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Bio-Obst und -Gemüse jetzt unverpackt bei REWE

Acht von zehn Kunden würden beim Kauf von Lebensmitteln auf Einwegverpackungen verzichten*. Dabei ist die Bereitschaft bei Obst und Gemüse am höchsten. Ob sich die Studienergebnisse mit dem tatsächlichen Einkaufsverhalten decken, überprüft REWE im größten Unverpackt-Test Deutschlands: In rund 630 REWE- und nahkauf-Märkte in Baden-Württemberg, der Pfalz und dem Saarland wird von heute an (23.04.)

Bio-Obst und Bio-Gemüse weitestgehend ohne Plastik oder in umweltfreundlicheren Verpackungen angeboten. Das jährliche Einsparpotenzial liegt bei 90.000 Kilogramm Verpackungsmaterial, davon sind bis zu 60.000 Kilogramm Kunststoff. Mit diesem Pilotversuch ist REWE Vorreiter in der Branche. Mit ihm sammelt der Handelskonzern wichtige Erfahrungen auf dem Weg zu einer weitgehenden Plastikfreiheit im Obst- und Gemüsesortiment.

„Angesichts des weltweiten Ausmaßes an Umweltverschmutzung und Plastikmüll stehen auch wir als Lebensmitteleinzelhändler in der Verantwortung, entgegenzusteuern und unser Umweltengagement zu intensivieren“, sagt Peter Maly, der bei REWE als Geschäftsführer Vertrieb für bundesweit über 3.300 REWE-Märkte verantwortlich ist. „Der Fokus liegt dabei auf Lösungen, die Verpackungen unnötig machen. Aber auch der sparsamere Einsatz von Materialien und die Entwicklung innovativer, umweltfreundlicherer Verpackungsalternativen sind Optionen.

Gleichzeitig möchten wir unseren Kunden ein Angebot unterbreiten, mit dem es leicht fällt, etwas für die Umwelt zu tun. Daher ist unser Test so wichtig. Anhand der validen Ergebnisse und Erkenntnisse werden wir die weiteren Schritte ableiten.“ REWE hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2030 alle Eigenmarkenverpackungen umweltfreundlicher zu gestalten.

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller freut sich über die Initiative: „Der NABU begrüßt den Test zum Verzicht auf Plastik als weiteren Schritt bei der Vermeidung von Verpackungen im Supermarkt. Noch verbrauchen wir in Deutschland mehr als 220 Kilogramm Verpackungen pro Kopf und Jahr. Diese Zahl muss steil nach unten gehen. Dafür brauchen wir Vermeidungslösungen für alle Materialien, also auch Glas, Papier und Aluminium. Wir freuen uns deshalb über diese umweltfreundliche Weichenstellung von REWE.“

In den Test werden 107 Bio-Obst- und -Gemüsesorten einbezogen. Davon sind nicht alle unverpackt. Da Plastikverpackungen vor allem helfen, Frische, Qualität und Hygiene der Ware entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu sichern, werden bei dem Großversuch weiterhin beispielsweise einige hoch empfindliche Beerenfrüchte sowie frische Blattsalate wie Feldsalat oder Rucola geschützt. Auch Produkte wie Kartoffeln und Zwiebeln, die nicht einzeln mit einem Klebeetikett ausgezeichnet werden können, um die Unterscheidbarkeit zur konventionellen Ware zu gewährleisten, können zunächst nicht komplett unverpackt angeboten werden.

In solchen Fällen werden möglichst umweltfreundlichere Kennzeichnungs- und Verpackungslösungen eingesetzt. Ausgewertet wird, wie sich die jeweiligen Maßnahmen etwa auf die Frische und die Haltbarkeit der Produkte auswirken, wie praktikabel sie sind und ob sie vom Kunden angenommen werden.

Schon 1.122 Eigenmarkenverpackungen hat die REWE Group nach der Devise „Vermeiden, Verringern, Verbessern“ sukzessive umweltfreundlicher gestaltet. Durch die Maßnahmen werden jährlich rund 7.000 Tonnen weniger Kunststoffe verbraucht. Zu den Beispielen zählen das ganzjährige „Natural Branding“ von Bio-Süßkartoffeln, die Reduzierung von Folienstärken und die Umstellung von Folienverpackung auf Klebebanderolen, Klebeetiketten oder Rispenstecker.

Zudem kommt Graspapier oder zertifiziertes Papier bei Schachteln für verpacktes Obst oder Recyclat bei Plastikflaschen für Putz-, Wasch- und Reinigungsmittel zum Einsatz. Mit dem Mehrwegfrischenetz als Alternative für den Knotenbeutel appelliert REWE an die Kunden, vermehrt zu losem Obst und Gemüse zu greifen. Außerdem gibt es Edelstahl-Trinkhalme als Ersatz für die Einweg-Plastikhalme sowie Wattestäbchen mit Papier- statt Plastikschaft bei REWE.

Durch die Förderung von Mehrweg-Alternativen, alternativen Rohstoffen und Sekundärrohstoffen, Reduzierung von Verpackungsmaterial und Verwendung von recyclingfähigem Kunststoff sowie die Umstellung auf 100 Prozent zertifizierte Papierverpackungen möchte die REWE Group kontinuierlich die ökologischen Auswirkungen ihrer Verpackungen reduzieren und die Kreislaufwirtschaft der verwendeten Materialien unterstützen.

Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen in Mainz Mombach

Am Samstagabend befährt ein 61-Jähriger mit seinem Pkw die Erzbergerstraße in Richtung Karlsbader Straße, um nach links in die Straße An der Brunnenstube abzubiegen. Währenddessen befährt ein 77-jähriger Pkw-Fahrer mit seiner 73-jährigen Beifahrerin die Erzbergerstraße in Richtung Obere Kreuzstraße.

Im Rahmen des Abbiegevorgangs übersieht der 61-Jährige den Pkw des 77-Jährigen, woraufhin es zur Kollision kommt. Sowohl der 61-jährige Unfallverursacher als auch der 77-Jährige und seine Beifahrerin werden durch den Zusammenprall verletzt und müssen in Krankenhäuser verbracht werden. Darüber hinaus müssen beide Fahrzeuge abgeschleppt werden.

Zur Beseitigung auslaufender Betriebsstoffe wird die Berufsfeuerwehr Mainz hinzugezogen. Während der Unfallaufnahme erfolgt eine Sperrung der Erzbergerstraße in Richtung Obere Kreuzstraße für knapp 30 Minuten.

Schwerer Verkehrsunfall auf der A3 am Wiesbadener Kreuz

Am Ostermontag, den 22.04.2019 ereignete sich gegen 18:17 Uhr auf der BAB 3 zwischen der Raststätte Medenbach-West und dem Wiesbadener Kreuz ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person schwer verletzt wurde.

In Höhe des KM 152 musste ein 31 jähriger Fahrzeugführer eines schwarzen Mercedes, besetzt mit weiteren drei Personen verkehrsbedingt abbremsen. Ein 54 jähriger Fahrzeugführer eines weißen Hyundai i30 konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen, lenkte seinen PKW zunächst in die linke Schutzplanke und fuhr dann auf den schwarzen Mercedes auf.

Durch die anwesenden Rettungskräfte wurde der Fahrer des Hyundai zunächst als schwerverletzt eingestuft und in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Weitere Verletzte gab es nicht. Durch die Unfallaufnahme und den Rettungseinsatz, bei dem zwei von drei Fahrstreifen gesperrt werden mussten, entstand im dichten Feiertagsverkehr ein Rückstau von bis zu 12 KM.

Riesen großer Spaß für Groß und Klein beim 1. Familientag am Mainzer Rheinfrühling

Gemeinsam mit BoostyourCity lud am vergangenen Mittwoch die Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker e.V. (IMSM) Familien und Kinder zum 1. Familientag am Mainzer Rheinfrühling 2019 ein.

Pünktlich um 14:00 Uhr kamen Goofy und Sam zum Kinderkarusell. Kaum waren die beiden Kultfiguren auf der Bildfläche wurden die Kinderaugen richtig groß. Kaum zu halten waren die kleinen Festbesucher als auch noch Mickey, Olaf und der süße Hund Skye aus der Serie Paw Patrol dazu kamen.

Bei Temperaturen um die 20 Grad standen die 5 Charaktere den Festbesuchern vier Stunden lang zum Kuscheln, Schmusen und natürlich auch für Fotos zur Verfügung. Auch ließen es sich die fünf nicht nehmen, selbst mal eine Runde mit den Autoscootern zu drehen.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Im Anschluss ließen sie sich den Wind im Kettenkarussell um Ohren und Nase wehen. Als ganz harte Kämpfer bewiesen sich Goofy und Sam als sie Todesmutig mit den Kids im „Break Dancer“ eine flotte Runde nach der anderen drehten.

Auch die Vierbeiner hatten viel Spaß | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Am kommenden Mittwoch, 24.04.2019 treiben die fünf in der Zeit von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr erneut ihr Unwesen am Rheinufer und stehen natürlich auch den Kids und deren Familien für Fotos zur Verfügung.

Fotos vom 1. Familientag (18.04.2019)
Mit einem Klick auf das Foto gelangt ihr zum Album

Foto: Thorsten Lüttringhaus

 

Flugzeugunfall auf dem Flugplatz in Mainz-Layenhof – Flugzeug überschlägt sich – Pilot eingeklemmt

Gegen 12:45 Uhr kam es auf dem Flugplatz in Mainz-Layenhof zu einem Flugzeugunfall bei dem der Pilot verletzt wurde.

Nach ersten Informationen war das Flugzeug, eine Jak 52 aus den 60er Jahren im Landeanflug auf den Flugplatz. Bei der Landung hat der Pilot sich wohl verbremst und ist nach rechts auf die Grünfläche geraten.

Foto: BoostyourCity

Hierbei kam es mit der Tragfläche auf den Boden und überschlug sich. Das Flugzeug liegt derzeit auf dem Dach. Feuerwehr und Rettungsdienst sind vor Ort.

Ersthelfer der Flugschule Rhein-Main waren nur wenige Sekunden nach dem Unfall vor Ort und betreuten den Piloten, der in seinem Flugzeug eingeklemmt war.
Aktuell ist der Flugplatz komplett gesperrt.

Dankbar zeigten sich die Feuerwehren bei dem nicht alltäglichen Einsatz, dass den Einsatzkräften mehrere Piloten als Unterstützung mit Rat und Tat zur Seite standen.
Problem war das Flugzeug so zu bergen, dass es durch seine Aufbauart nicht auseinander bricht. Glücklicher weise waren auch Ingenieure vor Ort, die die Bauart des alten russischen Kampfflugzeuges auskannten.

100 Jahre Nürnberger Frühlingsfest: Höhenrausch, Oper und Tradition

Vom 20. April bis 12. Mai 2019 lädt das Nürnberger Frühlingsfest, zur Feier eine Woche länger als gewohnt, wieder zahlreiche Besucher zum zweitgrößten Volksfest in Bayern ein. Die Geschichte der Nürnberger Volksfeste reicht weit zurück, zum hundertjährigen Jubiläum des Frühlingsfestes bieten die Veranstalter ein besonderes Programm mit Superlativen, aber auch Traditionellem.

Alle Mutigen können dieses Jahr erstmals mit dem höchsten mobilen Freifallturm „Sky Fall“, der Schaukel „XXL Höhenrausch“, mit einer Schaukelhöhe von 45 Metern, und dem 50 Meter hohen „Oktoberfest-Riesenrad“ in ungekannte Höhen aufsteigen. Wer es gemütlicher mag wird beim „Alt-Wiener Pferdekarussell“, dem weltweit größten seiner Art, fündig. Auch das Rahmenprogramm hält besondere Termine bereit. Die Pocket Opera Company führt am 5. Mai an verschiedenen Fahrtgeschäften eine neue Version von Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ auf. Beim „Lichterzauber“ am 3. Mai wandeln Leuchtgestalten und LED-Roboter über den Volksfestplatz.

Hoch über dem Frühlingsfest zeigt die Hochseiltruppe der Geschwister Weisheit Europas größte Hochseilshow. Wer wissen möchte, wie es hinter den Kulissen des Volksfestes aussieht, kann jeden Sonntag an einer Führung des Vereins der Gästeführer e. V. teilnehmen. Beim Museumstag am 1. Mai zeigt das Spielzeugmuseum Nürnberg unter dem Motto „Kleines Spielzeug und große Vorbilder“ besondere Schätze.

Tradition wird bei den Nürnberger Volksfesten großgeschrieben. So dürfen die Klassiker wie Schiffschaukel, Autoscooter und Geisterbahn ebenso wenig fehlen wie das gemütliche Miteinander in den Festzelten, gebrannte Mandeln und Zuckerwatte. Weitere Programmpunkte beinhalten einen Trachten- und Biertag, eine große Nostalgieausstellung und das Musikfeuerwerk am 26. April.

Neuanfang des Nürnberger Volksfestes 1919

Kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges erhielt der Süddeutsche Schaustellerverband e. V. vom Nürnberger Stadtrat die Genehmigung zur Erneuerung des Nürnberger Volksfestes. Planung und Verantwortung lagen erstmals vollständig beim Verband. Das Nürnberger Herbstvolksfest bestand bereits seit 1826. Jetzt nutzte man die Chance erstmals ein Frühlingsfest während der Osterzeit, damals noch an einem anderen Standort, zu etablieren. Das Fest sollte die Bevölkerung von den Schrecken und Auswirkungen des Krieges ablenken. Seit 1953 finden die Volksfeste am Dutzendteich statt, zum Herbstvolksfest im letzten Jahr kamen rund zwei Millionen Besucher.

Zeuge bremste nach medizinischem Notfall PKW auf der A67 aus – 71-Jähriger verstarb im Krankenhaus

Ein 71 Jahre alter Autofahrer aus Nordrhein-Westfalen schrammte am heutigen Donnerstagvormittag (18.04.2019) gegen 11.30 Uhr, auf der A 67, zwischen der Anschlussstelle Rüsselsheim Ost und dem Mönchofdreieck, in Höhe des Parkplatzes „Hohe Wart“, mehrere hundert Meter an der Mittelleitplanke entlang.

Ein Autofahrer erkannte, dass der Wagenlenker offenbar aus medizinischer Ursache ohnmächtig über dem Lenkrad zusammengesackt war, setzte sich daraufhin vor das verunfallte Fahrzeug und bremste es vorsichtig bis zum Stillstand herunter.

Trotz sofortiger Alarmierung der Rettungskräfte und umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb der 71-Jährige später im Krankenhaus. An dem Verkehrsunfall waren keine weiteren Fahrzeuge beteiligt.

252 gefälschte Uhren im Wert von über 60.000 Euro beschlagnahmt

Bei der Kontrolle einer Frachtsendung aus Hong Kong beschlagnahmten Bedienstete des Hauptzollamtes Frankfurt am Main am 26. März 252 mutmaßlich gefälschte Armbanduhren und 148 Papiertüten, die ebenfalls widerrechtlich mit den beiden geschützten Markennamen versehen waren.

Die beiden betroffenen Originalhersteller, darunter „Michael Kors“, bestätigten den Fälschungsverdacht. Die Plagiate werden vernichtet. Der Wert vergleichbarer Originale beläuft sich auf ca. 60.500 Euro. Die Frachtsendung kam aus Hong Kong und sollte nach Albanien gehen.

85 % aus China

Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main: „Im Jahr 2018 wurden beim Hauptzollamt Frankfurt am Main 9.155 Grenzbeschlagnahmeverfahren eröffnet. Die 521.911 Plagiate hatten einen Warenwert von rund 25,7 Millionen Euro. Sie wurden zu 85 Prozent aus China eingeführt.

Es gab auch 539 Fälle mit 39.979 gefälschten Tabletten und Ampullen. Weitere Herkunftsländer der Plagiate waren Hongkong, Vereinigte Arabische Emirate, Singapur und USA. Die Bandbreite reichte von Uhren und Kleidung, Taschen, Sonnenbrillen, Mobiltelefonen über Spielzeug bis hin zu Computerzubehör.“

Ostern im Frankfurter Zoo | Tiere suchen Ostereier

Am Ostersonntag und Ostermontag lädt der Zoo zu einem Spaziergang in die Frühlingssaison ein. Dabei gibt es allerhand zu tun: Im Bastelzelt können Ostereier marmoriert und mit verschiedenen Materialien österliche Basteleien hergestellt werden. Beim Kinderschminken kann man sich in sein Lieblingstier verwandeln lassen, beim Zoo-Quiz sein Wissen testen, beim Affenspiel seine Geschicklichkeit und bei der Fühlbox sein Feingefühl.

Und da nicht nur wir Menschen gerne Eier essen, sondern auch einige Tiere, gibt es Sonderfütterungen rund um das Thema Ei. Die Tierpfleger haben Eier für die Menschenaffen und Brillenbären versteckt. Wer den Tieren beim Naschen zusehen möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Von den Zwergmangusten werden rohe Eier nicht gerade zart behandelt, sondern einfach an einen Stein geschleudert. Erdmännchen essen gekochte und rohe Eier und auch Waldhunde, Fenneks und Fingertiere lieben die weiß-gelbe Köstlichkeit.

Im Exotarium lädt eine Ausstellung verschiedener Eier dazu ein, sich über das Hühnerei hinaus zu informieren.

Es gelten die regulären Zooeintrittspreise. Der Zoo ist von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Boehringer Ingelheim wächst und investiert

Das forschende Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim schloss das Jahr 2018 mit einem Umsatz von 17,5 Mrd. Euro ab. Bereinigt um Währungs- und Einmaleffekte, die sich aus dem Geschäftetausch mit Sanofi 2017 ergeben haben, wuchsen die Umsatzerlöse um 4 Prozent. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen mit 3,2 Mrd. (+2,8%) Euro auf 18,1 Prozent des Jahresumsatzes. Dabei fokussiert sich das Unternehmen auf spezifische Therapiegebiete.

„Wir wollen einen signifikanten Beitrag leisten, damit Krebs noch besser behandelbar wird“, erklärt Hubertus von Baumbach, Vorsitzender der Unternehmensleitung. „Außerdem erforschen wir unter anderem fibrotische, metabolische und immunologische Erkrankungen. Unsere Forschungspipeline ist gut gefüllt.“

mit 1 Milliarde so viel investiert wie noch nie

Die Investitionen in Sachanlagen waren mit knapp 1 Mrd. Euro (+9%) so hoch wie noch nie. Das Betriebsergebnis betrug erneut 3,5 Mrd. Euro (- 0,4%), der Konzerngewinn nach Steuern erhöhte sich auf 2,1 Mrd. Euro. „2018 wuchs die Umsatzrendite von 19,3 auf 19,8 Prozent, unsere Eigenkapitalquote stieg von knapp 38 Prozent auf 40 Prozent. Damit sind wir auch in finanzieller Hinsicht ein sehr gesundes Unternehmen“, kommentiert Michael Schmelmer, Mitglied der Unternehmensleitung mit Verantwortung für Finanzen.

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter wuchs in allen Regionen auf insgesamt 50.370 (+2%).

Humanpharmazie – starkes Portfolio

Humanpharmazeutika trugen 2018 mit 12,6 Mrd. Euro 72 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Vorhersehbare Umsatzrückgänge durch Verlust von Exklusivität für innovative Medikamente konnten überkompensiert werden, so dass der Geschäftsbereich währungsbereinigt um 5,1 Prozent gewachsen ist. Die Erträge aus dem globalen Lizenzgeschäft fielen geringer aus als im Vorjahr und reduzieren das Gesamtwachstum in diesem Bereich auf 3,3 Prozent.

Wie in den vergangenen Jahren war das Atemwegspräparat SPIRIVA® mit 2,4 Mrd. Euro (-11,4%*) das umsatzstärkste Medikament, gefolgt von der Typ-2-Diabetes Medikamentenfamilie JARDIANCE® inklusive SYNJARDY® und GLYXAMBI® mit 1,8 Mrd. Euro (+52,5%*), dem Blutgerinnungshemmer PRADAXA® mit 1,5 Mrd. Euro (+7,0%*), dem Typ-2 Diabetes-Medikament TRAJENTA mit 1,4 Mrd (+9,0%*) sowie OFEV® zur Behandlung der idiopathischen Lungenfibrose (IPF) mit 1,1 Mrd. Euro (+28,7%*).

Die Investitionen in Forschung und Entwicklung in der Humanpharmazie entsprachen mit 2,8 Mrd. Euro einem Anteil von 22,1% am Umsatz mit Humanpharmazeutika. Für die insgesamt 90 Projekte in allen Phasen der Forschung gilt das Ziel, dass 75 Prozent davon entweder die ersten Moleküle in Ihrer Wirkstoffklasse oder die ersten in einem neuen Therapiegebiet sein sollen.

In der Onkologie liegen Schwerpunkte auf Lungenkrebs sowie Krebs des Magen- Darm-Traktes, bei fibrotischen Erkrankungen geht es um systemische Sklerose mit interstitieller Lungenerkrankung, und im Bereich der metabolischen Erkrankungen steht die nicht-alkoholische Steatohepatitis im Zentrum der Untersuchungen.

In der Immunologie hat die Forschung chronisch-entzündliche Erkrankungen der Haut und des Darms im Blick. Weitere Projekte befassen sich mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie Alzheimer’sche Demenz und Schizophrenie, sowie Adipositas oder Retinopathie.

Tiergesundheit – technische Integration abgeschlossen

In der Tiergesundheit liegt der Fokus neben Therapeutika auf innovativen Impfstoffen und Antiparasitika für Nutz- und Haustiere. 2018 waren die drei Antiparasitika NEXGARD®, FRONTLINE® und HEARTGARD® sowie der Impfstoff INGELVAC CIRCOFLEX® die vier umsatzstärksten Produkte. Der Umsatz trug mit 4 Mrd. Euro einen Anteil von 23 Prozent zum Gesamtumsatz bei.

Damit hat der Geschäftsbereich im zweiten Jahr der Merial Transaktion unter gleichzeitigen Integrationsanstrengungen eine deutliche Umsatzsteigerung von währungsbereinigt 5,6 Prozent realisiert. „Wir haben uns vom ersten Tag an auf die kontinuierliche Versorgung unserer Kunden konzentriert.

Im Ergebnis sind wir gut gewachsen, und die technische Integration ist erfolgreich abgeschlossen“, so Hubertus von Baumbach. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Innovationspotenzial in der Tiergesundheit durch Querverbindungen in die Humanpharmazie-Forschung.

Biopharmazeutische Auftragsproduktion hält Spitzenstellung

Der Geschäftsbereich Biopharmazeutika konnte auch im Geschäftsjahr 2018 seine Spitzenposition im Auftragskundengeschäft halten und trug 4 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Die Auftragslage hat sich weiterhin positiv entwickelt und für eine hohe Kapazitätsauslastung in der biopharmazeutischen Produktion gesorgt.

Ausblick 2019

Für das laufende Geschäftsjahr geht Boehringer Ingelheim auf vergleichbarer Basis von einem leichten Wachstum der Umsatzerlöse und weiterhin intensiver Investitionstätigkeit aus. „Allein in Europa planen wir Investitionen von mehr als 3 Milliarden Euro innerhalb der nächsten fünf Jahre“, so von Baumbach. „Zentrale Voraussetzung dafür sind wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen an unseren europäischen Standorten.“

Drei Wohnungen und zwei PKW durch Feuer zerstört – Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Drei unbewohnbare Wohnungen und vier beschädigte Fahrzeuge, das ist die Bilanz eines Brandes heute Nacht in der Alzeyer Straße Rechenmühle. Die Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung.

Gegen 02:53 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, das in der Rechmühle 3c zwei Fahrzeuge in Flammen stehen. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass das Feuer bereits auf ein Wohngebäude über gegriffen hatten.

Aus dem Wohnhaus mussten 10 Bewohner evakuiert werden. Eine Person erlitt einen Schock und musste durch den Rettungsdienst vor Ort versorgt werden.

Drei Wohnungen unbewohnbar

Durch die Flammen wurde die Fassade und das Dach des Wohnhauses erheblich beschädigt, so dass drei Wohnungen nach Ende der Löscharbeiten nicht mehr bewohnbar waren. Die beiden PKW brannten komplett aus. Zwei weitere PKW wurden ebenfalls beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich über 100.000 Euro.

Neben dem Rettungsdienst und dem THW war die Feuerwehr Alzey mit 27 Feuerwehrleuten im Einsatz. Die Polizei Alzey hat Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung eingeleitet. Sie bittet um Zeugenhinweise unter 06731/911-100.

Schweres Busunglück auf Madeira – 29 deutsche Touristen unter den Toten

Bei einem schweren Busunglück auf der portugiesischen Insel Madeira sind mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Nach neusten Medieninformationen sollen alle 28 bisher geborgenen Leichen aus Deutschland stammen.

Gegen 18:30 Uhr (Ortszeit) sei der Reisebus von der Straße abgekommen und hat sich mehrfach überschlagen. Nach Medienberichten seien mehrere zum Teil schwer verletzte in ein Krankenhaus in Funchal gekommen.

Nach ersten Informationen habe der Fahrer offenbar die Kontrolle über den Bus verloren und sei dabei eine Böschung hinunter auf ein Haus gestürzt. Neuste Presseinformationen bestätigen, dass es sich bei den Toten um deutsche Touristen handelt.

In dem Bus sollen 57 Menschen gewesen sein.

Das Auswärtige Amt schrieb am Mittwochabend auf Twitter: „Mit großer Erschütterung haben wir von dem tragischen Busunglück auf Madeira erfahren. Wir müssen leider davon ausgehen, dass Opfer aus Deutschland sind“.

Filipe Sousa (Bürgermeister von Canico) erklärte, dass die wohl einigen Portugiesen in dem Bus, der Busfahrer und der Reiseleiter gewesen seien. Beide hätten verletzt überlebt. Die verunglückten Touristen seien zwischen 40 und 50 Jahre alt gewesen.

Das Auswärtige Amt in Berlin hat einen Krisenstab eingerichtet. Um die Identität der Opfer zu klären, steht die deutsche Botschaft in engem Kontakt mit den portugiesischen Behörden auf Madaira.

Für besorgte Angehörige hat das Auswärtige Amt eine Hotline eingerichtet

030 / 5000 2000

Platz 1 in Rheinland-Pfalz – Ingelheim hat die zufriedensten Fahrradfahrer

Ingelheim hat wieder bewiesen, wie fahrradfreundlich die Gemeinde ist. Im letzten Herbst konnten alle Radfahrer die in Deutschland leben an dem ADFC-Klimatest teilnehmen. 170.000 Bürgerinnen und Bürger haben sich an der Umfrage beteiligt – das sind 40 Prozent mehr als 2016. Die Rotweinstadt hat die zufriedensten Fahrradfahrer in Rheinland-Pfalz.

Die Teilnehmer an dem ADFC-Klimatest haben 683 Städte und Gemeinden bewertet. Ihre Bewertungen sind alarmierend: Die Note für die Fahrradfreundlichkeit sank von 3,81 im Jahr 2016 auf 3,93. Damit ist das Radklima in Deutschland nur ausreichend. Auch das Sicherheitsgefühl hat sich auf 4,16 verschlechtert.

Ingelheim hat die zufriedensten Radfahrer

Aber nicht in Ingelheim. Denn hier leben die zufriedensten Fahrradfahrer im Bundesland Rheinland-Pfalz. Ingelheim steht mit der Note von 2,71 an der Spitze aller rheinland-pfälzischen Kommunen und bundesweit bei den Städten zwischen 20.000 und 50.000 Einwohnern sogar auf Platz 2.

(v.l.n.r.) Fahrradbeauftragter Erich Dahlheimer, Oberbürgermeister Ralf Claus und Andreas Geers, Landesvorsitzende des ADFC Rheinland-Pfalz, freuen sich über die Platzierung von Ingelheim. Foto: Stadtverwaltung/dtg

Zur Preisübergabe war die rheinland-pfälzische Kommune auch in Berlin, um die Auszeichnung entgegen zu nehmen. Oberbürgermeister Ralf Claus zeigte sich über das Ergebnis erfreut. „Ingelheim betreibt eine rege Radverkehrspolitik und das wurde bei der Bewertung, die von den Ingelheimer Fahrradfahrern vorgenommen wurde, honoriert“, so Ralf Claus.

Aber auch dem ehrenamtlichen Fahrradbeauftragten Erich Dahlheimer muss hier gedankt werden. Denn durch seine aktive Präsenz in Ingelheim und durch seinen aktiven Kontakt mit den Ingelheimer Radfahrerinnen und Radfahrern gelingt es, dass Fahrradfahren in Ingelheim zu etablieren.

Schwachstellen werden ständig geprüft

Dahlheimer nimmt sich jeder Kritik an und prüft eventuelle Schwachstellen im Radverkehr, egal bei welchem Wetter. Bei einem monatlichen Runden-Tisch werden diese dann diskutiert und Lösungen geschaffen. „Jeder Bürger erhält dann im Nachgang eine Rückmeldung“, so Dahlheimer. Somit fühlt sich der Radfahrer gehört und ernstgenommen.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

In der Umfrage bewerteten die Fahrradfahrer unter anderem das gute Angebot der öffentlichen Leihfahrräder, die Werbung für das Radfahren und die Fahrradförderung in jüngster Zeit als positiv. Aber auch negative Bewertungen wurden gegeben.

So unter anderem, dass in der Winterzeit die Radwege kaum geräumt werden, dass ein häufiger Raddiebstahl stattfindet oder nur bestimmte Gruppen zum Drahtesel greifen. Oberbürgermeister Ralf Claus bedankt sich auch für die zahlreichen Kommentare, die im Rahmen des Klimatestes abgegeben wurden. „Nur so können wir das Fahrradfahren in unserer Kommune noch verbessern“, so Ralf Claus.

Nach 18 Jahren – Heute 48-Jähriger zum zweiten Mal wegen versuchten Mord verhaftet

Am Dienstag, den 09.04.2019, wurde ein 48-jähriger Rüdesheimer aufgrund eines Untersuchungshaftbefehles wegen des Verdachtes des versuchten Mordes vor seiner Wohnanschrift von Beamten des Polizeipräsidiums Westhessen festgenommen.

Der Festgenommene wird verdächtigt, Lebensmittel einer in Rüdesheim lebenden Familie mit einer Substanz versetzt zu haben, die bei Verzehr einen lebensbedrohlichen Verlauf oder tödlichen Ausgang verursachen kann.

Im Vorfeld Haustiere vergiftet

Im Vorfeld ereigneten sich bereits seit November vergangenen Jahres diverse Vorfälle zum Nachteil der Geschädigten. So erfolgten in den vergangenen Monaten Sachbeschädigungen an den Fahrzeugen sowie am Haus der Geschädigten.

Die Haustiere mussten wegen Vergiftungssymptomen tierärztlich behandelt werden. Die Ermittlungen der Polizei führten schließlich auf die Spur des 48-Jährigen, welcher den Geschädigten bekannt ist.

Vor 18 Jahren schon einmal wegen versuchten Mord verurteilt

Der 48 Jahre alte Tatverdächtige war bereits im Jahr 2001 vom Landgericht Memmingen wegen versuchten Mordes, durch das Beibringen der gesundheitsschädlichen Substanz Arsen, zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 13 Jahren verurteilt worden.

Nachdem die derzeitigen Ermittlungen nun den Verdacht erhärteten, dass die Vergiftung der Haustiere nicht nur diesen, sondern auch der geschädigten Familie gegolten hat, konnte gegen den 48-Jährigen ein Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachtes des versuchten Mordes erwirkt werden.

Untersuchungen dauern an

Dieser wurde unmittelbar am Dienstag, den 09.04.2019, vollstreckt. Bei den anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen konnten durch die Ermittler, in der Wohnung des Tatverdächtigen sowie in zwei weiteren Objekten, beweiserhebliche Gegenstände sichergestellt werden.

Die Untersuchungen und Auswertungen in dieser Sache dauern an. Der 48-Jährige äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen, er wurde noch am gleichen Tag in Untersuchungshaft genommen.

Klarstellung der Stadt Mainz nach falscher Darstellung in der AZ

Die Landeshauptstadt Mainz stellt klar, dass die in der Allgemeinen Zeitung Mainz vom 12. April 2019 getätigten Aussagen hinsichtlich des Urteils des Oberlandesgerichts Koblenz in der Angelegenheit der Wasserversorgung der Stadtteile Mainz-Ebersheim und Mainz-Laubenheim und insbesondere in diesem Zusammenhang die Aussagen des Geschäftsführers der Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH (WVR), Herrn Roland Roepke, nicht korrekt sind.

Entgegen der darin veröffentlichten Aussage, hat das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz eben nicht das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Mainz vom 20.12.2017 bestätigt.

Diese Aussage ist falsch. Auf Berufung der Stadt Mainz hat das OLG Koblenz jetzt entschieden, dass die Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH (WVR) nicht Inhaberin der in dem erstinstanzlichen Urteil festgestellten Konzessionsrechte ist.

Insoweit hatte die Berufung der Stadt Mainz Erfolg. Lediglich aufgrund des beim OLG gestellten Hilfsantrags der WVR, wurde eine gänzliche Niederlage der WVR im Urteilsspruch verhindert.

Keine eigenen Versorgungsrechte der WVR

Das OLG ist in seinem Urteil zu dem Ergebnis gelangt, dass die Konzessionsrechte immer noch beim ursprünglichen Wasserversorgungsverband Bodenheim, der sich zur Erfüllung seiner Aufgaben der WVR bediene, liegen. Eigene Versorgungsrechte habe die WVR aber nicht.

Mit wirksamen Austritt der Stadt Mainz aus diesem Zweckverband oder mit dessen endgültiger Auflösung fällt die Aufgabe der Wasserversorgung zurück an die Stadt Mainz, die dann auch berechtigt ist, die Wasserversorgung in diesen Stadtteilen neu zu vergeben.

Die Berufung der Stadt Mainz hatte somit Erfolg. Die Stadt Mainz begrüßt das Urteil im Übrigen wegen der damit verbundenen Klarstellungen einer komplizierten Rechtslage.

Urteil begrüßt

Günter Beck: „Ich freue mich über dieses Urteil, denn es bestätigt uns in unserer Rechtsauffassung. Unser Ziel ist es nun, den bereits 1999 gefassten Gesellschafterbeschluss zur Auflösung des Wasserversorgungsverbandes vollständig umzusetzen. Hierzu werden wir die Gespräche mit der Aufsichtsbehörde, den Zweckverbandsmitgliedern sowie dem seit 1999 bestellten Liquidator des Zweckverbandes intensivieren.“

Auch in dem zweiten Streitverfahren, hier hatte die Stadt Mainz die WVR auf Zahlung der Konzessionsabgabe verklagt, teilt die Stadt Mainz nicht die erstinstanzliche Auffassung des Landgerichts Mainz und hat deswegen hiergegen ebenfalls Berufung eingelegt. Die Stadt Mainz erwartet auch in diesem Fall sehr gute Chancen auf Erfolg bei der Berufung.

(Quelle: Original Pressemeldung der Stadt Mainz)