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Fortschritte am Biotech-Campus Mainz

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Baustelle Biotech-Campus in Mainz | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus
Uwe Borgmann (Kayser Immobilien GmbH), Badrot und Tim Gemünden (Beide Geschäftsführer der J. Molitor Immobilien GmbH) | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

Am westlichen Eingang der Stadt Mainz entsteht derzeit einer der innovativsten Zukunftsstandorte der Rhein-Main-Region: der Biotech- und Life-Science-Campus Mainz. Eingebettet in das Forschungsumfeld von Universität, Hochschule und wissenschaftlichen Instituten, wächst hier ein neuer Hotspot für Wissenschaft und Wirtschaft.

Die regionalen Projektentwicklungspartner J. Molitor Immobilien GmbH und G. L. Kayser Immobilien GmbH treiben die Entwicklung des Areals mit den InnovationLabz dynamisch voran. Während das Auftaktgebäude LAB 1 bereits zu großen Teilen bezogen ist, schreiten die Arbeiten am LAB 2 zügig voran – und das LAB 3 befindet sich bereits in Planung. BYC-News war zur Besichtigung der Baustelle und für einen Ausblick auf die nächsten Schritte am Mainzer Zukunftsstandort vor Ort.

Erste Forschung im LAB 1 gestartet

Mit dem Einzug der ersten Mieter nimmt der Campus sichtbar Gestalt an. Die TRON gGmbH (Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz) hat rund 1.000 Quadratmeter im LAB 1 bezogen. Die Labore sind fertig ausgebaut und bereits in Betrieb.

Auch das Startup LigniLabs GmbH, hervorgegangen aus dem Umfeld des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung, ist auf etwa 470 Quadratmetern eingezogen. Das junge Unternehmen entwickelt ein biobasiertes Verfahren zur Mikro- und Nanoverkapselung in Lignin, das gezielte „Pflanzenimpfungen“ ermöglicht.

Ebenfalls Teil des neuen Campus ist Lifecare AS aus Norwegen, spezialisiert auf implantierbare Mikrosensoren mit Nanotechnologie – etwa zur Blutzuckermessung. Derzeit richtet das Unternehmen rund 1.000 Quadratmeter Labor- und Bürofläche im Erdgeschoss ein.

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LAB 2: Nachhaltige Bauweise mit Holzhybridfassade

Nebenan wächst das zweite Gebäude, LAB 2, mit rund 9.000 Quadratmetern Mietfläche. Der Rohbau steht, und derzeit wird die nachhaltige Holzhybridfassade montiert, die Holzständerbauweise, CO₂-neutrale Holzfaserdämmung und Photovoltaik kombiniert. Zudem laufen Geothermiebohrungen für die Versorgung über ein Kaltes Nahwärmenetz.

„Zwei Drittel der Flächen im LAB 2 sind bereits vermietet“, erklärt Tina Badrot, Geschäftsführerin der J. Molitor Immobilien GmbH. „Auch für die noch freien Flächen laufen bereits Gespräche mit Interessenten.“ Die Fertigstellung für den Mieterausbau ist für Ende 2026 geplant.

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Nächste Schritte am Mainzer Zukunftsstandort

Wegen der großen Nachfrage nach Labor- und Büroflächen richten die Entwickler den Blick schon weiter: „Das LAB 3 mit rund 5.200 Quadratmetern befindet sich in Planung“, so Edmund Schmitz, Geschäftsführer der G. L. Kayser Immobilien GmbH.

Ein ergänzendes Infrastrukturprojekt entsteht gegenüber, im Wirtschaftspark Kisselberg: Das Bürogebäude PAVO mit rund 5.700 Quadratmetern Büroflächen und integriertem Businesshotel soll künftig auch Gästen des Biotech-Campus Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Eine Fußgängerbrücke wird den Kisselberg direkt mit dem neuen Campus verbinden.

„So entsteht auf beiden Seiten der Saarstraße ein zukunftsweisendes Quartier, das Wissenschaft, Wirtschaft und Dienstleistungen am Mainzer Stadteingang miteinander verbindet“, sagt Tim Gemünden, Geschäftsführer der J. Molitor Immobilien GmbH.

Mit den Auftaktgebäuden und den geplanten Erweiterungen sind die ersten entscheidenden Schritte getan, um am Mainzer Stadteingang ein Biotech- und Life-Science-Areal mit echter Campusqualität zu schaffen.

Artikelempfehlung: Winterdienst in Mainz: Wer jetzt räumen und streuen muss

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Klare Vorgaben für Bestattungen in Rhein, Mosel, Lahn und Saar

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Symbolbild BYC-News

Flussbestattungen in Rheinland-Pfalz – Der Entwurf der überarbeiteten Landesverordnung zur Durchführung des neuen Bestattungsgesetzes ist Ende letzter Woche zur Anhörung an Verbände, Organisationen und Institutionen außerhalb der Landesregierung übersandt worden.

Dazu gehören unter anderem die christlichen Kirchen, die kommunale Familie, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) sowie Bestatterverbände.

Mit dem novellierten Bestattungsgesetz, das Ende September in Kraft getreten ist, wurden neue Bestattungsformen möglich. Damit das Verfahren vereinfacht wird und alle Betroffenen besser planen können, ohne dass unnötige Bürokratie entsteht, wird die geltende Durchführungsverordnung an das neue Gesetz angepasst.

Die beteiligten Akteure haben nun im Anhörungsverfahren bis spätestens Mitte November Zeit, Anregungen und Hinweise zu geben.

Minister Hoch: „Mehr Handlungssicherheit für alle Beteiligten“

„Ich freue mich sehr, dass nicht lange nach Inkrafttreten des neuen Bestattungsgesetzes in Rheinland-Pfalz die überarbeitete Durchführungsverordnung auf der Zielgeraden ist. Sie wird helfen, das Gesetz mit seinen vielen neuen Möglichkeiten bei den individuellen Bestattungswünschen noch besser und unbürokratisch umzusetzen.

Mit dem kurzen Anhörungsverfahren von etwas mehr als einer Woche wollen wir erreichen, dass sehr zeitnah noch mehr Handlungssicherheit für alle Beteiligten geschaffen wird“, sagt Gesundheitsminister Clemens Hoch.

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Neue Bestattungsformen und klare Regelungen für Flussbestattungen

Im Zuge der Novellierung des Bestattungsgesetzes in Rheinland-Pfalz sind seit Inkrafttreten des Gesetzes unter anderem folgende neue Bestattungsformen möglich:

  • Ausbringung der Asche außerhalb von Friedhöfen

  • Aushändigung der Ascheurne an bestimmte Personen zur privaten Aufbewahrung

  • Ascheteilung zur würdevollen Weiterverarbeitung

  • Tuchbestattung für jedermann

  • Flussbestattung in Rhein, Mosel, Lahn und Saar

Gerade die Flussbestattung stößt auf großes öffentliches Interesse. Hier bedarf es jedoch klarer Regelungen für die Umsetzung, insbesondere da es sich um viel befahrene und intensiv genutzte Bundeswasserstraßen handelt.

Die Durchführungsverordnung enthält diese klaren Richtlinien: Eine Flussbestattung darf ausschließlich von Bestatterinnen und Bestattern an dafür genehmigten Stellen durchgeführt werden. Die Asche darf keine Metallteile enthalten, und es dürfen keine Beigaben wie Beerdigungsschmuck, Kränze oder Blumengebinde in den Fluss eingebracht werden.

Um den Genehmigungsprozess künftig bürokratiearm und effizient zu gestalten, arbeitet das rheinland-pfälzische Umweltministerium derzeit an einer internen Arbeitskarte für die Behörden. Darin werden Flussbereiche markiert, in denen die Ausbringung der Asche – etwa wegen größerer Wasserentnahmen zu Brauchwasserzwecken – nicht möglich ist.

Wahrung der Tradition und neue Freiräume

„Nach über 42 Jahren haben wir einen neuen Rahmen geschaffen, der individuelle Vorstellungen und Wünsche der Menschen im Land mit einem würdevollen Abschiednehmen in Einklang bringt“, so Hoch.

„Viele Menschen wollen sich mit dem Gedanken auseinandersetzen, was mit ihnen nach ihrem Ableben geschieht. Wer keine neue Bestattungsform für sich wählt oder dies nicht im Vorfeld schriftlich erklärt, wird wie bisher in einem Sarg oder einer Urne auf dem Friedhof beigesetzt werden.

Wir erhalten so unsere Tradition und Friedhofskultur und ermöglichen neue Räume für eine individuelle Form der Bestattung.“

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Weitere Schritte und Informationen

Auf das Anhörungsverfahren folgt die rechtsförmliche Prüfung. Der rheinland-pfälzische Ministerrat wird anschließend abschließend über die Durchführungsverordnung beraten und beschließen.

Unter dem folgenden Link finden sich weitere Informationen zum neuen Bestattungsgesetz sowie eine Formulierungshilfe für die Totenfürsorgeverfügung: Bestattungsgesetz RLP

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Winterdienst in Mainz: Wer jetzt räumen und streuen muss

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Symbolbild BYC-News

Winterdienst in Mainz – Wenn die Temperaturen fallen und sich die Stadt in ein winterliches Weiß hüllt, beginnt für die Stadtreinigung Mainz die arbeitsintensivste Zeit des Jahres. Schon in den frühen Morgenstunden sind die Teams unterwegs, um Straßen und ausgewählte Radwege nach einem festgelegten Prioritätenplan von Schnee und Eis zu befreien.

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Stadtreinigung sorgt für freie Fahrbahnen – Bürger für sichere Gehwege

Während die Stadtreinigung für Straßen und bestimmte Radwege zuständig ist, liegen Gehwege und Bürgersteige in der Verantwortung der Grundstückseigentümer. Nach der gültigen Straßenreinigungssatzung sind sie verpflichtet, ihre angrenzenden Gehwege zu räumen und zu streuen – und so die Verkehrssicherheit für Fußgänger zu gewährleisten.

Räum- und Streupflicht im Überblick

Entlang der gesamten Grundstücksfront müssen Gehwege in einer Breite von mindestens 1,50 Metern geräumt werden. Ist der Gehweg schmaler, genügt ein Streifen von einem Meter.
In Straßen ohne Bürgersteig gilt: Ab einer Fahrbahnbreite von 5,50 Metern ist ein 1,50 Meter breiter Streifen entlang der Grundstücksgrenze freizuhalten. Bei engeren Straßen reicht ein Meter. Auch Flächen vor Parkplätzen, Pflanzstreifen oder Haltestellen gehören dazu.

Schnee, der über Nacht gefallen ist, muss werktags bis 7.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 8.00 Uhr beseitigt sein. Die Räum- und Streupflicht gilt werktags von 7.00 bis 21.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 8.00 bis 20.00 Uhr. Bei anhaltendem Schneefall kann mehrmaliges Räumen am Tag erforderlich sein.

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Kein Salz auf Gehwegen erlaubt

In Mainz ist der Einsatz von Streusalz oder anderen auftauenden Mitteln verboten. Die Verwendung solcher Mittel auf öffentlichen Wegen gilt als Ordnungswidrigkeit nach § 7 Absatz 1 des Straßenreinigungsgesetzes.
Erlaubt sind ausschließlich abstumpfende Streumittel wie Sand, Splitt, Lava oder Granulat. Diese Materialien verhindern zuverlässig das Ausrutschen auf glatten Flächen, sind umweltfreundlicher und können nach dem Aufkehren erneut verwendet werden. Bei Fragen zur Winterdienstpflicht steht die Abfallberatung der Stadt Mainz unter der Telefonnummer 06131 12 34 56 zur Verfügung.

Alzey: Unfälle sorgen für Vollsperrung auf der A63

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Symbolbild Unfall | Foto: BYC-News

Nachrichten Alzey: Am Freitagnachmittag, 31. Oktober 2025, kam es auf der Autobahn 63 in Fahrtrichtung Kaiserslautern kurz vor dem Autobahnkreuz Alzey zu gleich zwei Verkehrsunfällen, die zu einer Vollsperrung und erheblichem Rückstau führten.

Zusammenstoß zwischen LKW und PKW

Gegen 14:15 Uhr kollidierten ein 31-jähriger LKW-Fahrer und ein 61-jähriger PKW-Fahrer, die beide den rechten Fahrstreifen befuhren. Wie es genau zu dem Zusammenstoß kam, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall stark beschädigt, jedoch blieben die Fahrer glücklicherweise unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.

Zweiter Unfall nur wenige Hundert Meter entfernt

Nur kurz nach dem ersten Zusammenstoß ereignete sich wenige Hundert Meter weiter ein weiterer Unfall. Ein 28-jähriger PKW-Fahrer musste wegen des ersten Unfalles plötzlich stark abbremsen. Der hinter ihm fahrende 27-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf. Auch bei diesem Unfall kam niemand zu Schaden, doch beide Fahrzeuge wurden beschädigt.

Vollsperrung und erhebliche Verkehrsbehinderungen

Wegen der nah beieinanderliegenden Unfallstellen und des Trümmerfeldes musste die A63 für etwa 30 Minuten vollständig gesperrt werden. Anschließend leitete die Polizei den Verkehr über den rechten Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei. Dennoch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und langen Staus im Bereich des Autobahnkreuzes Alzey.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Polizeiautobahnstation Heidesheim bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Unfall zwischen dem LKW und dem PKW beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 06132 9500 zu melden.

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Polizei Hessen: Gesuchter Tatverdächtiger festgenommen

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Gesuchter Vergewaltiger - Festnahme am Flughafen München
Symbolbild Festnahme BYC-News

Fahndung Hessen: Update, 1. November 2025 – Der 40-jährige Dietrich G. hat sich aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung am Freitagabend (31. Oktober 2025) bei der Polizei in Eschwege gestellt. Er wurde festgenommen und dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat in Eschwege und der Staatsanwaltschaft in Kassel geführt.

Erstmeldung, 31. Oktober 2025:

Nach einem schweren Gewaltdelikt am 23. Oktober 2025 fahndet die Eschweger Kriminalpolizei nach dem 40-jährigen Dietrich G. aus Bad Sooden-Allendorf. Der Mann steht im Verdacht, in den frühen Morgenstunden einen Bekannten mit einem Stein und einem Messer angegriffen und schwer verletzt zu haben.

Ermittlungen wegen versuchten Tötungsdelikts

Die Tat ereignete sich gegen 4.30 Uhr im Lohbachweg in Bad Sooden-Allendorf. Nach bisherigen Erkenntnissen soll Gerlinger den 21-jährigen Geschädigten zunächst körperlich attackiert und anschließend mit einem faustgroßen Stein sowie einem Messer verletzt haben. Der Verdächtige ist seitdem flüchtig. Aufgrund der Schwere der Tat ermittelt die Staatsanwaltschaft Kassel wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung.

Fahndung Hessen

Da die bisherigen Fahndungsmaßnahmen ohne Erfolg blieben, hat die Staatsanwaltschaft Kassel nun eine Öffentlichkeitsfahndung angeordnet.

Gesucht wird:
Dietrich G., 40 Jahre alt, zuletzt wohnhaft in Bad Sooden-Allendorf

Beschreibung:

  • männlich

  • etwa 185 cm groß

  • Glatze

  • Dreitagebart

  • spricht Deutsch mit osteuropäischem Akzent

Polizei warnt vor Ansprache des Flüchtigen

Der Gesuchte ist bereits mehrfach wegen Gewaltdelikten polizeilich in Erscheinung getreten. Nach Einschätzung der Ermittler könnte er weiterhin aggressiv und gefährlich sein. Die Polizei Hessen warnt daher ausdrücklich davor, den Mann anzusprechen oder eigene Festnahmeversuche zu unternehmen.

Wer den Tatverdächtigen sieht oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich umgehend an die Polizei Eschwege unter der Rufnummer 05651/925-0 oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

1.500 Euro Belohnung für Hinweise

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Tatverdächtigen führen, hat die Staatsanwaltschaft Kassel eine Belohnung von 1.500 Euro ausgesetzt.

Wiesbaden: LKW-Fahrer nach 32 Stunden gestoppt

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Beispielfoto einer Lkw Kontrolle - Foto Adobe Stock

Nachrichten Wiesbaden: Bei einer Kontrolle des Schwerverkehrs auf der Rastanlage Medenbach-West an der A3 in Richtung Frankfurt hat die Polizei am Donnerstag, 30. Oktober 2025, einen Lkw-Fahrer nach 32 Stunden Fahrt aus dem Verkehr gezogen.

Bosnier seit über 24 Stunden am Steuer

Beamte mehrerer Verkehrsdienststellen der hessischen Polizei überprüften an dem Tag zahlreiche Lastwagen auf technische Mängel, Ladungssicherung und Geschwindigkeitsverstöße. Besonders ins Auge fiel dabei ein 49-jähriger Fahrer aus der Slowakei: Sein digitaler Fahrtenschreiber zeigte eine ununterbrochene Lenkzeit von 32 Stunden – mehr als das Dreifache der erlaubten neun Stunden.

Beamten durchschauten Fahrer bei Kontrolle in Wiesbaden

Um den Verstoß zu vertuschen, hatte der Mann versucht, mit einer zweiten Fahrerkarte zu tricksen. Die erfahrenen Verkehrsspezialisten durchschauten den Versuch jedoch schnell. Gegen den Fahrer und die verantwortliche Spedition verhängten die Beamten Bußgelder in fünfstelliger Höhe, die noch vor Ort als Sicherheitsleistung einbehalten wurden. Außerdem ordnete die Polizei für den übermüdeten Mann eine 11-stündige Ruhepause an, die er nach Angaben der Beamten „dankbar annahm“.

Dank der Kontrolle konnten die Einsatzkräfte aus Wiesbaden den Transport rechtzeitig stoppen – bevor es möglicherweise zu einem schweren Unfall gekommen wäre.

Mehrere Verstöße festgestellt – 17.000 Euro Bußgeld

Insgesamt registrierte die Polizei bei der Aktion zehn Verstöße gegen die Sozialvorschriften zu Lenk- und Ruhezeiten. Zwei weitere Fahrer nutzten ebenfalls doppelte Fahrerkarten, auch ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Summe aller Bußgelder belief sich auf über 17.000 Euro. Ein weiterer Fahrer war ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs und durfte seine Fahrt ebenfalls nicht fortsetzen.

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Aktuell: Leitungswasser in Wiesbaden unbedingt abkochen!

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Wasser

Bei einer routinemäßigen Trinkwasseruntersuchung ist in der Wiesbadener Innenstadt eine bakterielle Verunreinigung festgestellt worden. Betroffen ist eine Netzmessstelle im Versorgungsgebiet der Wasserversorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (WLW). Alle weiteren geprüften Trinkwasserproben – auch in direkter Umgebung – blieben unauffällig.

Trinkwasser in Wiesbaden ab sofort abkochen

Trotzdem haben die WLW und ESWE Versorgung als Netzbetreiber in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Wiesbaden vorsorglich ein Abkochgebot für das gesamte Stadtgebiet Wiesbaden erlassen. Lediglich die Stadtteile Amöneburg, Kastel und Kostheim sind nicht betroffen.

Bis auf Weiteres darf Leitungswasser in Wiesbaden nur abgekocht verwendet werden – und zwar für:

  • das Trinken
  • die Zubereitung von Speisen und Getränken
  • das Zähneputzen
  • sowie die Wundreinigung

Das Wasser sollte einmal sprudelnd aufgekocht und anschließend mindestens zehn Minuten abgekühlt werden. Am einfachsten gelingt dies mit einem Wasserkocher.

Für Händewaschen, Duschen und Toilettenspülung kann das Leitungswasser weiterhin uneingeschränkt genutzt werden. Das Abkochgebot ist eine vorsorgliche Maßnahme zum Gesundheitsschutz.

Ursache der Trinkwasserverunreinigung wird untersucht

Die Wasserversorgungsbetriebe Wiesbaden (WLW) arbeiten eng mit dem Gesundheitsamt und dem Wasservorlieferanten Hessenwasser zusammen, um die Ursache und den Umfang der Verunreinigung zu klären. In den kommenden Tagen werden weitere Wasserproben im gesamten Versorgungsnetz entnommen und analysiert.

Sobald die Untersuchungsergebnisse vorliegen und keine Gefahr mehr besteht, wird das Abkochgebot aufgehoben.

Die Stadt, die WLW, ESWE Versorgung und das Gesundheitsamt bitten die Bevölkerung um Verständnis und Mithilfe bei der Umsetzung der Maßnahmen.

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Unfall zwischen Rollstuhlfahrer und Straßenbahn in Mainz-Gonsenheim

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Bingen

Nachrichten Mainz: Am Freitagmittag, 31. Oktober 2025, kam es in Mainz-Gonsenheim zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einem Rollstuhlfahrer. Gegen 12:50 Uhr ereignete sich der Zusammenstoß an der Kreuzung Müllerwäldchen / Elbestraße / An der Bruchspitze, nur wenige Meter von der Haltestelle Hugo-Eckener-Straße entfernt.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wollte der 39-jährige Rollstuhlfahrer eine ampelgeregelte Querung überqueren, als es zur Kollision mit einer herannahenden Straßenbahn kam.

Mann ins Krankenhaus eingeliefert

Beim Zusammenstoß verletzte sich der Mann und zog sich unter anderem eine Platzwunde am Kopf zu. Ein Rettungsteam versorgte ihn noch an der Unfallstelle und brachte ihn anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Wie schwer seine Verletzungen sind, ist derzeit noch unklar. Die Straßenbahnfahrerin und mehrere Passagiere blieben nach ersten Angaben unverletzt, standen jedoch unter Schock. Einsatzkräfte betreuten sie vor Ort.

Ermittlungen laufen – Verkehrsbehinderungen in Mainz-Gonsenheim

Die Polizei Mainz hat die Unfallermittlungen aufgenommen. Der genaue Hergang und mögliche Ursachen sind derzeit noch unklar. Insbesondere wird geprüft, ob die Ampel ordnungsgemäß funktionierte und wer zum Zeitpunkt des Unfalls Grün hatte. Während der Unfallaufnahme kam es im Bereich Gonsenheim zu Verkehrsbehinderungen, sowohl im Individualverkehr als auch im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Neben der Polizei waren auch Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz, um die Unfallstelle zu sichern und die Fahrgäste der Straßenbahn zu betreuen.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zum Ablauf geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Mainz 2 zu melden.

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Kia EV4 Day in Mainz: Frühstück und Probefahrten beim Heinz AutoCenter

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Foto: Heinz AutoCenter

Mit dem neuen Kia EV4 erweitert der südkoreanische Hersteller sein Elektroangebot um einen kompakten Stromer für den europäischen Markt. Am 8. November 2025 feiert das Modell seine Premiere im Heinz AutoCenter Mainz, das im Rahmen des bundesweiten „Kia EV Day“ zur Fahrzeugvorstellung einlädt. Besucherinnen und Besucher können den neuen EV4 vor Ort kennenlernen, Probefahrten vereinbaren und sich beim traditionellen „Meenzer Frühstück“ stärken, das das Autohaus an diesem Tag anbietet.

Erster Elektro-Kia „Made in Europe“

Der Kia EV4 ist das erste in Europa produzierte Elektrofahrzeug der Marke. Das fünftürige Schrägheckmodell wird im slowakischen Werk in Zilina gefertigt und bietet eine vollelektrische Alternative zum beliebten Kia Ceed. Parallel dazu startet auch die viertürige Limousinen-Version EV4 Fastback, die im koreanischen Werk Gwangmyeong gebaut wird.

Mit seinem markanten Design, großzügigem Raumangebot und einer Reichweite im oberen Bereich seiner Fahrzeugklasse richtet sich der EV4 besonders an Fahrerinnen und Fahrer, die einen modernen, alltagstauglichen Einstieg in die Elektromobilität suchen.

„Ein Elektro-Kia für Europa“

„Der EV4 ist der erste Elektro-Kia aus Europa für Europa und soll Kompaktwagenfahrerinnen und -fahrer für die Elektromobilität begeistern“, erklärt Thomas Djuren, Geschäftsführer und COO von Kia Deutschland. „Mit seinem Design, seiner Reichweite und seiner Konnektivität erfüllt er die hohen Erwartungen europäischer Kunden – insbesondere auf dem deutschen Markt.“

Preise, Garantie und Frühbucherbonus

Der Kia EV4 Air mit Standardbatterie startet bei einem Preis von 37.590 Euro, die Limousinenvariante EV4 Fastback Earth ist ab 41.490 Euro erhältlich.
Zum Serienumfang gehören bereits zahlreiche Komfort- und Sicherheitsfeatures. Kia gewährt zudem eine siebenjährige Herstellergarantie sowie eine achtjährige Batteriegarantie (bis 160.000 Kilometer). Kunden, die den EV4 bis zum 31. Dezember 2025 bestellen, profitieren von einem Frühbucherbonus in Höhe von 1.200 Euro.

Probefahrten am Kia EV Day in Mainz

Am 8. November 2025 haben Interessierte im Heinz AutoCenter Mainz die Gelegenheit, den neuen Kia EV4 hautnah zu erleben und Probefahrten zu vereinbaren. Das Autohaus lädt an diesem Tag zudem zu einem „Meenzer Frühstück“ ein, das allen Besucherinnen und Besuchern kostenlos angeboten wird. Teste den neuen Kia EV4 selbst – jetzt kostenlos zur Probefahrt Kia EV4 anmelden!

Führungswechsel bei der Polizei Bad Kreuznach

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Nachrichten Bad Kreuznach: Nach fast 44 Jahren im Polizeidienst wurde Kriminaldirektor Uwe Thomé (63) in einer feierlichen Zeremonie in den Ruhestand verabschiedet. Die Veranstaltung fand im Beisein zahlreicher Vertreter aus Justiz, Verwaltung und Blaulichtorganisationen statt.

Abschied eines erfahrenen Kriminaldirektors

Polizeipräsident Reiner Hamm würdigte persönlich die Verdienste des scheidenden Leiters der Kriminalinspektion Bad Kreuznach. Er erinnerte an viele gemeinsame Stationen und nannte insbesondere den Besuch des damaligen US-Präsidenten George W. Bush im Jahr 2005 als Beispiel für Thomés organisatorisches Geschick – ein Einsatz, der mit nur wenigen Wochen Vorbereitungszeit zu bewältigen war. Thomé begann seine Laufbahn in Nordrhein-Westfalen, wechselte 1993 nach Rheinland-Pfalz und leitete später unter anderem die Zentrale Kriminalinspektion in Mainz. Dort beschäftigte er sich mit Betäubungsmittel- und Bandenkriminalität sowie der Verschiebung gestohlener Fahrzeuge nach Litauen. In Bad Kreuznach erzielte er zuletzt große Erfolge im Kampf gegen Call-Center-Betrugsdelikte und baute ein starkes regionales Netzwerk auf. In seiner Abschiedsrede sprach Thomé offen über die Veränderungen im Polizeialltag und bedauerte den Rückgang an gesellschaftlichem Respekt gegenüber Einsatzkräften. Gleichzeitig blickte er mit Dankbarkeit auf eine erfüllende Karriere und viele Weggefährten zurück.

Sebastian Schick übernimmt die Leitung der Polizeidirektion Bad Kreuznach

Mit dem Ausscheiden Thomés rückt Polizeidirektor Sebastian Schick an die Spitze der Polizeidirektion Bad Kreuznach. Damit trägt er die Verantwortung für über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Sicherheit von mehr als 200.000 Bürgerinnen und Bürgern gewährleisten.

Der gebürtige Kreuznacher verfügt über breite Erfahrung: Nach Stationen als Dienstgruppenleiter in Mainz, Leiter der Polizeiinspektion Idar-Oberstein und Dozent an der Hochschule der Polizei RLP, war Schick zuletzt in der Polizeiabteilung des Innenministeriums Rheinland-Pfalz tätig. Schick, der seine berufliche Laufbahn ursprünglich bei einer Finanzbehörde begonnen hatte, versteht sich als Vertreter einer „Bürgerpolizei“, die den engen Austausch mit der Bevölkerung sucht. Er betont: „Sicherheit gelingt nur gemeinsam – wir brauchen Bürgerinnen und Bürger, die hinschauen und ihre Polizei unterstützen.“

Tobias Franze wird neuer Leiter der Kriminalinspektion

Die Leitung der Kriminalinspektion Bad Kreuznach übernimmt künftig Kriminalrat Tobias Franze. Er folgt auf Marcel Wirdemann, der bereits 2024 zur Wasserschutzpolizei Rheinland-Pfalz gewechselt war. Franze hat erst kürzlich sein Masterstudium an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster abgeschlossen und bringt zugleich umfassende Ermittlungserfahrung mit. Besonders prägend war seine Beteiligung an den Ermittlungen im Zusammenhang mit dem „Cyberbunker“-Fall in Rheinland-Pfalz. Als Leiter der Kriminalinspektion verantwortet Franze die Bekämpfung mittelschwerer und schwerer Kriminalität in der Region. Er kündigt an, den Fokus auf effiziente Zusammenarbeit mit allen Sicherheitsakteuren zu legen: „Ich freue mich, wieder operativ tätig zu sein – mit einem engagierten Team und klarer Ausrichtung auf effektive Ermittlungsarbeit.“

Große Wertschätzung durch Partnerorganisationen

Die Amtsübergabe wurde von einer breiten Öffentlichkeit begleitet. Vertreter des Landgerichts, der Staatsanwaltschaft, der Stadtverwaltung sowie verschiedener Blaulichtorganisationen waren anwesend. Markus Schlosser, Ordnungsdezernent der Stadt Bad Kreuznach, lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit Thomé – etwa während der Corona-Pandemie, an Fastnacht und beim Jahrmarkt – und versprach den Nachfolgern kontinuierliche Unterstützung. Auch Leitender Oberstaatsanwalt Gerd Deutschler betonte die enge und vertrauensvolle Kooperation zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit sei, so Deutschler, ein wesentlicher Grund für die hohe Aufklärungsquote in der Region.

Neue Ära mit Erfahrung und Engagement

Mit Sebastian Schick und Tobias Franze übernimmt ein erfahrenes Duo die Führung der Polizei Bad Kreuznach. Beide stehen für Professionalität, Bürgernähe und moderne Polizeiarbeit. Während Uwe Thomé nach Jahrzehnten engagierten Dienstes den wohlverdienten Ruhestand antritt, blickt die Direktion in Bad Kreuznach mit Zuversicht auf die Zukunft – und setzt auf Kontinuität, Vertrauen und Zusammenarbeit im Dienst der Sicherheit.

Artikelempfehlung: Gefährlicher Zwischenfall auf der Saarstraße in Mainz

Candle-Light-Shopping in Nieder-Olm

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Die Stadt Nieder-Olm lädt auch in diesem Jahr zu einem ganz besonderen Einkaufserlebnis ein: Beim mittlerweile 5. Candle-Light-Shopping können Besucherinnen und Besucher am Freitag, 8. November 2025, von 18:00 bis 22:00 Uhr in stimmungsvoller Atmosphäre durch die Innenstadt bummeln. Unter dem Motto „Shop local – Kauft vor Ort, denn wir leben HIER!“ verwandelt sich das Stadtzentrum in einen leuchtenden Treffpunkt für alle, die den Beginn der kalten Jahreszeit mit einem besonderen Abend verbinden möchten.

Das Candle-Light-Shopping in Nieder-Olm ist längst mehr als nur ein Einkaufsabend

Zahlreiche Geschäfte öffnen bis in die Abendstunden und bieten neben ihren regulären Sortimenten besondere Aktionen, kleine Gaumenfreuden und Überraschungen. Auch die Nieder-Olmer Weingüter sind dabei: Sie präsentieren den ersten Glühwein der Saison und laden zum Verweilen ein. Die lokale Gastronomie hat zu den gewohnten Zeiten geöffnet und sorgt für kulinarische Abwechslung.

Für eine besonders gemütliche Atmosphäre sorgt die Stadt mit illuminierten Fassaden und stimmungsvoller Beleuchtung. Das Stadtzentrum wird an diesem Abend autofrei, sodass Gäste entspannt schlendern und die besondere Stimmung genießen können.

Ein weiteres Highlight findet im Alten Rathaus statt: Unter dem Titel „Kunst trifft Cocktails“ begegnen sich an diesem Abend kreative Werke und außergewöhnliche Drinks – ein Programmpunkt, der Kunstliebhaber und Genießer gleichermaßen ansprechen dürfte.

Das Candle-Light-Shopping in Nieder-Olm ist längst mehr als nur ein Einkaufsabend – es ist ein stimmungsvoller Auftakt in die Vorweihnachtszeit, der zeigt, wie lebendig und einladend die Stadt ist. Wer die Gelegenheit nutzt, unterstützt zudem den lokalen Einzelhandel und trägt dazu bei, dass Nieder-Olm auch künftig mit einem vielfältigen Angebot punkten kann.

Artikelempfehlung: Stadt Bingen sucht Tannenbaum-Paten

Gefährlicher Zwischenfall auf der Saarstraße in Mainz

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Zeugenaufruf 1 e1640237460810
Zeugenaufruf 1

Am Donnerstagnachmittag, 30. Oktober 2025, kam es in Mainz zu einer gefährlichen Situation im Straßenverkehr, die glücklicherweise glimpflich endete. Nur durch das umsichtige Verhalten einer Autofahrerin wurde ein womöglich schwerer Unfall verhindert.

Fahrzeug auf der Saarstraße außer Kontrolle

Gegen 16:30 Uhr bemerkte eine 35-jährige Mainzerin auf der Saarstraße, dass ihr Mietwagen plötzlich schwer zu kontrollieren war. Sie konnte die Spur kaum halten – ein gefährlicher Moment im dichten Nachmittagsverkehr. Dank ihres umsichtigen Handelns reagierte die Fahrerin sofort, verringerte die Geschwindigkeit und brachte das Fahrzeug sicher zum Stillstand. Damit verhinderte sie möglicherweise einen schweren Unfall.

Radmuttern in Mainz absichtlich gelockert

Bei der anschließenden Kontrolle machte die Frau eine erschreckende Entdeckung: An einem der Vorderräder waren die Radschrauben vollständig gelöst, an einem Hinterrad mehrere Muttern ebenfalls locker. Die bisherigen Ermittlungen der Polizei deuten darauf hin, dass Unbekannte die Radmuttern absichtlich gelockert haben könnten. Das Fahrzeug war zuvor in der Isaac-Fulda-Allee in Mainz-Gonsenheim abgestellt worden. Ein solcher Eingriff kann lebensgefährliche Folgen haben – bereits wenige gelöste Schrauben können während der Fahrt zum Verlust eines Rads und damit zu schweren Unfällen führen.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei Mainz ermittelt nun wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. Derzeit liegen keine Hinweise auf die Täter vor. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich der Isaac-Fulda-Allee gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06131/65-34250 bei der Polizeiinspektion Mainz 2 zu melden.

Artikelempfehlung: Schwerer Unfall und hoher Sachschaden in Mainzer Parkhaus

Stadt Bingen sucht Tannenbaum-Paten

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Die Adventszeit naht und die Binger Innenstadt soll auch in diesem Jahr festlich geschmückt werden. Damit die Stadt im Lichterglanz erstrahlt, stellt die Bingen Tourismus & Kongress GmbH rund 60 Tannenbäume zur Verfügung und lädt Gewerbetreibende, Kita- und Schulgruppen sowie Vereine und Organisationen ein, eine Baumpatenschaft zu übernehmen.

Die Binger Innenstadt in der Vorweihnachtszeit in ein stimmungsvolles Ambiente tauchen

Ob klassisch mit Kugeln, Tannenzapfen und Sternen oder fantasievoll mit wetterfestem, selbstgebasteltem Schmuck – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ziel der Aktion ist es, die Innenstadt in der Vorweihnachtszeit in ein stimmungsvolles Ambiente zu tauchen und gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl in Bingen zu stärken.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Aufgestellt werden die Tannenbäume am Mittwoch, 19. November 2025. Anschließend haben die Patinnen und Paten zwischen Donnerstag, 20. November, und Sonntag, 23. November, Gelegenheit, ihre Bäume individuell zu schmücken. Die Bingen Tourismus & Kongress GmbH bittet alle Interessierten, sich zur besseren Planung bis spätestens 15. November 2025 per E-Mail an veranstaltungen@bingen.de anzumelden.

Mit der gemeinsamen Aktion soll die Binger Innenstadt auch 2025 wieder zu einem Ort werden, an dem sich Einheimische und Besucher gleichermaßen wohlfühlen. Jede Baumpatenschaft trägt dazu bei, dass Bingen in der Adventszeit seinen ganz eigenen, liebevoll geschmückten Charakter zeigt – ein Ausdruck von Engagement, Kreativität und Zusammenhalt.

Artikelempfehlung: Geldsegen für den Ingelheimer Stadtteil Heidesheim

Schwerer Unfall und hoher Sachschaden in Mainzer Parkhaus

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Symbolbild Polizei Feuerwehr
Symbolbild Polizei Feuerwehr

Nachrichten Mainz: Ein schwerer Verkehrsunfall in einem Mainzer Parkhaus hat am Donnerstagabend, 30. Oktober 2025, hohen Sachschaden und einen größeren Rettungseinsatz ausgelöst. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Gefährdung des Straßenverkehrs.

Unfall im zweiten Untergeschoss

Gegen 18 Uhr befuhr ein 55-jähriger Autofahrer das zweite Untergeschoss des Parkhauses „Am Brand“, als er zunächst mit einem anderen Fahrzeug an einer Querverbindung kollidierte. Laut Zeugenaussagen beschleunigte der Mann anschließend stark und verlor die Kontrolle über sein Auto. Nur wenige Meter weiter prallte er mit großer Wucht gegen drei geparkte Fahrzeuge. Durch die Kollisionen wurden insgesamt fünf Autos erheblich beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 110.000 Euro geschätzt. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt.

Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz

Wegen ausgelaufener Betriebsstoffe rückte die Feuerwehr Mainz an, um die Fahrbahn zu reinigen und eine Brandgefahr auszuschließen. Während der Bergungsarbeiten musste die Zufahrt zum Parkhaus zunächst vollständig gesperrt werden. Später beschränkten die Einsatzkräfte die Sperrung auf das zweite Untergeschoss, doch die Abschlepparbeiten gestalteten sich schwierig: Die niedrige Deckenhöhe der Tiefgarage erschwerte das Herausfahren der beschädigten Fahrzeuge erheblich.

Mögliche Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit

Im Zuge der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass der 55-Jährige gesundheitlich eingeschränkt wirkte. Nach ersten Erkenntnissen leidet der Mann an einer Erkrankung und hatte erst kürzlich eine neue Medikation erhalten. Diese Medikamente könnten seine Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt haben. Die Ermittler gehen daher von einer Gefährdung des Straßenverkehrs nach § 315c StGB aus. Das Unfallfahrzeug wurde sichergestellt, um sowohl technische Defekte als auch die Fahrzeugdaten zu überprüfen.

Ermittlungen dauern an

Die Polizei Mainz führt derzeit weitere Ermittlungen, um die genaue Ursache des Unfalls zu klären. Dabei soll insbesondere geprüft werden, inwiefern die Medikamenteneinnahme die Reaktionsfähigkeit des Fahrers beeinflusst haben könnte. Bis zum Abschluss der Untersuchungen bleibt offen, ob der Mann für den entstandenen Schaden haftbar gemacht wird oder gesundheitliche Umstände eine strafmildernde Rolle spielen.

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OKTAGON MMA kehrt nach Brünn zurück

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MMA News: Am Samstag, den 1. November 2025, verwandelt sich die Winning Group Arena in Brünn erneut in das Epizentrum des europäischen MMA. Ab 17:00 Uhr erwartet die Fans ein actiongeladener Abend voller Adrenalin, Emotionen und sportlicher Höchstleistungen.

Bereits 16 Turniere im Vorfeld in Brünn

Brünn ist längst mehr als nur ein Veranstaltungsort – die Stadt gilt als Herzstück des OKTAGON-Geschehens. Bereits 16 Turniere fanden hier statt, bei denen sich Champions krönten, spektakuläre Finalkämpfe entschieden und selbst während der Pandemie MMA-Geschichte geschrieben wurde. Diesmal steht jedoch die heimische Szene im Mittelpunkt. OKTAGON MMA legt bewusst den Fokus auf Kämpfer aus Tschechien und der Slowakei, die vor eigenem Publikum ihr Können beweisen wollen.

Titelkampf im Weltergewicht – Lokalheld gegen Champion

Der Höhepunkt des Abends ist eindeutig: Ion Surdu, amtierender Weltergewichts-Champion, verteidigt seinen Titel gegen den Brünner Publikumsliebling Andrej „Vagabund“ Kalašnik. Kalašnik kämpft seit sechs Jahren für OKTAGON und hat sich mit unermüdlicher Arbeit und spektakulären Auftritten endlich seine große Chance verdient. Jetzt will er in seiner Heimatstadt den Champion vom Thron stoßen – unterstützt von tausenden Fans, die hinter ihm stehen. Surdu hingegen bringt Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit mit. Der Titelverteidiger gilt als technisch versiert und physisch stark. Es ist das klassische Duell: Lokalheld gegen Champion – Herz gegen Erfahrung.

Die Arena bebt – Atmosphäre mit Gänsehautgarantie

Wenn sich die Türen der Winning Group Arena öffnen, ist eines sicher: Die Stimmung wird brodeln. OKTAGON MMA ist bekannt für seine Mischung aus Sport, Show und Emotionen. Lichter, Musik, Einmärsche – alles ist darauf ausgelegt, das Publikum von der ersten Sekunde an mitzureißen.

Neben dem Titelkampf stehen weitere spannende Begegnungen auf dem Programm. Lokale Stars wie Václav Lengál, Pavel Roušal und Jiří Stanový treten an, um ihre Heimat zu vertreten und den Fans unvergessliche Kämpfe zu liefern.

Alle Infos zum Event

  • Datum: Samstag, 1. November 2025
  • Ort: Winning Group Arena, Brünn (Brno-město)
  • Beginn: 17:00 Uhr (Einlass früher)
  • Eintritt: Ohne Altersbeschränkung – ideal für Familien und junge Fans

Mit OKTAGON 79 kehrt die Organisation mit voller Kraft zurück in eine ihrer wichtigsten Städte. Der Titelkampf, die starke Besetzung mit regionalen Kämpfern und die Atmosphäre versprechen einen Gala-Abend des europäischen MMA.

Was ist MMA überhaupt?

MMA steht für Mixed Martial Arts – eine Kampfsportart, die Techniken aus verschiedenen Disziplinen vereint, darunter:

  • Boxen – präzise Faustschläge
  • Kickboxen / Muay Thai – harte Kicks, Knie und Ellbogen
  • Ringen – Würfe und Takedowns
  • Jiu-Jitsu / Grappling – Bodenkampf, Hebel- und Würgetechniken

Ziel ist es, den Gegner durch K.o., Aufgabe (Submission) oder Punktsieg zu besiegen.

Was macht OKTAGON MMA besonders?

Die Organisation OKTAGON MMA wurde 2016 gegründet und hat sich seitdem zur führenden europäischen Liga entwickelt. Sie kombiniert professionellen Sport mit Showelementen – Musik, Licht, Entertainment und Emotionen gehören genauso dazu wie sportliche Qualität. OKTAGON versteht sich als „Champions League des europäischen MMA“ und will die Grenzen des Kampfsports neu definieren. Das aktuelle Motto lautet „Face Your Fear“ – eine Einladung an Kämpfer und Fans, sich ihren Ängsten zu stellen.

Ein Event mit Signalwirkung

Mit der Rückkehr nach Brünn zeigt OKTAGON MMA, dass der Sport in Mitteleuropa längst kein Nischendasein mehr führt. Tausende Zuschauer, internationale TV-Übertragungen und wachsende Fangemeinden belegen: MMA ist auf dem Vormarsch. Am 1. November werden alle Augen auf die Winning Group Arena gerichtet sein. Wird Kalašnik die Sensation schaffen – oder Surdu seinen Gürtel verteidigen? Eines steht fest: Brünn wird beben.