Start Blog Seite 1789

Westerwald: Feuerwehr findet Mann mit schweren Stichverletzungen

Am Samstag, um 04:15, wird durch die Rettungsleitstelle ein Wohnhausbrand in der Stadt Westerburg, in einem Mehrfamilienhaus gemeldet. Eintreffende Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Polizei finden im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses eine durch Brand beschädigte Fußmatte und eine angebrannte Wohnungstür vor. Im direkten Bereich des Brandes wird ein Mann mit Stichverletzungen im Unterbauch mit starken Blutungen festgestellt.

Die schwer verletzte Person wurde evakuiert und durch einen Notarzt vor Ort versorgt, eine Befragung war durch den starken Blutverlust nicht möglich. Die Freiwillige Feuerwehr vermutete, dass es in der Wohnung hinter der Tür weiterbrennen, während die polizeiliche Vermutung dahinging, dass sich möglicherweise der Messerstecher in der Wohnung befinden könnte. Auf Klingeln und Klopfen wurde nicht geöffnet. Bei unmittelbarer Notöffnung der Tür durch die FFW zur Brandbekämpfung wurde die Tür sofort von innen wieder zugedrückt. Bei zweiter Öffnung und Eindringen der Polizeikräfte in die Wohnung kam ein Mann aus dem dunklen Flur mit erhobenem Arm in aggressiver Weise auf die Einsatzkräfte zu. Diese riefen sofort: Halt! Stehenbleiben Polizei!Da von einem Angriff, gegebenenfalls mit Messer, ausgegangen werden musste, wurde die Person zu Boden gebracht und gefesselt.

Hierbei und bei Verbringung aus der verqualmten Wohnung leistete der 50-jährige Mann teils erheblichen Widerstand, der mit einfacher körperlicher Gewalt gebrochen werden musste. Der Mann erlitt hierbei leichte Verletzungen (Schürfwunden, Prellungen). Nach Lageberuhigung kann durch Anwohnerbefragung und Spurenlage festgestellt werden, dass der im Flur aufgefundene Verletzte sich bei Übernachtung als Gast in einer Nachbarwohnung die Stichwunden vermutlich selbst zugefügt hatte. Anschließend schleppte er sich in den Flur und rief um Hilfe. Da ihn niemand hörte, setzte er die Fußmatte der gegenüberliegenden Wohnung in Brand, um die Feuermelder zu aktivieren. Dies alles blieb vom Inhaber dieser Wohnung unbemerkt, bis dessen Wohnungstür notgeöffnet wurde. Warum sich der Mann auch bei Erkennen der Einsatzkräfte derartig aggressiv verhielt, konnte in der angespannten Situation nicht geklärt werden. Die eingesetzten Polizeibeamte blieben unverletzt. Der Verletzte wurde im Krankenhaus notoperiert und ist zur Zeit stabil. Eine am Sonntag erfolgte Erstbefragung von ihm ergab, dass er sich die Stiche selbst beigebracht hatte, weil er psychische Probleme habe.

Entwicklung Mainzer Rheinufer | Anmeldung für Begehung mit Michael Ebling

Stadt Mainz: Diesen Termin sollten sich alle im Kalender notieren, die sich für die Entwicklung des Mainzer Rheinufers im Bereich von Schloss und Landtag interessieren. Am Dienstag, 24. Juli, um 15.00 Uhr wird der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling bei einem Spaziergang entlang des Rheins zwischen Schloss- und Kaisertor mit seinen Denkmälern über die Entwicklung dieses vielgenutzten Uferbereichs informieren.

Treffpunkt ist das Schlosstor Mainz, gegenüber dem Landtag. Der Rundgang startet mit einem Überblick über die vollendeten und in Arbeit befindlichen Sanierungs- und Rekonstruktionsmaßnahmen der Mainzer Rheintore. Zu Fuß geht es am Fluss entlang zum neuen Kaisertor, das scheinbar aus dem Nichts wieder Gestalt angenommen hat. Mit dabei ist die Vorsitzende des Mainzer Denkmalnetzwerks, Erika Friderichs sowie der Architekt der Maßnahme Franz Kurz. Natürlich werden wir dann einen Blick auf die gegenüberliegende Fassade des Kurfürstlichen Schlosses werfen.

Sodann wird es spannend: die tiefe Grube des Landtags ist allen schon aufgefallen: Was dort von den Archäologen bei der Grundsanierung des Landtags entdeckt wurde, erläutert Dr. Marion Witteyer von der Archäologischen Denkmalpflege. Der Ausflug endet in gemeinsamer Runde im Eulchen Biergarten am Schloss.

Die Teilnahme für Bürgerinnen und Bürger ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter der Telefonnummer 06131/ 12 2056.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Mainzer in Trechtinghausen beim Klettern abgestürzt

Am 15.07.2018 wurde die Polizei zur Unterstützung von Bergungsmaßnahmen angefordert. Ein 39 jähriger Mann aus Mainz war im Kletterfelsen (Trechtinghausen) abgestürzt und musste geborgen werden. Ein Polizeihubschrauber und Christopher 77 waren im Einsatz. Zirka 20 Neugierige hatten sich im Bereich des Sportplatzes eingefunden, verließen die Örtlichkeit ab unmittelbar nach Ansprache durch die Polizei. Der Verletzte konnte geborgen werden. Er wurde in die Uniklinik Mainz eingeliefert. Nach derzeitigem Kenntnisstand erlitt er keine schweren Verletzungen

Mainz: Rettungssanitäter am Kehlkopf schwer verletzt

Im Laufe des Sonntagmorgens fällt ein 70-jähriger Mainzer als hilflose Person auf dem Rebblütenfest (Mainz-Laubenheim, Oppenheimer Straße) auf und wird in Folge eines Sturzes auf der Straße durch Rettungskräfte in die Universitätsmedizin Mainz verbracht. Dort werden seine Verletzungen medizinisch versorgt. Scheinbar auf direktem Weg sucht der 70-jährige das Rebblütenfest erneut auf und kann dort in erheblich alkoholisiertem Zustand durch die gleiche Rettungswagenbesatzung der Malteser angetroffen werden. Da der 70-jährige weitere neue blutige Verletzungen im Bereich des Gesichts und des Ohres aufweist, wird er gegen 04.11 Uhr angesprochen und die Rettungssanitäter wollen ihm medizinische Versorgung zukommen lassen.

Im Laufe dieser rettungsdienstlichen Behandlung schlägt der 70-Jährige plötzlich auf einen 23-jährigen Rettungssanitäter ein und verletzt diesen im Bereich des Kehlkopfes. Mit Hilfe der hinzugezogenen Polizei kann der 70-jährige unter erheblicher Gegenwehr schließlich in das Katholische Klinikum Mainz gebracht werden. Dort kann bei dem 70-jährigen eine Fraktur im Gesichtsbereich festgestellt werden, die er sich offensichtlich durch einen zweiten Sturz zugezogen hat. Im Katholische Klinikum Mainz zeigte sich der 70-jährige dann – nachdem der Bruch festgestellt wurde – kooperativ und ließ sich stationär aufnehmen. Der verletzte 23-jährige Rettungssanitäter musste ebenfalls stationär mit einer Kehlkopfprellung aufgenommen und medizinisch versorgt werden. Noch im Laufe des Tages meldet sich der 23-jährige Rettungssanitäter auf der zuständigen Polizeiinspektion und teilt mit, dass er am Folgetag entlassen werden kann.

Klein-Winternheim: Unfall mit 1,5 Promille auf dem Motorrad

Ein Motorradfahrer befährt die Pariser Straße in Fahrtrichtung Nieder-Olm. Am Ortsausgang Klein-Winternheim verliert der Fahrer die Kontrolle über sein Motorrad, kollidiert mit der Bordsteinkante und stürzt. Bei Eintreffen des Rettungsdienstes ist der Motorradfahrer ansprechbar und wird medizinisch versorgt. Vor Ort kann beim Motorradfahrer starker Atemalkoholgeruch festgestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergibt einen Wert von 1,5 Promille. Der Motorradfahrer wird zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht. Er wird bei dem Sturz leicht verletzt.

Es werden entsprechende Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr und Gefährdung des Straßenverkehrs gefertigt.

Unfall verursacht | Polizist verletzt und als Bastard tituliert

Am Donnerstag Mittag befährt ein 43-jähriger Fahrradfahrer die Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße in Fahrtrichtung Innenstadt, als er ein am rechten Fahrbahnrand geparktes Fahrzeug am linken Außenspiegel touchiert. Hierbei wird der Spiegel beschädigt und der Fahrradfahrer stürzt, wobei er sich eine Platzwunde am Kopf zuzieht.

Als die Polizei zur Verkehrsunfallaufnahme erscheint, werden die eingesetzten Beamten vom verletzten Fahrradfahrer massiv beleidigt und als „Bastard“ bezeichnet. Daraufhin wird der Fahrradfahrer vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Da die Polizeibeamten den Verdacht haben, dass der Fahrradfahrer alkoholisiert ist, begleiten sie den 43-Jährigen ins Krankenhaus mit dem Ziel einer Blutprobenentnahme. Bei der Entnahme verhält sich der 43-Jährige zunehmend aggressiv und verweigert jegliche medizinische Maßnahme. Bei der nachfolgenden Widerstandshandlung wird ein Polizeibeamter am rechten Unterarm verletzt und erleidet eine Prellung am rechten Handgelenk.

ROXHEIM: Verkehrsunfall mit schwerverletzter Person

12.07.2018, 14:58 Uhr: Der 35-jährige Pkw-Fahrer befuhr hinter einem 27-jährigen Pkw-Fahrer die B 41 in Fahrtrichtung Idar-Oberstein. In Höhe der Ortslage Roxheim fuhr der 35-jährige Pkw-Fahrer aufgrund von Unachtsamkeit dem vorausfahrenden Pkw auf und schob diesen in den rechtsseitigen Straßengraben. Der 35-Jährige versuchte durch Gegenlenken den Unfall zu vermeiden und prallte anschließend in die Mittelschutzplanke. Durch den Zusammenstoß wurde der 27-Jährige schwer- und der 35-Jährige leichtverletzt. Fahrzeugführer leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser verbracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 18.000 Euro. Die Straßenmeisterei und Feuerwehr waren ebenfalls im Einsatz. Die B41 war während der Unfallaufnahme einspurig befahrbar.

Glasscherben auf dem Spielplatz vergraben | Zeugen gesucht

Auf dem Spielplatz „Am Alten Gerauer Weg“ fanden Mitarbeiter des städtischen Bauhofs bei einem ihrer Kontrollgänge am Montagmorgen (09.07.) im Sand vergrabene Fensterglasscheiben. Der Spielplatz wurde daraufhin umgehend gesperrt und wird bis auf Weiteres geschlossen bleiben müssen.

Die Polizei hat nun die Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und bittet Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sich mit den Beamten in Bischofsheim unter der Telefonnummer 06144/96660 in Verbindung zu setzen.

Weltpremiere in Mainz | Daimler bringt Elektrobus in die Städte

Rund vier Jahre hat die Daimler AG an der Entwicklung seines ersten Elektrobusses gearbeitet. Nun feierte das Fahrzeug seine Weltpremiere exklusiv in Mainz. Der Elektrobus Citaro vom Hersteller Daimler soll inzwischen reif sein für den Serienbetrieb. Wann jedoch genau der erste Elektro Bus auch im Regelbetrieb durch Mainz fährt, ist noch unklar.

Elektromobilität ist derzeit in aller Munde. Deshalb wird auch der Ruf in den Städten und Kommunen nach emissionsfreier Mobilität immer lauter. In Mainz wurde eindrucksvoll demonstriert, wie der öffentliche Personennahverkehr in Zukunft aussehen kann: Bei der Weltpremiere des vollelektrisch angetriebenen Mercedes-Benz eCitaro. Hunderte internationale Fachjournalisten staunten nicht schlecht als der knapp 14 Tonnen schwere Stadtbus fast völlig geräuschlos und vollkommen abgasfrei auf die Präsentationsfläche fuhr.

Was heute noch für großes Staunen sorgte, wird in absehbarer Zeit Alltag sein, denn schon bald werden batteriebetriebene Linienbusse Normalität auf unseren Straßen sein. Der eCitaro wird den ÖPNV der Zukunft dabei maßgeblich prägen, davon ist Martin Daum, Mitglied des Vorstandes der Daimler AG, verantwortlich für Daimler Trucks & Buses, fest überzeugt:

Martin Daum: Wir setzen hinter Elektromobilität für Lkw und Busse längst kein Fragezeichen mehr – wir setzen hier ein klares Ausrufezeichen! Mit unserer heutigen Weltpremiere des eCitaro gestalten wir die Zukunft des ÖPNV – und das hat eine große Bedeutung für uns, unsere Kunden und für die Gesellschaft. Denn das bedeutet, dass wir mit elektrischen Lkw und Bussen die Lebensqualität in unseren Städten spürbar verbessern können. Als Plattform des neuen Mercedes-Benz eCitaro dient bereits der seit Jahren bewährte Bestseller Citaro, der meistverkaufte Stadtbus der Marke mit dem Stern.

In der Elektroversion übernehmen Lithium-Ionen-Batterien mit einer Gesamtkapazität von bis zu 243 Kilowattstunden die Stromversorgung für Antrieb, Klimatisierung und Heizung. Mercedes-Benz belässt es bei seiner Elektrostrategie aber nicht nur bei der Bereitstellung von hochmodernen Fahrzeugen. So ist der eCitaro Teil des Gesamtsystems eMobility von Daimler Buses. Dieses beinhaltet eine umfangreiche Beratung aller Kunden, was erforderliche Reichweiten, Ladezyklen und Ladeinfrastruktur betrifft.

Bewaffneter Raubüberfall auf Kiosk

Ein Kiosk wurde gestern von mindestens zwei Räubern in der Fachfeldstraße Frankfurt überfallen. Die Täter konnten mit Bargeld und Zigaretten flüchten.

Am späten Abend, gegen 23.10 Uhr, fuhr ein dunkles Fahrzeug vor dem Kiosk vor, aus dem zwei maskierte Männer ausstiegen. Mit einer Pistole bedrohte einer von ihnen den Kioskbesitzer, der zu diesem Zeitpunkt vor dem Laden stand. Sie zwangen ihn hinein zu gehen und forderten die Herausgabe der Barbestände. Als er sich weigerte, kam es zu einer kurzen Rangelei, in dessen Folge der 60-jährige Betreiber in ein Nebenzimmer gedrängt wurde.

Sodann raubten sie mehrere hundert Euro Bargeld und eine mindestens zweistellige Anzahl an Zigarettenschachtel und -stangen. Diese verstauten sie in großen blauen Mülltüten und machten sich davon.

Die Polizei fahndet nach den zwei mutmaßlichen Räubern und einem möglichen dritten Komplizen, der das Fahrzeug führte: 1. Täter: Männlich, ca. 170 – 185cm groß, dünne Statur, bekleidet mit einer schwarzen Maske, schwarzem Pullover, schwarzer Jogginghose, schwarze Handschuhe und dunklen Turnschuhen. Er sprach gebrochenes Deutsch und war mit einer Pistole bewaffnet 2. Täter: Männlich, ca. 170 – 175cm groß, schlanke Statur, bekleidet mit einem schwarzen Pullover, schwarzer Hose sowie schwarzer Maske und Handschuhen. Er sprach Deutsch.

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen und Hinweisgeber, die Näheres zum Tatgeschehen, dem möglichen Fluchtfahrzeug, den zwei Tätern und einem möglichen dritten Komplizen geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 / 755 – 53111 zu melden.

Falsche Polizeibeamte bestehlen Touristen in Koblenz

Am Mittwoch, 11.07.2018, 17.20 Uhr, war ein dänisches Ehepaar zu Fuß in der Julius-Wegeler-Straße in Koblenz unterwegs, als in Höhe der Ausfahrt der Rhein-Mosel-Halle ein Pkw neben ihnen anhielt. Eine Person (von 3) stieg aus und sprach die Touristen in englischer Sprache an. Er zeigte einen Ausweis und gab sich als Polizeibeamter aus, der eine Drogenkontrolle durchführen wollte. Dieser ließ sich den Rucksack der 61-Jährigen zeigen, nahm diesen an sich und entnahm die Geldbörse.

Aus dieser stahl er geschickt 300 Euro. Anschließend gab er den Rucksack an die Frau zurück, lief zu dem Pkw und nahm wieder auf dem Beifahrersitz Platz. Der Pkw entfernte sich schnell in Richtung Neustadt / Pfaffendorfer Brücke. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen älteren champagnerfarbenen Kleinwagen (evl. Mazda) mit französischem Kennzeichen gehandelt haben. Der Täter wurde wie folgt beschrieben: Zwischen 25 und 30 Jahre alt, 175 cm groß, kurze dunkle Haare, stoppeliger Bart, runde Kopfform, kräftige Statur, südländisches Erscheinungsbild. Weitere Angaben zu den Personen konnte das Ehepaar nicht machen. Hinweise nimmt die Kripo Koblenz unter der Telefonnummer: 0261-1032690, entgegen.

Kaiserslautern: Exhibitionist belästigt Frau

Die Polizei sucht einen Exhibitionisten, der am Mittwochnachmittag in der Pariser Straße eine Frau belästigt hat. Wie die 31-Jährige berichtet, war sie gegen 17.30 Uhr zu Fuß in der Pariser Straße unterwegs und kam in Höhe einer Autowaschanlage an einem geparkten Fahrzeug vorbei, in dem ein Mann saß. Er hielt ihr sein Mobiltelefon entgegen.

Weil sie dachte, der Mann wolle nach dem Weg fragen, trat die Frau an das Auto heran. Dann erkannte sie jedoch, dass auf dem Display des Telefons eine nackte Frau zu sehen war, und dass der Mann mit heruntergelassener Hose im Wagen saß und onanierte.

Die 31-Jährige drehte sich um und lief weg. Sie konnte noch sehen, dass der Pkw in Richtung Einsiedlerhof davon fuhr. Es handelte sich um einen schwarzen, viertürigen Wagen, vermutlich ein VW Golf oder Polo.

Von dem Mann im Wagen liegt folgende Beschreibung vor: etwa Mitte 20, normale Gestalt, lockige schwarze Haare, schwarze Brille, dunkelgraues T-Shirt, sprach Deutsch mit ausländischem Akzent. Weitere Hinweise auf den Wagen oder den Fahrer nimmt die Kripo unter der Nummer 0631 / 369 – 2620 entgegen.

Spezielles Versorgungsangebot für Erkrankungen an der Hauptschlagader

Neue Aorteneinheit („Aortic Unit“) an der Universitätsmedizin Mainz geht an den Start. Spezielles Versorgungsangebot für Patienten mit Erkrankungen an der Hauptschlagader – medizinisch und organisatorisch alles aus einer Hand. Zum 1. Juli hat die Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Universitätsmedizin Mainz eine neue Aorteneinheit in Betrieb genommen. Auf der neuen Spezial-Station werden alle Patienten mit akuten oder chronischen Erkrankungen der Hauptschlagader von einem interdisziplinären Team betreut und behandelt.

Die Hauptschlagader – im Fachjargon Aorta – verläuft im vorderen Brustkorb, im hinteren Brustkorb und im Bauch. Akute und chronische Erkrankungen dieses Gefäßes stellen immer eine besondere interdisziplinäre Herausforderung dar, da sie potentiell lebensbedrohlich sind. „Die Patienten benötigen eine hochdifferenzierte, effizient organisierte Betreuung, die auf typische Nebenerkrankungen wie Nierenerkrankungen, Bluthochdruck, Herzschwäche und angeborene Bindegewebsschwäche Rücksicht nimmt, die auf das Blutdruckmanagement und andere hämodynamische Faktoren konzentriert ist und die eine rasche Koordination zweckmäßiger Diagnostik und Therapie verlangt“, erläutert Univ.-Prof. Dr. Christian-Friedrich Vahl, Direktor der Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie. „Bisher waren die Patienten auf verschiedenen Stationen der Universitätsmedizin verteilt und die Entscheidungsprozesse wurden über Konsildienste organisiert. So waren die Ansprechpartner bei akuten Fällen nicht immer eindeutig definiert.“

Mit der Eröffnung der „Aortic Unit“ werden alle Aortenpatienten auf einer spezialisierten Station aufgenommen. Hier stehen vier Intensivpflegebetten Betten, sieben Telemetrie-Betten und acht Normal-Betten zur Verfügung. Spezialisierte Fachärzte für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie und speziell ausgebildete Pflegekräfte betreuen die Patienten. Das Aortenteam entwickelt für jeden Patienten ein individuelles diagnostisches und therapeutisches Konzept. Zum Team gehören Spezialisten für die aufsteigende Aorta mit der Aortenklappe (Prof. Dr. Vahl), für Aortenbogenchirurgie (OA Dr. Daniel Dohle), für endovaskuläre Aortenchirurgie (OA Dr. Hazem El Beyrouti), für Gefäßchirurgie (Prof. Dr. Bernhard Dorweiler), für Thoraxchirurgie (Prof. Dr. Ulrich Hake) und für Patienten mit Marfansyndrom, einer Bindegewebsschwäche, die neben dem Herz-Kreislauf-System das Skelettsystem, die Haut und die Augen betreffen kann (Marfansprechstunde: OA Dr. Marco Doemland). Dieses Team arbeitet eng mit anderen Kliniken und Bereichen der Universitätsmedizin Mainz zusammen – etwa mit der Angiologie, der Kardiologie, der Radiologie oder der Neurologie.

Die Einrichtung einer „Aortic Unit“ wurde erforderlich, nachdem die Nachfrage nach aortenchirurgischen Leistungen in den letzten zehn Jahren kontinuierlich und dramatisch zugenommen hat. Wurden im Jahr 2005 in Mainz 13 akute Typ-A-Dissektionen versorgt, waren es im Jahr 2016 bereits 82 dieser hochkomplexen Patienten. Die elektive Aortenchirurgie der vorderen Hauptschlagader stieg von 10 Fällen in 2005 auf mehr als 100 Fälle im Jahr 2016. Im Bereich der offenen Aortenbogenchirurgie und der Implantation innovativer komplexer Prothesen (EVITA, eine Kombination aus Gefäßstütze für die absteigende Aorta und Gefäßprothese, in die die Kopf-Arm-Gefäße und die vordere Hauptschlagader eingenäht werden) nimmt Mainz inzwischen mit 46 derartigen Operationen in den zurückliegenden zwölf Monaten in Deutschland die Spitzenposition ein. Auch die endovaskuläre Therapie von Bauchaortenaneurysmen hat in Mainz stark zugenommen. Mit diesem gesamten Therapiespektrum bei der Behandlung von Aortenerkrankungen „aus einer Hand“ ist die HTG-Chirurgie der Universitätsmedizin Mainz deutschlandweit besonders stark aufgestellt – die neue „Aortic Unit“ ist die erste Einrichtung dieser Art in Europa.

Weitere Informationen:

Eine neu eingerichtete 24 Stunden-Hotline (Tel: 06131 17-2911) steht für Anfragen und Aufnahmen von Aortenpatienten rund um die Uhr zur Verfügung

Ebenfalls neu eingerichtet wurde ein ärztliches Sekretariat (FOÄ Dr. Lena Brendel), welches unterstützt vom Patientenmanagement (Monika Lanskoy, Tel. 06131 17-2106) für alle Anfragen (von Ärzten und Patienten) in der Kernarbeitszeit zusätzlich zur Verfügung steht.

20. Mainzer Bierbörse startet am Freitag

13. – 15. Juli 2018, Mainz-Rheinufer am Kurfürstlichen Schloss

Auch die letzte Auflage der Mainzer Bierbörse war wieder ein voller Erfolg! Das Gelände der Mainzer Bierbörse ist sehr attraktiv und befindet sich am Rheinufer flußabwärts gegenüber dem Kurfürstlichen Schloss. Hier findet vom 13. bis 15. Juli 2018 die inzwischen 20. Mainzer Bierbörse statt. Drei Tage herrliche Bierbörsenstimmung und wie immer ausgelassene und friedliche Partylaune erwarten die Besucher. Traditionell verwandelt sich das Mainzer Rheinufer für drei Tage zum Mekka der Bierliebhaber und Feierlustigen. Zwischen der Theodor- Heuss- Brücke und dem Raimundi-Tor finden knapp 60 Bier- und Imbissgeschäfte Platz und bieten die verschiedensten nationalen und internationalen Spezialitäten an. Die Besucher der Mainzer Bierbörse können am traumhaften Rheinufer flanieren und in den dort errichteten Biergärten gemütlich beisammen sein.

Bei gutem Wetter werden wieder zehntausende Gäste, die sich einer riesigen Bierauswahl widmen, am schönen Rheinufer erwartet.

Der Eintritt zur gesamten Fläche ist kostenfrei!

Anfahrt:
Rheinufer am Kurfürstlichen Schloss
55116 Mainz

Die Veranstaltungsfläche liegt am Rheinufer zwischen der Theodor- Heuss- Brücke und dem Kaisertor.

Öffnungszeiten 
Freitag:    15.00 – 01.00 Uhr
Samstag: 15.00 – 01.00 Uhr
Sonntag: 11.00 – 21.00 Uhr

Veranstalter: 

Alpha Marketing
Inhaberin: Petra Noll
67240 Bobenheim-Roxheim
Ansprechpartner: Bernd Noll

http://www.bierboerse.com/city/mainz.htm

Amokalarm im Willigis Gymnasium | Übung der Polizei Mainz

Dass Übung den Meister macht, dürfte soweit bedankt sein. Dies gilt nicht nur im polizeilichen Alltag, sondern auch bei der Bearbeitung und den Umgang mit schwierigen Einsatzlagen. Nicht zuletzt eine AMOK-Verdachtslage an einer Schule in Bad Kreuznach hat wieder einmal gezeigt, dass ein professionelles Vorgehen essentieller Bestandteil polizeilichen Handelns ist.

Am kommenden Mittwoch, 11.07.2018, findet von ca. 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr eine polizeiliche Übung am bischöflichen Willigis-Gymnasium, Willigisstraße 2, 55116 Mainz, zur Bewältigung von so genannten lebensbedrohlichen Einsatzlagen statt.

Im Rahmen dieser Übung werden Polizeikräfte mit Schutzausstattung und entsprechender Übungs-Bewaffnung zu sehen sein. Der Verkehr in der Weißliliengasse muss jeweils kurzfristig gesperrt werden.

Die Übung ist Teil eines Projektes der Polizeiinspektion Mainz 1 (Altstadtrevier), um sich auf solche Szenarien weiterhin professionell vorzubereiten.

Wir bitten die Anwohnerinnen und Anwohner den anbei befindlichen Flyer zu beachten. Für Rückfragen steht ihnen die Pressestelle der Polizei Mainz unter den u.a. Telefonnummern gerne zur Verfügung.