BYC-News Blog Seite 1417

Virtuelles Museum am Strom öffnet die Pforten

Nachrichten BingenZur Zeit ist das Museum am Strom aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Die aktuelle Situation brachte den Kulturamtsleiter Dr. Matthias Schmandt auf die Idee, das digitale Angebot zu erweitern und ein virtuelles Museum auf die Beine zu stellen. So müssen Interessierte nicht auf die Wiedereröffnung warten.


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Besondere Zeiten bedürfen besonderer Maßnahmen

Ab sofort hat das virtuelle Museum der Stadt Bingen seine Türen geöffnet und kann auf der Homepage der Stadt abgerufen werden. „Zwar bleibt das Museum am Strom aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie geschlossen. Trotzdem sollen all diejenigen, die auch in dieser Zeit nicht auf kulturellen Input verzichten möchten, weiterhin auf ihre Kosten kommen.“, berichtet Kulturamtsleiter Dr. Matthias Schmandt.

Weiter erklärt er: „Wir möchten die besondere Situation nutzen, um Interessierte zu einem virtuellen Besuch der verschiedenen Abteilungen unserer Ausstellung einzuladen und dies nicht nur an Ostern.“

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Virtuelles Museum ist eine wichtige Ergänzung der digitalen Angebote

Doch nicht nur Dr. Matthias Schmandt, sondern auch der Binger Oberbürgermeister Thomas Feser ist von dem digitalen Zusatzangebot begeistert. „Das virtuelle Museum stellt einen wichtigen Schritt im Hinblick auf die Ergänzung der digitalen Angebote dar, die wir unseren Bürgerinnen und Bürgern, aber auch den Besucherinnen und Besuchern unserer Stadt bieten möchten.“

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Weiter berichtet Feser: „Auf der Homepage präsentieren wir ausgewählte Objekte und werfen einen kurzen Blick auf ihre Geschichte. Vielleicht inspiriert das Angebot ja einige, diese und weitere Exponate bei nächster Gelegenheit wieder im Original in unserem Museum am Strom zu bestaunen.“

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Die Ausstellung wird noch ergänzt

Momentan befinden sich ausgewählte Stücke in der virtuellen Ausstellung, sie soll aber Stück für Stück um weitere Ausstellungsstücke ergänzt werden. Es sollen auch Stücke virtuell vorgestellt werden, die vor Ort erst nach der Eröffnung der neuen Abteilung zur Neuzeit im Rahmen der Stadtgeschichte zu sehen sein werden.

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Angela Merkel und Markus Söder sind die Gewinner

Nachrichten Überregional | Was die Einschätzung der Führungserfahrung und Durchsetzungskraft in der Corona-Krise anbelangt, hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa am 8. Und 9. April 2020 im Auftrag der Mediengruppe RTL eine Umfrage erstellt.


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Datenbasis: 1.009 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte

Was die Einschätzung der Führungserfahrung und Durchsetzungskraft in der Corona-Krise anbelangt, führt Bundeskanzlerin Angela Merkel mit 74 Prozent knapp vor CSU-Chef Markus Söder mit 72 Prozent die Rangliste an.

  • Finanzminister Olaf Scholz (63 %)
  • Gesundheitsminister Jens Spahn (59 %).
  • Wirtschaftsminister Peter Altmaier (54 %)
  • Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (54 %)
  • NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (53 %)
  • Bundesinnenminister Horst Seehofer (52 %)
  • Familienministerin Franziska Giffey (46 %)
  • Kanzleramtsminister Helge Braun (45 %)
  • Bundeswirtschaftsministerin Julia Klöckner (36 %).

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Frau nach Wohnhausbrand in Böbingen verstorben

Blaulicht Kurzmeldung | An diesem Freitag gegen 17:30 Uhr kam es zu einem Wohnhausbrand in Böbingen. Das Wohnhaus befindet sich im Neubaugebiet „Am Triefenbach“. Eine Frau erlag noch vor Ort ihren schweren Verletzungen durch den Wohnhausbrand. Eine weitere Person wurde durch den Rettungsdienst mit leichten Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Brandursache ist aktuell noch nicht bekannt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger beauftragt.


 

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Lufthansa macht eine Million pro Stunde Verlust

Nachrichten Frankfurt | Die Lufthansa ist Europas größte Fluglinie. Noch bis vor wenigen Wochen war sie auch profitabel. Doch wegen der Corona-Pandemie schwindet die Liquidität der Airline. Laut Lufthansa-Chef Carsten Spohr macht die Fluggesellschaft eine Million Euro Verlust. Pro Stunde.

 


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Interne Videobotschaft von Lufthansa-Chef

Lufthansa-Chef Carsten Spohr sagte in einer internen Videobotschaft an die Mitarbeiter, dass die Krise „deutlich länger dauern wird als wir uns das noch vor wenigen Wochen alle haben vorstellen können“ Die Videobotschaft liegt der französischen Nachrichtenagentur AFP an vor. Pro Stunde verliere die Lufthansa „ungefähr eine Million Euro“ ihrer Liquiditätsreserven. „Tag und Nacht. Woche für Woche, und wohl auch noch Monat für Monat.“, so Spohr.

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Verhandlungen über die Zukunft der Lufthansa

Die Verhandlungen mit der Lufthansa zeigen wie schwierig das Vorhaben des Staates ist, sich an Unternehmen zu beteiligen, die in Not geraten sind. Mit dem Wirtschaftsministerium und dem Kanzleramt verhandelt die Lufthansa derzeit über die Rettung der Airline. Die Entscheidung über eine Rückverstaatlichung der Airline dürfte in der kommenden Woche fallen. Damit wäre die Lufthansa das erste Unternehmen überhaupt, an dem sich der Staat im Zuge der Corona-Pandemie beteiligt.

Die Koalition hat mit dem Gesetz zur Errichtung des Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) die Voraussetzungen für den tiefsten Eingriff in das Wirtschaftsgeschehen seit Bestehen der Bundesrepublik geschaffen. Nur die EU-Kommission muss den staatlichen Beihilfen noch zustimmen. Dann stehen dem Staat 100 Milliarden Euro bereit, um sich an Firmen zu beteiligen, welche durch die Corona-Krise in finanzielle Not geraten sind.

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Bundesverband der Deutschen Industrie hält Beteiligungen des Staates für vertretbar

Selbst der Bundesverband der Deutschen Industrie hält „zeitlich begrenzte Beteiligungen des Staates“ für vertretbar. Aber „nur dann, wenn Unternehmen nachweislich durch den Shutdown in die Liquiditätskrise kamen und nur so vor der Insolvenz gerettet werden können“, sagte der BDI-Präsident Dieter Kempf.

Doch die Verhandlungen darüber, wie es mit der Lufthansa weitergehen soll machen deutlich, wie schwierig die Entscheidungen im Einzelfall werden können. Die Lufthansa wird jedoch wohl nicht der einzige schwierige Fall in Zukunft bleiben.

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Brennender Anhänger in Wiesbaden

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Freitag gegen 11:45 Uhr geriet in der Albert-Schweitzer-Allee 42 (Wiesbaden) ein PKW-Anhänger in Brand. Der Anhänger stand auf dem Gelände der Freien Waldorfschule Wiesbaden. Der in Feuer stehende Autoanhänger konnte zügig durch die alarmierte Wiesbadener Feuerwehr gelöscht werden. Dabei wurde der Ladeinhalt vom Anhänger vollständig und auch der Anhänger teilweise beschädigt. Der Sachschaden wird auf 2.500,- EUR geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Wiesbaden unter der Rufnummer 0611/3450 zu melden.


 

Zoll macht Fund in Paket durch Röntgen

Nachrichten Frankfurt | Wie der Zoll an diesem Donnerstag mitteilte, kontrollierten Angestellte des Hauptzollamts Frankfurt am 16. März eine Postsendung aus Indien. Sie stellten darin sechs Schachbretter mit den dazugehörigen Spielfiguren fest. Auf dem Röntgenbild waren Unregelmäßigkeiten zu erkennen, weshalb die Schachbretter geöffnet wurden.

 


Zum Vorschein kam ein Behältnis aus Kunststoff in jedem Schachbrett. Darin enthalten war weißes Pulver. Die durchgeführte Untersuchung brachte das Ergebnis, dass es sich bei dem Pulver um Ephedrin handelte. In den Schachbrettern befanden sich insgesamt 3.300 Gramm des Pulvers. Um die Ermittlungen nicht zu gefährden, wurde der Sachverhalt erst jetzt veröffentlicht.

Quelle: Zoll

„Dieser Stoff ist zum einen zwar in Arzneimitteln enthalten, wird allerdings auch missbräuchlich zur Herstellung von Crystal Meth verwendet. Daher unterliegt Ephedrin als erfasster Grundstoff den Überwachungsbestimmungen des Grundstoffüberwachungsgesetzes. Man hätte mit dieser Menge fast drei Kilogramm Crystal Meth herstellen können“, so Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt in Frankfurt.

Weitere Todesfälle in Rheinland-Pfalz durch Covid-19

Nachrichten Rheinland-Pfalz | Die Zahl der Corona-Fälle in Deutschland steigt. So auch in Rheinland-Pfalz. Das Gesundheitsministerium in Mainz teilte mit, dass es an diesem Freitag um 12 Uhr insgesamt 4.592 bestätigte Coronafälle in Rheinland-Pfalz gab. Das sind 185 mehr als am Vortag. In der Landeshauptstadt Mainz sind mit 343 Infizierten die meisten Fälle im Bundesland gemeldet. Insgesamt sind im Bundesland Rheinland-Pfalz mittlerweile 60 Todesfälle bekannt.


Woher kommen die Zahlen?

Zahlen werden von den Gesundheitsämtern an das Landesuntersuchungsamt übermittelt. Diese leiten die Zahlen an das Robert Koch-Institut in Berlin weiter und von dort gehen die Zahlen an das Gesundheitsministerium in Mainz. Aufgrund von Wochenenden oder Feiertagen können die Meldungen verzögert erfolgen. Zudem unterscheiden sich die Zahlen der Johns Hopkins University von denen des Robert Koch-Instituts. Wieso das so ist und wie die Johns Hopkins University an ihre Zahlen kommt erfahrt ihr hier im Artikel.

Taxifahrer in Wiesbaden von Gruppe aus Bad Kreuznach bestohlen

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Freitagmorgen gegen 4:25 Uhr wurde ein Taxifahrer in der Wellritzstraße in der Landeshauptstadt Wiesbaden bestohlen. Bei den Dieben handelte es sich um eine Gruppe junger Männer aus Bad Kreuznach.


Die drei jungen Männer aus Bad Kreuznach wollten mit dem Taxi nach Wiesbaden fahren. In der hessischen Landeshauptstadt angekommen gab der Taxifahrer einem der Männer sein Handy, damit dieser die Zieladresse eingeben konnte. Am Zielort angekommen zahlten die Männer zunächst den vollen Preis für die Fahrt. Dann entstanden jedoch Diskussionen darum. Im Verlauf der Auseinandersetzung rissen die Bad Kreuznacher die Überwachungskamera ab. Beim Aussteigen nahmen die Männer die Kamera und das Handy, welches zuvor nicht zurück gegeben wurde mit und flüchteten zu Fuß.

Die verständigte Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein. Noch in der näheren Umgebung konnten die Beamten die Männer festnehmen. Die Beute des Diebstahls konnte sichergestellt werden. Die Tatverdächtigen wurden auf die Polizeiwache gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Beschuldigten wieder entlassen.

Wie die Zahlen der Johns Hopkins University entstehen

Kaum etwas ist derzeit wichtiger als Informationen. Beispielsweise darüber, wie viele Corona-Infizierte es gibt. Neben dem Robert Koch Institut (RKI) liefert auch die Johns Hopkins University (JHU) Zahlen dazu. Die JHU ist eine private Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten. Milliarden von Menschen verfolgen täglich die Entwicklungen des Coronavirus über den Live-Tracker der Website.


Corona-Tracker entstand innerhalb weniger Stunden

Als einer der ersten Tracker, der die Ausbreitung des Coronavirus aufzeichnete startete er bereits Ende Januar. Das Virus konzentrierte sich zu diesem Zeitpunkt noch auf China. Lauren Marie Gardner ist Epidemiologin, außerordentliche Professorin und Co-Direktorin des Zentrums für Systemwissenschaft und -technik an der Johns Hopkins University. Sie ist der Kopf hinter dem Online-Tracker und hat die Leitung darüber inne.

Der Tracker entstand auf Initiative ihrem chinesischen Studenten Ensheng Dong. Er wollte wissen, wie es Freunden in Wuhan und anderswo in China ging. Deshalb begann er Daten aus der Region zu sammeln. Als Betreuerin seiner Doktorarbeit schlug Gardner ihm vor, Dong solle ein sogenanntes Dashboard konstruieren, um die Verbreitung des Virus auf einer Karte darzustellen. „Innerhalb von ein paar Stunden bauten wir die erste Version der Seite. Am nächsten Tag habe ich sie auf Twitter geteilt und es wurde sofort verbreitet“, erklärt Gardner gegenüber dem Magazin „Science“.

Mit einem Team aus sechs Personen startete der Tracker

„Zu Beginn bestand mein Team noch aus sechs Leuten. Aber Hopkins bot bereits früh interne Unterstützung an“, so Gardner. Mittlerweile ist der Tracker so wichtig und bedeutend für milliarden Menschen geworden, dass dieser 24 Stunden am Tag besetzt ist. Die Arbeit hat enorm zugenommen. Daher kümmern sich inzwischen mehrere Abteilungen der JHU und externe Firmen um das Sammeln der Daten, das Betreiben der Plattform und die Pressearbeit.



Woher bekommt die JHU ihre Daten?

Die Zahlen werden aus verschiedenen Quellen zusammen getragen. Unter anderem werden hier die Zahlen von Gesundheitsorganisationen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Europäischen Zentrum zur Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) mit einberechnet. Aber der Tracker hat noch mehr Quellen. Auch die Daten von Gesundheitsbehörden und von Medienberichten wertet das System aus und bezieht es mit ein. Welche Quellen im Genauen berücksichtigt werden, dazu gibt es keine Liste.

Doch wie kann es sein, dass bei so vielen Quellen keine Fälle doppelt gezählt werden? Hier setzt die Johns Hopkins University auf die Hilfe der Technik. „Wir haben Systeme zur Erkennung von Anomalien, die uns darauf hinweisen, wenn es Unstimmigkeiten in den Fallzahlen gibt, die wir automatisch gesammelt haben“, erklärt Gardner.

 

Warum unterscheiden sich die Zahlen der JHU von denen des RKI?

Vielen dürfte es schon aufgefallen sein. Und zahlreiche Menschen stellen sich diese Frage. Wieso meldet die JHU andere Zahlen als das Robert Koch Institut? Das RKI scheint bei den Zahlen etwas hinterherzuhinken. Die Antwort ist Vergleichsweise einfach: Es liegt an der unterschiedlichen Zählweise.

Das RKI zieht als Quelle nur die Zahlen heran, die den Gesundheitsämtern gemeldet werden. Zudem aktualisiert das RKI seine Zahlen nur einmal täglich, wodurch es zu Verzögerungen kommt. Zudem werden die Meldungen teilweise durch Wochenenden noch weiter verzögert. Die JHU zieht dagegen mehrere Quellen zur Erfassung der Fälle heran, wodurch sie fast in Echtzeit die Daten aktualisieren.

Mehr über die Johns Hopkins University

Die JHU ist eine private Universität in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland. Die Spitzenuniversität vereint die Forschung und Lehre nach dem Vorbild deutscher Universitäten, insbesondere nach dem Modell der Universität Heidelberg. Sie wurde am 22. Februar 1876 gegründet. Ihren Namen erhielt sie von dem Geschäftsmann Johns Hopkins.

Insgesamt sind mit der Universität bisher 37 Nobelpreisträger und ein Fields-Medaillen-Preisträger verbunden. Die Universität zählt zu den prestigeträchtigsten Hochschulinstitutionen des Landes.

 

Lebensmittel für Bedürftige in Wiesbaden

Nachrichten Wiesbaden | Die Wiesbadener Tafel, Kolpings Speisekammer in Wiesbaden-Biebrich und der Brotkorb AKK mussten ihre Arbeit aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie einstellen. Das trifft bedürftige Bürgerinnen und Bürger besonders hart, denn sie waren auf das Angebot der Organisationen angewiesen, um günstig an Lebensmittel zu kommen.


Über 3.000 Wiesbadener sind in einer schwierigen Situation

Über 3.000 Wiesbadenerinnen und Wiesbadener sind allein bei der Tafel registriert. Betroffen sind allerdings noch wesentlich mehr. Deshalb hat die Tafel gemeinsam mit Wiesbadener Unternehmen, Kirchengemeinden, dem Amt für Soziale Arbeit, BauHausWerkstätten und Einrichtungen der Stadtteilsozialarbeit ein Projekt ins Leben gerufen.

„In der aktuellen schwierigen Situation stehen wir alle vor großen Herausforderungen. Besonders betroffen sind jedoch vielfach Familien und Haushalte mit geringem Einkommen. Aufgrund der leider immer noch recht weit verbreiteten ‚Hamsterkäufe‘ sind oft die preisgünstigen Produkte schnell ausverkauft. Menschen mit geringen Einkommen sind nicht in der Lage, günstige Lebensmittel in großen Mengen zu kaufen. Sie müssen von daher auf teurere Produkte ausweichen, was natürlich das knappe Budget zusätzlich belastet.“, sagt Sozialdezernent Christoph Manjura.

Lebensmitteltüten in die Stadtteile

Seit dem 30. März versorgen die Helferinnen und Helfer bedürftige Familien im Rahmen des Projektes „Lebensmitteltüten in die Stadtteile“ zielgerichtet mit Lebensmitteln versorgt. „Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Beteiligten, Unterstützerinnen und Unterstützern wie Zuwendenden, die auch in der aktuellen Krisenzeit alles daran setzen, um arme Haushalte, Alleinstehende wie Familien, mit Lebensmitteln zu versorgen“, so Manjura.

Jeder leistet was er kann

Montags bis freitags werden so jeden Tag rund 60 bis 70 Lebensmitteltüten in insgesamt acht Wiesbadener Stadtteilen verteilt. Dabei hilft jeder so gut er kann. Die Tafel und befreundete Unternehmen stellen ihre Ressourcen und Logistik zur Verfügung. Ehrenamtliche der Wiesbadener Kirchengemeinden verpacken und verladen die Tüten. Das Amt für Soziale Arbeit ist die Schnittstelle zwischen Tafel und Ehrenamtlichen und den Einrichtungen in den Stadtteilen. Ehrenamtliche der BauHausWerkstätten Wiesbaden stellen ihre Fahrzeuge zur Verfügung und liefern in Schichten an die Einrichtungen der Stadtteilsozialarbeit. Diese und ihr Netzwerk mit anderen Einrichtungen im Stadtteil verteilen die Waren zielgerichtet. Das Projekt ist bis zum 19. April geplant. Gegebenenfalls soll die Aktion danach verlängert werden.

Produktionsumstellung bei Werner & Mertz für Medizineinrichtungen

Nachrichten Mainz | Bereits seit einigen Wochen hat das Unternehmen Werner & Mertz Professional die Produktion umgestellt. Damit wollen sie ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Derzeit stellen sie so viel Desinfektionsmittel her, wir es ihnen in Anbetracht der aktuellen Belieferungssituation mit Rohstoffen und Vormaterialien möglich ist. Trotz aller Bemühungen ist es ihnen nicht möglich, den Bedarf aller zu decken.

 


Welche Einrichtungen von Werner & Mertz priorisiert beliefert werden

Damit jeder die Entscheidungskriterien für eine Zuteilung von Desinfektionsmittel bei Werner & Mertz nachvollziehen kann, informiert das Unternehmen jetzt darüber, wer priorisiert mit Desinfektionsmittel beliefert wird. Damit wollen sie das Vorgehen transparent halten und keine falschen Hoffnungen wecken. Einrichtungen die zur Zeit für die Funktion unserer Gesellschaft von größter Bedeutung sind werden bei der Belieferung priorisiert.

Dazu gehören:

  • medizinische Einrichtungen, wie Krankenhäuser oder Kliniken
  • Alten- und Pflegeheime sowie Hospize
  • Staatliche Dienststellen mit herausragender Bedeutung für die nationale Sicherheit
  • Lebensmitteleinzelhändler

Sollten diese Einrichtungen Desinfektionsmittel benötigen, können sie sich direkt per E-Mail unter info@tana.de an das Unternehmen wenden.

Für alle anderen ist der Fachgroßhandel die richtige Anlaufstelle

Für alle anderen, die Interesse an den Produkten haben ist der Fachgroßhandel die Richtige Anlaufstelle. Dort sind je nach Verfügbarkeit auch Desinfektionsmittel erhältlich. Sobald sich die Situation etwas entspannt und wieder genügend Rphstoffe zur Verfügung stehen, wird Werner & Mertz darüber informieren.

Besondere Botschaft von Kindern für Senioren

Nachrichten Groß-Gerau | Derzeit werden elf Kinder in der kommunalen Kita „Steinstraße“ in Groß-Gerau notbetreut. Die Erzieher haben an diesem Donnerstag gemeinsam mit den Kindern den alten Menschen im Seniorenhaus Dornheim eine ganz besondere Osterüberraschung bereitet.


Viele gebastelte Ostergeschenke für die Bewohner des Altenheims

Keine Frage, in den vergangenen Tagen wurde in der Kita eifrig gebastelt und gemalt. Schnell kam da die Frage auf, wer sich denn neben der eigenen Familie noch über ein kleines Ostergeschenk freuen könnte. In den Sinn kamen neben Oma und Opa, die die Kinder derzeit zumeist auch nicht sehen, ältere Menschen, die sich alleine fühlen, weil sie zum Schutz der Gesundheit keinen Besuch empfangen dürfen.

Die Kinder bastelten und schrieben Briefe

Kita-Leiterin Tanja Kessler kontaktierte die Kollegin der städtischen Seniorenarbeit, Bettina Schwarze-Altmann. Die beiden Frauen verständigten sich darauf, dass eine kleinere Senioreneinrichtung mit überschaubarer Bewohnerzahl am besten geeignet sei. Ein Telefonat mit Sebastian Köster, dem Heim- und Pflegedienstleiter des Seniorenhaus Dornheim ließ erkennen, dass für die Senioren kleine Kinderpräsente zur Osterzeit eine tolle Überraschung wären. Mit großer Begeisterung bastelten die Kinder Osterdekorationen. Sie schrieben mit Hilfe der Erzieherinnen Briefe, verzierten diese mit bunten Zeichnungen und malten zahlreiche Bilder.

Quelle: Cornelia Benz | Kreis Groß-Gerau

Strahlende Augen bei der Übergabe der Geschenke

Am Gründonnerstag fuhr Tanja Kessler nach Dornheim. Sie übergab dort das Päckchen mit den Kinderpräsenten aus sicherer Entfernung an Heimleiter Sebastian Köster. Dieser brachte seine persönliche Freude, aber auch die Vorfreude und die Dankbarkeit der Hausbewohner wie der Pflegekräfte mit einem strahlenden Lächeln zum Ausdruck.

Kinderheldin | Live-Videos für werdende Eltern

Nachrichten Frankfurt | Sich zu einem Geburtsvorbereitungskurs zu treffen, ist in Zeiten der Corona-Pandemie unmöglich. Für werdende Eltern, deren Hebamme keine Live-Videokurse anbietet, hat die BARMER eine Alternative geschaffen. Durch den BARMER-Kooperationspartner Kinderheldin werden Schwangeren und werdenden Vätern alle wichtigen Themen rund um die Geburtsvorbereitung und die Rückbildung per Live-Video vermittelt.


Kurse sind für BARMER-Versicherte kostenfrei

Kurse mit individueller Betreuung sind für BARMER-Versicherte kostenfrei. In den Geburtsvorbereitungskursen lernen die werdenden Mütter zum Beispiel Atem- und Entspannungstechniken kennen. Sie absolvieren mit Hilfe der Hebamme eine spezielle Schwangerschaftsgymnastik und bekommen nützliche Informationen rund um die Geburt. Außerdem bereiten sich die Teilnehmerinnen auf die Zeit mit ihrem Baby vor. Die Kurse finden in kleinen Gruppen mit höchstens zehn Teilnehmerinnen statt. Sie sind für Versicherte der BARMER kostenfrei. Sie können sich direkt auf der BARMER-Homepage informieren und werden auf die Website von Kinderheldin zur Anmeldung weitergeleitet.

Zusätzliche Hebammenberatung über Kinderheldin

Bereits seit Anfang 2019 können sich werdende Eltern durch das Hebammenteam von Kinderheldin per Telefon und Videochat beraten lassen. Sie ergänzen dabei das Angebot von Frauen- und Kinderärzten oder freien Hebammen. Die BARMER stellt ihren Versicherten den Beratungsservice exklusiv während der Schwangerschaft und in den ersten sechs Monaten nach der Geburt kostenfrei zur Verfügung. Erreichbar ist er täglich von 7 bis 22 Uhr.

Dem Mainzer Einzelhandel droht eine Insolvenzwelle

Nachrichten Mainz | Die Straßen sind gespenstig leer und die Ladengeschäfte sind geschlossen. In den nächsten Wochen und Monaten müssen wahrscheinlich viele Händler aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben. Damit werden die Mainzer Fußgängerzonen noch unattraktiver und leerer. Das ist aber nicht nur in der Landeshauptstadt Mainz so. In den Städten wird sich bundesweit vieles ändern in Zukunft.


Wirtschaftsexperten erwarten spätestens im Mai eine Insolvenzwelle

Experten gehen stark davon aus, dass viele Einzelhändler die wochenlange Schließung ihrer Ladengeschäfte nicht verkraften werden. Auch bei einer eventuellen Lockerung der Verordnungen werden die momentanen Hilfen nicht ausreichen. Die Wirtschaftsexperten fordern weitere Soforthilfen ohne Rückzahlung für die Unternehmer.

Dieses wäre auf lange Sicht auch auf staatlicher Seite mit weniger Kosten verbunden. Bei einer Insolvenzwelle fallen Steuereinnahmen in Milliardenhöhe aus und Lieferanten und Zulieferern sowie Angestellten droht ebenfalls ein wirtschaftliches Debakel. Da auch vielen Gastronomen das Aus droht, wird sich der Leerstand in der Innenstadt beschleunigen.

Die bittere Folge: Es kommen noch weniger Besucher in die Innen- und Altstadt.

Damit die bereits zuvor angeschlagenen Innenstädte in Zukunft noch funktionieren, muss die Vielfalt erhalten und ausgebaut werden. Eine umfangreiche Unterstützung der lokalen und regionalen Unternehmer muss gewährleistet werden. Die angekündigten Sofortkredite greifen nur bei einem kleinen Teil der Unternehmer.

Schon seit Jahren kommen immer weniger Menschen in die Städte, um einzukaufen. Alleine in den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der Läden im deutschen Einzelhandel nach Angaben des Handelsverbands Deutschland (HDE) um rund 29.000 verringert.

 

 

Selbsttests gegen Coronaviren selten aussagekräftig

Nachrichten Überregional | Einen zuverlässigen Selbststest um sich auf Coronaviren zu überprüfen gibt es noch nicht auf dem Markt. Die Tests sind auf Antikörper angelegt und dadurch kann es zu Fehlinterpretationen führen.


Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker

„Apotheker klären ihre Patienten über die Grenzen der Testsysteme auf. Wer den Verdacht hat, an Covid-19 erkrankt zu sein, sollte sich an das zuständige Gesundheitsamt wenden. Ein Antikörper-Schnelltest kann einen laboranalytischen Test nicht ersetzen. Eine Gefahr ist, dass sich Patienten bei einem negativen Testergebnis in falscher Sicherheit wiegen und die Hygienemaßnahmen wie zum Beispiel häufiges Händewaschen oder das Abstandhalten vernachlässigen. Das wäre fatal.“

Antikörpertests sind nur bedingt geeignet, eine Infektion zu erkennen. Der Körper bildet spezifische Antikörper gegen das Virus in der Regel erst nach 14 Tagen. Deshalb kann bei einem Antikörpertest, der negativ ausfällt, nicht davon ausgegangen werden, dass der Patient nicht infektiös ist.