BYC-News Blog Seite 1557

Klassische Musik auf dem Homburger Marktplatz – Vorverkauf beginnt jetzt

Homburg. Der Kartenvorverkauf für das zehnte Klassik-Open-Air startet an diesem Mittwoch. Das hat die Stadt Homburg mitgeteilt. Die Karten kosten zwischen 10 und 30 Euro.

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Wiesbaden | Sterbende 300 Jahre alte Eiche auf dem Neroberg bleibt vorerst stehen

Die fast 300 Jahre alte Eiche auf dem Neroberg nahe des Monopterus (Tempelchen) ist stark geschädigt. Das hat ein externer Gutachter bestätigt. Der sterbende Baum wird trotzdem vorerst nicht gefällt.

Umwelt- und Grünflächenamt haben gemeinsam beraten, wie der Baum noch einige Zeit stehen bleiben kann. Das Ergebnis: Arbeiter haben die Krone zurück geschnitten und zusätzliche Kronensicherungen eingebaut.

Sie haben dabei darauf geachtet, keine Brutstätten oder Lebensräume geschützter Arten zu zerstören. Die Maßnahmen geben der sterbenden Eiche weitere Jahre Lebenszeit. Der Schutzzaun, der im Moment noch um die Eiche steht, wird im Laufe der kommenden Woche entfernt.

Bäume sind besondere Lebensräume für Fledermäuse, höhlenbrütende Vögel oder seltene Insekten. Das Grünflächenamt macht sich deshalb schon heute Gedanken, wie Tiere und Pflanzen nach einer Fällung der sterbenden Eiche weiter von dem Baum profitieren können.

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78-jähriger vermisster Senior aus Eschborn wieder aufgefunden

Update: 09.07.2019 | 04:39 Uhr
Der vermisste 78-jährige Senior, Johannes H. aus Eschborn-Niederhöchstadt, wurde in der Nacht vom 08.07. auf den 09.07.2019 im Stadtgebiet Frankfurt angetroffen. Ein aufmerksamer Bürger verständigte die Polizei. Schließlich wurde Herr Höflich wohlbehalten zu seiner Wohnanschrift verbracht. Die Vermisstenfahndung konnte somit eingestellt werden.

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Ursprungsmeldung

Seit dem heutigen Montagmorgen (08.07.2019) wird aus dem Eschborner Stadtteil Niederhöchstadt der 78-jährige Johannes H. vermisst.

Der demente Senior wurde zuletzt am Vorabend gegen 21:00 Uhr in einem Restaurant in der Eschborner Hauptstraße gesehen. Danach verliert sich seine Spur.

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Personenbeschreibung

  • Er hat eine kräftige Statur
  • zeitlich sowie räumlich desorientiert
  • Zudem trägt Herr Höflich eine Glatze mit kurzen grauen Haaren an den Seiten
  • zuletzt war er mit einer braunen Weste
  • einem Hemd
  • einer braunen Hose
  • sowie braunen Schuhen und einer Kappe bekleidet.

Alle bisherigen Suchmaßnahmen verliefen bis dato erfolglos.

Hinweise zum Aufenthalt von Herrn Höflich nimmt die Polizei in Eschborn (Telefonnummer 06196 / 9695 – 0) oder die Kriminalpolizei in Hofheim (Telefonnummer 06192 / 2079 – 0) entgegen.

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Punks rocken gegen Rechts – Musik bei freiem Eintritt

Saarlouis. Am 20. Juli jährt sich zum 75. mal der Attentatsversuch von Widerstandskämpfern auf Adolf Hitler. Dieses geschichtsträchtige Datum haben sich die Veranstalter für die neue Auflage des „Rock gegen Rechts Saarlouis“ ausgesucht. Lokale und überregionale Punkrock-Bands treten dort auf.

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Nach Streit an Ampel – Motorradfahrer mit PKW in Mainz angefahren

Die Polizei Mainz teilt mit: Am späten Samstagabend kommt es in der Rheinstraße zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Autofahrern an einer roten Ampel. Als die Ampel grün wird, fahren sie nicht los, sondern steigen aus.

Ein 21-jähriger Motorradfahrer fährt langsam an den beiden vorbei und gibt den Fahrern zu verstehen, dass diese die Fahrbahn räumen sollen. Dann fährt der Motorradfahrer weiter in Richtung Wormser Straße. Einer der beiden Autofahrer fährt neben den 21-Jährigen und redet über das geöffnete Fenster mit ihm.

Der Autofahrer möchte, dass der Motorradfahrer anhält, was dieser jedoch verneint. Als der Autofahrer den Fahrstreifen wechseln möchte, touchiert er den 21-Jährigen, so dass dieser am Bein verletzt wird. Der 21-jährige wird in ein Krankenhaus gebracht.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-4110 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

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Gemeinsam mit Michael Ebling die Mainzer Neustadt erkunden

Am Montag, 22. Juli ab 17.30 Uhr, gemeinsam mit Oberbürgermeister Michael Ebling die nördliche Mainzer Neustadt erkunden. Seit Jahrzehnten ist es eine schöne Tradition, dass der jeweils amtierende Oberbürgermeister Bürgerinnen und Bürger zu einem Termin zur gemeinsamen Stadterkundung einlädt.

Besuchen Sie in diesem Jahr mit Oberbürgermeister Michael Ebling bei der OB-Sommerreise die nördliche Neustadt:

Vom Betriebshof der Mainzer Mobilität über die Kommissbrotbäckerei bis zur Neuen Synagoge. Treffpunkt ist der Betriebshof der Mainzer Mobilität (Eingang Ecke Rheinallee/Kaiser-Karl-Ring).

Der Rundgang startet mit einer kurzen Führung auf dem Gelände des Betriebshofs der Mainzer Mobilität durch Geschäftsführerin Eva Kreienkamp unter dem Titel „Wie funktioniert Mobilität heute und in Zukunft?“. Weiter geht der Spaziergang zur Kommissbrotbäckerei. Dort erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Wohnbau Geschäftsführer Thomas Will wie auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände neuer Raum für Wohnen und Kultur entstehen soll.

Danach wird die Gruppe mit einem Bus zur Neuen Synagoge gefahren. Dort begrüßt Anna Kischner, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mainz, anschließend führt Rabbiner Aahron Vernikovsky die Gäste durch die Synagoge und das Gemeindezentrum.

Klingt interessant? Dann melden Sie sich schnell an unter Telefon 06131 12-2056. Bitte beachten Sie: Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt, eine Teilnahme ist ausschließlich nach telefonischer Anmeldung möglich. Die Teilnahme für Bürgerinnen und Bürger ist kostenfrei.

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Vollsperrung mehrerer Strassen in Bingen am Rhein

Die Stadt Bingen informiert darüber, dass aufgrund der Errichtung eines Neubaus in der Karl-Richtberg-Straße auch mehrere Hausanschlüsse (Kanalarbeiten) herzustellen sind. Hierbei ist eine Sperrung der Karl-Richtberg-Straße für die Dauer der Bauausführungen nicht vermeidbar.

Seitens des bauausführenden Unternehmens wird für die Bauarbeiten ein Zeitraum von etwa sechs bis zehn Tagen veranschlagt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für den 15. Juli 2019 vorgesehen.

Auch Veronastraße, Im Mittelpfad und Pfarrer-Heberer-Straße sind betroffen

Für Fußgänger bleibt der westliche Bürgersteig weiterhin nutzbar.

Außerhalb der Arbeitszeiten (werktags 18 bis 6 Uhr und an Wochenenden) wird soweit möglich, der Fahrweg im Einspurverkehr freigegeben.

Die Stadtwerke bitten um Verständnis für die Behinderung und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

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Plünderung einer Ingelheimer Blumenpyramide

Es erweckt mittlerweile den Anschein, als ob noch ein Balkon zu bepflanzen war am vergangenen Wochenende. Aus einer Blumenpyramide der Stadt Ingelheim wurden Begonien und Dipladenia, vermutlich am Freitag den 05. Juli 2019, gestohlen.

Da die besonders schön blühenden Pflanzen nicht – wie üblich bei Vandalismus – auf dem Boden lagen, sondern die Blumen fein säuberlich ausgebuddelt wurden, muss die Stadtverwaltung Ingelheim von einem geplanten Diebstahl ausgehen.

Die geplünderte Blumenpyramide steht am Ortsausgang Richtung der Ortsgemeinde Heidesheim an der Landstraße 422.

Für jeden Hinweis über den Verbleib der Pflanzen ist Rainer Stemmler von der Abteilung Umwelt (Tel. 06132 782-167, rainer.stemmler@ingelheim.de) dankbar.

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Brüder attackieren Festbesucher und Polizisten auf Saulheimer Fest

Mehrere aufgeregte Bürger meldeten der Polizei in der vergangenen Nacht gegen 03:00 Uhr eine Schlägerei auf dem „Backesbrunnenfest“ in der Gemeinde Saulheim. Beim Eintreffen der Polizeikräfte hatten sich die Täter bereits vom Einsatzort entfernt, es meldeten sich jedoch zahlreiche Geschädigte bei den Beamten die Angaben praktisch grundlos getreten oder geschlagen worden zu sein.

Noch während die Polizeibeamten dabei waren die Anzeige aufzunehmen und die Daten der Geschädigten festzustellen kamen die beiden mutmaßlichen Haupttäter zurück zum Festplatz. Es handelte sich um zwei 31 und 21 Jahre alte Brüder, die sich auch der Polizei gegenüber äußert aggressiv verhielten und den Anweisungen der Beamten nicht Folge leisten wollten. Sie sollten daher in Gewahrsam genommen werden, wogegen sie Widerstand leisteten und versuchten die Beamten wegzustoßen und um sich traten und schlugen.

Beide Personen konnten schließlich überwältigt werden.

Beide standen vermutlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Zur Verhinderung weiterer Straftaten verbrachten sie den Rest der Nacht in Gewahrsamszellen. Bei dem Einsatz zogen sich drei Beamte leichte Verletzungen zu. Bislang sind der Polizei außerdem mindestens sechs Personen bekannt die von den beiden Brüdern zuvor auf dem Fest attackiert wurden.

Die Polizei bittet Geschädigte die sich bislang nicht bei der Polizei gemeldet haben sich mit der Polizeiinspektion Alzey oder der Polizeiwache in Wörrstadt in Verbindung zu setzen.

Von Höhe des Rundfunkbeitrags hängt Zukunft des SR ab

Saarbrücken. Die Länder verhandeln derzeit über die künftige Höhe des Rundfunkbeitrags. Ein mögliches Modell sieht vor, dass dieser künftig automatisch steigt, zum Beispiel gemeinsam mit der Teuerungsrate. Von diesen Verhandlungen hängt auch die Zukunft des Saarländischen Rundfunks ab – denn der kämpft ums Überleben.

Mit dem Fahrzeug fünf Afrikaner nach Deutschland eingeschleust

In der Nacht auf Freitag hat die Bundespolizei München am Grenzübergang Ziegelhaus einen italienischen Autofahrer gestoppt. Der Mann hatte versucht, fünf Afrikaner, darunter ein Kleinkind, unerlaubt nach Deutschland zu bringen. Vermutlich organisierten die Beteiligten die mutmaßliche Schleusungsfahrt über eine Mitfahrplattform im Internet.

Lindauer Bundespolizisten überprüften im Rahmen der Einreisekontrolle die Insassen eines in Italien zugelassenen Fahrzeugs.

Der italienische Fahrer führte lediglich seinen italienischen Führerschein mit. Ein 34-jähriger nigrischer sowie eine 23-jährige nigerianische Mitfahrerin mit ihrer 2-jährigen Tochter konnten zwar jeweils einen für Deutschland gültigen italienischen Aufenthaltstitel vorweisen, jedoch waren sie nicht im Besitz eines Reisepasses.

Eine 31-jährige Kamerunerin wies sich mit einer gültigen belgischen Identitätskarte aus. Die Bundespolizisten erkannten jedoch, dass es sich bei der Frau nicht um die tatsächliche Ausweisinhaberin handelt. Das Dokument war zudem im Fahndungssystem zur Sicherstellung ausgeschrieben.

Die Reisegruppe fand sich nach ersten Erkenntnissen über eine Mitfahrplattform im Internet zusammen.

Die Personen trafen sich vermutlich an verschiedenen Plätzen in Italien um nach Deutschland zu fahren. Der Italiener wird sich wegen Einschleusens von Ausländern verantworten müssen. Der 38-Jährige konnte später seine Fahrt fortsetzen. Die Bundespolizisten zeigten die Fahrzeuginsassen der versuchten unerlaubten Einreise und die Kamerunerin zusätzlich wegen Ausweismissbrauchs an.

Die Beamten wiesen vier der mutmaßlich Geschleusten nach Österreich zurück. Die Kamerunerin äußerste zwar ein Schutzersuchen, da sie sich aber bereits in Griechenland im Asylverfahren befindet, musste die Frau am Samstagmittag (6. Juni) den Flug nach Athen antreten.

Dürre in Koblenz – Stadt muss 500 Bäume fällen

Die Trockenheit der vergangenen Jahre hat den Bäumen in Koblenz stark zugesetzt: Erschreckend viele Stadtbäume sind in diesem Jahr gar nicht oder nur kümmerlich wieder ausgetrieben. Bei rund 500 Bäumen hat das Stadtbaummanagement des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen festgestellt, dass sie abgestorben sind oder dass sie absterben werden. Und so müssen in den kommenden Wochen deutlich mehr Bäume gefällt werden, als in den vergangenen Jahren.

Behinderungen auf der Simmerner Straße

Die trockenen Sommer seit 2003 haben viele Bäume geschwächt. So konnten sich auch Infektionen durch Pilze, wie die Rußrindenkrankheit bei Ahornbäumen, ausbreiten und Bäume abtöten „Bergahorn und Spitzahorn sind am häufigsten betroffen“, berichtet Stephan Dally vom Stadtbaummanagement. Deutlich erkennbar sind die Schäden unter anderem entlang der Simmerner Straße auf der Karthause. Dort müssen ab dem 10. Juli zwischen 50 und 100 Bäume gefällt werden. Dabei kann es zu Behinderungen des Verkehrs kommen, da die Straße einseitig gesperrt und eine Ampelschaltung eingerichtet wird.

Sperrung des Rheinsteigs

Stark betroffen ist auch die 9. Etappe des Rheinsteigs. Der Abschnitt von Ehrenbreitstein auf die Festung, entlang der Festung und weiter bis nach Urbar wurde mittlerweile gesperrt. Erst wenn die toten Bäume gefällt und die Verkehrssicherheit wiederhergestellt ist, kann dort wieder gewandert werden.

Jungbäume treiben wieder aus

Ebenfalls gelitten unter dem bislang trockenen Sommer 2019 haben viele Jungbäume. Obwohl die Neupflanzungen regelmäßig gewässert werden, haben hohe Temperaturen von mehr als 40 Grad und starke UV-Strahlungen dazu geführt, dass ein Teil der Jungbäume die Blätter verloren hat. Hier sind die Stadtgärtner aber jedoch zuversichtlich, dass die Jungbäume nicht tot sind, sondern zum überwiegenden Teil wieder austreiben. Daher werden die Bäume auch weiterhin gewässert.

Unter den Neuanpflanzungen sind auch zahlreiche Besonderheiten. Denn auf der Suche nach zukunftsfähigen Bäumen für den Straßenraum pflanzt der Eigenbetrieb auch bislang wenig verbreitete Baumarten und -sorten der nördlichen Hemisphäre, die besser mit Trockenheit und Hitze zurechtkommen.

Eckhaus in der Irrgartenstraße – Abriss dauert bis zum Ende der Ferien

Neunkirchen. Die Geschäfte und Kneipen am Oberen Markt sollen mehr Platz erhalten. Deswegen wird ab kommenden Dienstag, 9. Juli, das Eckhaus zur Irrgartenstraße abgerissen. Da Teile des Hauses unter Denkmalschutz stehen, begleitet ein Trierer Büro die Arbeiten. Der Verkehr wird während der Abrissphase umgeleitet.

Statistik – Deutschland ist um 227 000 Personen gewachsen

Die Bevölkerung Deutschlands ist im Jahr 2018 um 227 000 Personen (+0,3 %) gewachsen. Zum Jahresende 2018 lebten damit 83,0 Millionen Menschen in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hat die Bevölkerungszahl damit erstmals die Marke von 83 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern überschritten.

Bevölkerungszuwachs auf Wanderungsüberschuss zurückzuführen

Die steigende Bevölkerungszahl ist darauf zurückzuführen, dass nach vorläufigen Ergebnissen 386 000 Personen mehr zu- als abwanderten (Wanderungsüberschuss 2017: +416 000 Personen). Gleichzeitig überstieg die Zahl der Sterbefälle die Zahl der Geburten um 167 000 (Geburtendefizit 2017: 147 000 Personen). Somit war der Wanderungsüberschuss etwas niedriger und das Geburtendefizit höher als im Vorjahr. Infolgedessen fiel das Bevölkerungswachstum insgesamt geringer aus als in den beiden Vorjahren (2017: +271 000 oder +0,3 %; 2016: +346 000 oder +0,4 %).

Bevölkerung Berlins wächst um 31 300 Menschen

Die Bevölkerungsentwicklung verlief regional unterschiedlich:

In absoluten Zahlen stieg die Bevölkerungszahl am stärksten in Bayern (+79 500), gefolgt von Baden-Württemberg (+46 100) und Berlin (+31 300). Prozentual hatten Berlin (+0,9 %), Bayern und Hamburg (jeweils +0,6 %) die höchsten Zuwächse.

Dagegen ging die Bevölkerungszahl in Sachsen-Anhalt (-14 800 oder -0,7 %), Thüringen (-8 100 oder -0,4 %) und im Saarland (-3 700 oder -0,4 %) zurück.

Ein Ost-West-Gefälle bleibt sichtbar:

Die Bevölkerungszahl stieg in allen westlichen Ländern mit Ausnahme des Saarlands an. Insgesamt nahm die Bevölkerung im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) um 215 300 Personen zu (+0,3 %).

In den neuen Bundesländern verzeichnete lediglich Brandenburg einen Zuwachs (+7 900 oder +0,3 %), in den anderen Ländern war die Bevölkerungszahl rückläufig oder nahezu konstant. Insgesamt nahm die Bevölkerung der neuen Bundesländer (ohne Berlin) um 19 800 Personen (-0,2 %) leicht ab.

Ausländeranteil steigt um 0,5 Prozentpunkte auf 12,2 %

Der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung erhöhte sich Ende des Jahres 2018 im Vergleich zum Jahresende 2017 von 11,7 % auf 12,2 %. Am 31.12.2018 lebten rund 72,9 Millionen deutsche (-0,3 % gegenüber dem Vorjahr) und 10,1 Millionen ausländische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger (+4,2 % gegenüber dem Vorjahr) in Deutschland.

Methodische Hinweise:

Die Entwicklung der Bevölkerung ergibt sich zum einen aus den Geburten und Sterbefällen, zum anderen aus den Zu- und Fortzügen, die von den Standesämtern bzw. Meldebehörden den Statistischen Ämtern mitgeteilt werden. Zudem fließen Korrekturen in die Berechnung ein. Korrekturen entstehen, wenn Meldebehörden oder Standesämter zuvor mitgeteilte Datensätze vervollständigen oder berichtigen.

Fraport AG mit EU-Zertifikat ausgezeichnet „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“

Die Fraport AG darf sich ab sofort „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ nennen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) hat damit erstmals einem Flughafenbetreiber das begehrte Zertifikat in Silber verliehen. Das Siegel gilt zunächst für drei Jahre und würdigt die Radinfrastruktur, die das Unternehmen am Flughafen Frankfurt für seine Beschäftigten geschaffen hat und stetig ausbaut.

Pluspunkte für die Zertifizierung bringen beispielsweise Umkleiden und Duschen für radelnde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Abstellplätze für Fahrräder und für E-Bikes mit Ladestationen sowie regelmäßige Aktionen rund ums Radfahren. So bietet der Flughafenbetreiber seinen Beschäftigten jedes Jahr einen Fahrradaktionstag mit kostenloser Radinspektion an.

Außerdem kooperiert das Unternehmen mit der AOK Hessen bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. „Rund 4.000 Beschäftigte am Flughafen nutzen das Rad für den Weg zur Arbeit und wir wollen noch mehr dazu bewegen“, berichtet Dr. Wolfgang Scholze, Leiter des Umweltmanagements bei Fraport. „Unsere Angebote entlasten den Straßenverkehr und schonen das Klima.“

Insgesamt arbeiten rund 81.000 Menschen am Flughafen Frankfurt.

Davon wohnt etwa jeder Zehnte bis zu 15 Kilometer entfernt. Nicht zuletzt damit Beschäftigte, Besucherinnen und Besucher sicher und bequem zum Flughafen radeln können, engagiert sich Fraport mit dem Regionalpark und dem Regionalverband für ein dichtes Wegenetz. So führt eine etwa
20 Kilometer lange Rundroute um den Flughafen, zu der es verschiedene Zuwege gibt.

Eine Radkarte liefert eine Übersicht.

Und wenn ein Schlauch platzt oder sich eine Schraube gelockert hat? Mit dem neuen Mobile Mobility Hub nahe der Unternehmenszentrale stellt Fraport Werkzeug, einen Schlauchomat mit Ersatzmaterial und Luftpumpen für die Reparatur bereit. Das Angebot ist für alle Radfahrerinnen und Radfahrer kostenlos, bezahlen muss man nur den neuen Schlauch.