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Ärger mit dem Hundekot in Heidesheim

Derzeit gibt es viele Beschwerden über die Hinterlassenschaften von Hunden in Verbandsgemeinde Heidesheim. Quietsch – Rutsch und dann ein strenger Geruch der nach oben zieht – Volltreffer in den Hundehaufen. Gerade dieser Tage, wenn sich die Menschen bei sonnigen Temperaturen zunehmend an der frischen Luft aufhalten, erreichten uns mehrere Nachrichten und Beschwerden über Hundekot in Heidesheim am Rhein.

Zwar werden die Besitzer der Vierbeiner mit der kalten Schnauze – unter anderem im Zuge des Verschickens der Hundesteuerbescheide – darauf hingewiesen, dass jedes Herrchen oder Frauchen selbst dafür verantwortlich ist, die Hinterlassenschaften seines Wegbegleiters im „öffentlichen Raum“ zu entsorgen und hierfür entsprechende Beutel mitzuführen. Jedoch gibt es offensichtlich einige Hundebesitzer, die aus Bequemlichkeit die Verschmutzung des öffentlichen Raumes in Kauf nehmen. Dieses verhalten stinkt den Bewohnern von Heidesheim.

Hunde sind Freunde des Menschen, Spielgefährten für Kinder und treue Partner für Jung und Alt. Deshalb mögen viele Menschen Hunde. Hundekot im öffentlichen Raum hingegen sorgt für Ärger – und sollte daher vermieden werden.

„Die Gemeinde sollte härter durchgreifen und Geldstrafen verhängen“ sagt uns Martina aus Heidesheim bei einem Telefonat am Mittwoch Nachmittag. Die aktuellen Ordnungsgelder kann jeder einsehen unter: https://umwelt.bussgeldkatalog.org/hundekot/

Sie appelliert aber nochmals an alle Hundebesitzer: „Hebt den Hundekot auf und entsorgt ihn bitte, ich persönlich sehe nicht mehr ein diesen täglich aufzuheben und bei mir zu entsorgen von euren Hunden. Ich besitze selbst 2 Hunde und bin kein Gegner von Tierhaltung, aber bitte zeigt Verantwortung. Durch euer Verhalten wird es sonst immer mehr Hundehasser oder Gegner geben“

Saulheim: Verkehrsunfall mit Personenschaden

Gegen 12:05 Uhr ereignete sich am 31.07.2018 auf der L 401, auf der Strecke zwischen den beiden Abfahrten Saulheim ein Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt wurden. Eine 49 jährige Fahrerin, die in Begleitung ihres 28 jährigen Ehemanns in ihrem Skoda in Richtung Nieder-Olm unterwegs war, bemerkte plötzlich, dass sie wenden muss. In Höhe eines rechtsgelegenen Feldweges entschloss sie sich schließlich das Wendemanöver einzuleiten. Nach dem Wendevorgang geriet sie jedoch auf die entgegensetze Fahrspur und kollidierte hierbei frontal mit einem Renault, dessen 67 jährige Fahrer in Richtung Nieder-Olm unterwegs war.

Durch die Kollision wurden alle Unfallbeteiligten verletzt und zwecks weitergehender Untersuchungen in Mainzer Krankenhäuser verbracht. Die Strecke war in diesem Bereich für ca. 50 Minuten gesperrt. Der Verkehr wurde durch die eingesetzten Feuerwehren Wörrstadt, Saulheim und Partenheim an den beiden Abfahrten Saulheim jeweils abgeleitet. Beide unfallbeteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Insgesamt waren vier Einsatzkräfte der Polizeiwache Wörrstadt, drei Rettungswagen und ein Notarzt, sowie die o.a. Feuerwehren mit 25 Einsatzkräften im Einsatz. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Wörrstadt (Tel.: 06731 / 911100) zu melden.

Mainz: Ausstellung „Wege aus der Depression“

Universitätsmedizin Mainz zeigt im August Kunstwerke von Betroffenen – Eröffnung am 3. August

Wie empfinden Depressive ihre Erkrankung? Welche Wege haben sie aus der Depression heraus geführt? Darüber geben 20 Fotografien, Malereien, Kunstdrucke und Grafiken vom 02. bis 30. August 2018 in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz Auskunft. Die Kunstwerke sind im Rahmen von Kreativwettbewerben der Stiftung Deutsche Depressionshilfe entstanden und seit 2013 als Wanderausstellung „Wege aus der Depression“ in Deutschland und der Schweiz zu sehen. Die Vernissage für die Präsenz in Mainz – inklusive der Interpretation einiger ausgewählter Bilder durch Experten – findet am Freitag, 3. August 2018, um 11:00 Uhr mit dem Kliniksdirektor Univ.-Prof. Dr. Klaus Lieb und dem Mainzer Bündnis gegen Depression statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Eröffnung im Foyer in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz (Gebäude 920, Untere Zahlbacher Str. 8, 55131 Mainz) teilzunehmen. Der Eintritt ist frei!

Graues wird zu Buntem, Visionen von Hoffnung und Helligkeit, zur Realität gewordene Auswege. Die ab dem 2. August täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr im Foyer der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in der Universitätsmedizin Mainz zu sehende Wanderausstellung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe zeigt individuelle Darstellungen zum Thema Depression und mögliche Wege aus der Erkrankung.

Die 20 Kunstwerke sollen zum einen eine Krankheit ins Bewusstsein rücken, die zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen gehört: die Depression. Jeder fünfte Bundesbürger erkrankt einmal im Leben an einer Depression. An einer behandlungsbedürftigen Depression erkranken im Laufe eines Jahres in Deutschland ca. 5,3 Millionen Menschen.

Die wesentliche Botschaft der Ausstellung ist jedoch eine positive: Es gibt „Wege aus der Depression“! Diese sind oftmals individuell sehr verschieden. Was den Depressiven zusätzlich zu ihrer medikamentösen und/ oder psychotherapeutischen Behandlung geholfen hat, zurück ins Leben zu finden, stellen die Kunstwerke auf eine ebenso vielfältige Weise dar. Ihnen gemein ist, dass sie eigene Erfahrungen und Perspektiven auf die Erkrankung visualisieren. Die ergänzenden selbstgeschriebenen Begleittexte sollen andere ermutigen, sich auf ihren eigenen Weg aus der Depression zu machen.

Seit 2011 schreibt die Stiftung Deutsche Depressionshilfe alle zwei Jahre im Rahmen des Deutschen Patientenkongresses Depression einen Foto- und Kreativwettbewerb aus. Ausgezeichnet werden Bilder von Betroffenen und Angehörigen, die „Wege aus der Depression“ aufzeigen. Die Kunstwerke werden in Form einer Wanderausstellung in Gesundheitsämtern, Praxen und Kliniken genauso wie bei Themenwochen rund um die Depression gezeigt. Sie laden zu Gedankenaustausch und Diskussion ein.

Mainz: Unfall auf B40 durch illegales Rennen? | Polizei sucht Zeugen

Polizei Mainz: Bereits am vergangenen Donnerstag, 26.07.2018, befahren gegen 20:45 Uhr ein roter Audi und ein weißer Lamborghini die B40 in Richtung Autobahn. Zwischen beiden Fahrzeugen kommt es zu einer leichten Berührung. In der Beschreibung des Unfallhergangs machen beide Beteiligte unterschiedliche Angaben. Zeugen sprechen bei der VU-Aufnahme sogar von einem „Rennen“, dem beide nachgegangen seien.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Wir bitten Zeugen, die insbesondere zum Unfallhergang Angaben machen können, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 3 unter der Rufnummer 06131/65-4310 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz3@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Tatverdächtiger ermittelt: 15 jährige brutal geschlagen und getreten

Polizei Westhessen: Der Aufmerksamkeit eines Zeugen ist es zu verdanken, dass nach einem Angriff auf ein 15-jähriges Mädchen mittlerweile ein dringend Tatverdächtiger ermittelt werden konnte. Wie berichtet wurde die Jugendliche in der Nacht zum Samstag von einem Unbekannten an der Bushaltestelle „Im Hahn“ an der Bundesstraße 455 brutal geschlagen und getreten. Der Angriff auf die Geschädigte war so heftig, dass sie in einem Krankenhaus behandelt werden musste.

Aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung wurde am Tage nach der Tat der Zeuge in einem Linienbus auf eine männliche Person aufmerksam, auf den die Personenbeschreibung zutraf. Er verständige die Polizei, die auf der Grundlage der mitgeteilten Informationen eine Bildrecherche durchführte. Dabei wurden die Ermittler der Wiesbadener Polizei auf den Tatverdächtigen aufmerksam, der mittlerweile von der Geschädigten als möglicher Täter identifiziert wurde. Es handelt sich um einen 45-jährigen Wohnsitzlosen, der bereits hinreichend polizeibekannt ist. Gegen ihn wird nun wegen der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Bad Kreuznach: Brunnen kehrt auf Kornmarkt zurück

Nachdem in der vergangenen Woche die Brunnenkammer in den Kornmarkt-Boden versenkt worden ist, ging es heute mit den oberirdischen Teilen des Brunnens weiter: Im Laufe des Tages hat die bauausführende Firma Gerharz den Brunnen am dafür vorgehen Platz in der Mitte des Kornmarkts montiert.

Die Brunnenschale mit einem Durchmesser von 6,5 Metern besteht aus acht Betonfertigteilen mit je über vier Tonnen Gewicht. Um diese zusammenzufügen, kam ein Kran mit einer großen Unterdrucksauganlage zum Einsatz, der die Teile in der vorgesehenen Rundung positionierte. Die Brunnenanlage wird anschließend in der Mitte ausbetoniert.

In einem weiteren Schritt installiert ein Brunnenbauer die Beleuchtung, den Ab- und Zulauf und die Sprudler des neuen Kornmarkt-Brunnens. In der Mitte des Brunnes wird künftig wieder der Aufbau mit den Originale-Figuren seinen Platz finden. Diese werden zurzeit restauriert und erst nach der kompletten Fertigstellung des Brunnens Anfang 2019 wieder montiert.

Pressestelle Isabel Gemperlein – Hochstraße 48 – 55545 Bad Kreuznach

Fahrradfilmfestival und Stadtradeln-Start 2018

Radfahren in der Stadt ist oft die schnelle Art des Vorankommens, macht Spaß – und ist zudem auch noch vielseitig und abwechslungsreich. Davon kann man sich am Samstag, 4. August 2018, auf dem Frauenlobplatz in Mainz überzeugen. In Kooperation mit dem „Mainzer Filmsommer“ zeigt das Dezernat für Umwelt, Grün, Energie und Verkehr nunmehr zum dritten Mal das Internationale Festival des Fahrradfilms.

Das im Jahre 2006 in Bochum gegründete Fahrradfilmfestival ist ein europäisches Festival mit Spielorten in Mainz, Wiesbaden, Krakau, Groningen und weiteren internationalen Gastgebern. Zur Aufführung kommen internationale Experimental-, Dokumentar- und Kurzspielfilme. Sie zeigen das Fahrrad nicht nur als Ausdrucksmittel Filmschaffender, vielmehr wird es zum Sujet der Filmkunst, das auf vielfältige Weise emanzipatorische, soziale, künstlerische oder ökologische Perspektiven eröffnet.

Um 20.00 Uhr werden die Filme vom Festivalteam eröffnet. Ab ca. 21.00 Uhr garantieren preisgekrönte Kurzfilme aus der über zehnjährigen Festivalgeschichte beste Unterhaltung. Ob Kunst- oder Liebesfilm, Dokumentation oder Splattermovie: für jeden Geschmack ist etwas dabei. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Informieren und Radkilometer sammeln
Damit nicht genug: Bereits ab 16.00 Uhr bieten der Mainzer Filmsommer und die Stadt Mainz Informationen rund ums Rad. Daneben steht auch die Radfahrbeauftragte der Stadt, Franziska Voigt, für Gespräche über das Fahrradfahren in Mainz und das diesjährige „Stadtradeln“ zur Verfügung. Die Stadt Mainz nimmt bereits zum siebten Mal daran teil. Ab dem 4. August werden 21 Tage lang Radkilometer gesammelt und auf diesem Wege ein Zeichen für den Klimaschutz und den Radverkehr in der Stadt Mainz gesetzt.  Herausgeber: Stadtverwaltung Mainz

Kraftstoffpreise auf hohem Niveau | Deutlicher Anstieg zum Monatsende

Kraftstoffe in Deutschland waren im Juli fast ebenso teuer wie im Juni. Wie die monatliche Marktauswertung des ADAC zeigt, kostete ein Liter Super E10 im Monatsmittel 1,445 Euro und damit exakt so viel wie im Vormonat, als das bislang höchste Preisniveau des laufenden Jahres erreicht wurde. Diesel verbilligte sich um 0,6 Cent auf 1,281 Euro.

Am teuersten war Super E10 mit durchschnittlich 1,459 Euro pro Liter am 29. Juli, am billigsten mit 1,427 Euro am 20. Juli. Bei Diesel war der günstigste Tag mit 1,263 Euro ebenfalls der 20. Juli, der Monatshöchststand wurde mit 1,291 Euro pro Liter am 8. Juli erreicht.

Nachdem die Kraftstoffpreise drei Wochen in Folge jeweils leicht gesunken waren, sind sie in der letzten Juli-Woche wieder deutlich angestiegen. Super E10 verteuerte sich gegenüber der Vorwoche um 1,5 Cent auf durchschnittlich 1,451 Euro pro Liter, Diesel um 0,6 Cent auf 1,278 Euro.

Der ADAC empfiehlt Autoreisenden, beim Tanken die regelmäßigen Schwankungen der Spritpreise im Tagesverlauf zu beachten. Laut Auswertung des ADAC liegen die besten Zeiten zwischen 15 und 17 Uhr sowie 19 und 22 Uhr. Unterstützung bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

Mainz: Androhung von Messerstichen | Körperverletzung

In der Kaiserstraße ist es am Dienstagnachmittag zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Zwei 44-jährige Männer halten sich an der Brunnenanlage vor der Christuskirche an der Kaiserstraße auf. Als eine Gruppe aus zwei Männern und einer Frau ihren Hund im Wasser des Brunnens abkühlen möchte, kommt es zu einer verbalen Auseinandersetzung. Daraufhin verlassen die beiden Männer die Brunnenanlage in Richtung Hauptbahnhof. Als sie an einer Fußgängerampel warten, erscheint die Dreier-Gruppe, die zuvor an der Brunnenanlage war und es kommt erneut zu einer verbalen Auseinandersetzung.

Einer der beiden 44-Jährigen wird von einem der Männer aus der Dreier-Gruppe mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Zweite wird von einem anderen Mann aus der Gruppe mehrmals getreten und ebenfalls ins Gesicht geschlagen. Die Beschuldigten drohen den Geschädigten „sie abzustechen“, wenn sie sich nochmal in der Kaiserstraße aufhalten.

Im Anschluss entfernt sich die Gruppe in Richtung der Christuskirche. Beide Geschädigten haben leichte Verletzungen. Durch eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung können zwei der drei beschuldigten Personen festgestellt werden. Alle Beteiligten erhielten einen Platzverweis für die Kaiserstraße.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden. (Polizei Pressemitteilung)

Trier: Trauriges Ende der Suche nach einem 19-Jährigen

Der seit Sonntag, 29. Juli, vermisste 19-jährige junge Mann, der die Mosel in Trier durchschwimmen wollte, wurde am heutigen Dienstag, 31. Juli, tot aufgefunden.

Der 19-Jährige wollte die Mosel mit einem Freund durchschwimmen, als er plötzlich in der Fahrrinne unterging. Die mehrtätigen Suchmaßnahmen von Wasserschutzpolizei, Tauchern, Boote der Berufsfeuerwehr und auch durch den Rettungshubschrauber verliefen zunächst ergebnislos. Am heutigen Dienstag, 31. Juli, meldete ein Schiffsführer gegen 15.50 Uhr einen treibenden Körper auf der westlichen Moselseite etwa 300 Meter vor der Kaiser-Wilhelm-Brücke (in Höhe der sog. Pferdeinsel). Die Feuerwehr barg den Leichnam. Nach ersten Ermittlungen vor Ort bestätigte sich der anfängliche Verdacht. Bei dem Toten handelt es sich um den seit Sonntag vermissten 19-Jährigen.

Mainzer Kliniken suchen Grüne Damen und Herren

Die Mainzer Kliniken suchen Ehrenamtliche, die einmal pro Woche Patienten und Patientinnen am Krankenbett besuchen. „Die so genannten Grünen Damen und Herren bringen Ruhe und Zeit mit, hören zu, fühlen mit und besorgen Dinge des täglichen Bedarfs innerhalb der Klinik. Besonders Ältere und Menschen, die selten Besuch bekommen, freuen sich über das Angebot“, sagte Norbert Nichell, katholischer Klinikseelsorger und einer der Kursleiter, am Mittwoch in Mainz.

Rund 70 Grüne Damen und Herren sind derzeit im Katholischen Klinikum Mainz und der Universitätsmedizin Mainz im Einsatz und freuen sich über Unterstützung. Die Ehrenamtlichen werden bei ihrem Engagement von Klinikseelsorgenden unterstützt und tauschen sich immer wieder im Team aus. Auch werden regelmäßig Fortbildungen angeboten.

Am 24. September 2018 findet um 18:00 Uhr in der Universitätsmedizin, Gebäude 204, 2. Stock ein Informationsabend statt. Ein neuer Einführungskurs startet dann im Oktober. Der kostenfreie Kurs vermittelt den Teilnehmenden, wie sie den Patientinnen und Patienten am Krankenbett begegnen können. Er wird von Seelsorgenden der katholischen und evangelischen Kirche geleitet.

Informationen für Interessierte:

Klinikseelsorge im Katholischen Klinikum Mainz, Sabine Ufermann:
Tel. (06131) 57 58 31-141; s-ufermann(at)kkmainz.de

Klinikseelsorge in der Universitätsmedizin, Norbert Nichell:
Tel. (06131) 17 72-20; norbert.nichell(at)unimedizin-mainz.de

Lokführer dachte er habe ein Kind überfahren | Schlechter Streich

Auf der Bahnstrecke Klein-Winternheim in Richtung Nieder-Olm musste heute Mittag ein Lokführer eine Notbremsung vornehmen. Es gab einen Schlag und anscheinlich spritzte Blut auf die Frontscheibe des VLEXX Zuges. Zuvor beobachtete der Lokführer noch, das Kinder am Rande der Bahngleise spielten. Sofort wurden Rettungsdienst und Polizei alarmiert. Die ursprüngliche Meldung „Person unter Zug“ konnte glücklicherweise nicht bestätigt werden.

Nach Inspektion der vermeintlichen Unfallstelle konnten jedoch keine Personen aufgefunden werden und auch kein verletztes Kind. Nach eingehender Untersuchung der roten Flüssigkeit, konnte festgestellt werden das es sich um einen Fruchtsaft handelte. Die entsprechende Verpackung vom Fruchtsaft wurde in der Nähe des Zuges aufgefunden. Nach den ersten Vermutungen wurde wohl die Fruchtsaftflasche gegen den Zug geworfen.

Durch den wohl schlechten Kinderstreich musste der Lokführer in ein Krankenhaus gebracht werden, er steht unter Schock. Die Polizei bittet um Hinweise, wer die Kinder gegen 16:20 Uhr an den Gleisen zwischen Klein-Winternheim und Nieder-Olm gesehen hat oder dazu sachdienliche Hinweise geben kann.

Im Einsatz waren:

  • Deutsche Rote Kreuz Nieder-Olm
  • Polizei Mainz
  • Feuerwehren Ober-Olm
  • Feuerwehr Klein-Winternheim
  • Feuerwehr Nieder-Olm
  • Berufsfeuerwehr Mainz

24 jähriger mit unbekannten Gegenstand am Kopf schwer verletzt

Bei einem Angriff mit einem bisher unbekannten Schlagwerkzeug ist gestern Abend ein 23-jähriger Mann schwer verletzt worden. Dringend tatverdächtig die Tat begangen zu haben, ist ein 24-Jähriger aus Kostheim. Den bisherigen Ermittlungen und ersten Befragungen zufolge, sind die beiden Beteiligten Bekannte und trafen sich gestern Abend gegen 22.20 Uhr vor einem Wohnhaus in der Castellumstraße.

Dort gerieten sie, Angaben zufolge, wegen finanzieller Forderungen in einen Streit, in dessen Verlauf der 23-Jährige einen Schlag mit einem harten Gegenstand gegen den Kopf erhielt. Nachdem sich der Verletzte ins Haus zurückgezogen hatte, sei der Schläger vom Tatort geflohen. Bei einer späteren Untersuchung stellte sich heraus, dass der Geschädigte bei dem Angriff schwere Kopfverletzungen erlitten hatte und stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden musste.

Der Tatverdächtige wurde etwa eine halbe Stunde nach der Tat in seiner Wohnung in Mainz-Kostheim festgenommen, wobei er sich gegen die Maßnahme erheblich zur Wehr setzte und daher gefesselt werden musste. Nach einer Blutentnahme wurde er in Polizeigewahrsam genommen

Einbruch im Tobolino Mainz Laubenheim

Unbekannte Täter hebeln im Zeitraum von Sonntag, 29.07.2018, bis Montag, 30.07.2018, ein Fenster zum Büro des Kinderspielparadieses im Dammweg in Mainz-Laubenheim auf. Im Innern wird der Rauchmelder abgerissen und sowie der Tresor aufgeflext. Hieraus entnehmen die Täter Bargeld im mittleren vierstellen Bereich. Im Objekt befindet sich ein Jack Russell Terrier, welcher allerdings nicht anschlägt.

Die Ermittlungen dauern derzeit noch an. Eine Spurensuche wurde durchgeführt. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

Sukzessive Sprengung von 66 Flakpatronen im Rhein am Mittwoch

Presseservice der Stadtverwaltung Mainz: Sprengungen unter Wasser erfolgen nacheinander / Absperrungen auf Landzunge Winterhafen / Drehbrücke nicht passierbar / Yachthafen muss frei von Menschen sein / Aktion im Zeitraum von 10.00 bis 18.30 Uhr / Keine Verkehrsstraßen betroffen

Im Zuge des Niedrigwassers im Rhein aufgrund der seit Wochen anhaltenden extremen Trockenperiode mit deutlich sinkenden Rheinpegeln wurden vor wenigen Tagen zahlreiche Flakpatronen (Kaliber 3,7) am Rheinufer im Winterhafen (Höhe Yachthafen/Mole) gefunden. Taucher des Kampfmittelräumdienstes schauten sich das Umfeld des Fundortes an und stellten weitere Patronen sicher.

Insgesamt 66 stark korrodierte Flakpatronen mit einer Länge von rund 30 Zentimetern wurden letztlich sichergestellt. Diese wurden am Boden des Rheins in einer Tiefe von zwei Metern weitab vom Ufer sicher in Kisten abgelegt, da der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz die Entscheidung traf, aufgrund der Korrosionsschäden von einem Transport an Land abzusehen und die Patronen stattdessen mit zahlreichen Einzelsprengungen unterhalb der Wasserlinie unschädlich zu machen.

Die aufeinander folgenden Unterwassersprengungen werden zu je 22 Dreier-Patronenpaketen am kommenden Mittwoch, 1. August 2018 in der Zeit von ca. 12.00 bis etwa 18.30 Uhr durchgeführt. Bis ca. 12.00 Uhr werden zunächst die vorbereitenden Tätigkeiten erfolgen. Danach stehen in zeitlicher Abfolge die Sprengungen an.

Daher muss an diesem Tag der Trainingsbetrieb für die Ruderer und Kanuten in diesem Bereich des Stromes bis auf Weiteres ruhen. Auch der Yachthafen muss in dieser Zeit frei von Menschen sein. Die angrenzenden Anwohner an der Rheinschiene (Am Winterhafen) werden mit Postwurfsendungen über den Sachverhalt informiert.
Die Landzunge am Winterhafen wird gesperrt sein – die Drehbrücke ist bereits ab 9.00 Uhr nicht passierbar, der Rad-/Fußweg am Rheinufer wird ab dem Mainzer Ruder-Verein/„Bootshaus“ bis zum Ende der Maßnahme (ca. 19.00 Uhr) gesperrt sein.
Es sind keine weiteren Straßenzüge von der Maßnahme betroffen.

Der Gefahrenbereich liegt innerhalb der in der Grafik skizzierten Grenzen:
nordwestlich: Rheinufer
nordöstlich: Landzunge Winterhafen Ein/Ausfahrt Yachthafen
südlich: Bootshaus / Fuß-/Radweg Querung zum Rhein
westlich: Areal Yachthafen / Straße Am Winterhafen

Daher sind Passanten in diesem Areal dringlich gebeten, die Sperrungen in diesem Bereich zu beachten und den Anweisungen von Polizei und Rechts- und Ordnungsamt Folge zu leisten. Die Sprengungen können nur dann erfolgen, wenn mit Sicherheit feststeht, dass sich in dem betroffenen Gebiet keine Personen mehr aufhalten.

Der Schiffsverkehr auf dem Rhein wird aufgrund der Nähe der Sprengungsstellen zum Rheinufer keine Komplettsperrung der Wasserstraße erfahren. Die Wasserschutzpolizei wird bis zu einem Uferabstand von rund 100 Meter auf dem Wasser Sperren setzen und mit Booten überwachen, dass keine Privatboote die Sprengungsstellen passieren.

Via Funkkontakt erhält die Berufsschifffahrt Hinweise auf die Einzelsprengungen – die Schiffe passieren in der Regel in einem Mindestabstand von rund 200 Metern vom Ort des Geschehens. Sprengungen erfolgen stets in verkehrsfreien Slots ohne Schiffsverkehr an diesem Rheinkilometer, vgl. beiliegende Grafik.

Eine Evakuierung von Personen / Anwohnern ist im gesamten Bereich NICHT notwendig.