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Kostenfreie Glasfaser-Anschlüsse für Tausende Haushalte in Gustavsburg

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Ginsheim-Gustavsburg
Ginsheim-Gustavsburg

Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha und Simone Remdisch, Regionalmanagerin der Deutschen Telekom unterzeichneten in dieser Woche eine gemeinsame Erklärung zum Glasfaserausbau im Rathaus. Damit setzten die Unterzeichner den Startschuss für die im November beginnenden Arbeiten zur Versorgung von mehr als 2.600 Haushalten im Stadtteil Gustavsburg.


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Den Hausanschluss gibt es kostenfrei

Das neue Netz ermöglicht Bandbreiten bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s). Es ist so leistungsstark, dass Arbeiten und Lernen zuhause, Video-Konferenzen, Surfen und Streamen gleichzeitig möglich sind. Wer sich bis zum 30. Juni 2022 für einen Glasfaser-Anschluss entscheidet, bekommt den Hausanschluss kostenfrei. Hauseigentümer sparen dadurch rund 800 Euro.

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Thies Puttnins-von Trotha dazu

Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha hob die Bedeutung von schnellen und stabilen Internetverbindungen hervor: „Glasfaser ist die Technologie, die die zukünftig benötigten Datenmengen transportieren kann. Ein Glasfaseranschluss in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus ist genauso wichtig wie ein Anschluss an Strom, Wasser oder Gas. Außerdem steigert er den Wert der Immobilie. Ich freue mich, dass parallel zu der Netzausstattung in den Wohnbereichen auch unsere Unternehmen in den Gewerbegebieten mit Glasfaser versorgt werden können. Die Gesamtmaßnahme, die vollständig von der Telekom getragen wird, ist für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt von großer Bedeutung“, sagte er.

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Einverständnis der Eigentümer wird benötigt

„Die Anwohner von Ginsheim-Gustavsburg haben jetzt die Chance auf einen Glasfaseranschluss und das kostenlos. Ein ganz wichtiger Punkt dabei: Er kommt nicht von allein. Dafür brauchen wir das Einverständnis der Eigentümer. Denn um den Glasfaseranschluss zu legen, müssen wir privaten Grund betreten“, sagte Simone Remdisch. Deshalb werde schon jetzt begonnen, mit den Eigentümern Kontakt aufzunehmen.

Der erste Spatenstich für die Verlegung der Glasfaser soll noch im November dieses Jahres erfolgen. Der Ausbau erfolgt in kleineren Abschnitten und in jeweiliger Abstimmung mit der Stadtverwaltung. Ab Januar 2022 startet eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit der Telekom, mit der die Mieter über die neuen Möglichkeiten der Glasfasernutzung informiert werden.

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Interessierte beauftragen die Telekom

Remdisch erläuterte bei dem Termin, wie die Beauftragung für interessierte Kunden funktioniert: „Interessierte beauftragen die Telekom. Die Telekom kontaktiert daraufhin die Vermieter. Dann wird besprochen, wo die Glasfaser ins Haus kommt und wie sie im Haus verläuft.“

Das zunächst vorgesehene Gebiet der Glasfaserverlegung liegt ungefähr zwischen dem Cramer-Klett-Platz und dem Burgpark. Schon jetzt ist es möglich, sich für Glasfaser zu registrieren, sofern der Straßenbereich im Ausbaugebiet liegt. Die Verfügbarkeit und die Tarife können auf den Internetseiten unter der Adresse www.telekom.de/jetzt-glasfaser angerufen werden. Auskunft erteilen auch die Telekom-Shops in Mainz und Rüsselsheim.

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Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier appelliert an die Bürger

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Anlässlich des bevorstehenden Starts der hessischen Herbstferien haben Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Gesundheitsminister Kai Klose die Bürger dazu aufgerufen, nicht frühzeitig die Vorsicht über Bord zu werfen und sich impfen zu lassen.


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„Die Pandemie ist noch nicht vorbei“

„Wir sind derzeit, was die Inzidenzen und die Hospitalisierungsrate angeht, in einer recht guten Lage. Damit das so bleibt, muss aber klar sein: Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Wir können ihr gemeinsam nur die Stirn bieten, wenn wir achtsam bleiben. Beachten Sie bitte weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln und lassen Sie sich impfen. Auch das Testen bleibt gerade in und nach Urlauben in den Herbstferien wichtig“, appellierten Bouffier und Klose.

Der hessische Regierungschef betonte: „Es stecken sich nach wie vor Menschen mit dem Coronavirus an und es gibt auch weiterhin schwere Krankheitsverläufe und sogar Todesfälle. Da wir es in diesem Jahr mit einem milden Herbstanfang zu tun hatten, wissen wir nicht, wie sich die Pandemie in unserem Land entwickeln wird, wenn die Aktivitäten wieder zunehmend in geschlossenen Räumen stattfinden. Wir müssen besonnen und umsichtig bleiben“, erklärte Bouffier. „Wir wissen, dass es an Urlaubsorten auch zu größerem Publikumsverkehr kommt, beispielsweise auf Märkten oder in belebten Innenstädten. Daher ist es wichtig, dass sich die Menschen an die Abstands- und Hygieneregeln halten und immer dort, wo viel los ist, eine Maske tragen.“

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Infektionsgefahr steigt im Herbst

„Wir haben die Erfahrung bereits im vergangenen Jahr gemacht: Wenn es Herbst, draußen also dunkler, kälter und feuchter wird, halten wir uns alle häufiger in Innenräumen auf und die Infektionsgefahr steigt. Hinzu kommen mögliche mitgebrachte Infektionen durch Reiserückkehrer. Auch wenn die Situation durch die Impfungen eine andere ist als 2020: Noch immer sind zu viele Menschen nicht geimpft und es ist Vorsicht geboten, damit unsere Krankenhäuser nicht an ihre Belastungsgrenzen stoßen“, sagte Gesundheitsminister Kai Klose.

Rund vier Millionen Menschen in Hessen sind bereits vollständig geimpft. Das entspricht einer Impfquote von 64,1 Prozent. „Wir kommen voran, das freut uns sehr. Wir sind jedoch noch nicht am Ziel. Seit August wirbt die Hessische Landesregierung mit unterschiedlichen Aktionen dafür, dass sich mehr Menschen impfen lassen, denn es ist der wirksamste Schutz vor dem Coronavirus“, so Ministerpräsident Bouffier und Minister Klose: „Das oberste Ziel bleibt: Wir müssen auch in diesem – hoffentlich letzten – Corona-Herbst eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern. Deshalb bitten wir alle die, die es noch nicht getan haben und es auch können, einen Termin beim Hausarzt zu machen, sich beraten und impfen zu lassen. So schützen Sie Ihre Angehörigen und sich selbst am besten.“

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Vollsperrung aufgrund von Bauarbeiten in der Schillerstraße in Mainz

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Schillerplatz Mainz
Schillerplatz Mainz

Die Schillerstraße in Mainz wird wegen Asphaltarbeiten am Samstag (9. Oktober 2021) ab 3:00 Uhr nachts für 24 Stunden gesperrt. Die Busse werden in dieser Zeit über die Große Langgasse umgeleitet. Ab Sonntagmorgen können die Busse und Straßenbahnen wieder wie gewohnt durch die Schillerstraße fahren.

Das Parkhaus Schillerplatz wird in der Zeit der Sperrung über die Große Bleiche, Umbach und Kleine Langgasse erreichbar sein. Fußgänger können die Baustelle auf der Seite des Finanzamtes in der Schillerstraße passieren. Radfahrer werden über die Kleine Langgasse, Umbach in die Große Bleiche und umgekehrt in Richtung Schillerplatz umgeleitet.

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Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall in Mainz-Kastel schwer verletzt

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Am Mittwochnachmittag (6. Oktober 2021) gegen 16:00 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einem Taxi in der Rampenstraße in Mainz-Kastel. Der Radfahrer wurde dabei lebensbedrohlich verletzt.


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Der Taxi-Fahrer versuchte noch zu bremsen

Der 70 Jahre alte Radfahrer aus Bischofsheim hatte auf seinem Fahrrad von den Rheinwiesen kommend die Rampenstraße überquert. Dabei soll er nach ersten Erkenntnissen der Polizei jedoch ein von links kommendes Taxi übersehen haben. Der 59 Jahre alte Taxi-Fahrer war in Richtung Mainz unterwegs. Er versuchte zwar noch zu bremsen und auszuweichen, was ihm jedoch nicht gelang. Der 70-Jährige wurde von dem Taxi erfasst und zu Boden geschleudert.

Der Senior, der zu diesem Zeitpunkt keinen Helm trug, wurde bei dem Unfall lebensbedrohlich verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 800 Euro.

Die Polizei Wiesbaden hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0611 – 3450 bei den Ermittlern zu melden.

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Umfrageergebnis Landratswahl: Thomas Will oder Thies Puttnins-von Trotha?

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Umfrage Landrat Gross Gerau
Umfrage Landrat Gross Gerau

Kaum ist die Bundestagswahl vorbei, steht im Landkreis Groß-Gerau bald schon wieder die nächste Wahl an. Der aktuelle Landrat des Kreises Groß-Gerau, Thomas Will, muss sich bei der anstehenden Landratswahl mit einem Gegenkandidaten auseinandersetzen. Der Bürgermeister von Ginsheim-Gustavsburg, Thies Puttnins-von Trotha tritt gegen ihn an. Mit einer kurzen Ausnahme von Juli bis Oktober 1945 wurde der Landrat im Kreis Groß-Gerau ununterbrochen durch die SPD gestellt.


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Umfrageergebnis der BYC-News Leser

BYC-News hat eine Onlineumfrage zu der anstehenden Landratswahl am 5. Dezember 2021 gestartet, um die erste Stimmung einfangen zu können. Wenn am Sonntag (3. Oktober 2021) die Landratswahl wäre, würde es der Umfrage nach zu urteilen zu folgendem Ergebnis kommen:

  • Thomas Will von der SPD würde auf 56% kommen
  • Thies Puttnins-von-Trotha würde auf 44% kommen

Unter den 18- bis 24-jährigen Lesern liegt Thomas Will (SPD) vorne. Die 25- bis 45- jährigen Leser haben sich in der Mehrheit für Thies Puttnins-von-Throta entschieden. Bei den Lesern im Alter von über 45 Jahren liegt Thomas Will in der Umfrage ganz leicht vorne.

An der Umfrage haben 4.841 Personen aus dem Kreis Groß-Gerau teilgenommen. Die Umfragen liefen in den Sozialen Medien im Kreis Groß-Gerau sowie in Online-Zeitungen aus der Region.

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Krankenkasse fordert zusätzliche Steuermittel und verlässliche Rahmenbedingungen

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Angesichts der angespannten Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung und der anstehenden Haushaltsplanungen der Krankenkassen, müsse über die notwendigen Zuschüsse zum Gesundheitsfonds zwingend noch im Oktober entschieden werden, sagte IKK-Chef Frank Hippler auf der heutigen Verwaltungsratssitzung der IKK classic in Berlin.


Vorstandsvorsitzender Hippler

„Die Politik hat sich gesetzlich dazu verpflichtet, den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz auch im Jahr 2022 bei 1,3 Prozent zu stabilisieren. Wir erwarten, dass die dafür notwendigen Maßnahmen jetzt umgesetzt werden – auch in der aktuell schwierigen Phase der Regierungsbildung“, so Vorstandsvorsitzender Hippler.

Die gesetzliche Krankenversicherung hatte das 1. Halbjahr 2021 insgesamt mit einem Minus von knapp 2 Milliarden Euro abgeschlossen. Auch die IKK classic verbuchte zum Abschluss des 2. Quartals ein Defizit von rund 30 Millionen Euro. Für die Versorgung ihrer rund 3 Millionen Versicherten wandte die größte deutsche IKK gut 5,1 Milliarden Euro auf – 5,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Verwaltungsratsvorsitzender Stefan Füll

Auch die beiden Verwaltungsratsvorsitzenden der Kasse appellierten an die zukünftige Bundesregierung, die schwierige Finanzsituation der GKV im Blick zu behalten und für verlässliche Rahmenbedingungen zu sorgen. „Gerade in den zurückliegenden Monaten der Corona-Pandemie haben sich die Krankenkassen als verlässliche Partner erwiesen, die viele Kosten geschultert haben, für die sie eigentlich nicht zuständig sind“, sagte Verwaltungsratsvorsitzender Stefan Füll. „In Zukunft müssen diese gesamtgesellschaftlichen Aufgaben konkret beziffert und nachhaltig von Bund und Ländern finanziert werden. Es geht nicht, dass diese auf Dauer allein den Beitragszahlern der Krankenkassen, den Versicherten und Arbeitgebern zur Last gelegt werden“, so Stefan Füll.

Auch in Zukunft rechnet die IKK classic mit steigenden Leistungsausgaben – etwa bedingt durch den demografischen Wandel und den Fortschritt in der medizinischen Versorgung. „Mit der in einigen Bereichen immer noch schleppend voranschreitenden Digitalisierung und den seit langem ausstehenden, umfassenden Reformen der Pflegeversicherung und der Krankenhausstruktur stehen wichtige Großprojekte auf der politischen Agenda, die die künftige Bundesregierung nachhaltig angehen muss“, sagte der versichertenseitige Vorsitzende Bert Römer.

Fotoausstellung auf dem Fridtjof-Nansen-Platz in Ingelheim

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Bereits in Bingen und Mainz war die Fotoausstellung „Menschenrecht statt Moria“ zu sehen, nun ist sie bis Ende Oktober auf dem Fridtjof-Nansen-Platz in Ingelheim aufgebaut. Es handelt sich um Tafeln mit Bildern der Fotografin Alea Horst.


2016 war sie erstmals auf der griechischen Insel Lesbos und besuchte das Flüchtlingscamp Moria

Seitdem engagiert sie sich für eine menschenwürdige Behandlung der Flüchtenden, die unter teils katastrophalen Bedingungen in den Lagern im Mittelmeerraum untergebracht sind. Ihre Bilder zeigen neben verstörenden Szenerien, wie dem vom Großbrand verwüsteten Camp, vor allem den Alltag der in Moria lebenden Menschen. Es gelingt ihr so, Identifikation zu ermöglichen und die Menschen als Individuen in Szene zu setzen. Mittlerweile gibt es Moria nicht mehr, allerdings bietet das neu errichtete Camp „Kara Tepe“, auch als „Moria II“ bezeichnet, kaum Verbesserungen der Lebensumstände. Zudem ist Lesbos nur ein europäischer Ort von vielen, an denen Flüchtende unmenschlich behandelt werden.

„Diese Bilder führen uns die dramatische Situation vor Augen, die in unserem Europa an manchen Orten leider Realität ist. Das können und dürfen wir nicht vergessen“, zeigt sich Oberbürgermeister Ralf Claus von den ausgestellten Fotografien beeindruckt. Dr. Dominique Gillebeert, Leiterin der Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit, ergänzt: „Mit Aktionen wie dieser Fotoausstellung senden wir das Signal aus, dass die Menschen uns nicht egal sind und wir sie mit ihren Erfahrungen nicht alleine lassen wollen. Das ist ungemein wichtig.“ Im Rahmen der Initiative „Sicherer Hafen“, in der die Stadt Ingelheim vertreten ist, wurde diese angefragt, nach dem Brand in Moria auch Menschen aus dem Aufnahmeverfahren GRC/Moria aufzunehmen. Die Stadt Ingelheim hat daraufhin Flüchtlinge aufgenommen.

Die Ausstellung in Ingelheim wurde umgesetzt und unterstützt von Pax Christi, der Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung, dem Verein für Integration und Soziales Heidesheim/Wackernheim, dem Beirat für Migration und Integration sowie der Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit der Stadt Ingelheim.

Mehrere Fahrzeuge in Trebur-Geinsheim zerkratzt – Hoher Sachschaden

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Zeugenaufruf 1

Vier Fahrzeuge wurden in der Nacht zum Mittwoch (6. Oktober 2021) in der Jahnstraße in Trebur-Geinsheim zerkratzt. Die Fahrzeuge waren ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand abgestellt. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf insgesamt rund 6000 Euro. Wer in diesem Zusammenhang sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich beim Kommissariat 42 der Polizei in Groß-Gerau unter der Rufnummer 06152/1750 zu melden.

Rettungswagen verunglückt auf regennasser Fahrbahn in Mainz

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Am Mittwoch (6. Oktober 2021) kam es auf der Augusstraße in der Mainzer Oberstadt gegen  14:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei der ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes beteiligt war. BYC-News war vor Ort.


Bei Einsatzfahrt ins schlingern gekommen

Der Rettungswagen des DRK, der in der Binger Straße stationiert ist, war mit Sondersignal auf dem Weg zu einem Notfall. Der RTW, der mit drei Personen besetzt war, verlor auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle, kam in Höhe des Novotel-Hotels von der Fahrbahn ab, kippte auf die linke Fahrzeugseite und kam an einer Laterne zum Stehen.

Glücklicherweise keine Verletzten

Bei dem Unfall kamen glücklicherweise keine Personen zu schaden. Die drei Insassen des Rettungsfahrzeuges wurden jedoch vorsorglich, nach erster Sichtung durch einen hinzugerufenen Notarzt, in umliegende Krankenhäuser verbracht. Das Fahrzeug wurde nach der Unfallaufnahme durch einen Abschleppdienst aufgerichtet und anschließend abgeschleppt. Wie hoch der Sachschaden am Fahrzeug und der Laterne ist, ist aktuell unklar.

Größerer Rückstau und Fahrplan-Verspätungen

Da das Einsatzfahrzeug die rechte Fahrspur in der Augusstusstraße blockierte, wurde die Verkehrsführung an der Unfallstelle einspurig vorbeigeführt. Hier kam es zu einem Rückstau bis zur Pariser Straße. Auch die Busse der Mainzer Mobilität und der ORN waren davon betroffen. Es kam zu Verspätungen im Fahrplan. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Mainz mit drei Fahrzeugen, die Polizei Mainz mit zwei Fahrzeugen und der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen.

Interview mit Ex-Frontrapper von SNAP – Jesse Kolb aus Bad Kreuznach

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Er hat so ziemlich alle Höhen und Tiefen, die die Musikbrache mit sich bring, mitgemacht. Er war ganz oben und wieder ziemlich weit unten. Doch der 38-jährige Rapper, Jesse Kolb aus Bad Kreuznach hat sich nie entmutigen lassen und ist immer wieder aufgestanden. Nach einer längeren Pause präsentiert er nun sein neues Projekt „Funk u“. BYC-News traf den sympathischen Rapper in Bad Kreuznach und sprach mit ihm über seine Vergangenheit und seine Zukunftspläne.

1983 in Mannheim geboren

Jesse Kolb, der 1983 als Sohn einer polnisch-griechischen Mutter und amerikanisch-indianischen Vaters in Mannheim das Licht der Welt erblickte, lebt nun schon seit 8 Jahren in seiner neuen Heimatstadt Bad Kreuznach.

Interview mit ex-frontrapper von snap - jesse kolb aus bad kreuznach
Jesse Kolb in Bad Kreuznach | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Mit SNAP auf den Bühnen der Welt

Seine größten Erfolge feierte Jesse mit der deutschen Kult-Gruppe SNAP (The Power und Rhythm is a dancer). Hier stand er ab 2013 bis 2020 als Front-Rapper auf der Bühne und tourte durch die ganze Welt.

Kandidat bei „The Voice of Germany“

2016 nahm Jesse in der 6. Staffel bei „The Voice of Germany“ teil. Obwohl in der Jury Smudo von den Fanta4 saß, drehte sich keiner der Jurysessel um. Dennoch bezeichnet Jesse diesen Auftritt als großen Erfolg in seiner Karriere. Von der ersten Sekunde an riss er das Publikum mit und wurde gefeiert. Fast 16 Millionen (!) mal wurde sein Auftritt bei YouTube angeklickt.

Was hat es mit Good Kreuznach auf sich?

„Lets make history“ so sein Leitspruch. Geschichte hat der heute 38-Jährige sicher schon geschrieben. Doch seine Geschichte ist noch lange nicht zu Ende. Jesse Kolb, der mit seiner Ausstrahlung Menschen in seinen Bann zieht und immer positiv denkt, hat noch große Ziele. So hat für ihn der Name seiner Heimatstadt einen kleinen Fehler. Bad Kreuznach ist nicht „bad“ sondern good. So präsentiert er sein Kreuznach nach außen auch immer liebevoll als „Good Kreuznach“.

Just live – Worte haben Macht

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Just live – black & white die Kollektion von Jesse Kolb | Foto: Thorsten Lüttringhaus

An seinen positiven Gedanken möchte Jesse Kolb auch seine Mitmenschen teilhaben lassen. Mit dem Start seiner kleinen Modekollektion „Just live“ möchte er die Energie dieser Worte auf den Träger seiner coolen Hoodies übertragen. Doch es ist kein Zufall, dass seine Kollektion „Just live – black and white“ heißt. Nicht nur, dass dieses die beiden Farben der Hoodies sind, hat dieser Satz tiefere Hintergründe. Auch im 21. Jahrhundert ist der Rassismus nicht nur in den Köpfen der Menschen präsent. „Just live – black and white“ hat auch eine tiefgründige Botschaft: lebt einfach friedlich zusammen, egal welche Hautfarbe.

Neues Projekt – „FUNK U“

Auch wenn Jesse im Alltag immer wieder auf genau diese Probleme stößt, lässt er sich nicht unterkriegen und will an seiner Lebensfreude andere Menschen teilhaben lassen. So sprüht auch sein aktuelle Projekt „FUNK U“ nur so von Lebensfreude und hat großes Potential zu einem Hit zu werden.

Als das Musikvideo am 15. September diesen Jahres auf YouTube online ging, erreichte es in den ersten drei Wochen bereits über 50.000 Aufrufe. Und das ohne das die große PR-Maschinerie angeworfen wurde erzählt Jesse voller Stolz. Kaum erwarten kann er es, wenn in gut 10 Tagen, am 15.10.2021 „FUNK U“ auf allen Streaming-Portalen zum Download bereitsteht.

Lets make history

Stillstand bedeutet Rückschritt. So brodelt es schon jetzt im Kopf des sympathischen Rappers was die nächsten musikalischen Projekte anbelangt. Eines ist auf jeden Fall sicher, jedes seiner Projekte wird getreu dem Motto „Lets make history“ Geschichte schreiben.

Jesse Kolb im Interview mit BYC-News

Mehr zu dem, wie Jesse Kolb zur Musik gekommen ist, wie er zu SNAP kam und auch welche Erfahrungen er bei „The Voice of Germany“ gemacht hat, hat Jesse uns im Videointerview erzählt. Auch wie er zu Gott und Familie steht, welchen außergewöhnlichen Job er in Bad Kreuznach angetreten hatte und welche großen ehrgeizigen Ziele er verfolgt, dies und vieles mehr gibt er im Interview preis.

Mann in der Mainzer Neustadt angegriffen und bewusstlos geschlagen

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Zeugen Polizei Blaulicht
Zeugen Polizei Blaulicht

Am späten Dienstagabend (5. Oktober 2021) gegen 23:30 Uhr wurde ein Mann beim Gassigehen mit seinem Hund in der Mainzer Neustadt angegriffen und bewusstlos geschlagen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls.


Augenzeugen haben sich das Kennzeichen gemerkt

Der 55 Jahre alte Hundehalter aus Mainz war mit seinem jungen Hund in der Mainzer Neustadt unterwegs. Wegen einer Baustelle, die den Gehweg versperrte, musste er einige Meter auf der Fahrbahn laufen. Als ein Auto in die Straße einbog und der Fahrer hupte, erschreckten sich Hund und Halter. Der 55-Jährige regte sich lautstark über das Verhalten des Autofahrers auf, woraufhin der Fahrer den Wagen anhielt, ausstieg und auf den 55-Jährigen zulief. Dieser entschuldigte sich dafür, auf der Fahrbahn gelaufen zu sein. Das schien den Autofahrer wohl aber nur wenig zu interessieren, denn er griff den 55-Jährigen direkt an und boxte ihm ins Gesicht, welcher daraufhin bewusstlos zu Boden fiel.  Anschließend flüchtete der Angreifer mit seinem Fahrzeug.

Zeugen des Angriffs hatten sich das das Kennzeichen vom Fahrzeug des Angreifers gemerkt und die Polizei verständigt. Die Polizei Mainz hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer 06131 – 654210 bei den Ermittlern zu melden.

Alarmstufe Rot – Die Lage der Veranstalter und Schausteller

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Fest, Goofy, Kinder
Fest, Goofy, Kinder

Im September 2020 ging die Eventbranche auf die Straße, um bei der ersten Großdemonstration der Initiative „Alarmstufe Rot“ auf die Notlage der Eventwirtschaft aufmerksam zu machen. Tausende Unternehmen und etwa 1,5 Millionen Menschen waren von der Stilllegung einer ganzen Industrie betroffen, die normalerweise rund 130 Milliarden Euro Umsatz im Jahr macht. Prof. Dr. Bernd Schabbing ist Hochschullehrer für Tourismus- und Eventwirtschaft an der International School of Management (ISM) und Sprecher des „Qualitätszirkel Veranstaltungs- und Eventstudium“ (QZVE). Er zieht Bilanz nach den harten Einschnitten für die Branche und gibt einen Ausblick, welche Veränderungen für die Veranstaltungswirtschaft anstehen.


Night of Light und Alarmstufe Rot

Mit der „Night of Light“, den Demonstrationen unter dem Motto „Alarmstufe Rot“ und einer großen Studie zur gesamtwirtschaftlichen Bedeutung der Veranstaltungswirtschaft hatte die Branche 2020 einen Versuch gestartet, politisch Verantwortliche auf die extreme Situation der Eventbranche aufmerksam zu machen und Sofortmaßnahmen zu erreichen. Doch die Hilfen kamen zögerlich und aus Sicht der Branche unzureichend. Auch die Erlaubnis für Messen und Veranstaltungen blieb problematisch, wechselhaft und kurzfristig und damit oft unrentabel. „Die Studie, für die sich 2020 die Mehrheit der Verbände der Eventwirtschaft zusammengetan hatte, zeigt erstmals, wo in der Branche das Geld verdient wird und das sind mit 115 Milliarden Umsatz die wirtschaftsbezogenen oder MICE-Events wie Messen, Tagungen, aber auch Marketing-Events – sie machen den Löwenanteil der Branche aus“, so Prof. Dr. Bernd Schabbing, Co-Autor der Studie.

Entsprechend den in der Studie genannten Zahlen lässt sich das Ausmaß der Folgen der Pandemie und ihrer Bekämpfung ablesen: 2020 fanden von den geplanten 335 internationalen, nationalen und regionalen Messen nur 114 statt. Nach Berechnungen des AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft sind Umsatzrückgänge von etwa 72 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2019 zu verzeichnen. Damit wurden auch nur etwa 6 und nicht wie sonst 28 Milliarden Euro an Wirtschaftsumsätzen angeregt.

Auch in anderen Veranstaltungsbereichen waren ähnlich starke Rückgänge zu verzeichnen. Betroffen waren nicht nur Messebauer, Eventagenturen oder Technik-Dienstleister, sondern auch benachbarte Branchen wie Tourismus und Verkehr. Der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) bilanzierte einen Rückgang des „Geschäftsreisetourismus“ von 81,7 Prozent gegenüber 2019. In diesem Jahr vor der Corona-Pandemie wurde die Rekordsumme von mehr als 55 Milliarden Euro für berufliche Mobilität ausgegeben. Noch stärker als die Ausgaben ist die Zahl der Geschäftsreisen zurückgegangen. Gab es 2019 noch rund 195 Millionen Business-Trips ins In- und Ausland, so waren es 2020 nur noch 32 Millionen Reisen.

Deutschland verliert seine Vorreiterrolle in der MICE-Branche

Die großen Einschnitte in der Veranstaltungsbranche haben zu einem großen und unumkehrbaren Sterben von Messegesellschaften, Eventagenturen und Dienstleistern geführt. „Wir müssen davon ausgehen, dass Deutschland durch die sehr starken und langen Einschnitte im Vergleich zu vielen anderen Ländern seine Vorreiterrolle in der internationalen MICE-Branche möglicherweise schon verloren hat“, schätzt Prof. Dr. Bernd Schabbing die Situation ein. Aus seiner Sicht ist es unsicher, wie viele der 160 Leitmessen nach Deutschland zurückkehren werden und wie es generell mit internationalen Messen, Kongressen und Conventions weitergehen wird. Das ist umso bitterer, als Deutschland für diesen Bereich eine attraktive, internationale Verkehrs- und Location-Infrastruktur bietet sowie bei dem Umfang der Messeflächen Weltspitze ist – und bisher hatte Deutschland auch international als MICE-Destination einen exzellenten Ruf.


Prof. Dr. Bernd Schabbing

Ein weiteres Thema ist die Umstellung der Branche, die aus der Not geboren wurde. Viele Events wurden in den letzten Monaten im Netz oder hybrid mit kleinem Live-Anteil und einem Kommunikationsstrang ins Netz durchgeführt. Zum Teil haben sie gut funktioniert, so dass sie auch zukünftig abhängig vom Anlass zum Einsatz kommen werden. Entsprechend wird sich der Markt der Kommunikation und auch die Vielfalt der Live-Kommunikation erweitern und ausdifferenzieren. Prof. Dr. Bernd Schabbing schaut aber auch optimistisch in die Zukunft der Branche. „Maßgeschneiderte Lösungen wie wir sie in letzter Zeit erlebt haben, sind oft erfolgsversprechender als Standardformate. Dafür braucht es aber Kompetenzen innerhalb der Branche. Außerdem zeigt uns eine Studie des Fraunhofer Instituts und des GCB, dass Live-Events zurückkommen werden, weil Kunden und die Wirtschaft das wünschen. Mit den neuen technologischen Möglichkeiten werden wir vielleicht sogar mehr Live-Kommunikation erleben als zuvor.“

Voraussetzung ist, dass jetzt nichts mehr schiefläuft. Dann kann Deutschland wieder seine Rolle als Global Player in der Veranstaltungswirtschaft einnehmen. Möglichst niedrige Inzidenzen und ein großes Engagement der Politik sind für Prof. Dr. Bernd Schabbing entscheidend. Darauf wird die Branche nun achten, denn in der Pandemie haben sich die Akteure zur Aktionsgemeinschaft zusammengefunden, die hoffentlich dauerhaft für die Bedeutung und Zukunft der Branche einstehen wird.

Die International School of Management (ISM) ist eine staatlich anerkannte, private Hochschule in gemeinnütziger Trägerschaft und zählt zu den führenden privaten Hochschulen in Deutschland.

An Standorten in Dortmund, Frankfurt/Main, München, Hamburg, Köln, Stuttgart und Berlin wird in kompakten und anwendungsbezogenen Studiengängen der Führungsnachwuchs für international orientierte Wirtschaftsunternehmen ausgebildet. Zum Studienangebot gehören Vollzeit-Programme, berufsbegleitende und duale Studiengänge sowie ab Herbst 2021 das Fernstudium. In Hochschulrankings schafft es die ISM mit hoher Lehrqualität, Internationalität und Praxisbezug regelmäßig auf die vordersten Plätze. Das internationale Netzwerk umfasst rund 190 Partnerhochschulen.

Feuerwehreinsatz in Mainz-Gonsenheim: Nachbar verhindert schlimmeres

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Am Dienstagabend (05. Oktober 2021) musste die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei gegen 21:00 Uhr zu einem Einsatz in der Mainzer Straße nach Mainz-Gonsenheim ausrücken. BYC-News war vor Ort.


Dunstabzugshaube ging in Flammen auf

Anwohner eines Einfamilienhauses in der Mainzer Straße riefen die Feuerwehr, nachdem ein Topf mit Fett auf dem Herd in Flammen aufgegangen war. Die Flammen griffen rasch auf die Dunstabzugshaube und die Oberschränke über. Das Gebäude wurde von den Bewohnern des Anwesens selbst evakuiert. Als die Rettungskräfte eintrafen, befanden sich bereits alle Personen auf der Straße.

Nachbar verhinderte schlimmeres

Ein Nachbar, der den Vorfall mitbekommen hatte, griff zum hauseigenen Pulverlöscher und löschte den Brand vor Eintreffen der Einsatzkräfte ab. Damit verhinderte er, dass das Feuer sich ausbreiten konnte. Die Feuerwehr übernahm die Nachlöscharbeiten und belüftete die Wohnung mit einem Hochleistunglüfter. Verletzt wurde bei dem Feuer glücklicherweise niemand.

Verkehrschaos in der Einbahnstraße

Da die Mainzer Straße in Mainz-Gonsenheim eine Einbahnstraße ist, kam es zu einem größeren Stau, weil die Einsatzfahrzeuge die Straße für den Durchgangsverkehr blockierten. Auch die Buslinie 6, die von Gonsenheim nach Wiesbaden fährt, musste unfreiwillig eine Pause einlegen. Die Polizei leitete die Autofahrer jedoch relativ schnell entgegengesetzt der Einbahnstraße um, sodass es nicht lange zum Stillstand für die PKW-Fahrer kam. Lediglich der Gelenkbus der ORN musste hinter den Einsatzfahrzeugen warten bis der Einsatz beendet war und die Straße frei gemacht wurde.

Fettbrand – das rät die Feuerwehr

Zum Löschen eines Fettbrandes in der Küche ausschließlich Fettbrandlöscher oder Löschdecken verwenden. Die Flammen niemals direkt mit Wasser oder Feuerlöschern bekämpfen, die ein wasserhaltiges Löschmittel enthalten. Durch ihren hohen Druck verwirbeln auch Pulverlöscher und CO2-Löscher brennendes Fett zu stark.

Zeugen gesucht nach Raubüberfall in Worms

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Holzhofstraße in Mainz
Symbolbild Polizei

Am Dienstagmorgen (5. Oktober 2021) kam es zu einem Raubüberfall in einem Einkaufsmarkt Am Wolfsgraben in Worms. Die Kriminalpolizei Worms sucht nun nach Zeugen der Tat.


Die Täter flüchteten mit der Beute

Gegen 5:30 Uhr hatte ein 27 Jahre alte Mitarbeiter den Supermarkt aufgeschlossen. Als er nach drinnen lief, folgten ihm zwei Männer, packten den Mitarbeiter von hinten. Sie forderten ihn auf eine weitere Durchgangstür zum Supermarkt zu öffnen. Einer der beiden Täter habe seine rechte Hand in der Jackentasche gehabt und den Anschein erweckt, dass sich darin eine Waffe befände. Das berichtete das Opfer gegenüber der Polizei. Der vermutlich bewaffnete Räuber habe den Mitarbeiter dann aufgefordert, ihm Bargeld zu überreichen. Ob sich tatsächlich eine Waffe oder ein anderer gefährlicher Gegenstand in der Jackentasche des Täters befand, konnte der Angestellte nicht erkennen.

Unter dem Eindruck der Bedrohung gab der 27-Jährige den beiden Tätern 1.000 Euro. Diese verstauten das Geld in einer Stofftüte des Marktes und flüchteten anschließend vom Tatort.

Personenbeschreibung des 1. Tatverdächtigen:

  • blaue Daunenjacke
  • schwarze Mütze
  • weißer Mundschutz
  • schwarze Hose
  • weiße Sneakers
  • schwarze Handschuhen

Personenbeschreibung des 2. Tatverdächtigen:

  • sprach mit ausländischem Akzent in gebrochenem Deutsch
  • schwarze Jordan-Jacke mit Emblem auf der Brust und hellen Streifen am Rücken auf Schulterhöhe
  • helle Kapuze, vermutlich ein Kapuzenpulli
  • weißer Mundschutz
  • schwarze Jogginghose mit großem weißen Nike-Zeichen auf dem linken Oberschenkel
  • schwarze Schuhe
  • schwarze Handschuhe

Die Kriminalpolizei Worms hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden darum gebeten sich unter der Rufnummer 06241 – 8520 bei der Polizei zu melden.

Thorsten Siehr – Bürgermeisterkandidat für Ginsheim-Gustavsburg

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Am 5. Dezember 2021 steht die Bürgermeisterwahl in der Stadt Ginsheim-Gustavsburg an. Für die SPD GiGu kandidiert Thorsten Siehr. BYC-News sprach mit ihm über die Kandidatur und was ihn zur Politik brachte.


Er lebt schon immer in Ginsheim-Gustavsburg

Thorsten Siehr ist im Jahr 1975 in Mainz geboren und lebt seither in Ginsheim-Gustavsburg. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 14 und 17 Jahren. Der Neuzuwachs in der Familie ist die Hündin Lola.

„Nach dem Abitur, das ich in Mainz absolvierte, habe ich Bauingenieurwesen an der Hochschule Rhein-Main, die damals noch Fachhochschule Wiesbaden hieß, studiert. Anschließend habe ich einige Zeit in einem Ingenieurbüro in Mainz gearbeitet.“, berichtet Siehr.

Anschließend wechselte er zur Bauaufsicht im Main-Taunus-Kreis, wo er hauptsächlich für die Baugenehmigungen verantwortlich war. Im weiteren Verlauf übernahm er dort die Aufgabe der Sonderbaukontrolle, die ihn schließlich zum Amt für Bau und Immobilien in Frankfurt brachte, wo er nun seit fünf Jahren arbeitet.

Schon früh war er politisch interessiert

Im Jahr 1998 trat er der SPD bei, sei jedoch schon vorher politisch interessiert gewesen, erklärte er: „Meine ersten politischen Erinnerungen beginnen bei einer familiären Fernseh-Runde anlässlich des Misstrauens-Votums gegen Helmut Schmidt. Das sind so die ersten politischen Momente, die mir im Kopf geblieben sind. Grund für den Eintritt in die SPD war dann für mich hauptsächlich die Entwicklungspolitik.“, so Siehr.

Ginsheim-Gustavsburg hatte früher zusammen mit Bouguenais, der französischen Partnerstadt in Frankreich, eine Entwicklungspartnerschaft mit Ballou, einer Landgemeinde im Senegal. Das war ein Modell von Frankreich, Entwicklungshilfe zu organisieren. 1998 wurde dann Heidemarie Wieczorek-Zeul Entwicklungsministerin unter Gerhard Schröder. Ihren Ansatz von Entwicklungspolitik fand er sehr spannend und das hat ihn letztlich in die Politik gebracht. Im SPD-Ortsverein war er zunächst Jugendbetreuer, hat dann die Pressearbeit übernommen und wurde später Vorsitzender des Ortsvereins.

„In den sieben Jahren als Vorsitzender fiel auch die Zusammenlegung der beiden Ortsvereine Ginsheim und Gustavsburg, sodass ich dann der erste Vorsitzende des gemeinsamen Ortsvereins Ginsheim-Gustavsburg war“, berichtet Siehr. „Damals wurde ich dann auch in die Gemeindevertretung gewählt. Der gehöre ich nun schon in der dritten Wahlperiode an.“

„Wer soll es denn sonst machen, wenn nicht du?“

Bereits im Jahr 2015 hatte Thorsten Siehr für die SPD als Bürgermeister der Stadt Ginsheim-Gustavsburg kandidiert. Damals verlor er gegen Thies Puttnins-von Trotha. „Die Themen sind heute andere als im Jahr 2015 aber ich finde die Aufgabe immer noch eine spannende Herausforderung“, sagt Siehr.

Die Entscheidung, erneut zu kandidieren, habe er erst spät getroffen. „Die Stimmen innerhalb und außerhalb des Ortsvereins wurden dann aber immer lauter die mich zu einer erneuten Kandidatur ermutigten. Man denkt da selbstverständlich zwei Mal drüber nach, wenn man einmal knapp unterlegen ist. Meine Tochter sagte dann irgendwann zu mir: ‚Wer soll es denn sonst machen, wenn nicht du‘ und hat mich in meiner Entscheidung noch einmal anzutreten bestärkt.“

Durch die vielen Jahre Kommunalpolitik habe er schon einen guten Einblick in die Arbeit eines Bürgermeisters. Zudem sei man als Kommunalpolitiker immer auch mit der Stadtverwaltung in Kontakt. „Ich glaube es ist wichtig, dass man da vielfältige Einblicke und Erfahrungen hat, so wie ich“, sagt Siehr. Zudem ist er als Ingenieur schon lange Jahre in Bauverwaltungen tätig, sodass er „auch die Verwaltungsverfahren sehr gut kennt“.

BYC-News hat in dem Interview mit Thorsten Siehr noch über weitere Themen gesprochen. Diese folgen in den kommenden Tagen.