StartMainzMainzer Leitungsnetz vor dem Kollaps? Junge Union Mainz fordert Investitionen

Mainzer Leitungsnetz vor dem Kollaps? Junge Union Mainz fordert Investitionen

Pressemeldung Junge Union Mainz

Die zahlreichen Wasserrohrbrüche in den letzten Monaten sorgen für gesperrte Hauptverkehrsadern, lahmgelegte Straßenbahnen und abgesackte Fahrbahnen. Diese Schadensserie im Mainzer Leitungsnetz ist längst kein Zufall mehr, sondern das Symptom eines jahrelangen Sanierungsstaus. Die Junge Union Mainz fordert die Mainzer Netze GmbH und die Stadt auf, die Trinkwasserversorgung endlich als das zu behandeln, was sie ist: Kernaufgabe der Daseinsvorsorge.

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Folgen für den Alltag in Mainz

Die Folgen der maroden Infrastruktur tragen alle Mainzerinnen und Mainzer: Umleitungen, ausgefallene Busse und Bahnen, gesperrte Straßen, teils über Wochen. Wer morgens zur Arbeit, zur Uni oder zur Schule pendelt, spürt den Zustand des Netzes inzwischen im Alltag.

„Jeder Euro, der heute nicht ins Netz investiert wird, kostet uns morgen das Dreifache: für Notreparaturen, aufgerissene Straßen und verlorene Zeit für alle, die in dieser Stadt unterwegs sind. Es ist unsere Generation, die auf maroden Leitungen sitzen bleibt, wenn jetzt nicht gehandelt wird“, sagt Joshua Frenz, Geschäftsführer der Jungen Union Mainz.

„Die extremen Temperaturschwankungen dieses Jahres, vom Frost im Winter zu den Hitzewellen dieses Sommers, haben die Schwächen des Netzes offengelegt, nicht verursacht. Ein Netz, das auf der Höhe der Zeit ist, hält Wetterextreme aus. Genau darauf muss Mainz sich vorbereiten, denn solche Wetterlagen werden häufiger, nicht seltener“, so Frenz weiter.

Die Junge Union Mainz fordert deshalb konkret: eine transparente Bestandsaufnahme des Leitungsnetzes mit Altersstruktur und Schadensstatistik, ein mehrjähriges Sanierungsprogramm mit verbindlichen Erneuerungsquoten statt reiner Flickschusterei nach dem nächsten Bruch, sowie eine Priorisierung der Netzinvestitionen im Wirtschaftsplan der Mainzer Netze.