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Mehr Geld für Dachdecker im Kreis Mainz-Bingen gefordert

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Nachrichten Wirtschaft | Die rund 210 Dachdecker im Landkreis Mainz-Bingen haben während der Pandemie voll durchgearbeitet. Jetzt sollen sie an der guten Wirtschaftslage der Branche beteiligt werden, fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). „Die Auftragsbücher im Dachdeckerhandwerk sind voll, die Wartezeiten für Kunden lang.


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Lohnplus von 4,8 Prozent gefordert

Für die Beschäftigten muss sich die körperlich anstrengende Arbeit auch im Geldbeutel bemerkbar machen“, sagt Rüdiger Wunderlich, Bezirksvorsitzender der IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz. Die Gewerkschaft verlangt in der laufenden Tarifrunde ein Lohn-Plus von 4,8 Prozent, 100 Euro monatlich mehr für Auszubildende sowie die Sicherung der Zusatzrente in der jetzigen Höhe.

Bislang hätten die Arbeitgeber jedoch kein Angebot vorgelegt, kritisiert Carsten Burckhardt vom IG BAU-Bundesvorstand, der die Verhandlungen führt: „Geht es nach den Unternehmen, sollen sich die Beschäftigten mit einer Nullrunde begnügen. Das ist eine Unverschämtheit – ebenso wie die Forderung nach Einschnitten bei der tariflichen Zusatzrente. Nur die allerwenigsten Dachdecker halten bis zum gesetzlichen Rentenalter durch. Und dann liegen die Bezüge oft deutlich unter 1.000 Euro. Deshalb ist eine Extra-Rente so wichtig. Hier darf den Beschäftigten nicht in die Tasche gegriffen werden – weder bei den künftigen Rentnern noch bei denen, die heute schon im Ruhestand sind“, so Burckhardt.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Umsätze in der Dachdeckerei und Bauspenglerei in der ersten, von der Pandemie geprägten Hälfte des Jahres um 6,7 Prozent. Die IG BAU ruft den Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks dazu auf, nun ein akzeptables Lohn-Angebot vorzulegen. Die Zusatzrente dürfe nicht angetastet werden. Die Verhandlungen werden am 7. Oktober in Frankfurt am Main fortgesetzt.

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Wiesbaden: Vier Restaurants erhalten einen Award

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Nachrichten Wiesbaden | Die diesjährigen Schlemmerblock-Award-Gewinner für Wiesbaden & Umgebung stehen fest. Seit 2010 werden die besten Teilnehmer in dem Gastronomie- und Freizeitführer basierend auf Kundenbewertungen ermittelt. Den deutschlandweit insgesamt 133 Siegern wird dann der Schlemmerblock-Award verliehen.


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Platz 1 in der Kategorie 2:1-Restaurant

Den ersten Platz belegt die Schleifmühle Bacchus in Wiesbaden. Das seit über 30 Jahren von der Familie Gonis geführte Restaurant kocht nach griechischer, mediterraner und internationaler Küche. Angeboten werden unter anderem hausgemachten Vorspeisen wie Tsatziki, Tarama und Oktopussalat sowie Spezialitäten mit fangfrischem Fisch, Lamm aus Neuseeland und Rind aus Argentinien. Auch saisonale Gerichte mit Spargel und Wild stehen in der Schleifmühle Bacchus auf der Speisekarte.

Die ehemalige Mühle ist aufgeteilt in einen Innenbereich sowie zwei überdachte Terrassen, die bei gutem Wetter komplett geöffnet werden können. Außerdem gibt es ein Kaminzimmer, das besonders im Winter für Weihnachtsfeiern genutzt werden kann. Das familiäre Flair des Restaurants rundet einen Aufenthalt im Restaurant ab.

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Platz 2 in der Kategorie 2:1-Restaurant

Den zweiten Platz belegt das Huacas Peru in Wiesbaden. Seit 2017 bringt das Restaurant die peruanische Küche in die hessische Landeshauptstadt. Das Essen, wie auch die Einrichtung lassen den Gast für einige Stunden nach Peru reisen. Für die Gerichte werden spezielle Zutaten extra importiert, da sie auf dem deutschen Markt nicht erhältlich sind.

Unter anderem ist auch das Trendgericht Ceviche, zubereitet nach einem Originalrezept, im Huacas Peru erhältlich. Auch die peruanischen Cocktails des Restaurants lassen die Gäste tief in die peruanische Atmosphäre eintauchen. Wer also etwas Neues abseits der deutschen Küche probieren möchte, ist im Huacas Peru richtig.



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Zwei dritte Plätze in der Kategorie 2:1-Restaurant

Auf dem dritten Platz ist das Ristorante Calabria in Wiesbaden. Das Ristorante wird seit dem Jahr 2000 von Familie Orlando mit klassischer italienischer Küche und kalabresischen Spezialitäten geführt. Pizza, Pasta und Fischgerichte werden frisch zubereitet und serviert. Der bodenständige und familiäre Charakter des Hauses sowie die ruhige Lage machen es zu einem echten Geheimtipp.

Ebenfalls den dritten Platz belegt das Ristorante Pizzeria La Piazzetta in Wiesbaden-Bierstadt. Hier wird die klassische italienische und deutsche Küche mit einer reichen Auswahl an hausgemachter Pasta, Fleisch- und Fischgerichten sowie natürlich Pizza angeboten. Ein gutes Glas italienscher Wein darf beim Essen natürlich nicht fehlen. Bei Veranstaltungen, wie zum Beispiel „Philosophische Häppchen“, begeistert das Restaurant die Gäste mit einem leckeren 3-Gänge-Menü.

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Ihre Meinung zählt

Für die Verleihung des Schlemmerblock-Awards werden keine Kritiker oder Tester nach ihrer Meinung gefragt sondern die Gäste selbst. Bei dem Besuch im Restaurant können in den Kategorien Essen/Trinken, Ambiente und Service Punkte vergeben werden. Bis zu vier Punkte pro Kategorie sind möglich. Da jeder Gast nur einmal Punkte für das jeweilige Restaurant vergeben kann, ist das Bewertungsverfahren fair gestaltet.

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Sparkasse Mainz spendet an FamilienZentrum Nieder-Olm

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Nachrichten Mainz | Der Verein FamilienZentrum Nieder-Olm e.V. stellt für Kinder neue Außenspielgeräte zur Verfügung. Dabei handelt es sich um zwei Wippen, eine große Rutsche sowie ein Sandkasten mit Spielzeugen. Dirk Hasenfuss, Bürgermeister der Stadt Nieder-Olm und Thorsten Mühl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainz, haben diese Anschaffung mit Spenden ermöglicht. Sie waren daher auch zur offiziellen Einweihung der Spielgeräte vor Ort.


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Auch Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss spendete ein neues Spielgerät

„Kinder, Jugendliche und Eltern leben seit Beginn der Pandemie in einer Ausnahmesituation und müssen ganz oder teilweise auf Unterstützungsangebote zur Freizeitgestaltung verzichten. Umso erfreulicher ist es, dass Kinder nun wieder mehr Möglichkeiten haben, im Freien zu spielen, während sich für Eltern Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch bietet“, so Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss, der dem Verein den Sandkasten spendete.

Thorsten Mühl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainz, bekräftigt: „Das FamilienZentrum Nieder-Olm e.V. leistet seit vielen Jahren hervorragende Arbeit, indem es mit Vorträgen, Stammtischen und Sprechstunden Bürgerinnen und Bürgern aus der Stadt sowie Umgebung in all ihren Lebenssituationen zur Seite steht. Dieses gesellschaftliche Engagement ist von großer Bedeutung, wie sich gerade in der aktuellen Situation zeigt, weshalb wir die Arbeit sehr gerne unterstützen.“

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Kinder können ihre Zeit draußen verbringen

„Nach den Lockerungen können wir nun wieder unter Einhaltung der geltenden
Beschränkungen langsam anfangen unsere Kurse, Gruppen und Aktivitäten stattfinden zu lassen. Mit den neuen mobilen Außenspielgeräten haben die Kinder eine tolle Möglichkeit im Freien ihre Zeit zu verbringen. Und komfortabel sind die mobilen Spielgeräte für uns auch, da sie sich wegtragen lassen, falls das Wetter ungemütlich werden sollte.“, sagte Gabriele Klinik, stellvertretende Vorsitzende des FamilienZentrums Nieder-Olm e.V.

Der gemeinnützige Verein besteht aus engagierten Müttern, Vätern und Großeltern, die seit 2011 verschiedene Angebote für Familien und Menschen auf die Beine stellen, um ihnen Hilfe und Beistand in allen Lebenslagen zu bieten. Diese können oft zur Herausforderung werden wie beispielsweise bei der Geburt eines Kindes, dem Eintritt in die Rente oder dem aktuell veränderten Alltag durch die Pandemie.

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Wiesbaden lockert Corona-Maßnahme früher als geplant

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Nachrichten Wiesbaden | Das Verbot für Veranstaltungen in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden endet früher als geplant. Diesen Beschluss hat der Verwaltungsstab in seiner Sitzung an diesem Montag gefasst.


Lockerung ab diesem Mittwoch

Bereits an diesem Dienstag wird das Verbot aufgehoben. Ab dann gelten für Versammlungen und Sportveranstaltungen die derzeit gültige hessische Obergrenze von 250 Personen. Veranstaltungen mit mehr als 250 Gästen müssen jedoch weiterhin vom Gesundheitsamt genehmigt werden.

„Mit der Aufhebung des Verbots reagieren wir angemessen auf die aktuelle Infektionslage, die sich jetzt über einige Zeit in einem undramatischen Bereich bewegt. Wir behalten die aktuelle Lage und Entwicklung aber genau im Blick und reagieren auf jede Situation entsprechend“, erklärten Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Bürgermeister Dr. Oliver Franz.

Andere Einschränkungen und Maßnahmen bleiben bestehen

Der Verwaltungsstab hat auch beschlossen, dass die Maskenpflicht an Haltestellen bis zum 31. Oktober verlängert wird. Auch das Betretungsverbot in den Krankenhäusern, das zunächst bis zum 28. September gilt, soll in Abstimmung mit den Kliniken weiter aufrechterhalten werden.

„Die geplante Fortsetzung der genannten Maßnahmen erscheint uns vor dem Hintergrund der Abwägung des notwendigen Schutzes für die Menschen vor einer Ansteckung einerseits und den damit verbundenen Einschränkungen anderseits für verhältnismäßig“, so Dr. Kaschlin Butt, Leiterin des Gesundheitsamtes. Der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Wiesbaden wird am Mittwochvormittag erneut tagen.

Das Gesundheitsamt ist montags bis freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 16:00 Uhr sowie an den Wochenenden von 9:00 bis 13:00 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 0611 – 312828 erreichbar

Kreis Groß-Gerau: Schwerer Frontalcrash zwischen Smart und Transporter

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Nachrichten Groß-Gerau | An diesem Montagmittag gegen 12:30 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße L3303 zwischen Büttelborn und Griesheim. Zwei Personen wurden dabei schwer verletzt.


Der Smart überschlug sich mehrfach

An dem Unfall beteiligt waren ein silberner Smart, der von einem 33 Jahre alten Mann gefahren wurde und ein weißer Transporter, den ein 36-jähriger Mann fuhr. Die beiden Fahrzeuge waren in entgegengesetzten Richtungen auf der Landstraße unterwegs und prallten in Hohe des Silcherhofes frontal gegeneinander. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Smart mehrfach und landete schließlich in dem Acker neben der Fahrbahn. Der Transporter kippte bei dem Unfall auf die rechte Seite.

Die Fahrer mussten von der Feuerwehr befreit werden

Die beiden Fahrer wurden dabei in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Büttelborn daraus befreit werden. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde der Smart-Fahrer mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Der ebenfalls schwer verletzte Fahrer des Transporters wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.

Foto: KeutzTV-News

An den Fahrzeugen entstand ein Totalschaden

Die Unfallursache sowie der Hergang ist bislang noch unklar. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt war auch ein Gutachter vor Ort, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Beide Fahrzeuge mussten aufgrund des entstandenen Totalschadens abgeschleppt werden.

Im Einsatz waren die Polizei, die Feuerwehr, der Rettungsdienst und ein Notarzt der Johanniter sowie ein Rettungshubschrauber. Die Landstraße musste für die Landung und den Start des Hubschraubers sowie für die Bergungsarbeiten bis etwa 15:00 Uhr komplett gesperrt werden.

Alzey-Worms: Großeinsatz der Feuerwehr in Alsheim

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Nachrichten Alsheim | An diesem Montagmittag gegen 13:45 Uhr kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr in der Langgasse in Alsheim (Kreis Alzey-Worms). Ein Einfamilienhaus stand im Vollbrand, wodurch es zu einer starken Rauchentwicklung kam.


Mitarbeiter einer Baufirma versuchten das Feuer zu löschen

Wie Horst Widder, Einsatzleiter und Wehrleiter der Verbandsgemeinde Eich, vor Ort mitteilte, wurde die Feuerwehr von Mitarbeitern einer Baufirma alarmiert, die dort zur Zeit Leitungen verlegt. Die Mitarbeiter hatten auch versucht das Feuer mit Hilfe von Feuerlöschern zu bekämpfen, was jedoch nicht gelang. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Wohngebäude bereits im Vollbrand. Die dunkle Rauchwolke war noch aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen. Auch die Flammen, die aus dem Dach schlugen waren bereits von weitem sichtbar.

In einer Lagerhalle neben dem Einfamilienhaus sind Reifen gelagert, sodass die Feuerwehrleute zunächst ein Übergreifen der Flammen verhinderten. Nach rund zwei Stunden gelang es den Einsatzkräften schließlich das Feuer zu löschen. Gegen 16:30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Ein Feuerwehrmann wurde verletzt

Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz verletzt. Diesem machten die hohen Temperaturen zu schaffen, sodass er vor Ort vom Rettungsdienst untersucht und behandelt werden musste. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Das Einfamilienhaus ist nicht mehr bewohnbar. Die Anwohner waren zum Zeitpunk des Brandes nicht zuhause und konnten auch bis zum Einsatzende noch nicht erreicht werden.

Im Einsatz waren die freiwilligen Feuerwehren Alsheim, Eich und Gimbsheim. Außerdem war die Polizei der Rettungsdienst und der DRK Ortsverein Guntersblum vor Ort.

Groß-Gerau: Raser auf der Bundesstraße B42 unterwegs

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Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Sonntagmittag wurde ein 24 Jahre alter Autofahrer von einer Zivilstreife des Polizeipräsidiums Südhessen auf der Bundesstraße B42 angehalten. Grund dafür war die deutlich zu hohe Geschwindigkeit mit welcher der Mann unterwegs war. Statt der erlaubten 70 Stundenkilometer fuhr er 128. Den Raser erwarten nun zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot und ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro.


 

Bingen: Oberbürgermeister Thomas Feser appelliert an Bürger

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Nachrichten Bingen | Thomas Feser, Oberbürgermeister von Bingen, wendet sich in einer Videobotschaft an die Bürgerinnen und Bürger. Er ruft zur gegenseitigen Rücksichtnahme auf den Feldwegen in der Gemarkung auf.


Gegenseitige Belange akzeptieren

Besonders während der Erntezeit sind zahlreiche Landwirte mit Ihren Maschinen rund um Bingen unterwegs. Aus diesem Grund appelliert der Oberbürgermeister an Spaziergänger, Radfahrer und alle, die sich gerne draußen aufhalten, vorsichtig zu sein und auf die schweren Landmaschinen zu achten. Außerdem ruft er dazu auf, die Belange der Winzerinnen und Winzer zu respektieren und Rücksicht zu nehmen. „Wir wollen ja auch nächstes Jahr am Winzerfest oder an unserem Weinfest einen guten Jahrgang erleben und trinken“, so Feser

Gefährliche Situationen können vermieden werden

Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen, wenn Landwirte und Winzer mit ihren Traktoren oder anderen landwirtschaftlichen Maschinen aus uneinsichtigen Wingertsreihen herausfahren oder um Kurven fahren. Diese Situationen können in den meisten Fällen vermieden werden, wenn alle Bürgerinnen und Bürger gegenseitig Rücksicht aufeinander nehmen.

Worms: Geisterfahrer verursacht Verkehrsunfall und flüchtet

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Nachrichten Worms | An diesem Sonntagabend gegen 21:00 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Nibelungenbrücke in Worms. Verursacht wurde der Unfall von einem Geisterfahrer, der im Anschluss von der Unfallstelle flüchtete.


Falsch auf die Nibelungenbrücke aufgefahren

Der Fahrer eines weißen Transporters war auf der Rheinstraße aus Richtung der Shell-Tankstelle kommend unterwegs. Auf der Bundesstraße B47 fuhr er dann geradeaus in Richtung Nibelungenbrücke. Dabei fuhr er auf die falsche Fahrspur und geriet somit in den Gegenverkehr. Zeitgleich hatte ein 57 Jahre alter Autofahrer aus Worms die Brücke überquert und wollte nach links in Richtung Stadtmitte abbiegen. Die beiden Fahrzeuge prallten frontal zusammen.

Der Geisterfahrer flüchtete in Richtung Hessen

Der Geisterfahrer stieg nicht aus sondern wendete seinen Transporter über den Grünstreifen in der Mitte der Fahrbahn. Von dort aus flüchtete er dann auf der richtigen Fahrspur über die Brücke in Richtung Hessen.

Der 57-Jährige wurde bei dem Verkehrsunfall nicht verletzt. An seinem Fahrzeug entstand allerdings ein Totalschaden, sodass dieser abgeschleppt werden musste. Der Flüchtige verlor durch den Aufprall das französische Kennzeichen und das Renault-Emblem seines Transporters an der Unfallstelle.

Verbote wegen Waldbrandgefahr in Wiesbaden

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Nachrichten Wiesbaden | In der Stadt Wiesbaden gilt nun die Waldbrand-Warnstufe 4. Nachdem die Grillplätze in und am Wald bereits aufgrund der anhaltenden Trockenheit geschlossen wurden, gilt auch für die restlichen öffentlichen Grillplätze ein absolutes Grillverbot. Das Verbot gilt auch für Gasgrills oder ähnliche Grills. Ordnungskräfte werden die Plätze vermehrt kontrollieren.


Folgende Regelungen gelten:

Auch für Veranstalter gilt ein Grillverbot für Kohlegrills und auch das Grillen in Pavillons oder Zelten ist nicht gestattet. Foodtrucks oder Anhänger mit festem Boden sind hiervon ausgenommen. Eine gute Alternative zum Grillen ist das Sous Vide-Garen, bei der Fleisch bei relativ niedrigen Temperaturen gegart werden.

Für Veranstalter gelten folgende Regelungen:

  • Veranstalter müssen die Stellflächen ausreichend bewässern
  • Die Stellflächen anderer Fahrzeuge zum Auf- und Abbau sind ebenfalls ausreichend zu bewässern.
  • Veranstalter müssen zusätzliche Löschmittel – zusätzliche Feuerlöscher, gefüllte Wassereimer – vorhalten.
  • Gegebenenfalls sind Grasflächen vor Veranstaltungsbeginn ausreichend zu bewässern.
  • Das Abbrennen von Feuerwerk/Pyrotechnik ist grundsätzlich verboten (Ausnahmen sind mit dem Umweltamt abzustimmen)
  • Gaststätten und Kleingärten in Waldnähe (100 Meter Luftlinie) dürfen keine Feuer beziehungsweise Pyrotechnik entzünden.

Der Waldbrandgefahrenindex (WBI) beschreibt das meteorologische Potenzial für die Gefährdung durch Waldbrand. Die Brandgefahr wird in fünf Gefahrenstufen angezeigt: Stufe 1 beedeutet sehr geringe Gefahr, Stufe 5 heißt sehr hohe Gefahr. In der Stufe 3 werden Waldgrillplätze geschlossen, in Stufe 4 gilt eine generelles Grillverbot auf öffentlichen Grillplätzen und in der Stufe 5 gelten neben dem Grillverbot strenge Auflagen für Veranstalter.

Obdachlose in diesem Winter besonders gefährdet

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Nachrichten Bad Kreuznach | In Deutschland gibt es geschätzt über 650.000 wohnungslose Menschen. Für sie werden der Herbst und Winter unter Corona-Bedingungen zur besonderen Gefahr. Zum Tag der Wohnungslosen am 11. September drängt Maria Loheide, Vorständin Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, auf mehr Unterstützung für wohnungslose Menschen durch die Politik.


Das Leben auf der Straße wird noch riskanter

„Menschen ohne Obdach sind schutzlos. Die Corona-Krise hat ihre Situation massiv verschärft. Im Herbst und Winter wird das Leben auf der Straße noch riskanter. Es sind dringend zusätzliche Unterkünfte und Hilfsangebote notwendig, um wohnungslose Menschen vor Infektionen und vor Kälte zu schützen. In der Corona-Krise haben viele Kommunen gute kreative Lösungen gefunden und wohnungslose Menschen zum Beispiel in Hotels und Jugendherbergen untergebracht. Vorübergehende Lösungen helfen auch, dauerhaften Wohnraum für Wohnungslose zu finden. Diese Angebote müssen dringend verstetigt und ausgebaut werden, um rechtzeitig vor der kalten Jahreszeit genug Kapazitäten zu haben.“, so Maria Loheide.

Arbeit der Wohnungsnotfallhilfe sehr erschwert

Die Corona-Pandemie hat auch die Arbeit der Wohnungsnotfallhilfe sehr erschwert. Die notwendigen Abstands- und Hygieneregeln haben die Übernachtungskapazitäten und die Möglichkeiten zum Tagesaufenthalt in den Einrichtungen verringert. Zudem ist als Folge der Pandemie ein Anstieg der Wohnungslosigkeit zu erwarten. Für den Herbst und Winter werden daher zusätzliche Unterbringungs- und Versorgungsmöglichkeiten für wohnungslose Menschen benötigt, um gleichermaßen Infektions- und Kälteschutz zu gewährleisten.

Loheide betont außerdem: „Ohne Unterstützung aus der Politik geht es nicht! Die Wohnungsnotfallhilfe braucht mehr finanzielle Mittel für die Versorgung und Begleitung wohnungsloser Menschen und um zusätzliche Räume für wohnungslose Menschen zu erschließen. Keinesfalls dürfen Einrichtungen in die Situation geraten, wohnungslose Menschen mit Verweis auf Corona-Schutzmaßnahmen abweisen zu müssen und sie den Risiken des Lebens auf der Straße bei Kälte auszusetzen.“

Verkehrsunfall mit acht Verletzten auf der Landstraße L49

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Blaulicht Bundesweit | An diesem Sonntagnachmittag gegen 16:25 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße L49 bei Nettelsee (Schleswig-Holstein). Bei dem Unfall wurden acht Personen verletzt.


Drei Fahrzeuge gerieten in Brand

An dem Verkehrsunfall waren insgesamt fünf Fahrzeuge beteiligt, von denen drei in Brand geraten waren. Eingeklemmt wurde bei dem Unfall niemand, sodass alle Personen die Fahrzeuge noch rechtzeitig und ohne Hilfe der Feuerwehr verlassen konnten. Zum Unfallhergang oder der Ursache ist bislang noch nichts bekannt. Sachverständige und die Polizei haben die Ermittlungen übernommen.

Mehrere Rettungshubschrauber waren im Einsatz

Die acht verletzten Personen wurden vor Ort von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst versorgt und anschließend in umliegende Kliniken transportiert. Im Einsatz waren neben der Polizei und dem Rettungsdienst auch drei Rettungshubschrauber. Außerdem waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Nettelsee, Preetz, Pohnsdorf, Honigsee, Wankendorf und Stolpe vor Ort.

 

Vermisster 87-Jähriger aus Frankfurt wohlbehalten aufgefunden

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Der seit gestern Abend vermisste 87-jährige Ioannis D. aus Frankfurt konnte am Sonntagnachmittag wohlbehalten in der Nähe des Deutsche Bank Parks (Stadion) durch Spaziergänger angetroffen werden.


Erstmeldung:
Seit dem gestrigen Samstagabend um 18 Uhr wird der 87-jährige Ioannis D. aus der  Frankfurt vermisst. Die Polizei bittet um Mithilfe.

Herr D.ist demenzkrank, orientierungslos und auf Medikamente angewiesen. Er kann wie folgt beschrieben werden:

  • 87 Jahre alt
  • graue Haare
  • bekleidet mit einem braunen Herrenanzug und schwarzer Mütze
  • er hat einen humpelnden Gang und eine Krücke dabei

Wer hat Herrn D. gesehen und kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben? Hinweise nimmt das zuständige Kommissariat K11 unter der Rufnummer 069 – 755 51199 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Aktuell: Wasserrettung zwischen Gernsheim und Trebur

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Polizei, Wasserrettung
Polizei, Wasserrettung

Nachrichten Groß-Gerau | Update vom 13. September 17:05 Uhr: Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich bei den vier Männern um pakistanische Staatsangehörige. Dadurch kam es aufgrund von Verständigungsproblemen zwischen den Beamten und den Männern zunächst zu Missverständnissen.


Die Männer befanden sich auf der rheinland-pfälzischen Seite

Die vier Männer wollten nicht wie zunächst angegeben den Rhein durchschwimmen sondern befanden sich bereits auf der rheinland-pfälzischen Seite des Rheins. Von dort aus waren drei von ihnen bis zu den Knien ins Wasser gegangen. Der vermisste 20-Jährige war etwas weiter in das Wasser gelaufen und schließlich untergegangen. Die drei Männer gaben gegenüber der Polizei an, dass sie alle nicht gut schwimmen können.

Erstmeldung vom 13. September 16:30 Uhr: Aktuell kommt es zu einem Großeinsatz auf dem Rhein zwischen Trebur und Gernsheim. Ein Schwimmer soll im Rhein untergegangen sein und wird zur Zeit unter Hochdruck gesucht.

Nach derzeitigen Kenntnissen wollten vier Personen gegen 14:00 Uhr den Rhein von Gernsheim nach Eich durchschwimmen. Kurz bevor sie das Ufer in Eich erreichten, bemerkten sie, dass einer aus der Gruppe auf dem Weg untergegangen war.

Im Einsatz sind aktuell:

  • die Feuerwehr Biebesheim
  • die Feuerwehr Büttelborn
  • die Feuerwehr Gernsheim
  • die Feuerwehr Riedstadt
  • die Feuerwehr Stockstadt
  • die Feuerwehr Trebur
  • Rettungskräfte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)
  • Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)
  • Rettungshubschrauber
  • Notfallseelsorger
  • der Gefahrenabwehrkreis Groß-Gerau

Die Polizei warnt ausdrücklich vor dem Schwimmen im Rhein, an nicht freigegebenen Stellen. Es kommt immer wieder zu lebensgefährlichen Situationen, da die Strömung und Wassertemperatur oft unterschätzt wird.

Mainz | Feuerwehrmann bei Wohnungsbrand verletzt ins Krankenhaus

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In der Nacht zum heutigen Sonntag (13.09.2020) wurde der Feuerwehr Mainz um 03:10 Uhr ein Wohnungsbrand in einer Wohnung in der Straße „Am Stollhenn“ in Mainz-Mombach gemeldet.


Die Feuerwehrleitstelle alarmierte daraufhin Einsatzkräfte von beiden Wachen der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Mombach. Da zwischenzeitlich mehrere Notrufe in der Feuerwehrleitstelle einliefen und es sich um ein Mehrfamilienhaus handelte, wurde die Alarmstufe von der Feuerwehrleitstelle erhöht.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten die Mieter der Brandwohnung diese bereits verlassen. Mehrere Mitbewohner standen an den Fenstern und auf Balkonen. Diese mussten teilweise von der Feuerwehr mit tragbaren Leitern gerettet werden. Die weiteren Bewohner wurden über den Treppenraum in Sicherheit gebracht und vom Rettungsdienst betreut.

Retter bei Einsatz verletzt

Foto: Feuerwehr Mainz

Mehrere Trupps unter Atemschutz begannen mit der Brandbekämpfung und gleichzeitigen Menschenrettung. In einer Wohnung im Erdgeschoss war ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr führte Löscharbeiten durch und belüftete das gesamte Gebäude mit zwei Überdruckbelüftungsgeräten.

Bei dem Einsatz wurde ein Feuerwehrangehöriger verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht werden.

Zur Besetzung der verwaisten Feuerwachen, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Stadt, Bretzenheim und Marienborn alarmiert.

Bei der Betreuung und später teilweise bei der Unterbringung der Bewohner und der geretteten Personen wurde die Abschnittsleitung Gesundheit eingesetzt. Im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Mombach wurde eine vorrübergehende Unterbringung sichergestellt.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Schadenhöhe können noch keine Angaben gemacht werden.

Neben der Feuerwehr waren im Einsatz: Der Rettungsdienst mit 3 Rettungswagen und einem Notarzt, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, die Mainzer Netze, sowie die Polizei.