Der Automobilhersteller Opel verabschiedet sich vom Verbrennungsmotor. Wie der Opel-Chef, Michael Lohscheller, am Donnerstag (8. Juli 2021) ankündigte, will der Autobauer ab 2028 E-Autos anbieten. Mit einem reinen E-Auto-Angebot werde die Traditionsmarke aus Rüsselsheim auf den global wichtigsten Automarkt China gehen, sagte Lohscheller bei der Präsentation des Mutterkonzerns Stellantis beim „Elektroauto-Tag“ in Mailand.

30 Milliarden Euro für Elektromobilität

Bis zum Jahr 2025 will der Opel-Mutterkonzern Stellantis über 30 Milliarden Euro in Elektroautos und Hybridmodelle investieren. Das teilte der Konzernchef Carlos Tavares bei der Präsentation mit. Bis dahin sollten fast alle Modelle des Konzerns mit seinen 14 Automarken elektrifiziert sein.

Insgesamt sollen für die Elektrifizierung fünf Batteriefabriken gebaut werden. „Die Transformationsphase ist eine wunderbare Möglichkeit, die Uhr neu zu stellen und in ein neues Rennen zu starten“, sagte Tavares.

Höhere Reichweite von E-Autos angestrebt

Zudem erklärte der Konzernchef, dass die E-Autos dann auch auf eine Reichweite von bis zu 800 Kilometern kommen sollen. Und noch etwas wurde angekündigt: Autonutzer sollen ab dem Jahr 2026 für ein E-Auto nur noch genauso viel zahlen müssen wie für ein herkömmliches Auto mit Verbrennungsmotor. Bei dieser Rechnung seien mögliche staatliche Unterstützungen ausgeklammert, teilte das Unternehmen weiter mit.