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Stadtbuslinien in Bingen fahren nach Sonderfahrplan

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Symbolbild BYC News4 scaled
Symbolbild BYC News4 scaled

Nachrichten Bingen: Die Stadtwerke Bingen am Rhein teilen mit, dass die Stadtbuslinien an Heiligabend (Dienstag, 24.12.2024) und Silvester (Dienstag, 31.12.2024) nach einem verkürzten Samstagsfahrplan fahren. Damit möchten die Stadtwerke ihren Fahrgästen auch an den Feiertagen eine zuverlässige, jedoch angepasste Beförderung bieten.

Die letzten Fahrten der einzelnen Linien finden wie folgt statt:

Linie 601
15:00 Uhr – Sponsheim nach Bingen Stadtbahnhof
15:35 Uhr – Bingen Stadtbahnhof nach Sponsheim über Zulassungsstelle

Linie 602
15:39 Uhr – Bingen Stadtbahnhof über Hauptbahnhof nach Büdesheim EKZ Nord
15:39 Uhr – Büdesheim EKZ Nord nach Bingen Stadtbahnhof

Linie 603
15:34 Uhr – Büdesheim EKZ Nord nach Ockenheim über Dromersheim
16:00 Uhr – Ockenheim Bahnhof bis Dromersheim Am Brandweiher

Linie 604
15:31 Uhr – Gaulsheim über TH Campus und Hauptbahnhof nach Bingen Stadtbahnhof
15:58 Uhr – Bingen Stadtbahnhof bis Büdesheim Berlinstraße 1

Linie 605
15:10 Uhr – Bingen Stadtbahnhof über Kempten und TH Campus nach Bingen Stadtbahnhof
15:24 Uhr – Bingen Stadtbahnhof über Büdesheim TH Campus und Kempten nach Bingen Stadtbahnhof

Linie 606
15:28 Uhr – Bingerbrück „Elisenhöhe“ über Hauptbahnhof nach Bingen Stadtbahnhof
16:10 Uhr – Bingen Stadtbahnhof über Hauptbahnhof nach Bingerbrück „Elisenhöhe“

Linie 607
15:18 Uhr – Bingen Stadtbahnhof nach Hildegardishaus
15:30 Uhr – Hildegardishaus nach Bingen Stadtbahnhof

Bei Fragen stehen die Stadtwerke unter der Nummer 06721-9707-23 zur Verfügung.

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Autofahrerin rettet verletzten Greifvogel in Südhessen

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Greifvogel - Bild: PPSH. Das Bild darf veröffentlicht werden.

Südhessen Aktuell: Eine aufmerksame Verkehrsteilnehmerin entdeckte am Dienstagnachmittag (17.12.) einen reglosen Greifvogel neben der A5 und informierte die Behörden. Eine Streife der Polizeiautobahnstation Südhessen fand den verletzten Mäusebussard zwischen den Anschlussstellen Zwingenberg und Seeheim-Jugenheim am Fahrbahnrand. Der Greifvogel wurde vorsichtig gesichert und zur nächstgelegenen Greifvogelauffangstation in Wiesbaden gebracht. Dort bestätigten Experten einen Bruch des Flügels. Mit entsprechender Pflege und Betreuung soll der Mäusebussard wieder genesen und bald in die Freiheit entlassen werden. Die Polizei sprach der tierlieben Hinweisgeberin ihren Dank aus und wünscht dem verletzten Tier eine schnelle Genesung.

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Der Grüffelo – Weihnachtstheater für Kinder in Oberursel

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Weihnachtstheater "Der Grüffelo"

In diesem Winter verwandelt sich die Rolls-Royce-Wiese in Oberursel in einen magischen Ort, an dem die beliebte Kinderbuchfigur „Der Grüffelo“ zum Leben erweckt wird. Vom 24. Dezember 2024 bis zum 5. Januar 2025 haben Kinder und ihre Familien die einmalige Chance, das von Axel Scheffler und Julia Donaldson kreierte Meisterwerk in einem faszinierenden Live-Theater zu erleben.

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Gäste werden spielerisch in die Aufführung mit einbezogen

Fischer’s Figurentheater, bekannt für seine qualitativ hochwertige Puppenkunst, führt das Stück auf, das auf dem weltweit über 6,5 Millionen Mal verkauften Buch basiert. Das Besondere an der diesjährigen Produktion: Die Dialoge werden von den erfahrenen Puppenspielern der Familie Fischer live vorgetragen. Diese interaktive Komponente erlaubt es den Darstellern, auf die Reaktionen des jungen Publikums einzugehen und diese spielerisch in die Aufführung einzubeziehen.

Die Geschichte des Grüffelos, in der eine kleine Maus mit ihrer Erfindung des furchteinflößenden Grüffelos die Waldbewohner in Schach hält, wird auf der Bühne lebendig. Die Handlung bietet nicht nur Unterhaltung, sondern auch lehrreiche Momente über Freundschaft und Mut.

Der grüffelo - weihnachtstheater für kinder in oberursel
Weihnachtstheater „Der Grüffelo“

Adresse:
Rolls-Royce-Wiese (Navi: Marxstraße)
61440 Oberursel

Termine:
24.12.2024 bis 05.01.2025
Täglich: 16:30 Uhr
Heiligabend: 15:00 Uhr
Neujahr: Ruhetag

Eintritt: 12€ pro Person
Tickets verfügbar unter der Rufnummer 0157 31151434

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Softwareentwicklungsunternehmen: Schlüsselpartner für langfristigen Geschäftserfolg

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Laptop

Softwareentwicklungsunternehmen spielen heute eine entscheidende Rolle für Unternehmen, die wachsen und ihre Marktposition halten wollen. Doch warum ist Softwareentwicklung so wichtig? Welche Vorteile bietet sie und wie kann sie Effizienz sowie Wettbewerbsfähigkeit langfristig steigern?

Warum Softwareentwicklung entscheidend für Unternehmen ist

In einer Zeit, in der digitale Lösungen die Grundlage vieler Geschäftsmodelle bilden, sind maßgeschneiderte Softwarelösungen unverzichtbar geworden. 

Softwareentwicklungsunternehmen liefern die Werkzeuge, die Unternehmen brauchen, um effizienter zu arbeiten und ihre Kunden zufriedenzustellen. Stellen Sie sich vor, ein mittelständisches Unternehmen möchte den Überblick über seine Lagerbestände verbessern. Eine einfache Standardsoftware deckt die komplexen Anforderungen meist nicht ab. Hier kommen spezialisierte Softwareentwickler ins Spiel. Sie erstellen individuelle Lösungen, die genau auf die Bedürfnisse und Prozesse des Unternehmens abgestimmt sind.

Warum ist das wichtig?

  • Wettbewerbsvorteil: Unternehmen mit eigenen Softwarelösungen heben sich von der Konkurrenz ab.
  • Kostenoptimierung: Angepasste Software spart langfristig Ressourcen und Zeit.
  • Skalierbarkeit: Individuelle Lösungen wachsen mit dem Unternehmen.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Einsatz von CRM-Systemen (Customer Relationship Management), die speziell für Vertriebsteams entwickelt werden. Unternehmen berichten von bis zu 30 % mehr Effizienz durch angepasste Softwarelösungen. Softwareentwicklungsunternehmen bieten hier nicht nur technische Lösungen, sondern auch strategische Beratung.

Individuelle Softwarelösungen: Ein Schritt zur Effizienzsteigerung

Jedes Unternehmen arbeitet anders. Standardsoftware mag zwar eine schnelle Lösung bieten, doch sie stößt oft an Grenzen. Individuelle Softwarelösungen hingegen sind so gebaut, dass sie die speziellen Arbeitsabläufe des Unternehmens optimal unterstützen.

Ein konkretes Beispiel bietet die Logistikbranche. Ein Transportunternehmen, das Lieferungen verfolgt und optimiert, benötigt eine präzise Software, die Echtzeitdaten liefert. Standardprogramme scheitern oft an diesen Anforderungen. Ein spezialisiertes Softwareentwicklungsunternehmen hingegen programmiert eine Lösung, die:

  • Lieferwege analysiert und optimiert
  • Verzögerungen automatisch meldet
  • Echtzeitberichte an die Geschäftsführung liefert

Der Effekt? Weniger Leerfahrten, weniger Treibstoffkosten und mehr Kundenzufriedenheit. Unternehmen, die solche Lösungen nutzen, berichten von einer Kostenreduktion um bis zu 20 %.

Zudem verbessert maßgeschneiderte Software die interne Kommunikation. Teams können nahtlos zusammenarbeiten, Daten sind besser zugänglich und Prozesse werden automatisiert. Ein Softwareentwicklungsunternehmen wird so zu einem echten Partner für den Erfolg.

Zusammenarbeit mit Softwareentwicklungsunternehmen: Ein klarer Ablauf

Der Weg zu einer erfolgreichen Softwarelösung erfordert Zusammenarbeit und Planung. Softwareentwicklungsunternehmen haben klare Abläufe, um Projekte erfolgreich umzusetzen:

  • Anforderungsanalyse

Hier besprechen Entwickler und Unternehmen die genauen Anforderungen. Was braucht der Kunde? Welche Ziele sollen erreicht werden?

  • Planung und Design

Die Softwarearchitektur wird entworfen. Es entsteht ein detaillierter Plan, der alle Schritte festhält.

  • Entwicklung

Entwickler programmieren die Software nach den vereinbarten Spezifikationen.

  • Tests und Anpassungen

Vor der Einführung wird die Software getestet und optimiert. Fehler werden behoben, Feedback wird integriert.

  • Einführung und Support

Nach der Fertigstellung wird die Software implementiert. Das Unternehmen erhält Schulungen, und langfristiger Support wird sichergestellt.

Durch diesen strukturierten Prozess können Unternehmen sicher sein, dass die Lösung termingerecht geliefert wird und genau ihren Anforderungen entspricht. So entsteht eine Partnerschaft auf Augenhöhe.

Technologische Expertise und Innovationen als Mehrwert

Ein gutes Softwareentwicklungsunternehmen bringt nicht nur Programmierkenntnisse mit, sondern auch technologische Weitsicht. Sie arbeiten mit den neuesten Trends und Technologien, um Unternehmen zukunftsfähig zu machen.

Beispiele für moderne Technologien sind:

  • Künstliche Intelligenz (KI): KI-Tools optimieren Prozesse, analysieren große Datenmengen und liefern nützliche Einblicke.
  • Cloud-Lösungen: Software, die in der Cloud betrieben wird, erlaubt es Unternehmen, flexibel zu arbeiten und Kosten zu senken.
  • Big Data: Durch die Auswertung großer Datenmengen können Unternehmen bessere Entscheidungen treffen.
  • Ein Beispiel: Ein E-Commerce-Unternehmen, das KI nutzt, um Kaufverhalten zu analysieren, kann seinen Umsatz um bis zu 25 % steigern. Softwareentwicklungsunternehmen sorgen dafür, dass solche Technologien einfach und effizient in bestehende Prozesse integriert werden.

Zudem bringen Entwickler Fachwissen in verschiedenen Branchen mit. Sie wissen, welche Lösungen in der Praxis funktionieren und wie man Innovationen gezielt einsetzt.

Fazit

Softwareentwicklungsunternehmen sind mehr als Dienstleister – sie sind Partner für langfristigen Erfolg. Durch individuelle Lösungen, technologische Expertise und strukturierte Abläufe helfen sie Unternehmen, effizienter zu arbeiten, Kosten zu sparen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Wer in die Zusammenarbeit mit einem verlässlichen Softwareentwicklungsunternehmen investiert, schafft die Grundlage für stabiles Wachstum und nachhaltige Erfolge.

 

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Grünen und AfD im Konflikt mit ARD und ZDF

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Die nächste Eskalation im Streit zwischen Grünen, AfD und den öffentlich-rechtlichen Sendern: Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck hat das geplante TV-Duell mit der AfD-Kandidatin Alice Weidel (45) nun offiziell abgesagt.

„Wir hatten ein solches Duell im Vorfeld klar ausgeschlossen und auch mitgeteilt, dass wir eine Einladung nicht akzeptieren werden“, erklärte ein Sprecher von Habecks Wahlkampagne gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

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Grünen-Kritik: Eingriff in den Wahlkampf

Die Entscheidung von ARD und ZDF, Habeck nicht an der zentralen Debatte mit Bundeskanzler Olaf Scholz (66, SPD) und Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz (69, CDU) teilnehmen zu lassen, stößt bei den Grünen auf scharfe Kritik. Die Sender würden damit in einen „extrem kurzen, intensiven und vor allem offenen Wahlkampf eingreifen“, hieß es seitens der Partei.

Hintergrund: TV-Debatten nur für Scholz und Merz

Am 9. Februar planen ARD und ZDF ein Kanzler-Duell ausschließlich zwischen Scholz und Merz. Ein separates Format mit Habeck und Weidel war ursprünglich vorgesehen. RTL folgt einem ähnlichen Konzept und lädt Scholz und Merz am 16. Februar zu einer weiteren Debatte ein.

Die öffentlich-rechtlichen Sender begründen diese Entscheidung mit aktuellen Umfragen. „Die Union liegt laut Umfragewerten deutlich vor allen anderen Parteien“, teilten ARD und ZDF mit. Friedrich Merz sei daher der „aussichtsreichste Herausforderer“ von Bundeskanzler Scholz.

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Scharfe Reaktionen von Grünen und AfD

Die Entscheidung der Sender sorgt sowohl bei den Grünen als auch bei der AfD für Unmut. Grünen-Co-Fraktionschefin Katharina Dröge (40) äußerte auf der Plattform X (ehemals Twitter) deutliche Kritik: „Sagt mal, ARD und ZDF, ist das wirklich ernst gemeint? Nur SPD & CDU einzuladen? Mit freundlicher Unterstützung zurück zur GroKo? Oder was für ein Land soll das abbilden?“

Auch die AfD kritisierte den Plan der Sender scharf. In einer offiziellen Mitteilung kündigte die Partei an, mögliche rechtliche Schritte zu prüfen: „Dass die AfD als Partei mit den aktuell zweitbesten Umfragewerten wieder in Ameisen-Runden verschwinden soll, werden wir juristisch prüfen.“

Während ARD und ZDF ihre Entscheidungen an den Umfragewerten festmachen, fordern Grüne und AfD eine breitere Darstellung der politischen Kräfte.

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Mainz-Kastel: Feuerwehr verhindert Ausbreitung der Flammen

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Feuerwehr Wiesbaden: Am Mittwochmittag erreichte die Leitstelle der Wiesbadener Feuerwehr ein Notruf aus einem Mehrfamilienhaus in Mainz-Kastel. Die Anruferin berichtete von einem Feuer in der Küche ihrer Wohnung im ersten Obergeschoss. Sie hatte die Wohnung bereits mit ihrer Familie verlassen und die Tür zum Treppenraum geschlossen, um eine weitere Ausbreitung von Feuer und Rauch zu verhindern. Die Leitstelle alarmierte daraufhin Einsatzkräfte der Feuerwachen 2 und 1 sowie die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Kastel.

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Starke Rauchentwicklung aus Wohnhaus

Als die ersten Einsatzfahrzeuge am Einsatzort eintrafen, konnten sie bereits eine starke Rauchentwicklung aus dem Objekt wahrnehmen und Flammenschlag aus einer Dachgaube feststellen. Sofort ging ein Trupp mit Atemschutzgeräten zur Brandbekämpfung in die betroffene Wohnung vor. Mit einem weiteren Strahlrohr von außen wurde der Brand zusätzlich mittels eines Fensterimpulses eingedämmt. Der Feuer konnte so nach wenigen Minuten unter Kontrolle gebracht werden.

Im Anschluss wurde das Gebäude mit Belüftungsgeräten entraucht. Außerdem wurde die Dachhaut im Bereich der betroffenen Dachgaube vom Korb einer Drehleiter aus geöffnet, um eine Brandausbreitung in den Dachstuhl des Gebäudes auszuschließen.

Eine Bewohnerin der Wohnung wurde durch den Rettungsdienst erstversorgt, ein Transport in ein Krankenhaus war glücklicherweise nicht erforderlich. Die betroffene Wohnung kann bedingt durch Brand- und Rauchschäden aktuell nicht mehr genutzt werden.

Insgesamt waren 24 Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesbaden vor Ort sowie ein Rettungswagen der Johanniter. Es wurden insgesamt 3 Atemschutztrupps von der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Kastel und der Berufsfeuerwehr eingesetzt.

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Update zur Baustelle auf der K158 bei Wolfskehlen

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Vollsperrung Wörrstadt Ingelheim

Nachrichten Groß-Gerau: Die Bauarbeiten zur Instandsetzung der Brücke, die bei Wolfskehlen die Kreisstraße K 158 über Gleise der Deutschen Bahn führt, sind so gut wie abgeschlossen. Am Freitag, den 20. Dezember, kann die Vollsperrung aufgehoben und die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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Tempolimit von 50 Stundenkilometer

Da die Montage der Schutzplanken noch nicht vollständig abgeschlossen ist, wird die Geschwindigkeit im Bereich der Brücke zunächst auf 50 Stundenkilometer beschränkt werden. Es ist geplant, im Januar die Schutzplankeneinrichtung fertigzustellen. Dann wird es noch einmal zu einer halbseitigen Sperrung der Straße kommen. Dazu wird Hessen Mobil gesondert informieren.

Details zur Baumaßnahme

Die Brücke, die die Bahnstrecke Frankfurt – Mannheim überführt, wurde grundhaft instandgesetzt. Im Zuge der Maßnahme wurden beide Übergangskonstruktionen ausgetauscht und der Fahrbahnbelag sowie das Geländer, die Leitplanken und die Erdungen am Bauwerk erneuert. Zudem wurden an der Brückenunterseite kleinere Betoninstandsetzungen durchgeführt und das Widerlager im Gleisbereich ausgebessert.

Die Übergangskonstruktionen der Brücke befanden sich vor der Instandsetzung in einem sehr schlechten Zustand, sodass anfallendes Regenwasser bereits in die Konstruktion eingedrungen war und Widerlager sowie Lagersockel der Brücke schädigte.

Überblick Baumaßnahmen während Riedbahnsperrung

Die Baumaßnahme war eine von mehreren Brücken-Instandsetzungen während der Sperrung der Riedbahn (DB-Linie 4010) durch die Deutsche Bahn.

Im Zuge der Riedbahnsperrung führte Hessen Mobil an der Bahnstrecke zwischen Gernsheim und Groß-Gerau einige Brücken-Instandsetzungen durch:

  • Auf der K 203 bei Gernsheim, Ortsausgang Richtung Klein-Rohrheim, zur Anschlussstelle B 44.
  • Auf der K 163 bei Biebesheim auf der Justus-von-Liebig-Straße.
  • Auf der K 160 zwischen Büttelborn und Berkach auf der Büttelborner Straße.

Dabei handelte es sich jeweils um kleinere Bauarbeiten an den Brückenunterseiten im Gleisbereich. Einschränkungen für den Straßenverkehr auf den Brücken entstanden dabei nicht.

Die Kosten für alle vier Baumaßnahmen belaufen sich auf rund 650.000 Euro und werden vom Landkreis Groß-Gerau getragen.

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Neues Sanitätsdienstzentrum der Malteser in Mainz nimmt Betrieb auf

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Foto: Malteser Mainz

Nachrichten Mainz: Das neu errichtete Sanitätsdienstzentrum der Malteser in der Diözese Mainz hat offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Es ist die Antwort der Malteser auf die veränderten Bedingungen am Markt für sanitätsdienstliche Absicherungen. Der erste große Auftrag wird aktuell erfüllt: Die Malteser sichern den Weihnachtsmarkt in Mainz in der Zeit von Donnerstag bis Sonntag zu den Veranstaltungszeiten ab.

Anfragen steigen

Bei öffentlichen (Groß-)Veranstaltungen ist oft eine sanitätsdienstliche Absicherung nötig und gefordert – ob bei Sportevents, Theateraufführungen, Konzerten oder Demonstrationen. Wo viele Menschen zusammenkommen, sorgen Malteser Sanitäter für Sicherheit. Bisher erfolgt dies mit überwiegend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich in ihrer Freizeit engagieren.

Doch die Zahl der Anfragen sowie die Anforderungen der Auftraggeber an medizinische Qualifikationen haben zugenommen, und der Konkurrenzdruck durch neue Anbieter ist gestiegen. Insbesondere an Wochentagen ist die Bedienung von Anfragen für eine ehrenamtlich geprägte Organisation schwierig.

„Sanitätsdienste sind eine wichtige und regelmäßige Einnahmequelle für uns als Hilfsorganisation. Wir finanzieren so unter anderem die Qualifikation unserer Ehrenamtlichen oder Dienste, die wir kostenfrei anbieten, wie beispielsweise den Hospiz- oder Besuchs- und Begleitungsdienst. Hier wollen und müssen wir wettbewerbs- und somit zukunftsfähig bleiben“, betont Diözesangeschäftsführer Roy Kanzler.

Das Sanitätsdienstzentrum der Malteser soll sich zu einem koordinierenden Zentrum für Unterstützungsanfragen sowie zu einer zuverlässigen und ansprechbaren Servicestelle entwickeln. Die sanitätsdienstlichen Strukturen der ehrenamtlichen Gliederungen sollen durch das Zentrum gestärkt und optimiert werden.

Strukturwandel im Bistum Mainz: Startschuss für neue Pfarreien 2025

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Mainzer Dom
Mainzer Dom

Anja Weiffen: Ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft der Kirche im Bistum Mainz: Anfang 2025 werden neun neue Pfarreien errichtet, quer durchs ganze Bistum. Nach den fünf Pilot-Gründungen 2024 geht es auf dem Pastoralen Weg nun in die zweite Runde.

Aufbruch und Zumutung

So könnte der Pastorale Weg in Kurzform beschrieben werden. Weihnachten, Taufen, Beerdigungen – die kirchlichen Kernaufgaben können nicht liegenbleiben. Zusätzlich müssen die Gemeinden den Struktur- und Erneuerungsprozess stemmen. „Besonders herausfordernd war die Fülle der Aufgaben, die Dichte der Termine, oft auch die Ungleichzeitigkeit von Informationen“, berichtet Hedwig Kluth, Koordinatorin im Pastoralraum Vogelsberg-Nord. „Und die verschiedenen Kirchenbilder, die bei den Menschen im Kopf und im Herzen sind.“

In gut zwei Monaten wird aus dem Pastoralraum die Pfarrei Heilige Drei Könige am Vogelsberg. Kluth: „Die Notwendigkeit des Pastoralen Wegs, der auf Wunsch des Bischofs vor allem ein geistlicher sein soll, ist bei vielen von Verlustängsten und Verunsicherungen überlagert worden.“ Da immer wieder Mut zu machen, „das war schon eine riesige Herausforderung“.

Eva-Maria Heilmann ist Koordinatorin des Pastoralraums Rheinhessen-Mitte. Als Pfarrei St. Lioba Rheinhessen-Mitte wird der Pastoralraum bald errichtet. „Die heilige Lioba lebte in Schornsheim, in einer unserer Gemeinden. Sie war eine kluge Frau, die den heiligen Bonifatius bei seiner Missionsarbeit unterstützt hat“, beschreibt Heilmann die Pfarrei-Patronin. Zu den Herausforderungen sagt sie: „Das waren vor allem die Vorgaben der Kürzungen im Gebäudebereich. Auch hier werden Kirchen und Gemeindehäuser geschlossen.“ Dies werde eine Zeit der Trauerarbeit nach sich ziehen.

2022 entstanden 46 Pastoralräume aus den vorherigen 134 Pastoralgruppen und -verbünden

Bis spätestens 2030 sollen diese Pastoralräume jeweils als neue Pfarreien errichtet werden. Anfang 2025 wird knapp ein Drittel davon geschafft sein. Wolfgang Fritzen, Leiter der Koordinationsstelle für den Pastoralen Weg im Bischöflichen Ordinariat in Mainz, freut sich über den zweiten „Jahrgang“. „Dass wir bald, zusammen mit den fünf Pilotpfarreien, 14 neue Pfarreien haben werden, ist nicht selbstverständlich“, betont er. „Dies zeigt: In all diesen pastoralen Räumen gibt es Menschen, die bereit waren, diesen Weg mitzugehen. Ein Prozess auch mit schwierigen Aufgaben und Entscheidungen.“ Im Vergleich zu den Pilotpfarreien hätten die aktuellen neuen Pfarreien etwas mehr Zeit für die Neugründung gehabt, räumt Fritzen ein. Er sagt auch, dass die Jahrgänge 2024 und 2025 alle ihre Wunschtermine für die Pfarreigründung bekommen hätten.

„Starke Pastoralkonzepte entwickelt“

Nah dran an den neuen Pfarreien ist auch Hildegard Kewes. In der Koordinationsstelle für den Pastoralen Weg arbeitet sie seit 2022 als Projektleiterin für die Pfarrei-Neugründungen. Sie betont, dass durch die Arbeit mit den Pilotpfarreien gute Grundlagen gelegt wurden. „Durch die Vielfalt der Neugründungen 2024 haben wir uns mit den verschiedensten Themen auseinandergesetzt“, sagt sie und nennt als Beispiel die Pilotpfarrei St. Franziskus Offenbach. „Hier haben wir uns sehr mit der Rolle der muttersprachlichen Gemeinden im Bistum beschäftigt.“ Auch im Rechnungswesen oder in der Öffentlichkeitsarbeit seien Erfahrungen gemacht worden, die in die aktuelle Arbeit eingeflossen sind. „Die grundsätzlichen Vorgaben für den Pastoralen Weg aber sind gleichgeblieben.“ Beeindruckt hat sie der Weg, den die künftigen Pfarreien gegangen sind. „Da haben sich viele Beteiligte zusammengerauft und starke Pastoralkonzepte entwickelt“, sagt sie. Wolfgang Fritzen blickt gespannt darauf, wie sich die neun Pfarreien entwickeln werden: „Die Pastoralkonzepte sind durchgehend gut. Nach der Phase der Neugründung kommt es darauf an, die Ideen umzusetzen.“

Frischer Wind auf Führungsebene

Frischer Wind wird auch auf der Führungsebene aller neuen Pfarreien wehen. Fritzen verweist auf das Dreier-Modell mit leitendem Pfarrer, Koordinatorin/Koordinator und Verwaltungsleiterin/Verwaltungsleiter. „Die Koordinatorin beziehungsweise der Koordinator erhält mit der Pfarreigründung eine neue Bedeutung“, erklärt er. „War die Koordinatoren-Rolle im Pastoralraum noch durch Organisatorisches geprägt, werden ihr ab der Pfarreigründung Leitungsaufgaben übertragen.“ Auch das eine Frucht einer erneuerten Kirche im Bistum, die der Pastorale Weg anstoßen will. Wie kommt dieser Prozess bei den Menschen an? Fritzen: „Wir sind seit sechs Jahren unterwegs. Der Pastorale Weg ist greifbarer geworden. Anfangs gab es schon die Frage: Brauchen wir diesen Prozess überhaupt? Inzwischen ist die Einsicht gewachsen, dass Veränderungen notwendig sind.“

Und welche Aussichten gibt es für das Zusammenwachsen?

Eva-Maria Heilmann aus Rheinhessen-Mitte berichtet, dass es seit Beginn des Pastoralen Wegs Angebote für die Menschen aller drei ehemaligen Pfarrgruppen gibt. „Diese Angebote werden gut angenommen und die Menschen sind neugierig aufeinander.“ Hedwig Kluth aus dem Vogelsberg hofft, dass die Menschen die Erfahrung machen können, „dass sie nicht alleine glauben müssen“. Verbindliche Anlaufstellen und Begegnungsmöglichkeiten könnten das Wir-Gefühl stärken. „Meine größte Hoffnung ist, dass wir nicht vergessen beziehungsweise immer wieder neu erfahren: Es ist die Kirche Jesu Christi, die wir nicht machen können, aber in der wir leben dürfen.“

Großeinsatz in Erbes-Büdesheim von Feuerwehr und Rettungsdienst

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Feuerwehr im Großeinsatz | Foto: Privat

Nachrichten Erbes-Büdesheim (Landkreis Alzey-Worms): Am Dienstagabend, 17. Dezember 2024, war es zu einem Feuer in einem Industriebetrieb in Erbes-Büdesheim gekommen. Die Freiwillige Feuerwehr Alzey-Land, umliegende Wehren, der Rettungsdienst und die Polizei waren im Großeinsatz.

Brand einer Lagerhalle

Gegen 17:44 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Alzey-Land aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. Der Einsatzort: Eine Halle eines Herstellers für Dämmtechnik in der Selitstraße. Bereits kurz nach der ersten Alarmierung erhöhte die Einsatzleitung das Stichwort auf „Gebäudebrand“, was den Einsatz weiterer Feuerwehren aus Nack, Offenheim, Mauchenheim und anderen Gemeinden erforderlich machte.

Nach ersten Erkenntnissen brannte es an der Lagerhalle 04 des Produktions- und Vertriebsstandorts. Glücklicherweise wurden bei dem Feuer bislang keine Personen verletzt. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Straßen rund um den Industriebetrieb wurden für die Anfahrt der Einsatzkräfte weiträumig abgesperrt.

Unfall auf der Anfahrt zur Einsatzstelle

Während der Anfahrt zu einem Brand ereignete sich ein weiterer Zwischenfall: Ein Mehrzweckfahrzeug (MZF) der Freiwilligen Feuerwehr Mauchenheim stieß in Nack, an der Kreuzung Nacker Straße / Hauptstraße, mit einem Opel Adam zusammen. Das Feuerwehrfahrzeug war mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn unterwegs. Bei dem Unfall wurden zwei Feuerwehrleute sowie der Fahrer des Opel leicht verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Unfallaufnahme sowie die Aufräumarbeiten sorgten für Verkehrsbehinderungen. Die Polizeiinspektion Alzey hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Bevölkerung nicht via Apps gewarnt

Die Löscharbeiten liefen bis 19:25 Uhr auf Hochtouren. Anschließend konnte Feuer aus gemeldet werden, es folgten Nachlöscharbeiten. Aufgrund der starken Rauchentwicklung bat die Polizei die Anwohner, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klima- und Lüftungsanlagen auszuschalten. Auffällig war, dass die Warn-Apps KatWarn und NINA bisher aus unbekannten Gründen nicht ausgelöst wurden. Zur Brandursache so wie zur Höhe des Schadens gibt es derzeit noch keine Informationen.

Feuerwehrmann aus Bingen benötigt Unterstützung: Hilfe für Helfer


 

 

Mainz: Brandgeruch in der Altstadt

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Feuerwehreinsatz in der Mainzer Altstadt

Nachrichten Mainz: Am Dienstagnachmittag (17. Dezember 2024, 16:30 Uhr) kam es in der Kapuzinerstraße in der Mainzer Altstadt zu einem Einsatz der Feuerwehr Mainz. Gegen 15:50 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem dort befindlichen Wohnhaus alarmiert.

Vollsperrung der Kapuzinerstraße

Nach ersten Informationen drang Brandgeruch aus dem Gebäude. Ob und wie viele Personen sich in der betroffenen Wohnung befanden, ist aktuell noch unklar.

Die Kapuzinerstraße war für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.

Mainz: brandgeruch in der altstadt 1
Feuerwehreinsatz in der Mainzer Altstadt

Im Einsatz waren: 

  • die Berufsfeuerwehr Mainz
  • der ASB Rettungsdienst
  • die Mainzer Polizei

Weitere Informationen folgen… 

Sechs verletzte Personen am Bahnhof in Gustavsburg

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Bahnhof Gustavsburg
Bahnhof Gustavsburg

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg: Am Dienstagnachmittag (17. Dezember 2024) kam es am Bahnhof im Stadtteil Gustavsburg zu einem Einsatz von Polizei und Rettungsdienst. Das bestätigte ein Sprecher der Bundespolizei auf Anfrage von BYC-News.

Mutmaßlicher Täter versuchte zu flüchten

Wie die Bundespolizei mitteilt, hatte ein Fahrgast in einer Regionalbahn bei Bischofsheim damit begonnen, Pfefferspray in der Bahn zu versprühen. Daraufhin wurde gegen 13:10 Uhr die Polizei verständigt, welche umgehend zum Bahnhof Gustavsburg als nächsten Haltestelle der Regionalbahn ausrückte. Als die Bahn dort eintraf, versuchte der mutmaßliche Täter zunächst zu fliehen, konnte jedoch gestoppt und festgenommen werden.

Durch das Pfefferspray wurden insgesamt sechs Personen leicht verletzt, die über Reizungen der Atemwege und tränende Augen klagten. Sie wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt. Einige von ihnen wurden zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Im Einsatz waren: 

  • die Bundespolizei
  • die Polizei Westhessen
  • der Rettungsdienst

Kontrollen in Mainz: Großoffensive in der Vorweihnachtszeit!

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Symbolbild Verkehrskontrolle | Foto: BYC-News

Nachrichten Mainz: Wie bereits am vergangenen Freitag angekündigt, führt das Polizeipräsidium Mainz in dieser Woche verstärkt Verkehrskontrollen zur Erkennung von Alkohol- und Drogeneinfluss durch. Ziel der Maßnahmen ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen – insbesondere in der Vorweihnachtszeit, in der viele Menschen die Weihnachtsmärkte besuchen oder betriebliche Feiern wahrnehmen.

Mehr als 70 Fahrzeugführer kontrolliert

Am Montag wurden die ersten Kontrollstellen in Mainz eingerichtet. Zwischen 13:00 und 19:00 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte den Verkehr in der Peter-Altmeier-Allee sowie in der Mombacher Straße. Neben den Stadtinspektionen Mainz waren auch Kräfte des Polizeipräsidiums für Einsatz, Logistik und Technik beteiligt. Insgesamt wurden knapp 70 Fahrzeugführer auf ihre Fahrtüchtigkeit überprüft. Die Kontrollen kamen vor dem Hintergrund des neuen Cannabisgesetzes zustande, das zwar den Besitz und Konsum von Cannabis unter bestimmten Bedingungen erlaubt, das Fahren unter Cannabiseinfluss jedoch nach wie vor strikt untersagt. Gleichzeitig spielt auch der saisonale Aspekt eine Rolle: Die ausgelassene Stimmung auf Weihnachtsmärkten und Festen führt erfahrungsgemäß zu vermehrtem Alkoholkonsum, was die Polizei in diesem Jahr besonders aufmerksam beobachtet.

Weitere Maßnahmen angekündigt

Trotz vereinzelter Hinweise auf den Genuss von Glühwein lagen die gemessenen Werte bei allen überprüften Fahrern unterhalb der zulässigen Promillegrenze. „Einige gaben zu, ein Tässchen Glühwein getrunken zu haben, doch alle Fahrer blieben im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben“, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Erfreulicherweise wurden weder Verstöße wegen Alkoholkonsum noch wegen Drogenbeeinflussung festgestellt. Die Kontrollen am Montag bildeten den Auftakt der großangelegten Kontrollwoche. Weitere Maßnahmen sind nicht nur in Mainz, sondern auch im Raum Bad Kreuznach und Worms geplant. Die Polizei betont, dass die Kontrollen sowohl zur Abschreckung dienen als auch dazu beitragen, mögliche Gefahren durch berauschte Fahrzeugführer zu minimieren.

„Gerade in der Vorweihnachtszeit möchten wir sicherstellen, dass alle Verkehrsteilnehmer sicher nach Hause kommen“, so die Polizei abschließend. Mit einer erhöhten Präsenz und gezielten Maßnahmen will das Polizeipräsidium Mainz auch in den kommenden Tagen ein klares Zeichen setzen: Alkohol und Drogen gehören nicht ans Steuer.

Verwaltungsgericht Wiesbaden weist Antrag von Ex-Staatssekretärin zurück

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Die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts Wiesbaden hat mit Beschluss vom heutigen Tag einen Eilantrag der ehemaligen Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum (HMWVW), Prof. Dr. Messari-Becker, gegen ihre Versetzung in den einstweiligen Ruhestand abgelehnt.

Frau Prof. Dr. Messari-Becker war am 6. Februar 2024 zur Staatssekretärin im HMWVW ernannt worden

Aufgrund eines Beschlusses der Hessischen Landesregierung vom 26. Juli 2024 wurde sie in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Zur Begründung wurde ausgeführt, nach Mitteilung des Hessischen Ministers für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, Herrn Mansoori, sei das erforderliche Vertrauensverhältnis zwischen ihm und der Staatssekretärin nicht mehr gegeben. Angesichts der offenbar vorhandenen Verwerfungen, die unterdessen auch öffentlichen Widerhall gefunden hätten, bestünde nach der Überzeugung der Landesregierung kein Zweifel, dass diese Darstellung zutreffe. Gegen ihre Versetzung in den einstweiligen Ruhestand hatte Frau Prof. Dr. Messari-Becker Ende August Widerspruch erhoben.

Mit ihrem nun abgelehnten Eilantrag begehrte Frau Prof. Dr. Messari-Becker, dass die aufschiebende Wirkung dieses Widerspruchs gegen ihre Versetzung in den einstweiligen Ruhestand wiederhergestellt wird, damit sie einstweilen als Staatssekretärin weiterbeschäftigt werden kann.

Dies lehnte die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts Wiesbaden nun ab. Die Versetzung von Frau Prof. Dr. Messari-Becker in den einstweiligen Ruhestand stelle sich nach den im Eilverfahren zugrunde zu legenden Maßstäben als offensichtlich rechtmäßig dar.

Maßgebliche Kriterien für die Entscheidung

Maßgeblich für die Versetzung eines „politischen Beamten“ wie Frau Prof. Dr. Messari-Becker in den einstweiligen Ruhestand sei der bei den zuständigen Entscheidungsträgern der Landesregierung eingetretene Vertrauensverlust. Ein Staatssekretär könne deshalb bereits dann in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden, wenn aus Sicht des für ihn zuständigen Ministers das Vertrauen in ihn nicht mehr vorhanden ist und die übrigen Regierungsmitglieder sich dieser Sichtweise anschließen. Eines objektiv pflichtwidrigen Verhaltens bedürfe es dafür nicht.

Gerade dies unterscheide „politische Beamte“ von anderen Lebenszeitbeamten. Die Vorschrift zur Versetzung in den einstweiligen Ruhestand diene sinngemäß gerade dazu, die sofortige Abberufung von hochrangigen Beamten in Schlüsselpositionen zwischen politischer Führung und Verwaltung aus politischen Gründen zu ermöglichen.

Bewertung des Gerichts

Hieran gemessen habe die Hessische Landesregierung bei der Versetzung von Frau Prof. Dr. Messari-Becker in den einstweiligen Ruhestand ihr Ermessen fehlerfrei ausgeübt. Ein sachlicher Grund für diese Entscheidung sei gegeben. So habe der zuständige Staatsminister Mansoori mitgeteilt, dass ihm „aufgrund eines nicht hinnehmbaren Fehlverhaltens im außerdienstlichen Kontext“ eine vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht mehr möglich gewesen sei und zudem „in verschiedenen Zusammenhängen unüberbrückbare Differenzen zutage getreten“ seien.

Zudem sei in der Kabinettsvorlage vom 4. Oktober 2024 ausgeführt worden, dass aufgrund der anhaltenden öffentlichen und medialen Debatten nach Überzeugung der Landesregierung keine Zweifel daran bestünden, dass das Vertrauen in Frau Prof. Dr. Messari-Becker in ihrem Amt als Staatssekretärin verloren gegangen sei. Diese Einschätzung hielt das Gericht für nachvollziehbar.

Der Beschluss (Az.: 3 L 1561/24.WI) ist noch nicht rechtskräftig. Die Antragstellerin kann binnen zwei Wochen Beschwerde einlegen, über die der Hessische Verwaltungsgerichtshof zu entscheiden hätte.

Brutaler Überfall im eigenen Garten: 58-Jähriger gefesselt und verletzt

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Nachrichten Bad-Kreuznach: Am Donnerstagabend, dem 12. Dezember 2024, ereignete sich in Hochstetten-Dhaun ein brutaler Überfall, der die Bewohner der kleinen Gemeinde erschüttert. Gegen 18:30 Uhr wurde ein 58-jähriger Anwohner in der Binger Landstraße Opfer eines Überfalls in seinem eigenen Garten. Drei vermummte Männer näherten sich dem Mann unvermittelt und schlugen brutal auf ihn ein. Die Täter ließen dem Opfer keine Chance, überwältigten es schnell und fesselten den Mann mit Klebeband.

Aufmerksamer Nachbar setzt Notruf ab

Anschließend forderten die Unbekannten unter Drohungen die Herausgabe von Bargeld. Währenddessen hörte ein Nachbar die Hilferufe des Opfers und reagierte geistesgegenwärtig: Er verständigte umgehend die Polizei. Doch trotz dieser schnellen Reaktion gelang es den Tätern, einen dreistelligen Geldbetrag aus dem Haus des Opfers zu entwenden. Danach flüchteten sie zu Fuß über die Bahngleise, die an den Garten angrenzen, in Richtung der Bundesstraße B41. Der 58-jährige Mann wurde bei dem Überfall erheblich verletzt. Die genaue Schwere seiner Verletzungen ist derzeit nicht bekannt, allerdings wurde er zur medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Kriminalpolizei ermittelt

Die Kriminalpolizei Bad Kreuznach hat noch am selben Abend die Ermittlungen aufgenommen. Aktuell fahnden die Beamten nach den Tätern und bitten die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den flüchtigen Personen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Bad Kreuznach in Verbindung zu setzen. Die Telefonnummer lautet: 0671 88110.