Ein dramatisch verlaufener Motorradunfall bei Lützkampen (Rheinland-Pfalz) konnte am Sonntagmorgen, den 13. September 2026, zu einem guten Ende gebracht werden. Ein verunglückter Biker lag nach einem Sturz rund 19 Stunden lang verletzt und hilflos in einem schwer einsehbaren Waldgebiet, ehe ihn zufällig vorbeifahrende Pkw-Insassen entdeckten.
Rechtskurve übersehen und in den Wald gestürzt
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der Motorradfahrer bereits am Samstag, den 12. September, gegen 14:00 Uhr auf der Kreisstraße 155 unterwegs. Aus Richtung der Ortschaft Lützkampen kommend, nahm der Fahrer eine Rechtskurve offenbar nicht rechtzeitig wahr. Das Zweirad kam nach links von der Fahrbahn ab und stürzte in das angrenzende, leicht abschüssige Waldstück.
Aufgrund des steilen Geländes und des dichten Bewuchses war der Verunglückte von der Straße aus nicht zu sehen. Der Mann gab später an, dass im Laufe der 19 Stunden zwar mehrere Fahrzeuge die Landstraße passierten, ihn jedoch niemand bemerkte.
Zufällige Entdeckung durch Pkw-Insassen vom Motorradfahrer
Erst am Sonntag gegen 09:00 Uhr wandte sich das Schicksal des Verunglückten. Fünf Personen befuhren in einem Auto die K155, als einer der Mitfahrer rein zufällig den Blick in den Wald richtete und das im Unterholz liegende Motorrad spürte. Die Insassen hielten sofort an, suchten die Umgebung ab und fanden den verletzten, aber ansprechbaren Mann nur wenige Meter neben seiner Maschine.
Rettungshubschrauber bringt Biker ins Krankenhaus
Die Ersthelfer alarmierten umgehend den Notruf. Rettungsdienst und die Besatzung des Rettungshubschraubers AirRescue trafen rasch an der Unfallstelle ein und versorgten den Motorradfahrer medizinisch. Der Mann befindet sich außer Lebensgefahr und wurde zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus geflogen. Die Polizei Prüm hat die Ermittlungen zum genauen Hergang des Vorfalls aufgenommen.







