Im Rahmen der aktuellen Berichterstattung rund um JP Performance hat sich der ehemalige Mitarbeiter „Gurke“ (@gurke_r32) öffentlich zu Wort gemeldet. Er hat ein Statement auf seinem Instagram-Kanal veröffentlicht. BYC-News liefert dazu weitere exklusive Einblicke zu den Hintergründen seiner Kündigung und seinem Verhältnis zu Jean Pierre Krämer im Interview.
Das öffentliche Statement von Gurke
„Ich habe sechs Jahre bei JP Performance gearbeitet und kann aus meiner persönlichen Erfahrung nur Positives berichten. Jean-Pierre Krämer war mir gegenüber stets respektvoll, fair und freundlich gewesen. Ich selbst habe in dieser Zeit nichts erlebt, das meinen positiven Eindruck verändert hätte. Mir ist bewusst, dass es derzeit viele Behauptungen und Gerüchte gibt. Dazu kann und möchte ich mich nicht äußern, da ich nur über das sprechen kann, was ich selbst erlebt habe. Und das war durchweg positiv. Deshalb möchte ich mit diesem Statement einfach meine persönliche Erfahrung teilen und Jean-Pierre in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Natürlich verurteile ich die Handlungen in diesem Video der Überwachungskamera aber man sollte sich fragen, macht eine schlechte Tat alle guten Taten weg? Er hat mir und viele auf der ganzen Welt Gutes getan, wir haben gelernt, gelacht und die Liebe zu Autos bekommen! Die Kommentarfunktion ist deaktiviert um kein Platz für Hass oder Ähnliches zu geben!“
Hintergründe zur Kündigung und dem Kontakt zu JP
Im Interview mit BYC-News zu den genauen Umständen seines Ausscheidens und den Abläufen hinter den Kulissen äußerte sich der ehemalige Logistik-Mitarbeiter wie folgt: „Die Kündigung erfolgte nach meiner Erinnerung im Januar 2023. Ausgesprochen wurde sie von Fabian Kubik und Julien Neuhaus, wobei auch die Buchhalterin Natalie (Schnatti) anwesend war. Mir wurde mitgeteilt, dass die Kündigung aus betrieblichen Gründen passierte. Ein sehr gutes Arbeitszeugnis habe ich erhalten.“
Wie verlief der Prozess der Trennung rechtlich?
„Zunächst wurde mir ein Aufhebungsvertrag vorgelegt, den ich jedoch nicht angenommen habe. Daraufhin folgte die Kündigung. Diese war meiner Meinung nach nicht rechtens, da keine Begründung enthalten war und bereits am darauffolgenden Tag ein Nachfolger seinen Dienst antrat. Ich habe daraufhin einen Anwalt eingeschaltet. Dieser hat sich schließlich mit den Rechtsvertretern von JP Performance auf eine Abfindung geeinigt.“
Welche Rolle spielte Jean Pierre Krämer bei der Kündigung und gab es danach noch Kontakt?
„Jean Pierre war beim Kündigungsgespräch selbst nicht anwesend, wusste aber Bescheid. Für mich war das so völlig in Ordnung. Direkt nach der Kündigung herrschte absolute Funkstille – es war komplett „mausetot“. Ich habe mich damals zwar geäußert, dass ich nicht gut behandelt wurde, weil die Trennung von jetzt auf gleich kam und für mich keinen Sinn ergab. Vor etwa einem halben Jahr haben wir jedoch wieder angefangen, ab und zu zu schreiben.“
Gab es im Nachgang Missverständnisse bezüglich öffentlicher Äußerungen über ehemalige Mitarbeiter?
„Als ein Video veröffentlicht wurde, in dem Gründe für das Ausscheiden bestimmter Mitarbeiter genannt wurden, habe ich Jean Pierre direkt gefragt, ob ich damit gemeint war. Er antwortete, dass dies zum Teil zutreffe, aber nicht vollständig. Ich wies ihn darauf hin, dass ich deswegen dauerhaft angeschrieben werde. Er meinte daraufhin, dass in der Logistik ja mehrere Mitarbeiter unter mir gearbeitet hätten und jeder gemeint sein könnte. Ich habe die Sache dann ruhen lassen. Seitdem schreiben wir uns wieder unregelmäßig. Für mich war die damalige Situation zwar ein kleiner Schock, aber kein Weltuntergang.“







