BYC-Community Mainz – In der vergangenen Woche haben sich Eltern von Schülern des Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz an die Redaktion von BYC-News gewandt, um auf eine Entwicklung im direkten Umfeld der Schule aufmerksam zu machen. Die Berichte der Erziehungsberechtigten stützen sich auf Erzählungen ihrer Kinder, wonach es im Bereich des 117er Ehrenhofs und der angrenzenden Kaiserstraße regelmäßig zu Drogenangeboten durch schulfremde Personen komme.
Berichte über illegale Substanzen und Gruppierungen
Nach Angaben der Eltern treten die mutmaßlichen Dealer teilweise einzeln, in den Mittagsstunden jedoch auch vermehrt in Gruppen auf. Die Schüler berichten davon, dass ihnen aktiv verschiedene illegale Substanzen zum Kauf angeboten wurden. Dabei soll es sich nicht nur um Marihuana handeln; auch von Kokain und verschiedenen Pillen ist in den Schilderungen der Schüler des Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz die Rede. Auffällig sei dabei die Unregelmäßigkeit: Während es tagelang ruhig bleibe, komme es an anderen Tagen gehäuft zu entsprechenden Vorfällen.
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Vertrauen in die Schulleitung – Wunsch nach Polizeipräsenz
Die Problematik ist laut Elternvertretern nicht neu. Bereits vor einigen Monaten wurde die Schulleitung des Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz über die Vorfälle informiert. Seitens der Schule seien daraufhin verschärfte Kontrollen zugesagt worden. Die Eltern betonen ausdrücklich, dass sie den Lehrkräften sowie der Schulleitung keine Vorwürfe machen, da das Problem primär im öffentlichen Raum vor dem Schulgelände liege. Dennoch reichten die bisherigen Maßnahmen offenbar nicht aus, um das Unbehagen der Familien zu lindern.
Sicherheit der Schüler als oberste Priorität
Angesichts der potenziellen Gefahr für die Kinder fordern die Eltern nun eine stärkere Unterstützung durch die Behörden. Ihr Wunsch richtet sich vor allem an das Polizeipräsidium Mainz: Eine deutlich erhöhte Präsenz von Streifen sowie gezielte Personenkontrollen im Umfeld der Kaiserstraße und am Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz sollen präventiv wirken und Dealer dauerhaft vertreiben. Es geht den Beteiligten primär um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler, die auf ihrem Schulweg oder in den Pausen nicht mit der Drogenszene konfrontiert werden dürfen.
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Volkswagen treibt die Elektrifizierung seiner Flotte mit Hochdruck voran. Mitte April steht ein bedeutendes Highlight an: Die Weltpremiere des ID.3 Neo. Der offizielle Nachfolger des ID.3 kommt nicht nur mit einem neuen Namen, sondern integriert die neueste Softwaregeneration, die bereits jetzt in den Modellen ID.4, ID.5 und ID.7 für eine verbesserte Performance sorgt.
One-Pedal-Driving und Travel Assist bei Volkswagen
Der ID.3 Neo profitiert von zahlreichen funktionalen Erweiterungen. Erstmals zieht das sogenannte One-Pedal-Driving in die kompakte ID.-Klasse ein, bei dem das Fahrzeug allein durch das Lösen des Fahrpedals bis zum Stillstand rekuperiert. Zudem wurde der Travel Assist optimiert und verfügt nun über eine intelligente Ampel-Erkennung. Auch haptisch gibt es eine Rückbesinnung auf Kundenwünsche: Alle künftigen Modelle, so auch der ID.3 Neo, erhalten wieder klassische Drucktasten am Lenkrad für eine intuitivere Bedienung.
Flexibilität durch Vehicle-to-Load
Ein besonderes Highlight der neuen Volkswagen Modellgeneration ist die Vehicle-to-Load-Funktion. Damit verwandelt sich der ID.3 Neo in eine mobile Powerbank. Externe Geräte wie E-Bikes, Kaffeemaschinen oder Elektrogrills können mit einer Leistung von bis zu 3,6 kW direkt über die Hochvoltbatterie betrieben werden. Dies geschieht entweder über eine 230-V-Steckdose im Innenraum oder mittels eines speziellen Adapters über den Ladeanschluss des Fahrzeugs.
Infotainment „Innovision“ und digitaler Schlüssel
Im Innenraum setzt Volkswagen auf das neue Infotainmentsystem „Innovision“. Dieses bietet einen integrierten In-Car-Shop sowie einen App-Store, über den Streaming-Dienste, Gaming-Apps oder Park-Services direkt im Fahrzeug installiert werden können. Optional lässt sich der ID.3 Neo zudem mit einem digitalen Fahrzeugschlüssel ausstatten, wodurch der Zugang zum Wagen bequem via Smartphone oder Smartwatch erfolgt.
Effizienzsteigerung und neue Motoren
Nicht nur die Software, auch die Hardware wurde massiv verbessert. Während der ID.3 Neo die Speerspitze bildet, erhalten auch die Einstiegsmodelle „Pure“ von ID.4 und ID.5 neue Antriebe (APP 350) mit 140 kW (190 PS). In Kombination mit einer neuen, robusten Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie (LFP) steigt die Reichweite um bis zu 40 Kilometer nach WLTP-Standard. Laut Kai Grünitz, Vorstand für Technische Entwicklung, werden diese Innovationen zeitnah auch in weiteren neuen Modellen wie dem ID. Polo und dem ID. Cross Einzug halten. Rückruf vom VW T-Roc
Am Freitag, den 13.03.2026, verzeichnete die Polizei Mainz eine Häufung von betrügerischen Anrufen im Mainzer Stadtgebiet. Bei dieser Form des Callcenterbetrugs versuchen Kriminelle mit einer perfiden Masche, an das Ersparte und die Wertsachen der Bürgerinnen und Bürger zu gelangen.
Die Masche: Einbruchs-Legende und „Sicherungsverwahrung“
Die Unbekannten geben sich am Telefon als Beamte der Polizei Mainz aus. Sie behaupten, dass im Rahmen einer Festnahme von Einbrechern Listen mit den Daten der Angerufenen sichergestellt worden seien. Um das eigene Hab und Gut vor einem vermeintlich unmittelbar bevorstehenden Einbruch zu schützen, müssten Bargeld und Wertgegenstände umgehend zur „sicheren Verwahrung“ an die Polizei übergeben werden.
Neue Eskalationsstufe: Übergabe vor der Dienststelle
Besonders dreist: In den aktuell gemeldeten Fällen forderten die Täter ihre Opfer auf, die Wertsachen an vereinbarten öffentlichen Orten zu hinterlegen. Teilweise wurde sogar suggeriert, die Übergabe solle direkt vor einer Liegenschaft der Polizei Mainz erfolgen, um die Seriosität des Anrufs vorzutäuschen. Die Ermittler schließen zudem ein weiteres gefährliches Motiv nicht aus: Die Täter könnten versuchen, die Betroffenen aus ihren Wohnungen zu locken, um in der Zwischenzeit ungehindert Einbrüche in die verlassenen Objekte zu begehen.
Wichtige Verhaltensregeln der Ermittler
Die Polizei Mainz stellt unmissverständlich klar: Echte Polizeibeamte fragen am Telefon niemals nach Bargeld, Schmuck oder Kontoständen. Es werden keine Wertgegenstände zur „Sicherung“ eingefordert.
Die Beamten raten dringend dazu:
Seien Sie bei Anrufen von angeblichen Polizisten grundsätzlich misstrauisch.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und beenden Sie das Telefonat sofort.
Geben Sie niemals Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
Wählen Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen oder nach einem solchen Anruf umgehend den Notruf 110. Nutzen Sie dabei nicht die Rückruffunktion Ihres Telefons, sondern wählen Sie die Nummer aktiv neu.
Das Kriminalitätsgeschehen im Main-Taunus-Kreis war am Donnerstag (12.03.2026) von einer erschreckenden Vielfalt geprägt. Während in Hofheim eine Auseinandersetzung blutig endete, gelang es Betrügern in Kelkheim erneut, Bürger um ihr Vermögen zu bringen. Zudem meldet die Polizei einen Einbruch in Eddersheim sowie einen Verkehrsunfall in Bad Soden.
Messerangriff im Hofheimer Park: 18-Jähriger im Krankenhaus
Gegen 12:50 Uhr kam es in einer Parkanlage nahe der Rudolph-Mohr-Straße in Hofheim zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Ein 18-jähriger Mann wurde dort von drei Unbekannten angegriffen. Im Verlauf des Streits stach einer der Täter dem jungen Mann mit einem Messer ins Bein. Das Trio flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Da bisher keine Personenbeschreibung vorliegt, bittet die Kriminalpolizei unter der Rufnummer (06196) 2073-0 um Zeugenhinweise.
Falsche Polizisten erbeuten Goldmünzen und Bargeld
Besonders erfolgreich waren am Donnerstag erneut Telefonbetrüger. Zwei Bürger aus Kelkheim fielen auf die Masche „Falscher Polizeibeamter“ herein.
Fall 1: In der Frankfurter Straße übergab ein Opfer gegen 13:00 Uhr Münzen im Wert von mehreren Tausend Euro an einen ca. 1,80 Meter großen Mann (25–30 Jahre, braune kurze Haare).
Fall 2: Gegen 15:45 Uhr erfolgte eine weitere Übergabe von Bargeld und Schmuck auf dem Parkplatz des Main-Taunus-Zentrums (Bereich Ladesäulen). Der Abholer wird hier als 20–30 Jahre alt, schmal und mit ausländischem Akzent beschrieben.
Die Polizei im Main-Taunus-Kreis warnt eindringlich: Echte Beamte werden niemals Wertgegenstände oder Bargeld zur „Sicherung“ abholen. Legen Sie bei solchen Anrufen sofort auf!
Einbruch in Hattersheim-Eddersheim
In der Hugo-von-Eltz-Straße nutzten Einbrecher die Tagesstunden zwischen 06:30 Uhr und 17:15 Uhr aus. Sie hebelten ein Fenster an der Rückseite eines Wohnhauses auf und durchsuchten die Räumlichkeiten. Die Täter entwendeten Silberschmuck, zwei Uhren sowie Bargeld und konnten unerkannt entkommen.
Verkehrsunfall in Bad Soden: Kind von PKW erfasst
Auch im Straßenverkehr kam es zu einem Zwischenfall. In der Niederhofheimer Straße kollidierte gegen 15:10 Uhr ein BMW mit einem Kind, das die Fahrbahn überquerte. Trotz einer Notbremsung der Fahrerin konnte der Zusammenstoß nicht verhindert werden. Der Junge stürzte und wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus im Main-Taunus-Kreis gebracht. Er erlitt nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen.
Leserbrief von Karl-Heinz Hemmelhof zum Thema Spritpreise – Die aktuelle Berichterstattung und die damit einhergehende öffentliche Empörung über das Thema teurer Sprit lassen mich zunehmend fassungslos zurück. Fast täglich lesen wir Schlagzeilen über neue Rekordpreise an den Tankstellen, über verzweifelte Pendler und die Forderung nach staatlichen Subventionen oder Steuersenkungen. Doch bei aller Empathie für die individuelle finanzielle Belastung muss man eines in aller Deutlichkeit aussprechen: Wer sich im Jahr 2026 noch immer über die Kosten für fossile Brennstoffe wundert oder beschwert, handelt nach dem Prinzip der bewussten Realitätsverweigerung.
Ich selbst fahre seit geraumer Zeit ein Elektroauto und kann über die künstlich aufgeheizte Debatte über die Spritpreise nur den Kopf schütteln
Die Spritpreise werden nicht mehr stark fallen.! Es ist an der Zeit, die Opferrolle abzulegen und zu akzeptieren, dass die Ära der billigen Verbrennungsmotoren endgültig vorbei ist. Dass fossile Energieträger durch CO2-Bepreisung und globale Marktverknappung immer teurer werden, ist keine Überraschung, sondern ein seit Jahrzehnten angekündigter Prozess. Wer heute noch in einen Neuwagen mit Verbrennungsmotor investiert oder an seinem alten Diesel festhält, obwohl tragfähige Alternativen bereitstehen, ist für die daraus resultierenden Kosten selbst verantwortlich.
Der Umstieg auf die Elektromobilität wird oft mit dem Argument der hohen Anschaffungskosten abgetan. Doch das ist eine Milchmädchenrechnung. Wenn ich sehe, wie viel Geld Verbrenner-Fahrer Monat für Monat an die Mineralölkonzerne überweisen, wird klar: Die wahre Ersparnis liegt im Betrieb. Während meine Nachbarn morgens die Preise an der Anzeigetafel studieren wie einen Aktienkurs, lade ich mein Fahrzeug unaufgeregt an der Wallbox. Selbst wer keine eigene Lademöglichkeit hat, findet im Jahr 2026 ein Netz vor, das den Alltag problemlos bewältigt.
Das Problem sind nicht die Spritpreise, sondern eine tiefsitzende psychologische Blockade und die Angst vor Veränderung
Viele Menschen schimpfen lieber auf „die da oben“ oder die bösen Konzerne, anstatt ihr eigenes Mobilitätsverhalten kritisch zu hinterfragen. Elektromobilität ist nicht mehr nur ein Nischenprodukt für Gutverdiener, sondern die logische Konsequenz aus ökonomischer und ökologischer Vernunft. Wer die Zeichen der Zeit ignoriert, zahlt eben den „Ewiggestrigen-Zuschlag“ an der Zapfsäule.
Es ist eine Frage der Eigenverantwortung. Wir können nicht den Planeten retten und gleichzeitig fordern, dass das Verbrennen von Erdöl billig bleibt. Mein Elektroauto ist für mich kein Luxussymbol, sondern ein Werkzeug der Unabhängigkeit. Ich habe mich entschieden, nicht mehr Geisel der Opec-Staaten zu sein. Wer diesen Schritt nicht geht, sollte zumindest die Größe besitzen, die Quittung für seine Entscheidung schweigend zu bezahlen, anstatt die Allgemeinheit mit Forderungen nach Spritpreisbremsen zu behelligen. Der Markt hat entschieden, die Technik ist bereit – die Schuld für hohe Tankrechnungen liegt heute bei jedem Einzelnen selbst, der den Stecker noch nicht gefunden hat.
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Die Landeshauptstadt Wiesbaden wurde in den vergangenen Tagen von einer Welle der Kriminalität heimgesucht. Insgesamt fünf Einbrüche in Wiesbaden beschäftigen derzeit die Ermittlungsbehörden, wobei die Täter sowohl in private Wohnhäuser als auch in gewerbliche Räume eindrangen.
Einbruch über das Dach und Attacke auf Arztpraxis
In der Walter-Gieseking-Straße nutzten Unbekannte zwischen Samstag und Donnerstag einen ungewöhnlichen Weg: Sie kletterten auf das Dach eines Wohnhauses und hebelten eine Dachluke auf. Am frühen Donnerstagmorgen, zwischen 05:10 Uhr und 05:30 Uhr, rückte zudem eine Arztpraxis am Kaiser-Friedrich-Ring in den Fokus. Ein vermummter Täter hebelte die Eingangstür auf und entwendete Bargeld. Dank einer Videoüberwachung liegt eine Beschreibung vor: Der Dieb trug eine Kapuzenjacke, Handschuhe und Schuhe mit reflektierenden Elementen.
Terrassentüren als Schwachstelle
Drei weitere Einbrüche in Wiesbaden folgten einem ähnlichen Muster, bei dem jeweils Terrassentüren aufgehebelt wurden:
Nordstrander Straße: Zwischen 16:00 Uhr und 20:20 Uhr drangen Diebe in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein und stahlen Goldschmuck.
Weher Köppel: Im Zeitraum von 17:20 Uhr bis 20:45 Uhr entwendeten Unbekannte Bargeld aus einem Wohnhaus.
Am Hang: In der Nacht zum Freitag kam es zu einem weiteren Vorfall, bei dem die Täter mit noch nicht näher definiertem Diebesgut flüchteten.
Zeugenaufruf „Einbrüche in Wiesbaden“ der Polizei Westhessen
Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe prüft die Polizei derzeit Zusammenhänge zwischen den einzelnen Taten. Bürgerinnen und Bürger, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, werden gebeten, sich im Rahmen der Ermittlungen zu den Einbrüchen in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden. Besonders Hinweise zu dem videografierten Täter am Kaiser-Friedrich-Ring könnten für die Beamten von großer Bedeutung sein.
Eine Streife der Autobahnpolizei Südhessen bewies am Freitagmittag (13.03.2026) den richtigen Riecher. Im Rahmen einer gezielten Kontrolle auf der A3 im Bereich Kelsterbach wurde gegen 12:30 Uhr ein per Haftbefehl gesuchter Straftäter aus dem Verkehr gezogen.
Kontrolle auf der A3 – Verdächtiger Beifahrer im Ford Fiesta
Die Beamten hatten einen Ford Fiesta für eine routinemäßige Überprüfung gestoppt. Während der Fahrer keine Auffälligkeiten zeigte, geriet der 38-jährige Beifahrer schnell in den Fokus der Ordnungshüter. Ein Abgleich seiner Personalien mit dem polizeilichen Fahndungssystem ergab einen Treffer: Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken suchte den Mann per Haftbefehl. Gegen ihn lag eine rechtskräftige Verurteilung wegen Diebstahls vor, die zur Verbüßung einer Haftstrafe führen sollte.
Freiheit gegen Zahlung von 1.000 Euro
Unmittelbar nach der Feststellung wurde der Mann vorläufig festgenommen und zur Dienststelle begleitet. Um den drohenden Antritt der Haftstrafe in einer Justizvollzugsanstalt abzuwenden, nutzte der 38-Jährige die Möglichkeit, die im Haftbefehl geforderte Geldstrafe zu begleichen. Erst nachdem er den Betrag von über 1.000 Euro vor Ort vollständig gezahlt hatte, durfte er die Wache wieder als freier Mann verlassen. Die Kontrolle auf der A3 verhinderte somit zwar keinen neuen Diebstahl, sorgte jedoch für die Vollstreckung einer bereits bestehenden Strafe.
Auf Bitte der ARD-Intendantinnen und -Intendanten wird Jörg Schönenborn seine publizistische Tätigkeit für den Senderverbund deutlich ausweiten und so die aktuelle politische Berichterstattung im Ersten und im Onlineangebot der ARD stärken.
Ab Mitte des Jahres verstärkt Jörg Schönenborn als Moderator das Team der Tagesthemen. Wie bisher wird er Ergebnisse und Analysen bei allen Wahlen in der ARD präsentieren und einer der Gastgeber des ARD-Presseclubs am Sonntagmittag sein. Als einer der prägendsten Journalisten der ARD wird er zudem über die digitalen Angebote des Senderverbundes den Austausch mit den Menschen ausbauen, um über die journalistische Arbeit der ARD zu diskutieren und sie zu erklären.
Florian Hager, ARD-Vorsitzender:
„In Zeiten von Desinformation und Propaganda im Netz setzt die ARD auf noch mehr Tiefgang, Einordnung und Erfahrung. Jörg Schönenborn steht für glaubwürdigen Qualitätsjournalismus. Analytisch und differenziert vermittelt er unserem Publikum immer das ganze Bild. Er repräsentiert die DNA des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und sichert das Vertrauen des Publikums in unsere politische Berichterstattung.“
Jörg Schönenborn prägt seit mehr als zwei Jahrzehnten das Programm der ARD mit seinen Wahlanalysen und Moderationen. Er ist einer der bekanntesten und profiliertesten Journalisten der ARD.
Hendrik Lünenborg, NDR-Intendant:
„Seine Arbeit steht für Glaubwürdigkeit, das Publikum schätzt seine Unvoreingenommenheit und seine klaren Worte. Deswegen ist Jörg Schönenborn im Moderationsteam der Tagesthemen neben Jessy Wellmer und Ingo Zamperoni eine große Bereicherung für uns und unser Publikum.“
Jörg Schönenborn ist seit insgesamt 40 Jahren für den WDR und die ARD tätig – als Journalist, Chefredakteur und Programmdirektor. In einer Zeit dramatischer politischer Entwicklungen und Umwälzungen wird er sich nun ganz auf die journalistische Arbeit für das Publikum der ARD konzentrieren und nicht mehr als Programmdirektor des WDR tätig sein.
Jörg Schönenborn, WDR-Programmdirektor:
„Das Bedürfnis nach Orientierung war bei unserem Publikum noch nie so groß wie heute. Das erlebe ich auch in meiner Arbeit als Journalist und Moderator. Mir ist es dabei immer wichtig, so zu berichten und zu erklären, dass sich jede und jeder selbst ein Bild machen und eigene Schlüsse ziehen kann. Deshalb bin ich dankbar für die Möglichkeit, in der neuen Rolle einen größeren Beitrag dazu leisten zu können, und ich freue mich über das Vertrauen der Intendantinnen und Intendanten.“
Als Chefredakteur und Programmdirektor hat Jörg Schönenborn maßgeblichen Anteil am erfolgreichen Weg des WDR. Neben seiner journalistischen Arbeit hat er in den vergangenen zwölf Jahren die Entwicklung der Programmangebote und den digitalen Wandel vorangetrieben sowie die Perspektivenvielfalt als Programmziel gesetzt.
Dr. Katrin Vernau, WDR-Intendantin:
„Jörg Schönenborn hat für den WDR in den vergangenen Jahrzehnten wertvolle und weitsichtige Arbeit geleistet. Dafür danke ich ihm sehr. Dass er bereit ist, zum jetzigen Zeitpunkt seine gesamte Erfahrung und Expertise als Journalist für die ARD einzubringen, spricht für seine öffentlich-rechtliche Überzeugung. Ich wünsche ihm viel Erfolg bei seinen neuen Aufgaben. Jörg Schönenborn wird eine Lücke in der Geschäftsleitung des WDR hinterlassen – die ich nun so füllen möchte, dass mein Leitungsteam für die im WDR anstehenden Zukunftsaufgaben bestens aufgestellt ist.“
Die Stelle eines zweiten Programmdirektors für den WDR will die WDR-Intendantin nunmehr ausschreiben.
News aus Mainz – Die Weichen für die zukünftige Führung der Wohnbau Mainz GmbH werden Ende März gestellt. In der Aufsichtsratssitzung der Zentralen Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH (ZBM) am 27. März 2026 soll über die Besetzung der vakanten Geschäftsführungsposition entschieden werden. Seit dem Ausscheiden von Franz Ringhoffer im Dezember 2025 führt Roman Becker die Gesellschaft, unterstützt von der Aufsichtsratsvorsitzenden Jana Schmöller.
Professionelles Auswahlverfahren abgeschlossen
Oberbürgermeister Nino Haase, der zugleich den Vorsitz im ZBM-Aufsichtsrat innehat, lobte die Qualität des Auswahlprozesses. In einem hochkarätigen Bewerberfeld habe sich eine Persönlichkeit durchgesetzt, die das gesamte Gremium überzeugen konnte. Laut Haase verlief das Verfahren professionell, gründlich und transparent. Bevor der Aufsichtsrat die finale Entscheidung trifft, wird der zuständige Personalausschuss den entsprechenden Vorschlag ausführlich beraten.
Klarstellung zu Bewerbungsprozessen bei der Wohnbau Mainz GmbH
Im Vorfeld der Entscheidung gab es Presseberichte über den Rückzug eines Bewerbers kurz vor den Finalgesprächen. ZBM-Geschäftsführer Daniel Gahr trat dabei entstandenen Missverständnissen entgegen. Er betonte, dass der Eindruck, ein Kandidat sei ohne ordentliche Bewerbungsunterlagen zum Gespräch eingeladen worden, falsch sei. Vielmehr hätten alle Finalisten vollständige Unterlagen eingereicht und Vorabgespräche mit einer spezialisierten Personalberatung absolviert. Dass Bewerbungen im Laufe eines so komplexen Verfahrens bei der Wohnbau Mainz GmbH zurückgezogen werden, sei ein legitimer und nicht unüblicher Vorgang.
Hintergrund der ZBM
Die Zentrale Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH fungiert als Steuerungsinstanz für die städtischen Gesellschaften. Neben dem Oberbürgermeister wird die ZBM von den Geschäftsführern Daniel Gahr, Ludwig Holle und Daniel Köbler geleitet. Die Neubesetzung der zweiten Führungsposition bei der Wohnbau Mainz GmbH gilt als entscheidender Schritt, um die anstehenden Aufgaben im sozialen Wohnungsbau der Landeshauptstadt stabil zu flankieren.
Mainzer Wochenmarkt – Anwohner und regelmäßige Besucher des beliebten Marktes in der Mainzer Neustadt müssen sich im Frühjahr auf einen Standortwechsel einstellen. Aufgrund einer umfangreichen Baumaßnahme im Bereich rund um den Frauenlobplatz kann der Wochenmarkt in der Neustadt vorübergehend nicht auf seiner angestammten Fläche stattfinden.
Vorübergehender Standort in der Frauenlobstraße
Für den Zeitraum vom 23. März 2026 bis zum 26. Mai 2026 wird das Marktgeschehen von der Forsterstraße in die unmittelbar angrenzende Frauenlobstraße verlegt. Die Stadtverwaltung stellt damit sicher, dass die Nahversorgung im Quartier trotz der Bauarbeiten lückenlos aufrechterhalten bleibt. Die Verlegung erfolgt gemäß der geltenden Marktordnung und wurde eng mit den Marktbeschickern abgestimmt.
Termine und Rückkehr zum alten Platz in der Mainzer Neustadt
An den gewohnten Marktzeiten ändert sich durch den Umzug nichts: Der Wochenmarkt in der Neustadt findet weiterhin jeden Donnerstag in der Zeit von 7:00 bis 13:00 Uhr statt. Kunden können sich somit auch am neuen Standort wie gewohnt mit frischen regionalen Produkten versorgen. Nach aktuellem Planungsstand wird der Markt ab dem 28. Mai 2026 wieder auf die altbekannte Fläche in der Forsterstraße zurückkehren.
Die Anwohner im Bereich der Frauenlobstraße werden gebeten, die veränderte Parksituation an den Markttagen zu beachten, um den Aufbau der Stände sowie den Lieferverkehr nicht zu behindern.
Die weite Landschaft nördlich von Bremen, geprägt durch die Marsch der Unterweser, die Geesthügel der Bremer Schweiz und die mystischen Moorgebiete, hat eine bedeutende Anerkennung erhalten. Das Kulturland Teufelsmoor besticht nicht nur durch seine einzigartige Symbiose aus Kunst und Natur, sondern verfügt seit März 2026 über ein offizielles Qualitätssiegel: Der Landkreis Osterholz wurde vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) als „ADFC-RadReiseRegion“ ausgezeichnet. Diese Prämierung unterstreicht die exzellente touristische Infrastruktur, die Radbegeisterte in dieser besonderen Region vorfinden.
Modernste Infrastruktur für entspanntes Radfahren
Investitionen in die Mobilität der Zukunft haben sich ausgezahlt. Das Herzstück der radtouristischen Optimierung im Kulturland Teufelsmoor ist das neu installierte, moderne Knotenpunktsystem. Nach niederländischem Vorbild ermöglicht es eine kinderleichte Orientierung: Radfahrer können ihre Touren individuell nach Zahlen zusammenstellen oder den elf neu konzipierten thematischen Tagestouren folgen.
Diese Rundrouten sind zwischen 28 und 54 Kilometer lang und somit ideal für Halbtagesausflüge oder entspannte Tagestouren mit ausgiebigen Besichtigungen konzipiert. Ergänzend zur komplett erneuerten Beschilderung wird das Angebot durch digitale Tools wie Komoot und die Fietsknoop-App flankiert. Wer klassische Orientierung bevorzugt, findet in den örtlichen Rathäusern und Tourist-Informationen eine kostenlose gedruckte Radkarte, die alle 650 Kilometer des Wegenetzes detailliert abbildet.
Naturerlebnis zwischen Marsch, Geest und Moor
Das Radwegenetz im Kulturland Teufelsmoor führt überwiegend über ruhige Wald- und Wirtschaftswege sowie verkehrsarme Nebenstraßen. Es verbindet die landschaftlichen Highlights der Region: von stillen Wegen auf hohen Deichen über birkengesäumte Kanaldämme bis hin zu historischen Höfen, die sicher auf ihren Warften thronen. Die flache Topografie macht das Gebiet besonders attraktiv für Genussradler und Familien. Unterwegs laden malerische Lokale mit Sommerterrassen zur Einkehr ein, wo regionale Spezialitäten, hausgemachter Kuchen und deftige Stärkungen auf die Ausflügler warten.
Worpswede 2026: Ein Jahr im Zeichen der Kunst
Ein unverzichtbarer Fixpunkt jeder Radtour durch das Kulturland Teufelsmoor ist das weltberühmte Künstlerdorf Worpswede. Das Jahr 2026 steht hier ganz im Zeichen eines großen Jubiläums: Dem 150. Geburtstag der Ausnahmekünstlerin Paula Modersohn-Becker (1876–1907). Unter dem Titel „Impuls Paula“ präsentieren alle vier Häuser des Worpsweder Museumsverbundes – darunter der Barkenhoff und die Kunsthalle – Sonderausstellungen, die das Erbe der Malerin in den Kontext zeitgenössischer Kunst stellen. So zeigt die in Paris lebende Künstlerin Inès Longevial in der Kunsthalle Werke, die spannende Parallelen zur Biografie Modersohn-Beckers ziehen.
Informationen für die Reiseplanung
Wer das Kulturland Teufelsmoor auf zwei Rädern erkunden möchte, findet auf dem zentralen Portal www.kulturland-teufelsmoor.de umfassende Informationen zu Unterkünften, geführten Touren und aktuellen Veranstaltungen. Ob als Sternfahrt von einer festen Unterkunft aus oder als mehrtägige Entdeckungsreise – die neue ADFC-RadReiseRegion bietet 2026 mehr Komfort und kulturelle Tiefe denn je.
Auf dem Layenhof in Mainz, einem Plateau oberhalb von Finthen, wurde am Donnerstag, 12. März 2026, die neue Gemeinschaftsunterkunft im Beisein von Vertretern der Stadtverwaltung und sozialen Trägern offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Angesichts stabil hoher Zuweisungszahlen ist die Eröffnung ein notwendiger Schritt, um die Belegung von Turnhallen oder anderen Notlösungen dauerhaft zu vermeiden. „Menschen, die zu uns kommen, brauchen mehr als nur ein Dach über dem Kopf: Sie brauchen einen Ort, an dem sie zur Ruhe kommen, sich sicher fühlen und neu anfangen können. Mit der Unterkunft auf dem Layenhof schaffen wir genau diesen Raum und leisten einen wichtigen Beitrag dafür, dass Ankommen und Integration in Mainz gelingen“, sagt Sozialdezernentin Jana Schmöller.
Modulares Wohnkonzept für Familien und Alleinstehende
Die neue Flüchtlingsunterkunft auf dem Mainzer Layenhof bietet Platz für insgesamt 200 Personen. Bei der Planung wurde besonderer Wert auf eine flexible Zimmerstruktur gelegt:
Wohneinheiten: Es gibt abgeschlossene Bereiche für Familien, um Privatsphäre zu gewährleisten, sowie Wohngemeinschaften für Alleinstehende.
Gemeinschaftsflächen: Großzügige Küchen, Waschräume und Aufenthaltsbereiche sollen das soziale Miteinander fördern.
Außenanlage: Ein Spielbereich für Kinder und Grünflächen bieten Raum für Bewegung und Erholung an der frischen Luft.
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Sozialbetreuung und Integration direkt vor Ort
Anders als bei reinen Notunterkünften setzt die Stadt bei der neuen Flüchtlingsunterkunft auf dem Mainzer Layenhof auf ein ganzheitliches Betreuungskonzept. Ein Team aus Sozialarbeitern des DRK Kreisverband Mainz-Bingen wird fest in der Einrichtung stationiert sein, um die Bewohner bei Behördengängen, der Suche nach Kita-Plätzen oder der Vermittlung in Sprachkurse zu unterstützen. Ziel ist es, die Menschen so schnell wie möglich auf ein eigenständiges Leben in Mainz vorzubereiten. Die abgelegene Lage des Layenhofs soll durch eine gute Anbindung an den ÖPNV kompensiert werden, um die Teilhabe am städtischen Leben zu garantieren.
Ein Meilenstein für die Mainzer Integration
Die Stadt Mainz setzt ein deutliches Zeichen für eine nachhaltige Unterbringung von Geflüchteten: Mit einer Investition von 16 Millionen Euro wurde am Eingang der Layenhof-Siedlung eine neue Unterkunft in Holzmodulbauweise fertiggestellt. Das Projekt, das unter der Federführung der Gebäudewirtschaft Mainz (GWM) sowie der Firmen Karl Gemünden und Dreßler Bau entstand, bietet nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit Platz für viele Personen.
Moderne Bauweise und ökologischer Fokus
Der Neubau der Flüchtlingsunterkunft auf dem Mainzer Layenhof „Am Finther Wald 16“ bricht bewusst mit dem Provisorium der Containerlösungen. Auf einer Fläche von rund 4.863 m² sind vier Gebäude entstanden, die sich durch eine hohe Aufenthaltsqualität auszeichnen:
Wohnkonzept: 96 Wohneinheiten, darunter 41 Ein-Zimmer mit Kochnische und Bad und 41 Zwei-Zimmer-Wohnungen mit Küche sowie spezielle Angebote für Familien und neun barrierefreie Einheiten und 5 größere Eckwohnungen.
Nachhaltigkeit: Es wurden 1.700 m³ Holz verbaut. Die Energieversorgung erfolgt zeitgemäß über Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen auf begrünten Dächern. Zudem blieb der wertvolle Baumbestand auf dem Areal erhalten.
Infrastruktur: Neben Sozial- und Bildungsräumen verfügt die Anlage über einen Spielplatz, 58 Fahrradstellplätze, WLAN und eine direkte Busanbindung in die Innenstadt.
Umzug und soziale Perspektive
Bereits Ende März ziehen die ersten 90 Bewohner aus der bisherigen Containerunterkunft „Layenhof 1“ in den Neubau um. Der Fokus liegt dabei auf Menschen mit einer langfristigen Bleibeperspektive, die aufgrund der prekären Lage in Ländern wie Syrien, Afghanistan, der Ukraine oder dem Sudan in Deutschland Schutz gesucht haben.
Dialog und Integration als Ziel bei der Flüchtlingsunterkunft auf dem Mainzer Layenhof
Trotz der spürbaren Entlastung durch die neuen Kapazitäten bleibt der Wohnraumdruck in Mainz hoch. Die Verantwortlichen betonen daher, dass der Layenhof nur ein Teil der Strategie ist:
Dezentralisierung: Man strebt weiterhin dezentrale Lösungen an, um die Integration in die Stadtteile zu fördern.
Nachbarschaft: Um eine gute Integration vor Ort zu gewährleisten, setzt die Stadt auf Transparenz. Regelmäßige Infoveranstaltungen und Tage der offenen Tür sollen den Dialog mit den Anwohnern der angrenzenden Siedlung stärken.
Unterbringungssituation in Mainz: Kapazitäten und Standorte
Die Landeshauptstadt Mainz unterhält aktuell (Stand Frühjahr 2026) ein Netzwerk von etwa 15 größeren Gemeinschaftsunterkünften.
Erweiterung: Das Portfolio wurde zuletzt im November 2025 durch einen Neubau im Gewerbegebiet Mainz-Hechtsheim ergänzt. Die Anlage besteht aus drei Gebäuden und bietet Wohnraum für rund 275 Personen.
Zentrale Standorte: Zu den Kernunterkünften zählen die Standorte in der Zwerchallee, der Layenhof in Finthen sowie die Housing Area in Gonsenheim. Letztere fungiert als flexible Reserve, in der Kapazitäten je nach Bedarf reaktiviert werden können.
Gesamtkapazität: Insgesamt stehen stadtweit bis 3.358 Plätze zur Verfügung. Die tatsächliche Belegung orientiert sich dynamisch an den aktuellen Zuweisungsquoten.
Die Stadt Mainz verfolgt das Ziel, Geflüchtete nach Möglichkeit dezentral unterzubringen, um die Integration zu fördern. Wenn die Kapazitäten der großen Gemeinschaftsunterkünfte nicht ausreichen, greift die Stadt auch auf angemietete Wohnungen oder (im Notfall) auf Hotels und Containeranlagen zurück.
Laut Dezernat IV – Soziales, Kinder, Jugend und Gesundheit sind derzeit 2415 von insgesamt 3358 Plätzen belegt.
Der digitale Aufbruch in Bingen stößt auf verkehrstechnische Grenzen. Wie die Stadtverwaltung und die DATABAU Rhein-Nahe GmbH heute gemeinsam mitteilten, muss der Glasfaserausbau in Bingen -Bingerbrück an entscheidenden Stellen pausieren. Der Grund ist paradox: Die Straßen, in denen die Glasfaser verlegt werden soll, werden derzeit dringend als Umleitungsstrecken für andere Großbaustellen benötigt.
Umleitungsdruck stoppt Aufgrabungen in Bingerbrück
Da der Durchgangsverkehr aufgrund der Arbeiten in der Koblenzer Straße weiträumig über die Schlossstraße, Gutenbergstraße und Viktoriastraße fließt, ist die Belastungsgrenze erreicht. Weitere Baustellen und Aufgrabungen für das schnelle Internet sind hier aktuell nicht genehmigungsfähig. Betroffen vom vorläufigen Ausbaustopp sind unter anderem:
Schlossstraße und Hohenzollernstraße
Friedrichstraße und Hildegardisstraße
Wilhelm-Hacker-Straße
Neue Einbahnstraße in der Gutenbergstraße ab 23. März
Um die Sicherheit während der nächsten Bauphasen an der sogenannten „Darmverschlingung“ (Kreiselausbau) zu gewährleisten, wird die Verkehrsführung massiv angepasst. Ab Montag, den 23. März 2026, wird die Gutenbergstraße zwischen Schlossstraße und Wigbertstraße zur Einbahnstraße (Fahrtrichtung Wigbertstraße). Diese Regelung soll laut Stadtverwaltung voraussichtlich bis zum 31. Juli 2026 bestehen bleiben, um Rettungsdiensten im Notfall eine schnelle Durchfahrt zu ermöglichen.
Hier geht der Glasfaserausbau in Bingen dennoch voran
Trotz der Zwangspause in Bingerbrück melden die Verantwortlichen Fortschritte in anderen Stadtteilen:
Bingen Stadt: In der Schiller-, Goethe- und Lessingstraße sowie im Bereich Waldstraße/Dr.-Gebauer-Straße kommt es weiterhin zu (teilweise vollen) Sperrungen.
Bingen-Büdesheim: Die Arbeiten „Am Langenstein“ und in der Prizrenstraße biegen auf die Zielgerade ein (ca. zwei Wochen Restlaufzeit). Danach wandert die Baustelle weiter in die Raiffeisenstraße und Pfarrer-Michel-Straße.
Die DATABAU und die Stadt bitten die Bürger um Verständnis für die Einschränkungen, die durch die Koordination der verschiedenen Großprojekte unvermeidbar seien.
Ein klassischer Fall von Smishing (SMS-Phishing) hielt am Mittwochabend einen 38-jährigen Mann aus Mainz-Finthen in Atem. Der Geschädigte erhielt eine täuschend echt wirkende SMS, die ihn über das angebliche Ablaufen seines Online-Banking-Zertifikats informierte. Um die Freigabe zu aktualisieren, sollte er einem beigefügten Link folgen – eine fatale Entscheidung, wie sich kurz darauf herausstellte.
Von der Fake-Website zum Schock-Anruf
Im Glauben, seine Hausbank habe ihn kontaktiert, öffnete der Mann den Link und landete auf einer professionell gefälschten Internetseite der Sparkasse. Dort gab er gutgläubig seine echten Zugangsdaten ein. Die Betrüger reagierten sofort: Nur Sekunden später klingelte das Telefon. Ein vermeintlicher Bankmitarbeiter erklärte dem 38-Jährigen, es gäbe unberechtigte Transaktionen auf seinem Konto, die man nun gemeinsam „rückgängig machen“ müsse.
Die Falle schnappt zu: Manipulation der Zwei-Faktor-Authentifizierung
Unter psychologischem Druck ließ sich der Finther dazu verleiten, insgesamt vier Transaktionen über sein Smartphone mittels Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) freizugeben. In der Annahme, er würde sein Geld schützen, überwies er stattdessen rund 1.000 Euro direkt auf die Konten der Kriminellen.
Dass der Fall glimpflich endete, verdankt das Opfer seinem schnellen Handeln nach dem Telefonat: In direkter Rücksprache mit der echten Bank konnten die Buchungen gestoppt und der finanzielle Schaden vollständig abgewendet werden.
Was ist Smishing? Die Polizei klärt auf
Der Begriff Smishing setzt sich aus „SMS“ und „Phishing“ zusammen. Kriminelle nutzen hierbei Textnachrichten, um Panik zu schüren oder Handlungsdruck zu erzeugen (z. B. Kontosperrung, Paketbenachrichtigung), mit dem Ziel, Passwörter oder Geld zu stehlen.
Sicherheitstipps Ihrer Polizei:
Öffnen Sie niemals Links in unerwarteten SMS oder Messenger-Nachrichten.
Banken fordern Sie niemals per SMS oder Telefon auf, PINs, Passwörter oder Transaktionen freizugeben.
Bei Zweifeln: Beenden Sie das Gespräch und rufen Sie Ihre Bank unter der offiziellen Nummer selbst an.
Schlechte Nachrichten für den Schienenverkehr im Rhein-Main-Gebiet: Ab heute Abend, Freitag, den 13. März 2026 (21:00 Uhr), geht an der Kaiserbrücke in Mainz für Züge nichts mehr. Die Deutsche Bahn (DB) hat eine mehrwöchige Totalsperrung der wichtigen Eisenbahnverbindung zwischen den Landeshauptstädten Mainz und Wiesbaden angekündigt. Die Sperrung soll bis zum frühen Morgen des 23. April andauern.
Gründe für die Sperrung der Kaiserbrücke in Mainz
Die umfangreichen Bauarbeiten sind Teil einer großangelegten Modernisierungswelle. Die DB führt Gleis- und Weichenerneuerungen durch und bereitet die Infrastruktur auf das neue digitale Stellwerk Mainz vor. Diese Maßnahmen sind zudem eine notwendige Vorbereitung auf die kommende Generalsanierung der „rechten Rheinstrecke“. Einziger Lichtblick: Der kombinierte Rad- und Fußweg auf der Brücke bleibt während der gesamten Bauzeit für die Öffentlichkeit passierbar.
Massive Auswirkungen auf den Nahverkehr
Für Fahrgäste der S-Bahn und Regionalbahnen bedeutet die Sperrung der Kaiserbrücke in Mainz erhebliche Umwege:
S-Bahn Linie S8: Die Züge entfallen auf dem gesamten Abschnitt zwischen Mainz Hauptbahnhof und Wiesbaden Hauptbahnhof. Als Ersatz ist ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet.
S-Bahn Linie S9: Die Linie verkehrt tagsüber weiterhin über Mainz-Kastel. In den Nachtstunden (21:00 bis 05:00 Uhr) kommt es jedoch auch hier zu Ausfällen zwischen Kelsterbach und Wiesbaden.
Regionalbahn RB75: Die Züge aus Richtung Aschaffenburg werden weiträumig über Mainz-Kastel umgeleitet. Der direkte Halt am Mainzer Hauptbahnhof sowie in der Innenstadt entfällt somit für diese Linie.
Fernverkehr wird umgeleitet
Auch Reisende im Fernverkehr müssen sich auf Anpassungen einstellen. Viele ICE- und IC-Züge zwischen Frankfurt und Wiesbaden bzw. Mainz werden umgeleitet. Dies führt zu Fahrtzeitverlängerungen von etwa 15 bis 30 Minuten. In einigen Fällen können gewohnte Halte komplett entfallen. Die Bahn empfiehlt allen Reisenden dringend, sich vor Fahrtantritt im DB Navigator oder auf bahn.de über die aktuelle Verbindung zu informieren.