StartMainzDemo in Mainz nach starkem AfD-Ergebnis in Sachsen-Anhalt

Demo in Mainz nach starkem AfD-Ergebnis in Sachsen-Anhalt

Die Initiative Mainz for Democracy ruft zu einer Demonstration auf. Beginn ist auf dem Bahnhofsplatz, anschließend soll ein Demonstrationszug zum Gutenbergplatz führen.

Das starke Abschneiden der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sorgt auch außerhalb des Bundeslandes für Reaktionen. In Mainz ruft die Initiative Mainz for Democracy deshalb am Samstag, 12. September 2026, zu einer Demonstration für Demokratie und gegen Rechtsextremismus auf. Die Veranstalter wollen damit zugleich ihre Solidarität mit der Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt ausdrücken.

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Demonstration startet am Mainzer Bahnhof

Die Kundgebung beginnt um 12:30 Uhr auf dem Bahnhofsplatz. Von dort soll ein Demonstrationszug zum Gutenbergplatz führen. Dort wollen sich die Teilnehmer der monatlichen PRÜF-Demonstration anschließen.

Thomas Klisch von Mainz for Democracy begründet den Aufruf mit der möglichen Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt: „Zum ersten Mal seit 1945 könnte eine rechtsextreme Partei eine Landesregierung anführen. In Sachsen-Anhalt droht eine Partei an die Macht zu kommen, die den Rechtsstaat abschaffen, die Gewaltenteilung aushöhlen und Minderheiten ihre Grundrechte verwehren will. Das können wir nicht hinnehmen.“

Forderung nach Ausschluss einer AfD-Regierungsbeteiligung

Die Initiative fordert vor diesem Hintergrund alle Parteien auf, eine Regierung unter Beteiligung der AfD auszuschließen. Besonders angesprochen wird dabei das BSW. Die Veranstalter verweisen in ihrer Begründung zudem auf die Machtübernahme der NSDAP und argumentieren, dass auch diese keine eigene Mehrheit erreicht habe, sondern auf die Unterstützung anderer Parteien angewiesen gewesen sei.

Dirk Einspänner von Mainz for Democracy erklärt: „Die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt verdeutlichen die Gefahr von Rechts. Das macht viele von uns fassungslos und wütend. Was mir Hoffnung gibt: In ganz Deutschland kommen Menschen zusammen, um klarzustellen: Bis hier und nicht weiter.“

Aufruf der Veranstalter an die Mainzer

Die Demonstration soll nach Angaben der Initiative überparteilich ausgerichtet sein. Mainz for Democracy lädt alle Mainzer dazu ein, sich an dem Protest zu beteiligen und ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen.

Gleichzeitig soll mit der Veranstaltung die Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt unterstützt werden. Die Veranstalter sehen das Wahlergebnis als Anlass, auch in anderen Städten für den Erhalt demokratischer Strukturen und gegen eine Beteiligung der AfD an einer Landesregierung auf die Straße zu gehen.

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