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186.000 Euro für nachhaltige Projekte: Investitionsstock fördert vier Gemeinden im Landkreis Mainz-Bingen

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Symbolbild Rheinland-Pfalz | Foto: Pixabay.com

Vier Ortsgemeinden im Landkreis Mainz-Bingen werden im Jahr 2024 durch den Investitionsstock gefördert. Insgesamt fließen Gelder in Höhe von 186.000 Euro in die Gemeinden Oberdiebach, Weiler bei Bingen, Harxheim und Sörgenloch. Die Förderung soll verschiedene kommunale Projekte unterstützen und die Infrastruktur stärken.

Oberdiebach: 75.000 Euro für eine neue Gerätehalle

Die Gemeinde Oberdiebach erhält 75.000 Euro, um eine Gerätehalle hinter dem Friedhof zu errichten. Innenminister Michael Ebling betonte, dass diese Halle der Lagerung von Gerätschaften und Materialien der Gemeinde dienen soll und damit zur Verbesserung der örtlichen Infrastruktur beiträgt.

Weiler bei Bingen: Erneuerung der Stützwand am Rathaushof

Weiler bei Bingen wird mit 56.000 Euro unterstützt. Diese Mittel sind für die Erneuerung der Stützwand am Rathaushof vorgesehen. Minister Ebling erklärte, dass das Land die Gemeinde bei diesem wichtigen Infrastrukturprojekt unterstützt.

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Harxheim und Sörgenloch: Maßnahmen zur Friedhofsgestaltung

In Harxheim und Sörgenloch fließen 30.000 Euro bzw. 25.000 Euro in die Umgestaltung der örtlichen Friedhöfe. In Harxheim sollen alternative Bestattungsformen wie Urnenstelen, Rasen-Urnengräber und ein teilanonymes Baumgrabfeld entstehen. Sörgenloch plant die Anlage eines Baum- und Rebengrabfelds, um naturnahe Bestattungen zu ermöglichen und den Wünschen der Bevölkerung gerecht zu werden.

Nachhaltige Projekte zur Stärkung der Infrastruktur

Der Investitionsstock 2024 des Landes Rheinland-Pfalz umfasst insgesamt 57 Millionen Euro. Bei der Auswahl der geförderten Projekte wird darauf geachtet, dass sie nachhaltig zur Stärkung der kommunalen Infrastruktur beitragen. Diese Förderungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Bemühungen, die Lebensqualität in den Gemeinden zu verbessern.

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Ingelheim: Polizei stoppt alkoholisierte Mutter nach Unfall mit Kind im Auto

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Symbolbild Polizei | Foto: BYC-News

Am Dienstagabend, den 02.07.2024, um 20:00 Uhr, wurde der Polizeiautobahnstation Heidesheim ein roter Opel Corsa gemeldet, der durch eine äußerst auffällige Fahrweise auffiel. Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer berichtete, dass das Fahrzeug über mehrere Kilometer hinweg in starken Schlangenlinien fuhr und mehrfach gegen die linke und rechte Schutzplanke prallte. Die sofort alarmierte Streife konnte das Fahrzeug noch auf der A60 im Bereich Ingelheim stoppen. Im Auto befanden sich die 30-jährige Fahrerin und ihre 5-jährige Tochter. Glücklicherweise wurde durch die Unfälle niemand verletzt.

Mutter unter Einfluss berauschender Mittel

Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass die Fahrerin deutlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Dies führte zu der unsicheren Fahrweise und den Kollisionen mit den Schutzplanken.

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Jugendamt informiert

Die 30-jährige Frau muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Verkehrsunfallflucht verantworten. Neben der vorläufigen Entziehung ihrer Fahrerlaubnis wird auch das Jugendamt über den Vorfall informiert. An dem Einsatz waren neben der Polizeiautobahnstation Heidesheim auch die Polizei Ingelheim und ein Rettungswagen beteiligt.

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Rheinland-Pfalz reformiert Kriminalpolizei: Neue Strukturen und Spezialisierungen für die Zukunft

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Symbolbild Polizei

Die Kriminalitätslandschaft hat sich durch Megatrends wie Digitalisierung und Internationalisierung stark verändert. Um diesen dynamischen Entwicklungen gerecht zu werden, hat das rheinland-pfälzische Innenministerium im Juni 2023 eine Projektgruppe eingesetzt, um eine umfassende Reform der Kriminalpolizei zu initiieren. Ziel dieser Reform ist es, die Effektivität der Kriminalitätsbekämpfung zu sichern und zukunftsfähig zu gestalten. Im Zentrum steht ein neues Organisationsmodell, das ab dem 1. Juli 2024 in den fünf regionalen Polizeipräsidien umgesetzt wird.

Analyse und neue Strukturansätze

Vor der Umstrukturierung wurden umfangreiche Analysen zur Kriminalitätsentwicklung durchgeführt. Diese Analysen zeigten, dass im digitalen Zeitalter die Bedeutung des Tatorts abnimmt, da Straftaten oft ortsunabhängig begangen werden. Die neue Struktur der Kriminalpolizei setzt daher auf delikts- und täterorientierte Ansätze sowie spezialisierte Einheiten wie Cybercrime-Kommissariate, um die Kriminalitätsbekämpfung effektiver zu gestalten. Anfang des Jahres wurden bereits Ermittlungsgruppen für die „Zentrale Anzeigenbearbeitung“ einfacher Kriminalitätsformen eingeführt und in eigenständige Fachkommissariate überführt.

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Größere Organisationseinheiten und Regionalkommissariate

Innenminister Michael Ebling betonte die Notwendigkeit, Organisationsstrukturen zu bündeln, um effektiver auf Belastungsspitzen reagieren zu können. Größere Organisationseinheiten sind flexibler und können neue Schwerpunktsetzungen besser umsetzen. Sieben Regionalkommissariate, darunter Standorte in Alzey, Bitburg, Germersheim, Landstuhl, Remagen, Simmern und Westerburg, sollen die kriminalpolizeiliche Expertise auch in ländlichen Regionen stärken und einen Querschnitt einfacher und mittlerer Kriminalitätsformen bearbeiten.

Cybercrime-Kommissariate und neue Ausbildungswege

In eigenständigen Cybercrime-Kommissariaten werden künftig herausragende Ermittlungsverfahren bearbeitet, die besondere technische Expertise erfordern. Eine Cybercrime Task Force unterstützt die örtlichen Polizeibehörden bei schwerwiegenden Cybersicherheitsvorfällen. Zusätzlich zu den organisatorischen Veränderungen wird ab Oktober 2024 im Bachelorstudiengang „Polizeidienst“ der Direkteinstieg in die Kriminalpolizei ermöglicht. Dies soll sowohl der Schutz- als auch der Kriminalpolizei zugutekommen und die Ausbildung weiter spezialisieren.

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Fund einer 500-kg Weltkriegsbombe in Mainz

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Fund einer 500-kg Weltkriegsbombe in Mainz | Foto: Stadt Mainz

Im Zuge von Bauarbeiten neben dem Weltkulturerbe Alter Jüdischer Friedhof an der Paul-Denis-Straße im Stadtteil Hartenberg-Münchfeld wurde am Dienstagnachmittag, den 2. Juli 2024, eine 500 Kilogramm schwere britische Weltkriegsbombe entdeckt. Der sofort informierte Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz, die Polizei sowie die Feuerwehr haben den Bombenfund untersucht und entschieden, dass der Blindgänger am Donnerstag, dem 4. Juli 2024, entschärft werden muss.

Vorbereitung der Entschärfung

Die britische Fliegerbombe besitzt noch einen intakten Zünder, der derzeit schwer zugänglich ist. Am Tag der Entschärfung werden daher zusätzliche vorbereitende Maßnahmen des Kampfmittelräumdienstes notwendig sein, um die Sicherheit zu gewährleisten.

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Notwendige Evakuierungsmaßnahmen

Für die Entschärfung ist eine Evakuierung erforderlich. Der Evakuierungsradius beträgt rund 500 Meter um den Fundort, was gemeinsam mit dem Kampfmittelräumdienst festgelegt wurde. Etwa 9.500 Personen sind davon betroffen und müssen am Donnerstag, dem 4. Juli 2024, bis 9 Uhr ihre Wohnungen verlassen haben. Die betroffenen Bereiche können der beigefügten Grafik entnommen werden. Eine Liste aller betroffenen Straßen und Hausnummern ist im Anhang zu finden und kann auch auf der Website der Stadt Mainz eingesehen werden.

Verkehrseinschränkungen und Unterstützung

Aufgrund der Sperrungen von unter anderem der Mombacher Straße, der Wallstraße, der Fritz-Kohl-Straße, des Kaiser-Wilhelm-Rings und der Goethestraße sowie im Bahn- und Busverkehr wird es zu erheblichen Behinderungen kommen. Es wird empfohlen, sich für Donnerstag, den 4. Juli 2024, einen alternativen Aufenthaltsort zu suchen. Für hilfsbedürftige Personen werden schnellstmöglich Transportmöglichkeiten, ein Bürgertelefon und eine Betreuungsstelle bereitgestellt. Weitere Informationen hierzu sind auf der Website der Stadt Mainz sowie in weiteren Pressemeldungen, über die Kanäle der Stadt Mainz in den sozialen Netzwerken und in den Warnapps zu finden.

Hinweise für Medienvertreter

Im bewachten Nahbereich des Fundortes besteht Lebensgefahr, daher ist es nicht möglich, Aufnahmen des Blindgängers zu erstellen oder zu erhalten. Am Donnerstag wird für die Dauer der Evakuierung und Entschärfung eine mobile Pressestelle an der Absperrgrenze eingerichtet. Der genaue Ort wird voraussichtlich am Mittwoch im Laufe des Tages via Pressemitteilung bekanntgegeben. Nach Beendigung der Entschärfung sind Aufnahmen der entschärften Bombe mit den Entschärfern des Kampfmittelräumdienstes möglich.

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DB und RMV starten Pilotprojekt im Rhein-Main-Gebiet

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Quelle: DB

Erstmals sind Shuttles auf Automatisierungsstufe Level 4 unterwegs. In Darmstadt und im Kreis Offenbach startet das erste Fahrzeug, das auf der Automatisierungsstufe „Level 4“ im normalen Straßenverkehr unterwegs ist. Level 4 bedeutet, dass sich ein Fahrzeug innerhalb eines definierten Gebiets autonom, also faktisch fahrerlos, fortbewegt. Das Besondere: Erstmals liegt die Entscheidung über alle Fahrmanöver beim Fahrzeug. Im Testbetrieb ist immer eine autorisierte Person an Bord, die im Notfall eingreift.

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Kraftfahr-Bundesamt erteilt Erprobungsgenehmigung

Die entsprechende Level-4-Erprobungsgenehmigung hat das Kraftfahrt-Bundesamt erteilt. Der Projektname KIRA steht für „KI-basierter Regelbetrieb autonomer On-Demand-Verkehre“. Die Federführung haben dabei die Deutsche Bahn (DB) und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV).

Vorerst noch keine Fahrgäste

Im Laufe der nächsten Wochen werden sechs autonome Shuttles in verschiedenen Bereichen der Stadt Darmstadt und des Kreises Offenbach schrittweise ihren Betrieb aufnehmen. Diese Shuttles verkehren in den Gebieten der regionalen Projektpartner HEAG mobilo und Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach (kvgOF). Fahrgäste können im KIRA-Shuttle zunächst nicht mitfahren. Interessierte Personen haben jedoch später die Möglichkeit, sich als Testnutzer zu bewerben und die Shuttles über eine spezielle App zu buchen.

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KIRA – Vorreiter in Sachen autonome Fahrzeuge, im ÖPNV

KIRA ist das erste Projekt in Deutschland, das autonome Fahrzeuge für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf Automatisierungsstufe 4 testet. Die Fahrmanöver der Fahrzeuge werden von technischem Aufsichtspersonal überwacht. Diese Technologie ermöglicht es, sicher mit normaler Geschwindigkeit am regulären Straßenverkehr teilzunehmen. Bei den ersten Fahrten der autonomen KIRA-Shuttles wird das eingebaute Selbstfahrsystem von Mobileye getestet. Dabei wird das Kartenmaterial des Betriebsgebietes überprüft, um sicherzustellen, dass alle Datenpunkte entlang der Straßen korrekt sind.

Durch autonome On-Demand-Fahrdienste soll der ÖPNV flexibler und attraktiver werden. Diese nach Bedarf bestellbaren Shuttles können insbesondere in ländlichen Gebieten für eine flächendeckende Mobilität sorgen. Derzeit sind On-Demand-Shuttles mit Fahrpersonal im RMV-Gebiet bereits in zehn Regionen im Einsatz. Perspektivisch könnten diese Angebote auch autonom und damit ohne Personal an Bord flächendeckend genutzt werden. Eine intelligente Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel soll im Sinne der Verkehrswende eine nahtlose Mobilität von Tür zu Tür ermöglichen, die genauso flexibel ist wie das eigene Auto.

Betreiberin der autonomen Fahrzeuge ist die DB Regio Bus Mitte. Das DB-Unternehmen ioki stellt die Software für Buchung und Routenplanung; ioki integriert auch die Softwarekomponenten der verschiedenen Technologiepartner. Als weiterer Partner stellt Mobileye die Soft- und Hardware für das autonome Fahrsystem zur Verfügung. Die Test- und Implementierungsphase ist zunächst bis Ende 2024 angesetzt. Eine Verlängerung ist geplant. Das Forschungsvorhaben KIRA wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) mit insgesamt rund 2,2 Millionen Euro sowie vom Land Hessen finanziell unterstützt.

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Massiver Stellenabbau bei Volkswagen – Konkurrenz aus China zu stark

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Die schwache Nachfrage nach Elektroautos und aggressive Konkurrenz aus China zwingen Volkswagen zu drastischen Maßnahmen. Im VW-Werk Zwickau sollen bis Ende 2025 insgesamt 1000 befristete Arbeitsverträge nicht verlängert werden, berichtete die „Freie Presse“ zuerst. Bereits im vergangenen Herbst ließ der Autobauer 800 Zeitverträge im sächsischen Werk auslaufen.

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Entscheidung nach den Ferien

Laut Christian Sommer, Sprecher von Volkswagen, sollen Unternehmen und Betriebsrat nach dem Werksurlaub über das Schicksal der verbleibenden befristeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entscheiden. „Die Entfristungen für die Verträge, die im Jahr 2025 auslaufen, sind abhängig von der aktuellen Marktsituation. Diese bleibt leider angespannt. Uns fehlen neue Bestellungen“, sagte Sommer. Soll Volkswagen auf dem Rücken der Mitarbeiter saniert werden?

Rückgang der Produktion

Das Werk in Zwickau, das als erstes im VW-Konzern komplett auf Elektroauto-Produktion umgerüstet wurde, ist für die Herstellung von 350.000 Autos jährlich ausgelegt. Für 2023 war jedoch bereits eine Produktion von nur rund 230.000 Autos geplant. Hier werden der VW ID.3 und seit 2021 der Cupra Born der Seat-Schwesternmarke gebaut. Doch viele deutsche Konsumenten sind noch nicht vollständig vom Verbrenner-Aus überzeugt.

Änderungen im Schichtbetrieb

Aufgrund der schwachen Auslastung soll ab August auch an der zweiten Montagelinie die Nachtschicht gestrichen werden. Im Herbst werden zudem Lackiererei und Karosseriebau komplett in den Zweischicht-Betrieb wechseln. Der Bau von Karosserien für Bentley und Lamborghini bleibt jedoch unberührt.

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Aktuelle Beschäftigungslage

Derzeit arbeiten im VW-Werk in Zwickau-Mosel rund 9400 Menschen. Im Zuge der Umstellung auf die Elektroauto-Produktion wurden 3000 befristete Stellen neu geschaffen, von denen bereits 800 weggefallen sind.

Die Entscheidungen spiegeln die Herausforderungen wider, vor denen die Automobilindustrie derzeit steht. Die schleppende Nachfrage und die starke Konkurrenz aus China setzen deutsche Hersteller wie Volkswagen unter Druck, ihre Produktionskapazitäten anzupassen und Kosten zu senken. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Marktsituation weiterentwickelt und welche Auswirkungen dies auf die Beschäftigung in der Region haben wird.

Weiterlesen: Stellenabbau bei Bosch – Über 12.000 Jobs betroffen

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Bauarbeiten ab 15. Juli in Wackernheim – Ausbau der K18 beginnt

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Das Dorfgemeinschaftshaus war am Montag Abend, 1. Juli gut gefüllt. Rund 150 Bürger und Bürgerinnen nutzten die Möglichkeit mit Vertretern der LBM, Ralf Claus (Oberbürgermeister von Ingelheim) und Dieter Berg (Ortsvorsteher von Wackernheim) ins Gespräch zu kommen.

BYC-News war vor Ort um sich über den Ausbau der K18 zu informieren.

Der Landesbetrieb Mobilität Worms (LBM) informiert, dass ab Montag, 15. Juli 2024 die Straßenbauarbeiten im Abschnitt K 18 (Große Hohl) zwischen der Einmündung Bruchstraße / K 18 (Große Hohl) bis zur Große Hohl Hausnummer 8 beginnen.

Feuerwehr bekommt neuen Standort

Um den Brandschutz im Oberdorf vom Ingelheimer Stadtteil Wackernheim zu gewährleisten wird, während der Bauzeit,  der Standort der freiwilligen Feuerwehr Ingelheim/ Einheit Wackernheim, in den Bereich „in den 30 Morgen“ verlegt. Das Unterdorf wird von der freiwilligen Feuerwehr Ingelheim/ Einheit Heidesheim betreut.

Bauarbeiten ab 15. Juli in wackernheim - ausbau der k18 beginnt
Baustelle des zukünftigen Feuerwehr Gerätehauses

Teile von Wackernheim sind nur noch zu Fuß zu erreichen

Die Ortsdurchfahrt Wackernheim im Zuge der K 18 weist gravierende Fahrbahnschäden, Unebenheiten und Risse auf. Die Fahrbahn und die Gehwege werden insgesamt auf einer Länge von rund 900 Meter erneuert. Dies führt dazu, dass Teile von Wackernheim, nur noch zu Fuß zu erreichen sind.

Davon betroffen sind:

K18, Große Hohl, Kirchstraße, Heerstraße, Rathausplatz, Mühlstraße, Backhausstraße, Schulstraße

Bauarbeiten ab 15. Juli in wackernheim - ausbau der k18 beginnt 1

Das Bauvorhaben soll bis Mitte 2025 fertiggestellt sein

Ziel ist es, das Bauvorhaben bis Mitte 2025 fertig zu stellen. Einfluss auf die eng getaktete Dauer der Bauzeit haben die Leitungsarbeiten, die engen Platzverhältnisse, das Bauen in neun Bauabschnitten sowie die Witterung. Aus bautechnischen Gründen können die jeweiligen Bauabschnitte nur unter Vollsperrung ausgeführt werden. Der Durchgangsverkehr wird großräumig über die L 419 Ingelheim und die L 422 Heidesheim und umgekehrt umgeleitet.

Alle 9 Bauabschnitte und ihre Reihenfolge

Der in der Zeit von Juni bis August dieses Jahres geplante Ausbau ist der erste von insgesamt neun Bauabschnitten. Im Auftrag des LBM Worms werden abhängig von der Witterung bis voraussichtlich Mitte 2025 abschnittsweise rund 900 Meter der K 18 erneuert und grundlegend ausgebaut.

Baustart

Abschnitt 4:
Erneuerung der Große Hohl von Kreuzungsbereich K 18 (Große Hohl) / Bruchstraße bis über die Einmündung K 18 (Große Hohl) / Kleine Hohl
Bauarbeiten: Straßenbau, Gehwegbau, Leitungsverlegung
Bauzeit: geplant 15. Juli 2024 bis Mitte August 2024

Im Anschluss
Abschnitt 8:
Erneuerung Mühlstraße und Rathausplatz
Bauarbeiten: Straßenbau, Gehwegbau, Leitungsverlegung
Bauzeit: geplant August 2024 – September 2024

Zeitgleich zu Abschnitt 8
Abschnitt 1:

Erneuerung der Schulstraße und Backhausstraße
Bauarbeiten: Straßenbau, Gehwegbau, Leitungsverlegung
Bauzeit: geplant August 2024 – September 2024.

Im Anschluss
Abschnitt 2:

Erneuerung der K 18 (Heerstraße) zwischen Rathausplatz und Einmündung K 18 (Heerstraße) / Bruchstraße
Bauarbeiten: Straßenbau, Gehwegbau, Leitungsverlegung
Bauzeit: geplant September 2024– November 2024

Bauarbeiten ab 15. Juli in wackernheim - ausbau der k18 beginnt 2

Im Anschluss
Abschnitt 3: Erneuerung der K 18 (Kirchstraße)
Bauarbeiten: Straßenbau, Gehwegbau, Leitungsverlegung
Bauzeit: geplant November 2024– Dezember 2024

Im Anschluss
Abschnitt 5:

Erneuerung der K 18 (Große Hohl) zwischen Einmündung Kleine Hohl und Einmündung Schillerstraße
Bauarbeiten: Straßenbau, Gehwegbau, Leitungsverlegung
Bauzeit: geplant Januar 2025– März 2025

Im Anschluss
Abschnitt 6:

Erneuerung der K 18 (Große Hohl) zwischen Einmündung Schillerstraße und Einmündung Jahnstraße
Bauarbeiten: Straßenbau, Gehwegbau, Leitungsverlegung
Bauzeit: geplant März 2025– Mai 2025

Im Anschluss
Abschnitt 7:

Erneuerung der K 18 (Große Hohl) zwischen Einmündung Jahnstraße und der Kreuzung L 419 (Binger Straße / Mainzer Straße)
Bauarbeiten: Straßenbau, Gehwegbau, Leitungsverlegung
Bauzeit: geplant Mai 2025– Juni 2025

Zeitgleich zu Abschnitt 7
Abschnitt 9:

Sanierung mehrerer Schadstellen auf der K 18 (Mühlstraße) in Richtung Heidesheim
Bauarbeiten: Straßenbau
Bauzeit: geplant Mai 2025– Juni 2025

Die Baukosten für das Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Mainz-Bingen, der Stadt Ingelheim, der Rheinhessischen und der Abwasserzweckverband Untere Selz (AVUS) betragen rund 2,056 Millionen Euro.

Vollsperrung der L3040 in Ginsheim-Gustavsburg wegen Bauarbeiten

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Ginsheim Gustavsburg 25
Ginsheim Gustavsburg 25

Im Auftrag von Hessen Mobil werden im Juli und August 2024 im Zuge der Landstraße L3040 in der Ortsdurchfahrt Gustavsburg (Ginsheimer Straße) Bauarbeiten am Kreuzungspunkt zur Straße „Im Weiherfeld“ durchgeführt. Die Arbeiten finden unter Vollsperrung des Knotenpunktes statt.

Details zur Baumaßnahme

Die Fahrbahn des Kreuzungsknoten „Im Weiherfeld“ ist aufgrund des starken LKW-Verkehrs durch die beiden angrenzenden Gewerbegebiete erheblich mit Spurrillen beschädigt.

Im Zuge der kommenden Arbeiten wird daher die Asphaltdeck- und Asphaltbinderschicht in diesem Bereich erneuert. Im Rahmen der Arbeiten werden außerdem die bestehenden Rinnenplatten ausgebaut und durch neue Rinnenplatten ersetzt.

Der Anliegerverkehr der angrenzenden Gewerbegebiete kann während der Baumaßnahme nicht beziehungsweise nur über weniger leistungsfähige Zu- und Abfahrten sein Ziel erreichen. Um diese Belastungen zu minimieren, wird die Baumaßnahme daher an zwei Wochenenden durchgeführt.

Strecke an zwei Wochenenden gesperrt

Die Bauarbeiten erfolgen nach derzeitiger Planung am Wochenende von Freitag (26. Juli 2024) bis Montag (29. Juli 2024) sowie am Wochenende von Freitag (23. August 2024) bis Montag (26. August 2024). Die Vollsperrung ist jeweils aktiv von Freitagabend 18.30 Uhr bis Montagmorgen gegen 5.30 Uhr. Anschließend wird die L3040 wieder für den Verkehr freigegeben.

Die Umleitung für den Durchgangsverkehr erfolgt von Ginsheim-Gustavsburg kommend über die Straße „Am Flurgraben“, weiter über „Haagweg“, „Am Kupferwerk“, „Mainzer Straße (L3482)“ und Darmstädter Straße (B43) zurück zur L3040.

Der Verkehr ins beziehungsweise aus dem Gewerbegebiet „Im Weiherfeld“ wird über die Landdammstraße geführt und mittels Baustellenampel geregelt.

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 400.000 Euro und werden vom Land Hessen getragen.

Bad Kreuznach: Das Pariser Viertel lädt zum Stadtteilfest ein

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Am Samstag, den 6. Juli, von 13 bis 17 Uhr ist es wieder so weit: Das Quartierszentrum in der Planiger Straße 4 und der angrenzende Pocket Park werden zur Festmeile, wenn das Pariser Viertel sein jährliches Stadtteilfest feiert. Unter dem Motto „Hallo Nachbar, das Pariser Viertel feiert sein Stadtteilfest und wir alle feiern mit!“ sind alle Bewohner und Interessierten herzlich eingeladen.

Flohmarkt und Bühnenprogramm

Das Stadtteilfest hat sich zu einem beliebten Event entwickelt, bei dem zahlreiche Stände zu aktuellen Themen informieren und kreative Aktivitäten wie Gestalten und Malen anbieten. Besucher können an Spielen und Quizzen teilnehmen oder internationale Köstlichkeiten probieren. Ein Flohmarkt lädt zum Stöbern ein, während ein buntes Bühnenprogramm mit Musik, Gesang und Tanz aus aller Welt für Unterhaltung sorgt. Zudem gibt es einen Trommelworkshop, in dem sich jeder einmal selbst ausprobieren kann. Von Jung bis Alt ist für jeden etwas dabei.

Der Tag bietet eine wunderbare Gelegenheit, die Vielfalt an Menschen, Vereinen und Organisationen kennenzulernen, die im Pariser Viertel aktiv sind. Man trifft auf engagierte Anwohnerinnen und Anwohner, die sich für eine gute Nachbarschaft und ein friedliches Zusammenleben einsetzen.

Ibtessam Beidoun, Organisatorin des Festes und Quartiersmanagerin im Viertel, freut sich auf zahlreiche Gäste. Der Schirmherr der Veranstaltung ist Oberbürgermeister Emanuel Letz. Auch Dezernent Markus Schlosser sowie der Leiter des Amts für Kinder und Jugend, Marvin Jung, werden das Stadtteilfest mit einem Grußwort feierlich eröffnen.

Appell an die Bürger in Bischofsheim – Sekunden entscheiden über Leben und Tod

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Bischofsheim Ortsschild
Bischofsheim Ortsschild

Das Ordnungsamt der Gemeinde Bischofsheim möchte die Bürgerinnen und Bürger eindringlich auf eine wichtige Verkehrsregel hinweisen, deren Missachtung schwerwiegende Folgen haben kann. Aufgrund wiederholter Verstöße weist das Ordnungsamt darauf hin, dass das Parken im sogenannten Fünf-Meter-Bereich um Straßenecken nicht nur illegal, sondern auch äußerst gefährlich ist.

Jede Sekunde zählt

Die Einhaltung dieser Regel ist entscheidend, da verkehrswidriges Parken an diesen Stellen die Zufahrt für Feuerwehr und Rettungsdienste zu Einsatzorten erheblich erschwert oder sogar komplett blockiert. Jede Sekunde zählt, wenn es um die Rettung von Menschenleben geht. Das Blockieren dieser wichtigen Zufahrtswege kann dazu führen, dass wertvolle, lebensrettende Minuten verloren gehen.

In der letzten Zeit wurden vermehrt Fälle beobachtet, in denen Fahrzeuge im Fünf-Meter-Bereich um Straßenecken geparkt wurden. Dies hat das Ordnungsamt nun dazu veranlasst, verstärkte Kontrollen durchzuführen. Fahrzeuge, die gegen diese Regelung verstoßen, werden kostenpflichtig entfernt. Die Kosten für das Abschleppen und die damit verbundenen Bußgelder werden den Haltern der Fahrzeuge in Rechnung gestellt.

Das Ordnungsamt appelliert daher eindringlich an alle Autofahrerinnen und Autofahrer, die Verkehrsregeln zu respektieren und im Sinne der Gemeinschaft zu handeln. Das ordnungsgemäße Parken kann im Notfall den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten.

Appell an die bürger in bischofsheim - sekunden entscheiden über leben und tod 3

 


 

Gesundheitsgefahr: Babynahrung von Alete und Alnatura werden zurückgerufen

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Verbraucherwarnung
Verbraucherwarnung

Aktuell werden mehrere Babyglässchen zurückgerufen. Alnatura informiert über den Rückruf von Alnatura Beikost-Gläschen. Die Humana Vertriebs GmbH informiert über den Rückruf von ALETE-Glässchen. In beiden Fällen wurden bei Eigenkontrollen in einzelnen Produkten erhöhte Aflatoxin-Gehalte nachgewiesen.

Folgende Produkte sind von dem Rückruf betroffen – Von dem Verzehr wird dringend abgeraten:

Artikel: Alnatura Beikost-Gläschen – Kürbis-Risotto mit Karotten
Inhalt: 220g
Mindesthaltbarkeitsdatum: 20.12.2025

Artikel: Alnatura Beikost-Gläschen – Ratatouille mit Kartoffeln
Inhalt: 220g
Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.01.2026 und 28.01.2026

Artikel: ALETE bewusst – Bunter Gemüsereis mit Kichererbsen
Inhalt: 250g im Gläschen
Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 17.12.2025

Kunden erhalten ihr Geld zurück

Aflatoxine sind von den Schimmelpilzarten Aspergillus flavus und Aspergillus parasiticus gebildete Gifte (Mykotoxine). Sie gehören zu den stärksten in der Natur vorkommenden Giften und krebserzeugenden Stoffen.

Verbraucher, die den aufgeführten Artikel mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum gekauft haben, erhalten auch ohne Vorlage des Kassenbons eine Erstattung des Kaufpreises in ihrer Einkaufsstätte.

Banküberfall in Gensingen – Fahndung der Polizei

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Polizei Symbolbild
Polizei Symbolbild

Am Montagmorgen (1. Juli 2024) kam es gegen 8:00 Uhr zu einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Bankfiliale in Gensingen. Trotz umgehend eingeleiteter Fahndung der Polizei, konnte der Täter bislang noch nicht gefunden werden. Die Ermittler bitten daher um Hinweise von möglichen Zeugen.

Angestellte mit Schusswaffe bedroht

Der Täter lauerte scheinbar bereits vor den offiziellen Öffnungszeiten den Bankmitarbeitern vor der Filiale auf. Gegen 8 Uhr zwang er diese unter Vorhalt einer Schusswaffe zur Öffnung des Tresors und nahm das dort gelagerte Bargeld an sich. Er packte es in eine mitgebrachte Einkaufstasche und flüchtete vom Tatort.

Trotz sofort eingeleiteter Fahndung der Polizei konnte der Täter bislang nicht ergriffen werden. Das Kommissariat K 43 der Kriminalpolizei Bad Kreuznach, zuständig für Vermögens- und Eigentumsdelikte, hat die Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mainz übernommen. Wie hoch der Geldbetrag ist, den der Täter erbeutete, sowie die Gesamtumstände der Tat sind Gegenstand dieser Ermittlungen.

Personenbeschreibung des Täters:

  • ca. 50-65 Jahre alt
  • dunkelblauer Pullover
  • Jeans
  • dunkle Kord-Mütze in Form einer Basecap
  • schwarze Handschuhe

Die Kriminalpolizei Bad Kreuznach bittet Personen, die am Tattag im Zeitraum 07:00 bis 08:15 Uhr oder auch in den Tagen zuvor Beobachtungen rund um die Bank getätigt haben oder Angaben zum Täter machen können, sich mit der Polizei in Bad Kreuznach unter der Telefonnummer 0671-88110 in Verbindung zu setzen.

Zwei Tote nach Familiendrama in Wiesbaden

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shutterstock 1742918783 | Großeinsatz in Mainz
Polizei | shutterstock 1742918783

Am Montagabend (1. Juli 2024) kam es zu einer grausamen Tat im Krähenweg im Wiesbadener Ortsteil Kohlheck. Dabei wurden eine 45 Jahre alte Frau sowie ihr 75 Jahre alter Vater getötet. Dringend tatverdächtig ist derzeit nach Angaben der Polizei der 42-jährige Bruder der Frau und Sohn des 75-Jährigen.

Mutmaßlicher Täter informierte die Rettungsleitstelle

Gegen 18:00 Uhr wählte der mutmaßliche Täter den Notruf und informierte die Rettungsleitstelle über die Tat. Sofort wurden Polizeibeamte und Rettungskräfte zu dem Tatort geschickt. Vor Ort erwartete der 42-Jährige die Polizei und ließ sich widerstandslos festnehmen. Im Innern des Mehrfamilienhauses fanden die Einsatzkräfte die zwei leblosen Personen, bei denen es sich um die Schwester und den Vater des mutmaßlichen Täters handelte. Alle drei Personen waren an der Tatortanschrift gemeldet.

Die Wiesbadener Kriminalpolizei war unter anderem mit Spezialisten der Spurensicherung vor Ort im Einsatz. Die polizeilichen Maßnahmen fanden in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Wiesbaden statt.

Der Tatverdächtige wurde festgenommen und soll im Laufe des Dienstags (2. Juli 2024) auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wiesbaden einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Hintergründe der Tat sind bis dato noch unklar. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann die Polizei nach eigenen Angaben keine weiteren Informationen zu der Tat bekanntgeben.

7 Mythen über Markisen – ein Ratgeber

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Bildquelle: Envato

Markisen – ein unverzichtbares Element für jeden Außenbereich, das nicht nur Schatten spendet, sondern auch den Wohnkomfort im Freien erheblich steigert. Doch trotz ihrer Beliebtheit herrscht oft Unsicherheit, wenn es um den Kauf und die Nutzung von Markisen geht. Mythen und Missverständnisse halten sich hartnäckig und führen häufig zu falschen Entscheidungen.

Dabei bieten moderne Markisen weit mehr als nur Schutz vor der Sonne. Sie sind mittlerweile in einer Vielzahl von Designs, Materialien und technischen Ausführungen erhältlich, die sich perfekt in jedes architektonische Konzept einfügen lassen. Ob zur Terrassenbeschattung, als Schutz für Fensterfronten oder als stilvolles Element im Garten – Markisen sind vielseitig einsetzbar und tragen maßgeblich zur Steigerung der Lebensqualität im Außenbereich bei.

Kurzer Überblick über Markisentypen

Markisen gibt es in zahlreichen Ausführungen, die jeweils auf unterschiedliche Bedürfnisse und Einsatzbereiche zugeschnitten sind. Zu den bekanntesten Typen zählen die Gelenkarmmarkisen, die Kassettenmarkisen, die Fallarmmarkisen und die Senkrechtmarkisen. Jede dieser Varianten bietet spezifische Vorteile und ist für bestimmte Einsatzgebiete besonders gut geeignet.

Offene Gelenkarmmarkisen sind eine der beliebtesten Markisenarten und zeichnen sich durch ihre flexiblen Arme aus, die das Markisentuch ausfahren und so eine frei schwebende Fläche schaffen. Diese Konstruktion ermöglicht eine große Spannweite und eignet sich hervorragend für die Beschattung von Terrassen, Balkonen und größeren Außenbereichen.

Die Kassettenmarkise wiederum bietet einen zusätzlichen Schutz für das Markisentuch und die Mechanik, indem sie diese im eingefahrenen Zustand vollständig in einer Kassette einschließt. Diese Bauweise erhöht die Langlebigkeit und ist besonders für Regionen mit wechselhaften Wetterbedingungen geeignet. Fallarmmarkisen und Senkrechtmarkisen hingegen sind ideal für die Beschattung von Fenstern und bieten zusätzlichen Sichtschutz.

Mythos 1: Markisen sind nur für den Sommer geeignet

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Markisen ausschließlich für den Einsatz in den Sommermonaten geeignet sind. Dieser Mythos beruht auf der Annahme, dass Markisen nur vor Sonneneinstrahlung schützen und bei anderen Wetterbedingungen keinen Nutzen bieten.

Markisen sind keineswegs nur auf den Sommer beschränkt. Moderne Markisen sind so konzipiert, dass sie ganzjährig genutzt werden können. Sie bieten nicht nur Schutz vor starker Sonneneinstrahlung, sondern auch vor Regen und Wind. Durch wasserabweisende und robuste Materialien sind viele Markisenmodelle auch bei leichtem Regen einsetzbar und können somit die Nutzung des Außenbereichs erheblich verlängern.

Im Herbst und Frühling schützen Markisen vor kühlen Winden und ermöglichen es, die Terrassen- oder Balkonzeit zu verlängern. Auch im Winter können Markisen nützlich sein, indem sie beispielsweise als Schutz für Fenster und Türen dienen und so die Wärmeisolierung des Hauses verbessern. Zudem verhindern Markisen, dass Schnee direkt auf Terrassenmöbel fällt, wodurch diese geschont werden. Somit bieten Markisen ganzjährig einen Mehrwert und tragen dazu bei, den Außenbereich das ganze Jahr über nutzbar zu machen.

Mythos 2: Markisen bieten keinen ausreichenden UV-Schutz

Ein weiterer verbreiteter Mythos besagt, dass Markisen keinen ausreichenden Schutz vor schädlicher UV-Strahlung bieten. Viele Menschen glauben, dass der Stoff einer Markise nicht effektiv genug ist, um die Haut vor den schädlichen Auswirkungen der Sonne zu schützen.

Moderne Markisenstoffe sind speziell entwickelt, um einen hohen UV-Schutz zu gewährleisten. Die Qualität des UV-Schutzes wird durch den UPF-Wert (Ultraviolet Protection Factor) angegeben, der bei hochwertigen Markisentüchern oft zwischen 30 und 50+ liegt. Diese Werte bedeuten, dass bis zu 98% der UV-Strahlung abgehalten werden können.

Studien und wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Markisen mit hohen UPF-Werten sehr effektiv sind, um die UV-Belastung zu reduzieren. Erfahrungsberichte von Nutzern bestätigen diese Ergebnisse und heben die zusätzlichen gesundheitlichen Vorteile hervor, die durch den Einsatz von Markisen erreicht werden können.

Mythos 3: Markisen sind schwer zu bedienen

Ein weiterer weit verbreiteter Mythos besagt, dass Markisen schwer zu bedienen sind und viel Kraftaufwand erfordern. Diese Annahme hält viele potenzielle Nutzer davon ab, sich für eine Markise zu entscheiden.

In der Vergangenheit wurden Markisen häufig manuell betrieben, was tatsächlich mit einem gewissen Kraftaufwand verbunden war. Heutzutage bieten die meisten Hersteller jedoch moderne Lösungen an, die die Bedienung erheblich erleichtern. Elektrische Markisen sind mittlerweile weit verbreitet und können bequem per Knopfdruck ausgefahren und eingefahren werden. Diese Modelle sind mit leistungsstarken Motoren ausgestattet, die eine reibungslose und mühelose Bedienung ermöglichen.

Die fortschreitende Technologie hat auch vor Markisen nicht haltgemacht. Viele Modelle sind heute mit automatisierten Steuerungssystemen erhältlich, die sich in bestehende Smart-Home-Systeme integrieren lassen. Sensoren können beispielsweise auf Wetterbedingungen reagieren und die Markise automatisch ein- oder ausfahren, je nach Sonneneinstrahlung, Windstärke oder Regen.

Mythos 4: Markisen sind nicht langlebig

Der Glaube, dass Markisen eine kurze Lebensdauer haben und schnell verschleißen, ist ein weiteres Missverständnis, das viele Menschen von der Anschaffung abhält. Diese Annahme basiert oft auf Erfahrungen mit minderwertigen Produkten oder falscher Pflege.

Qualitativ hochwertige Markisen sind aus robusten Materialien gefertigt, die auf eine lange Lebensdauer ausgelegt sind. Die Stoffe sind in der Regel wetterbeständig und resistent gegen UV-Strahlen, während die mechanischen Teile aus korrosionsbeständigen Metallen bestehen. Die Haltbarkeit einer Markise hängt jedoch auch von der richtigen Pflege und Wartung ab. Regelmäßige Reinigung und Überprüfung der Mechanik können die Lebensdauer erheblich verlängern.

Es gibt erhebliche Unterschiede in der Qualität der auf dem Markt erhältlichen Markisen. Hochwertige Markisen zeichnen sich durch langlebige Stoffe, solide Verarbeitung und robuste Mechaniken aus. Es lohnt sich, in ein hochwertiges Produkt zu investieren, um langfristig von den Vorteilen einer Markise zu profitieren.

Mythos 5: Markisen sind unansehnlich und altmodisch

Ein häufiges Vorurteil ist, dass Markisen klobig, unansehnlich und aus der Mode gekommen sind. Dieses Bild stammt oft aus der Zeit, als Markisen in limitierten Designs und Farben erhältlich waren.

Heutzutage sind Markisen in einer Vielzahl von Designs, Farben und Materialien erhältlich, die sich nahtlos in moderne und klassische Architektur einfügen. Von schlichten, minimalistischen Ausführungen bis hin zu auffälligen, farbenfrohen Modellen gibt es für jeden Geschmack und Stil die passende Markise.

Mythos 6: Markisen sind teuer und lohnen sich nicht

Ein weiteres Missverständnis ist, dass Markisen eine teure Investition darstellen, die sich nicht lohnt. Dieses Vorurteil beruht oft auf einer unzureichenden Kenntnis der langfristigen Vorteile und der breiten Preisspanne, die auf dem Markt verfügbar ist.

Die Anschaffungskosten einer Markise können je nach Größe, Material und technischen Features variieren. Hochwertige Modelle haben zwar ihren Preis, doch bieten sie auch eine lange Lebensdauer und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Markisen schützen nicht nur vor Sonneneinstrahlung, sondern tragen auch zur Senkung der Energiekosten bei, indem sie die Innenräume vor Überhitzung schützen und somit den Einsatz von Klimaanlagen reduzieren.

Zudem erhöhen sie den Wohnkomfort und die Nutzbarkeit des Außenbereichs, was den Gesamtwert der Immobilie steigern kann und auch optisch für einen hochwertigen Eindruck sorgt. Es gibt Markisen in verschiedenen Preisklassen, sodass für nahezu jedes Budget eine passende Lösung gefunden werden kann.

Mythos 7: Markisen sind schwierig zu installieren

Es herrscht die weit verbreitete Meinung, dass die Installation von Markisen kompliziert und zeitaufwendig ist. Viele potenzielle Käufer schrecken vor dem vermeintlichen Aufwand zurück und befürchten, dass die Montage ohne professionelle Hilfe nicht machbar ist.

Der Installationsprozess einer Markise kann je nach Modell und Montagesituation unterschiedlich aufwendig sein. Grundsätzlich umfasst die Installation das Anbringen der Halterungen, das Befestigen der Markise selbst und das Einstellen der Mechanik. Während einige einfache Markisenmodelle relativ leicht zu montieren sind, erfordern komplexere Systeme, wie Kassettenmarkisen oder elektrisch betriebene Markisen, mehr Zeit und Präzision.

Viele Hersteller und Händler bieten einen professionellen Installationsservice an, der sicherstellt, dass die Markise korrekt und sicher angebracht wird. Diese Option ist besonders empfehlenswert für größere und technisch anspruchsvollere Markisen. Andererseits sind viele Markisenmodelle so konzipiert, dass sie auch von handwerklich geschickten Laien selbst installiert werden können. Eine ausführliche Anleitung und das passende Montagezubehör sind meist im Lieferumfang enthalten, was die Selbstmontage erleichtert. Videos und Online-Tutorials bieten zusätzliche Unterstützung.

Fazit

Markisen sind ein vielseitiges und wertvolles Element für den Außenbereich, das weit über den einfachen Sonnenschutz hinausgeht. Moderne Markisen sind ganzjährig einsetzbar, bieten effektiven UV-Schutz und sind dank fortschrittlicher Technik leicht zu bedienen. Beim Kauf einer Markise sollte auf Qualität, Funktionalität und Design geachtet werden. Es lohnt sich, verschiedene Modelle zu vergleichen und sich über die spezifischen Vorteile und Eigenschaften zu informieren. Fachkundige Beratung und sorgfältige Planung helfen dabei, die passende Markise zu finden und langfristig Freude an dieser Investition zu haben.

Autorenlesung auf Burg Waldeck, mit Jürgen Heimbach

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Quelle: Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck e. V.

„Silvia will ausbrechen aus der biederen Welt ihres Vaters, in der sie nichts erwartet als die immer gleichen miefigen Tapeten. Als sie in seinen Unterlagen eine erschütternde Entdeckung macht, muss sie endgültig verschwinde“

Jürgen Heimbach liest aus seinem Kriminalroman „Waldeck“

Die spannende Handlung des Romans führt Leser und Zuhörer an verschiedene Orte und eröffnet größere Zusammenhänge. Im Anschluss an die Lesung haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Autor der Frage nachzugehen, wofür „Waldeck“ in diesem historisch inspirierten literarischen Werk steht.

Autorenlesung auf burg waldeck, mit jürgen heimbach 6

Details zur Veranstaltung

  • Datum: 6. Juli 2024
  • Ort: Burg Waldeck, Dorweiler
  • Einlass und Ausschank: ab 18 Uhr
  • Beginn der Lesung: 19 Uhr
  • Eintritt: frei (Spenden und Anmeldung erbeten)

Buchverkauf: Der Roman „Die Waldeck“ kann vor Ort erworben und auf Wunsch vom Autor signiert werden.

An diesem besonderen Abend liest Jürgen Heimbach aus seinem Kriminalroman „Waldeck“. Die Zuhörer können dabei nicht nur der Stimme des Autors lauschen, sondern auch den Blick über die Wiesen schweifen lassen, die dem Werk seinen Namen gaben. Diese Wiesen waren vor 60 Jahren Schauplatz legendärer Open-Air-Festivals, die im Roman thematisiert werden.

Übernachtungsmöglichkeiten

Übernachtungen auf Burg Waldeck können in begrenztem Umfang vorab gebucht werden. Bitte beachten Sie, dass im Haus keine Hunde gestattet sind.

Kontakt und Informationen:

Email: burgvogt@burg-waldeck.de
Telefon: 06762-7997
Web: www.burg-waldeck.de
Adresse: Burg Waldeck, 56290 Dorweiler