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Mainz: Thomas A. Klann kandidiert für Dezernat III

Baustellenmanagement ist Wirtschaftspolitik

Mainzer FDP: Mainz braucht im Dezernat Bauen, Wirtschaft und Liegenschaften einen Neustart mit Fachkompetenz und Führung. Die FDP-Stadtratsfraktion unterstützt die Bewerbung ihres baupolitischen Sprechers Thomas A. Klann um die Position des Beigeordneten für das Dezernat III – Bauen, Wirtschaft und Liegenschaften. Der freiberufliche Diplom-Ingenieur, Architekt und Unternehmer kennt die Aufgaben des Dezernats aus beruflicher, politischer und unternehmerischer Praxis.

Mainz kann sich beim Bauen, bei der Wirtschaftsförderung und im Umgang mit seinen Liegenschaften kein Weiter-so leisten. Der Sanierungsstau wächst, Verfahren dauern zu lange, Zuständigkeiten bleiben unklar, Vertrauen geht verloren und der Haushalt wird zusätzlich belastet. Das Dezernat III braucht deshalb eine politische Führung, die Probleme benennt, Prioritäten setzt und Ergebnisse einfordert.

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„Mainz hat viel Substanz – baulich, wirtschaftlich und gesellschaftlich

Diese Substanz darf man nicht nur verwalten. Man muss sie mit Klarheit, Tempo und Verantwortungsbewusstsein erhalten, stärken und weiterentwickeln“, erklärt Thomas A. Klann. „Mainz braucht im Dezernat III einen echten Aufbruch: weniger Zuständigkeitsdenken, mehr Verantwortung aus einer Hand und eine Verwaltung, die sich an Ergebnissen messen lässt.“

Klann ist seit 2007 als selbstständiger Architekt tätig und seit 2008 politisch aktiv. Seit 2021 bringt er seine berufliche Erfahrung unmittelbar in die Mainzer Kommunalpolitik ein. Als bau- und verkehrspolitischer Sprecher der FDP sowie als Mitglied im Bau- und Sanierungsausschuss kennt er das Zusammenspiel von Verwaltung, Politik, Öffentlichkeit und Wirtschaft aus der täglichen Praxis. Als einziges Ausschussmitglied mit architektonischer Fachausbildung verfügt er zudem über eine besondere fachliche Perspektive auf die Herausforderungen der Mainzer Bau- und Liegenschaftspolitik.

„Thomas A. Klann kennt die Themen des Dezernats nicht nur aus Vorlagen und politischen Debatten, sondern aus konkreten Planungsprozessen, Vergabeverfahren, Bauprojekten und unternehmerischer Verantwortung“, erklärt die FDP-Stadtratsfraktionsvorsitzende Susanne Glahn. „Er weiß, wo es in Mainz hakt – und er bringt die fachliche und politische Erfahrung mit, um diese Probleme nicht länger nur zu verwalten, sondern zu lösen.“

Genehmigungsverfahren: Gemeinsam Lösungen möglich machen

Ein zentraler Ansatz Klanns ist eine stärkere Ergebnisorientierung innerhalb der Verwaltung. Genehmigungsverfahren müssen rechtssicher und fachlich sorgfältig sein – zugleich müssen Anforderungen und Entscheidungen der beteiligten Ämter verhältnismäßig bleiben und besser aufeinander abgestimmt werden.

„Wir müssen im Abstimmungsprozess der beteiligten Ämter wieder stärker auf Verhältnismäßigkeit achten. Es kann nicht sein, dass einzelne fachliche Anforderungen isoliert betrachtet werden und am Ende niemand mehr die Verantwortung für das Gesamtergebnis übernimmt“, erklärt Klann. „Die beteiligten Ämter müssen wieder gemeinsam an einen runden Tisch und zielorientiert an einer genehmigungsfähigen Lösung arbeiten. Verwaltung darf nicht erklären, warum etwas nicht geht, sondern muss im Rahmen des geltenden Rechts gemeinsam Wege aufzeigen, wie es gehen kann.“

Dazu gehören aus Sicht Klanns klare Zuständigkeiten, frühzeitige Abstimmungen zwischen den beteiligten Fachämtern und verbindliche Verfahrensziele. Konflikte zwischen unterschiedlichen fachlichen Anforderungen müssten innerhalb der Verwaltung frühzeitig geklärt werden, statt sie auf Antragsteller, Bauherren und Unternehmen zu verlagern.

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Wirtschaftsförderung: Ansiedeln, halten und wachsen lassen

Wirtschaftsförderung darf nicht bei der Ansiedlung neuer Unternehmen enden. Die bereits ansässigen Betriebe schaffen Arbeitsplätze, bilden aus, investieren vor Ort und sind wichtige Partner der Stadt. Mainz muss ihnen ein klares Signal geben: Wir schätzen unsere Unternehmen und unterstützen ihre Entwicklung.

„Wer Unternehmen halten und ihre Entwicklung ermöglichen will, muss ihnen bei Erweiterungsflächen, Umbauten, Genehmigungen und Standortfragen aktiv zur Seite stehen“, so Klann. „Eine vermeidbare Verlängerung eines Bau- oder Genehmigungsverfahrens kann für ein kleines Unternehmen existenzbedrohend sein.“

Wirtschaftsförderung und Baudezernat müssen deshalb gemeinsam mit dem gesamten Stadtvorstand handeln: mit festen Ansprechpartnern, klaren Verfahrenszielen und einer gemeinsamen Standortstrategie für Gewerbeflächen, Baurecht, Genehmigungen, Verkehr und kommunale Liegenschaften. Neuansiedlungen sind willkommen – ebenso wichtig ist, dass bestehende Unternehmen in Mainz wachsen können.

Baustellenmanagement ist Wirtschaftspolitik

Besonders deutlich wird die notwendige Verzahnung beim Baustellenmarketing und Baustellenmanagement. Beide Bereiche sind in Mainz noch deutlich ausbaufähig. Öffentliche Bauvorhaben sind notwendig, dürfen ihre Belastungen aber nicht einfach an Bürgerinnen und Bürger, Handel, Gastronomie, Handwerk und Gewerbe weiterreichen.

Vor Baubeginn braucht es verbindliche Angaben zu Dauer, Bauphasen, Umleitungen, Erreichbarkeit und Ansprechpartnern. Während der Bauzeit sind aktive Steuerung, regelmäßige Information und konsequentes Controlling erforderlich.

„Akzeptanz entsteht nicht dadurch, dass man Einschränkungen lediglich mitteilt. Akzeptanz entsteht durch Verbindlichkeit“, erklärt Klann. „Eine Baustellenverlängerung um zwölf Monate kann für ein kleines Unternehmen bereits zur Existenzvernichtung führen.“

Klann fordert zentrale Ansprechpartner, verbindliche Kommunikations- und Bauzeitenpläne, regelmäßige Statusinformationen sowie frühzeitige Gespräche mit betroffenen Unternehmen. Jede größere öffentliche Baustelle müsse als gemeinsames Projekt von Bauverwaltung, Wirtschaftsförderung, Verkehrsplanung und Anliegern organisiert werden.

„Baustellenmanagement ist kein Randthema, sondern Standort- und Wirtschaftspolitik. Jeder vermeidbare Monat kostet Vertrauen – für manche Betriebe auch die wirtschaftliche Grundlage.“

Weitere Prioritäten sind der Abbau des Sanierungsstaus, eine strategische Fördermittelakquise, schnellere und digitalere Genehmigungsprozesse, transparente Vergaben und ein verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichen Mitteln.

„Das Dezernat III braucht keine weitere Verwaltung des Mangels, sondern fachliche Linie, politischen Mut und klare Ergebnisorientierung. Thomas A. Klann bringt dafür Kompetenz, Haltung und Mainz-Kenntnis mit“, so Susanne Glahn abschließend.