem Baden dem abfließenden Wasser der Badewanne auf den Grund zugehen. In Folge dessen blieb das Mädchen mit zwei Fingern im Abflussgitter stecken. Die Versuche der Mutter, das Kind zu befreien, brachten keinen Erfolg.

Daraufhin wurde die Leitstelle der Feuerwehr Wiesbaden alarmiert. Diese entsendete ein Löschfahrzeug mit sechs Mann Besatzung sowie einen Rettungswagen in das Hochhaus in Wiesbaden-Klarenthal.

Die Rettung gestaltete sich schwierig

Nachdem das Mädchen mit einem mitgebrachten Teddybär halbwegs beruhigt werden konnte, schritten die Einsatzkräfte zur Tat. Leider gestaltete sich die Rettungsaktion schwieriger als erhofft.

Feuerwehr wiesbaden rettet 5-jähriges mädchen aus misslicher lage 5

Um das Mädchen aus der Badewanne zu befreien, musste durch eine kleine Revisionsöffnung an der Unterseite der Badewanne das Abflussrohr mit einem Seitenschneider mühsam abgetrennt werden. Danach konnten die weiteren Befreiungsversuche in das Wohnzimmer verlegt werden. Das Metallgitter des Abflusses, in dem die zwei kleinen Finger steckten, war jedoch widerspenstiger als erwartet. Nachdem mit Seitenschneider, Bolzenschneider und Säge die Gefahr für das Kind und die Finger immer größer wurden, wurde die Kleine in Begleitung ihrer Mutter kurzerhand durch den Rettungswagen in die Dr. Horst Schmitt-Klinik gefahren.

Dort angekommen wurde das Kind von einem Ärzteteam in Vollnarkose versetzt. Erst jetzt war man in der Lage mit einem Seitenschneider das Sieb endgültig zu zerschneiden und die Finger beziehungsweise das Mädchen aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach drei Stunden glücklich beendet.

Messerangriff in Mainz-Kastel – Opfer macht keine Angaben zur Tat

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Polizeibericht Wiesbaden
Polizei Hessen

Polizei Westhessen: Ein 23-jähriger Mann ist am Samstag (16. Dezember 2023) in Mainz-Kastel von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen und verletzt worden. Wie die Polizei Wiesbaden berichtet, war der 23-Jährige gegen 13:55 Uhr in der Straße In der Witz unterwegs, als ihn ein bislang unbekannter Angreifer ihn mit einem Messer attackierte und am Oberschenkel verletzte. Anschließend flüchtete der Angreifer in unbekannte Richtung. Der Angegriffene machte bei der Anzeigenaufnahme keine Angaben zur Tat. Er erlitt leichte, oberflächliche Verletzungen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise zum Sachverhalt und zu dem Unbekannten unter der Telefonnummer (0611) 345 2240 entgegen.

Vulkanausbruch: Erde etwa 3,5 Kilometer auf Island aufgebrochen

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Der lang erwartete Moment traf die Region mit unerbittlicher Kraft: Nach Wochen intensiver seismischer Aktivitäten entlud sich der Vulkan auf der Halbinsel Reykjanes im Südwesten Islands in einer spektakulären Eruption am Montagabend. Ein gewaltiger Riss von etwa 3,5 Kilometern Länge entstand in der Erdoberfläche, aus dem Lava und Geröll in einem atemberaubenden Schauspiel emporbrachen. Rauch, der kilometerweit in den Nachthimmel aufstieg und ihn in leuchtendes Orange tauchte, markierte dieses Ereignis, das die Bewohner der Region in Aufregung versetzte.

Kristin Jonsdottir, eine renommierte Seismologin, beschrieb die Eruption als eine rapide und energiegeladene Aktivität, die mit einer Ausflussrate von 100 bis 200 Kubikmetern Lava pro Sekunde weit über den Maßen früherer Ausbrüche in der Umgebung lag.

Experten können die Situation noch nicht einschätzen

Die Lokalisierung der Eruption am Sundhnjúka-Krater, etwa drei Kilometer von der Stadt Grindavík entfernt, erhöht die Spannung und wirft Fragen über mögliche Gefahren für die Infrastruktur und die Bewohner auf. Benedikt Ofeigsson, ein Geophysiker der isländischen Wetterbehörde, betonte die Schwierigkeit, zu diesem Zeitpunkt eine genaue Einschätzung der Gefährdungslage abzugeben.

Die politischen Führer Islands, angeführt von Regierungschefin Katrin Jakobsdottir und Präsident Gudni Jóhannesson, äußerten ihre Besorgnis und riefen die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Evakuierungen in der Stadt Grindavik hatten bereits im November stattgefunden, als starke seismische Aktivitäten Häuser beschädigten und die Befürchtungen vor einem bevorstehenden Ausbruch verstärkten.

Grindavik, ein Fischerdorf mit 3400 Einwohnern, liegt in unmittelbarer Nähe der berühmten Touristenattraktion Blaue Lagune, die erst kürzlich nach vorübergehender Schließung wieder ihre Pforten öffnete. Zum Zeitpunkt der Eruption waren jedoch keine Besucher vor Ort.

Einschränkungen für die Luftfahrt möglich

Trotz der anfänglichen Warnungen für die Luftfahrt wurde die rote Warnstufe vorübergehend aufgehoben, wobei der Flughafen Keflavik keinerlei Einschränkungen bei Starts und Landungen verzeichnete.

Dieser Ausbruch markiert den vierten Vulkanausbruch in Island innerhalb von nur zwei Jahren und unterstreicht die einzigartige geologische Aktivität dieses Landes. Als größte und aktivste Vulkanregion Europas ist Island ständig von seismischer Aktivität betroffen, die durch die Bewegung der eurasischen und nordamerikanischen Erdplatten ausgelöst wird. Der berüchtigte Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajokull im Jahr 2010 führte zur Evakuierung von Hunderten Isländern und verursachte die Streichung von rund 10.000 Flügen.

Die aktuelle Situation bleibt dynamisch und erfordert eine fortlaufende Überwachung, während Experten und Rettungsdienste die Entwicklung genau im Blick behalten, um die Sicherheit der Bewohner und Besucher dieser faszinierenden, doch oft unberechenbaren Landschaft zu gewährleisten.

Weitere Informationen über die Halbinsel Reykjanes

Die Halbinsel Reykjanes ist ein faszinierender Ort in Island, reich an Geschichte und natürlicher Schönheit. Die Geschichte dieser Region reicht weit zurück und ist von Vulkanismus, Besiedelung und menschlichen Aktivitäten geprägt.

In der Geschichte Islands spielte Reykjanes eine bedeutende Rolle als Brücke zwischen Europa und Nordamerika. Die Halbinsel liegt auf dem sogenannten Mittelatlantischen Rücken, einer geologischen Grenze, an der sich die nordamerikanische und die eurasische Platte auseinanderbewegen. Diese geologische Aktivität ist verantwortlich für die zahlreichen vulkanischen Formationen und geothermischen Aktivitäten in der Region.

Die ersten Siedler Islands betraten wahrscheinlich über Reykjanes die Insel. Historische Überlieferungen zeigen, dass die Wikinger um das Jahr 870 herum in dieser Gegend landeten und sich auf der Halbinsel niederließen. Reykjanes war damals ein wichtiger Knotenpunkt für den Handel und die Fischerei.

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf Reykjanes ist der Ort Gunnuhver, der für seine heißen Quellen und Schlammlöcher bekannt ist. Eine Legende besagt, dass eine Frau namens Gunna im 17. Jahrhundert durch einen Lavastrom ums Leben kam und als Geist zurückkehrte, um die Bewohner der Gegend zu terrorisieren. Die Gunnuhver-Quellen werden oft mit dieser Legende in Verbindung gebracht.

Der Leuchtturm von Reykjanesviti

Ein weiteres markantes Merkmal ist der Leuchtturm von Reykjanesviti, einer der ältesten Leuchttürme Islands. Er wurde im späten 19. Jahrhundert erbaut und diente als wichtige Navigationshilfe für Schiffe, die sich der Küste näherten.

Mit der Nähe zum internationalen Flughafen Keflavík ist Reykjanes auch ein Tor für Reisende, die nach Island kommen. In jüngerer Zeit hat die Halbinsel aufgrund ihrer Nähe zu Reykjavík, der Hauptstadt Islands, und ihrer einzigartigen Landschaften an Popularität als touristisches Ziel gewonnen.

In den letzten Jahren hat sich die Halbinsel Reykjanes auch aufgrund ihrer geothermischen Energiequellen und ihres Potenzials für erneuerbare Energien einen Namen gemacht. Es wurden verschiedene Projekte zur Nutzung dieser Ressourcen gestartet, um die Energieversorgung in Island weiter zu verbessern.

Die Geschichte von Reykjanes ist reich an kulturellen, geologischen und historischen Facetten. Die einzigartige Landschaft und die vielfältige Geschichte machen diese Halbinsel zu einem faszinierenden Ziel für Entdecker und Geschichtsinteressierte gleichermaßen.

Tag der Liebenden naht – Doch wo liegt eigentlich der Ursprung des Valentinstags?

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Das Jahr 2023 neigt sich langsam, aber sicher seinem Ende zu. Das bedeutet auch, dass es nicht mehr lange dauert, bis die Liebe wieder mit ihrem ganz eigenen Feiertag zelebriert wird – nämlich dem Valentinstag.

Mit dem nahenden Valentinstag tauchen plötzlich überall Herzen auf, die Schaufenster gleichen einem wahren Blumenmeer und die Liebe liegt förmlich in der Luft. Der 14. Februar wird dabei nicht nur in Deutschland, sondern weltweit als Tag der Liebe gefeiert.

Allerdings wissen die meisten Menschen gar nicht, woher dieser romantische Brauch eigentlich stammt. Daher erklärt der folgende Artikel, wo der Ursprung dieses besonderen Tages liegt.

Ursprung des Valentinstags im römischen Reich

Der Vermutung nach geht der Name des Feiertages der Liebe auf einen frühchristlichen Märtyrer zurück, der den Namen Valentinus getragen hat. Dieser lebte im römischen Reich und soll der Grund dafür sein, dass sich Verliebte noch heute am 14. Februar mit Schokolade, Blumen oder romantischen Geschenken wie einem Liebesschloss zum Valentinstag überraschen.

Genauer gesagt besagt die Legende, dass Valentinus im 3. Jahrhundert in Rom als Priester arbeitete. Zu dieser Zeit hatte Kaiser Claudius II. die Trauung von jungen Männern verboten, da er glaubte, dass unverheiratete Männer bessere Soldaten seien. Valentinus widersetzte sich allerdings diesem Verbot und führte heimlich Trauungen von verliebten Paaren durch. Als dies jedoch durch die Obrigkeit entdeckt wurde, wurde er festgenommen und schließlich am 14. Februar hingerichtet.

Vor seinem Tod soll er einem Wärter noch einen Brief gegeben haben, der an die Tochter dieses Wärters gerichtet war. Unterschrieben habe er seine Worte mit dem Gruß „Von deinem Valentin“. So wird angenommen, dass dies den Ursprung der heute weit verbreiteten Valentinskarten darstellen könnte.

Der Valentinstag in der mittelalterlichen Poesie

Im Mittelalter wurde der 14. Februar mit dem Beginn der Vogelbalz in Verbindung gebracht. Dies führte zu der Vorstellung, dass es sich bei diesem Datum um einen idealen Tag handelt, der oder dem Angebeteten die Liebe zu gestehen.

Die Idee der romantischen Liebe gewann in dieser Zeit zudem ohnehin immer weiter an Bedeutung, zum Beispiel durch die Poesie der berühmten Dichter wie Geoffrey Chaucer und William Shakespeare. Valentinsgedichte und Liebesbriefe waren bereits zu dieser Zeit üblich. Die Tradition, Blumen als Zeichen der Zuneigung zu verschenken, nahm ebenfalls im Mittelalter ihren Anfang. Auf diese Weise wurde der Valentinstag im Laufe der Zeit zu einem festen Bestandteil der Vorstellung von Romantik.

Die Kommerzialisierung des Tags der Liebe

Im Zuge des 19. Jahrhunderts wurde der Valentinstag in England und den USA immer populärer. Dank der industriellen Revolution konnten Valentinskarten und Geschenke in Massenproduktion hergestellt werden. So fand eine immer weitere Kommerzialisierung des Tags der Liebe statt.

Heutzutage hat sich der Valentinstag zu einem weltweit etablierten Ereignis entwickelt. In verschiedenen Kulturen werden in diesem Zusammenhang unterschiedliche Traditionen gepflegt. In Japan sind es zum Beispiel die Frauen, die am 14. Februar den Männern Schokolade schenken, während sich am 14. März, dem sogenannten Weißen Tag, die Männer bei den Frauen revanchieren.

Die moderne Kultur räumt dem Valentinstag so heute einen festen Platz im Kalender ein. Er stellt vor allem einen Tag dar, an dem die Paare ihre Liebe feiern. Es werden jedoch mittlerweile gerne auch Freundschaften an diesem Tag vertieft und platonische herzliche Gesten ausgetauscht, ob in Form von romantischen Abendessen, liebevoll gestalteten Karten oder symbolischen Geschenken. Damit stellt der 14. Februar die perfekte Gelegenheit dar, anderen Menschen Liebe und Zuneigung zu demonstrieren.

 

Polizei Rheinland-Pfalz: Zwei Tote bei Feuer in Krankenhaus

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Bei einem Feuer in der Stadtklinik in Frankenthal sind nach Angaben der Polizei zwei Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer, das gegen 20.25 Uhr in einem Patientenzimmer seinen Anfang nahm, führte zu einem massiven Einsatz der Feuerwehr Frankenthal, die nur wenige Minuten später vor Ort war. Nach den Aussagen eines Feuerwehrsprechers betraf der Brand das 2. Obergeschoss der Klinik, wobei erste Berichte darauf hindeuten, dass zwei Stationen betroffen waren. Infolge des Feuers wurden drei Personen schwer verletzt, während weitere Personen Verletzungen erlitten. Die Identität der Verstorbenen bleibt bis dato unbekannt.

Bereich ist weiterhin abgesperrt

Obwohl das genaue Ausmaß des Sachschadens noch nicht beziffert werden kann, wurde betont, dass der restliche Betrieb der Klinik durch das Feuer nicht beeinträchtigt wurde. Die Stadtklinik Frankenthal beherbergt 700 Mitarbeiter und bietet in sechs Abteilungen insgesamt 315 stationäre Betten an, wie auf ihrer offiziellen Webseite angegeben.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes und der Todesfälle aufgenommen. Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei ist nach wie vor Ort präsent, wobei der Bereich um die Klinik abgesperrt wurde, um die laufenden Maßnahmen nicht zu beeinträchtigen. Die genauen Umstände und die Ursache des Feuers sind Gegenstand intensiver Untersuchungen. Sobald neue Informationen vorliegen, berichten wir weiter.

Existenz von Gastronomen in Gefahr – Innenstädte verlieren einen wichtigen Motor

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David Dietz FDP Mainz
David Dietz FDP Mainz

Bis zum 15. November galt es als politisch nahezu sicher, dass die Regelung zur ermäßigten Mehrwertsteuer von 7% für Speisen in Restaurants und Cafés, die zum 31. Dezember 2023 auslaufen sollte, wenigstens um ein Jahr verlängert wird. Die Minderungen waren zur Abmilderung der von der Pandemie besonders betroffenen Branchen gedacht.

Diese Annahme änderte sich jedoch, als das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe über die Rechtmäßigkeit der Übertragung der „Covid-Haushaltsmittel“ in den „Klima- und Transformationsfonds“ (KTF) entschied. Hierzu teilt David Dietz, der Fraktionsvorsitzende der FDP im Mainzer Stadtrat mit:

Eine endgültige Verabschiedung ist im laufenden Jahr nicht mehr zu schaffen

„Der Urteilsspruch aus Karlsruhe erklärte den zweiten Nachtragshaushalt von 2021 als verfassungswidrig, weil dieser gegen die Regelungen der Schuldenbremse verstoße und damit dem KTF die übertragenen Mittel entzog. Der Bundesregierung und der sie tragenden Koalition fehlten damit die entsprechende Summe von 60 Milliarden, um die im Koalitionsvertrag fixierten Vorhaben insbesondere zu Klimaschutzmaßnahmen zu finanzieren. Im Laufe der intensiven Diskussionen der Regierungsspitzen wurde deutlich, dass es sich letztlich um etwa 17 Milliarden handelt, die kompensiert werden müssen. Der Nachtragshaushalt 2023 und der Etat für 2024 waren durch das Urteil massiv betroffen. Eine endgültige Verabschiedung ist im laufenden Jahr nicht mehr zu schaffen.

Neben einer politisch weiter zugespitzten Situation für die Bundes-Ampel ist auch die Verlängerung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes für die Gastro nicht zu halten gewesen. Ein näherer Blick auf diese Entscheidung lohnt sich allemal, weil an dieser Stelle eine meines Erachtens falsche Prioritätensetzung deutlich wird“, so Dietz.

Bürgergeld verursachte 3,4 Milliarden Euro Kosten

Weiter betont er: „Das FDP-geführte Bundesfinanzministerium hatte im September die Steuermindereinnahmen bei einem weiterhin ermäßigten Mehrwertsteuersatz bei etwa 3,4 Milliarden Euro beziffert. Gleichzeitig verursachte das Bürgergeld im ablaufenden Jahr 2023 3,25 Milliarden Euro (bei einem Gesamtbetrag von etwa 25,9 Milliarden) mehr als ursprünglich veranlagt. Auch für 2024 werden mittlerweile Mehrkosten in Höhe von etwa 3,4 Milliarden Euro erwartet. Damit sind für das kommende Haushaltsjahr 27,7 Milliarden Euro für den Posten „Bürgergeld“ geplant.

Interessanterweise ist die berechnete Steigerung des Bürgergelds für die Empfängerinnen und Empfänger  dabei von einer sehr viel höheren Inflationsrate (9,9%) berechnet worden, als jetzt im November konstatiert wurde (3,2%). Von einem Inflationsausgleich kann bei der ungefähr 12%-igen Steigerung kaum mehr gesprochen werden.“

Priorität muss auf Arbeitsplatz- und Unternehmenssicherung liegen

„Die avisierte Kompromisslösung der Bundesregierung kann zumindest an dieser Stelle nicht überzeugen. Die Warnungen des Branchenverbandes DEHOGA und von Zusammenschlüssen wie „Gastro vereint“, die in Mainz aus der Taufe gehoben wurde, um den Food-Influencer Kemal Üres, machen deutlich, dass sich viele Gastronomen um ihre Existenz und die damit verbundenen Arbeitsplätze sorgen. Hinzu kommt, dass die gastronomische Vielfalt ein entscheidender Faktor für attraktive Innenstädte, Ortsteile und auch Dörfer ist. Verschwindet diese Vielfalt ist das auch für die Einzelhändlerinnen und Einzelhändler ein Fatal. Diese wissen nämlich sehr genau, dass die Gastro den Anker Nummer eins für den Besuch in der Innenstadt oder in den Ortskernen darstellt.

Die Priorität der Regierung müsste daher dringend auf der Sicherung von Unternehmen und Arbeitsplätzen und weniger auf der Verwaltung von Arbeitslosigkeit liegen. Bund, Länder und Kommunen knacken im kommenden Jahr fast die Billionen-Euro-Grenze bei den Gesamtsteuereinnahmen. Wenn dann eine Kompensation von 3,4 Milliarden Euro nicht möglich ist, um die vorgenannten Ziele zu sichern und gleichzeitig die Konsumentinnen und Konsumenten nicht weiter zu belasten, dann muss sehr, sehr dringend und grundsätzlich über politische Prioritäten diskutiert werden“, erklärt David Dietz abschließend.

Interview mit David Dietz zur Erhöhung der Mehrwertsteuer:


 

 

Stimmen zur Eröffnung der Salzbachtalbrücke bei Wiesbaden

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Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing hat heute, 18. Dezember, das südliche Brückenbauwerk der Salzbachtalbrücke im Zuge der A66 für den Verkehr freigegeben – gemeinsam mit dem hessischen Verkehrsminister, Tarek Al-Wazir, Anne Rethmann, Geschäftsführerin Finanzen der Autobahn GmbH, und dem Wiesbadener Oberbürgermeister, Gert-Uwe Mende.

Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr:

„Wir brauchen ein gut ausgebautes und leistungsstarkes Streckennetz in unserem Land. Deshalb machen wir Tempo bei der Erhaltung und dem Ausbau von Autobahnen. Die A 66 verbindet den Rheingau-Taunus-Kreis und die beiden Landeshauptstädte Wiesbaden und Mainz mit Frankfurt am Main. Sie ist damit für die Bürger und für die Wirtschaft von großer Bedeutung. Mit der Freigabe des ersten Teils der neuen Salzbachtalbrücke erreichen wir ein wichtiges Etappenziel und entlasten merklich den Verkehr in der Metropolregion Rhein-Main. Wir investieren in den Ersatzneubau rund 225 Millionen Euro und stärken damit das gesamte Rhein-Main-Gebiet.“

Tarek Al-Wazir, Staatsminister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen des Landes Hessen:

„Der Schaden an der Salzbachtalbrücke und die monatelangen Verkehrseinschränkungen in und um Wiesbaden haben schmerzlich vor Augen geführt, in welchem schlechten Zustand Teile unserer Brücken und Straßen sind und wie wichtig es ist, Sanierung und Ersatzbau gegenüber dem Neubau zu priorisieren, damit es nicht zum Verkehrskollaps kommt. Umso mehr freue ich mich, dass alle Beteiligten an einem Strang gezogen haben und die Südbrücke zügig im Zeitplan für den Verkehr freigeben werden kann. Das freut ebenso die von den Umleitungen und Einschränkungen betroffenen Bürgerinnen und Bürger und die heimische hessische Wirtschaft.“

Anne Rethmann, Geschäftsführerin Finanzen der Autobahn GmbH:

„Die Autobahn GmbH hält ihr Versprechen. Nur zwei Jahre nach der Sprengung des alten Bauwerks rollt der Verkehr über die neue Brücke. Das verdanken wir vor allem dem guten Projektmanagement und der gemeinsamen Kraftanstrengung zusammen mit den am Bau beteiligten Firmen. Ich bin davon überzeugt, dass wir auch beim zweiten Teilbauwerk den Zeitplan einhalten werden.“

Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden:

Stimmen zur eröffnung der salzbachtalbrücke bei wiesbaden 6„Ich freue mich nach zweijähriger Bauzeit, dass die Salzbachtalbrücke endlich wieder für den Verkehr freigegeben wird. Das ist ein zentrales Verkehrsprojekt für Wiesbaden und die gesamte Region. Seit der Havarie der Salzbachtalbrücke musste Wiesbaden ein immenses zusätzliches Verkehrsaufkommen verkraften. Die Teilfertigstellung ist daher wichtig, um das innerstädtische Verkehrsnetz endlich vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Die Menschen in unserer Stadt und der Region, aber auch viele Unternehmen haben in den vergangenen zwei Jahren täglich Umwege und Zeitverluste in Kauf nehmen müssen. Wir sind dankbar, dass die für den Neubau zuständige Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes das Projekt „Salzbachtalbrücke“ mit Hochdruck vorangetrieben hat. Die Inbetriebnahme der Südbrücke ist die Voraussetzung für eine spürbare Entlastung des innerstädtischen Straßennetzes. Jetzt warten wir auf die Fertigstellung der Nordbrücke.“

Planmäßig ist mit einem Abschluss des Projektes Mitte 2025 zu rechnen. Die alte Salzbachtalbrücke mit einem Brückenträger je Fahrtrichtung wird dann vollständig durch einen Neubau ersetzt sein. Mit dem Ersatzneubau investiert der Bund rund 225 Millionen Euro in das hochbelastete Verkehrsnetz des Rhein-Main-Gebietes.

Hintergrund:

Mit einem durchschnittlichen täglichen Verkehr (DTV) von rund 80.000 Fahrzeugen verbindet die A66 den Rheingau-Taunus-Kreis sowie die beiden Landeshauptstädte Wiesbaden und Mainz mit Frankfurt am Main. Errichtet wurde die 302 Meter lange Salzbachtalbrücke im Jahre 1963. Am 18.06.2021 erfolgte aufgrund des Versagens eines Rollenlagers am Südbauwerk die Vollsperrung der A66. In der Folge wurden am 06.11.2021 beide Teilbauwerke gesprengt und mit Hochdruck an dem Ersatzneubau gearbeitet. Vor dem Hintergrund der Baukostensteigerungen in den vergangenen Jahren mussten die Kosten für die Gesamtmaßnahme von rund 146 Millionen Euro auf 225 Millionen Euro fortgeschrieben werden. Mit der planmäßigen Fertigstellung der Nordbrücke Mitte 2025 wird der Verkehr auf beiden Brückenhälften wieder zweistreifig über das Salzbachtal geführt.

Herzensaktion: Geschenke-Flut in Riedstadt

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Erneut gab es in der Büchnerstadt Riedstadt und über die Stadtgrenzen hinaus eine überwältigende Hilfsbereitschaft: 292 der 392 berechtigten Kinder und Jugendliche in Riedstadt haben sich an der Wunschbaum-Aktion der Stadt beteiligt. Sie alle haben liebevoll eingepackte Geschenke erhalten, die im Rathaus abgegeben wurden. Personalratsvorsitzende Tanja Demuth und ihr Team hatten gut zu tun, bis alle guten Gaben gezählt und mit der Liste der Wünsche bedürftiger Riedstädter Kinder und Jugendlicher abgeglichen waren.

Herzensaktion: geschenke-flut in riedstadt 7Die Geschenkeflut ist wieder Rekord: Noch nie seit Beginn der Wunschbaum-Aktion vor sieben Jahren gab es so viele Herzenswünsche bedürftiger junger Riedstädter*innen, die allesamt erfüllt wurden. Waren es  im letzten Jahr 256 erfüllte Wünsche, ist die Zahl in diesem Jahr erneut gestiegen. Die schiere Anzahl zeigt, wie groß die Not auch in Riedstadt ist. Umso größer ist die Freude, dass tatsächlich alle die vielen Wünsche erfüllt wurden. „Ich bin zutiefst beeindruckt, dass die Riedstädterinnen und Riedstädter trotz dieser so schwierigen Zeit eine solche Spendenbereitschaft gezeigt haben“, erklärt Bürgermeister Marcus Kretschmann.

Eine gute Woche vor Weihnachten gab es dann leuchtende Augen vor dem Rathaus:

In Anwesenheit des Weihnachtsmannes konnten sich die Kinder und Jugendlichen am Eingang des Trauzimmers ihre Geschenke abholen. Bereits zum achten Mal gab es in Riedstadt eine Wunschbaumaktion. In den ersten vier Jahren stand dabei ein festlich geschmückter Wunschbaum mit den Wunschzetteln der Kinder und Jugendlichen im Rathausfoyer. Im ersten Pandemiejahr wurde eine Online-Version auf der Homepage der Stadt angeboten, 2021 gab es zusätzlich noch eine Wunschbaum-Pinnwand im Rathausfoyer. Seit dem letzten Jahr können sowohl am Wunschbaum im Rathausfoyer, oder dem virtuellen Wunschbaum Herzenswünsche ausgewählt und besorgt werden.

Die Hilfsbereitschaft ging dabei über die Stadtgrenzen hinaus: Auch aus Bensheim und Gernsheim waren hilfsbereite Menschen extra nach Goddelau gefahren, um Geschenke abzugeben. Eine großzügige Unterstützung leistete zudem wieder die Firma Baumann Gärten & Freiräume aus Griesheim, die erneut 30 Geschenke übernommen hatte.

Christin Sauer (Grüne) kandidiert erneut für Hartenberg-Münchfeld

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Die GRÜNEN im Stadtteil Hartenberg/Münchfeld haben Ortsvorsteherin Christin Sauer einstimmig für eine erneute Kandidatur nominiert. Die offizielle Wahlversammlung wird im Januar 2024 zusammen mit der Wahl der Ortsbeiratsliste stattfinden. „Als GRÜNE in HaMü möchten wir, dass unsere Ortsvorsteherin Christin Sauer ihre erfolgreiche Arbeit für unseren Stadtteil weiter fortsetzt.

Christin sauer (grüne) kandidiert erneut für hartenberg-münchfeld 8Mit der Rettung des Biotops Am Heiligenhaus, ihrem Einsatz für die Zukunft der Eissporthalle am Standort, dem vielfältigen Engagement für Vereine und Initiativen und der Wiederbelebung unseres Stadtteilfestes im kommenden Jahr hat sich Christin Sauer um unser Hartenberg/ Münchfeld äußerst verdient gemacht!“, erklärt Ann Kristin Pfeifer, Sprecherin der GRÜNEN HaMü im Ortsbeirat.

Insbesondere während der Corona-Pandemie ist es gelungen, den Zusammenhalt im Stadtteil zu stärken

Die Organisation der umfangreichen Nachbarschaftshilfe mit „HaMü hilft”, die St. Martinsaktion „Dein Licht für HaMü“ als Ersatz für ausgefallene Umzüge, die Weihnachtskartenaktion „HaMü grüßt die Nachbarschaft” 2020 mit den KiTas, Grundschulen, Kirchengemeinden und anderen sozialen Einrichtungen im Stadtteil, die Adventsrallye 2021 für alle Kinder und die „Star Wars-Impfaktion“ in der Ortsverwaltung sind lebhafte Beispiele für Sauers Engagement in dieser Zeit.

„Ich freue mich über das Vertrauen und die Wertschätzung für meine Arbeit als Ortsvorsteherin in den letzten 4,5 Jahren. In dieser Zeit ist unser Stadtteil – nicht zuletzt während der Pandemie – merklich zusammengerückt und noch mehr Menschen haben sich ehrenamtlich für HaMü engagiert. Diese Entwicklung will ich auch in den kommenden fünf Jahren als Ortsvorsteherin vorantreiben“, betont Christin Sauer.