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Feuerwehr bei Großbrand in Mainz-Laubenheim im Einsatz

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Wohnhausbrand in Mainz-Laubenheim | Foto: Deniz Gündogan

Nachrichten Mainz: Am Samstagnachmittag (1. März 2025) kam es gegen 15:00 Uhr in der Straße „Riedweg“ im Mainzer Stadtteil Laubenheim zu einem Wohnhausbrand in einem Einfamilienhaus, der die Einsatzkräfte der Feuerwehr für mehrere Stunden beschäftigte.

Bei Eintreffen der Feuerwehr stand das Erdgeschoss bereits in Flammen

Wie der Einsatzleiter vor Ort mitteilte, war der Bewohner des Hauses zum Zeitpunkt des Brandausbruchs zuhause. Vermutlich durch die Inbetriebnahme eines neuen Ofens kam es zu dem Feuer. Der Bewohner alarmierte umgehend die Feuerwehr, als er den Brand bemerkte und brachte sich in Sicherheit.

Bereits auf der Anfahrt stellen die Einsatzkräfte eine schwarze Rauchwolke fest. Als sie vor Ort eintrafen, stand das Erdgeschoss des Hauses bereits im Vollbrand, die Fenster waren aufgrund der massiven Hitzeentwicklung geborsten und die Flammen schlugen aus den Fenstern.

Umgehend wurde der Löschangriff von außen gestartet. Nach kurzen konnte das Feuer so weit eingedämmt werden, dass die Flammen dann auch über einen Innenangriff bekämpft werden konnten. Im weiteren Einsatzverlauf konnte festgestellt werden, dass die Holztreppe gebrannt hatte und sich der Brand über die Holzdecken bis zum Dachgeschoss ausgebreitet hatte. Da frühzeitig klar war, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden, wurden weitere Löschmaßnahmen von außen fortgesetzt, um die Einsatzkräfte durch eine mögliche Einsturzgefahr nicht zu gefährden. Hierfür kamen die Drehleiter und mehrere Strahlrohre zum Einsatz, sodass ein Übergreifen auf andere Gebäude verhindert werden konnte.

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Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an

Die Löschmaßnahmen sowie die Arbeiten zum Ablöschen aller Glutnester dauerten bis in den Abend hinein an. Hierfür musste im weiteren Verlauf auch das Dach des Hauses geöffnet werden. Anschließend wurde durch die Feuerwehr und das THW bis in die frühen Morgenstunden eine Brandwache gestellt.

Der Bewohner des Hauses blieb glücklicherweise unverletzt. Er wurde vor Ort durch den Rettungsdienst betreut und ist nun anderweitig untergekommen, da das Haus nicht mehr bewohnbar ist.

Um die Statik des Hauses zu prüfen und festzustellen, ob das Gebäude einsturzgefährdet ist, wurden Baufachberater des Technischen Hilfswerks Mainz hinzugezogen. Außerdem waren die Mainzer Netze vor Ort um zu prüfen, wie es um Gas- und Stromversorgung des Hauses bestellt ist.

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Im Einsatz waren:

  • die Berufsfeuerwehr Mainz
  • die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Laubenheim
  • die Malteser
  • der ASB
  • das THW Mainz
  • die Polizei
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Kreative Gestaltungsideen für Rüdesheim zur Bundesgartenschau 2029

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Gratulation zum 1. Platz (vlnr. Roger Baumeister, Maria Gravjasz, Jonathan Grünhagen, Klaus Zapp)

Nachrichten Rüdesheim: Die Stadt Rüdesheim am Rhein und die Hochschule Geisenheim arbeiten seit Jahren gemeinsam an innovativen Ideen für die Bundesgartenschau 2029 (BUGA), die im Oberen Mittelrheintal stattfinden wird. Besonders im Fokus stehen dabei die Rüdesheimer Rheinanlagen mit dem Hafenpark sowie die Grünflächen in Assmannshausen.

Preisgekrönte Entwürfe für die Mittelinsel des Kreisels

Ein kreativer Meilenstein wurde nun mit einem hochschulinternen Ideenwettbewerb erreicht, den die Stadt Rüdesheim gemeinsam mit der Hochschule Geisenheim ins Leben gerufen hatte. Studierende hatten in den vergangenen Semesterferien die Möglichkeit, Gestaltungskonzepte für die Mittelinsel des geplanten Kreisels im Bereich „Europadreieck“ zu entwickeln. Die Aufgabe: ein ästhetisches, klimafreundliches und wirtschaftlich tragfähiges Konzept, das Rüdesheim als Tor zur BUGA 2029 aufwertet.

Unter der fachlichen Begleitung von Prof. Dr. Alexander von Birgelen und Stephanie Braun von der Hochschule Geisenheim sowie Landschaftsarchitekt Bernd Waldvogel (bdla) wurden die sechs eingereichten Entwürfe auf ihre Umsetzbarkeit geprüft.

Den ersten Platz sicherten sich Jonathan Grünhagen und Maria Gravjasz mit ihrem Konzept „Das rauschende Blatt“. Ihr Entwurf beeindruckte die Jury mit einer künstlerischen Installation, die – je nach Blickwinkel – entweder wie ein Weinblatt oder eine Welle wirkt und somit eine Verbindung zu den prägenden Elementen der Region, Weinbau und Rhein, herstellt. Ergänzt wird die Gestaltung durch eine klimaresistente Bepflanzung aus Gräsern, Stauden und Geophyten, die wenig Pflege und Bewässerung benötigen, aber dennoch eine ästhetisch ansprechende Gesamtwirkung erzeugen.

Die beiden Gewinner präsentierten ihre Idee am 26. Februar 2025 vor der BUGA-Kommission und wurden für ihr innovatives Konzept gelobt. Bürgermeister Klaus Zapp und Roger Baumeister, der Beauftragte für die BUGA 2029 bei der Hochschule Geisenheim, gratulierten ihnen herzlich und überreichten das Preisgeld in Höhe von 1.200 Euro.

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Weitere prämierte Entwürfe

Den zweiten Platz belegte Jana Vogt mit ihrem Entwurf „Raum und Struktur – Rüdesheim als verflochtene Welt“. Ihr Konzept überzeugte durch eine klimaangepasste Bepflanzung und eine durchdachte Gestaltung mit lokalen Materialien wie Weinreben und Natursteinmauern. Ein besonderes Highlight: Ein über den Kreisel gespannter „Weltbogen“, der symbolisch für die Verbindung zwischen Rüdesheim und der Welt steht. Vogt erhielt für ihre kreative Idee ein Preisgeld von 750 Euro.

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Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 200 Euro gingen an:

  • Philip Bäcker und Lynn Schweig für „Das Schiffchen im Weinflusskreisel“, ein Konzept, das die lokalen Charakteristika des Weinbaus und der Schifffahrt aufgreift.
  • Simon Gabriel und Ben Quirmbach für „Transformation“, eine innovative Auseinandersetzung mit der Bepflanzung und der Umgebung.
  • Paul Paussauer und Philipp Heiser für „Circle of Wine“, ein gestalterisch durchdachtes Konzept mit stimmiger Pflanzenauswahl.
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Tödlicher Unfall auf der Autobahn A5 bei Frankfurt

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Unfall auf der A60

Nachrichten Frankfurt: Am Freitagmorgen, dem 28. Februar 2025, ereignete sich auf der Autobahn A5 bei Frankfurt in Fahrtrichtung Darmstadt ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine 36-jährige Frau tödlich verletzt wurde. Zwei weitere Personen erlitten leichte Verletzungen.

Kontrolle verloren bei Spurwechsel

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr die 36-Jährige mit ihrem Toyota gegen 7:00 Uhr auf der linken Fahrspur der A5 in Richtung Darmstadt. Beim Versuch, auf den mittleren Fahrstreifen zu wechseln, übersah sie offenbar ein anderes Fahrzeug und lenkte ruckartig zurück. Dabei verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Ihr Auto prallte zunächst gegen die linke Betonabtrennung, schleuderte anschließend gegen die rechte Leitplanke und kam schließlich auf der zweiten Fahrspur zum Stehen.

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Zusammenstoß mit Kleintransporter

Ein 44-jähriger Fahrer eines Kleintransporters und sein 32-jähriger Beifahrer waren zur gleichen Zeit ebenfalls auf der A5 unterwegs und konnten nicht mehr rechtzeitig reagieren. Ihr Fahrzeug prallte in das auf der Fahrbahn stehende Wrack des Toyotas.

Die 36-jährige Fahrerin des Toyotas erlag noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Die beiden Männer erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden durch Rettungskräfte in umliegende Krankenhäuser gebracht.

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Vollsperrung der A5 und erheblicher Sachschaden

Die Polizei sperrte die A5 in Fahrtrichtung Darmstadt bis 10:55 Uhr vollständig ab. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizei Darmstadt zu melden.

VC Wiesbaden siegt gegen USC Münster in der Volleyball Bundesliga

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VC Wiesbaden - USC Münster | 1. Volleyball-Bundesliga | 26.02.2025 | Foto: Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de

Nachrichten Wiesbaden: Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung sicherten sich die Volleyballerinnen des VC Wiesbaden am Mittwochabend (26. Februar 2025) einen 3:1 (20:25, 25:20, 25:21, 25:23)-Erfolg gegen den USC Münster. Vor 1.213 begeisterten Zuschauern in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit bewiesen die Hessinnen Kampfgeist und präsentierten sich nach der überraschenden Niederlage gegen Schwarz-Weiß Erfurt runderneuert.

„Das war die richtige Antwort auf die nicht einkalkulierte Niederlage vor anderthalb Wochen“, betonte VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting nach dem Spiel. Mit dem Sieg baute der VCW seinen Vorsprung in der Tabelle der 1. Volleyball Bundesliga auf fünf Punkte aus (26 Punkte), während Münster mit 21 Punkten auf Platz 7 bleibt.

Schwieriger Start – Wiesbaden steigert sich im Spielverlauf

Der VC Wiesbaden fand im ersten Satz nicht sofort in seinen Rhythmus, während die Gäste aus Münster dynamischer auftraten. Doch bereits im zweiten Durchgang zeigten die Gastgeberinnen ihre Entschlossenheit: Annahme, Abwehr und Zuspiel stabilisierten sich, und auch im Angriff wurden immer wieder Lösungen gefunden. Besonders Außenangreiferinnen Tanja Großer und Olivia Rusek (USA/Polen) überzeugten mit kraftvollen Angriffsschlägen.

Die entscheidenden Punkte erzielten:

  • Für Wiesbaden: Celine Jebens (18), Tanja Großer (14), Olivia Rusek (13), Rachel Gomez (6), Nina Wiegand Herelová (6), Jonna Wasserfaller (2) und Ana-Marija Jonjev (2).
  • Für Münster: Luisa van Clewe (19), Marije ten Brinke (13), Elena Kömmling (11) und Mikala Mogensen (11).

Für ihre herausragende Leistung wurde Olivia Rusek als beste Spielerin des Matches mit der Goldmedaille ausgezeichnet, Silber ging an Münsters Luisa van Clewe.

Dramatisches Finale im vierten Satz

Nachdem sich Wiesbaden den zweiten und dritten Satz gesichert hatte, zeigte Münster im vierten Durchgang nochmals Widerstandskraft. Die Gäste lagen früh mit 3:8 und 5:9 vorn, doch der VCW kämpfte sich Punkt für Punkt zurück. Olivia Rusek brachte ihr Team mit einem krachenden Angriff zur 20:19-Führung. Der Satz blieb bis zum Schluss spannend – beim Stand von 23:23 lieferten sich beide Teams den wohl spektakulärsten Ballwechsel der Partie. Am Ende hatte Wiesbaden die besseren Nerven und entschied den Satz mit 25:23, sowie das Match mit 3:1, für sich.

Trainer und Spielerin begeistert von der Teamleistung

VCW-Chefcoach Tigin Yağlioğlu zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Man hat gespürt, dass es die Mädels besonders gut machen wollten, anfangs war einiges verkrampft. Im zweiten Satz haben wir die Nervosität abgelegt und das Match am Ende durch viele gute Aktionen auch verdient gewonnen. Münster hat wahnsinnig gut verteidigt, aber unser Matchplan ist aufgegangen. Ich freue mich sehr über die drei Punkte und die Art und Weise, wie wir vor heimischer Kulisse agiert haben.“

Auch MVP Olivia Rusek war stolz auf ihr Team: „Ich bin sehr stolz auf unser Team. Wir sind nach dem Erfurt-Spiel mit hundertprozentigem Selbstvertrauen zurückgekommen. Ich habe zu keinem Zeitpunkt geglaubt, dass wir hier als Verlierer vom Platz gehen könnten. Spirit und Kampfgeist waren klasse.“

Ausblick: Wiesbaden trifft auf Suhl, Münster im Pokalfinale

Während der USC Münster am Sonntag im DVV-Pokalendspiel gegen den Dresdner SC antritt, geht es für den VC Wiesbaden am 8. März 2025 auswärts gegen den VfB Suhl Lotto Thüringen (Platz 5) weiter. Mit dem Sieg gegen Münster hat sich Wiesbaden eine gute Ausgangsposition für den Saisonendspurt erarbeitet.

Obdachlosen-Unterkünfte in Mainz: SPD weist Kritik der Linken zurück

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Ferienkarte Mainz
Jockel-Fuchs-Platz Mainz

Die SPD-Stadtratsfraktion reagiert mit scharfer Kritik auf eine Pressemitteilung der Linken, in der die Stadt Mainz wegen der Erhebung einer Gebühr für die Nutzung städtischer Unterkünfte für Wohnungslose angegriffen wird. Die Vorwürfe seien haltlos und würden die tatsächlichen Hintergründe bewusst verzerren, so die SPD.

Westrich: „Kein Mensch in Not wird in Mainz abgewiesen“

Die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion, Sissi Westrich, betont: „Gute Sozialpolitik besteht nicht darin, möglichst schrille und krachlederne Schlagzeilen für bestehende Probleme zu produzieren. Sie besteht darin, aus der Schnittmenge zwischen finanziellen Zwängen, rechtlichen Vorgaben und den realen Bedürfnissen der Menschen die bestmöglichen Lösungen herauszuarbeiten – auch wenn diese nicht für Sozialrevoluzzer-Romantik auf TikTok taugen. Fakt ist: Kein Mensch, der in Not ist, wird in Mainz abgewiesen. Das Dezernat hat diese Zusage unmissverständlich gegeben.“

Die Stadtverwaltung habe dies auch in der Sitzung des Sozialausschusses am 25. Februar ausdrücklich bestätigt.

Gebührenmodell differenzierter als dargestellt

Laut Westrich erweckt die Kritik der Linken einen falschen Eindruck, indem suggeriert werde, dass obdachlose Menschen ohne Sozialleistungen 1,60 Euro pro Nacht aus eigener Tasche zahlen müssten. Dies sei so nicht korrekt:

„Auch Obdachlose, die nicht sozialleistungsberechtigt sind, erhalten Tagesgeld. Und bei den 336 Euro pro Monat für die erwähnte Notübernachtung handelt es sich nicht einfach um eine Notübernachtung, sondern um ein finanzierbares Angebot für obdachlose Menschen mit diagnostizierten psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten – mit Einzelzimmer, Sozial- und Begleitdienst sowie bedürfnisorientierter Unterstützung.“

Evaluation nach einem Jahr geplant

Um die Auswirkungen der Regelung in der Praxis zu überprüfen, hat die SPD durchgesetzt, dass nach einem Jahr eine Evaluation im zuständigen Ausschuss erfolgt.

„Wir machen hier keine Politik nach Bauchgefühl, sondern sorgen für eine faktenbasierte Entscheidung. Wir haben erreicht, dass es eine Evaluation gibt, damit wir aus der Praxis lernen und bei Bedarf nachsteuern können. Das ist seriöse Sozialpolitik – und nicht verantwortungslose Stimmungsmache.“

Die SPD-Stadtratsfraktion fordert eine sachliche und verantwortungsbewusste Debatte über soziale Themen.

„Wer nur laute Parolen liefert, aber realistische Lösungen verteufelt, spielt mit dem Vertrauen der Menschen,“ so Westrich weiter. „Es ist wichtig, dass Politik sich an den realen Herausforderungen orientiert, um nachhaltige Verbesserungen für die Betroffenen zu schaffen.“

Die Diskussion um die Gebühren für städtische Unterkünfte dürfte damit weitergehen – doch die SPD macht deutlich, dass sie an einer differenzierten Betrachtung und nachhaltigen Lösungen festhält.

Präsentation vom THW Ortsverband Bingen auf der Konekt Messe

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Bingen am Rhein – Am 20. März 2025 präsentiert sich der THW Ortsverband Bingen auf der KONEKT Rhein-Nahe in Bingen. Die KONEKT ist eine innovative Netzwerkmesse, die Unternehmen, Organisationen und Interessierte zusammenbringt, um neue Kontakte zu knüpfen und aktuelle Projekte vorzustellen. Auch das Technische Hilfswerk (THW) nutzt diese Gelegenheit, um sich und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Öffentlichkeit vorzustellen.

Ein besonderes Highlight der Präsentation ist der GKW (Gerätekraftwagen), das zentrale Einsatzfahrzeug des Technischen Zugs. Der GKW ist ein vielseitig einsetzbares Fahrzeug, das mit einer umfangreichen technischen Ausstattung versehen ist. Es dient als Transportfahrzeug für verschiedenste Einsatzgeräte und ermöglicht die Bewältigung von Bergungs- und Rettungseinsätzen. Ausgestattet mit Werkzeugen zur Metall- und Holzbearbeitung, hydraulischen Rettungsgeräten sowie Hebe- und Zugwerkzeugen, bildet der GKW das Rückgrat vieler THW-Einsätze. Interessierte Besucher können sich aus erster Hand über die technischen Details und die Einsatzmöglichkeiten des Fahrzeugs informieren.

Neues Fahrzeug vom THW

Zusätzlich wird der Pkw OV auf Basis eines SsangYong Musso vorgestellt. Dieses neuePräsentation vom thw ortsverband bingen auf der konekt messe 5 Einsatzfahrzeug des Ortsverbands dient vor allem der schnellen und flexiblen Koordination von Einsätzen und organisatorischen Aufgaben. Der SsangYong Musso ist ein geländegängiger Pick-up mit Doppelkabine, der sich durch seine hohe Nutzlast und Zugkraft auszeichnet. Das Fahrzeug ist mit Funktechnik und weiterer einsatzspezifischer Ausstattung versehen, um eine effiziente Kommunikation und Mobilität in verschiedenen Einsatzszenarien zu gewährleisten.

Mit ihrem Engagement auf der KONEKT Rhein-Nahe möchte das THW-Bingen nicht nur die eigenen Einsatzfähigkeiten demonstrieren, sondern auch für ehrenamtliches Engagement werben. Interessierte haben vor Ort die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Möglichkeiten einer Mitwirkung im THW zu informieren und direkte Gespräche mit aktiven Helferinnen und Helfern zu führen.

Die KONEKT Rhein-Nahe verspricht eine spannende Plattform für den Austausch zwischen Unternehmen, Organisationen und Besuchern. Der THW-Ortsverband Bingen freut sich auf zahlreiche interessierte Gäste und anregende Gespräche an seinem Stand.

Hier gibt es weitere Informationen zur Konekt in Bingen

Weitere Highlights erwarten Sie auf der Veranstaltung in Bingen, wie der Expertentag des Auktionshauses Wiesbaden.


 

Ortsbürgermeisterin von Dolgesheim tritt zurück

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Sandra Betz, Ortsbürgermeisterin Dolgesheim
Sandra Betz, Ortsbürgermeisterin Dolgesheim

Politik Dolgesheim: In der Gemeinderatssitzung am 27. Februar 2025 sorgte Dolgesheimer Ortsbürgermeisterin Sandra Betz für eine unerwartete Wende: Sie gab ihren sofortigen Rücktritt bekannt. Als Grund für diesen Schritt nannte sie schwierige Kommunikation und eine herausfordernde Zusammenarbeit mit den Beigeordneten sowie dem Gemeinderat.

Neuwahl zur Besetzung eines neuen Ortsbürgermeisters in den nächsten drei Monaten

Laut den gesetzlichen Vorgaben übernimmt nun der Erste Beigeordnete Thomas Held die Amtsgeschäfte der Ortsgemeinde Dolgesheim. Eine Neuwahl zur Besetzung des Bürgermeisteramtes wird innerhalb der nächsten drei Monate angesetzt.

Die Verbandsgemeinde Rhein-Selz bedankte sich für den Einsatz von Sandra Betz während ihrer Amtszeit als Ortsbürgermeisterin von Dolgesheim und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute.

Die plötzliche Entscheidung dürfte in Dolgesheim und Umgebung für Diskussionen sorgen – insbesondere im Hinblick auf die anstehende Neuwahl und die zukünftige Ausrichtung der Gemeinde.

Dolgesheim ist eine charmante Weinbaugemeinde in der Verbandsgemeinde Rhein-Selz in Rheinland-Pfalz. Mit seinen rund 1.000 Einwohnern bietet der Ort eine malerische Landschaft, umgeben von Weinbergen und sanften Hügeln. Geprägt von jahrhundertealter Weinbaukultur, lädt Dolgesheim zu Weinproben bei Winzern, gemütlichen Spaziergängen und zur Erkundung historischer Bauwerke wie der evangelischen Kirche ein. Durch seine Lage zwischen Mainz, Worms und Alzey verbindet der Ort ländliche Idylle mit guter Erreichbarkeit.

In Wintersheim gab es am 26. Februar ebenfalls eine Neubesetzung: Wintersheim hat eine neue Ortsbürgermeisterin 

Zeckensaison gestartet: Neue FSME-Risikogebiete in Deutschland

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Zecke

Die Zeckensaison hat begonnen! Die kleinen Blutsauger sind bereits in vielen Regionen aktiv – und mit ihnen wächst die Gefahr gefährlicher Krankheiten. Besonders besorgniserregend: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat drei neue FSME-Risikogebiete gemeldet.

FSME: Eine unterschätzte Gefahr

Die größte Bedrohung durch Zeckenstiche stellt die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) dar. Das Virus gelangt durch infizierte Zecken in den Blutkreislauf und kann schwerwiegende Entzündungen von Hirnhäuten, Gehirn und Rückenmark verursachen. Hauptüberträger in Europa ist der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus).

Mit den neu ausgewiesenen Risikogebieten steigt die Zahl der betroffenen Kreise auf 183 deutschlandweit. Besonders gefährdet sind Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen, südöstliches Thüringen, Sachsen sowie südöstliches Brandenburg.

Neu hinzugekommen sind:

  • Stadtkreis Augsburg (Bayern)
  • Landkreis Elbe-Elster (Brandenburg)
  • Landkreis Celle (Niedersachsen)

Zecken bereits jetzt aktiv – erste Fälle gemeldet

Im Jahr 2024 wurden 686 FSME-Erkrankungen registriert. Doch die Gefahr droht nicht erst im Sommer: „Wir haben bereits die ersten FSME-Fälle in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen“, warnt Gerhard Dobler, Leiter des Nationalen Konsiliarlabors für FSME am Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr. Besonders alarmierend: Die Infektionen fanden mitten im Winter statt, was darauf hindeutet, dass Zecken durch die milden Temperaturen das ganze Jahr über aktiv sein könnten.

Impfung schützt vor FSME

Laut RKI fehlt 99 Prozent der Betroffenen ein Impfschutz. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt daher eine FSME-Impfung für Menschen in Risikogebieten – insbesondere für Forst- und Landwirtschaftsbeschäftigte sowie alle, die häufig in der Natur unterwegs sind.

So schützen Sie sich vor Zeckenstichen

Wer sich in der Natur aufhält, sollte vorbeugen:

  • Lange, geschlossene Kleidung tragen – am besten die Hosenbeine in die Socken stecken
  • Nach dem Aufenthalt im Freien den ganzen Körper absuchen
  • Besonders feuchtwarme Stellen wie Kniekehlen, Leisten und Achselhöhlen kontrollieren

Falls eine Zecke entdeckt wird, sollte sie umgehend entfernt werden. Dazu eignet sich eine feine Pinzette oder eine spezielle Zeckenkarte. Wichtig: Die Zecke direkt an den Mundwerkzeugen greifen und langsam nach oben herausziehen – auf keinen Fall drehen oder quetschen!

Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen kann das Risiko einer FSME-Infektion deutlich reduziert werden. Bleiben Sie wachsam – die Zeckensaison hat längst begonnen!

Alle Infos zur Landrats-Stichwahl im Kreis Mainz-Bingen

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Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Nachrichten Bingen: Am Sonntag (16. März 2025) findet die Stichwahl zur Landratswahl des Landkreises Mainz-Bingen statt. Zur Wahl stehen Thomas Barth (CDU) und Steffen Wolf (SPD). Neben der Urnenwahl gibt es selbstverständlich auch wieder die Möglichkeit der Briefwahl.

Das Briefwahlbüro der Stadt Bingen am Rhein ist wie folgt geöffnet:

  • Rosenmontag (3. März): geschlossen
  • Dienstag bis Donnerstag: 8.30 bis 12 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr
  • Freitag: 8.30 bis 12 Uhr
  • Montag, 10. März: 8.30 bis 12 Uhr sowie 14 bis 18 Uhr
  • Dienstag bis Donnerstag: 8.30 bis 12 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr
  • Freitag, 14. März: 8.30 bis 12 Uhr sowie 14 bis 18 Uhr (18.00 Uhr grundsätzliches Ende Ausstellung Briefwahlunterlagen)
  • Samstag, 15. März: 10 bis 12 Uhr (Briefwahl nur bei plötzlicher Erkrankung und mit Nachweis)
  • Sonntag, 16. März: 8 bis 15 Uhr (Briefwahl nur bei plötzlicher Erkrankung und mit Nachweis)

Wählerinnen und Wähler, die per Briefwahl abstimmen möchten, sollten beachten, dass die ausgefüllten Wahlunterlagen für die Landratswahl Mainz-Bingen rechtzeitig bei der zuständigen Stelle eingehen müssen. Die Stadtverwaltung empfiehlt, die Unterlagen spätestens am Donnerstag, den 13. März, per Post zu versenden oder direkt in den Briefkasten des Rathauses einzuwerfen. Wer kurzfristig erkrankt und dennoch wählen möchte, kann am Wahlwochenende unter bestimmten Voraussetzungen noch Briefwahlunterlagen beantragen. Weitere Informationen zur Wahl und den genauen Abläufen sind auf der offiziellen Website der Stadt Bingen am Rhein abrufbar.

MCV-Guggemusik-Festival in Mainz am Fastnachtsonntag

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Guggemusik, Kaktusstreicheler, Fastnacht Mainz
Guggemusik, Kaktusstreicheler, Fastnacht Mainz

Fastnacht Mainz: Am Fastnachtssonntag, 2. März 2025, wird die Mainzer Innenstadt wieder zum Schauplatz eines besonderen musikalischen Spektakels: Der Mainzer Carneval-Verein 1838 e.V. (MCV) lädt zum inzwischen 10. MCV-Guggemusik-Festival ein. Organisiert wird das Event von Olaf Hofmann aus der MCV-Zugleitung, der die Aufgabe von Dietmar Jochim übernommen hat – einem langjährigen Begleiter des Festivals.

Mitreißende Rhythmen und schrille Klänge sorgen für ausgelassene Stimmung

Der Startschuss fällt um 16 Uhr auf der Bauhaus-Bühne am Marktplatz, von wo aus fünf Guggemusik-Gruppen im 30-Minuten-Takt durch die Altstadt ziehen. Jede Formation wird dabei von einem Mitglied der MCV-Zugleitung begleitet.

Den Auftakt machen um 16 Uhr die „Schrumpfkepf“ aus Basel, gefolgt von den „Kyburggeischter“ aus dem schweizerischen Winterthur. Danach übernehmen die Mainzer Gruppen „Nodequetscher“, „Tonschiddeler“ und die „Kaktusstreichler“, die mit ihren mitreißenden Rhythmen und schrillen Klängen für ausgelassene Stimmung sorgen werden.

Neben den geplanten Auftritten kann es zudem zu spontanen musikalischen Einsätzen kommen, die das Festival noch lebendiger machen. Besucher dürfen sich also auf eine einzigartige Mischung aus Fastnachtsfreude und mitreißenden Guggemusik-Klängen freuen.

Durch die verstärkten Schutzmaßnahmen der Stadt Mainz sollen alle sicher Fastnacht feiern können.

Neben den mitreißenden musikalischen Darbietungen erwartet die Besucher der Mainzer Fastnacht auch ein besonderes Gemeinschaftsgefühl, das typisch für die Guggemusik-Szene ist. Die Musiker treten in farbenfrohen, oft fantasievollen Kostümen auf und interagieren direkt mit dem Publikum, was die einzigartige Atmosphäre des Festivals zusätzlich verstärkt. Die Mischung aus traditionellen Fastnachtsklängen und modernen Arrangements sorgt dafür, dass Jung und Alt gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Auch in diesem Jahr wird wieder mit zahlreichen Gästen aus nah und fern gerechnet, die sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen wollen.

Netzwerktreffen auf dem Mainzer Rhein-Frühling inkl. Backstage-Tour

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Backstage-Tour Mainzer Rheinfrühling
Backstage-Tour Mainzer Rheinfrühling

Am Montag, den 14. April 2025, lädt BYC-Network in Kooperation mit der Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker e.V. (IMSM) zu einem besonderen Netzwerktreffen ein. Die Veranstaltung bietet Unternehmern, Start-ups und Institutionen nicht nur eine Plattform für geschäftliche Kontakte, sondern auch exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Mainzer Rhein-Frühlings.

Backstage-Tour mit Einblicken in die Welt der Schausteller

Wie funktioniert der reibungslose Betrieb von Fahrgeschäften? Welche technischen Voraussetzungen sind notwendig, damit Attraktionen sicher und zuverlässig laufen? Diese und viele weitere Fragen werden während der Backstage-Tour über das Mainzer Volksfest beantwortet. Die Teilnehmer erfahren aus erster Hand, welche Herausforderungen mit der Planung, dem Aufbau und dem Betrieb eines Jahrmarktes verbunden sind.

Besondere Stationen der Tour sind unter anderem der Breakdancer der Familie Wingender sowie der Autoscooter von Rudi Barth. Dort erhalten die Besucher detaillierte Einblicke in die Technik und Organisation solcher Attraktionen. Erfahrene Schausteller erläutern vor Ort die Abläufe und beantworten Fragen rund um den Betrieb eines Volksfestes.

Netzwerken in entspannter Atmosphäre

Nach der Begrüßung durch Marco Sottile, den ersten Vorsitzenden des IMSM, beginnt die Backstage-Tour. Im Anschluss steht das Networking im Mittelpunkt der Veranstaltung. Bei Kaffee, Tee und einer kleinen Verpflegung durch die Schausteller haben die Teilnehmer die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre neue Geschäftskontakte zu knüpfen, potenzielle Kunden oder Kooperationspartner kennenzulernen und ihr Unternehmen zu präsentieren.

Jetzt Ticket sichern

Das Netzwerktreffen richtet sich an Unternehmer und Interessierte, die ihr berufliches Netzwerk erweitern und gleichzeitig einen Blick hinter die Kulissen des Mainzer Rhein-Frühlings werfen möchten. Die Teilnahmegebühr beträgt 29,00 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Termin: Montag, 14. April 2025, 09:00 – 11:30 Uhr
Ort: Mainzer Rhein-Frühling, Adenauer Ufer
Kosten: 29,00 Euro zzgl. MwSt. (inklusive Snacks und Getränke)

Kontakt:
Telefon: 06132 – 9723031
E-Mail: kontakt@byc-network.de

Tickets sind online erhältlich bei BYC-Network

Nutzen Sie diese besondere Gelegenheit, sich mit anderen Unternehmern zu vernetzen und gleichzeitig exklusive Einblicke in die Welt der Schausteller zu erhalten.

Ein weiteres Unternehmertreffen findet am 11. April 2025 bei Möbel Martin in Mainz statt.

A643: Vollsperrung nach Unfall bei Mainz-Mombach

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Unfall A643
Unfall A643, Foto: BYC-News

Unfall Mainz: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es auf der Autobahn A643 zu einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 1:40 Uhr kollidierten ein VW ID.3 und ein VW Golf Variant. Drei Personen wurden leicht verletzt, die Autobahn in Fahrtrichtung Bingen musste für etwa 30 Minuten voll gesperrt we...


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Uniklinik Mainz eröffnet neue Hochschulambulanz

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Universitätsmedizin Mainz

Uniklinik Mainz: Die Universitätsmedizin Mainz (UM) erweitert ihr Angebot an Hochschulambulanzen: Ab 1. März nimmt die neue „Allgemeinmedizinische hausärztliche Hochschulambulanz (AHA)“ offiziell ihren Betrieb auf. Mit ihren Hochschulambulanzen (HSA) leistet die Uniklinik Mainz einen wichtigen Beitrag für Forschung und Lehre sowie zur Sicherung der ambulanten fachärztlichen Versorgung in Deutschland.

Ein hochwertiges Leistungsspektrum an ambulanter, universitärer Spitzenmedizin

Die AHA verfolgt das Ziel, Forschung und Lehre in dieser Disziplin weiterzuentwickeln und damit langfristig auch die flächendeckende Gesundheitsversorgung in Rheinland-Pfalz zu fördern. Für Patienten dient die neue Hochschulambulanz als zusätzliches Versorgungsangebot außerhalb der Regelversorgung durch die niedergelassenen Ärzte und den Ärztlichen Bereitschaftsdienst.

„Unsere Hochschulambulanzen bieten für unsere Patientinnen und Patienten ein hochwertiges Leistungsspektrum an ambulanter, universitärer Spitzenmedizin an. Das gilt für schwere, komplexe und seltene Krankheiten und eben auch für das breite Spektrum der Krankheitsbilder der Allgemein- und Hausarztmedizin“, erklärt der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich. Und betont: „Wir haben uns ganz gezielt dafür entschieden, in unserem universitären Kontext eine Hochschulambulanz für Allgemein- und Hausarztmedizin mit Fokus auf Lehre und Forschung zu integrieren, denn die vielfältige Patientenklientel der Allgemein- und Hausarztmedizin bietet für Lehre und Forschung viel Potential. Für unsere Patientinnen und Patienten stärken wir darüber hinaus die ambulante fachärztliche Versorgung in der Region. Die Ambulantisierung der Medizin ist ein wesentliches Element, wenn es darum geht, die Gesundheitsversorgung zukunftsfähig aufzustellen. Die Uniklinik Mainz beteiligt sich intensiv daran, diese Entwicklung mitzugestalten.“

Im Unterschied zu den Praxen im niedergelassenen Bereich ist die Allgemeinmedizinische hausärztliche Hochschulambulanz (AHA) nicht Teil der Regelversorgung bzw. des regulären ambulanten Sektors. Sie ist somit auch kein Ersatz für das im Dezember 2024 von der Kassenärztlichen Vereinigung beendete Modellprojekt „Allgemeinmedizinische Praxis auf dem Campus – APC“. Als Hochschulambulanz dient die AHA vornehmlich der Forschung und Lehre.

Der Direktor des Zentrums für Allgemeinmedizin und Geriatrie der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Michael Jansky, erläutert:

„Ich begrüße es sehr, dass unsere Disziplin durch die neu eingerichtete AHA gestärkt wird und nun enger mit der studentischen Ausbildung verzahnt ist. Unsere Studierenden erhalten durch diese neue Hochschulambulanz bereits in ihren vorklinischen Semestern Kontakt zu Patientinnen und Patienten. Das kann sehr motivierend wirken, zumal die Krankheitsbilder, die den Studierenden dort begegnen, den ganzen Körper umfassen. Das schult auch den ganzheitlichen Blick. Somit stellt die neue Hochschulambulanz eine sehr vielversprechende Innovation im Curriculum dar. Zudem profitieren unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von den zusätzlichen, intern generierten Gesundheitsdaten – beispielsweise hinsichtlich Frühstadien von Erkrankungen.“

Im Regelfall verfügen die Mitarbeitenden und Studierenden in der Allgemeinmedizinischen hausärztlichen Hochschulambulanz (AHA) über eine Ausstattung, die jener einer niedergelassenen allgemeinmedizinischen Praxis entspricht. Als integrierter Bestandteil der Patientenversorgung der Universitätsmedizin Mainz kann die AHA im Bedarfsfall auch auf sehr leistungsstarke Medizintechnik zur Diagnostik zurückgreifen. Oder auch Laboruntersuchungen wie bei Notfällen beauftragen und von anderen Ambulanzen der UM Konsile, also weiterführende und beratende Untersuchungen, erbeten. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Gesundheitsdaten innerhalb der UM, also in nur einem Sektor, erfasst und ausgewertet werden. Dies macht die Zusammenarbeit unkomplizierter und zeitsparender, wodurch die Untersuchungsergebnisse schneller vorliegen.

Infoblock zur Allgemeinmedizinischen hausärztlichen Hochschulambulanz (AHA):

Zugangswege für Patienten

Im Unterschied zu den anderen Hochschulambulanzen der Universitätsmedizin Mainz, können Patienten die AHA ohne vorherige Terminvereinbarung und ohne Überweisung eines Facharztes aufsuchen. Ebenso ist keine Überweisung aus den Strukturen der durch die Kassenärztliche Vereinigung geregelten Notfallversorgung, also den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD), erforderlich. Dennoch ist der Besuch in der Hochschulambulanz für Allgemein- und Hausarztmedizin an bestimmte Voraussetzungen geknüpft:

  • Die Patienten sind akut behandlungsbedürftig, haben jedoch aktuell keinen niedergelassenen Hausarzt vor Ort, zu dem sie gehen können. Dies könnten beispielsweise Touristen sein oder Menschen, die erst seit kurzem in der Region wohnen. Unabhängig davon, ob sie gesetzlich oder privat versichert sind.
  • Weiterleitung durch Zentrale Notaufnahme der Uniklinik Mainz: Die dortigen Mitarbeitenden stellen fest, dass eine Person behandlungsbedürftig ist, jedoch keinen akuten Notfall darstellt. Diese Patienten können in der AHA einen Behandlungstermin vereinbaren – je nach Terminlage kann dieser noch am gleichen Tag stattfinden.

Wie läuft ein Besuch in der AHA ab?

In der Allgemeinmedizinischen hausärztlichen Hochschulambulanz (AHA) wird die Patientenversorgung in die Lehre integriert. Alle Studierenden der Humanmedizin werden während ihres Studiums mehrfach dort tätig sein können, beispielsweise im Rahmen der Berufsfelderkundung, des Wahlpflichtfachs „Akutsprechstunde Allgemeinmedizin in der Praxis“ oder auch von Praktika sowie mehrwöchigen Famulaturen.

Daraus ergibt sich folgender Ablauf:

Patienten der AHA werden in Anwesenheit von Studierenden zunächst durch Allgemeinmediziner behandelt. Sofern sich die Patienten einverstanden erklären, untersuchen die Studierenden anschließend die Patienten und erstellen eine umfassende Anamnese. So können sie eigene praktische Erfahrungen sammeln. Dabei kommt die didaktische Methode des begleitenden Lernens zum Einsatz, denn währenddessen ist ein Arzt im Raum. Je nach Ausbildungsstand kann die Erstuntersuchung auch durch die Studierenden erfolgen und die fachärztliche Behandlung erfolgt anschließend.

Die neue Allgemeinmedizinische hausärztliche Hochschulambulanz (AHA) befindet sich im Gebäude 605, EG, Raum 0.362. Sie ist montags, dienstags und donnerstags von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr, mittwochs von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr und freitags von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Termine können unter der Tel. 06131 17- 6758 vereinbart werden.

Weiterlesen: Neue Studie der Uniklinik Mainz zur Behandlung von Augenkrankheit

Top 5 der aufstrebenden Kryptowährungen, die Sie 2025 im Auge behalten sollten

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Trading, Aktien, Krypto, Börse, Quelle: unsplash.com

Die Welt der Kryptowährungen ist dynamisch und ständig im Wandel. Neue Projekte tauchen auf, bestehende entwickeln sich weiter, und der Marktwert schwankt. Für Anleger, die in den Krypto-Bereich einsteigen möchten, kann es schwierig sein, die vielversprechendsten Projekte zu identifizieren.

Hier kommt die CEX.IO Virtual Card ins Spiel. Mit dieser praktischen Karte können Sie Ihre Kryptowährungen ganz einfach für alltägliche Einkäufe verwenden. Während Sie sich also für Ihre nächsten Investitionen entscheiden, können Sie mit der CEX.IO Virtual Card Ihre vorhandenen Krypto-Bestände nutzen, um weltweit an Millionen von Akzeptanzstellen zu bezahlen – schnell, sicher und bequem.

Aber kommen wir nun zu den spannenden Neuheiten! Werfen wir einen Blick auf die fünf wichtigsten aufstrebenden Kryptowährungen, die Sie 2025 im Auge behalten sollten:

1. Solana (SOL): Geschwindigkeit trifft Skalierbarkeit

Solana ist bekannt für seine außergewöhnliche Geschwindigkeit und Skalierbarkeit. Im Gegensatz zu vielen anderen Blockchains kann Solana eine enorme Anzahl von Transaktionen pro Sekunde verarbeiten, ohne dass die Gebühren explodieren. Dies macht sie zu einer attraktiven Option für dezentrale Anwendungen, die schnelle und kostengünstige Transaktionen erfordern. Das einzigartige Proof-of-History-Protokoll von Solana trägt maßgeblich zu dieser Leistung bei.

Warum Solana beobachten?

  • Skalierbarkeit: Solana kann angeblich bis zu 50.000 Transaktionen pro Sekunde verarbeiten, was sie zu einer der schnellsten Blockchains auf dem Markt macht.
  • Smart Contracts: Solana ermöglicht die Entwicklung und Ausführung von Smart Contracts, die die Grundlage für dezentrale Anwendungen (dApps) bilden.
  • Aktives Ökosystem: Das Solana-Ökosystem wächst schnell mit neuen dApps, DeFi-Protokollen, NFT-Projekten und mehr.
  • Steigender Kurs: Der SOL-Token von Solana hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Performance hingelegt und könnte auch 2025 weiter wachsen.

2. Polkadot (DOT): Die vernetzte Zukunft

Polkadot ist wie ein Internet für Blockchains. Es ermöglicht verschiedenen Blockchains, miteinander zu kommunizieren und Daten auszutauschen, was zu einer interoperablen und skalierbaren Blockchain-Ökonomie führt. Polkadot’s Parachains bieten Entwicklern die Möglichkeit, ihre eigenen spezialisierten Blockchains zu erstellen, die an das Polkadot-Netzwerk angeschlossen sind.

Warum Polkadot beobachten?

  • Interoperabilität: Polkadot löst das Problem der Fragmentierung in der Blockchain-Welt, indem es verschiedenen Blockchains ermöglicht, zusammenzuarbeiten.
  • Skalierbarkeit: Durch die parallele Verarbeitung von Transaktionen auf mehreren Blockchains kann Polkadot die Skalierbarkeit verbessern.
  • Sicherheit: Polkadot profitiert von der gemeinsamen Sicherheit seiner angeschlossenen Blockchains.
  • Wachsendes Ökosystem: Das Polkadot-Ökosystem zieht Entwickler an, die dezentrale Anwendungen mit hoher Funktionalität bauen wollen.

3. Cosmos (ATOM): Ein Universum von Blockchains

Cosmos ist ein weiteres Projekt, das sich auf Interoperabilität konzentriert. Es verwendet eine modulare Architektur, die es Entwicklern ermöglicht, maßgeschneiderte Blockchains zu erstellen, die miteinander kommunizieren können. Cosmos Hub fungiert als zentrale Drehscheibe, die diese verschiedenen Blockchains verbindet.

Warum Cosmos beobachten?

  • Interoperabilität: Cosmos ermöglicht es Entwicklern, dezentrale Anwendungen zu erstellen, die auf mehreren Blockchains funktionieren können.
  • Skalierbarkeit: Die modulare Architektur von Cosmos ermöglicht eine horizontale Skalierbarkeit.
  • Entwicklerfreundlichkeit: Cosmos bietet Entwicklern ein robustes Framework zum Erstellen eigener Blockchains.
  • Breite Akzeptanz: Cosmos wird von mehreren etablierten Blockchain-Projekten und Unternehmen unterstützt.

4. Filecoin (FIL): Die Zukunft des Speicherns

Filecoin ist eine dezentrale Speicherplattform, die es Benutzern ermöglicht, Speicherplatz zu mieten oder anzubieten. Im Gegensatz zu traditionellen Cloud-Speicherlösungen ist Filecoin vollständig dezentralisiert, was bedeutet, dass es keine einzige zentrale Stelle gibt, die über die Daten kontrolliert. Dies bietet eine höhere Sicherheit und Widerstandsfähigkeit gegen Ausfälle.

Warum Filecoin beobachten?

  • Dezentraler Speicher: Filecoin bietet eine sichere und zensurresistente Möglichkeit, Daten zu speichern.
  • Anreizsystem: Das FIL-Token motiviert Benutzer, Speicherplatz bereitzustellen und am Netzwerk teilzunehmen.
  • Wachsender Bedarf: Der Bedarf an dezentralem Speicher steigt mit der zunehmenden Nutzung von dApps und Web3-Anwendungen.
  • Partnerschaften: Filecoin hat Partnerschaften mit Unternehmen wie Microsoft und Protocol Labs geschlossen.

5. Chainlink (LINK): Die Brücke zwischen Blockchain und realer Welt

Chainlink ist ein dezentrales Orakel-Netzwerk, das Smart Contracts mit realen Daten verbindet. Smart Contracts können dank Chainlink auf externe Daten wie Preisinformationen, Wetterdaten oder Nachrichten zugreifen. Dies ermöglicht die Entwicklung komplexer dezentraler Anwendungen, die auf Echtzeitdaten angewiesen sind.

Warum Chainlink beobachten?

  • Essentiell für Smart Contracts: Chainlink ist eine kritische Infrastruktur für die Entwicklung und Ausführung komplexer Smart Contracts.
  • Breite Anwendungsmöglichkeiten: Chainlink kann in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden, von DeFi und Versicherungen bis hin zu Lieferkettenmanagement und IoT.
  • Partnerschaften: Chainlink arbeitet mit einer Vielzahl von Unternehmen und Projekten zusammen, um die Integration von Orakel-Diensten zu fördern.
  • Steigende Nachfrage: Die Nachfrage nach zuverlässigen und sicheren Orakel-Diensten wächst mit der zunehmenden Verbreitung von Blockchain-Technologie.

Fazit:

Die Welt der Kryptowährungen entwickelt sich rasant weiter. Die oben genannten Projekte sind nur einige Beispiele für innovative Technologien, die das Potenzial haben, die Zukunft der Finanzwelt und darüber hinaus zu verändern.

Indem Sie sich über diese und andere aufstrebende Projekte informieren, können Sie fundierte Anlageentscheidungen treffen und möglicherweise von den zukünftigen Entwicklungen in der Krypto-Welt profitieren.

Vergessen Sie nicht, die CEX.IO Virtual Card zu nutzen, um Ihre bestehenden Krypto-Bestände für alltägliche Ausgaben einzusetzen, während Sie Ihr Krypto-Portfolio aufbauen.

Disclaimer: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die Investition in Kryptowährungen ist mit Risiken verbunden und kann zu Verlusten führen. Bitte informieren Sie sich gründlich und konsultieren Sie gegebenenfalls einen Finanzberater, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.

Hinweis: Die hier genannten Kryptowährungen sind nur eine Auswahl und stellen nicht alle vielversprechenden Projekte auf dem Markt dar. Es gibt viele weitere interessante Projekte, die Sie möglicherweise erforschen möchten.

Schwerer Unfall zwischen Mainz-Marienborn und Lerchenberg

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Rettungsdienst und Feuerwehr
Rettungsdienst und Feuerwehr

Unfall Mainz: Am Donnerstagmittag (27. Februar 2025) gegen 12:20 Uhr ereignete sich auf der Kreisstraße 12 zwischen Mainz-Marienborn und Mainz-Lerchenberg ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 33-jähriger Fahrer eines Mercedes kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Geländer sowie einem Baum.

Fahrer hatte Glück im Unglück

Zunächst wurde der Unfall fälschlicherweise auf der angrenzenden Autobahn 63 gemeldet, weshalb die Feuerwehr Nieder-Olm alarmiert wurde. Erst bei der Erkundung stellte sich heraus, dass sich der Unfall auf der K12 ereignet hatte. Da dieser Bereich in die Zuständigkeit der Stadt Mainz fällt, wurde zusätzlich der Einsatzleitdienst der Berufsfeuerwehr Mainz nachalarmiert.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte befand sich der Fahrer bereits außerhalb seines schwer beschädigten Fahrzeugs. Glücklicherweise erlitt er nur leichte Verletzungen. Er wurde umgehend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Bahnstrecke wegen des Unfalls in Mainz kurzzeitig gesperrt

Die Wucht des Aufpralls hatte eine Felge des Fahrzeugs auf die benachbarte Bahnstrecke geschleudert, was zu einer kurzfristigen Sperrung führte, um die Gefahrenquelle zu beseitigen. Zudem wurde der beschädigte Baum durch das Grünflächenamt begutachtet. Aufgrund der starken Beschädigung muss er gefällt werden.

Nach rund anderthalb Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

Im Einsatz waren: 

  • die Polizei
  • der Rettungsdienst
  • die Berufsfeuerwehr Mainz mit zwei Einsatzkräften
  • die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Nieder-Olm mit sechs Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften
  • der Notfallmanager der Deutschen Bahn
  • das Grünflächenamt