Wie Martin Groth, Bürgermeister der VG Rhein-Selz, mitteilte, wird Gertrude Hennig ihr Amt als Bürgermeisterin der Gemeinde Dalheim niederlegen. Groth teilte dazu mit: „Das Amt einer ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin erfordert ein hohes Maß an persönlichem Einsatz, Verantwortungsbewusstsein und zeitlichem Engagement. Frau Hennig hat diese Aufgabe seit ihrer Wahl im Jahr 2019 übernommen und sich mit großem persönlichen Einsatz für ihre Heimatgemeinde eingesetzt. Dafür gebühren ihr mein Respekt und mein herzlicher Dank.“
Fakten zu Gertrude Hennig:
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- Zugehörigkeit: 1. Vorsitzende des Bürger für Dalheim e.V. (BfD)
- Gewählt seit: Erstmal 2019 zur Ortsbürgermeisterin gewählt
- Wahl 2024: Bei der Kommunalwahl am 9. Juni 202 ohne Gegenkandidaten mit 71,1 % der Stimmen für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt
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Schulneubau als zentrales Zukunftsprojekt
Im Zusammenhang mit ihrer Amtsniederlegung nannte Hennig verschiedene Gründe für ihren Schritt. Bürgermeister Groth räumte ein, dass es bei einzelnen Themen unterschiedliche Auffassungen gegeben habe, betonte jedoch, dass alle Entscheidungen auf Grundlage gesetzlicher Zuständigkeiten, transparenter Verfahren und demokratischer Beschlüsse getroffen wurden.
Dies gelte insbesondere für die Standortentscheidung der neuen Grundschule in Dalheim. In einem objektiven Auswahlverfahren wurden vier Standorte geprüft – zwei davon auf Dalheimer Gemarkung. Der Verbandsgemeinderat entschied sich letztlich für den fachlich am besten geeigneten Standort.
Für Groth ist der Neubau eine Schlüsselinvestition: Die Verbandsgemeinde übernimmt die Kosten für den Grundstückserwerb und strebt an, die Erschließung über Mittel des Bundessondervermögens Infrastruktur zu finanzieren. Zudem eröffne das Baugebiet Perspektiven für neuen Wohnraum.
Herausforderungen beim Haushalt und den Jahresabschlüssen in Dalheim
Auch die angespannte Finanzsituation der Ortsgemeinde kam zur Sprache:
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Haushalt 2026: Der Etat konnte bislang nicht genehmigt werden. Ein tragfähiges Haushaltssicherungskonzept ist Voraussetzung für die Genehmigung durch die Kommunalaufsicht. Die politische Verantwortung dafür liege beim Ortsgemeinderat, wobei die Verbandsgemeinde beratend zur Seite stehe.
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Jahresabschlüsse: Bestehende Rückstände begründet Groth mit der schwierigen Personalsituation der vergangenen Jahre. Zum 1. August 2026 wird jedoch ein neuer Mitarbeiter eingestellt, der sich gezielt dem Abbau dieser Rückstände widmen soll.
Blick nach vorne
Trotz der politischen Differenzen betont Bürgermeister Groth, dass die Verbandsgemeinde die Ortsgemeinde Dalheim auch künftig tatkräftig unterstützen wird. Mit der neuen Grundschule und den anstehenden Entwicklungsschritten sehe er gute Perspektiven für die Zukunft der Gemeinde.






