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„Trio Spätlese“ bringt Wein- und Rheinlieder erneut nach Oppenheim

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© Stadt Oppenheim

Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „oppenheim365grad“ freut sich die Stadt Oppenheim auf das zweite Gastspiel des „Trio Spätlese“ am 5. Oktober um 19 Uhr (Einlass um 18 Uhr) im Rathauskeller (Merianstraße 2).

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„Wein- und Rheinlieder“ mit viel Witz und Humor

Bereits im Januar hatten Stefan Stolle, Klaus Degreif und Uli Becker einen voll besetzten Keller mit vergnüglichem Liederprogramm unter dem Motto „Wein- und Rheinlieder“ begeistert. Das Trio besteht aus Stefan Stoll, Oppenheimer Bariton und auf vielen deutschen und europäischen Bühnen zuhause, der bekannte Oppenheimer Solist, Chorsänger und Bass-Bariton Klaus Degreif sowie das Oppenheimer Gitarren-Juwel Uli Becker mit ihrer sechssaitigen Begleitung und Altstimme.

Im Gepäck hat das Trio „Wein- und Rheinlieder“ mit viel Witz und Humor. Dabei bereitet das ungewohnte Repertoire nicht nur den Solisten viel Freude, sondern auch dem Publikum der Premiere des Programms im Oktober. Die Gäste dürfen sich lustige und humorvolle Liedtexte im gemütlichen Ambiente des Rathauskellers bei ausdrucksstarker Darbietung und imponierender Stimmfülle freuen.

Die Karten im Vorverkauf sind ab sofort zu je 16,00 € (freie Platzwahl) online unter www.stadt-oppenheim.de/buchen und in der Tourist-Info der Stadt Oppenheim, Merianstraße 2a (Mi-So 10.30 – 15.30 Uhr, 06133 4909 14/ -19, tourismus@stadt-oppenheim.de) erhältlich – Abendkasse: 18,00 €.

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Alarmierende Prognose: Wohnungsnot im Landkreis Mainz-Bingen

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Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Es muss gebaut werden: Bis 2028 braucht der Landkreis Mainz-Bingen den Neubau von rund 1.180 Wohnungen – und zwar pro Jahr. Diese Wohnungsbau-Prognose für die kommenden vier Jahre hat das Pestel-Institut in einer aktuellen Regional-Analyse zum Wohnungsmarkt ermittelt.

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Bestehendes Defizit an fehlenden Wohnungen abbauen

„Der Neubau ist notwendig, um das bestehende Defizit an fehlenden Wohnungen abzubauen: Aber auch, um abgewohnte Wohnungen in alten Häusern nach und nach zu ersetzen. Hier geht es insbesondere um Nachkriegsbauten, bei denen sich eine Sanierung nicht mehr lohnt“, sagt Matthias Günther vom Pestel-Institut.

Der Wissenschaftler erwartet, dass das Baupensum allerdings zurückgeht: Günther spricht von einem „lahmenden Wohnungsneubau, dem mehr und mehr die Luft ausgeht“. So gab es in den ersten fünf Monaten dieses Jahres nach Angaben des Pestel-Instituts im ganzen Landkreis Mainz-Bingen lediglich für 301 neue Wohnungen eine Baugenehmigung. Zum Vergleich: In 2023 waren es im gleichen Zeitraum immerhin noch 398 Baugenehmigungen. „Damit ist die Bereitschaft, im Kreis Mainz-Bingen neuen Wohnraum zu schaffen, innerhalb von nur einem Jahr um 24 Prozent zurückgegangen“, sagt Matthias Günther.

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Leerstehende Wohnungen ändern nichts am Bedarf

An dem Wohnungsbedarf im Kreis Mainz-Bingen ändere auch die Zahl leerstehender Wohnungen nichts: Der aktuelle Zensus registriert für den Landkreis Mainz-Bingen immerhin rund 4.800 Wohnungen, die nicht genutzt werden, so das Pestel-Institut. Das seien 4,6 Prozent vom gesamten Wohnungsbestand im Landkreis. Ein Großteil davon – nämlich rund 2.730 Wohnungen – stehe jedoch schon seit einem Jahr oder länger leer.

„Das sind immerhin rund 57 Prozent vom Leerstand. Dabei geht es allerdings oft um Wohnungen, die auch keiner mehr bewohnen kann. Sie müssten vorher komplett – also aufwendig und damit teuer – saniert werden“, sagt Matthias Günther.

Grundsätzlich sei ein gewisser Wohnungsleerstand aber immer auch notwendig. „Rund 3 Prozent aller Wohnungen, in die sofort jemand einziehen kann, sollten frei sein. Schon allein, um einen Puffer zu haben, damit Umzüge reibungslos laufen können. Und natürlich, um Sanierungen überhaupt machen zu können. Aber es wird nur selten gelingen, Wohnungen, die lange leer stehen, wieder zu aktivieren und an den Markt zu bringen“, so das Fazit von Matthias Günther.

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Viele Hauseigentümer halten sich nach Beobachtungen des Pestel-Instituts mit einer Sanierung zurück:

„In ihren Augen ist eine Sanierung oft auch ein Wagnis. Sie sind verunsichert. Sie wissen nicht, welche Vorschriften – zum Beispiel bei Klimaschutz-Auflagen – wann kommen. Es fehlt einfach die politische Verlässlichkeit. Ein Hin und Her wie beim Heizungsgesetz darf es nicht mehr geben“, kritisiert der Leiter des Pestel-Instituts. Außerdem hapere es bei vielen auch am nötigen Geld für eine Sanierung.

Weitere Gründe, warum leerstehende Wohnungen nicht vermietet werden: „Immer wieder kommt bei Erbstreitigkeiten kein Mietvertrag zustande. Und oft scheuen sich Hauseigentümer auch, sich einen Mieter ins eigene Haus zu holen, mit dem sie sich am Ende vielleicht nicht verstehen“, sagt Matthias Günther. Für ihn steht deshalb fest: „Am Neubau von Wohnungen führt daher auch im Kreis Mainz-Bingen kein Weg vorbei.“

Das Pestel-Institut hat die Regional-Analyse zum Wohnungsmarkt im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) durchgeführt. Für dessen Präsidentin macht die Untersuchung eines deutlich: „Es ist eine Milchmädchenrechnung, die leerstehenden Wohnungen gegen den aktuellen Bedarf an Wohnungen gegenzurechnen. Das funktioniert so nicht. Politiker, die das gerade versuchen, betreiben Augenwischerei“, sagt Katharina Metzger. Sie erteilt damit der Aufforderung von Klara Geywitz (SPD) eine klare Absage. Die Bundesbauministerin hatte zuletzt den Menschen, die eine Wohnung suchen, geraten, aufs Land zu ziehen.

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Einfacher bauen – und damit günstiger bauen

Für die Verbandschefin vom Baustoff-Fachhandel steht fest: „Der Wohnungsbau ist auch im Kreis Mainz-Bingen das Bohren dicker Bretter.“ Um voranzukommen, fordert Metzger, die Baustandards zu senken: „Einfacher bauen – und damit günstiger bauen. Das geht, ohne dass der Wohnkomfort darunter leidet. Andernfalls baut bald keiner mehr.“ Es müsse ein „starkes Abspecken“ bei Normen und Auflagen geben – im Bund, bei den Ländern und Kommunen. Katharina Metzger warnt: „Am Ende stoppen überzogene Förderkriterien, Normen und Auflagen den Neubau von Wohnungen – von hoch geschraubten Klimaschutzmaßnahmen, ohne die es keine Förderung gibt, bis zu Stellplätzen, ohne die erst gar nicht gebaut werden darf.“

Scharfe Kritik richtet Metzger an den Bund: „Es passiert zu wenig. Und was jetzt passiert, kommt zu spät. Wer 400.000 Neubauwohnungen – darunter 100.000 neu gebaute Sozialwohnungen – im Wahlkampf verspricht und im Koalitionsvertrag festschreibt, der darf nicht erst ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl wach werden.“ Ohne eine deutlich stärkere staatliche Unterstützung würden weder der notwendige Neubau noch die Sanierungen von Wohnungen im erforderlichen Umfang gelingen.

Außerdem kritisiert Metzger gemeinsam mit den Wissenschaftlern vom Pestel-Institut den geplanten Bundeshaushalt für 2025: Darin fehlten dringend notwendige Fördermittel für den Wohnungsneubau – allen voran für den sozialen Wohnungsbau. Der benötigt nach Berechnungen des Pestel-Instituts mindestens 12 Milliarden Euro pro Jahr von Bund und Ländern. Der Bund stelle für 2025 jedoch lediglich 3,5 Milliarden Euro bereit.

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Perspektive ist schlecht

Bis 2028 wolle die Bundesregierung Sozialwohnungen mit weniger als 22 Milliarden fördern. „Das reicht hinten und vorne nicht. Und es ist ein willkürlich gegriffener Zeitraum, um eine vermeintlich hohe Milliardensumme in den Raum zu stellen. Doch die Wahrheit dahinter ist: Der soziale Wohnungsbau wird bei dieser Bundesregierung auch weiter auf der Strecke bleiben. Das müssen die Menschen den heimischen Bundestagsabgeordneten im Landkreis Mainz-Bingen jetzt klarmachen. Nur wenn es massiven Druck vor Ort gibt, werden diese und die kommende Bundesregierung begreifen, wie ernst die Lage ist“, sagt Katharina Metzger.

Aktuell erlebe die Wohnungsbau-Branche „einen regelrechten Absturz“. Viele Unternehmen hätten bereits Kapazitäten abbauen müssen. „Die Neubau-Zahlen gehen in den Keller. Mauerstein-Hersteller zum Beispiel schließen Werke. Die Entlassungswelle rollt: Der Bau verliert Beschäftigte – darunter gute Fachkräfte. Dabei ist das das Letzte, was sich Deutschland jetzt erlauben darf“, so Katharina Metzger.

Die Verbandspräsidentin des Baustoff-Fachhandels warnt gemeinsam mit dem Pestel-Institut vor einer „Absturz-Spirale beim Wohnungsneubau“. Die Situation sei fatal: „Wohnungsnot trifft auf Nicht-Wohnungsbau. Diese toxische Entwicklung muss dringend gestoppt werden.“ Denn Wohnungsmangel schaffe soziale Spannungen. „Wenn sich Menschen wochen- und monatelang um eine neue Wohnung kümmern müssen, dann braut sich da etwas zusammen. Das ist Gift für das soziale Miteinander in der Gesellschaft“, so Katharina Metzger.

 

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Wohnortnahe Versorgung und zertifizierte Kliniken sind entscheidend für die Zukunft

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Michael Simon (in der Mitte) im Gespräch mit dem ärztlichen Direktor Prof. Dr. med. Volker Schmitz (links) und dem Chefarzt Chirurgie PD Dr. med. Markus Paschold (rechts) zum Thema Darm-, Brust- u. Bauspeicheldrüsenkrebs. Foto: Joachim Kübler / Büro Michael Simon

Der SPD-Landtagsabgeordnete Michael Simon besuchte kürzlich das Krankenhaus St. Marienwörth in Bad Kreuznach, um sich vor Ort ein Bild von den aktuellen Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung zu machen. Im Rahmen seines Besuchs führte er intensive Gespräche mit dem Ärztlichen Direktor, Prof. Dr. med. Volker Schmitz, und Priv.-Doz. Dr. med. Markus Paschold, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die aktuellen Versorgungsbedarfe der Patientinnen und Patienten angesichts des demografischen Wandels, der unzureichenden Krankenhausfinanzierung und der geplanten Krankenhausreform des Bundes.

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St. Marienwörth als onkologisches Schwerpunktkrankenhaus

Prof. Dr. Schmitz betonte, dass der demografische Wandel eine zunehmende Belastung für das Gesundheitssystem darstellt. „Durch die steigende Lebenserwartung und die immer bessere medizinische Versorgung sehen wir uns mit einer Zunahme von komplexen Erkrankungen wie Karzinomen konfrontiert. Hier werden Kliniken wie das St. Marienwörth als onkologisches Schwerpunktkrankenhaus in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen,“ so Prof. Dr. Schmitz.

Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs war die Besichtigung des neuen Endoskopie-Turms, der mit modernster Künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet ist. Dieses hochmoderne Gerät unterstützt die Ärzte dabei, selbst kleinste Gewebeveränderungen zu erkennen und ermöglicht somit eine präzisere Diagnostik. „Durch den Einsatz der KI können wir mögliche Krankheiten viel früher erkennen. Gerade weit verbreitete Volkskrankheiten wie Darmkrebs lassen sich so effektiver vorbeugen,“ erklärte Prof. Dr. Schmitz.

PD Dr. Markus Paschold hob die Bedeutung der Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft als Viszeralonkologisches Zentrum mit dem Darmkrebszentrum und dem Pankreaskrebszentrum hervor und betonte, dass die Ergebnisse nicht nur an das Landeskrebsregister gemeldet, sondern im Rahmen regelmäßiger bundesweiter Vergleiche der Behandlungs- und Prozessqualität durch die Deutsche Krebsgesellschaft nach strengen Maßstäben bewertet werden. Hier schneiden wir oft besser ab, als die meisten anderen Kliniken,“ so PD Dr. Paschold.

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Neben der Diagnostik und Therapie betonte PD Dr. Paschold auch die Bedeutung der Nachsorge, insbesondere nach Operationen.

„Die Nachsorge ist ein entscheidender Faktor für die Genesung und die Aufrechterhaltung der Lebensqualität der Patienten. Leider nehmen längst nicht alle Patienten dieses Angebot wahr. Umso wichtiger ist es, dass diese wohnortnah stattfinden kann,“ erklärte er.

Kritisch äußerten sich die Ärzte zur geplanten Krankenhausreform. PD Dr. Paschold hinterfragte, ob die Verteilung der Mittel im System wirklich sinnvoll ist und kritisierte die bürokratischen Hürden, die oft wertvolle personelle Ressourcen binden. „Die Politik sollte die Dokumentationsanforderungen auf ihren tatsächlichen Mehrwert überprüfen, damit mehr Personal für die direkte Patientenversorgung zur Verfügung steht,“ forderte er. Skeptisch sieht er auch den neuen Bundes-Klinik-Atlas, der Patientinnen und Patienten über die Häufigkeit bestimmter Eingriffe in Kliniken informieren soll. „Die Anzahl der durchgeführten Operationen allein ist kein zuverlässiges Qualitätsmerkmal“ so PD Dr. Paschold.

Michael Simon zeigte sich nach dem Besuch beeindruckt von der Arbeit des Krankenhauses und betonte die Wichtigkeit einer wohnortnahen Versorgung sowie die Rolle zertifizierter Kliniken. Er unterstützte die Forderungen der Ärzte nach einer Überprüfung der Dokumentationspflichten und sprach sich für eine größere Flexibilisierung im Klinikbetrieb aus. „Es geht um Menschen und nicht um Schraubengewinde,“ resümierte Simon.

Der Besuch verdeutlichte einmal mehr, wie wichtig der Dialog zwischen Politik und medizinischen Einrichtungen ist, um die Gesundheitsversorgung in der Region auch in Zukunft sicherzustellen.

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Mann am Hauptbahnhof Frankfurt erschossen

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Symbolbild Polizeiabsperrung
Symbolbild Polizeiabsperrung

Am Dienstagabend (20. August 2024) fielen gegen 21:00 Uhr mehrere Schüsse am Hauptbahnhof in der Mainmetropole Frankfurt am Main. An Gleis 9 wurde ein Mann mit einem Kopfschuss getötet. Anschließend hat der Täter noch mehrfach auf das Opfer geschossen.

Polizei konnte den flüchtenden Täter überwältigen

Im Anschluss an die brutale Hinrichtung versuchte der Täter zu flüchten. Glücklicherweise konnte der Mann noch im Bahnhof von Beamten der Bundespolizei überwältigt und festgenommen werden. Nach Abgaben der Polizei sind Täter und Opfer bereits identifiziert. Weitere Informationen können jedoch zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht mitgeteilt werden.

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Update, 10:25 Uhr:

Nach derzeitigem Ermittlungsstand näherte sich der 54 Jahre alte Schütze gegen 21:00 Uhr dem 27-jährigen Opfer, welcher am Bahnsteig des Gleises 9 am Frankfurter Hauptbahnhof stand, von hinten und gab mehrere Schüsse aus einer Pistole auf ihn ab. Anschließend flüchtete der 54-Jährige und entledigte sich dabei der Tatwaffe. Kurz darauf stellten ihn Beamte der Bundespolizei an Gleis 7 und nahmen ihn widerstandslos fest. Für den 27-jährigen kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch am Tatort. Beide Männer sind türkische Staatsangehörige.

Im Rahmen der umfangreichen Spurensicherungsmaßnahmen, die bis in die frühen Morgenstunden andauerten, fanden die Ermittler die mutmaßliche Tatwaffe und stellten sie sicher.

Der 54-jährige Tatverdächtige wird im Laufe des Mittwochs durch die Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Frankfurt am Main vorgeführt werden, der über die Anordnung von Untersuchungshaft entscheiden wird.

Die Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen der Tat, dauern an.

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BYC-Network kündigt weitere Netzwerkveranstaltungen an

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Das Unternehmen BYC-Network, das sich auf die Organisation von B2B-Netzwerkveranstaltungen spezialisiert hat, kündigt neue Termine für seine beliebten Events im gesamten Rhein-Main-Gebiet an. Diese Veranstaltungen bieten Unternehmerinnen und Unternehmern die ideale Plattform, um sich auszutauschen, neue Geschäftskontakte zu knüpfen und wertvolle Impulse für ihre Unternehmen zu erhalten.

Monatliche Events

Jeden Monat organisiert BYC-Network mindestens ein Netzwerktreffen, das gezielt auf die Bedürfnisse der Geschäftswelt abgestimmt ist. Dabei werden verschiedene Branchen und Themen abgedeckt, sodass jeder Teilnehmer die Möglichkeit hat, relevante Kontakte zu knüpfen und von den Erfahrungen anderer zu profitieren.

Die Ticketpreise für die Veranstaltungen starten bereits bei 20 Euro, was die Teilnahme auch für kleinere Unternehmen und Start-ups attraktiv macht. Darüber hinaus besteht bei ausgewählten Events die Möglichkeit, zusätzliche Messestände zu buchen, um das eigene Unternehmen noch sichtbarer zu präsentieren und gezielt auf potenzielle Kunden und Partner zuzugehen.

Die Netzwerktreffen von BYC-Network sind für viele Unternehmerinnen und Unternehmer im Rhein-Main-Gebiet ein fester Bestandteil ihres Kalenders geworden. Sie schätzen die professionelle Organisation, die Vielfalt der Teilnehmer und die anregende Atmosphäre, die Raum für innovative Ideen und Kooperationen schafft.

Weitere Informationen zu den kommenden Veranstaltungen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte auf der Webseite des Unternehmens unter BYC-Network.de. Hier können sich Unternehmerinnen und Unternehmer auch über aktuelle Themen und Schwerpunkte der einzelnen Treffen informieren, um die für sie passende Veranstaltung auszuwählen.

Die Netzwerkveranstaltungen von BYC-Network sind eine unverzichtbare Gelegenheit, um in der dynamischen Wirtschaftsregion Rhein-Main den eigenen Horizont zu erweitern und das Unternehmensnetzwerk kontinuierlich auszubauen. Nutzen Sie diese Chance, um Ihr Unternehmen nach vorne zu bringen!

Ingelheimer Rotweinfest mit einigen Neuheiten

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Rotweinfest Ingelheim
Quelle: Stadt Ingelheim

Der Herbst nähert sich mit großen Schritten und damit auch die Rotweinfestzeit. Am Samstag, 28. September, ist es wieder soweit: Dann öffnet das Ingelheimer Rotweinfest seine Tore. Bis Sonntag, 6. Oktober, präsentieren sich die Ingelheimer Weingüter mit ihren exquisiten Weinen in der außergewöhnlichen Kulisse des Burgkirchengeländes.

Weinerlebnis, Kulinarik, Unterhaltung und Kinderprogramm

Für das bevorstehende Event hat die Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH (IkUM) ein abwechslungsreiches Paket geschnürt, das für jedes Alter und jeden Geschmack etwas bereithält. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf einen Mix aus Weinerlebnis, Kulinarik, bester Unterhaltung und einem spannenden Kinderprogramm freuen.

Neben Live-Musik auf mehreren Bühnen wird, wie immer beim Rotweinfest, ein großer Vergnügungspark mit Riesenrad, Kinderkarussell, Autoscooter und vielem mehr aufgebaut. Für Jugendliche ab zwölf Jahren gibt es auf dem Rotweinfestgelände mit dem „Green Room“ wieder einen alkoholfreien Chillout-Bereich mit Kicker, Karaoke spielen und Eistee-Bar.

Weinfest im historischen Ambiente

Das Rotweinfest im historischen Ambiente zu Füßen der Ober-Ingelheimer Burgkirche zählt zu den beliebtesten Weinfesten in Rheinhessen. Jahr für Jahr strömen nicht nur Ingelheimerinnen und Ingelheimer aus allen Stadtteilen auf das Festgelände, sondern auch zahlreiche feierfreudige Gäste von außerhalb, die das besondere Ambiente dieses einzigartigen Events schätzen. Dass das Rotweinfest zu den schönsten Weinfesten Rheinhessens zählt, ist seit zehn Jahren amtlich.

Seit 2014 trägt die Traditionsveranstaltung das Gütesiegel „Rheinhessen AUSGEZEICHNET“, das von „Rheinhessenwein e.V.“ vergeben wird. Damit kann sich das Rotweinfest zu der ausgewählten Riege von nur sieben Weinfesten zählen, die in Rheinhessen dieses Siegel führen dürfen.

Startschuss mit Krönung der neuen Rotweinkönigin

Der Startschuss für das traditionsreiche Volksfest fällt am 28. September, um 16 Uhr mit der Krönung der neuen Rotweinkönigin auf dem Ober-Ingelheimer Marktplatz. Um das Ereignis gebührend zu feiern, können die Gäste am Eröffnungstag zwischen 15 und 18 Uhr mit dem „Krönungspiffche“ auf die frisch gekürte Rotweinkönigin und ihre Prinzessinnen anstoßen. Wie im vergangenen Jahr wird das „Krönungspiffche“ (0,1 l) zum Preis von einem Euro angeboten. Der Krönungswein stammt vom Weingut Jochen Weitzel.

Im Anschluss an die Eröffnung auf dem Ober-Ingelheimer Marktplatz öffnet das Festgelände. Am Eröffnungstag sorgen drei Bands mit Live-Musik für Stimmung. Um 19 Uhr startet die Ed-Sheeran-Tribute-Band „Urban Fox“ auf der Bühne am Rotweinbrunnen. Ab 20 Uhr wird „Pock@Coffee“ mit Rock- und Pop-Klassikern die Freilichtbühne in Schwingung versetzen, und ebenfalls ab 20 Uhr wird im Festzelt die Cover-Band „Tschau Jonny!“ mit Rock, Pop, Blues und aktuellen Hits die Bühne rocken.

Viele weitere traditionelle Highlights

Natürlich stehen auch beim Rotweinfest 2024 wieder die traditionellen Highlights auf dem Programm – wie der verkaufsoffene Rotweinfestsonntag, der beliebte Seniorennachmittag, der Ingelheimer Abend, die Burgunderweinprobe des Oberbürgermeisters und als krönender Abschluss das Brillantfeuerwerk in den Weinbergen. Einen besonderen Leckerbissen serviert die IkUM am Dienstag, 1. Oktober, mit einem Konzert der Band „not P!nk“, die im Festzelt Songs der Pop-Ikone Pink authentisch auf die Bühne bringt. Ihre begeisternden Live-Arrangements verzücken nicht nur eingefleischte Fans der Pop- und Rock-Ikone.

Am Tag der Deutschen Einheit (Donnerstag, 3. Oktober) lädt die IkUM zum großen Familiennachmittag auf das Festgelände ein. „Clown Filou“ nimmt das Publikum (ab 15 Uhr im Festzelt) mit auf eine abenteuerliche Reise mit anschließender Luftballon-Show. Direkt im Anschluss (16 Uhr) bespielt Alex Schmeisser mit einem Koffer voller Musik im Gepäck die Freilichtbühne und inszeniert ein Mitmachkonzert für Groß und Klein.

Weintour mit dem Piffche-Pass

Wie im vergangenen Jahr wird es auch diesmal wieder einen „Piffche-Pass“ geben, den man an verschiedenen Weinständen einlösen kann. Der Pass, der am Rotweinbrunnen der Ingelheimer Vinothek erworben werden kann, bietet die Möglichkeit, verschiedene Weingüter kennenzulernen und dabei die eine oder andere Neuentdeckung zu machen. Auch das „Schoppe-Kärtsche“ ist beim Rotweinfest 2024 wieder am Start. Mit dem Stempelkärtchen bekommt man während der neun Festtage exklusiv am Rotweinbrunnen zehn Schoppen für insgesamt 40 Euro.

Der Rotweinbrunnen, der von der Ingelheimer Vinothek betrieben wird, fungiert einmal mehr als Schaufenster für die Ingelheimer Weine und lädt zum Probieren und Entdecken ein. Von Secco über Weißwein, von Rosé bis zum tollen Ingelheimer Rotwein ist eine große Bandbreite aus dem Sortiment der 25 Vinotheken-Weingüter ausgeschenkt. Es lohnt sich also auf alle Fälle, am Weinstand der Vinothek Station zu machen. Unweit des Rotweinbrunnens gibt es in diesem Jahr ein Novum: Philipp Weitzel, seit dem Hafenfest amtierender „Vater Rhein“, lädt die Besucherinnen und Besucher des Rotweinfests zum Hofausschank ein.

Vereinsweinstand und lokale Musikvereine

Und noch etwas Neues gibt es 2024: Erstmals schenken Ingelheimer Vereine für einen guten Zweck am „Vereinsweinstand“ am Rosengärtchen aus. Im täglichen Wechsel nutzen sieben Vereine von Montag, 30. September, bis Sonntag, 6. Oktober, den Weinpavillon, der zu Beginn des Rotweinfests vom Weinkomitee der Ingelheimer Partnerstadt San Pietro betrieben wird.

Eine Neuerung gibt es in diesem Jahr auch beim Musikprogramm: Die IkUM hat lokale Musikvereine zu Auftritten beim Rotweinfest eingeladen, um dem musikalischen Spektrum mit dem Genre der Blasmusik eine weitere Farbe zu geben. Diese bringen die Katholische Kirchenmusik Heidesheim und der Musikverein 1921 Weiler nun beim diesjährigen Rotweinfest mit ihren Konzerten auf der Freilichtbühne ein.

Erweitertes Nachtbusangebot

Für die Anreise zum Rotweinfest empfiehlt sich die Nutzung des ÖPNV. Im Rahmen des Festes gibt es ein erweitertes und teilweise kostenloses Angebot für Bus & Bahn. Mit der FAIRTIQ App kann man Freitagsabends und am Wochenende mit der Familie oder Freunden gratis per Bus & Bahn in der RNN-Wabe 320 (ohne Gau-Algesheim) zum Rotweinfest. Einfach die App FAIRTIQ downloaden und mit bis zu 5 Personen kostenlos durch Ingelheim fahren.

Auch gibt es ein erweitertes Nachtbusangebot: Die Ingelheimer Nachtbusse 6­8 und 6­9, die Linien 56, 9­ und 79 der Mainzer Mobilität, die Regionalbuslinien 625, 626, 640 und 654 sowie die Bahn bringen die Festgäste bis spät in der Nacht wieder nach Hause. Nähere Informationen zum kostenlosen ÖPNV & Fahrplänen unter www.e-ticket-ingelheim.de und www.rnn.info.

Das komplette Programm für das Ingelheimer Rotweinfest 2024 findet sich auf der Homepage der IkUM unter www.ikum-ingelheim.de/rotweinfest zum Download.

ÖFFNUNGSZEITEN FESTPLATZ

  • Samstag, 28.09.2024, 16.00 – 1.00 Uhr
  • Sonntag, 29.09.2024, 11.00 – 23.00 Uhr
  • Montag, 30.09.2024, 11.00 – 23.00 Uhr
  • Dienstag, 01.10.2024, 14.00 – 23.00 Uhr
  • Mittwoch, 02.10.2024, 14.00 – 1.00 Uhr
  • Donnerstag, 03.10.2024, 14.00 – 23.00 Uhr
  • Freitag, 04.10.2024, 14.00 – 1.00 Uhr
  • Samstag, 05.10.2024, 14.00 – 1.00 Uhr
  • Sonntag, 06.10.2024, 11.00 – 22.00 Uhr

Infoveranstaltung in Budenheim zum Ausbau vom Glasfasernetz

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Glasfaser
Glasfaser
Die Deutsche Telekom lädt alle Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmer in Budenheim zu einer Informationsveranstaltung zum neuen Glasfasernetz ein. Im Rahmen des Abends wird Simone Remdisch, Regionalmanagerin der Telekom, das Ausbaugebiet vorstellen und erläutern, wie der Glasfaseranschluss direkt ins Haus kommt. Zudem steht sie für Fragen rund um die Möglichkeiten des Glasfaseranschlusses und die verfügbaren Tarifoptionen zur Verfügung. Auch Bürgermeister Stephan Hinz wird anwesend sein, um die Bedeutung des Glasfaserausbaus für Budenheim zu erläutern. Die Veranstaltung findet am Montag, den 26. August 2024, um 19:00 Uhr im Bürgerhaus, An der Waldsporthalle, in Budenheim statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich umfassend zu informieren.

Vollsperrung der Mainzer Straße in Kastel

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Baustelle Symbolbild1 scaled

Die Mainzer Straße in Kastel wird von Montag, 26. August, bis voraussichtlich Freitag, 6. September, im Einmündungsbereich In der Witz/Admiral-Scheer-Straße voll gesperrt. Grund sind Arbeiten an den Versorgungsleitungen und am Kanal. Die Sperrung betrifft auch den Radverkehr. Fußgängerinnen und Fußgänger können die gewohnten Wege nutzen. Die geplante Vollsperrung der Neustraße im Einmündungsbereich In der Witz wird zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. Die Stadt bittet um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Verkehrsbehinderungen.

Mainz in der Kritik: Gefährliche Radwege und fehlende Abstellmöglichkeiten

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Bürgerinnen und Bürger haben sich an BYC-NEWS gewendet, weil sie mit Besorgnis den Zustand der Radwege betrachten. Auch fehlende Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und nicht vorhandene Ladestationen für E-Bikes mahnen die Mainzerinnen und Mainzern an. Ebenso das Befahren der Fußgängerzonen mit dem Fahrrad.

Per E-Mail erreichte uns die Beschwerde über die derzeitige Beschaffenheit der Radwege. Sie seien mitunter äußerst gefährlich und stellen eine erhebliche Gefährdung für alle Radfahrer dar. Insbesondere sind die Wege oft unzureichend markiert, von Schlaglöchern übersät und schlecht beleuchtet. Diese Mängel erhöhen das Risiko von Unfällen erheblich. Im persönlichem Gespräch berichtet ein Anwohner der Augustinerstraße, dass es fast unmöglich sei, mit dem Fahrrad einkaufen zu gehen, da es in der Nähe von Geschäften viel zu wenig Möglichkeiten gibt, das Rad sicher abzustellen und zu sichern.

Fahrrad als Fortbewegungsmittel der Zukunft

In den letzten Jahren hat das Fahrrad als umweltfreundliches und gesundes Verkehrsmittel an Bedeutung gewonnen. Viele Menschen nutzen das Fahrrad nicht nur für Freizeitaktivitäten, sondern auch für den täglichen Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen. Leider müssen wir feststellen, dass die Infrastruktur in Mainz dieser Entwicklung nicht ausreichend Rechnung trägt.

Parkmöglichkeiten für Fahrräder

Besonders in zentralen Bereichen der Stadt, wie der Innenstadt und der Altstadt, fehlen oft ausreichende und sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Dies führt dazu, dass viele Radfahrer gezwungen sind, ihre Fahrräder an ungeeigneten Stellen abzustellen, was nicht nur ein Ärgernis, sondern auch ein Sicherheitsrisiko darstellt.

Fahrradverbände regen an, dass die Stadt Mainz verstärkt in den Ausbau von Fahrradabstellflächen investiert. Dies könnte durch die Einrichtung neuer Fahrradständer an strategisch wichtigen Orten, die Schaffung von überdachten Abstellanlagen und gegebenenfalls die Einrichtung von Fahrradparkhäusern geschehen. Eine gut durchdachte Fahrradinfrastruktur trägt nicht nur zur Lebensqualität der in Mainz lebenden bei, sondern fördert auch die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel und reduziert den Autoverkehr in der Stadt.

Problem Fußgängerzone

Ein weiteres Problem sind die Radfahrer in den Fußgängerzonen. Die Bürgerinnen und Bürger fragen sich, warum hier nicht kontrolliert wird. Während der Recherchearbeiten wurde sogar ein Mitarbeiter von BYC-NEWS von einem Radfahrer, der mit hoher Geschwindigkeit in die Augustinerstraße fuhr, angerempelt und infolgedessen beschimpft und bedroht.

Stadt Mainz weist Kritik zurück

Darauf angesprochen, weist Ralf Peterhanwahr, Mitarbeiter der Pressestelle, der Stadt Mainz, die Kritik zurück. Die Kritik sei aus Sicht der Stadt Mainz schwer nachvollziehbar,

„Die Stadt Mainz investiert seit Jahren massiv in die Schaffung von Radbügeln an vielen Stellen des Stadtgebietes. Ebenso wurde vor wenigen Jahren eines der größten Fahrradparkhäuser Deutschlands mit 1100 Stellplätzen am Mainzer Hauptbahnhof geschaffen. Zudem ist hier auch ein Reparaturservice im Angebot. Des Weiteren sind alle Stellflächen für Fahrräder im Netz abrufbar.“

„Dass auch in Mainz Radfahrerinnen und Radfahrer in Fußgängerzonen das Rad nicht immer schieben, sondern fahren, ist ein Verhalten, das sich in vielerlei anderen Städten ebenso findet – bleibt aber nach unseren Erkenntnissen eher die Ausnahme. Das Verkehrsüberwachungsamt führt in Kooperation mit der Polizei immer wieder stichprobenartige Kontrollen an vielen Stellen der Stadt durch.“ – so die Stadt Mainz.

Einzelhändler haben Lösungsansätze

Nach Beschwerden mehrerer Einzelhändler hat BYC-NEWS beim Gewerbeverein Mainz-Neustadt (GVMN) nachgefragt. Vorstand Karsten Lange, hat inzwischen konkrete Lösungsansätze.

„Unter anderem wäre es wünschenswert, wenn die Fahrradbeauftragten der Stadt in Zusammenarbeit mit den Gewerbevereinen und der Wirtschaftsförderung eine Informationskampagne bei den Geschäftsleuten starten. Die Ladeninhaber brauchen einen Ansprechpartner, der ihnen sagt, wo sie Fahrradständer in der Nähe ihrer Geschäfte aufstellen dürfen. Die Stadt sollte sich mit prozentualen Zuschüssen beteiligen“ – so Karsten Lange, Vorstand beim GVMN.

Schrotträder müssen entsorgt werden

„Sogenannte „Fahrradleichen“, die viele Stellplätze an öffentlichen Fahrradständern blockieren, müssen mehr Beachtung finden. Hier muss die Stadt unbedingt durchgreifen und regelmäßig dauergeparkte Fahrräder entfernen. Nicht nur, nicht mehr verkehrsfähige Fahrräder. Auf keinen Fall dürfen Fahrradfahrer und Autofahrer gegeneinander ausgespielt werden. Fahrradständer auf Autoparkflächen aufzubauen, ist der falsche Weg. Den Geschäftsleuten ist es egal, ob ihre Kunden mit dem Fahrrad, mit dem Auto, mit dem ÖPNV oder zu Fuß zu ihnen kommen.“

Einzelhandel fordert mehr Kontrollen

„Auch erfolgen keinerlei Kontrollen von Radfahrern und Rollerfahrern, die in Fußgängerzonen und auf Gehwegen unerlaubt unterwegs sind. Das scheint ein Problem der personellen Ausstattung der Verkehrsüberwachung zu sein. Insbesondere ältere Menschen haben Angst davor, von Fahrrädern und insbesondere von Rollerfahrern verletzt zu werden. Diese Sorge muss ihnen genommen werden, wenn sie in der Altstadt oder Neustadt einkaufen gehen.“
Bei einer nicht repräsentativen Zählung wurden, an einem Montag, zwischen 15 und 16 Uhr, 39 Fahrrad- und E-Rollerfahrer, von BYC-NEWS gezählt. Neben dem generellen Fahrradfahrverbot in der Augustinerstraße, missachteten Einige zudem die Einbahnstraßenregelung.

ADFC Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club hat die Lage im Blick

BYC-NEWS befragte den ADFC und erhielt von Amelie Döres folgende Informationen per Mail: „Die Stadt Mainz hat in den letzten Jahren den Bestand an Radbügeln relativ gut ausgebaut, zumindest in der Innenstadt. In den Stadtteilen sieht es schlechter aus, je weiter man sich von der Innenstadt entfernt, desto weniger Radwege und Abstellmöglichkeiten gibt es. Auf der Internetseite der Stadt Mainz fehlt zudem eine Karte mit den Standorten.“ – (Anmerkung der Redaktion: Inzwischen gibt es eine solche Karte.) „Es werden in letzter Zeit auch verstärkt Abstellmöglichkeiten für Lastenräder ausgewiesen, allerdings fast ausschließlich im Innenstadtbereich.“

Mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger

„Radabstellanlagen können gut genutzt werden, um die Sicherheit der Radfahrenden zu erhöhen, insbesondere wenn im Kurvenbereich Autostellplätze wegfallen und dort Räder abgestellt werden. Über die großen und hohen SUVs kann man kaum hinwegsehen, vor allem Kinder und Jugendliche nicht. Das Entsorgen der Schrotträder an den Abstellanlagen hat sich verbessert, dennoch besteht erheblicher Optimierungsbedarf.“ – so der ADFC weiter.

Ladestationen für E-Bikes werden dringend benötigt

„Des Weiteren müssten im Bereich der Schulhöfe und Vereine, aber auch im Umfeld, viel mehr Radbügel aufgestellt werden. Dazu könnten auch nahegelegene Parkhäuser genutzt werden: Einige Stellflächen umwandeln, und schon kann man viele Räder unterbringen. Auch Doppelparker, also zwei Stockwerke. Die Auslastung der Parkhäuser ließe dies zu. Diese Stellplätze müssten jedoch am Eingang und in hellen Bereichen liegen und entsprechende Radabstellanlagen aufweisen. Immer mehr Schülerinnen und Schüler kommen auch in Mainz mit teuren E-Bikes zur Schule, für die dringend Ladestationen gebaut werden müssen. Vielleicht könnte man auch gegen ein kleines Entgelt einige Radabstellräume mit Schloss errichten. Die Parkhausgesellschaft der Stadt Mainz könnte hier einen pressewirksamen Imagegewinn in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit erzielen.“ – so die Einschätzung des ADFC.

Der richtige Wundschutz: Welches Pflaster für welche Verletzung?

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Ob Schnittwunde, Blase oder Abschürfung – um Wunden zu versorgen, stehen in Apotheken die verschiedensten Pflaster zur Verfügung. Sie schützen Wunden, bewahren diese vor dem Austrocknen und sorgen so für eine gute Heilung. Mit speziellen Hydrokolloid-Pflastern lassen sich zum Beispiel Blasen oder Schürf- und Brandwunden versorgen. Thomas Brückner, Experte für Medizinprodukte beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) erklärt, welche Pflaster für welche Wunden geeignet sind, und wie man sie richtig anwendet.

Kurz mit den Gedanken woanders, und schon ist es passiert

Das Messer rutscht ab, der Finger blutet. Ein Pflaster drauf und gut ist – das scheint bei kleinen Wunden einfach zu sein. Doch erstens ist nicht jede Wunde klein, und zweitens nicht jedes Pflaster gleich. Welches Pflaster gehört auf welche Wunde? Und was ist bei der Anwendung zu beachten?

„Wichtig ist vor allem die Wunde – egal ob klein oder etwas größer – mit einem Pflaster vor Schmutz, Krankheitserregern und vor dem Austrocknen zu schützen“, erklärt BPI-Experte Brückner. Denn entgegen der immer noch weit verbreiteten Meinung, dass Wunden an der Luft heilen sollten, sind sich die Experten inzwischen einig: Die Wunde heilt im feuchten Milieu unter einem Pflaster am besten. „Weil man sich immer mal verletzen kann, ist es ratsam, eine Auswahl verschiedener Pflaster sowohl in der Haus- als auch Reiseapotheke zu haben“, sagt Brückner. Ausführliche Beratung zu geeigneten Wundpflastern und wie diese anzuwenden sind, erhält man in der Apotheke.

Auf das richtige Pflaster kommt es an

Im Handel ist eine Reihe von verschiedenen Pflastern erhältlich. Je nachdem, wo sich die Wunde am Körper befindet und wie groß sie ist, kann man ein geeignetes Pflaster wählen.

  • Sogenannte Standardpflaster gibt es in verschiedenen Varianten. Sie reichen in der Regel aus, um kleine Verletzungen zu schützen. Als Pflaster-Strips sind sie in verschiedenen vordefinierten Größen oder als Pflasterabschnitte, die man sich individuell zuschneiden kann, erhältlich.
  • Fingerwunden lassen sich mit speziellen selbsthaftenden Finger-Strips versorgen, die man ohne Schere einfach mit der Hand abreißen kann.
  • Elastische Pflaster sind sehr anpassungsfähig, können jede Bewegung mitmachen und eignen sich zum Beispiel, wenn sich die Verletzung an einem Gelenk oder in einer Beuge befindet.
  • Wasserfeste Wundpflaster schützen die Wunde beim Baden, Duschen oder Schwimmen. Duschpflaster sind wasserfeste Pflaster. Sie sind mit einer atmungsaktiven transparenten Polyethylen-Folie versehen, die wasser- und schmutzabweisend ist. Darunter sind Duschpflaster mit Wundauflagen versehen. Sie polstern Wunden ab und nehmen Blut oder Sekret auf. Nach einer Operation können wasserdichte Folienverbände benutzt werden.
  • Sensitive Pflaster, auch als hypoallergene oder hautfreundliche Pflaster bezeichnet, eignen sich vor allem für Kinder, Senioren sowie Allergiker oder Menschen mit einer Neurodermitis, deren Haut oftmals dünner und damit empfindlicher ist.
  • Sprüh-Pflaster sind eine praktische Alternative zu Klebepflastern und eignen sich besonders für vielbewegte Körperstellen wie Kniegelenke oder Ellenbogen. Ihr dünner Film haftet wie eine zweite Haut auf der Wunde, passt sich jeder Bewegung an und schützt auch kleine Schürfwunden und Verletzungen vor Bakterien, Schmutz und Wasser. Doch Vorsicht: Sprüh-Pflaster eignen sich nur für Wunden, die trocken und oberflächlich sind. Blutende und nässende Wunden sind tabu. Zudem polstern sie die Wunden nicht – wie herkömmliche Pflaster – ab.
  • Gelpflaster für besondere Wunden – Gelpflaster, auch bekannt als „Blasenpflaster“, klebt man auf eine Blase. „Diese Pflaster sind mit einem Hydrokolloid-Gel versehen, das die Blase abpolstert und verhindert, dass sie aufgerieben wird. Außerdem nehmen sie – im Gegensatz zu herkömmlichen Pflastern – das Wundsekret der Blase auf, wenn sich diese öffnet, ohne die Wunde auszutrocknen“, erklärt Brückner. Deshalb eignen sich Hydrokolloid-Pflaster auch gut für Schürf- und leichte Brandwunden sowie für chronische und langsam heilende Wunden. Diese speziell für die jeweiligen Wundarten vorgesehenen Pflaster unterstützen die körpereigene Wundheilung, indem sie für ein feuchtes Wund-Milieu sorgen. Außerdem kühlt das Gel leicht und lindert dadurch Schmerzen“, ergänzt Brückner.

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Tipps des BPI-Experten: Wundpflaster richtig anwenden

  • Waschen Sie sich die Hände gründlich, bevor Sie ein Pflaster auf die Wunde kleben.
  • Reinigen Sie eine verschmutzte Wunde vorsichtig mit lauwarmem Leitungswasser, sterilen Wundreinigungspräparaten oder einer Kochsalzlösung aus der Apotheke.
  • Stark verschmutzte Wunden oder Biss- und Kratzwunden durch Tiere sollten nach der Reinigung mit einem Wund-Desinfektionsmittel desinfiziert werden.
  • Verwenden Sie ein Spezialpflaster nur für den vorgesehenen Zweck. So gehört zum Beispiel ein „Blasenpflaster“ nicht auf eine Schnittwunde.
  • Achten Sie darauf, dass das Pflaster immer etwas größer ist als die Wunde.
  • Entfernen Sie das Pflaster vorsichtig – aber mit einem Ruck. Bei kleinen Kindern oder Menschen mit empfindlicher oder gereizter Haut können Sie auf der Klebestelle etwas Babyöl einwirken lassen oder das Kind in nicht zu warmem Wasser baden lassen. Danach lösen sich Pflaster leichter. Kleben Pflaster am Schorf, lassen sich diese mit in Babyöl getränkten Wattestäbchen ablösen.
  • Mit Wunden, die stark bluten oder „auseinanderklaffen“, sollte der Haus- oder Kinderarzt aufgesucht werden.

Worms Aktuell: Strohballenbrand hält die Feuerwehr auf Trab

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Quelle: Feuerwehr Worms

Aktuell ist die Feuerwehr im Wormser Stadtteil Ibersheim bei einem Brand von circa 250 Rundballen im Einsatz. Der Rauch zieht Richtung Bergstraße. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden die mobilen Warnapps NINA und KATWARN örtlich ausgelöst.

Strohballen kontrolliert abbrennen lassen

Das Technische Hilfswerk wird die Rundballen auseinander ziehen, um sie kontrolliert abbrennen zu lassen. Im Einsatz sind die Berufsfeuerwehr Worms, die freiwilligen Einheiten Abenheim und Rheindürkheim sowie das THW und die Schnelleinsatzgruppe Verpflegung. Der Einsatz wird vermutlich den ganzen Tag andauern.

Schildkröte auf Abwegen in Mainz-Weisenau

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Symbolfoto Schildkröte

Sechs Tage war sie unterwegs auf großer Abenteuerreise. Gegen 15 Uhr rief am Montagnachmittag (19. August 2024) ein Mann aus dem Mainzer Stadtteil Weisenau die Polizei an und schilderte, dass er soeben eine spazierengehende Schildkröte auf der Straße getroffen habe.

Schildkröte konnte an die Besitzerin übergeben werden

Vor Ort eingetroffen, stellten die Polizeibeamten fest, dass es sich nicht um einen Scherz handelte. Sie sammelten die Schildkröte ein und begannen mit den Ermittlungen, woher das Tier kam.

Aufwändige und langwierige Ermittlungen bei alteingesessenen Weisenauern führten dann zu einer Adresse, an der eine Schildkröte leben sollte. Dort angekommen, konnte die Schildkröte ihrer glücklichen Besitzerin übergeben werden. Diese vermisste ihre Schildkröte bereits seit sechs Tagen und freute sich sehr, die Ausreißerin zurückzuhaben.

Vier Verletzte nach schwerem Unfall auf Autobahn A60 bei Mainz

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Die Autobahn A60 bei Mainz-Hechtsheim war am Montagnachmittag, dem 19. August 2024, pünktlich zum Feierabendverkehr aufgrund eines Unfalls in beide Richtungen voll gesperrt. Zudem löste die Brandmeldeanlage im Hechtsheimer Tunnel aus. Die Polizei erwischte dabei einen Gaffer, der die Unfallstelle mit seinem Smartphone filmte. BYC-News war vor Ort.

Verkehrsunfall am Stauende

Um etwa 17:15 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Mainz durch einen sogenannten „eCall“ zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A60 gerufen. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte zwei kollidierte Fahrzeuge in Fahrtrichtung Bingen auf Höhe der Pyramide Mainz vor. Die Berufsfeuerwehr war mit 16 Einsatzkräften und drei Einsatzfahrzeugen vor Ort, sicherte die Unfallstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und nahm ausgelaufene Betriebsmittel auf. Aufgrund des Unfalls war zu diesem Zeitpunkt nur eine der vier Fahrspuren in Richtungen Kreuz Mainz Süd befahrbar.

Unachtsamkeit als Unfallursache

Laut Polizeiangaben ereignete sich am Ende eines Staus ein Auffahrunfall, der durch die Unachtsamkeit einer 57-jährigen Autofahrerin verursacht wurde. Die Frau war mit ihrem Dacia und zwei Mitfahrern unterwegs, als sie bei einer Geschwindigkeit von etwa 70 km/h auf das Heck eines Opel Meriva eines 30-jährigen Fahrers auffuhr. Glücklicherweise wurden bei dem Unfall vier Personen nur leicht verletzt. Nach der Erstversorgung durch Rettungskräfte, die mit acht Einsatzkräften, drei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort waren, wurden die Verletzten in umliegende Krankenhäuser gebracht. Beide Fahrzeuge waren so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Es entstand Totalschaden, wobei die genaue Schadenshöhe noch nicht bekannt ist. In Fahrtrichtung Darmstadt bildete sich zeitweise ein Stau von über vier Kilometern.

Gaffende Person mit Handy hinterm Steuer

Durch den Unfall staute es sich auch auf der Gegenfahrbahn in Richtung Darmstadt. Während der Unfallaufnahme beobachtete ein Beamter der Autobahnpolizei Heidesheim, wie der Fahrer eines weißen VW-Busses aus dem Landkreis Alzey auf der Gegenfahrbahn in Richtung Darmstadt die Unfallstelle mit seinem Handy fotografierte. Der Beamte dokumentierte dies mit seinem Diensthandy, um rechtliche Schritte gegen den Fahrer einleiten zu können. Zudem sprach er den Fahrer durch Zurufen an, doch dieser war sich keiner Schuld bewusst und diskutierte. Die Daten des Fahrers wurden letztendlich von der Polizei aufgenommen, da die Autobahn in Fahrtrichtung Darmstadt, auf der der Gaffer unterwegs war, kurze Zeit später ebenfalls voll gesperrt wurde. Es ist möglich, dass der Gaffer nun strafrechtlich verfolgt wird.

Brandmeldeanlage im Hechtsheimer Tunnel löst aus

Gegen 17:40 Uhr löste aufgrund der erhöhten Abgase durch den Rückstau in Fahrtrichtung Bingen im Hechtsheimer Tunnel die Brandmeldeanlage aus. Die Schranken des Tunnels schlossen sich in beide Richtungen, sodass die Autobahn A60 voll gesperrt war. Der Löschzug der Feuerwache 2 wurde alarmiert, um der Ursache für das Auslösen der Brandmeldeanlage auf den Grund zu gehen. Es konnte kein Feuer festgestellt werden, sodass gegen 18:10 Uhr die Schranken des Tunnels wieder geöffnet werden konnten. Durch die Sperrung des Tunnels kam es in Fahrtrichtung Darmstadt zu einem Rückstau von mehr als drei Kilometern.

eCall rettet Leben

eCall (Kurzform für emergency call) ist ein von der Europäischen Union vorgeschriebenes automatisches Notrufsystem für Kraftfahrzeuge, das die Hersteller seit dem 31. März 2018 in alle neuen Modelle von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen einbauen müssen. Im Fahrzeug montierte Geräte melden einen Verkehrsunfall automatisch an die einheitliche europäische Notrufnummer 112 und sollen durch die raschere Initiierung von Rettungsmaßnahmen die Zahl der Verkehrstoten senken.

Wichtige Informationen zum Leitungswasser in Trebur, Astheim und Geinsheim

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Wegen unaufschiebbaren Rohrnetzarbeiten muss das Wasserwerk Gerauer Land die Transportleitung DN 300 in Richtung Trebur von Dienstag (20. August 2024) ab 18:00 Uhr bis voraussichtlich Mittwoch (21. August 2024) um 06:00 Uhr außer Betrieb nehmen.

Druckabfall und Trübungen möglich

Dies hat zur Folge, dass in Trebur, Geinsheim und Astheim der Wasserdruck von 4,5 bar auf bis auf 2 bar fallen kann, da die Versorgung dann nur noch über eine Leitung erfolgt.

Zusätzlich können Trübungen im Trinkwasser auftreten, die das Wasser bräunlich werden lassen, hygienisch jedoch unbedenklich sind. Die Trübungen sind nicht gesundheitsschädlich. Bei Trübungserscheinungen ist das Trinkwasser laufen zu lassen, bis es wieder klar ist. Spätestens nach 24 Stunden sollten keine Trübungen mehr auftreten.

Die Aktion steht mit der Baustelle in der Oderstraße an dem ehemaligen Tiefbehälter in Verbindung. Aufgrund von anfänglichen Verzögerungen ist die Baustelle in die Sommerferien gefallen, was dann dazu führte, dass sich wegen der Urlaubszeit das geplante Bauende gleich um mehrere Wochen verschoben hat. Nach dem derzeitigen Stand und wenn das Wetter mitspielt, können die Arbeiten spätestens Mitte September abgeschlossen werden.

Mainz: Drei Polizisten nach Auseinandersetzung um Zigarette verletzt

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Symbolbild Polizei

Am Abend des Sonntag, 18. August 2024 wurde eine Streife der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Mainz Zeuge eines gewalttätigen Vorfalls auf dem Bahnhofsvorplatz. Die Beamten beobachteten einen Mann, der einen anderen wiederholt schubste und trotz Aufforderungen nicht von ihm abließ. Als die Polizisten einschritten, richtete der Angreifer seine Aggression gegen einen der Beamten. Es kam zu einer Auseinandersetzung, bei der der Angreifer schließlich überwältigt und gefesselt wurde.

Angriff nach Streit um Zigarette

Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei dem Angreifer um einen 26-jährigen Deutschen handelte, der zuvor von einem 50-jährigen Griechen eine Zigarette gefordert hatte. Als der Ältere die Bitte ablehnte, eskalierte die Situation, die letztlich zum Eingreifen der Polizei führte. Die Zeugen des Vorfalls wurden befragt, und die Personalien aller Beteiligten aufgenommen.

Blutprobe nach Atemalkoholkontrolle angeordnet

Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle ergab bei dem 26-jährigen Angreifer einen Promillewert von 1,63. Aufgrund dieser Feststellung ordnete die zuständige Staatsanwaltschaft eine Blutprobe an, um den genauen Alkoholgehalt im Blut festzustellen. Der Mann erhielt anschließend einen Platzverweis für den gesamten Bahnhofsbereich.

Polizeieinsatz endet mit Verletzten

Während des Polizeieinsatzes wurden drei Beamte leicht verletzt, konnten jedoch ihren Dienst fortsetzen. Gegen den Angreifer, der bei dem Vorfall unverletzt blieb, bestand bereits eine Aufenthaltsermittlung wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen räuberischer Erpressung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs und Körperverletzung.