Menschen sind visuelle Wesen. Gerade deshalb ist das Corporate Design ein wichtiger Schlüssel für die schnelle Wiedererkennung des eigenen Unternehmens. Neben Formen, Bilderwelten und Schriftarten nehmen auch Farben eine entscheidende Rolle in der Markenbildung ein. Sorgfältig zusammengestellt vermitteln sie Eindrücke, welche die Stimmung und damit auch die Markenwahrnehmung beeinflussen. Blau ist aber nicht gleich blau, rot auch nicht gleich rot.

Sei es beim Webdesign, der Gestaltung von Printanzeigen, dem Siebdruck und Textildruck oder anderen Kreativbereichen: Möchte man das Corporate Design auf ein Medium übertragen, trifft man auf die Begriffe CMYK, RGB und Pantone. Beispielsweise, wenn man sein Logo auf Textilien bedrucken lassen möchte. Hinter diesen Kürzeln verbergen sich Farbräume und Farbmodelle, welche die technische Grundlage für die Motivgestaltung und dessen Umsetzung darstellen. Essentielle Farbcodierungen, die Textildruckereien wie MACH DEINS DRAUS aus Berlin dazu nutzen, um genaue Ergebnisse im Siebdruck sowie weiteren Veredelungstechniken zu erzielen.

CMYK, RGB und Pantone im Überblick

Bei der Pflege und Realisierung des Corporate Designs ist es wichtig, dass es auf allen Medien einheitlich abgebildet wird. Ganz unabhängig davon, ob es in den sozialen Netzwerken, auf Produktverpackungen oder mittels bedruckten Textilien kommuniziert wird, die im Siebdruck veredelt wurden. Je einheitlicher die Darstellung, desto stärker ist der Wiedererkennungswert. Mit den Farbcodes CMYK, RGB und Pantone wird sichergestellt, dass die Corporate Design Farben präzise wiedergegeben werden.

Die Abkürzung CMYK steht für Cyan, Magenta, Yellow und Key. Während CMY die Primärfarben Blau, Rot und Gelb beschreibt, repräsentiert das K den ergänzenden Schwarzton. Während jede weitere Farbe aus diesen Farben gemischt werden kann, erfolgt die Farbdefintion prozentuell zwischen 0 und 100. Möchte man beispielsweise ein einfarbiges, limettengrünes Logo auf ein Textil bedrucken lassen, entspräche der Farbcode den Werten C=70, M=0, Y=65 und K=0. Dieses subtraktive Farbmodell wird im Vierfarbdruck verwendet und kommt generell im Printbereich zum Einsatz.

Anders als bei CMYK handelt es sich bei RGB – sprich red, green und blue – um ein additives Farbmodell. Durch die Mischung der drei Farben wird das Ergebnis nicht etwa dunkler wie bei CMYK, sondern heller. Daher wird dieses Modell für selbstleuchtende Medien, etwa Bildschirme, verwendet. Für analoge Verfahren wie den Siebdruck ist es nur dann geeignet, wenn die Farben speziell für das Bedrucken der Textilien konvertiert werden. Der jeweilige Farbwert im RGB-Modell wird zwischen 0 und 255 angegeben. Das Limettengrün aus dem vorigen Beispiel würde den Werten R=77, G=255 und B=89 entsprechen.

Das dritte Farbsystem, das Pantone Matching System, beruht auf 18 Grundfarben. Das standardisierte Pantone Matching System ermöglicht es, weit über 1.000 Volltonfarben und Sondereffekte wie Metallic und Neon exakt zu reproduzieren. Daher kommt es sowohl im Grafik- und Produktdesign, bei verschiedenen Verfahren im Textildruck wie dem Flex- und Siebdruck sowie vielen weiteren Gebieten zum Einsatz. Jede Pantone-Farbe hat eine eigene Nummer. Ein Limettengrün würde etwa Pantone 802 C entsprechen. Die genaue Konvertierung von RGB oder CMYK zu Pantone ist oftmals nur annähernd möglich, da die Farbpalette dieses Systems vergleichsweise eingeschränkt, dafür aber äußerst farbgetreu ist.

Einheitlich und attraktiv veredelte Kleidung im Corporate Design

Über die bereits erwähnten Techniken gibt es noch viele weitere Farbsysteme wie HKS, das CIE-Normvalenzsystem oder die hexadezimalen Farbdefinition, welche in unterschiedlichen Bereichen Anwendung finden. Hinsichtlich der einheitlichen Darstellung des Corporate Designs ist es daher umso wichtiger, die gewünschten Farben mit den richtigen Angaben zu definieren. In Sachen Textilveredelung bieten die Berliner Profis für Siebdruck daher einen umfassenden Grafikservice, um Kundenwünsche exakt zu Stoff zu bringen.

Im Textildruck eröffnen sich breitgefächerte Möglichkeiten, um die eigene Marke aufmerksamkeitsstark zu inszenieren. Diverse Textilien lassen sich mit Markenbotschaften, Slogans, Logos und mehr bedrucken: Seien es Werbegeschenke, die firmeninterne Arbeitskleidung oder sogar Merchandise. So abwechslungsreich die Auswahl an Kleidungsartikeln und Accessoires ist, so vielfältig sind auch die Veredelungstechniken. Neben dem Siebdruck erfreuen sich hochwertige Stickereien sowie der Digital- und Flexdruck besonders großer Beliebtheit. Egal, für welche Technik man sich im Textildruck entscheidet, bleibt die einheitliche Darstellung des Corporate Designs das oberste Gebot für ein wirkungsvolles Ergebnis.