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Mainz 05 zeigt beeindruckende Leistung gegen Florenz

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MEWA Arena Mainz
MEWA Arena Mainz

Fußball Mainz: Der 1. FSV Mainz 05 hat in der UEFA Conference League seine Erfolgsserie fortgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Bo Henriksen besiegte den italienischen Traditionsklub AC Florenz mit 2:1 (0:1) und feierte damit den dritten Sieg im dritten Gruppenspiel. Matchwinner war Jae-sung Lee, der in der Nachspielzeit den umjubelten Siegtreffer erzielte.

Florenz trifft früh – Mainz kämpft sich zurück

Vor rund 30.000 Zuschauern in der Mewa Arena begann Mainz druckvoll und mit aggressivem Pressing. Schon früh erspielten sich die Rheinhessen gute Chancen: Paul Nebel scheiterte in der 10. Minute per Kopf an Florenz-Keeper Tommaso Martinelli. Kurz darauf schlugen die Gäste eiskalt zu. Nach einem Fehlpass von Danny da Costa schaltete Florenz blitzschnell um – Simon Sohm traf mit einem präzisen Schuss aus 18 Metern zur Führung (16.).

In der Folge verlor Mainz etwas den Rhythmus, während Florenz defensiv kompakt stand und auf Konter setzte. Torwart Robin Zentner bewahrte seine Mannschaft in der 22. Minute mit einer starken Parade gegen Roberto Piccoli vor einem höheren Rückstand. Erst kurz vor der Pause fanden die 05er zurück in die Partie – Kaspar Potulski verhinderte mit einer Rettungstat gegen Fazzini das 0:2 (39.).

Hollerbach bringt Mainz zurück ins Spiel

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Mainzer mehr Entschlossenheit, doch zunächst blieb Florenz gefährlicher. Piccoli und Fazzini vergaben gute Chancen zum möglichen zweiten Treffer. Dann reagierte Henriksen mit frischen Kräften – und die Joker stachen. Nach energischem Pressing und einer starken Kombination über Weiper und Lee erzielte Benedict Hollerbach den verdienten Ausgleich (68.).

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Lee entscheidet in der Nachspielzeit

Angetrieben vom lautstarken Publikum drängte Mainz in der Schlussphase auf den Sieg. Florenz blieb zwar mit Kontern gefährlich, doch Keeper Zentner und das Aluminium verhinderten Schlimmeres. Als sich viele Fans schon mit einem Unentschieden abgefunden hatten, schlug der FSV noch einmal zu: In der Nachspielzeit leitete Kaishu Sano eine Flanke auf Jae-sung Lee weiter – der Südkoreaner traf aus kurzer Distanz zum 2:1 und ließ die Arena beben.

Henriksen-Team mit weißer Weste – Achtelfinale in Sicht

Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel bleibt Mainz in der Conference League ungeschlagen und führt die Gruppe souverän an. Die Rheinhessen haben nun beste Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale. Trainer Bo Henriksen lobte nach dem Spiel vor allem die Moral seiner Mannschaft:
„Das war nicht immer schön, aber unglaublich kämpferisch. Diese Energie brauchen wir jetzt auch in der Liga.“

Am Sonntag Derby gegen Eintracht Frankfurt

In der Bundesliga steht am Sonntag (19:30 Uhr) das Rhein-Main-Duell bei Eintracht Frankfurt an. In der Conference League geht es am 27. November mit dem Auswärtsspiel beim rumänischen Klub Universitatea Craiova weiter.

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Fahndung nach bewaffnetem Überfall in Rüsselsheim

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Angriff in Mainz-Finthen

Am Donnerstagabend (6. November 2025) kam es gegen 18:30 Uhr zu einem bewaffneten Raubüberfall auf einen Getränkemarkt in der Bensheimer Straße in Rüsselsheim-Königstädten. Zwei bislang unbekannte Täter bedrohten einen Mitarbeiter mit einem Messer und Reizgas, raubten die Tageseinnahmen und flohen anschließend zu Fuß in unbekannte Richtung.

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Überfall in Rüsselsheim: Täter bedrohten Mitarbeiter mit Messer und Reizgas

Nach Angaben der Polizei betraten die Täter kurz vor Geschäftsschluss den Verkaufsraum des Getränkemarktes. Einer der Männer bedrohte den Mitarbeiter mit einem Messer, während der andere ein Reizgasspray einsetzte.

Als der Angestellte die Kasse öffnete, sprühte einer der Täter ihm Reizgas ins Gesicht, bevor beide das Bargeld aus der Kasse entnahmen. Mit ihrer Beute in bislang unbekannter Höhe flüchteten sie anschließend zu Fuß.

Der Mitarbeiter erlitt starke Augen- und Gesichtsreizungen. Nach einer medizinischen Erstversorgung konnte er das Krankenhaus jedoch wieder verlassen.

Unmittelbar nach dem Überfall leitete die Polizei umfangreiche Fahndungsmaßnahmen im Bereich Königstädten ein. Trotz des schnellen Einsatzes verlief die Suche nach den Tätern bislang ohne Erfolg.

Personenbeschreibung des 1. Täters:

  • männlich
  • etwa 20 bis 30 Jahre alt
  • schlanke Statur
  • trug eine medizinische Maske zur Vermummung
  • trug eine rot-weiße Jacke

Personenbeschreibung des 2. Täters:

  • männlich
  • etwa 20 bis 30 Jahre alt
  • schlanke Statur
  • trug eine medizinische Maske zur Vermummung
  • komplett dunkel gekleidet

Polizei bittet um Hinweise

Das Fachkommissariat 10 der Kriminalpolizei Rüsselsheim hat die Ermittlungen übernommen und sucht dringend Zeugen.

Wer am Donnerstagabend verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Bensheimer Straße oder Umgebung beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06142 / 6960 zu melden.

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Landesmuseum Mainz plant große Fußballausstellung

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Landesmuseum Mainz | Quelle Foto: GDKE / Rudischer
Landesmuseum Mainz | Quelle Foto: GDKE / Rudischer

Das Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) steht ganz im Zeichen des Fußballs: Für das kommende Jahr plant das Museum eine große Sonderausstellung zur Fußballkultur in Rheinland-Pfalz – und ruft Fans im ganzen Land auf, ihre persönlichen Fußball-Schätze zu teilen.

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Fußball verbindet – Ausstellung zeigt Fankultur in Rheinland-Pfalz

Unter dem Motto „Fan-Liebe fürs Museum“ sucht das Landesmuseum Erinnerungsstücke, die zeigen, was Fußball für die Menschen im Land bedeutet. Ob Trikot, Schal, Eintrittskarte, Fahne oder selbst gebasteltes Transparent – jedes Objekt erzählt seine eigene Geschichte von Leidenschaft, Emotion und Gemeinschaft.

„Fußball ist weit mehr als ein Spiel – es ist Leidenschaft, Gemeinschaft und Erinnerung. Wir möchten zeigen, wie vielfältig Fankultur in Rheinland-Pfalz gelebt wird“,
erklärt Johanna Weiler, Kuratorin im Landesmuseum Mainz.
Gesucht werden Fan-Schätze aus allen Epochen und Ligen – von der Kreisliga bis zur Bundesliga, vom traditionellen Vereinsleben bis zu aktuellen Fan-Aktionen.

So können Fans mitmachen

Alle Fußballfans aus Rheinland-Pfalz sind eingeladen, ihre persönlichen Erinnerungen beizusteuern. Bis zum 15. Januar 2026 können Interessierte ein Foto ihres Fan-Objekts, eine kurze Geschichte dazu (etwa zehn Sätze) sowie Kontaktdaten (Name, Wohnort, E-Mail) einsenden an landesmuseum-mainz@gdke.rlp.de

Eine Auswahl der eingesandten Exponate wird in der Ausstellung präsentiert – selbstverständlich mit der dazugehörigen Fan-Geschichte.

Große Fußballausstellung mit rheinland-pfälzischem Fokus

Die Ausstellung wird in Mainz nicht nur gezeigt, sondern auch erweitert und neu inszeniert. Bereits zuvor begeisterte sie Fußballfans in Kaiserslautern und Speyer. Nun soll die Mainzer Version um regionale Highlights und neue Sammlungsstücke ergänzt werden.

Entwickelt wird das Projekt in Kooperation mit dem Landesmuseum Koblenz sowie zahlreichen Partnern aus dem rheinland-pfälzischen Fußball.

Ein Stück Fußballgeschichte für das Museum

Mit dem Aufruf möchte das Landesmuseum Mainz zeigen, wie bunt, emotional und kreativ Fußballbegeisterung in Rheinland-Pfalz gelebt wird. Dabei stehen nicht nur große Vereine wie 1. FSV Mainz 05, 1. FC Kaiserslautern oder TuS Koblenz im Mittelpunkt – sondern auch kleine Vereine, treue Fans und persönliche Geschichten, die Fußball zu einem festen Bestandteil des Alltags machen.

Die Ausstellung soll 2026 eröffnen und bietet einen authentischen Einblick in die rheinland-pfälzische Fußballleidenschaft – von historischen Erinnerungen bis zu modernen Fanmomenten.

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Neue Infos zur Vollsperrung zwischen Heidesheim und Budenheim

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Alzeyer Innenstadt

Die umfangreiche Fahrbahnerneuerung der Landesstraßen L422 und L423 im Lennebergwald geht in die letzte Bauphase. Ab Donnerstag, 13. November 2025, wird die L423 (Binger Straße) zwischen der Einmündung L422/L423 und dem Ortseingang Budenheim voll gesperrt. Die Arbeiten sollen bis Anfang Dezember abgeschlossen sein.

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Letzter Bauabschnitt im Lennebergwald beginnt

Wie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz mitteilt, markiert dieser Abschnitt den Abschluss der Sanierungsarbeiten, die seit dem Sommer zwischen der A60-Anschlussstelle Heidesheim und Mainz-Gonsenheim durchgeführt werden.

Mit Beginn des letzten Bauabschnitts kann die L422 ab dem 13. November wieder in beiden Richtungen befahren werden. Lediglich im Bereich der Einmündung L422/L423 (Binger Straße) wird der Verkehr weiterhin über eine Baustellenampel geregelt.

Vollsperrung notwendig für Arbeitssicherheit

Die Erneuerungsarbeiten an den Landesstraßen erfolgen unter Vollsperrung, um bautechnische Abläufe und Arbeitssicherheit zu gewährleisten. Der Verkehr wird großräumig über die Autobahnen A60 und A643 umgeleitet.

Betroffen ist insbesondere der Pendlerverkehr zwischen Heidesheim, Budenheim und Mainz, weshalb Verkehrsteilnehmer gebeten werden, mehr Fahrzeit einzuplanen und den Umleitungsbeschilderungen zu folgen.

Vier Kilometer Straße werden erneuert

Seit dem 25. August 2025 wird auf einer Strecke von rund vier Kilometern die Fahrbahn der L422 und L423 umfassend saniert. Grund für die Maßnahme sind starke Rissbildungen, Verformungen und Verdrückungen in der Asphaltdecke.

Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise und umfassen den kompletten Neuaufbau der Fahrbahn. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro.

Nach Abschluss der Arbeiten Anfang Dezember soll die Verkehrsverbindung durch den Lennebergwald wieder uneingeschränkt nutzbar sein. Der LBM Rheinland-Pfalz bittet Anwohner, Pendler und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen während der Bauzeit.

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Festnahme im Mordfall des 8-jährigen Fabian

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Festnahme Symbolbild
Symbolbild Festnahme

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Mord am achtjährigen Fabian aus Güstrow hat die Polizei am Donnerstagmorgen (6. November 2025) umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen in mehreren Orten des Landkreises durchgeführt. Dabei kam es zu einer Festnahme einer tatverdächtigen Frau, gegen die nun Haftbefehl wegen Mordes erlassen wurde.

Großangelegter Polizeieinsatz mit 120 Einsatzkräften

Wie das Polizeipräsidium Rostock und die Staatsanwaltschaft Rostock mitteilten, waren an dem Großeinsatz rund 120 Beamte beteiligt – darunter Kräfte der Kriminalpolizeiinspektion Rostock, des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern (LKA), der Bundespolizei und der Bereitschaftspolizei. Die Ermittlungen werden von einer erweiterten Mordkommission geführt.

Ziel der Durchsuchungen war es, weitere Beweismittel zur Aufklärung der Tat zu sichern und bereits abgegebene Zeugenaussagen zu überprüfen. Dabei wurden mehrere Gegenstände sowie drei Fahrzeuge sichergestellt, die nun kriminaltechnisch untersucht werden.

Laut Informationen der Bild-Zeitung war eines der beschlagnahmten Fahrzeuge ein Pick-Up, welcher der Ex-Freundin von Fabians Vater gehören soll. Darüber hinaus soll neben anderen Häusern auch das Haus der Ex-Freundin am Morgen durchsucht worden sein.

Haftbefehl wegen dringenden Tatverdachts des Mordes

Im Anschluss an die Durchsuchungen nahmen die Ermittler eine Frau fest, gegen die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rostock ein Haftbefehl wegen dringenden Tatverdachts des Mordes erlassen wurde.

Zu weiteren Details – insbesondere zur Identität der Frau und ihrem Verhältnis zum Opfer – machen die Behörden aus datenschutzrechtlichen und ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben. „Die Verdachtsgründe ergeben sich aus einer Zusammenschau der bislang ermittelten Indiztatsachen“, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Erklärung mit. Man habe sich bewusst entschieden, keine identifizierenden Informationen zu veröffentlichen, da es sich um ein kleines ländliches Umfeld handle und bereits zuvor umfangreiche Spekulationen in der Öffentlichkeit kursierten.

Hinweistelefon bleibt weiterhin offen

Nach Angaben der Polizei stehen die heutigen Ermittlungsmaßnahmen nicht im direkten Zusammenhang mit der kürzlich ausgestrahlten Folge von „Aktenzeichen XY… Ungelöst“, in der der Fall Fabian thematisiert wurde. Die eigens eingerichtete Hinweisnummer 0800 5977268 bleibt weiterhin geschaltet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich dort zu melden.

Die Ermittlungen der Mordkommission laufen auf Hochtouren. Aktuell können keine weiteren Details zu den sichergestellten Beweismitteln oder dem konkreten Tatverdacht veröffentlicht werden, um den Ermittlungserfolg nicht zu gefährden.

Zum Hintergrund:

  1. Bericht: Polizei findet Leiche von Fabian (8) im Wald

2. Bericht: Obduktion des 8-jährigen Fabian abgeschlossen

3. Bericht: Neue Maßnahmen der Polizei im Mord am 8-jährigen Fabian

4. Bericht: Sechs Tage nach Fabians Tod: Der aktuelle Stand

5. Bericht: Neue Ermittlungen im Fall des getöteten Fabian (8)

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Aktuell: Bundesweite Störung bei Instagram

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instagram
instagram

Am Donnerstagnachmittag (6. November 2025) meldeten zahlreiche Nutzer in Deutschland massive Probleme bei Instagram. Wie viele Betroffene berichten, ist es derzeit nicht möglich, Stories zu veröffentlichen. Das Problem betrifft offenbar sowohl die App-Version für Smartphones als auch die Desktop-Variante des beliebten sozialen Netzwerks.

Instagram-Stories lassen sich erstellen – aber nicht veröffentlichen

Laut Nutzerberichten funktioniert der erste Teil des Story-Prozesses wie gewohnt: Man kann Fotos oder Videos aufnehmen, Texte hinzufügen und die Story bearbeiten. Doch nach dem Klick auf „Veröffentlichen“ passiert nichts – die Story wird nicht hochgeladen und anderen Usern nicht angezeigt. Auch der Versuch, die App neu zu starten scheint keine Abhilfe zu schaffen.

Ursache des Ausfalls noch unbekannt

Was genau die Störung ausgelöst hat, ist bislang nicht bekannt. Weder Meta, das Mutterunternehmen von Instagram, noch das offizielle Instagram-Supportteam haben sich bislang öffentlich zu den Problemen geäußert. Bei Plattformen, auf denen man solche Störungen melden kann, häuften sich am Nachmittag die Mitteilungen über Fehler bei Instagram.

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Tödlicher Unfall in Ginsheim-Gustavsburg

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Schorndorf

Am frühen Donnerstagmorgen (6. November 2025) kam es gegen 6:00 Uhr auf der Landesstraße L3040 im Bereich der Anschlussstelle zur A60 zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Ein 41-jähriger Motorradfahrer aus dem Kreis Groß-Gerau erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er kurz darauf im Krankenhaus verstarb.

Zusammenstoß beim Abbiegen in Ginsheim-Gustavsburg

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein 43-jähriger Autofahrer auf der L3040 in Richtung Gustavsburg unterwegs. An der Anschlussstelle zur A60 in Richtung Darmstadt wollte der Mann nach links auf die Autobahn abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit dem entgegenkommenden Motorradfahrer, der nicht mehr ausweichen konnte.

Durch den heftigen Aufprall wurde der 41-Jährige schwer verletzt. Trotz des schnellen Eintreffens von Rettungsdienst und Notarzt konnte sein Leben nicht mehr gerettet werden – er verstarb wenig später im Krankenhaus.

Polizei und Gutachter ermitteln zur Unfallursache

Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzugezogen. Dieser soll nun rekonstruieren, wie es zu der folgenschweren Kollision kommen konnte.

Die Landesstraße 3040 war im Bereich der Unfallstelle bis etwa 9.30 Uhr voll gesperrt. Während der Sperrung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im morgendlichen Berufsverkehr.

Artikelempfehlung: Unbekannte Leiche gefunden – Wer kennt diesen Mann?

Leichenfund in Hessen – Wer kennt die Person?

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Ein rätselhafter Fund beschäftigt derzeit die Kasseler Kriminalpolizei: Bereits am Samstag, 5. Juli 2025, entdeckten zwei Spaziergänger die sterblichen Überreste eines unbekannten Mannes auf einem Jagdhochsitz neben der Kreisstraße 112 zwischen Bad Emstal-Merxhausen und Naumburg-Elbenberg. Trotz intensiver Ermittlungen der Polizei Hessen konnte die Identität des Toten bislang nicht geklärt werden.

Toter vermutlich schon seit Monaten verstorben

Wie die Polizei mitteilt, wurden die Ermittlungen zur Klärung der Todesumstände und Identität vom Kommissariat 11 der Kasseler Kriminalpolizei übernommen. Eine anschließende Obduktion ergab keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Der genaue Todeszeitpunkt ist weiterhin unklar. Aufgrund des Zustands der Leiche gehen die Ermittler jedoch davon aus, dass der Mann bereits mehrere Monate vor dem Fund gestorben war.

Der Verstorbene hatte keine Ausweisdokumente oder persönlichen Gegenstände bei sich, die Aufschluss über seine Identität geben könnten.

Beschreibung des unbekannten Mannes

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Hessen handelt es sich bei dem Toten um einen Mann über 21 Jahre, etwa 1,78 Meter groß und von schlanker Statur. Er hatte rotblondes bis hellbraunes, kurzes Haar und trug Kleidung in den Größen S bis M.

Sein Zahnbestand war stark lückenhaft und unbehandelt, was laut Polizei auf eine fehlende zahnärztliche Versorgung hinweisen könnte.

Bei Auffindung trug der Mann folgende Kleidung und Gegenstände:

Leichenfund in hessen - wer kennt die person?
Gesichtsweichteilrekonstruktion des unbekannten Toten: Polizei bittet um Hinweise
  • Schwarze Adidas-Hose
  • Lange Unterhose
  • Schwarzes T-Shirt
  • Weißer Pullover
  • Nike-Turnschuhe
  • Blauer Rucksack, darin Lebensmittel des Discounters Aldi (Mindesthaltbarkeitsdatum nicht mehr lesbar)

Die Ermittler schließen nicht aus, dass der Mann aus dem Ausland stammt und möglicherweise in Deutschland keinen festen Wohnsitz hatte.

Polizei veröffentlicht Gesichtsrekonstruktion

Um die Identität des Mannes zu klären, hat das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) eine Gesichtsweichteilrekonstruktion angefertigt. Gemeinsam mit Fotos der Kleidung und Schuhe des Verstorbenen wendet sich die Polizei nun an die Öffentlichkeit.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0561 / 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen entgegen.

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Mainzer Rathaus kostet 15,4 Prozent mehr als geplant

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Jockel-Fuchs-Platz Mainz
Jockel-Fuchs-Platz Mainz

Die Sanierung des Mainzer Rathauses geht erfolgreich voran. Oberbürgermeister Nino Haase und Projektleiter Andreas Grund haben den Rathaussanierungsbeirat über den aktuellen Stand des Baufortschritts informiert. Auch in der 13. Sitzung des Beirats standen die Kosten- und Zeitplanung auf der Tagesordnung.

Die Sanierung des Mainzer Rathauses wurde durch den Stadtrat im September 2020 mit einem Gesamtbudget in Höhe von 104,1 Mio. Euro beschlossen. Der jüngste Controlling-Bericht weist seitdem Mehrkosten von 10,5 Mio. Euro aus. Die Kostenrisiken wurden zum 30. Oktober 2025 auf 5,5 Mio. Euro kalkuliert. Dies zusammen erfordert eine Budgeterhöhung um 16,0 Mio. Euro, ein Plus von 15,4 Prozent gegenüber der ursprünglichen Planung vor fünf Jahren.

Kosten angesichts globaler Rahmenbedingungen „bemerkenswert stabil“

Oberbürgermeister Haase ordnete die Kostenentwicklung „als bemerkenswert stabil“ ein: „Niemand freut sich über Kostensteigerungen. Doch mit 15,6 Prozent liegen wir weit unter den Befürchtungen, die man angesichts der globalen Rahmenbedingungen haben musste. Weltweit gab es massive Sprünge bei den Baukosten. In Deutschland hat sich der Baupreisindex um 49,6 Prozent im Vergleichszeitraum verteuert, öffentliche Bauprojekte landen im Schnitt bei knapp 80 Prozent Kostensteigerungen.

Als Oberbürgermeister ist es mir wichtig, mich eng und regelmäßig mit der Projektgruppe auszutauschen und ihr den Rücken zu stärken, wo immer es notwendig ist. Daher weiß ich: Dass die Kosten bei unserer Rathaussanierung deutlich weniger als im Bundesdurchschnitt gestiegen sind, ist eine beachtliche Leistung der Projektgruppe und das Ergebnis eines hochprofessionellen Controllings. Für das beherzte Engagement bin ich Andreas Grund und seinem Team außerordentlich dankbar.“

Andreas Grund, Projektleiter der Rathaussanierung, erläuterte dem Beirat die Hintergründe: „Es ist ein Drahtseilakt, das Gebäude als einen modernen Verwaltungssitz zu gestalten und gleichzeitig die gravierend angestiegenen Auflagen des Brand- und Arbeitsschutzes sowie die engen Vorgaben des Denkmalschutzes bei allen Gewerken in Einklang zu bringen.

Gleichzeitig haben mit der Corona-Pandemie, der Strompreisentwicklung im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg sowie mit dem – zeitweise ungewöhnlich hohen – Anstieg der allgemeinen Teuerungsrate unvorhersehbare Variablen auf das Projekt eingewirkt. Diese gravierenden externen Ereignisse stellten eine große Herausforderung auf der Baustelle dar im täglichen Ringen zur Einhaltung von Kosten- und Zeitplan.“

Die Steigerung enthält neben den tatsächlichen Mehrkosten in Höhe von 10,5 Mio. Euro auch Kostenrisiken von 5,5 Mio. Euro, die aus Gründen der Sorgfalt eingepreist wurden. Hierbei handele es sich – so Projektleiter Grund – im Wesentlichen um Risiken bei der Vergabe und im Nachtrag. Das Kostenrisiko sinke grundsätzlich mit zunehmendem Baufortschritt, je mehr Vergabeverfahren abgeschlossen sind.

„Die Risiken sind von einem externen Projektsteuerer bewertet worden und bilden somit aktuell für uns einen soliden Handlungsrahmen mit Planungssicherheit.“

Kosten der Ausstattung werden künftig einkalkuliert

Im Baubudget von 104,1 Mio. Euro, das dem Stadtrat 2020 vorgelegt wurde, wurden keine Kosten für die „Kostengruppe 600“ berücksichtigt. Diese umfasst die Gebäudeausstattung sowie Mobiliar.

Oberbürgermeister Haase: „Um alle Baukosten effizient und transparent steuern zu können, müssen selbstverständlich alle Kostenarten berücksichtigt werden. Als ich erfuhr, dass die Ausstattung bei der ursprünglichen Verwaltungsvorlage nicht aufgeführt wurde, entschied ich, eine aktualisierte Kostenkalkulation erstellen und diese im Budget vollständig berücksichtigen zu lassen.“

Die Kalkulation für die KG 600 hat Kosten in Höhe von rund 4,5 Mio. Euro ergeben. Inklusive der Mehrkosten und Kostenrisiken liegt das notwendige Baubudget nun bei 124,6 Mio. Euro.

Zeitplan kann eingehalten werden: Fertigstellung im Juli 2027

Nachdem zu Beginn der Sanierung die Entkernung und die neue Fassadenhülle im Mittelpunkt standen, laufen derzeit der Trockenausbau sowie die Installation technischer Anlagen. Ein nächster Meilenstein ist der Einbau der Stahl-Glas-Konstruktion im Innenhof, die das künftige Bürgerforum überdachen wird.

Projektleiter Grund: „Die Komplexität dieses Projektes ist enorm. Trotz einzelner Rückschläge können wir heute zuversichtlich bestätigen: Wir sind weiter optimistisch, den geplanten Fertigstellungstermin im Juli 2027 halten zu können.“

Das Mainzer Rathaus wird bürger- und umweltfreundlicher

Oberbürgermeister Haase: „Neben erheblichen Energieeinsparungen, der Nutzung von Sonnenenergie sowie einer Fassade, die Schadstoffe abbaut, wird unser Rathaus künftig spürbar attraktiver: Das Bürgerdach mit Dom- und Rheinblick wird ein neues Highlight. Das Bürgerforum wird den Innenhof zu einer lichtdurchfluteten Fläche machen. Und die neue Gastronomie zur Rheinseite wird das Gebäude zusätzlich beleben.“

Start einer Informationskampagne

Der Baufortschritt wird künftig verstärkt über Social Media und mainz.de dokumentiert. Zum Auftakt erscheint am 5. November 2025 ein Video über die Schlüsselgewerke Stahlbau und Holzrückbau. Ab 2026 sind Baustellenführungen für die Öffentlichkeit geplant.

Zum Abschluss dankte Haase allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit: „Es muss uns gelingen, das Rathaus als Symbol unserer Bürgerschaft wieder in der Mitte unserer Stadt zu verankern.“

Der Rathaussanierungsbeirat wurde 2018 gegründet und tagt mindestens einmal im Jahr unter Einbezug der Architektenkammer und der Landesdenkmalpflege.

Landgericht Mainz verhandelt Angriff auf Busfahrer in Alzey

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Symbolbild Landgericht Mainz | Foto: Stefan Frerichs

Nachrichten Mainz:  Vor der 5. Strafkammer des Landgerichts Mainz hat am Dienstag, 5. November 2025, der Prozess gegen einen 44-jährigen Mann begonnen, dem die Staatsanwaltschaft eine gefährliche Körperverletzung zur Last legt. Der Angeklagte soll im Juli 2023 in Alzey einen Busfahrer angegriffen und verletzt haben. Aufgrund von Hinweisen auf eine psychische Erkrankung wurde das Verfahren vom Amtsgericht Alzey an das Landgericht abgegeben.

Angriff in Linienbus am Obermarkt

Laut Anklage stieg der Beschuldigte im Juli 2023 an der Haltestelle Obermarkt in Alzey in einen Linienbus ein. Kurz nach dem Einstieg soll er den Busfahrer unvermittelt attackiert haben, indem er mit seinem Mobiltelefon nach ihm schlug. Der Busfahrer erlitt dabei eine Platzwunde an der Stirn. Anschließend habe der Angeklagte mehrfach gegen die Plexiglasscheibe zwischen Fahrer und Fahrgastraum geschlagen und getreten, bevor er den Bus wieder verließ. Der Busfahrer soll dem Mann gefolgt sein, sei dabei jedoch gestolpert und gestürzt. Der Angeklagte habe daraufhin den am Boden liegenden Fahrer ins Gesicht getreten, wodurch dieser eine schwere Prellung am Kinn erlitt.

Hinweise auf psychische Erkrankung – Angeklagter in Klinik untergebracht

Das Verfahren wurde zunächst am Amtsgericht Alzey eröffnet. Da sich während der Ermittlungen Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung des Angeklagten ergaben, wurde der Fall an das Landgericht Mainz abgegeben. Eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus steht als mögliche Rechtsfolge im Raum. Der Angeklagte befindet sich derzeit vorläufig in einer psychiatrischen Einrichtung.

Mehrere Verhandlungstage angesetzt

Die Hauptverhandlung begann am 5. November 2025 um 9:30 Uhr im Saal 201 des Landgerichts Mainz. Fortsetzungstermine sind für den 18., 25. und 27. November 2025, jeweils um 9:30 Uhr, vorgesehen. Dabei soll unter anderem durch Gutachter und Zeugenaussagen geklärt werden, in welchem Zustand sich der Angeklagte zur Tatzeit befand und ob er schuldfähig war.

Artikelempfehlung: Veterinäramt erlässt neue Verfügungen für Mainz und Mainz-Bingen

Rheinland-Pfalz treibt Energiewende voran

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Symbolbild Windrad | Foto: Pixabay.de/Dieter444

Nachrichten Mainz: Der Ministerrat Rheinland-Pfalz hat in seiner Sitzung am 4. November dem Gesetzentwurf von Innenminister Michael Ebling zur Änderung des Landeswindenergiegebietegesetzes (LWindGG) zugestimmt. Mit dieser Entscheidung ist der Weg frei für die zweite Ausbaustufe des Gesetzes, das die regionale Umsetzung des Windenergieausbaus verbindlich regelt. Ziel ist es, bis Ende 2030 2,2 Prozent der Landesfläche für Windenergie bereitzustellen – und damit zwei Jahre früher als vom Bund gefordert.

Klare und faire Ziele für alle Regionen

„Mit dem Gesetzentwurf schaffen wir klare und faire Ziele für alle Regionen“, erklärte Innenminister Michael Ebling. Der Entwurf sieht differenzierte, regionsspezifische Teilflächenziele für die vier rheinland-pfälzischen Planungsgemeinschaften sowie den Verband Region Rhein-Neckar vor. Jede Region soll bis Ende 2029 einen festgelegten Anteil ihrer Fläche als Vorranggebiet für Windenergie ausweisen.

Grundlage der neuen Regelungen bildet eine Flächenpotenzialanalyse des öffentlichen Flächenportals „Erneuerbare Energien“, die aufzeigt, wo Windkraft wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll umgesetzt werden kann. Ebling betonte dabei, dass das Land bewusst auf ein maßvolles Vorgehen setzt, um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu fördern, ohne regionale Interessen zu übergehen.

Mindestziele mit Flexibilität und Solidarität um Landeshauptstadt Mainz

Die im Gesetzentwurf festgelegten Flächenziele sind Mindestvorgaben, die bei Bedarf übertroffen werden dürfen. „Wo mehr möglich ist, sollen die Regionen auch mehr leisten“, so Ebling. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass überzogene Zielwerte den gesellschaftlichen Konsens gefährden. Ein Kernelement des Gesetzes ist der Solidargedanke: Regionen mit Überschussflächen können diese an andere Planungsgemeinschaften abgeben. Dadurch bleibt das Gesamtausbauziel flexibel und realistisch erreichbar.

Ambitionierte Klimaziele mit Rücksicht auf Landschaft und Kommunen

Mit der zweiten Ausbaustufe des LWindGG verknüpft Rheinland-Pfalz ambitionierte Klimaziele mit einer vorausschauenden Flächensteuerung. „Die Energiewende gelingt nur im Schulterschluss mit den Regionen und Kommunen“, sagte Ebling. „Mit der zweiten Ausbaustufe schaffen wir die Voraussetzungen, um die Zielmarke 2030 zu erreichen, sensible Landschaften zu schützen und regionale Fairness zu sichern.“

Landeswindenergiegebietegesetz seit März 2024 in Kraft

Das Landeswindenergiegebietegesetz gilt seit dem 23. März 2024. Bis Ende 2026 müssen die Planungsgemeinschaften 1,4 Prozent ihrer Fläche als Vorranggebiet für Windenergie ausweisen, später kommen weitere 0,8 Prozent hinzu – rund 15.880 Hektar beziehungsweise 22.685 Fußballfelder. Diese Fläche ist größer als das gesamte Stadtgebiet von Mainz.

Rheinland-Pfalz bleibt beim Ausbau der Windenergie Vorreiter

Mit dem neuen Gesetzentwurf unterstreicht Rheinland-Pfalz seine führende Rolle beim Ausbau erneuerbarer Energien. Das Land will den Umbau der Energieversorgung nicht nur beschleunigen, sondern auch gerecht und planbar gestalten. „So leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine klimafreundliche und nachhaltige Energieversorgung in Rheinland-Pfalz“, betonte Ebling abschließend.

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Primark ruft Schnullerclips wegen Sicherheitsmängel zurück

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Rückruf
Produktrueckruf

Verbraucherschutz Nachrichten: Der Textildiscounter Primark hat einen Rückruf für Schnullerclips der Serien „Baby Bear“ und „Balloon“ gestartet. Laut dem Unternehmen entsprechen die betroffenen Artikel nicht vollständig den geltenden Sicherheitsnormen für Schnullerhalter. Eltern werden dringend gebeten, die Produkte nicht weiter zu verwenden und sie in einer Filiale zurückzugeben.

Betroffene Produkte und Verkaufszeiträume

Vom Rückruf betroffen sind zwei Modelle:

  • 2er-Pack Schnullerclip „Baby Bear“ (Kimball-Nr. 69489) – verkauft zwischen Juni 2025 und August 2025

  • 2er-Pack Schnullerclip „Balloon“ (Kimball-Nr. 80010) – verkauft zwischen März 2025 und September 2025

Die Schnullerclips wurden europaweit in mehreren Primark-Filialen angeboten, darunter auch in Deutschland und Österreich.

Sicherheitsanforderungen von Primark nicht erfüllt

Nach Angaben von Primark wurde bei internen Qualitätskontrollen festgestellt, dass die Schnullerclips nicht alle Anforderungen der europäischen Sicherheitsnorm für Schnullerhalter erfüllen. Eine konkrete Gefährdung wird zwar nicht beschrieben, das Unternehmen rät jedoch dringend davon ab, die Clips weiter zu benutzen.

Rückgabe und Erstattung ohne Kassenbon möglich

Kunden können die betroffenen Schnullerclips in jeder Primark-Filiale zurückgeben. Ein Kassenbon ist nicht erforderlich, der volle Kaufpreis wird erstattet.

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L413 bei Stadecken-Elsheim: Nach schwerem Unfall fordern User festen Blitzer

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SYMBOLBILD BYC-NEWS

Nach dem schweren Verkehrsunfall am 4. November 2025 zwischen Stadecken-Elsheim und Jugenheim wächst der Unmut in der Bevölkerung. Zahlreiche Menschen fordern auf den Social-Media-Kanälen von BYC-News endlich Konsequenzen. Der Wunsch nach mehr Sicherheit auf der L413 wird immer lauter.

Innerhalb weniger Stunden sammelten sich über 200 Kommentare unter dem Beitrag und den Videos zum Unfall. Viele schilderten persönliche Erlebnisse und berichteten von täglichen Gefahrensituationen auf dem vielbefahrenen Straßenabschnitt.

„Hier wird gefahren, als gäbe es keine Regeln“

Die Stimmen in den sozialen Medien sind eindeutig. Viele Nutzer berichten von rücksichtslosen Fahrern, riskanten Überholmanövern und Ablenkung durch Smartphones.

„Sehr traurig. Eine Strecke, wo manchmal viel Geduld gefragt ist. Viele starten sehr gefährliche Überholmanöver. Ich hoffe, alle hatten einen Schutzengel“, schrieb eine Leserin auf Facebook.

Ein anderer Nutzer ergänzte:

„Ich fahre dort jeden Tag. Es wird überholt, obwohl Gegenverkehr kommt – und manche tippen noch aufs Handy. Man fühlt sich einfach nicht mehr sicher.“

Auch auf Instagram äußerten sich zahlreiche Menschen besorgt:

„Manche fahren dort, als wäre es eine Rennstrecke. Besonders morgens ist es schlimm, da sind viele ungeduldig.“

„Ich habe dort schon so viele riskante Situationen gesehen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wieder etwas passiert.“

Wunsch nach Veränderung

Viele Kommentierende sind sich einig: Die aktuelle Situation auf der L413 darf nicht länger hingenommen werden. Immer wieder wird der Wunsch nach einem fest installierten Blitzer laut, um das Rasen einzudämmen. Andere fordern bauliche Veränderungen oder häufigere Verkehrskontrollen.

„Ein fester Blitzer wäre das Mindeste. Die Strecke ist einfach zu gefährlich – das muss endlich jemand ernst nehmen“, schreibt eine Nutzerin.

„Wir brauchen keine Diskussionen mehr, sondern Taten. Es darf nicht erst wieder jemand sterben, bis etwas passiert“, heißt es in einem weiteren Kommentar.

Bürger fordern schnelles Handeln der Verantwortlichen

In den sozialen Medien richtet sich der Blick nun auch an die zuständigen Stellen. Viele User fordern, dass endlich gehandelt wird, bevor weitere Menschen zu Schaden kommen.

„Wie viele Unfälle müssen hier noch passieren, bis endlich reagiert wird?“, fragt ein Kommentator.

„Die Strecke ist seit Jahren bekannt für gefährliche Situationen. Es wird Zeit, dass die Verantwortlichen aufwachen und etwas tun“, ergänzt eine Leserin.

Die Forderung ist klar: Es muss schnellstmöglich etwas passieren. Die Menschen wollen keine weiteren Unfälle, keine neuen Opfer – sondern endlich konkrete Maßnahmen, die die L413 sicherer machen.

„Niemand sollte auf dieser Straße Angst haben müssen. Wir brauchen Sicherheit, keine Schlagzeilen“, fasst ein Kommentar die Stimmung zusammen.

Rheinhessisches Busunternehmen Würzburger & Co. KG in Insolvenz

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Insolvenzmeldung - Foto: BYC-News - der Predicom Solutions GmbH
Insolvenzmeldung - Foto: BYC-News

Am 31. Oktober 2025 um 16:00 Uhr hat das Amtsgericht Mainz das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Würzburger & Co. KG, vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin G. Würzburger, Römerstraße 50, 55257 Budenheim (AG Mainz, HRA 3414), eröffnet.

Gegenstand des Unternehmens: Der RheinMain-Express (Würzburger & Co. KG)  aus Budenheim mit Ableger in Lonsheim bei Alzey ist ein führendes Bus- und Mietwagenunternehmen in der Rhein-Main-Region. Seit 1998, also mehr als 20 Jahren, sind wir im Bereich Busreisen und Chauffeur-Dienstleistungen unterwegs.

Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Dr. Jörg Lehr, Jean-Pierre-Jungels-Straße 6, 55126 Mainz, Tel.: 06131/948000, E-Mail: info@dr-lehr.com.

Gläubigerhinweis:

Gläubiger sind aufgerufen:

  • Insolvenzforderungen nach § 38 InsO schriftlich beim Insolvenzverwalter anzumelden. Dabei sind entsprechende Unterlagen wie Rechnungen oder andere Belege beizufügen. Fristende ist der 29. Dezember 2025.

  • Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten der Schuldnerin unverzüglich dem Insolvenzverwalter mitzuteilen. Dabei müssen Art, Gegenstand, Entstehungsgrund des Sicherungsrechts und die gesicherte Forderung angegeben werden. Unterlassungen oder Verzögerungen können Schadensersatzpflicht nach § 28 Abs. 2 InsO nach sich ziehen.

Personen mit Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin werden gebeten, Zahlungen künftig direkt an den Insolvenzverwalter zu leisten (§ 28 Abs. 3 InsO).

Das Verfahren wird schriftlich durchgeführt (§ 5 Abs. 2 InsO).

Wichtiger Stichtag:
Der Berichts- und Prüfungstermin ist auf den 30. Januar 2026 festgesetzt. Bis dahin müssen beim Gericht eingegangen sein:

  • Widersprüche gegen angemeldete Forderungen

  • Anträge zur Person des Insolvenzverwalters (§ 57 InsO)

  • Anträge zur Einsetzung oder Besetzung eines Gläubigerausschusses (§ 68 InsO)

Gegebenenfalls können zudem Anträge zu folgenden Punkten gestellt werden: Wirksamkeit der Verwaltererklärung, Zwischenrechnungen, Verwertung der Insolvenzmasse, Unternehmens- oder Betriebsveräußerungen, Eigenverwaltung, Unterhaltszahlungen aus der Insolvenzmasse oder die Einstellung des Verfahrens durch das Gericht.

Einsicht in Unterlagen:
Die Insolvenztabelle und die Anmeldungsunterlagen werden innerhalb des ersten Drittels des Zeitraums zwischen Ablauf der Anmeldefrist (29.12.2025) und dem Stichtag (30.01.2026) in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts zur Einsicht für Beteiligte bereitgestellt.

Hier geht es zu weiteren Wer sind die größten Arbeitgeber in Rheinhessen?


Kartenvorverkauf: Jubiläumssitzung vom Bretzenheimer Carneval Club

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Bretzenheim an der Nahe – Unter dem Motto „3 x 11 Jahre – das ist famos, wir feiern die 90er richtig groß“ startet der Bretzenheimer Carneval Club (BCC) in seine Jubiläumskampagne zum 33-jährigen Bestehen. Die große Jubiläumssitzung findet am Samstag, 7. Februar 2026, um 19:11 Uhr in der Kronenberghalle statt. Bereits eine Woche zuvor, am Sonntag, 1. Februar 2026, lädt das Männerballett Many Monkeys zum traditionellen FrühSHOWppen ein – ebenfalls in der Kronenberghalle, Beginn ist um 11:11 Uhr.

Der Online-Kartenvorverkauf für beide Veranstaltungen startet am 11. November 2025. Karten können per E-Mail an karten@bcc-bretzenheim.de bestellt werden. Der Eintritt zur Sitzung kostet 15 Euro, Tickets für den FrühSHOWppen sind für 14 Euro erhältlich. Nach der Bestellung erhalten Besucherinnen und Besucher alle weiteren Informationen per E-Mail.

Die Kartenausgabe findet im Rahmen der Veranstaltung „Sekt, Worscht und Konfetti“ am Samstag, 17. Januar 2026, zwischen 10 und 12 Uhr an der Kronenberghalle statt. Um 11:11 Uhr wird dort feierlich die BCC-Jubiläumsflagge gehisst.

Der BCC lädt alle Närrinnen und Narren herzlich ein, gemeinsam auf 33 Jahre Vereinsgeschichte anzustoßen und die Jubiläumskampagne gebührend zu feiern.