StartÜberregionalBaumfällungen an der Burgruine Landskron in Oppenheim

Baumfällungen an der Burgruine Landskron in Oppenheim

Derzeit besteht akute Gefahr durch abbrechende Äste

Die langanhaltende Trockenheit und die extremen Hitzewellen der vergangenen Monate haben im Wäldchen rund um die historische Oppenheimer Burgruine Landskron deutliche Spuren hinterlassen. Wie die Stadtverwaltung Oppenheim mitteilt, hat das zuständige Forstamt Rheinhessen bei jüngsten Kontrollen massive Schäden am dortigen Baumbestand festgestellt. Um die Sicherheit der Bürger sowie der zahlreichen touristischen Besucher dauerhaft zu gewährleisten, müssen ab sofort und in den kommenden Wochen unumgängliche Fällarbeiten aus Gründen der Verkehrssicherung durchgeführt werden.

Fakten zu den Baumfällungen:

      • Was: Baumfällungen
      • Wann: Ab sofort und im Laufe der kommenden Wochen
      • Wo: Rund um die Burgruine Landskron
      • Grund: Durch die anhaltende Hitze sind viele Bäume bereits abgestorben oder massiv geschwächt
      • Auswirkung: Sperrung betroffener Wegabschnitte und Lärmbelästigung im Waldgebiet

Bäume an der Burgruine Landskron in Oppenheim massiv geschwächt

Durch den extremen Wassermangel und den anhaltenden Hitzestress sind viele Bäume im direkten Umfeld der Landskron so stark geschwächt, dass sie entweder bereits vollständig abgestorben sind oder unter einem massiven Totholzbefall leiden. Dadurch besteht abseits der Wege die akute Gefahr, dass größere Äste unvorhersehbar abbrechen oder sogar ganze Bäume ohne Vorwarnung umstürzen. Da das Wäldchen rund um die markante Ruine ein beliebtes Naherholungsgebiet und ein stark frequentierter Spazierweg ist, sahen sich die Verantwortlichen zu einem schnellen Handeln gezwungen. Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg betonte in diesem Zusammenhang, dass die Sicherheit der Menschen vor Ort die oberste Priorität genieße.

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Einschränkungen und Sicherheitshinweise für Spaziergänger

Die Fällarbeiten laufen mit sofortiger Wirkung an und werden sich über die nächsten Wochen erstrecken. Die Stadt Oppenheim bittet daher alle Besucher des Areals um erhöhte Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme. Während der akuten Arbeiten müssen betroffene Wegeabschnitte aus Sicherheitsgründen immer wieder kurzzeitig gesperrt werden. Diese Absperrungen sind im eigenen Interesse der Spaziergänger strikt zu beachten, um Unfälle zu vermeiden. Zudem kann es durch den notwendigen Einsatz von Motorsägen und anderem schweren Gerät zeitweise zu einer entsprechenden Lärmentwicklung im Waldgebiet kommen. Die Behörden raten generell zu einer gesteigerten Achtsamkeit, da das Holz durch die anhaltende Trockenheit extrem spröde geworden ist und auch in bereits kontrollierten Bereichen Vorsicht geboten bleibt.

Das Forstamt Rheinhessen und die Stadtverwaltung sind bemüht, die Beeinträchtigungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten und die forstwirtschaftlichen Maßnahmen zügig abzuschließen. Gleichzeitig blicken die Verantwortlichen bereits in die Zukunft des Naherholungsgebietes. Langfristig ist fest geplant, die durch die Fällungen entstandenen Lücken im Kronendach durch die gezielte Nachpflanzung von klimaresistenten Baumarten wieder aufzuforsten. Auf diese Weise soll das Wäldchen an der Landskron robust für die kommenden Jahre aufgestellt und an den fortschreitenden Klimawandel angepasst werden.

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