Narren gegen Nazis Mainz – Wenn die Fastnacht ihr politisches Gesicht zeigt, wird es laut, bunt und unmissverständlich. Am Samstag, den 7. Februar 2026, verwandelt sich der Gutenbergplatz in eine Bühne für die Demokratie. Unter dem Motto „Narren gegen Nazis“ setzen Mainzer Narren und Bürger ein kraftvolles Zeichen gegen Rechtsextremismus, Intoleranz und Hetze.
„Fasnacht heißt: Haltung zeigen“
Ab 11:11 Uhr geht es im Herzen der Stadt um mehr als nur Konfetti und Schunkeln. Für die Organisatoren von Narren gegen Nazis Mainz ist die Botschaft klar: Die Mainzer Lebensart ist unvereinbar mit Menschenfeindlichkeit. „Humor und Satire waren schon immer Mittel, um Missstände zu benennen“, erklärt Mitorganisator Christian Gottas. „Wer versucht, Hass in unsere Gesellschaft zu tragen, bekommt es mit uns zu tun. Fasnacht heißt: Haltung zeigen!“
Programm: Narrenzug und politische Kundgebung
Bis 14:30 Uhr erwartet die Besucher ein abwechslungsreicher Mix auf dem Gutenbergplatz:
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Politische Kundgebung: Redebeiträge und klare Statements gegen Rechts.
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Narrenzug für Vielfalt: Ein Demonstrationszug zieht als buntes Symbol für Toleranz durch die Mainzer Innenstadt.
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Musik & Lebensfreude: Fastnachtliche Kultur als Ausdruck einer offenen Gesellschaft.
4.000 Unterschriften gegen „Schunkelrunden mit Nazis“
Ein zentraler Programmpunkt ist die Übergabe einer wichtigen Petition. Über 4.000 Menschen haben bereits die Initiative „Narren gegen Nazis – keine Schunkelrunden mit Nazis“ unterzeichnet. Die Unterschriften werden an die Genossenschaft der Mainzer Fastnacht übergeben, um die organisierte Fastnacht in ihrer Abgrenzung gegen rechtsextreme Kräfte zu bestärken.
Ein „Meenzer Festtag“ für das offene Mainz
Für Thomas Klisch von Mainz for Democracy ist der 7. Februar ein bedeutender Tag für die Stadtidentität. „Wir feiern genau das offene Mainz, das rechtsextreme Kräfte zerstören wollen“, so Klisch. Der Tag lässt sich perfekt kombinieren: Morgens zur Kundgebung, mittags zum Fastnachtsspieltag in die MEWA-Arena und abends zur Sitzung.
Alle Mainzerinnen, Mainzer und Gäste sind aufgerufen, kostümiert und lautstark dabei zu sein, wenn die Stadt zeigt, dass sie sich nicht spalten lässt.
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