BYC-News Blog Seite 1655

1 Minute Applaus für die Pflege | Katholisches Klinikum Mainz sagt Danke

Beschäftigte des Katholischen Klinikums Mainz machen bei Online-Challenge mit und sagen Danke

Standing Ovations, tosender Applaus und Laola-Wellen für die professionelle Pflege gab es vor einigen Tagen am Katholischen Klinikums Mainz (kkm). Mehr als 40 Beschäftigte aus allen Bereichen – Medizin, Adminstration, Technik aber auch Pflegekräfte selbst – applaudierten spontan eine Minute lang für die Pflege. Sie setzten damit ein deutliches Zeichen für Anerkennung, Dank und Wertschätzung für all ihre Kolleginnen und Kollegen, die täglich für andere Menschen da sind, ihnen menschlich beistehen und medizinisch helfen. Pflege ist in Zeiten des Fachkräftemangels und der hohen administrativen Anforderungen Schwerstarbeit und Teamwork und der persönliche Kontakt unersetzlich. Durch die Teilnahme an der Online Challenge hofft das kkm dazu beitragen zu können, dass Pflegekräfte, Pflegende und Gepflegte bundesweit mehr Verständnis und Unterstützung bekommen.

#1mincare ist eine Aktion für die Pflege in Deutschland. Sie wurde am 15. März diesen Jahres auf dem deutschen Pflegetag in Berlin gestartet und will möglichst viele Plattformen in der Gesellschaft nutzen, um der Pflege auf einfache und positive Weise die ihr gebührende Aufmerksamkeit zu schenken. Das Ziel der Challenge ist es, 24 Stunden Applaus für die Pflege in einer Videodokumentation zu sammeln, da diese schließlich auch 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr für ihre Patienten da ist.
Jeder kann mitmachen, die Pflege unterstützen und applaudieren. Weitere Informationen und wie es funktioniert unter: 1min.care

Über das Katholische Klinikum Mainz
Das Katholische Klinikum Mainz (kkm) ist mit seinem Standort St. Vincenz und Elisabeth Hospital ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung. Mit seinen zertifizierten Fachzentren (AltersTraumaZentrum, Lokales Traumazentrum, Viszeralonkologisches Zentrum, Darm-, Pankreas-, Brust-, Endoprothetik-, Gefäß-, Lungen-, Schilddrüsenzentrum) sowie weiteren 17 Fachabteilungen, 624 Betten und über 1.500 Beschäftigten nimmt es einen überregionalen Versorgungsauftrag wahr. Jährlich werden im kkm über 50.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Das kkm hat einen im Landeskrankenhausplan verankerten Versorgungsauftrag und ist akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Darüber hinaus betreibt es eine staatlich anerkannte Gesundheits- und Krankenpflegeschule mit 70 Ausbildungsplätzen für Gesundheits- und Krankenpflege. (Pressestelle kkm)

Das Katholische Klinikum Mainz ist eine kirchliche Einrichtung des Caritasverbandes für die Diözese Mainz und der Marienhaus GmbH in Trägerschaft des Caritas-Werkes St. Martin GmbH. Die Patientenversorgung erfolgt unter dem Leitsatz „menschlich und kompetent – für die Stadt und die Region“. Seit 2004 ist im kkm ein Qualitätsmanagementsystem etabliert, das Krankenhaus ist nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziert, die Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) nach EN ISO 13485:2016.

Mehr Informationen: www.kkm-mainz.de

Großbrand Lagerhalle in Frankfurt Fechenheim | Feuerwehr Großeinsatz

Großeinsatz der Feuerwehr Frankfurt – sowie der Freiwilligen Feuerwehr – in der Nacht gegen 00:10Uhr in der Carl-Benz Str. | Frankfurt-Fechenheim. 

Dort brannte eine Lagerhalle mit einer Fläche von ca. 140×20 Meter, die Flammen waren kilometer zu sehen. Gegen 2 Uhr in der Nacht teilte die Feuerwehr auf Twitter mit, dass das Feuer unter Kontrolle und die Halle fast vollständig niedergebrannt sei. Die Nachlöscharbeiten würden aber noch einige Zeit andauern in der Nacht. Verletzt wurde nach Auskunft der Feuerwehr niemand. Über die Schadenshöhe und die Brandursache kann aktuell noch keine Auskunft gegeben werden. In der Lagerhalle waren hauptsächlich Automobile untergestellt. In den angrenzenden Gebäude befinden sich laut Polizei mehrere Firmen – unter anderem eine KfZ-Werkstatt, eine Baufirma und ein Massage-Studio. Ein angrenzender Chemiebetrieb konnte laut Feuerwehr geschützt werden.

Lebensretter als Ehrenamt – DLRG Nackenheim

Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste, THW, DLRG, alle staatlich unterstützt?
– weit gefehlt! Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V., kurz DLRG, ist eine rein privat finanzierte Organisation. Sämtliche Ausgaben finanzieren sich seit ihrer Gründung 1913 durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.
Cityboost war zu Besuch bei der Ortsgruppe Nackenheim und sprach mit dem ersten Vorsitzenden Helmut Sudrow und seiner Frau Rita.

„Ja – das ist absolut richtig. Obwohl wir mit ausgebildeten Rettungsschwimmern und Sanitätern wichtige Aufgaben wie Wasserrettung und Katastrophenschutz wahrnehmen und im Einsatzfall mit Blaulicht fahren dürfen, bekommen wir keinerlei staatliche Unterstützung“, erklärt Sudrow.
Dies ist besonders tragisch, da Diebstahl und Vandalismus am Anlegesteg stark zugenommen haben. In den letzten zwei Jahren wurden zwei Motoren an den Rettungsbooten ausgebaut und entwendet. Seither sind die Motoren graviert und können, falls diese irgendwo auftauchen, der DLRG zugeordnet werden.

„Auch sind Instandhaltung, Wartung, Neuanschaffungen, Versicherungen etc. nicht gerade billig. In den letzten 10 Jahren mussten rund 100.000 Euro investiert werden“, so Sudrow weiter.

Doch Not macht erfinderisch. So entstand die Idee des „Insel-Muli“. Ende April ist das sogenannte Antuckern, der Start in die Saison. Von da an, bis September, pendelt die Personenfähre samstags und sonntags, stündlich zur naturgeschützten Insel Kisselwörth.

Der Strand auf der Insel ist schon lange kein Geheimtipp mehr, zumal man dort sogar gekühlte Getränke zu moderaten Preisen bekommt. „Leider können und dürfen wir keine Speisen verkaufen, aber wir freuen uns über jeden Cent, der durch den Verkauf der Getränke in die Vereinskasse gespült wird“, so der Vorstand.

Mitte Juli steigt dann das große Inselfest. Beim legendären Schifferstechen zeigt es sich dann, ob es Sinn macht, zu viel vom leckeren Wein der Nackenheimer Winzer zu trinken. Hier kann jeder mitmachen, der will, und sich unter dem Gejohle der Zuschauer von der Planke schubsen lassen.
Für das leibliche Wohl ist auch bestens gesorgt. So gibt es neben Kuchen und Gegrilltem auch geräucherte Forelle vom nahegelegenen Angelverein.

Weitere Einnahmequellen bieten sich durch die Sicherung von Festen entlang des Rheins. Ob Rosenmontag, Johannisfest oder Rhein in Flammen – überall, wo Gefahr droht, dass alkoholgeschwängerte oder übermütige Besucher ins Wasser stürzen, ist die DLRG zur Stelle.

Seit Mai 2017 gibt es auch einen Förderverein. Dieser bietet die Möglichkeit, die DLRG Ortsgruppe Nackenheim e.V. finanziell zu unterstützen und somit die Möglichkeiten zur Hilfe im, am und auf dem Wasser zu verbessern. Dies geschieht durch weitere Ausbildungen z.B. in den Bereichen Rettungsschwimmen, Rettungstauchen, Sanitätsdienst und Jugendarbeit. Ebenso soll die Beschaffung, die Wartung und der Erhalt von Rettungsmitteln und technischer Ausrüstung finanziell unterstützt werden.

Schon ein auf der Insel Kisselwörth getrunkener Schoppen unterstützt die DLRG Ortsgruppe Nackenheim e.V.. Wenn Sie mehr helfen wollen, umso besser.

Alles Informationen finden Sie unter:
www.nackenheim.dlrg.de

Kriminalpolizei: 53-Jähriger aus Wiesbaden-Dotzheim vermisst

Seit vergangenem Donnerstag wird der 53-jährige Sükrü Berberoglu aus Wiesbaden-Dotzheim vermisst. Herr Berberoglu verließ an diesem Tag, gegen 14.00 Uhr, seine Wohnung mit unbekanntem Ziel. Suchmaßnahmen seiner Familienangehörigen und erste Maßnahmen der Wiesbadener Kriminalpolizei führten bisher nicht zum Auffinden des Vermissten.

Der 53-Jährige hat gesundheitliche Probleme, sodass eine Gefahr für ihn nicht auszuschließen ist. Herr Berberoglu ist ca. 1,65 Meter groß, kräftig und war zuletzt mit einer mittelblauen Jeans einem Poloshirt, einer grünen Jacke und schwarzen Sportschuhen bekleidet. Darüber soll er einen grauen Rucksack und eine graue Eastpack Bauchtasche bei sich haben. Er ist Brillenträger und hat derzeit mutmaßlich einen Dreitagebart. Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten nimmt die Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

18 jähriger bei Nieder-Olm tödlich verunglückt | Zeugen gesucht!

Update 18.06.2018: Nach derzeitigem Stand dürfte der 18-Jährige alleinbeteiligt am Unfallgeschehen gewesen sein. Zur Ermittlung der genaueren Unfallursache wurde ein Gutachter beauftragt.

Wir bitten Zeugen, denen der 3er BMW Touring mit MZ-Kennzeichen des Verstorbenen am Sonntag, 17.06.2018, zwischen 00:00 – 04:00 Uhr aufgefallen ist, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 3 unter der Rufnummer 06131/65-4310 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz3@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Urspungsmeldung 17.06.2018: Am Sonntag dem 17.6., gegen 03.50 Uhr, befährt ein 18-Jähriger Fahranfänger die L413, von Nieder-Olm kommend, in Richtung Stadecken-Elsheim. Kurz vor der Kreuzung nach Essenheim kommt er, aus ungeklärter Ursache, mit seinem Pkw nach Rechts von der Fahrbahn ab und prallt gegen einen Baum. Der Anstoß ist so heftig, dass der Fahrer verstirbt und das Auto auseinanderbricht. Die Straße war für etwa drei Stunden zwecks Unfallaufnahme gesperrt.

Fahrzeug auf Discounter Parkplatz komplett ausgebrannt

Am Samstagmorgen, gegen 10:30 bemerkte der Fahrer eines 11 Jahre alten PKW Citroen, dass im Motorraum ein Feuer entstanden war. Der Fahrer aus dem Bereich des Donnersbergkreises konnte noch einen Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Berliner Straße ansteuern und gefahrlos das Fahrzeug verlassen. Dann begann es stark aus dem Motorraum zu rauchen.

Die herbeigeeilte Alzeyer Feuerwehr brachte den Brand schnell unter Kontrolle. Hierdurch stellte der im Fahrzeug verbaute Gastank keine Gefahr mehr dar. Das Fahrzeug brannte fast vollständig aus. Der Gesamtschaden wird auf etwa 5000EUR geschätzt. Die Polizei geht von einem techn. Defekt als Brandursache aus.

Wiesbaden erhält Förderbescheid über 15 Millionen Euro

Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich hat am Freitag, 15. Juni, im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin einen Förderbescheid in Höhe von 15 Millionen Euro zur Verbesserung der Luftqualität und Reduzierung von Stickstoffdioxiden in Empfang genommen. Der Bescheid ist der Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017 – 2020“ zugehörig. Von den insgesamt bereit stehenden 100 Millionen Euro hat die Wiesbaden mit seinem eingereichten Projekt „Digitalisierung des Verkehrs der Landeshauptstadt Wiesbaden (DIGI-V)“ deutschlandweit die zweithöchste Zusage erhalten. Je nachdem, wie viele Eigenmittel die Stadt und das Land beitragen, hat das Projekt DIGI-V einen Gesamtumfang von bis zu 30 Millionen Euro.

Oberbürgermeister Sven Gerich betont: „Mit der Förderung unseres Projekts zur Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme steht die Mobilität in Wiesbaden vor großen Veränderungen. Elektromobilität als ein bedeutender Teil für die Verbesserung der Luftemissionen und Reduzierung der Geräuschbelästigungen wird nun in enger Abstimmung mit dem Land Hessen, Mainz und dem Rheingau-Taunus-Kreis ergänzt um ein aktives Verkehrsmanagement für unser gesamtes Straßennetz. Damit verfolgen wir konsequent unsere Strategie und Vision von nachhaltiger Mobilität, die wir für den gesamten ÖPNV bereits eingeschlagen haben.“

Andreas Kowol, Wiesbadens Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr ergänzt: „Kurzfristig geht es darum, mit aller Anstrengung ein Dieselfahrverbot zu verhindern, das in Wiesbaden und Umland rund 125.000 Fahrzeugbesitzer betreffen würde. Langfristig wollen wir unser komplettes Verkehrssystem, unsere Ampelschaltungen und unser Parkraummanagement auf ein neues, digitales Niveau heben und fit für die Zukunft machen. Auf beide Ziele zahlt das Projekt DIGI-V ein.“ Das Projekt greife Hand in Hand mit dem vom Ausschuss für Planung, Bau und Verkehr am 6. März beschlossenen Sofortpaket, das unter anderem neue Park & Ride-Plätze, Taktverdichtungen im ÖPNV, eine durchgehende Busspur auf dem 1. Ring und eine Teilverlagerung des Durchgangsverkehrs aus der höchstbelasteten Innenstadt in weiter außen gelegene Bereiche vorsieht, so Kowol.

Das Projekt DIGI-V sieht vor, schrittweise über vier Module bis Anfang 2020 das gesamte Straßennetz Wiesbadens für eine zukunftsweisende, digitale Erfassung und Steuerung des Verkehrs zu ertüchtigen. Dazu gehört eine ganzheitliche Infrastruktur für die aktive Verkehrs¬steuerung, die Echtzeit-Verkehrserfassung mit Analysen des Verkehrsflusses sowie die Steuerung der Luftbelastung durch NO2 über ein Netz aus Mess¬sensoren. Als Basis für ein aktives Verkehrsmanagement beinhaltet „DIGI-V“ den Aufbau eines digitalen Systems zur Erhebung, Bereitstellung und Nutzung von Mobilitäts-, Umwelt- und Meteorologie-Daten. Alle Komponenten werden mittels Automation und Kooperation zu einem umfassenden Gesamtsystem vernetzt, das über eine Verkehrsleitzentrale die Steuerung des gesamten Verkehrsvolumens ermöglicht. Mittels dynamischer Verkehrs-zeichen wird so zum Beispiel eine zeitweise Regulierung der Fahrtgeschwindigkeit und Straßennutzung im Sinne von Gesundheits¬schutz und Verkehrsfluss möglich, mit dem Ziel, pauschale Fahrverbote zu vermeiden. (Pressereferat Landeshauptstadt Wiesbaden)

Mann greift Polizei mit Messer an | Er verschanzte sich in einer Gastro-Toilette

Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Hessischen Landeskriminalamtes Bensheim: Am Samstagmittag (16.06.) kam es in der Rodensteinstraße kurz nach 13 Uhr zu einem Polizeieinsatz.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand hatte sich ein mit Stichwerkzeugen bewaffneter Mann in der Toilette eines Bistros über einen längeren Zeitraum eingeschossen und drohte damit, sich das Leben zu nehmen, wenn jemand herein käme. Als zwei Funkstreifen den Sachverhalt vor Ort überprüfen wollten, kam es zum Zusammentreffen mit dem bewaffneten Mann und in der Folge zum Schusswaffengebrauch durch eingesetzte Beamte.

Dabei wurde der Angreifer verletzt. Der 30-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Sein Gesundheitszustand ist derzeit kritisch. Die näheren Umstände werden derzeit ermittelt. Das Hessische Landeskriminalamt hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Darmstadt die Ermittlungen übernommen.

Aufgrund der laufenden Ermittlungen können derzeit keine weiteren Angaben zum Sachverhalt gemacht werden.

Hat der BND Österreich abgehört und bespitzelt?

Der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) soll zwischen den Jahren 1999 und 2006 die Telekommunikationseinrichtungen in Österreich systematisch abgehört haben, das berichtet aktuell die „Wiener Zeitung“ und das Magazin „Profil“. Zentrale Einrichtungen der Regierung und Behörden sollen systematisch bespitzelt worden sein.

Die beiden Medien hatten auf Grundlage BND-interner Dateien berichtet, dass in diesem Zeitraum insgesamt 2000 Telefon-, Fax- und Mobilanschlüsse sowie E-Mail-Adressen im Visier des deutschen Nachrichtendienstes gewesen seien. Am Samstagnachmittag (gegen 17.30 Uhr) nahm der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz in einer Pressekonferenz zu den Spionage-Enthüllungen Stellung Weitere Informationen liegen noch nicht vor…

 

 

Polizeisirene wird durch Vogelzwitschern ersetzt | Erneut massive Beschwerden

Die Sirene der Polizei, Feuerwehr und vom Rettungsdienst ist Bundesweit ein Thema seit Monaten.Vereinzelt melden sich immer wieder Bürger bei unserer Nachrichtenplattform oder beschweren sich in diversen Gruppen bei Facebook. Unsere realen Fragen-Highlights der letzten 3 Monate:

Verdammte Sch…e die Hütte ist nicht mehr zu retten, muss jetzt noch die ganze Nacht gelöscht werden? In anderen Ländern ist Wasser ein Luxusgut und wir schütten es auf Feuer und unterhalten uns noch lautstark dabei nachts. Assoziales Pack

Der Rettungshubschrauber ist neben der Autobahn gelandet im Naturschutzgebiet, darf der das? Und wer zahlt den Schaden in der Natur jetzt?

Hallo, könntet Ihr in Erfahrung bringen warum die Polizei diese Nacht mit Martinshorn und Blaulicht gefahren ist auf der Rheinstr.??? Es gibt doch ein Lärmschutzgesetzt und es herrscht Tempo 30 hier!!!!

Ich hoffe es hat einen wichtigen Grund, seit 30 Minuten kreist der Hubschrauber in Gonsenheim und ich kann nicht schlafen. Kann man das nicht am Tag machen?

2:13Uhr und die Feuerwehr ist unterwegs, bitte schreibt mir einmal warum? Gibt es eine Möglichkeit sich zu beschweren?

Warum hat der Hubschrauber denn Licht an? Es kommt ihm sicherlich um diese Uhrzeit niemand entgegen in der Luft. Der leuchtet hier alles aus 🙁

Wir haben natürlich angefragt für die Zusender der Nachrichten und Beschwerde eingereicht! Es wird gehandelt nach Auskunft des Pressesprechers und es werden sofortige Änderungen vorgenommen:

  • Die Polizei sowie Rettungsdienste werden ab 22:00 nur noch mit maximal 30km/h zu Einsätzen fahren
  • Das Martinshorn wird durch beruhigendes einheimisches Vogelgezwitscher ersetzt
  • Das Blaulicht wird durch überziehen von Netzstrumphosen an der Leuchtanlage gedimmt
  • Die Polizei wird ein Bürgertelefon einrichten um jeden Einsatz rechtfertigen zu können
  • Die Feuerwehr wird ausschließlich nur noch weiches Wasser zum löschen nutzen, damit die Geräusche beim Löschvorgang verringert werden
  • Der Polizeihubschrauber wird Nachts bei Suchaktionen keine Scheinwerfer mehr nutzen, Straftäter oder vermisste Personen müssen einfach warten bis es hell wird.
  • Um die unfassbare Neugier direkt zu befriedigen, wird es in naher Zukunft einen 112 Radiosender geben. Dort werden alle Funksprüche Live veröffentlicht, das erspart eine Menge Zeit und entlastet die Facebookgruppen
  • Bei der Wasserrettung auf dem Rhein, wird die DLRG nur noch mit Ruderbooten die Einsätze fahren

Schwerer Verkehrsunfall mit Überschlag | Abfahrt Gensingen

Ein 27jähriger Mann aus Hessen befuhr mit seinem BMW die B 41 aus Richtung BAB 61 kommend in Richtung Bad Kreuznach. Aus zunächst ungeklärter Ursache verlor er in Höhe der Abfahrt nach Gensingen die Kontrolle über seinen PKW, touchierte die mittlere Fahrbahnbegrenzung und überschlug sich.

Das Fahrzeug blieb dadurch totalbeschädigt auf der Fahrbahn stehen. Eine 51jährige PKW-Fahrerin übersah das stehende Unfallfahrzeug und kollidierte mit diesem. Beide Fahrzeuge waren danach nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Da der Unfallverursacher zum Unfallhergang erheblich alkoholisiert war wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Er wurde mit Kopfverletzungen in ein Mainzer Krankenhaus verbracht. Die 51jährige wurde mit leichten Verletzungen in ein Bad Kreuznacher Krankenhaus eingeliefert. Durch den Unfall musste die B 41 total gesperrt werden und mit Hilfe der ortsansässigen Feuerwehr eine Umleitung eingerichtet werden, da es zu Verkehrsbehinderungen kam.

Kleinkind stirbt am Kamelgehege im Frankfurter Zoo

Ein zweijähriger Junge ertrank gestern nachmittag neben dem Streichelzoo im Wassergraben des Kamelgeheges im Frankfurter Zoo. Rettungskräfte rasten herbei, versuchten, das Kind noch zu reanimieren. Doch auf dem Weg in die Klinik verstarb er im Krankenwagen.

Die Polizei Frankfurt ermittelt aktuell, wie der Junge in den Wassergraben fallen konnte. Kultur-Dezernentin Dr. Ina Hartwig zum Vorfall: „Ich bin zutiefst erschüttert über dieses schreckliche Unglück. In meinen Gedanken bin ich bei der Familie und den Angehörigen des Kindes.“

17 jährige Laura H. angetroffen bei Fahndungsmaßnahmen

Seit dem 12. Juni 2018 war die 17-jährige Laura Hedder aus Frankfurt am Main vermisst. Das Mädchen wurde am 16.06.2018 im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen durch Polizisten angetroffen und in eine Jugendeinrichtung gebracht.


Seit Dienstag, dem 12. Juni 2018, wird die 17-jährige Laura H. aus Frankfurt vermisst. Die Kriminalpolizei sucht nun nach Zeugen, welche Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben können.

Zuletzt wurde die 17-Jährige gegen 20.00 Uhr in dem Universitätsklinikum Frankfurt gesehen. Danach verliert sich ihre Spur.

Sie ist 162 cm groß, ca. 57 kg schwer und hat dunkelrote mittellange Haare zu einem sogenannten „Bob“ geschnitten. Aktuell trägt sie aufgrund einer Verletzung einen Verband an ihrem rechten Arm. Zuletzt war sie mit einer grünen Jacke und weißen Turnschuhen bekleidet.

Wer hat Laura Hedder gesehen und/oder kann Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben? Sachdienliche Hinweise nimmt die Frankfurter Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 069/755-53111 entgegen.

30 Tage Endspurt – 50 Stationen – 500 Räder | Mein Rad startet in Wiesbaden

Die Stadt Wiesbaden teilt mit: 30 Tage Endspurt, 50 Stationen, 500 Räder: Das Fahrradvermietsystem „meinRad“ von ESWE Verkehr eröffnet den Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern ein weiteres Mobilitätsangebot. Am 13. Juli findet um 15 Uhr die offizielle Eröffnung auf dem Dernschen Gelände statt.

Schon vorher und nachher wird es Informationen und Veranstaltungen rund um die Velos im typischen ESWE-Orange geben. Auch die Homepage ist ab jetzt unter „www.meinrad-wiesbaden.de“ freigeschaltet.

Auf der neuen Seite sind alle wichtigen Informationen zu sehen, beispielsweise die Standorte des Fahrradvermietsystems, die Ausstattung der Räder sowie Aktuelles. Die Seite wird stetig je nach Entwicklung des Projektes aktualisiert, von Juli bis September wird es in der Einführungsphase einen Basistarif geben. Mit der Aktualisierung des Mainzer Systems und damit der Einführung komplett einheitlicher Strukturen von Wiesbaden und Mainz gelten dann auch die gemeinsamen Tarife.

Neben der Eröffnung des Projektes mit ESWE Verkehr-Geschäftsführer Jörg Gerhard, Oberbürgermeister Sven Gerich und Verkehrsdezernent Andreas Kowol am 13. Juli um 15 Uhr soll es bereits von 12 bis 18 Uhr auf dem Dernschen Gelände einen Geschicklichkeits-Parcours, das ESWE Verkehr-Glücksrad sowie einen Informationsstand für alle Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger geben.

Dieselkraftstoff in Gulli eingeleitet – Verursacher auf frischer Tat ertappt!

Am Donnerstag, 14.06.2018 um 13:00 Uhr durch Zeugen ein Vorfall auf der A3, Tank-und Rastanlage Bad Camberg-Ost Richtung Köln gemeldet, wobei aus einem PKW Seat Alhambra mit polnischen Kennzeichen Dieselkraftstoff gezielt in drei Abflussschächte des Parkplatzes geleitet wurde. Durch die Streife der Polizeiautobahnstation Wiesbaden wurde vor Ort festgestellt, dass der 34-jährige Fahrer aus Rumänien aufgrund eines Lecks der Kraftstoffleitung mittels eines mitgeführten Schlauches sich entschloss, den Tank zu entleeren, indem er bewusst über einem Gulli parkte und dort den Dieselkraftstoff einleitete.

Nachdem mehrere Zeugen den Vorfall beobachteten entschloss er sich, weitere 2 Gulli’s aufzusuchen und dort den Kraftstoff abzulassen. Insgesamt wurden ca. 30 Liter Dieselkraftstoff in die Abflussschächte eingeleitet. Durch die Feuerwehren Bad Camberg und Erbach konnte ein Großteil des Kraftstoffs gebunden werden; die vor Ort anwesende Autobahnmeisterei bestätigte, dass der Kraftstoff teils in das angrenzende Erdreich und teils in ein Rückhaltebecken gesickert ist. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Bodenverunreinigung eingeleitet; zudem muss er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 200,-EUR und die Kosten des Einsatzes bezahlen.