In der Nacht von Freitag auf Samstag (11. Juli 2026) war den Einsatzkräften der Mainzer Feuerwehr kaum eine Atempause gegönnt. Mehrere, teils zeitgleiche Alarmierungen im gesamten Stadtgebiet forderten das gesamte Spektrum der Rettungskräfte. Neben zwei Bränden und zwei technischen Hilfeleistungen mussten die Retter auch zu einem schweren Verkehrsunfall ausrücken.
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- Was: Zwei Brände, ein schwerer Unfall und zwei Hilfeleistungen
- Wann: Am Samstagmorgen (11. Juli 2026)
- Wo: Weisenau, Ebersheim, Hechtsheim, Finthen, Altstadt und Laubenheim
- Einsatz-Beteiligte: Feuerwehr Mainz, Rettungsdienst und Polizei
Feuerwehr Mainz bekämpft zwei Brände
Der erste größere Alarm ging gegen 4:20 Uhr ein, als mehrere Anrufer ein Feuer in einer Kleingartensiedlung am Theresianum in Mainz-Weisenau meldeten. Dort stand eine Gartenhütte beim Eintreffen der Retter bereits lichterloh in Flammen. Die Berufsfeuerwehr konnte den Brand mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Weisenau in einem rund einstündigen Einsatz komplett löschen. Insgesamt waren hierbei sieben Fahrzeuge und rund 30 Einsatzkräfte vor Ort. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden, die Brandursache ist noch unklar.
Noch während dieser Einsatz der Feuerwehr Mainz lief, bemerkte eine aufmerksam Autofahrerin um 4:35 Uhr ein beginnendes Feuer auf einem Stoppelacker zwischen Ebersheim und Hechtsheim. Bis zum Eintreffen der alarmierten Freiwilligen Feuerwehr Ebersheim reagierten andere Verkehrsteilnehmer goldrichtig und hielten den Entstehungsbrand mit Wasserflaschen unter Kontrolle. Die Feuerwehr übernahm kurz darauf die abschließenden Löscharbeiten. Als Ursache wird eine achtlos aus dem Auto geworfene Zigarette vermutet, die dank des schnellen Eingreifens jedoch keinen größeren Flächenbrand auslösen konnte.
Automatisches Notrufsystem meldet schweren Baumunfall
Auf dem Rückweg vom Gartenhausbrand wurde die Feuerwehr Mainz um 5:37 Uhr direkt zum nächsten Einsatz in die Kurmainzstraße nach Finthen gerufen. Zunächst hatte das automatische Notrufsystem eines Autos den Unfall gemeldet, kurz darauf folgten weitere Notrufe, die von einer eingeklemmten Person sprachen. Ein junger Autofahrer war dort mutmaßlich mit erhöhter Geschwindigkeit gegen einen Baum geprallt und in seinem Wrack eingeschlossen. Er konnte schließlich über die Beifahrertür befreit und verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Freiwillige Feuerwehr Finthen war zusammen mit der Berufsfeuerwehr für etwa 45 Minuten im Einsatz.
Bis zum Schichtwechsel um sieben Uhr morgens folgten noch zwei kleinere Hilfeleistungen im Stadtgebiet. In der Mainzer Altstadt rückten die Kräfte erfolgreich zu einer Tierrettung aus, und im Stadtteil Laubenheim musste ein großer, abgebrochener Ast von einer Fahrbahn geräumt werden.
Angesichts der anhaltend hohen Sommertemperaturen warnt die Feuerwehr Mainz noch einmal eindringlich vor der extrem hohen Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Die Bevölkerung wird gebeten, im Umfeld von Wäldern und Feldern auf offenes Feuer zu verzichten und keine Zigarettenkippen in die Natur zu werfen.






