BYC-News Blog Seite 1612

Fußgängerin flüchtet vor Mann mit Messer | Polizei Fahndung erfolgreich

Die Wiesbadener Polizei hat am gestrigen Mittag einen Mann festgenommen, kurz nachdem dieser eine Fußgängerin mit einem Messer bedroht haben soll. Die Frau war mit ihrem Hund in der Borkumer Straße spazieren, als sie unvermittelt von einem ihr unbekannten Mann scheinbar grundlos angesprochen wurde. Er soll ein Messer in der Hand gehalten und damit gedroht haben, sie zu verletzen.

Die Spaziergängerin flüchtete in ihre Wohnung und verständigte sofort die Polizei. Dank einer detaillierten Beschreibung des Mannes, konnten fahndende Polizisten einen tatverdächtigen 48-Jährigen in der unmittelbaren Nähe festnehmen, bei dem sie auch eine Messerklinge fanden. Der geistig verwirrte Mann wurde nach den polizeilichen Maßnahmen in eine psychiatrische Einrichtung gebracht, wo er zur weiteren Untersuchung bleiben musste. (Quelle Polizei Westhessen)

Bad Honnef: 73-jähriger Mann vermisst | Polizei bittet um Ihre Hilfe

Die Bonner Polizei sucht derzeit nach dem 73-jährigen Jakob P. aus Bad Honnef. Der Vermisste wurde zuletzt am Dienstagnachmittag (15.01.2019) gegen 17:00 Uhr an seiner Wohnanschrift in Bad Honnef gesehen, als er zu einem Spaziergang aufbrach. Derzeit liegen keine Anhaltspunkte für seinen aktuellen Aufenthaltsort vor. Da eine Gefährdung oder hilflose Lage aufgrund benötigter Medikamente nicht ausgeschlossen werden kann, bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe.

Jakob P. wird wie folgend beschrieben: 1,70 m groß – lockige braun-graue Haare, hinten sehr licht – bekleidet mit brauner Hose, brauner Jacke und schwarzen Schuhen – spricht vorwiegend russisch und nur wenig deutsch.

Wer den Vermissten gesehen hat oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0228/15-0 oder dem Notruf 110 bei der Polizei zu melden.

Mainzer Fastnacht e.G. versteigert kompletten Ordensatz für guten Zweck

Erstmals versteigert die Mainzer Fastnacht e.G. im Jahr 2019 einen vollständigen Satz Orden aller 25 Fastnachtsvereine und –garden aus Mainz und Umgebung, die Mitglied der Genossenschaft sind. Neben Orden finden sich Satz auch alle aktuellen Zugplakettchen und Pins der Genossenschaft in dem Satz.

Der erzielte Erlös geht zu Gunsten des Mainzer Jugendmaskenzuges, der in diesem Jahr nicht am traditionellen Fastnachtsamstag, sondern 14 Tage vorher am 16.02.2019 durch die Mainzer Innenstadt zieht

Wer diese Aktion unterstützen will, sollte mit einem Mindestgebot von närrischen 1.111 Euro einsteigen.

Ende der Auktion ist der kommende Freitag, 25.01.2019 punkt 12:00 Uhr.

Wer an der verdeckten Auktion mitbieten möchte schickt einfach sein Gebot per mail an: info@mainzer-fastnacht.de

Infos zur Mainzer Fastnachts e.G.

 

70-jährige Frau aus Fürth in Hessen vermisst | Suche mit Hubschrauber

Eine 70 Jahre alte Frau aus Fürth wird seit dem 6. Januar vermisst, nachdem sie in den Mittagsstunden das Haus verließ. Die besorgte Familie hat jetzt die Polizei eingeschaltet. Die bisherigen Suchmaßnahmen, bei dem auch ein Hubschrauber eingesetzt war, führten bislang nicht zum Auffinden der Frau.

Die Polizei bittet daher die Bevölkerung um Hinweise. Die gesuchte Renate Bender ist etwa 1,69 Meter groß und kräftig. Sie trägt eine Bobfrisur.

Personen, die Hinweise über den Aufenthalt von Frau Bender geben können oder sie gesehen haben, werden dringend gebeten, sich bei der Polizei in Heppenheim unter der Telefonnummer 06252 / 7060 oder über den Notruf 110 der Polizei Südhessen zu melden.

Mayen: Mann erleidet Schwächeanfall am Steuer und kracht in Leitplanke

Am gestrigen Dienstag befuhr ein 68-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Maifeld mit seinem Fiat gegen 16:05 Uhr die Umgehungsstraße B258 von Kürrenberg kommend in Fahrtrichtung Mayen. Kurz vor der Anschlussstelle Polcher Straße erlitt der Autofahrer einen Schwächeanfall und geriet nach links auf die Gegenspur. Nach einem Aufprall in die Leitplanken durchbrach der Pkw schließlich die Leitplanke und schleuderte in den Straßengraben.

Der Fahrzeugführer wurde bei dem Unfallhergang verletzt und wurde durch den vor Ort anwesenden Notarzt und das DRK ins Krankenhaus Mayen gebracht. Das Unfallfahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden, an dem Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Der Führerschein des Mannes wurde durch die Polizei einbehalten. Es wurde ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet.

Mit gefälschtem Reisepass | Anmeldeversuch beim Bürgeramt Mainz

Ein 31-Jähriger Mainzer soll nach eigenen Angaben auf einer Party eine männliche Person mit französischem Pass kennen gelernt haben. Die beiden freunden sich im Anschluss auch an teilte er mit an. Seinen Angaben nach sucht die Person eine Wohnung sowie eine Arbeitsstelle in der Landeshauptstadt Mainz. Der 31-Jährige bietet dem bislang französischen Mann an, bis er eine Arbeitsstelle gefunden hat bei ihm wohnen zu können.

Auf Bitten der neuen freundschaft erklärt sich der Mainzer auch dazu bereit, diesen beim Bürgeramt der Landeshauptstadt mit seinem französischen Reisepass anzumelden.

Als er nun dort mit einem weiteren Bekannten zusammen beim Bürgeramt erscheint, stellt die Mitarbeiterin Unregelmäßigkeiten an dem Reisepass fest. Die verständigte Mainzer Polizei veranlasst die Überprüfung des Dokumentes beim Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz. Hier bestätigte sich der Verdacht. Bei dem Reisepass handelt es sich um eine Totalfälschung wodurch ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet wird.

Über die Herkunft des Mannes liegen bislang keine weiteren Informationen vor.

Starker Anstieg bei Einbürgerungen nach Brexit-Referendum

Seit dem Brexit-Referendum am 23. Juni 2016 hat sich die Anzahl der Briten, die die deutsche Staatsbürgerschaft erworben haben, deutlich von 2.865 Personen im Jahr 2016 auf 7.493 Personen im Jahr 2017 (+162 %) erhöht. Das meldet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden per Pressemitteilung. Demnach war ebenso deutlich der Anstieg bei der Anzahl der Deutschen, die sich im Vereinigten Königreich einbürgern ließen. Ihre Zahl erhöhte sich von 994 Personen im Jahr 2016 auf 2.636 Personen im Jahr 2017 (+165 %). Ein Zusammenhang mit der Brexit-Entscheidung liegt in beiden Fällen nahe, da bei einem Austritt voraussichtlich die Personenfreizügigkeit endet.

Der britische Arbeitsmarkt zeigt sich seit dem Brexit-Referendum im Jahr 2016 weitgehend stabil. Wie das Statistische Bundesamt auf Basis von Eurostat-Daten weiter mitteilt, gehört die Erwerbslosenquote der 15- bis 74-Jährigen mit 4,1 % (September 2018) zu den niedrigsten in der EU. In Deutschland lag sie im gleichen Monat bei 3,4 %. Der EU-Durchschnitt betrug 6,7 %. Das Bruttoinlandsprodukt des Vereinigten Königreichs stieg sowohl 2016 als auch 2017: Das Wirtschaftswachstum lag jeweils bei +1,8 % und damit leicht unter dem jeweiligen EU-Durchschnittswert (2016: +2,0 % und 2017: +2,4 %).

Falls das Vereinigte Königreich die EU verlässt, verliert der Staatenverbund sein drittgrößtes Mitgliedsland mit rund 66,2 Millionen Einwohnern. Das Vereinigte Königreich ist zudem neben Deutschland und Frankreich eine der drei großen EU-Volkswirtschaften. 2017 erwirtschaftete das Land rund 15 % des gesamten Bruttoinlandsprodukts der EU-Staatengemeinschaft.

Unwort des Jahres 2018 : „Anti-Abschiebe-Industrie“

„Anti-Abschiebe-Industrie“ ist das Unwort des Jahres 2018. Dies hat heute die Linguistik-Professorin Nina Janich als Sprecherin der unabhängigen und sprachkritischen Jury in Darmstadt gekannt gegeben.
CSU Landesgruppenchef Alexander Dobrindt verwendete die Bezeichnung im Mai 2018.
In Deutschland wäre eine „aggressive Anti-Abschiebe-Industrie“ am Werk die versuche, durch Klagen die Abschiebungen von Flüchtlingen zu verhindern. Durch diese Klagen würden die Bemühungen des Rechtsstaates bewusst sabotiert und eine „Gefährdung der Öffentlichkeit provoziert“, so Dobrindt.
Das Unwort des Jahres wird seit 1991 gewählt. Chancen auf das Unwort des Jahres haben die Begriffe, die aus Sicht der Jury gegen das „Prinzip der Menschenwürde“ oder gegen „Prinzipien der Demokratie“ verstoßen.

 

Universitätsmedizin meldet Geburtenrekord

Nach 2017 liegen die Geburtenzahlen in der Universitätsmedizin Mainz mit 2.066 auch im Jahr 2018 auf einem neuen internen Allzeitjahreshoch: Damit setzt sich der seit mehreren Jahren andauernde Aufwärtstrend fort. Das meldete die Universitätsmedizin Mainz bereits kurz nach Neujahr. In der Mitteilung heißt es, dass von den 2.066 Geburten im gesamten vergangenen Jahr 100 Mehrlingsgeburten waren. Das Geschlechterverhältnis unter den 2.168 Neugeborenen war mit 1.098 Mädchen und 1.070 Jungen relativ ausgeglichen. Am 1. Januar 2019 gab es bereits sieben Geburten – fünf Mädchen und zwei Jungen.

Der Aufwärtstrend bei den Geburtenzahlen an der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit der Universitätsmedizin Mainz ist seit Jahren ungebrochen: Nachdem in den Jahren 2015, 2016 und 2017 1.667, 1.991 beziehungsweise 2.028 Geburten zu verzeichnen waren, stieg die Geburtenzahl 2018 zum vierten Mal in Folge – auf 2.066. Ein neuer Rekord. Von den 2.168 Kindern waren 257 Frühgeborene. Geburtenstärkster Monat war der August 2018 mit 206 Geburten und 216 Kindern.

Rhein-Main: Basketball, Volleyball und Eishockey auf höchstem Niveau

Fußball? Muss es wirklich immer nur Fußball sein? Natürlich nicht! Denn es gibt auch noch ganz andere Sportarten, die von Teams im Rhein-Main-Gebiet auf höchstem Niveau und sehr erfolgreich betrieben werden: Basketball, Volleyball und Eishockey. Ein kurzer Überblick:

Basketball

Die Fraport Skyliners aus Frankfurt spielen seit 1999 in der easyCredit BBL (1. Liga) und befinden sich derzeit auf dem 14. Platz (von 18 Mannschaften). Ihre Erfolge: Deutscher Meister 2004, Deutscher Pokalsieger 2000, EuroChallenge Final Four 2015 und Sieger FIBA-Europe Cup 2016. Größter – beziehungsweile längster – Spieler ist der 21-jährige Leon Kratzer mit 2,11 Meter. Die nächsten Heimspiele im Januar in der Fraport Arena finden statt am Mittwoch, 16. Januar, 19:30 Uhr, gegen ASVEL Lyon-Villeurbanne (7DAYS EuroCup Top 16), am Sonntag, 20. Januar, 15 Uhr, gegen Alba Berlin (Pokal Halbfinale) und am Sonntag, 27. Januar, 18 Uhr, gegen EWE Baskets Oldenburg (easyCredit BBL). Weitere Infos: www.fraport-skyliners.de

Volleyball

Frauen-Volleyball wird besonders erfolgreich in Wiesbaden gespielt – und das bereits in der 15. Saison in Folge in der 1. Volleyball-Bundesliga. Der Volleyballclub Wiesbaden (VCW) steht derzeit nach zehn Spielen auf Platz 8 (von 12 Teams). Die Spielerinnen stammen aus Deutschland, Tschechien, den USA, der Slowakei, Belgien und den Niederlanden. Die nächsten Spiele finden gegen VfB Suhl LOTTO Thüringen (16.1.), VCO Berlin (18.1.) und SC Potsdam (20.1.) statt. Das nächste Heimspiel startet am Sonntag, den 27. Januar um 19:15 Uhr gegen Allianz MTV Stuttgart in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Weitere Infos: www.vc-wiesbaden.de

Eishockey

Aktueller Tabellenführer der DEL2 (2. Deutsche Eishockey-Liga) sind die Löwen Frankfurt, dicht gefolgt von den Ravensburg Towerstars und den Lausitzer Füchsen. Der Frankfurter Kader besteht aus vier Torhütern, neun Verteidigern und 16 Stürmern. Sechs der 29 Spieler sind sogenannte Förderlizenzspieler, wie etwa der Stürmer Mick Köhler, der bei den Kölner Haien in der ersten Liga spielt und per Förderlizenz für die Löwen Frankfurt spielberechtigt ist. Die nächsten Heimspiele finden gegen die Bayreuth Tigers (18.1.) und gegen die Eispiraten Crimmitschau (27.1.) statt. Weitere Infos: www.loewen-frankfurt.de

CityBahn-Info-Tour: Von Wiesbaden nach Mainz

Die geplante CityBahn ist ein Thema, das in Wiesbaden und in Mainz heiß diskutiert wird. Für Transparanz und Bürgerbeteiligung wurde unter anderem die „CityBahn-Info-Tour“ eingerichtet. Teilnehmer können dabei Fragen stellen: Wie sehen die Straßenbahn-Haltestellen aus? Wie kann Fahrdraht stadtverträglich gestaltet werden? Wie teilen sich die Verkehrsteilnehmer den Straßenraum? Antworten gibt es von Andreas Kowol, Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr sowie von Uwe Hiltmann, Projektleiter der CityBahn GmbH. Wie die Stadt Wiesbaden mitteilt, findet die siebte Info-Tour am Samstag, den 19. Januar statt. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Wiesbadener Hauptbahnhof, Fernbus-Haltstelle 2 (Gartenfeldstraße).

Von dort geht es mit einem Sonderbus zum Mainzer Hauptbahnhof und dann weiter als Sonderfahrt mit der Mainzelbahn auf den Lerchenberg. Die Tour endet gegen 16 Uhr am Wiesbadener Hauptbahnhof. An der kostenfreien Veranstaltung kann jeder teilnehmen, der sich für das Thema interessiert. Aufgrund des großen Interesses bei den vergangenen Touren ist eine Anmeldung unter infotour@citybahn-verbindet.de erforderlich. Dabei können nur 85 Anmeldungen berücksichtigt werden – dann ist die Kapazität erschöpft. Für eine kleine Verpflegung und Getränke ist gesorgt.

Zwei Hessen in Mainz – Privatparty im Auto endete in Mainzer Haft

Für einen 25-jährigen Wiesbadener endete ein chilliger Abstecher am Mainzer Adenauer-Ufer in der Dienststelle der Mainzer Polizei. In der Nacht zum heutigen Dienstag (15.01.2018), meldeten Anwohner am Mainzer Adenauer-Ufer gegen 01:22 Uhr, dass sich dort zwei Fahrzeuge befinden aus denen extrem laute Musik dröhnt.

Beamte des Rechts- und Ordnungsamtes der Stadt Mainz gingen der gemeldeten nächtlichen Lärmbelästigung nach. Zur Unterstützung der Kontrolle wurde die Polizei angefordert. Schon auf der Anfahrt konnten die eingesetzten Polizeibeamten die laute Musik wahrnehmen.

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25-jähriger Wiesbadener wurde per Haftbefehl gesucht

An gemeldeter Örtlichkeit trafen die Ordnungshüter einen 24-jährigen Offenbacher sowie einen 25-jährigen Wiesbadener an, die scheinbar die Grenzen ihrer im Fahrzeug verbauten Musikanlagen ausreizten.

Bei der Personenkontrolle mussten die Einsatzkräfte feststellen, der der 25-jährige Wiesbadener per Haftbefehl gesucht wurde. Er wurde festgenommen und auf die Dienststelle gebracht.

Exklusiv: Getötetes Baby war in der 25. Schwangerschaftswoche und wog ca. 700 Gramm

Nach Informationen, die Rhein-Main Nachrichten | Boostyourcity exklusiv vorliegen, soll sich die 25-jährige Polin, die am Samstag in einem Bad Kreuznacher Krankenhaus bei einer Messerattacke schwer verletzt wurde, in der 25. Schwangerschaftswoche befunden haben.

So soll das ca. 700 Gramm schwere Baby per Notgeburt aus dem Mutterleib geholt worden sein. Alle Maßnahmen das Leben des Baby´s zu retten blieben ohne Erfolg, so dass das Baby, welches bei der „Geburt“ noch lebte, in den frühen Morgenstunden verstarb.

Ein Vertreter des Polizeipräsidium Mainz konnte zu den Details am Abend keine Angaben machen. Bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach war außerhalb der Dienstzeiten kein Ansprechpartner für eine Stellungnahme mehr erreichbar.

Ob gegen den 25-Jährigen afghanischen Asylbewerber, der seit der Tat wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit vollendetem Schwangerschaftsabbruch und gefährlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft sitzt, nun die Anklage auf Mord erweitert wird, konnte somit nicht geklärt werden.

Zum Ursprungsartikel : Ungeborenes Baby durch Messerstiche getötet
Zum Folgeartikel : Neue Details im Fall des getöteten ungeborenen Kindes 

Neue Details im Fall des getöteten ungeborenen Kindes durch einen 25-jährigen Asylbewerber

Im Falle des durch Messerstiche getöteten ungeborenen Kindes am Samstag in einem Bad Kreuznacher Krankenhauses, hat die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach heute Nachmittag erste Ermittlungsergebnisse bekannt gegeben.

Demnach stammt der 25-jährige afghanische Asylbewerber aus Biblis in Hessen. Sein Asylverfahren war zum Tatzeitpunkt noch nicht abgeschlossen.

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Vaterschaft soll durch Obduktion geklärt werden

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass sich der Täter und die 25-jährige Polin kannten und in der Vergangenheit eine lose Beziehung hatten. In wie weit der Täter auch der Vater des getöteten Kindes ist, müsse noch ermittelt werden. Nach Informationen der Staatsanwaltschaft, werde das getötete Kind obduziert um unter Anderem zu klären ob es sich bei dem Täter auch um den Erzeuger des Kindes handelt.

Da die junge Polin durch die schwere der Verletzungen noch nicht vernehmungsfähig ist, und auch der Täter sich bislang nicht zur Tat geäußert hat, liegen die Hintergründe dieser schrecklichen Tat weiter im Dunkeln. (Wir berichteten)

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Patientin und Schwesternschülerin wurden Zeugen der Tat

Nach bisherigen Erkenntnissen, gäbe es laut Polizei und Staatsanwaltschaft keine Erkenntnisse auf eine mögliche Gefährdung Dritter. Nach Informationen des SWR, lag zum Tatzeitpunkt eine weitere Patientin im Krankenzimmer der jungen werdenden Mutter.
Diese habe umgehend durch den „Patientenknopf“ Alarm geschlagen. Eine sofort heraneilende Schwesternschülerin brachte sich jedoch nach SWR-Informationen, direkt nach Betreten des Zimmers, sofort erst mal selbst in Sicherheit.

Den Ermittlungen zu Folge, scheint der Angriff des 25-jährigen Asylbewerbers gezielt dem späteren Opfer gegolten zu haben.

Fahndung: Polizist konnte sich noch mit einem Sprung retten

Am Freitagabend führten Beamte der Frankfurter Polizei in der Ludwig-Landmann-Straße in Fahrtrichtung Katharinenkreisel Verkehrskontrollen durch. Gegen 20.30 Uhr wurde ein schwarzer BMW in die Kontrolle gewunken. Das Fahrzeug hielt zunächst an. Doch plötzlich drückte der Fahrer aufs Gas. Auch ein Polizeibeamter, der noch auf der Straße stand, schien für den Autofahrer kein Hindernis darzustellen. Der Polizist konnte sich mit einem Sprung zur Seite noch gerade so retten.

Unbeirrt fuhr der BMW-Fahrer weiter. Die Beamten fuhren dem Mann sofort hinterher. Das Fahrzeug fanden die Polizisten kurz darauf in dem Straßengraben des Katharinenkreisels vor; ohne den dazugehörigen Fahrer. Dieser hatte zu Fuß die Flucht ergriffen. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen, konnte er nicht aufgefunden werden. Er soll in Richtung Europa-Viertel geflohen sein.

Der unbekannte Fahrer hatte zuvor an der Auffahrt zur BAB 648 mit seinem Fahrzeug eine Leitplanke durchbrochen. Das Auto wies beim Auffinden starke Beschädigungen auf. Die konkrete Schadenssumme ist noch nicht bekannt. Der schwarze BMW wurde beschlagnahmt.

Glücklicherweise wurde durch das Fahrverhalten des unbekannten Täters niemand verletzt.

Erste Ermittlungen haben ergeben, dass das Kennzeichen gestohlen und das Fahrzeug nicht zugelassen war. Die Frankfurter Polizei bittet Zeugen, sich mit sachdienlichen Hinweisen unter der Telefonnummer 069-75511100 an das 11. Polizeirevier zu wenden.