Am Sonntagmorgen, den 26. Juli 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Mörfelden-Walldorf gegen 5:30 Uhr zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Nordendstraße alarmiert. Die Einsatzkräfte waren mehrere Stunden vor Ort.
Einsatz-Fakten:
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- Was: Kellerbrand
- Wann: Am Sonntagmorgen gegen 5:30 Uhr
- Wo: In der Nordendstraße
- Ausgang: Feuer gelöscht, Gebäude unbewohnbar, keine Verletzten
Kellerbrand in der Nordendstraße in Mörfelden-Walldorf
Bereits beim Eintreffen drang dichter Rauch aus sämtlichen Fenstern des Gebäudes. Wegen der starken Rauchwolke, die sich über den Norden Walldorfs bis in den Süden des Frankfurter Flughafens ausbreitete, wurden Anwohner auch über Warn-Apps vor Geruchsbelästigung gewarnt.
Da zunächst unklar war, ob sich noch Menschen im Gebäude befanden, durchsuchten mehrere Atemschutztrupps umgehend die Räume. Glücklicherweise hatten alle Bewohner das Haus rechtzeitig verlassen, sodass sich die Kräfte auf die Brandbekämpfung im Keller konzentrieren konnten.
Nullsicht, Enorme Hitze und THW-Fachberater vor Ort
Im Keller trafen die Atemschutztrupps auf extreme Hitze und nahezu vollständige Nullsicht. Ein Vorankommen war nur mit Wärmebildkameras möglich. Erschwerend kam hinzu, dass der Kellerbereich stark zugestellt war, was die Löscharbeiten erheblich behinderte. Das Feuer hatte sich bereits auf mehrere Kellerräume ausgebreitet.
Insgesamt acht Atemschutztrupps waren nötig, das Feuer zu löschen und die Nachlöscharbeiten durchzuführen. Unterstützung kam hierbei von einem Akutlöschzug der Feuerwehren Kelsterbach und Raunheim. Neben Wasser nutzten die Kräfte Netzmittel und Löschschaum, um versteckte Glutnester zu bekämpfen.
Wegen der enormen Hitzeentwicklung wurde ein Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW) aus Rüsselsheim hinzugezogen, um Schäden an der Gebäudestatik zu prüfen.
Gebäude vorerst unbewohnbar – Rund 70 Kräfte im Einsatz
Durch die starke Rauchgasausbreitung wurden die Wohnbereiche des Hauses erheblich beschädigt. Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar. Eine Bewohnerin aus dem Erdgeschoss wurde von der Stadt Mörfelden-Walldorf vorübergehend in einem Hotel untergebracht.
Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, den DRK-Ortsverbänden Mörfelden und Walldorf, dem Brandschutzaufsichtsdienst sowie Vertretern des Energieversorgers und der Stadtwerke im Einsatz. Die DRK-Ortsverbände kümmerten sich um die Verpflegung der Kräfte.
Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zur Ursache des Feuers sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens hat die Kriminalpolizei übernommen.






