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Modernisierte Jugendherberge eröffnet nach 10-monatiger Bauphase in Mainz

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Nach einer intensiven 10-monatigen Bauphase und einer Investition von 7,0 Millionen Euro erstrahlt die Rhein-Main-Jugendherberge Mainz nun in neuem Glanz. Seit August 2023 empfängt die Jugendherberge wieder Gäste, und am 7. März 2024 wurde die offizielle Eröffnung mit einer feierlichen Zeremonie gefeiert.

Erfolgreiche Modernisierung und Positive Prognosen für 2024

Jacob Geditz, Vorstandsvorsitzender der Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland, zeigt sich zuversichtlich und prognostiziert für das Jahr 2024 einen Übernachtungsrekord von 37.000 Übernachtungen. Dies unterstreicht die Attraktivität der modernisierten Jugendherberge für Gäste aller Altersgruppen. Während der festlichen Eröffnung äußerte sich Karl-Peter Bruch, Präsident der Jugendherbergen, begeistert über die umfassende Modernisierung, die der Jugendherberge in der Landeshauptstadt ein zeitgemäßes und ansprechendes Ambiente verleiht. Bruch betonte die gesellschaftliche Bedeutung der Jugendherbergen für Kinder, Jugendliche, Familien und als außerschulischen Lernort, sowie für die Stärkung der touristischen Infrastruktur.

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Neugestaltet und Zukunftsorientiert

Die Modernisierung umfasste sämtliche Bereiche der Jugendherberge, wobei nicht nur das Innere, sondern auch die Außenanlagen neu gestaltet wurden. Zusätzliche Spielmöglichkeiten wurden geschaffen, um den Aufenthalt für die jungen Gäste noch angenehmer zu gestalten. Die Rhein-Main-Jugendherberge Mainz verfügt nun über 178 Betten, sechs vielseitig nutzbare Veranstaltungsräume, ein Bistro, eine Café-Bar, ein Restaurant sowie eine eigene Kinderspielecke. Das Foyer, die Rezeption, das Restaurant, die Veranstaltungsräume und die Gästezimmer präsentieren sich in einem neuen, modernen und stilvollen Design.

Rhein-Main-Jugendherberge Mainz als eine der modernsten Jugendherbergen Deutschlands nach umfassender Modernisierung

Jacob Geditz, Vorstandsvorsitzender, unterstreicht stolz: „Nach der Modernisierung zählt die Rhein-Main-Jugendherberge Mainz nun zu den modernsten Jugendherbergen Deutschlands.“ Die Einrichtung ist bereit, ihre Gäste in einem zeitgemäßen Ambiente zu empfangen und ihnen einen unvergesslichen Aufenthalt zu bieten.

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Warnung: Das steckte hinter dem Facebook und Instagram Ausfall

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Facebook und Instagram Icon
Facebook und Instagram

In jüngster Zeit sehen sich Nutzer von Facebook und Instagram mit einer beunruhigenden Welle von Konto-Hacks konfrontiert, die zu einer Übernahme ihrer Profile durch Unbefugte führt. Dieser Trend hat nicht nur zu einem Vertrauensverlust in die Sicherheit dieser Plattformen geführt, sondern auch den Druck auf Meta, den Mutterkonzern hinter diesen sozialen Netzwerken, erhöht, wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

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Die Auswirkungen solcher Hacks können gravierend sein

Abgesehen vom unerlaubten Zugriff auf private Fotos und Konversationen sind viele Betroffene auch finanziellen Schäden ausgesetzt. Insbesondere jene, die ihre Profile für geschäftliche Zwecke nutzen und sogar Kreditkarteninformationen hinterlegt haben, stehen vor großen Risiken. Hacker nutzen diese gestohlenen Zugänge nicht nur, um in private Informationen einzudringen, sondern auch, um kostenpflichtige Werbung zu schalten, nicht existierende Produkte zu verkaufen oder sich als eine bekannte Person in Not auszugeben, um Geld von Kontakten der Opfer zu erschleichen.

In einem kürzlich aufgedeckten Sicherheitsvorfall waren etwa 14 Millionen Facebook-Nutzer von einem Datenabgriff betroffen, bei dem Angreifer unter anderem Informationen über die letzten Standorte und Suchanfragen der Nutzer erlangten. Diese Betroffenen stehen vor der unangenehmen Tatsache, dass sie gegen die bereits erfolgte Datenentwendung wenig unternehmen können. Für eine weitere Million Nutzer, deren Daten nicht betroffen waren, besteht kein unmittelbarer Handlungsbedarf.

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Meta lockte Nutzer aus

Interessanterweise erfordert dieser spezielle Angriff kein Ändern des Passworts durch die betroffenen Nutzer, da die Angreifer sich Zugang über digitale Schlüssel verschafften. Allerdings führte Facebook als Vorsichtsmaßnahme eine Abmeldung von fast 90 Millionen Nutzern durch. Dies kann dazu führen, dass einige Mitglieder Schwierigkeiten haben, sich erneut anzumelden.

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Ford führt weltweit im „Lead the Charge“-Report für nachhaltige Lieferketten

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Nachdem Ford im vergangenen Jahr den zweiten Platz belegte, hat sich das Unternehmen in sämtlichen Wertungsbereichen verbessert und sich somit an die Spitze der Gesamtwertung gesetzt. Die renommierte „Lead the Charge“-Studie, die sich besonders auf die Lieferketten der Hersteller konzentriert, hat Ford in der aktuellen Ausgabe als führenden globalen Automobilhersteller ausgezeichnet. Das Bündnis, bestehend aus Klima-, Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen, bewertet jährlich die Bemühungen der wichtigsten Akteure der Automobilbranche, faire und nachhaltige Lieferketten zu etablieren.

Ford setzt neue Maßstäbe

Im Vergleich zum Vorjahr konnte Ford seine Position in allen Bereichen verbessern und damit die Wirkung seiner kontinuierlichen Investitionen in eine nachhaltige und verantwortungsvolle globale Lieferkette eindrucksvoll unterstreichen. Neben dem ersten Platz in der Gesamtwertung hat Ford auch in verschiedenen Einzelkategorien des diesjährigen „Lead the Charge“-Rankings die Spitzenposition erreicht, insbesondere in solchen, die das Engagement der Unternehmen für den Schutz der Menschenrechte bewerten.

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Klimaneutralität und verantwortungsvolle Lieferketten im Fokus

Bob Holycross, Vizepräsident der Ford Motor Company und zuständig für Nachhaltigkeit, Umwelt und Sicherheit, betont: „Wir treiben unser Engagement für eine klimaneutrale Zukunft weiter voran – dabei spielt auch unsere Lieferkette eine entscheidende Rolle. Es ist eine große Ehre für uns, dass uns ‚Lead the Charge‘ in diesem Bereich als führenden internationalen Automobilhersteller auszeichnet. Das Bündnis würdigt damit unsere Bemühungen um Lieferketten, die für die Menschen und den Planeten gleichermaßen gut sind und das Ziel von Ford widerspiegeln, zum Aufbau einer besseren Welt beizutragen.“

Faire Lieferketten und Menschenrechte

Die jährliche „Lead the Charge“-Initiative hat das Ziel, das öffentliche Bewusstsein für die Definition eines umweltfreundlichen Autos zu schärfen. Dabei stehen nicht nur die Emissionen während der Fahrt im Fokus, sondern auch gerechte, fossilfreie und nachhaltige Lieferketten. Die Untersuchung ist in die Themenbereiche „Klima und Umwelt“ sowie „Menschenrechte und verantwortungsvolle Beschaffung“ unterteilt. Die Bewertung erfolgt anhand offizieller, öffentlich zugänglicher Berichte sowie Ergebnissen von Audits und Zertifizierungen durch unabhängige Dritte, was die Bedeutung von Transparenz im Lieferketten-Management unterstreicht.

Mit der Initiative „The Road to Better“ bekräftigt Ford sein Bekenntnis zu einer nachhaltigen, gerechten und inklusiven Mobilität der Zukunft, in der jeder Mensch sich frei bewegen und seinen Zielen nachgehen kann.

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Raubüberfall in Mainz: Bundespolizei nimmt mutmaßliche Täter fest

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Festnahme Symbolbild
Symbolbild Festnahme

In den frühen Morgenstunden des 7. März 2024 suchte ein 49-jähriger Bulgare um 02:15 Uhr das Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof in Mainz auf, um von einem Raubüberfall zu berichten. Der Mann war Opfer einer gewaltsamen Attacke durch eine dreiköpfige Männergruppe geworden, bestehend aus zwei 30- und 37-jährigen Bulgaren sowie einem 44-jährigen Litauer.

Bundespolizisten leisten Erste-Hilfe

Die Bundespolizisten leisteten dem verletzten Mann zunächst Erste Hilfe, da er stark aus einer Kopfwunde blutete, und verständigten einen Rettungswagen. Die Attacke hatte zu einer Platzwunde über dem linken Auge des Opfers geführt, und die Täter hatten sein Smartphone entwendet, bevor sie die Flucht ergriffen.

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Verdächtige nach zügiger Nahbereichsfahndung festgenommen

Durch eine zügige Nahbereichsfahndung konnten die mutmaßlichen Täter im Hauptbahnhof Mainz lokalisiert und vorläufig festgenommen werden. Einer der Verdächtigen trug das gestohlene Telefon in seiner Jackentasche und wies darüber hinaus Blutspuren sowie Verletzungen an seiner Hand auf. Zwei der Männer, einschließlich des Opfers, waren zum Zeitpunkt der Festnahme stark alkoholisiert. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme für den mutmaßlichen Haupttäter an. Der verletzte 49-Jährige wurde zur medizinischen Versorgung in die Uniklinik Mainz verbracht und erhielt sein Smartphone im Anschluss zurück. Aufgrund der Alkoholisierung der Beschuldigten konnte keine sofortige Vernehmung erfolgen.

Die drei Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen. Die Untersuchungen zu diesem Vorfall sind weiterhin im Gange.

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Erfolgreiche Digitalisierung im Gesundheitswesen

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Symbolbild Krankenkasse | Foto: Pixabay/blickpixel

Seit Anfang des Jahres sind Arztpraxen dazu verpflichtet, für verschreibungspflichtige Medikamente elektronische Rezepte (E-Rezepte) auszustellen. Eine aktuelle Befragung von Deloitte offenbart, dass dieser Schritt zur weiteren Digitalisierung des Gesundheitswesens von den Patientinnen und Patienten positiv aufgenommen wird. Die Auswertung ergab, dass 86 Prozent der Befragten zufrieden mit der Art und Weise sind, wie ihre E-Rezepte in der Praxis ausgestellt und in der Apotheke eingelöst wurden.

Positive Resonanz bei der Einlösung von E-Rezepten

Insbesondere erfreulich ist, dass die Verschreibung in den meisten Fällen reibungslos verlief. Laut der Umfrage hatten 64 Prozent der Befragten keinerlei Probleme bei der Einlösung ihrer Rezepte. Ibo Teuber, Partner bei Deloitte und im Gesundheitssektor tätig, betont die Bedeutung dieser positiven Entwicklung: „Diese erfreulichen Nachrichten sind ein wichtiger Beitrag zur dringend notwendigen Digitalisierung des Gesundheitswesens, insbesondere da die Akzeptanz für elektronische Rezepte sogar unter älteren Menschen groß ist.“ Tatsächlich gaben 84 Prozent der über 65-Jährigen an, mit der Einlösung ihrer E-Rezepte zufrieden zu sein.

Digitale Wege der Einlösung

Allerdings verlief nicht in allen Fällen die Ausstellung der E-Rezepte reibungslos. Bei 20 Prozent der Befragten lag das Rezept in der Apotheke nicht vor, beispielsweise aufgrund von Übertragungsfehlern oder fehlenden digitalen Unterschriften. Bei 17 Prozent konnte die Arztpraxis das Rezept nicht ausstellen. Die Mehrheit der Befragten (65%) nutzte die elektronische Gesundheitskarte der Krankenkassen als bevorzugtes Mittel zur Einlösung der E-Rezepte. Ibo Teuber kommentiert: „Dieser weit verbreitete Einlöseweg hat sicherlich zur Zufriedenheit beigetragen, da die Versicherten mit der Gesundheitskarte bereits sehr vertraut sind.“ Lediglich 19 Prozent der Befragten nutzen eine entsprechende E-Rezept-App auf ihrem Smartphone, während 16 Prozent die alternative Option eines QR-Codes auf Papier bevorzugten.

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Hoffnungen und Sorgen im Kontext künstlicher Intelligenz (KI)

Die Befragung zeigte auch, dass viele Menschen sich von der Integration künstlicher Intelligenz (KI) in die Medizin eine stärkere Fokussierung auf die Patienten erhoffen. Die Unterstützung von Ärzten bei der Auswahl der optimalen Therapie (50%) und effizientere Abläufe für mehr Zeit für Patienten (47%) stehen dabei im Fokus. Allerdings werden mit diesen Hoffnungen auch Sorgen verknüpft. 43 Prozent der Befragten befürchten Cyber-Risiken und Datenverluste bei KI-Einsatz in Arztpraxen oder Kliniken. Intransparente Entscheidungen (36%) und eine weniger optimale Behandlung (35%) sind ebenfalls weit verbreitete Bedenken. Interessanterweise zeigt die Umfrage, dass für knapp jeden Zweiten (46%) die Bedeutung von KI so groß ist, dass sie die Arztwahl davon abhängig machen würden. 25 Prozent würden zu einem anderen Arzt wechseln, wenn dieser KI einsetzt. Hingegen würden 21 Prozent von der Technologie eher abgeschreckt und erwägen, ihren aktuellen Arzt zu verlassen. Für die restlichen 54 Prozent spielt künstliche Intelligenz keine Rolle bei der Auswahl des Leistungserbringers.

Überwiegende Chancen für Verbraucher

Insgesamt überwiegen für die Verbraucher die Chancen: 61 Prozent der 1.000 Befragten sehen die Nutzung von künstlicher Intelligenz in der Medizin grundsätzlich eher als Chance. Nur 26 Prozent betrachten die Technologie als Risiko. Die repräsentative Stichprobe von 1000 Verbraucherinnen und Verbrauchern für diese Befragung wurde sorgfältig ausgewählt. Über die Hälfte von ihnen hatte zum Zeitpunkt der Befragung bereits ein E-Rezept eingelöst. Der Anteil der gesetzlich Versicherten unter allen Befragten liegt bei 88 Prozent, ähnlich wie in der Gesamtbevölkerung. Die Erhebung fand im Februar 2024 statt.

Über Deloitte

Deloitte bezeichnet eine oder mehrere der deutschen Mitgliedsfirmen von Deloitte Touche Tohmatsu Limited („DTTL“), eine „private company limited by guarantee“ (Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach britischem Recht), deren Mitgliedsunternehmen und ihre jeweiligen Tochtergesellschaften Rechtsträger dieser Unternehmen sind. DTTL und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sind rechtlich selbstständig und unabhängig. DTTL (auch „Deloitte Global“ genannt) erbringt selbst keine Leistungen gegenüber Mandanten.

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Südhessen: Polizei verhindert Sprengung in Mörfelden-Walldorf

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Polizei Hessen - Main-Taunus-Kreis
Polizei Hessen

Eine aufmerksame Polizeistreife der Polizeistation Mörfelden-Walldorf hat in der Nacht zum Freitag (8. März 2024) um kurz vor 3.00 Uhr, vermutlich die Sprengung eines Geldautomaten in der Jourdanallee verhindert.

Die Beamten wurden auf einen dunklen BMW mit ausländischen Kennzeichen aufmerksam und beabsichtigten das Fahrzeug und die Insassen einer Kontrolle zu unterziehen.

Der Fahrer flüchtete

Der Fahrer gab Gas und die Streife verlor das Auto nach kurzer Verfolgung aus den Augen. Eine anschließende Fahndung verlief ergebnislos.

Im Bereich des ursprünglichen Kontrollorts wurde bei den folgenden Ermittlungen festgestellt, dass sich auf dem Gehweg vor dem Bankgebäude in der Jourdanallee im Stadtteil Walldorf unter anderem mehrere Meter lange, ausgerollte Kabel befanden. Die Polizei geht nach derzeitigem Ermittlungsstand davon aus, dass die Flüchtigen dort den Geldautomat sprengen wollten. Die Ermittlungen dauern an.

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JP Performance stellt Werkstattbetrieb ein

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In einer Mitteilung hat Jean Pierre Krämer, der Kopf hinter dem erfolgreichen Automobil-Unternehmen JP Performance, in einem Livestream mit dem bekannten Streamer MontanaBlack bekannt gegeben, dass der Werkstattbetrieb des Unternehmens eingestellt wird. Diese Entscheidung, die viele Fans und Kunden unerwartet trifft, ist laut Krämer auf Personalmangel und die Fokussierung auf zahlreiche eigene Projekte zurückzuführen.

Nur 1 Prozent vom Umsatz

JP Performance, ein Name, der in der Automobilbranche für Innovation, Leidenschaft und Qualität steht, sieht sich gezwungen, einen wesentlichen Teil seines Betriebs aufzugeben. Jean Pierre Krämer, besser bekannt als JP, erläuterte im Stream, dass der Werkstattbetrieb nur einen geringen Teil, nämlich 1 Prozent, zum Gesamtumsatz des Unternehmens beiträgt. Angesichts des geringen Umsatzanteils und der aktuellen Herausforderungen erscheint die Entscheidung, den Fokus zu verschieben, aus betriebswirtschaftlicher Sicht nachvollziehbar.

Die Ankündigung kam für viele unerwartet, insbesondere für die treue Fangemeinde von JP Performance, die das Unternehmen nicht nur für seine hochwertigen Fahrzeugmodifikationen, sondern auch für die Persönlichkeit und das Fachwissen von JP selbst schätzt. Die Werkstatt war ein zentraler Bestandteil des Unternehmens und bot Kunden die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge von einem der renommiertesten Experten in der Branche anpassen zu lassen.

Das Video mit MontanaBlack bei JP Performance

Nachrichten Bad Kreuznach: Neue Bäume für ein besseres Klima im Stadtgebiet

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Foto (v.l.): Hans Sifft, fachliche Leitung Grün- und Freiflächen des Stadtbauamts, OB Emanuel Letz, sowie Mitarbeiter des Bauhofs, die am Busbahnhof einen „Klimabaum“ pflanzen. Foto: Isabel Gemperlein

In den vergangenen Jahren zeigte es sich immer mehr, dass manche alteingesessenen Baumarten den steigenden Temperaturen, geringerem Niederschlag und Extremwetterereignissen nicht gewachsen sind. An ihre Stelle können robustere Arten treten.

Die Stadt Bad Kreuznach pflanzt daher seit November rund 90 neue „Klimabäume“ im Stadtgebiet. Ausgewählt wurden widerstandsfähige Arten wie Feldahorn, Spitzahorn (in verschiedenen Sorten), Zürgelbaum, Hopfenbuche und Pupur-Erle.

Klimabäume sind besonders robuste Baumarten

„Die Pflanzung von neuen Klimabäumen in Bad Kreuznach ist nicht nur eine Reaktion auf den Klimawandel, sondern ein aktiver Beitrag unserer Stadt zur Bewahrung unserer Umwelt und zur Verschönerung unseres Stadtbilds“, sagt Oberbürgermeister Emanuel Letz, der sich für die engagierte Arbeit des Stadtbauamts und des Bauhofes bedankt. „Auch die Bürgerinnen und Bürger können bei der Pflege unserer Stadtbäume mithelfen – wir freuen uns immer über engagierte Baumpatinnen und Baumpaten.“

Klimabäume sind besonders robuste Baumarten, die starken Frost, Trockenheit und Hitze gut ertragen oder sich gegenüber Wetterextremen wie Stürmen oder stark schwankenden Temperaturen unempfindlich zeigen. In der Stadt ist zusätzlich wichtig, dass die Bäume „stadtklimatauglich“ sind. Das bedeutet: Sie müssen je nach Standort ebenfalls mit höherer Luftverschmutzung, oft kleinem Wurzelraum mit geringen Humusgehalten, begrenzter Sonneneinstrahlung und teils hohen Salzkonzentrationen im Boden durch den Winterdienst zurechtkommen.

Standort und Pflege spielen eine wichtige Rolle

Aber auch Klimabäume brauchen baumtaugliche Lebensbedingungen. Daher rückt die Stadt Bad Kreuznach neben der Auswahl von geeigneten, standortgerechten Baumarten auch den Standort selbst verstärkt ins Blickfeld. Die Bäume werden von eigenen Fachkräften des Bauhofs gepflanzt. Dabei wird auf ausreichen Bodenlockerung und ein gutes Baumsubstrat geachtet. Für die optimale Ausgestaltung der Standorte sind in den vergangenen Jahren fachliche Anforderungen formuliert worden.

Wichtig ist auch, dass die Jungbäume nach der Pflanzung auch ausreichend Wasser erhalten. Ein spezieller Gießtrupp versorgt sie daher die ersten drei Jahre mit bis zu 150 Litern Wassern pro Woche. Schließlich hängt die Auswahl der Bäume auch von den Bodenverhältnissen und vom Platzangebot ab. Es wird dabei auch versucht eine möglichst große Artenvielfalt zu erreichen.

An diesen Standorten wurden bzw. werden die Klimabäume gepflanzt: neue Feuerwache Planig, Dürerstraße, Rüdesheimer Straße, Hofgartenstraße, Grundschule Dr. Martin-Luther-King, Robert-Touzet-Straße, Ringstraße, Hackenheimer Straße, Lina-Hilger-Straße, Spielplatz Burgfried und Jahngasse, Europaplatz.

Baumpaten gesucht: Wer einen Baum, zum Beispiel in seiner Nachbarschaft mitpflegen möchten, kann sich gerne melden bei Hans Sifft, Abteilung Tiefbau und Grünflächen, E-Mail hans.sifft@bad-kreuznach.de, Telefon 0671/800-755.

Sozialer Wohnungsbau in der Stadt Alzey

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Verkaufsoffener Sonntag in Alzey
Alzey

Die Alzeyer Baugesellschaft (ABG) nimmt ein bedeutendes Projekt in Angriff, um dem wachsenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in der Stadt zu begegnen. Auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei in der Mainzer Straße entstehen in Kürze zwei neue Gebäudekomplexe, die insgesamt 28 sozial geförderte Wohnungen umfassen werden. Die ersten Schritte zur Realisierung dieses Projekts wurden bereits eingeleitet.

Der Ausschuss für Zentrale Dienste und Finanzen (ZDF) hat in seiner jüngsten Sitzung, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, dem Verkauf des rund 2.840 Quadratmeter großen Grundstücks zugestimmt. Die vorbereitenden Arbeiten auf dem Gelände haben schon begonnen und umfassen die Entfernung der bestehenden Bepflanzungen sowie den bevorstehenden Abriss der dortigen Gebäudestrukturen.

Volker Riedel, Geschäftsführer der ABG, zeigt sich erfreut über den erfolgreichen Abschluss des Grundstückskaufs:

„Das Gelände der alten Stadtgärtnerei bietet uns eine ausgezeichnete Gelegenheit, in naher Zukunft dringend benötigten und erschwinglichen Wohnraum zu schaffen.“ Dieses Vorhaben schließt sich an das vorherige Großprojekt in der Nibelungenstraße/Ecke Gernotstraße an und markiert einen weiteren wichtigen Schritt für die ABG, um auf den kontinuierlichen Bedarf an Wohnraum in Alzey zu reagieren.

Auch der Bürgermeister der Stadt, Steffen Jung, unterstützt das Engagement der ABG, das Tochterunternehmen der Stadt, und unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die kommunale Wohnraumversorgung: „Die langanhaltend hohe Nachfrage nach Wohnungen der ABG bestätigt den Bedarf, den wir mit dem neuen Bauvorhaben adressieren.“

Während die Planungsphase für die neuen Wohnungen in vollem Gange ist, arbeitet die ABG eng mit Architekten, dem Aufsichtsrat und den Genehmigungsbehörden zusammen, um einen reibungslosen Baubeginn und die fristgerechte Fertigstellung des Projekts zu gewährleisten.

Rheinland-Pfalz: Reform der Notfall- und Rettungsmedizin

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Notarzt
Notarzt

In einer gemeinsamen Pressekonferenz im Rahmen des Deutschen Interdisziplinären Notfallmedizin Kongresses (DINK) haben Experten aus dem Bereich Notfallmedizin und Rettungswesen und der Innenminister von Rheinland-Pfalz, Michael Ebling, den dringenden Reformbedarf in diesen Bereichen betont.

Notfall- und Rettungsmedizin stehen deutschlandweit vor der Herausforderung, den steigenden Anforderungen gerecht zu werden und auch in Zukunft eine effiziente, hochwertige Versorgung zu gewährleisten.

Gesundheitskompetenz der Bevölkerung stärken

„Die Zeit drängt. Reformvorschläge liegen ausreichend vor. Es fehlt die Umsetzung“, machte Prof. Dr. Jörg Christian Brokmann, Leiter der Zentralen Notaufnahme am Universitätsklinikum Aachen und stellvertretender Sprecher der Sektion Notfall in der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI), in der Pressekonferenz deutlich. Das deutsche Gesundheitssystem sei nicht mehr zeitgemäß und den Erfordernissen entsprechend. „Präventiv, digital und ambulant müssen vor stationär kommen, und zwar in genau dieser Reihenfolge“, stellte er klar. Dabei gehe es auch darum, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu stärken, um die Strukturen zu entlasten und Notfälle zu vermeiden, und um einen gesellschaftlichen Diskurs über die Frage, was notwendig und was „eine nicht bezahlbare Vollversorgungsmentalität“ sei.

Entsprechend stand der DINK einmal mehr unter dem Motto „Gemeinsam stark“. Denn Multiprofessionalität, Interdisziplinarität und Teamgeist seien nicht nur grundlegende Eigenschaften, die mit der Notfallmedizin und dem Rettungsdienst verbunden werden, sondern müssten auch zentrale Elemente der Reformbestrebungen sein.

Es geht nur gemeinsam

Das unterstrich auch Dr. David Häske, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Zentrums für öffentliches Gesundheitswesen und Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Tübingen. Es brauche ein ganzheitliches Verständnis. „Um die ganze Schlagkraft der Notfallversorgung zu nutzen und eine effektive sowie sichere Patientenversorgung zu gewährleisten, müssen wir uns interprofessionell fragen: Wer kann es? Und diese Frage erfordert eine gemeinsame Antwort.“ Dabei sei ein Spagat nötig: „Wir müssen uns darauf konzentrieren, die Kernaufgaben des Rettungsdienstes und der Notaufnahmen zu stärken, indem wir die Kompetenzen von Notfallpflegekräften, Notfallsanitätern und Ärzten weiterentwickeln. Gleichzeitig müssen wir uns als Teil eines größeren Gesundheitssystems verstehen, das nur durch unsere gemeinsamen Anstrengungen verbessert werden kann.“

Rheinland-Pfalz hat sich bereits auf den Weg gemacht und in den vergangenen Jahren viele Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Notfallversorgung ergriffen. „Unser Ziel ist es, den Rettungsdienst zukunftsfest aufzustellen und uns ständig weiterzuentwickeln. Leitstellentechnik ist bereits vereinheitlicht, um größere Einsätze gemeinsam steuern zu können. Digitale Möglichkeiten wie die Mobile Elektronische Einsatzerfassung erleichtern die Vernetzung, damit die Daten schnell dort sind, wo sie gebraucht werden. Ganz zentral ist uns dabei, dass wir nicht nur Regeln aufstellen, sondern auch die reale Situation messen. So können wir inzwischen sogar simulieren, welche Vorteile eine neue Rettungswache konkret für die Notfallrettung vor Ort hätte. Diese Informationen der Versorgungsplanung helfen den zuständigen Rettungsdienstbehörden bei den Landkreisen, um Entscheidungen zu treffen. Jüngstes Beispiel der hilfreichen Vereinheitlichung im Sinne der Patientinnen und Patienten ist die einheitliche Medikamentenausstattung der Rettungswagen, die in der vergangenen Woche festgelegt wurde“, stellte Innenminister Michael Ebling die Situation in Rheinland-Pfalz dar.

Plattform für Austausch von Ideen und Lösungsansätzen

Der Deutsche Interdisziplinäre Notfallmedizin Kongress bietet allen Beteiligten eine einzigartige Plattform für den Austausch von Ideen, Best Practices und Lösungsansätzen zu diesem Thema. Von interaktiven Workshops über Fachvorträge bis hin zu Podiumsdiskussionen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei Tage lang Gelegenheit, sich aktiv an der Gestaltung der Zukunft der Notfallmedizin zu beteiligen.

Im Rahmen des Kongresses wurde auch der Deutsche Preis für Notfallmedizin verliehen, der in diesem Jahr an Prof. Dr. Christian K. Lackner ging. Als Vorstandsvorsitzender der Claus-Enneker-Stiftung lädt er Entscheiderinnen und Entscheider aus Bund- und Landesministerien sowie aus allen relevanten Rettungs- und Notfallbereichen regelmäßig zu Think-Tank-Veranstaltungen und Entscheidertreffen ein. In der Pressekonferenz machte er deutlich: „Die Notfallmedizin/Akutmedizin muss sektorenübergreifend geplant und organisiert werden. Bei den schweren Notfällen sind es Netzwerke (Traumanetzwerke, Herzinfarkt und Schlaganfallnetzwerke) mit klar definierten Qualitäten (Zeitintervalle/ Qualifikationen der Zielkliniken/ Aufgabenverteilung etc.). Bei den leichteren Akutfällen müssen wir im Auge behalten, dass es für die Flächendeckung zukünftig auch Anlaufstellen für die Bürger unterhalb der G-BA-Kriterien gibt, aufsuchende Dienste und sektoren-übergreifende Kooperationen mit den Bereitschaftspraxen der kassenärztlichen Vereinigungen“.

Der DINK wird alljährlich unter dem Dach der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) sowie dem Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) veranstaltet und findet 2024 zum 15. Mal statt. Er vereint rund 1500 Beschäftigte aus Notfallmedizin, Rettungsdienst, aber auch aus Leitstellen und aus der Notfallpflege. Die Koblenzer Rhein-Mosel-Halle war bereits zum wiederholten Male Veranstaltungsort. Prof. Dr. Jörg Christian Brokmann und Dr. David Häske zählen zu den Organisatoren des Kongresses.

„Zappewichtel“ sind Ehrenamtler der Monats

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Ehrenamtliches Engagement in Deutschland: 36 % der Bevölkerung aktiv | Foto: Pixabay.com

Die Ehrenamtsgruppe „Zappewichtel“ aus Spiesheim ist von Landrat Heiko Sippel als „Ehrenamt des Monats Februar 2024“ ausgezeichnet worden. In der Sängerhalle in Spiesheim überreichte der Kreischef den zehn Männern die Urkunde, eine Spende sowie die „Ehrenamt des Monats“-Anstecknadeln.

2500 Arbeitsstunden seit Gründung

„In den fast elf Jahren – seit der Gründung im September 2013 – haben unsere Zappewichtel ungefähr 2.500 Arbeitsstunden für Spiesheim geleistet. Ich freue mich sehr, dass dieses großartige Engagement mit dem Ehrenamt des Monats gewürdigt wird“, sagt Ortsbürgermeister Hans-Philipp Schmitt, der zusammen mit Kreistagsmitglied Heribert Erbes die Zappewichtel für das Prädikat „Ehrenamt des Monats“ vorgeschlagen hatte.

Bereits am Ortseingang von Spiesheim, wenn man aus Richtung Albig kommt, kann man eines der vielen Zappewichtelprojekte bewundern. Hier haben die ehrenamtlichen Mitglieder 2017 den Pflanzenhang an der Raiffeisenhalle in neuem Glanz erstrahlen lassen. Sie haben den Bewuchs entfernt, die Fläche gerodet, ein Fundament für Skulpturen erstellt, Bruchsteine am Mauerrand eingesetzt, Lavendel und Storchenschnabel gepflanzt und die neue Mauer am unteren Ende des Hanges mit Polygonalplatten verklebt. Das Engagement der Gruppe zeigt sich in der gesamten Ortsgemeinde. Von Pflasterarbeiten des Kerbeplatzes, der Instandsetzung von Spielgeräten auf dem Kinderspielplatz bis hin zur Beschilderung des historischen Ortsrundgangs – die Zappewichtel haben viel geleistet, trotz einer Corona-bedingten Pause in den Jahren 2020 bis 2022.

Vorbild für alle

„Es ist beeindruckend, wie viel Sie für Spiesheim getan haben und weiterhin tun. Eine Dorfgemeinschaft wächst durch dieses vorbildhafte Engagement zusammen. Ihre kontinuierliche Arbeit hat Spiesheim nachhaltig geprägt und verschönert. Ihr Einsatz ist ein Vorbild für uns alle“, betonte Landrat Heiko Sippel beim Überreichen der Urkunde. Markus Conrad, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wörrstadt, schloss sich den lobenden Worten des Landrates an und dankte den Zappewichteln für ihren Einsatz.

Das Prädikat „Ehrenamt des Monats“ wird seit Januar 2023 an Vereine, Initiativen oder einzelne Ehrenamtliche durch den Landrat verliehen. Die Auszeichnung ist eine Wertschätzung für das besondere Engagement der ehrenamtlich Tätigen. Gleichzeitig sollen Vereine und Ehrenamtliche auf diesem Weg auch der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Anstieg der Straftaten in Mainz – Kriminalstatistik der Polizei

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Auseinandersetzung in Mainz-Mombach
Polizei Mainz

Im Jahr 2023 erfasste das Polizeipräsidium (PP) Mainz 47.467 Straftaten in der Polizeilichen Kriminalstatistik, dies sind 6,4 % mehr als im Vorjahr (+ 2.874 Fälle). Im Zuständigkeitsgebiet des PP Mainz leben über 850.000 Einwohner, es umfasst die Landeshauptstadt Mainz, die Stadt Worms, die Landkreise Alzey-Worms, Mainz-Bingen und Bad Kreuznach, Teile des Donnersbergkreises und des Landkreises Birkenfeld.

Die Häufigkeitszahl (Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner) erhöhte sich um 5,2 % auf 5.563. Die Aufklärungsquote (AQ) sank um 0,9 % auf 61,3 %. Angesichts der Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund der Corona-Pandemie ist ein Langzeitvergleich der Statistik nur bedingt möglich.

Aufklärungsquote bei Tötungsdelikten liegt bei 100 %

Im Berichtszeitraum 2023 liegen im PP Mainz in allen einzelnen Straftatenobergruppen, außer den Tötungsdelikten, Anstiege vor. Die Gesamtzahl der Straftaten gegen das Leben ist im Präsidialbereich um sieben Fälle auf 14 (davon 10 Versuche) gesunken. Die AQ stieg auf 100%. Die Fallanzahl setzt sich aus acht Fällen des Totschlags, drei Morddelikten, zwei Fällen der fahrlässigen Tötung sowie einem Schwangerschaftsabbruch zusammen.

Die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung lagen mit 1.210 Fällen (9,3 %) über dem Vorjahreswert. Die AQ sank auf 86 %. Die im Langzeitvergleich immer noch sehr hohe Fallzahl der Verbreitung, Erwerb, Besitz oder Herstellung von Kinderpornographie ist mehrheitlich -wie im Vorjahr- auf den signifikanten Anstieg der sogenannten NCMEC-Verfahren zurückzuführen (National Center for Missing & Exploited Children). Der Deliktsbereich der Vergewaltigungen blieb mit 138 Fällen beinahe identisch. Das PP Mainz konnte insgesamt 87,7 % der Taten aufklären.

Nach einem Rückgang der Fallzahlen der Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit im Zeitraum 2018 – 2021, stieg diese in den vergangenen zwei Jahren, im Jahr 2023 um 410 Fälle beziehungsweise 5,4 % auf 8.068 Fälle.

Mehr Diebstähle verzeichnet

Diebstahlsdelikte ohne erschwerende Umstände verzeichnen einen Anstieg um 8,1 % auf 9.206 Fälle. Die aktuellen Fallzahlen entsprechen annährend den Werten vor der Corona-Pandemie. Der Anstieg ist größtenteils auf eine Steigerung im Bereich des Ladendiebstahls um 24,7 % beziehungsweise um 608 Fälle zurückzuführen.

Diebstahlsdelikte unter erschwerenden Umständen stiegen präsidialweit um 10,1 % auf 4.432 Fälle. Die Fallzahlen befinden sich in der Langzeitbetrachtung auf einem niedrigen Stand. Im Bereich des Wohnungseinbruchsdiebstahls erfolgte, nach dem Langzeitminimum aus dem Jahr 2021, in den letzten beiden Jahren ein leichter Anstieg auf nun insgesamt 442 Fälle im Jahr 2023.

Die Fallzahlen der Vermögens- und Fälschungsdelikte im PP Mainz stiegen nach einem Abwärtstrend der letzten Jahre um 9,3 % auf 9.395 Fälle an. Die AQ sank auf 65,5 %. Ursächlich für den Anstieg waren vordergründig gestiegene Fallzahlen der Beförderungserschleichung um 36,9 % bzw. 583 Fälle.

Im Bereich des sonstigen Betruges, unter den der Call-Center-Betrug zu subsumieren ist, verzeichnete sich ein geringer Anstieg um 4,6 % auf 2.078 Fälle.

Die Fallzahlen der sonstigen Straftatbestände stiegen nach einem Langzeitminimum im Vorjahr leicht um 3,3 % auf 10.348 Fälle an. Hierunter sind beispielsweise Sachbeschädigungen oder Beleidigungen zu subsumieren.

Mainz: Gefährlicher Feuerwehreinsatz in Mehrfamilienhaus

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Am 7. März 2024, am Donnerstagmittag, ereignete sich in der Mainzer Neustadt ein gefährlicher Vorfall während Bauarbeiten in einem Mehrfamilienhaus. Im Anschluss mussten Polizei und Feuerwehr tätig werden. BYC-News Mainz war vor Ort.

Schnelle Einsatzreaktion nach Notruf von Bauarbeitern

Die Alarmierung erfolgte um 12:30 Uhr, nachdem die Bauarbeiter den Vorfall über die Notrufnummer 112 meldeten. Daraufhin eilten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr sowie Rettungsdienste und Polizei zum Lessingplatz, um die Lage zu bewältigen. Die Feuerwehr konnte das ausströmende Gas im vierten Obergeschoss des Gebäudes lokalisieren, wo es deutlich hörbar austrat.

Gezielte Eindämmung einer Gasleckage durch die Feuerwehr

Umgehende Maßnahmen wurden eingeleitet, um die Gaszufuhr zum Wohnhaus zu unterbinden und die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten. Feuerwehrleute brachen eine Tür im Keller auf, um den Gaszugang abzustellen, während andere Teams unter schwerem Atemschutz das betroffene Stockwerk untersuchten.

Kritische Evakuierung und Entschärfung der Explosionsgefahr

Die Situation war besonders heikel, da die Messgeräte der Feuerwehr eine erhöhte Explosionsgefahr anzeigten. Dies erforderte die rasche Evakuierung des Gebäudes, die aufgrund der Gefahr, die von elektrischen Geräten ausgeht, durch Klopfen an den Wohnungstüren durchgeführt wurde. Die umliegenden Wohnungen wurden ebenfalls überprüft, wobei in einer Wohnung im fünften Obergeschoss hohe Gaskonzentrationen festgestellt wurden. Dank der schnellen Reaktion der Feuerwehr und der Unterstützung durch die Mainzer Netze, die zusätzliche Messgeräte und Expertise bereitstellten, konnte die Gaskonzentration im Gebäude durch Abschalten der Gaszufuhr und Belüftungsmaßnahmen reduziert werden.

Entwarnung nach 120 Minuten

Nach intensiven Prüfungen und knapp zwei Stunden Einsatz konnte schließlich Entwarnung gegeben werden: Die Messwerte lagen wieder im sicheren Bereich, sodass die etwa 15 evakuierten Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren konnten. Die Gasversorgung des Gebäudes bleibt bis auf Weiteres unterbrochen, um weitere Risiken auszuschließen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten zu beklagen.

Großaufgebot an Rettungskräften verhindert Schlimmeres

Insgesamt waren acht Feuerwehrfahrzeuge mit rund 30 Einsatzkräften, ein Rettungswagen und zwei Polizeistreifen vor Ort, um die Situation zu bewältigen. Die Feuerwehr mahnt erneut zur Vorsicht und betont, dass bei Gasgeruch oder einer Gasausströmung auf keinen Fall elektrische Geräte, Klingeln oder Schalter betätigt werden dürfen, um das Risiko einer Explosion zu minimieren.

Aktion „Sauberes Wäldchen“ in Oppenheim ein voller Erfolg

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Oppenheimer Waeldchen

Mehr als 100 Helferinnen und Helfer sind dem alljährlichen Aufruf der Stadt gefolgt und haben dem traditionellen Dreck-Weg-Tag im Frühjahr zu großem Erfolg verholfen. „Wir haben uns riesig über den großen Zuspruch gefreut, sowohl von Einzelpersonen als auch von politischen Vertreterinnen und Vertretern sowie Vereinen, wie etwa Aero-Club, Angelsportverein, FSV-Jugend, Kanu-Club, Maulwürfe, TV Oppenheim oder Oppenheimer Jägerschaft. In der Bilanz fand sich wenig Müll im Wäldchen und am Rheinufer. Jedoch gab es viele Funde auf den ökologischen Ausgleichsflächen, in den Gräben und am Farrenberg. Der Einsatz hat sich voll gelohnt“, zieht Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg ein Fazit der Aktion, bei Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von acht Monaten bis 80 Jahren vor Ort waren.

So konnten, unter anderem, Eternitplatten, Reifen, ein Sofa, Planen, Zaunreste, Flaschen und sonstiger Verpackungsmüll sichergestellt und entsorgt werden

„Unser ganz besonderer Dank gilt dem Team des städtischen Bauhofs für das Einsammeln und das fachgerechte Entsorgen der Hinterlassenschaften und Eugenius Steckler und seinem Team für die abschließende Bewirtung“, so Rautenberg weiter, die eindringlich darauf hinweist, dass Bio-Müll aus Haushalten ebenfalls nichts in der Gemarkung zu suchen hat – er lockt Wildscheine an.

Besonders ärgerliche Anekdote der Aktion: Am Nachmittag des gleichen Tages hat jemand am Viehweg Eternitplatten entsorgt. Er wurde beobachtet und muss jetzt mit einer Anzeige rechnen. „Bürger werden gebeten, ähnliche Beobachtungen zu melden oder direkt bei der Polizei zur Anzeige zu bringen“, erklärt Rautenberg abschließend und verweist bereits jetzt auf die nächste Aktion zum „Rhine CleanUp“ am 14. September.

Südhessen aktuell: Tödlicher Unfall bei Raunheim

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Tödlicher Unfall auf der A6

Am frühen Donnerstagmorgen (7. März 2024) kam es gegen 2:30 Uhr auf der Bahnstrecke von Frankfurt am Main in Richtung Köln zu einem tragischen Unfall. Bei Raunheim wurde ein Bauarbeiter an einer Baustelle an der Strecke von einem Bauzug erfasst und tödlich verletzt.

Bei der Bundespolizei Frankfurt am Main ging Meldung über den Unfall ein

Nach ersten Ermittlungen der Bundespolizei hielt sich das 21 Jahre alte Unfallopfer im Gleis auf, als sich der Bauzug in Bewegung setzte. Kurz darauf wurde er von dem Zug erfasst und mitgeschleift. Danach blieb er im Gleisbereich liegen, wo er von den Rettungskräften aufgefunden wurde.

Als Beamte der Bundespolizei eintrafen waren bereits Feuerwehr und Rettungskräfte vor Ort. Der schwer verletzte Bahnarbeiter wurde noch vor Ort versorgt und wenig später in die Uni-Kliniken Frankfurt am Main gebracht. Dort verstarb er später an seinen schweren Verletzung. Der Lokführer des Bauzuges erlitt durch den Vorfall einen Schock und musste abgelöst werden.

Erst nach Abschluss aller Maßnahmen konnte die Strecke gegen 10:45 Uhr wieder freigegeben werden. Die abschließenden Ermittlungen zur Unfallursache hat die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main übernommen.