BYC-News Blog Seite 1651

Die Initiative „Zukunft Rhein-Main | Aktiv gegen Fluglärm

Initiative „Zukunft Rhein-Main“ für Novellierung des Fluglärmgesetzes

Die Initiative „Zukunft Rhein-Main“ (ZRM) hat sich mit einem
Appell an den Parlamentarischen Arbeitskreis Fluglärm beim Deutschen Bundestag
gewandt. Der Arbeitskreis soll Einfluss auf den weiteren Werdegang des
Gesetzgebungsverfahrens zugunsten eines verbesserten Fluglärmschutzes nehmen.
„Das Gesetz soll nicht nur evaluiert, sondern im Sinne der lärmbetroffenen Bevölkerung
auch novelliert werden“, betonten die ZRM-Sprecher Katrin Eder (Umweltdezernentin der
Stadt Mainz), Landrat Thomas Will (Kreis Groß-Gerau), Bürgermeister Michael Antenbrink
(Flörsheim) sowie Bürgermeister Herbert Hunkel (Neu-Isenburg).

Das Fluglärmgesetz dürfe nicht mehr nur ein reines Entschädigungsregelwerk bleiben,
sondern müsse vor allem die Gewichtung des aktiven Schallschutzes – also der
Lärmminderung an der Quelle – erhöhen, so das Sprechergremium. „Für die vom größten
Flughafenstandort in Deutschland ausgehenden massiven Fluglärmbelastungen im
Ballungsraum Rhein-Main müssen zukünftig Rechtsgrundlagen geschaffen werden, die
einen Fluglärmschutz durch aktive und passive Maßnahmen ermöglichen“, heißt es in
dem Appell.

Ein Gesetzesentwurf müsse nun zeitnah auf den parlamentarischen Weg gebracht
werden. Denn eines belege die Evaluierung sehr deutlich: „Das Fluglärmgesetz in seiner
jetzigen Fassung erfüllt nicht mehr die Mindestanforderung an die Schutzpflicht des
Staates, der seine Bürger und Bürgerinnen in einem ausreichenden Maß vor Fluglärm
(Art. 2 Abs. 2 GG) schützen muss.“ Die Erfahrungen im Zusammenhang mit der
Novellierung aus dem Jahr 2007 dürften sich nicht wiederholen. „Der Fluglärmschutz darf
weder durch die Luftverkehrslobby verwässert noch auf die lange Bank geschoben
werden“, so das Sprechergremium.

Pressestelle der Stadt Mainz

Vollsperrung Rheinhessenstr. zwischen Hechtsheim und Ebersheim

Die L 425 (Rheinhessen) wird in den Sommerferien von Freitag, 13. Juli 2018, abends, bis Montag, 23. Juli 2018, morgens, zwischen Mainz-Hechtsheim und Mainz-Ebersheim voll gesperrt.

Grund ist die dringend notwendige Reparatur gravierender Fahrbahnschäden. Die Vollsperrung ist aus bautechnischen Gründen und im Interesse eines zügigen Bauablaufes nicht zu vermeiden.  Netzrisse und Verdrückungen, starke Spurrinnen und Fahrbahnaufbrüche machen eine Reparatur der L 425 unumgänglich. Der Umfang der Schäden lässt aus Gründen der Verkehrssicherheit einen weiteren Aufschub nicht mehr zu.

Die Mainzer Mobilität teilt dazu mit: 

Sehr geehrte Fahrgäste, im Zeitraum von Freitag, 13. Juli, 20 Uhr bis Montag, 23. Juli, 4 Uhr wird die Rheinhessenstraße saniert. Dies kann leider nur unter einer Vollsperrung der Straße zwischen Hechtsheim/Messe und Ebersheim erfolgen. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Buslinien 66, 67 und 660, inklusive der Fahrtverbindungen aus Richtung Innenstadt vom/zum Hechtsheimer Gewerbegebiet.

Ali Bashar: 11-jährige vergewaltigt und weitere Straftaten

Aufgrund neuer Ermittlungserkenntnisse hat sich der Verdacht gegen Ali Bashar erhärtet, dass dieser im März 2018 eine 11-jährige deutsche Staatsangehörige in einer Flüchtlingsunterkunft in Wiesbaden-Erbenheim vergewaltigt hat. Darüber hinaus besteht aufgrund der derzeitigen Ermittlungsergebnisse aus Sicht der Staatsanwaltschaft der dringende Tatverdacht, dass Ali Bashar in einem weiteren Fall gemeinsam mit dem bislang im Mordfall Susanna als 13-jährigen Zeugen bezeichneten afghanischen Staatsangehörigen, der nach derzeitigem Ermittlungsstand 14 Jahre alt ist, die 11-jährige im Mai 2018 erneut vergewaltigt haben soll.

Gegen den 14-jährigen afghanischen Staatsangehörigen hat das Amtsgericht Wiesbaden am 02.07.2018 Haftbefehl wegen dieses Tatvorwurfs und eines weiteren Falles der Vergewaltigung zum Nachteil der 11-Jährigen erlassen und die Untersuchungshaft angeordnet. Gegen den Beschuldigten Ali Bashar wird die Staatsanwaltschaft Wiesbaden im Laufe des heutigen Tages ebenfalls Haftbefehl wegen 2 Fällen der Vergewaltigung beantragen.

Weitere Auskünfte können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gegeben werden. (Polizei und Staatsanwaltschaft Wiesbaden)

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Mainz: Mehrere Fälle von Körperverletzung

Am Wochenende ist es zu mehreren Fällen von Körperverletzung in der Mainzer Innenstadt gekommen.

Am Freitagabend ist es im Goßlerweg zu einem Streit zwischen einem Pärchen gekommen. Die 16-Jährige gibt an, dass ihr 17-jähriger Freund sie ins Gesicht geschlagen habe, sodass sie mit dem Kopf auf den Boden geknallt sei. Der Freund wiederspricht dieser Aussage. Zeugen haben den Vorfall nur teilweise beobachtet. Die Geschädigte kommt zur Abklärung in ein Krankenhaus. Ihre Mutter wird über den Vorfall informiert.

In einer Kneipe am Bahnhofsplatz ist es in der Nacht von Freitag auf Samstag zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Sowohl der 31-Jährige Beschuldigte als auch der 41-jährige Geschädigte werden wegen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

In der Schottstraße ist es Samstagnacht zu einer Streitigkeit mit leichter Körperverletzung zwischen zwei Frauen gekommen. Die geschädigte 21-Jährige begibt sich selbständig zum Arzt. An alle Beteiligten ergeht ein Platzverweis.

Samstagnacht ist es am Bahnhofplatz zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Zweier-Gruppen gekommen indessen Verlauf es zu einer leichten Körperverletzung kommt. Der geschädigte 19-Jährige erlitt Verletzungen im Gesicht und wurde in ein Krankenhaus verbracht. Den anderen Personen wird en Platzverweis erteilt.

Am Samstagnachmittag ist es zu einer Auseinandersetzung mit rund sechs Beteiligten in einem Schwimmbad gekommen. Es kommt zu leichten Körperverletzungen, die von Rettungssanitätern vor Ort behandelt werden. Beide Parteien werden von der Polizei getrennt und befragt. Alle Personen erhalten einen Platzverweis für das Schwimmbad.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

13 jähriger aus Kirchheimbolanden stirbt bei Motorradunfall

Am 01.07.2018, gegen 14:50 Uhr, befuhr ein Motorradfahrer aus dem Bereich Kirchheimbolanden die A8, aus Richtung Zweibrücken kommend, in Fahrtrichtung Homburg. Auf dem Soziussitz saß der 13-jährige Sohn des 37-jährigen Fahrers. Ca. 500m nach der Auffahrt Zweibrücken-Ernstweiler fuhr nach Zeugenaussagen ein weißes Fahrzeug, möglicherweise ein neueres Mercedes-Modell, von hinten auf das Kraftrad auf, welches sich auf der Überholspur befand.


Das Motorrad prallte in die Mittelleitplanke, wieder zurück auf die Überholspur und fing Feuer. Bei dem Unfall erlitt der Fahrer schwere Verletzungen, der Sohn verstarb noch am Unfallort. Der Mercedes fuhr nach der Kollision weiter in Richtung Saarland. Bislang werden verschiedene Hinweise überprüft.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Zweibrücken unter der Telefonnummer 06332/9760 oder per Email pizweibruecken@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.

Ginsheim-Gustavsburg: PKW rutscht mit Boot in den Rhein

3 Personen wollten in Ginsheim-Gustavsburg, Verlängerung der Bouguenais Allee, NATO Rampe, Rhein Km 493,100, rechtes Ufer mittels Gespann aus Opel Omega B und Trailer ein ca. 3 Meter Jetboot mit Schlauchrumpf zu Wasser lassen. Der PKW, welcher über einen Heckantrieb verfügte, verlor im Bereich der Wasserlinie den Grip. Im Anschluss rutschte der PKW die Rampe weiter herunter und begann schließlich aufzuschwimmen. Als Flusswasser in das Wageninnere eindrang konnte der Fahrer den PKW gerade noch verlassen.

Er blieb unverletzt und kam mit einem Schrecken davon. Alle 3 Personen konnten nur noch zusehen, wie das Gespann in der Bundeswasserstraße Rhein versank. Das Jetboot konnte am Ufer gesichert werden. Die Freiwillige Feuerwehr sicherte das Gespann mittels Stahlseil gegen weiteres Absinken ab. Die Wasserschutzpolizei und der Nautische Informationsfunk Oberwesel wahrschauten die Schifffahrt um Sog- und Wellenschlag zu vermeiden, bis das Gespann mittels Kranwagen aus dem Rhein geborgen werden konnte. Weitere Ermittlungen dauern noch an.

Tödlicher Unfall – PKW fährt auf Roller auf

Gemarkung Ludwigshafen – In der Nacht des 30.06.2018 kam es gegen 23:20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Der Unfall ereignete sich auf der Bundesautobahn 6 in Fahrtrichtung Mannheim, kurz vor der Rheinbrücke. Aus noch ungeklärter Ursache fuhr ein 25-jähriger Pkw-Fahrer, aus Leimen, auf ein mit zwei Personen besetztes Kleinkraftrad auf.

Hierbei wurden die Personen vom Kleinkraftrad auf die Fahrbahn geschleudert. Die 30-jährige Ludwigshafenerin verstarb bereits kurze Zeit später im Klinikum Mannheim. Der 35-jährige Ludwigshafener wurde mit schweren Kopfverletzungen ins Klinikum Heidelberg verbracht, sein Zustand sei kritisch. Der PKW-Fahrer stand unter Alkoholeinfluß. Durch die Bereitschaftsstaatsanwältin wurde eine Blutprobe angeordnet. Die unfallbeteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Die Richtungsfahrbahn nach Mannheim war bis in die frühen Morgenstunden voll gesperrt. Zeugen des Unfallgeschehens mögen sich bitte bei der Polizeiautobahnstation Ruchheim unter 06237-9330 melden.

Junge Frau aus Alzey verstirbt nach Zusammenstoß mit PKW

Eine 60jährige Frau aus dem Landkreis Alzey-Worms befuhr am Freitagabend gegen 20.00h mit ihrem Fahrzeug die Landesstraße 409 aus Richtung Erbes-Büdesheim in Richtung Alzey. Bei der Einfahrt in den Verkehrskreisel am Ortseingang von Alzey übersah sie dabei eine Rollerfahrerin, die bereits aus Richtung Alzey-Heimersheim in den Kreisel eingefahren war und fuhr ohne anzuhalten in den Kreisverkehr ein. #

Im weiteren Verlauf kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei stürzte die Rollerfahrerin zu Boden und wurde durch den PKW komplett überrollt. Die 21jährige Zweiradfahrerin aus Alzey zog sich dabei schwerste Verletzungen zu und wurde im Anschluß in die UNI-Klinik nach Mainz verbracht. Dort erlag sie in den Morgenstunden ihren schweren Verletzungen. Die Unfallverursacherin erlitt aufgrund des Unfallgeschehens einen Schock.

Kaiserslautern: Motorradunfall mit Personenschaden

Am Freitagnachmittag erlitt in der Kaiserslauterer Innenstadt ein Motorradfahrer schwere Verletzungen.

Der 23-jährige Mann aus Kaiserslautern fuhr mit seinem Kraftrad auf der Brandenburger Straße in Richtung Stadtmitte. Unter einer Brücke verlor er vermutlich wegen eines Fahrfehlers die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte ohne Fremdeinwirkung. Der Verkehrsteilnehmer erlitt Knochenbrüche und musste vom Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht werden. Der Zustand des Motorradfahrers ist derzeit nicht lebensbedrohlich. Am Motorrad entstand ein Sachschaden in Höhe von 5000 Euro. Das Fahrzeug musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Im Rahmen der Unfallaufnahme war die Brandenburger Straße 45 Minuten voll gesperrt.

Mainz: Körperverletzung im Stadtbus

Wie die Polizei am Samstag morgen mitteilt: Am Freitag, den 29.06.2018 gegen 12:00 Uhr, stieß eine 30 jährige Frau bei einer Sitzplatzsuche in einem Bus der MVG gegen den geschienten Fuß einer 65 jährigen Frau. Obwohl sich die 30jährige Frau bei der älteren Frau entschuldigte, schlug diese der 30jährigen Frau mit ihrem Gehstock ins Gesicht und gegen die Schulter. Aufgrund ihrer dadurch erlittenen Verletzungen musste die 30jährige daraufhin ins Krankenhaus zur weiteren Versorgung verbracht werden. Durch das Einschreiten von Zeugen konnte die 65jährige Frau im Bus bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden.

Ludwigshafen: Unfall nach illegalem Autorennen

Am frühen Samstagmorgen um 01:30 Uhr fielen einer Streifenwagenbesatzung der PI Ludwigshafen 1 in der Maudacher Straße in Fahrtrichtung Innenstadt im Gegenverkehr zwei Fahrzeuge auf, welche sich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit ein illegales Autorennen lieferten. Von einem Fahrzeug konnte noch ein Teilkennzeichen abgelesen und die Karosserieform eines Golfs erkannt werden. Im Rahmen einer unmittelbar eingeleiteten Verfolgung und Fahndung nach den Teilnehmern des Autorennens, wurden in der Auffahrt der B9 in Fahrtrichtung Frankenthal zwei stehende Fahrzeuge festgestellt.

Bei einem der Fahrzeuge handelte es sich um einen Golf GTI, welcher frische Verkehrsunfallschäden aufwies. Das andere Fahrzeug war ein Alfa Romeo. Ermittlungen am Unfallort ergaben, dass beide Fahrzeuge am zuvor festgestellten illegalen Autorennen beteiligt waren. Bei den Fahrzeugführern handelte es sich um zwei Brüder aus Ludwigshafen im Alter von 23 und 20 Jahren. Der ältere Bruder war in der Auffahrt zur B9 aufgrund deutlich überhöhter Geschwindigkeit mit seinem Golf GTI von der Fahrbahn abgekommen und mit der dortigen Beschilderung kollidiert. Der Golf wurde sichergestellt und der Führerschein des 23-jährigen Fahrzeugführers beschlagnahmt.

Sperrung der Ludwigsstraße am 30.6. – Umleitung der Buslinien

Am Samstag, 30. Juni, in der Zeit von 13.30 bis 22.00 Uhr müssen die Buslinien 28, 54, 55, 56, 57, 60, 61, 62, 63, 64, 70 und 71 in der Innenstadt umgeleitet werden. Hintergrund ist die Sperrung der Ludwigsstraße im Rahmen der Veranstaltung Sommerschwüle.

Die Haltestellen Pfaffengasse und Altstadt/Holzhof werden in dieser Zeit nicht bedient. Als Ersatz für die Haltestelle Höfchen/Listmann werden an der Ecke Quintinstraße/Schusterstraße die Ersatz-Haltebereiche D und E bedient.

An der Haltestelle Schillerplatz halten während des Zeitraums nur die Straßenbahnen der Linien 50, 52 und 53.

Für die weiteren ersatzweise bedienten Haltestellen beachten Sie bitte die unten stehenden Linienverläufe und die Grafik ganz unten, in denen alle bedienten Haltestellen aufgeführt sind.

Bitte beachten Sie, dass die Umleitung nicht in den Fahrplanauskunftssystemen, bspw. die App „Mainzigartig Mobil“ und die Verbindungsauskunft hinterlegt sind.

Die Buslinien werden wie folgt umgeleitet:

Linien 28, 54, 55, 56, 57, 60 und 61: Ab Haltestelle Rheingoldhalle/Rathaus über Ersatzhaltestelle Höfchen/Listmann D bzw. E (Ecke Schusterstraße/Quintinsstraße) – Haltestelle Schusterstraße/Galeria Kaufhof – Haltestelle Bauhofstraße/LBBW Rheinland-Pfalz Bank C bzw. D – Haltestelle Neubrunnenplatz/Römerpassage zur Haltstelle Münsterplatz. Der Rückweg erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Linien 62 und 63: Ab Haltestelle Hindenburgplatz/Architektenkammer Rheinland-Pfalz über Ersatzhaltestelle Bauhofstraße/Rheinland-Pfalz-Bank E bzw. F (in der Bauhofstraße) – Haltestelle Neubrunnenplatz/Römerpassage – Haltestelle Münsterplatz zur Haltestelle Hauptbahnhof. Der Rückweg erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Linien 64, 65 und 67E: Ab Haltestelle Stadtpark über Haltestelle Holzturm/Malakoff-Passage – Haltestelle Fischtor – Haltestelle Rheingoldhalle/Rathaus – Ersatzhaltestelle Höfchen/Listmann D bzw. E (Ecke Schusterstraße/Quintinsstraße) zur Haltestelle Schusterstraße/Galeria Kaufhof. Der Rückweg erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Linie 70: Ab Haltestelle Eisgrubweg über Haltestelle Bahnhof Römisches Theater/CineStar – Haltestelle Holzturm/Malakoff-Passage – Haltestelle Fischtor zur Haltestelle Brückenplatz. Auf dem Rückweg wird zusätzlich die Haltestelle Rheingoldhalle/Rathaus C bedient.

Linie 71: Richtung Brückenplatz: Ab Haltestelle Eisgrubweg über Haltestelle Bahnhof Römisches Theater/CineStar – Haltestelle Holzturm/Malakoff-Passage – Haltestelle Fischtor – Haltestelle Rheingoldhalle/Rathaus A – Ersatzhaltestelle Höfchen/Listmann D zur Haltestelle Schusterstraße/Galeria Kaufhof.

Bei Fahrten mit Ziel „Wallaustraße“ erfolgt die Umleitung analog der Linie 70.

Richtung Finthen: Ab der Haltestelle Brückenplatz über Haltestelle Rheingoldhalle/Rathaus C – Haltestelle Holzturm/Malakoff-Passage – Haltestelle Bahnhof Römisches Theater/CineStar zur Haltestelle Eisgrubweg.

Linie 92: Ab Haltestelle Stadtpark über Haltestelle Holzturm/Malakoff-Passage – Haltestelle Fischtor – Haltestelle Rheingoldhalle/Rathaus – Ersatzhaltestelle Höfchen/Listmann D bzw. E (Ecke Schusterstraße/Quintinsstraße) – Haltestelle Schusterstraße/Galeria Kaufhof – Haltestelle Bauhofstraße/Rheinland-Pfalz-Bank C bzw. D – Haltestelle Neubrunnenplatz/Römerpassage zur Haltestelle Münsterplatz. Der Rückweg erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Welches Freibad darf es heute sein? „Public Swimming Handbuch“

Die Sommerferien sind endlich da – und mit ihnen steuert die Freibad Saison auf ihren Höhepunkt zu. Doch alleine in Frankfurt gibt es sieben Freibäder, die miteinander um die Gunst des geneigten Schwimmers wetteifern. Da fällt die Entscheidung, wo man sein Handtuch ausbreiten soll, mitunter gar nicht so leicht. Doch zum Glück gibt es mit Gabi Schirrmachers „Public Swimming“ ein ultimatives Handbuch, das die Vorzüge von nicht weniger als 51 Freibädern aus dem Rhein-Main-Gebiet auf ansprechende und übersichtliche Weise herausstellt.

Die 55-jährige Designerin hat ihren Bekannten schon seit Jahren vorgeschwärmt, wie toll und unterschiedlich die Bäderlandschaft im Rhein-Main-Gebiet ist. „Die haben mir irgendwann gesagt, ich solle lieber endlich ein Buch schreiben, als ihnen ständig davon zu erzählen“, erklärt Schirrmacher wie „Public Swimming“ zustande kam. Geschwommen sei sie seit ihrer Kindheit schon immer gerne. „Ich bin in Sindlingen aufgewachsen. Da lag das Silobad gleich vor der Tür“, erklärt die Autorin. Nach einem schweren Autounfall vor acht Jahren und einem quälend langem Krankenhausaufenthalt hat Schirrmacher schwimmend zurück ins Leben gefunden. Seit dieser Zeit kennt sie die Frei- und Naturbäder sowie Badeseen in Aschaffenburg, Darmstadt, Frankfurt, Gießen und Wiesbaden wie ihre Westentasche.

„Vor fünf Jahren habe ich angefangen, mir Notizen zu machen. Ab Frühjahr 2017 bin ich fünf Monate lang durch die Bäder der Region gezogen. Erst wollte ich nur über 5, dann 10, dann 30 Bäder schreiben. Letztlich sind es 51 geworden und wir haben über 6000 Kilometer zurückgelegt“, sagt Schirrmacher. Herausgekommen ist ein 335 Seiten starkes Taschenbuch, das liebevoll illustriert ist und in jeder Badetasche Platz findet. Neben der unterschiedlichen Architektur der Bäder fasziniert Schirrmacher auch der soziale Aspekt eines Freibadbesuchs. Denn an den Badegästen und ihrem Verhalten lerne man viel über die Stadt, in der sich das Bad befindet, weiß die Freibad Expertin. Manchen liegt der etwas rauere Umgangston im Frankfurter Stadionbad mehr, andere bevorzugten das vornehme Opelbad in Wiesbaden.

Was den Besucher der in „Public Swimming“ erwähnten Freibäder erwartet, erfährt dieser bei der kurzweiligen Lektüre in wenigen Minuten. Neben individuellen Tipps zu Highlights wie Rutschen oder Sprungbrettern, Anfahrt und Sehenswürdigkeiten in der Nähe hat Gabi Schirrmacher besonderen Wert auf eindrucksvolle Fotos der jeweiligen Bäder-Architektur gelegt. Das Auge schwimmt schließlich stets mit.

Die ersten 3000 Exemplare des im Eigenverlag herausgegebenen Taschenbuchs sind schon fast vergriffen. Bald soll daher eine zweite Auflage in den Läden stehen. „Reich wird man damit nicht. Aber das war ein echtes Liebhaber-Projekt, das ich jederzeit wieder machen würde“, sagt Schirrmacher. Zum Preis von 22 Euro kann man „Public Swimming“ im Buchhandel oder an der Kasse der Frankfurter Freibäder erwerben.

Wer sich von der Autorin persönlich durch das Stadionbad (Freibad) führen lassen möchte, hat dazu am 9., 23. und 30. Juli Gelegenheit. Die anderthalbstündigen Führungen beginnen jeweils um 18 Uhr und kosten 15 Euro. Treffpunkt ist zehn Minuten vor Beginn am Eingang des Stadionbads, Mörfelder Landstraße 362. Weitere Infos zu „Public Swimming“ gibt es unter https://schirrmacher-editions.com/ im Internet.

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Am Freitag Vormittag gegen 10:15 Uhr befährt ein Kleintransporter-Pritschenwagen die B9 von Nierstein in Richtung Mainz. In Höhe eines Parkplatzes will der Pritschenwagen nach links auf einen freien Schotterplatz fahren bzw. wenden. Ein nachfolgender 25-jähriger Motorradfahrer aus Mainz, der sich gerade in einem Überholvorgang befindet, bemerkt das Fahrzeug vor sich zu spät und fährt ungebremst in den Pritschenwagen, stürzt und kommt anschließend links neben der Fahrbahn zum Liegen. Der Motorradfahrer kommt mit Knochenbrüchen in ein Mainzer Krankenhaus. Der 48-jährige Niersteiner, Fahrer des Pritschenwagens wird nicht verletzt. Das Motorrad ist stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Die B9 war für ca. 1 Stunde voll gesperrt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 15.000,- Euro

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Ali Bashar zurück am Tatort | Familie möchte zurück nach Deutschland

Gemeinsame Tatortbegehung mit Ali Bashar von Staatsanwaltschaft und Polizei am gestrigen Donnerstag in Wiesbaden. Die Ermittler möchten die Aussagen von dem mutmaßlichen Täter mit den Gegebenheiten vor Ort vergleichen. Wann eine Anklage gegen ihn erhoben wird, steht noch nicht genau fest.

Vorher müssten alle Untersuchungen der Ermittler und ein psychiatrisches Gutachten von Ali Bashar abgeschlossen sein, teilte ein Sprecher der Polizei mit

Ein Bruder von Ali Bashar soll laut FAZ nun seine Rückkehr nach Deutschland planen. Auch der Rest der Familie könnte wieder nach Deutschland kommen, denn im Nordirak herrscht noch Bürgerkrieg und das würde bedeuten: Das Einreiseverbot ist ungültig

Schon vor Jahren hatte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die Asylanträge der Familie abgelehnt und eine Einreisesperre verhängt. Die Familie klagte dagegen beim Verwaltungsgericht.

Als der Leichnam von Susanna F. entdeckt wurde, war Ali Bashar bereits mit seiner Familie in den Nordirak geflohen. Kurdische Polizisten spürten ihn auf und übergaben ihn der deutschen Bundespolizei (wir berichteten)