BYC-NewsMainzVeranstaltungen MainzDas war Mainz bleibt Mainz 2026 - Frauenpower, Jürgen Klopp und Emotionen

Das war Mainz bleibt Mainz 2026 – Frauenpower, Jürgen Klopp und Emotionen

Erstmals in der Geschichte der Fernsehsitzung übernahm mit Christina Grom eine Frau das Protokoll – „Mainz bleibt Mainz 2026“ setzte damit ein deutliches Zeichen für den Wandel in der Mainzer Fastnacht.

Die Sitzung „Mainz bleibt Mainz 2026“ im Kurfürstlichen Schloss wird als geschichtsträchtiges Ereignis in Erinnerung bleiben. Mit Christina Grom vom GCV trat zum ersten Mal eine Frau als Chefin des Protokolls ans Rednerpult. Sie übernahm das prestigeträchtige Amt von ihrem Vater, Erhard Grom, und lieferte eine geschliffene politische Analyse, die den Auftakt für einen Abend voller politisch-literarischer Höhepunkte bildete. Neben ihr sorgten bewährte Größen wie Johannes Bersch als „Moguntia“ und Florian Sitte in der Rolle des „Till“ für scharfsinnige Spiegelfechterei gegenüber der Politik.

Rückkehr des Sitzungspräsidenten und Kokolores-Jubiläum

Ein besonders emotionaler Moment bei „Mainz bleibt Mainz 2026“ war die Rückkehr von Andreas Schmitt. Nachdem er im Vorjahr aus gesundheitlichen Gründen pausieren musste, führte er wieder souverän als Sitzungspräsident durch das Programm. In seiner Paraderolle als „Obermessdiener vom Mainzer Dom“ teilte er gewohnt wortgewaltig gegen die Missstände in Kirche und Gesellschaft aus. Auch das Kokolores-Segment bot Grund zum Feiern: Jürgen Wiesmann alias „Ernst Lustig“ zelebrierte seinen 25. Auftritt auf der großen TV-Bühne, während Hansi Greb als „Hobbes“ unter stehenden Ovationen seinen Abschied nach Jahrzehnten im Rampenlicht verkündete.

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Moderne Akzente und weibliche Präsenz auf der Bühne

Dass die Fastnacht moderner wird, zeigte sich bei „Mainz bleibt Mainz 2026“ auch durch das starke Frauen-Quartett um Katharina Greule. Als Influencerin im Museum inszenierte sie gemeinsam mit Laura Heinz, Teresa Betz und Marie Döngi ein visuell beeindruckendes Spektakel. Auch der Zeitgeist wurde musikalisch eingefangen: Markus Schönberg verarbeitete die Erlebnisse des legendären Mainzer Marktfrühstücks am Klavier, während Newcomer Marvin Hollederer alias „Hollebutz“ eine gelungene TV-Premiere als Solist feierte.

Ein unerwartetes Highlight bei „Mainz bleibt Mainz 2026“ war die Präsenz von Fußball-Coach Jürgen Klopp im Publikum

Nach fast zwei Stunden Sendung rückte der Star-Trainer plötzlich in den Mittelpunkt des Geschehens. Florian Sitte, in seiner Rolle als „Till“, wagte in seiner Rede eine brisante Frage an die Nation: Er forderte einen Kanzler, der „Freund und Feind gemeinsam hinter sich vereint“, einen mit positiver Kommunikation, der motiviert und mit dem sich jeder identifiziert. Seine Schlussfolgerung: „So einer wär doch als Kanzler top, ich wüsste einen: Jürgen Klopp.“

Daraufhin brach im Publikum tosender Beifall aus. Spontane „Jürgen, Jürgen“-Rufe schallten durch den Saal und erinnerten an Klopps legendäre Zeiten bei Mainz 05. Der Star-Trainer stand sichtlich gerührt auf und bedankte sich für die Zuneigung. Doch „Till“ Florian Sitte bremste die Euphorie sogleich wieder ein: „Doch macht’s Kloppo nicht, da geh ich jede Wette, weil wir sonst nen Wiesbadener als Kanzler hätte.“ Damit spielte Sitte auf Klopps neue Heimat Wiesbaden an, wo sich der Erfolgscoach vor wenigen Jahren ein Haus gekauft hatte – ein Seitenhieb, der in Mainz für zusätzliche Lacher sorgte.

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Musikalisches Finale im Schatten des Doms

Zum Abschluss von „Mainz bleibt Mainz 2026“ verwandelte sich der Saal in ein Meer aus Farben und Klängen. Die Hymne „Im Schatten des Doms“ von Thomas Neger und den HUMBAS durfte ebenso wenig fehlen wie der Auftritt der Schnorreswackler. Den krönenden Schlusspunkt setzten die Mainzer Hofsänger, die mit einem Potpourri aus ihrer 100-jährigen Vereinsgeschichte das Finale einläuteten. Unterstützt vom MCV-Hofballett und den Mainzer Garden endete die Sitzung in einer Demonstration meenzerischer Lebensfreude, die Tradition und Moderne gekonnt vereinte.

Wie fandet ihr die Sitzung ‚Mainz bleibt Mainz‘? Schreibt es uns in die Kommentare!

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