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Jugendliche an Ampelanlage unsittlich berührt | Polizei bittet um Hinweise

Am 14.Februar 2019 wurde eine 15-jährige in der Kasteler Straße in der Landeshauptstadt Wiesbaden gegen ca. 11:35 Uhr von einem bislang unbekannten Mann sexuell belästigt. Der Vorfall ereignete sich an der Ampelanlage in der Nähe des Herzogsplatzes in Richtung der Kasteler Straße.

Während das Mädchen dort stand, habe sich ihr eine männliche Person genähert und unvermittelt im Bereich des Gesäßes sowie im Hüftbereich diese unsittlich berührt. Der Mann entfernte sich anschließend über den Herzogsplatz in Richtung der Straße „Am Schlosspark“. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung nach dem Mann, konnte er durch die Polizei nicht mehr angetroffen werden.

Die Geschädigte konnte den Täter wie folgt beschreiben:

  • Männlich
  • ca. 50 Jahr alt
  • deutsches Erscheinungsbild
  • graumelierter 1-Tages Bart
  • blaue Augen
  • enge Mütze auf dem Kopf
  • blaue Jeans
  • dunkle Thermojacke
  • olivfarbener Rucksack.

Die Kriminalpolizei Wiesbaden hat Ermittlungen bezüglich der Tat aufgenommen und bittet um Täterhinweise unter der Rufnummer: 0611/345-0. Ein Verfahren wegen sexueller Belästigung wurde eingeleitet.

Wiktorias letzter Wunsch – Einmal mit Delphinen schwimmen

Die 12-jährige Wiktoria aus Budenheim hat noch einen letzen Wunsch. Mit diesem Hilferuf wenden sich Freunde der Familie an die Öffentlichkeit.  Um die benötigten 30.000 Euro aufzubringen, haben sie eine Spendenkampagne über gofoundme ins Leben gerufen.

Wiktoria leidet schon fast ihr ganzes Leben an dem Louis-Bar-Syndrom. Diese Krankheit ist ein primärer Immundefekt, der eine Reihe von Organen betrifft und unheilbar ist. Die Lebenserwartung ist in den meisten Fällen nicht höher als 20 Jahre. Aufgrund dieser Krankheit ist Wiktoria schon fast ihr ganzes Leben auf die Hilfe anderer angewiesen.

Da sie fast nichts mehr alleine schafft, ist sie auf die Pflege ihrer Eltern angewiesen und braucht auch einen Rollstuhl.

Ärzte können nichts mehr für Wiktoria machen

Vergangenen Dienstag (05.02.2019) wurde sie, nachdem sie nur noch erbrochen und innerhalb weniger Wochen gut 15 Kilogramm abgenommen hatte, als Notfall in die Universitätsmedizin in Mainz eingeliefert.

Dort entdeckten die Mediziner eine Krebsart, der sich bereits über den ganzen Bauchraum ausgebreitet hatte. Durch ihre Vorerkrankung werden die Krebszellen so verändert, dass die Ärzte nach mehreren Untersuchungen den Eltern mitteilten, dass sie nicht mehr für Wiktoria tun können. Selbst eine Chemo Therapie würde bei ihr nicht anschlagen und ihr nur noch mehr Schaden zufügen.

Auf Wunsch von Wiktoria und im Sinne der Familie wird sie  medikamentös so eingestellt,  dass sie ihre letzte gemeinsame Zeit zu Hause verbringen können.

Ein mal mit einem Delphin schwimmen

Wie der Vater Boostyourcity | Rhein-Main-Nachrichten gegenüber bestätigte, sei es Wiktorias größter Wunsch einmal im Leben mit Delphinen schwimmen zu können.

Mit dieser Hilfsaktion versuchen die Organisatoren nun Wiktoria ihren sehnlichsten Wunsch zu erfüllen und ihr gemeinsam die letzten Momente mit ihren Eltern und den beiden Geschwistern (7 und 13 Jahre) so schön und angenehm wie möglich zu gestalten.

Wiktoria wünsch sich nichts mehr als einmal in ihrem Leben mit Delfinen schwimmen zu können. Um das Geld hierfür zusammen zu bekommen hatten Giovanni-Ernst und Marlena Plappert nun die Spendenaktion über gofoundme ins Leben gerufen.

JETZT HIER SPENDEN -KLICK-


 

Daimler Abgasskandal – KBA ruft Mercedes C Klasse zurück

Daimler versinkt weiter im Abgassumpf. Am 13. Februar 2019 hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einen weiteren Rückruf bekannt gegeben: Daimler muss das Modell C – Klasse der Baujahre 2013 bis 2018 zurückrufen und eine unzulässige Abschalteinrichtung entfernen. Weltweit werden 99.452 Fahrzeuge zurückgerufen, in Deutschland sind es nach Angaben des KBA 11.411 Fahrzeuge, die betroffen sind.

Mercedes hat immer wieder betont, dass es bei der Abgasreinigung allein um die zulässige Ausnutzung von Thermofenstern geht. Doch durch den Rückruf widerspricht das KBA dieser Aussage. Offensichtlich hält das KBA die verwendete Abschalteinrichtung für illegal, was nicht anderes bedeutet, dass auch Daimler tief im Abgasskandal angekommen ist, wie zuvor schon VW. Dies nicht zuletzt auch wegen der Zulassung der Sammelklage in den USA gegen Bosch und Daimler. Nachdem diese Klage zunächst abgewiesen wurde, hat ein Gericht in den USA erst kürzlich aufgrund von Nachbesserungen die Sammelklage zugelassen.

Wie Daimler das Problem beheben möchte, ist nicht bekannt. Wahrscheinlich wird für den Mercedes C-Klasse auch ein Softwareupdate angeboten werden, wie es bereits für andere Fahrzeuge wie z.B. den GLC geschehen ist. Geschädigten des Mercedes Abgasskandals ist dringend davon abzuraten, das Update ohne rechtliche Beratung aufspielen zu lassen. Zwischenzeitlich sind im Abgasskandal hunderte Urteile zulasten der Hersteller ergangen. Auch die Daimler AG ist bereits zu Schadensersatz wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung verurteilt worden.

So hat erst kürzlich das Landgericht Stuttgart Daimler zu Schadensersatz verurteilt. Die Oberlandesgerichte Oldenburg, Karlsruhe, Köln, Hamm und Hamburg haben sich in Hinweisen und Entscheidungen im Abgasskandal ebenfalls bereits auf die Seite der Geschädigten gestellt. Die Chancen für die Geschädigten sind sehr gut, das Fahrzeug ohne größeren Verlust zurückgeben zu können. Wer sein Fahrzeug geleast oder finanziert hat, kann auch den Autokreditvertrag bzw. den Leasingvertrag mit der Mercedes Bank widerrufen, da dieser meisten Fehler enthält. Deshalb hat die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer bereits zahlreiche Klagen gegen Händler, die Daimler AG und die Mercedes Benz Bank eingereicht. Ziel ist die Rückabwicklung.

Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll, der bundesweit mehr als 10.000 Verfahren im Abgasskandal führt, teilt mit: „Die Chancen sind herausragend für die Geschädigten. Es lohnt sich aufgrund der massiven Wertverluste bei den Dieseln zu klagen. Die Chancen sind so gut wie noch nie.“

Bei der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH handelt es sich mit 5 Fachanwälten für Bank- und Kapitalmarktrecht um eine der führenden Kanzleien im VW Abgasskandal und im Bank- und Kapitalmarktrecht. Die Kanzlei führt mehr als 200 Gerichtsverfahren gegen verschiedene Autobanken wegen des Widerrufs von Autokrediten.

Das aus für den Flugzeugriesen A380

Nachdem die Fluggesellschaft Emirates seine Aufträge für den A380 um 39 Maschinen auf 123 reduziert hat, wird die Produktion des Flugriesen nach 251 Flugzeugen bereits 2021 eingestellt werden.

Emirates setzt eher auf flexible Airbus-Großraumflugzeuge der neusten Generation und bestellte 40 Maschinen vom Typ A330-900 sowie 30 Flugzeuge vom Typ A350-900. Das Auftragsvolumen für diese Bestellung liege bei 21,4 Milliarden Dollar.

Wie der scheidende Airbus-Chef, Tom Enders auf der Jahrespressekonferenz gestern Vormittag (14.02.2019) bekannt gab, sei das Ende der Produktion des A380 eine unumgängliche Entscheidung gewesen. Ohne Erfolg habe man jahrelang versucht neue Kunden für den A380 zu gewinnen.

A380-841der Asiana Airlines | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Zwar sie die Entscheidung, die Produktion des A380 einzustellen nicht leicht gefallen, dennoch sei sie Einstimmig gefallen.  „Wenn man ein Produkt hat, das keiner kaufen will und das man unter diesen Umständen nicht mehr ohne Verlust herstellen kann, dann muss man es beenden“, so Enders der Flug Revue gegenüber.

Von dem Produktionsende des A380 seien in den nächsten drei Jahren zwischen 3000 und 3500 Stellen betroffen. Da es aktuell jedoch einen Produktionshochlauf beim A320 gäbe und es auch neue Bestellungen neuer Großraumflugzeuge durch Emirates gäbe, sind zahlreiche Möglichkeiten vorhanden. Betroffene Mitarbeiter können intern die Stelle wechseln.

Neues Flaggschiff A350

Durch die Produktion des A380 habe man in den vergangenen Jahren viel gelernt. Diese Erkenntnisse aus dem A380-Programm könne nun bei der Produktion des neuen Airbus Flaggschiffs A350 umgesetzt werden ließ der designierte Ender-Nachfolger, Guillaume Faury auf der Jahrespressekonferenz wissen.

Anfänglich habe es grade Technologieprobleme bei er Fertigung des Flugriesen gegeben. Aus diesen Problemen konnten Schlüsse gezogen werden, von denen jetzt die A350 Produktion profitieren kann. Ohne den A380 würde es den A350 gar nicht geben. So soll der neue A350 nun das Flaggschiff von Airbus werden.

Wie Flug Revue berichtet, habe der Hersteller abgesehen von der A380-Entscheidung eine Umsatzsteigerung auf 63,7 Milliarden Euro erreicht. Ein Grund für diese Steigerung zu 2017 (59,0 Mrd. €) seien vor allem die Rekordzahlen bei der Auslieferung von Zivilflugzeigen. Der Gewinn belaufe sich auf 5,8 Milliarden Euro.

Brandstiftung: Gartenhütten und Scheune standen in Brand

Mehrere brennende Gartenhütten hielten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die Feuerwehren aus Bischofsheim und Umgebung auf Trapp. Gegen 02:30 Uhr meldete ein Lokführer über die Leitstelle, dass er zwischen den Opelwerken Rüsselsheim und dem Bischofsheimer Güterbahnhof Feuer gesehen habe.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass es sich um zwei brennende Gartenhütten handelt. In etwa 150 Meter Entfernung zu den beiden brennenden Hütten konnte zusätzlich noch eine brennende Scheune ausgemacht werden.

In welcher Reihenfolge die Brände ausgebrochen sind kann momentan noch nicht gesagt werden. Die Polizei geht jedoch nach derzeitigem Stand von Brandstiftung aus. Zu direkt eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen wurde zusätzlich ein Hubschrauber eingesetzt.

Wer Hinweise geben kann, sollte sich an die Polizei Bischofsheim unter 06144/96660 oder jede andere Polizeidienststelle wenden

57-jähriger Traktorfahrer unter seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt

Bei einem schweren Verkehrsunfall heute in den frühen Morgenstunden, wurde ein 57-jährige Traktorfahrer schwer verletzt. Er musste von der Feuerwehr der Feuerwehr befreit werden.

Gegen 04:55 Uhr befuhr eine 35-jährige PKW-Fahrerin die Landstraße L386 aus Flomborn kommend in Richtung Gundersheim. In die selbe Fahrtrichtung war auch ein 57-jähriger Traktorfahrer unterwegs.

Am Heck seines Traktors hatte er ein Ackergerät montiert. Aus bisher ungeklärter Ursache ist die 35-jährige mit ihrem PKW auf das landwirtschaftliche Fahrzeug aufgefahren. Durch den Aufprall kippte der Traktor seitlich in den Straßengraben. Hierbei wurde der 57-jährige Fahrer unter seinem Gefährt eingeklemmt und schwer verletzt.

Nachdem der 57-jährige von der Feuerwehr befreit werden konnte, wurde er in ein umliegendes Krankenhaus transportiert. Die Fahrerin des PKW wurde leicht verletzt.
Die L386 musste für zwei Stunden in beide Richtungen voll gesperrt werden.
Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar.

Mainzer Jugendmaskenzug wird jetzt doch LIVE übertragen

Nachdem der SWR aus der Übertragung des Jungendmaskenzuges ausgestiegen ist, wird Boostyourcity | Rhein-Main-Nachrichten, in Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, dem Verkehrsverein Mainz e.V. und der Mainzer Fastnacht eG den diesjährigen Jugendmaskenzug am Samtag LIVE Online per Videostream übertragen.

Die erste Liveübertragung ist für 11:11 Uhr vom Gutenbergplatz aus geplant. Dort startet das von den Schwarzen Husaren Mainz und den Roten Husaren Kostheim organisierte Spiel „Gardist ärgere Dich nicht“.

Der komplette Umzug ab 14:11 Uhr live

Ab 14:11 Uhr werden wir dann erneut vom Gutenbergplatz den kompletten Jugendmaskenzug LIVE streamen.

Zu sehen sein wird die Live-Übertragung sowohl über unsere Facebook Seite, als auch über unsere kostenlose App (für Android), die im Google-Playstore runter geladen werden kann.

Rahmenprogramm am Theater- und Gutenbergplatz

Das komplette Rahmenprogramm, welches von der Mainzer Fastnacht eG mit ihrem Medienpartner, dem Radiosender RPR1 organisiert wird, startet ab 10:33 Uhr auf dem Theater- und Gutenbergplatz und sieht wie folgt aus:

10:33 Uhr Beginn (Moderation RPR1. Ben Salzner und Olaf Holzbach)

11:11 Uhr Gardist ärgere Dich nicht (Spielfläche auf Gutenbergplatz)
Guggemusik die Tonschiddler (+ bei Siegerehrung)

11:30 Uhr Trommlerzug Mainzer Kleppergarde

12:00 Uhr Interview mit dem Kinderprinzen Finn I.

12:20 Uhr Trommlerzug Garde der Prinzessin

12:40 Uhr Musikzug Füsiliergarde Mainz-Gonsenheim

13:00 Uhr Die Chaote, Klein-Winternheim

14:15 Uhr Interview mit den Organisatoren des Jugendmaskenzugs, Kurt Merkator und                      Cathrin Tronser

14:33 Uhr Wir begrüßen den Zug am Theater (Moderation des Zuges: Klaus                                      Hafner/Heinz Tronser)

17:33 Uhr Ende der Veranstaltung

Auf dem Theater- und Gutenbergplatz wird es außerdem geben:
Fastnachtsquiz für Kinder
Kostümprämierung
RPR1.-Bär steht für Fotos mit Kindern zur Verfügung
Modellierluftballon-Künstler (Gutenbergplatz)

Weitere Artikel zu dem Thema:

Motorradfahrer Tod an der Unfallörtlichkeit aufgefunden – Zeugen gesucht

Am heutigen Donnerstag (14.02.2019) kam es auf der Landstraße L512 zwischen Landau und Nußdorf zu einem tödlichen Unfall. Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall geben können.

Gegen 15:00 Uhr wurde der Polizeiinspektion Landau ein auf der Landstraße liegendes Motorrad gemeldet. Vor Ort konnte der noch an der Unfallörtlichkeit verstorbene 43-jährige Fahrer des Motorrades aufgefunden werden.

Ermittlungen dauern an

Auf Rückfrage bei der zuständigen Polizeiinspektion sei ein Fremdverschulden derzeit noch nicht auszuschließen, da es keine Augenzeugen gibt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Landau wurde ein Gutachter eingeschaltet, sowie das Motorrad als auch der Leichnam sichergestellt.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern noch an.

Augenzeugen oder Personen die zur Aufklärung des Unfalls mit beitragen können, werden gebeten sich dringend bei de Polizeiinspektion Landau unter der Rufnummer Telefon: 06341-287-0 zu melden.

„Scheunenfund“: Erster Bulli-Radarblitzer nach 54 Jahren entdeckt

Ein seltener Bulli-Fund ist jetzt wichtiger Bestandteil der Oldtimersammlung von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover geworden: Der erste Bulli, der als Radarblitzer zu Schulungszwecken der Polizei in Niedersachsen im Einsatz war. Der 66 Jahre alte T1 stand über 54 Jahre weitgehend unbeachtet in Scheunen und Garagen. Sein Radar-Messprinzip von damals ist noch heute der Schrecken vieler Autofahrer.

Das Fahrzeug (Bj. 1953, Tachostand: 65.144 Kilometer, 18 kW/25 PS, damaliger Neupreis 6.750 DM) wurde von der Polizei-Beschaffungsstelle Niedersachsen erworben. Nach seinem Einsatz für die Polizei Hannover wurden von 1961 bis 1964 damit Polizisten für den Umgang mit mobilen Radarmessungen geschult. Polizei-Mitarbeiter der „Ausbildungsstelle für Technik und Verkehr“ installierten in das Heck des blauen Fahrzeugs ein Blitzgerät, das mit einer Verschlussklappe getarnt war. Die Radaranlage selbst war im Innenraum untergebracht. Hier werteten Beamte an einem kleinen Schreibtisch die ermittelten Daten aus.

Bis zur Einführung der Radarmessung in Deutschland vor 60 Jahren wurden Geschwindigkeitsübertretungen noch mit Stoppuhren ermittelt. Die erste offizielle Radarmessung fand am 15. Februar 1959 in Nordrhein- Westfalen an einem Straßenabschnitt zwischen Düsseldorf und Ratingen statt.

Erster Bulli-Radarblitzer nach 54 Jahren entdeckt

Heinz Scholze (89), damals Polizeihauptwachtmeister, war Teilnehmer des „2. Radarlehrgangs“ 1961 in Niedersachsen: „Das war absolutes Neuland – für die Verkehrsteilnehmer und für uns. Wir hatten mit dieser neuen Technik ja überhaupt keine Erfahrung. Deshalb wurden wir mehrere Wochen geschult.“

Für Einbau und Wartung der Telefunken-Anlagen Typ

„VRG2-Verkehrsradargerät“ war damals Polizeihauptmeister Dieter Dell (79) verantwortlich: „Das war technisch ziemlich aufwändig, alles in den Bulli unterzubringen und zu verkabeln. Das Blitzgerät im Heck tarnten wir durch eine Klappe in Wagenfarbe.“ Nach dem damaligen Radar-Messprinzip werden zum Teil noch heute Temposünder ermittelt.

1964 meldete die Polizei den Bulli ab, er ging in Privatbesitz über. Der Blitzer-Bulli landete in Garagen und Scheunen. Der letzte Eigentümer, ein Kfz-Meister aus Hannover, stellte ihn in seine Garage im Stadtteil Badenstedt. Das Fahrzeug stand hier zwar vor Witterungseinflüssen geschützt – blieb aber jahrelang weitgehend unbeachtet. Aus Zeitmangel fand eine geplante Restaurierung nie statt, und so landete das Fahrzeug bei Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer (VWNO) im nahegelegenen Stadtteil Hannover-Limmer. Die Fahrzeug-Experten ließen das Fundstück überwiegend im Originalzustand, ergänzten es um fehlende, zeitgenössische Ausstattungsdetails (z.B. Mobiliar). Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt Braunschweig, die übrigens am 2. Dezember 1958 die Radar-Messtechnik freigab, hat sogar noch die passende Radaranlage im Bestand.

Tobias Twele (Projektleiter VWNO): „Es ist eine große Freude, diesen seltenen Bulli nun in unserer Sammlung zu haben und ihn auch der Öffentlichkeit vorzustellen. Dieser Transporter der ersten Generation beeindruckt mit seiner besonderen Geschichte und seinem authentischen Zustand.“ Und mit echter Bulli-Qualität: Nach dem Einbau einer neuen Starterbatterie und einem Motorölwechsel sprang der Motor sofort wieder an – trotz 54-jähriger Standzeit.

Zentralwäscherei spendet 2500 Euro für den ASB Wünschewagen und die Soonwaldstiftung

Strahlende Gesichter gab es bei der Übergabe der beiden Spendenschecks in den Räumlichkeiten der Kreuznacher Zentralwäscherei. Die Auszubildenden durften wie in jedem Jahr, insgesamt 2.500 Euro an soziale Einrichtungen in der Region verteilen und haben diesmal den Wünschewagen der ASB und die Soonwaldstiftung bedacht.

Beide Institutionen setzen sich für die Belange von Schwerstkranken ein und finanzieren sich ausschließlich über Spenden.

Und auch, wenn der Tod ein Thema ist, über das man eigentlich nicht gerne spricht, war die Stimmung bei der Spendenübergabe locker und entspannt. Christina Kunde vom ASB und Isabell Lauf von der Soonwaldstiftung berichteten über ihre Arbeit, die oftmals schwer ist, aber meist ein Gefühl der Dankbarkeit zurücklässt. Dankbarkeit darüber, Todkranken einen letzen Wunsch erfüllt oder ihnen die letzten Wochen so angenehm wie möglich gestaltet zu haben.

ASB Wünschewagen erfüllt letzte Wünsche

Für die Helfer vom Wünschewagen der ASB ist der Tod aber immer präsent. Sie erfüllen schwerstkranken Menschen, die nicht mehr lange zu leben haben, letzte Wünsche. Diese können ganz unterschiedlich sein und reichen von der Fahrt durch den Geburtsort über einen Besuch im Zoo oder im Fußballstadion bis hin zu dem Wunsch, noch einmal die Füße in den Sand am Meer stecken zu können. „Die Freude in den Augen der Menschen zu sehen, wenn sie einen letzten Herzenswunsch umsetzen konnten, ist großartig“, wissen die Mitarbeiter des ASB.  Dabei sind es meist keine materiellen Dinge, sondern Erlebnisse oder Erinnerungen, die von den schwerkranken Menschen noch einmal aufgefrischt werden wollen.

Mit der Soonwaldstiftung raus aus dem Alltag

Auch die Soonwaldstiftung von Herbert Wirzius weiß um die positive Wirkung von Unterstützung. Sie bietet unter anderem  schwerkranken Kindern und deren Familien die Möglichkeit, einmal aus der täglichen, oft unglaublich kräftezehrenden, Routine auszubrechen und gemeinsam Urlaub als Familie zu machen. Als weiteres Projekt unterstützt die Stiftung Kinder von Bundeswehrangehörigen, die im Einsatz ums Leben kamen oder verwundet wurden.

Die Spenden werden nun für aktuelle Projekte genutzt werden und sicher bei zahlreichen Betroffenen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Genau so eines, wie es auch auf den Gesichtern der Spender der Kreuznacher Zentralwäscherei lag, die mit dem Wissen, wieder einmal geholfen zu haben, sehr zufrieden waren.

Dreiste „Handwerker“ demontierten Dachrinne – Polizei warnt vor Betrügern

Ziemlich dreist gingen vier vermeintliche Handwerker am gestrigen Mittwochnachmittag (13.02.2019) in der Ingelheimer Hochstrasse vor. Ohne Genehmigung der Bewohnerin, montierten sie an einem Haus eine Dachrinne ab.

Gegen 16:45 meldete sich eine Anwohnerin bei der Ingelheimer Polizei und informierte die Beamten, dass ein Trupp von Handwerken ohne vorherige Absprache eine Dachrinne an ihrem Haus abmontiert hätten. Eine neue Dachrinne wollten sie gegen Zahlung von 100 Euro wieder anmontieren.

Während einer der vermeintlichen Handwerken mit der Geschädigten „verhandelte“, wurden die restlichen Drei aktiv. Sie demontierten die alte Dachrinne und begannen direkt schon damit eine neue zu montieren. Da die Dame das aber nicht wollte und auch nicht in die Arbeiten einwilligte, rief sie die Polizei.

Als die „Handwerker“ diesen Anruf mitbekamen, machten sie sich direkt mit einem orange-farbenen Kleintransporter aus dem Staub.

Gesundes Misstrauen

Die Polizei bittet um ein gesundes Misstrauen, wenn plötzlich und ungebeten Handwerker vor der Tür stehen und Dienstleistungen anbieten.

Lassen sie diese im Zweifelsfall nicht ins Haus und wenn sich diese „Handwerker“ nicht abweisen lassen, rufen Sie die Polizei.

Nicht selten wird ein zuvor verhandelter Preis im Nachhinein kräftig mit Hinweis auf ein Missverständnis oder unvorhergesehenen Aufwand unverhältnismäßig nach oben korrigiert.

Informieren können sich Bürger über verschiedene Arten von Betrugstaten und anderen Straftaten sowie Möglichkeiten der Prävention auf der Internetseite polizei-beratung.de

Zoll stellt auf der „Ambiente“ mutmaßliche 1097 Produktfälschungen sicher

Sie ist die größte Konsumgütermesse der Welt. Auf 308.000 Quadratmetern zeigen mehr als 4400 Aussteller, auf der Ambiente in Frankfurt, dem Fachpublikum die neusten Trends. Doch nicht nur das Fachpublikum fühlt sich von der Messe in Frankfurt angezogen, sondern auch der Zoll interessiert sich für die Angebote.

So haben es die Zöllner auf Produktfälschungen abgesehen und wurden auch in diesem Jahr fündig. 1097 mutmaßliche Fälschungen wurden aus dem Verkehr gezogen.

Zoll und Staatsanwaltschaft aktiv

Foto: Zollamt Damstadt

„An 21 Ständen haben wir Beanstandungen festgestellt“, so Olaf Scheffler, Sprecher des Hauptzollamtes Darmstadt. „Die sichergestellten Waren, insbesondere Wasserkrüge, Schüsseln, Putzsysteme, Küchenwaagen und Topfgriffe stammen zum größten Teil aus China aber auch aus Indien und Pakistan“, so Scheffler weiter.

Gemeinsam mit Vertretern von betroffenen Originalherstellern, waren 16 Beschäftigte des Zoll zwei Tage in den Messehallen unterwegs. Vertreter der Staatsanwaltschaft Frankfurt begleiteten den Trupp, um direkt vor Ort die Höhe der Sicherheitsleistungen festzulegen.

Für zu erwartende Strafen und Gerichtskosten mussten die betroffenen Standbetreiber Sicherheitsleistungen von insgesamt 29.000 Euro aufbringen.

Foto: Zollamt Darmstadt

Wie die Zollverwaltung erklärt, sei es eine zentrale Aufgabe des Zoll, den internationalen Warenverkehr zu überwachen. Hierzu gehöre auch die Produktpiraterie.

Inhaber von gewerblichen Schutzrechten, wie Marken, Geschmacksmustern, Urheberrechten oder Patenten können das Tätigwerden der Zollbehörden bei der Zentralstelle Gewerblicher Rechtschutz beantragen. Der Zoll hält Fälschungen dann bereits bei der Einfuhr an oder geht direkt auf der Messe gegen Fälschungen vor.

Was ist Krebs? Was passiert im Körper?

Die Erkrankung Krebs macht vielen Menschen Angst. Dabei ist oft gar nicht klar: Was genau ist eigentlich Krebs? Wie entsteht er? Und wer erkrankt daran? – Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums erklärt die grundlegenden Abläufe.

Was ist Krebs?

Die Erkrankung Krebs macht vielen Menschen Angst. Dabei ist oft gar nicht klar: Was genau ist eigentlich Krebs? Wie entsteht er? Und wer erkrankt daran? Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums erklärt die grundlegenden Abläufe auf verständliche Weise. Auch andere Fragen zum Thema Krebs beantworten die Ärztinnen und Ärzte kostenlos telefonisch täglich von 8 bis 20 Uhr unter 0800-420 30 40 oder per E-Mail unter krebsinformationsdienst@dkfz.de.

Zellen außer Kontrolle

Krebserkrankungen entstehen aus gesunden Zellen unseres Körpers. Diese teilen sich normalerweise nur, wenn „Nachschub“ gebraucht wird, zum Beispiel, wenn eine Wunde entstanden ist, die wieder zuwachsen muss. Krebszellen sind dagegen genetisch so verändert, dass sie sich auch ohne Grund vermehren. Stopp-Signale des Körpers überhören sie einfach, häufig bildet sich ein bösartiger Tumor. Er ist gefährlich, weil Krebszellen gesundes Gewebe zerstören und so die Funktion wichtiger Organe stark beeinträchtigen können.

Wie entstehen Krebszellen?

Krebs ist eine Krankheit der Gene. Damit ist gemeint, dass Krebs weitgehend durch Veränderungen im Erbgut entsteht – es handelt sich also um Fehler in der Bauanleitung unserer Zellen, die im Laufe des Lebens entstehen. Experten gehen davon aus, dass in den meisten Fällen mehrere solcher Fehler zusammentreffen müssen, damit aus einer gesunden Zelle eine Krebszelle wird. Manche dieser Fehler führen dazu, dass sich die betroffene Zelle schneller teilt, andere hebeln natürliche Kontrollmechanismen aus. Es gibt auch Erbgutveränderungen, die dazu führen, dass die Krebszelle dem Abwehrsystem des Körpers entwischen kann.

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich in einer Zelle viele Erbgutveränderungen anhäufen. Dann kann aus einer Zelle eine Krebszelle entstehen. Aus diesem Grund tritt Krebs häufiger im höheren Lebensalter auf. Viele Vorgänge sind schon bekannt, aber es bedarf dringend weiterer intensiver Forschung, um der Krebsentstehung bis ins Detail auf den Grund zu gehen. Denn je größer das Wissen um die komplexen Zusammenhänge ist, desto besser können Strategien entwickelt werden, um Früherkennung, Diagnostik und Behandlung von Krebs zu verbessern.

Woher kommt der Krebs?

Krebs kann jeden treffen. Bei den genetischen Veränderungen des Erbguts hat häufig der Zufall seine Hand im Spiel. Es gibt aber auch bekannte Risikofaktoren für Krebs, die man vermeiden kann, beispielsweise Rauchen, Alkoholkonsum oder UV-Strahlung. Hierzu informiert der Krebsinformationsdienst in der Broschüre „Was kann ich tun? Gegen Krebs“. Manche Menschen haben ein erhöhtes Krebsrisiko, weil sie von ihren Eltern bereits krebsfördernde genetische Genveränderungen geerbt haben. Dabei ist wichtig zu wissen: Nicht die Krebserkrankung selbst wird vererbt, sondern das höhere Erkrankungsrisiko. Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes dazu: „Die Frage nach der Vererbbarkeit von Krebs wird uns häufig gestellt. Dahinter verbirgt sich die verständliche Sorge, nichts gegen die Erkrankung tun zu können. Insgesamt sind erbliche Krebserkrankungen aber eher selten – und für einige der betroffenen Familien, beispielsweise bei erblichem Brust- oder Darmkrebs, gibt es bereits spezielle Beratungs-, Früherkennungs- und Behandlungsangebote.“

Der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums
beantwortet alle Fragen rund um das Thema Krebs – am Telefon (0800-420 30 40), per E-Mail (krebsinformationsdienst@dkfz.de) sowie in persönlichen Sprechstunden in Heidelberg und Dresden.

Das geschulte Ärzteteam geht mit fundierten fachlichen Informationen auf individuelle Fragen ein. Die Internetseite www.krebsinformationsdienst.de liefert aktuelles Wissen, nützliche Tipps und Adressen.

Mit eigener Telefonnummer (0800-430 40 50) und E-Mail-Adresse (kid.med@dkfz.de) ist der KID auch Anlaufstelle für medizinische Fachkreise. Der Krebsinformationsdienst ist ein kostenfreies Angebot des Deutschen Krebsforschungszentrums. Er kann daher unabhängig informieren, frei von Interessenkonflikten und ohne Werbung.

Polizist während einer Verkehrskontrolle angefahren – Verursacher flüchtete

Am gestrigen Dienstagnachmittag (12.02.2019) beging ein Autofahrer Fahrerflucht, nachdem er im Frankfurter Katharinenkreisel einen Polizeibeamten angefahren hatte. Der Unfallverursacher flüchtete ohne sich um den verletzten Polizisten zu kümmern.

Gegen 17:00 Uhr regelte ein 35-jähriger Polizist im Frankfurter Katharinenkreisel den Verkehr. Als er einen Lastwagen auf dem rechten Fahrstreifen kontrollierte, fuhr ein Kastenwagen so dicht an dem Polizisten vorbei, dass er ihn am Bein traf.

Statt sich um den angefahrenen Polizisten zu kümmern, flüchtete der Fahre des Kastenwagens. Trotz der Verletzung konnte der Polizist seinen Dienst fortsetzten.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Kastenwagen machen können, sich unter der Telefonnummer 069/755-11300 zu melden.

Stier flüchtete aus dem Schlachthof auf das Gelände eines Autohauses

Am Dienstagmorgen (12.02.2019) gegen 08:30 Uhr flüchtete aus einem Alzeyer Schlachthof ein ausgewachsener Stier. Auf dem Gelände eines nahe gelegenen Autohauses konnte das Tier gestellt werden. Hier wurde er von einem Jäger erschossen. Zunächst hatte die Polizei noch eine Verkehrswarnung herausgegeben und Autofahrer gebeten, in Bereich der L 406 vorsichtig zu sein.