Nächtlicher Dauerbetrieb bei der Beleuchtung des Jugend- und Kulturzentrums „Juhubu-Haus“ in Nieder-Olm sorgt für Fragen in der Bevölkerung. Nach wiederholten Hinweisen von Bürgerinnen und Bürgern über sichtbares Licht in den Toilettenräumen während der Nachtstunden hat BYC News die Stadtverwaltung um Aufklärung gebeten.
Sichtbare Beleuchtung in den Nachtstunden
Auslöser der Recherche waren Beobachtungen von Anwohnern und Passanten im Bereich des Juhubu-Hauses. Vom davorliegenden Parkplatz aus ist die Beleuchtung der Sanitärräume in den Nachtstunden deutlich zu sehen. Nach Schilderungen von Bürgern brenne das Licht über längere Zeiträume hinweg, unterbrochen allenfalls von kurzen Phasen, in denen es aus- und rasch wieder angeht.
Vor dem Hintergrund städtischer Energiesparvorgaben, der allgemeinen Diskussion über nachhaltigen Ressourceneinsatz sowie der Belastung kommunaler Haushalte stieß diese Beobachtung bei Bürgerinnen und Bürgern auf Unverständnis und es wurde die Frage aufgeworfen, ob es sich dabei um organisatorische Betriebsabläufe, einen technischen Defekt der Sensorik oder vermeidbare Energieverschwendung handelt.
Bauhof mit Überprüfung beauftragt des Juhubu-Haus beauftragt
Auf Nachfrage von BYC-News zu den technischen Hintergründen, den Betriebsabläufen und möglichen Abhilfemaßnahmen reagierte die Pressestelle der Verbandsgemeindeverwaltung Nieder-Olm im Namen von Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss.
Wie die Verwaltung mitteilt, wurde der Hinweis zum Anlass genommen, die Angelegenheit intern aufzugreifen, der Sachverhalt sei zur Kontrolle und zur Ergreifung eventuell erforderlicher Maßnahmen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauhofes der Stadt Nieder-Olm weitergeleitet worden. Zu den konkreten Ursachen, etwa einer Fehlfunktion der Lichtsteuerung oder Anpassungen bei den Schließroutinen, wollte die Verwaltung zum jetzigen Zeitpunkt noch keine ungesicherten Detailaussagen treffen, da die Prüfung durch den Bauhof noch andauere.
Bauhof-Ergebnis steht aus
Die Einschaltung des Bauhofs zeigt, dass die Hinweise aus der Bevölkerung in der Verwaltung angekommen sind. Ob ein Defekt an den Bewegungsmeldern vorliegt oder Anpassungen an der Sensorik vorgenommen werden müssen, werden die anstehenden Überprüfungen zeigen.
Bis zum Mittwochmorgen (4. November 2026) bestand die Problematik weiterhin.






