StartMain-Taunus-KreisAlle Infos zum Hochheimer Markt 2026

Alle Infos zum Hochheimer Markt 2026

Besucher erwartet ein großes Angebot aus Fahrgeschäften, Krammarkt, regionalen Spezialitäten, Tierschauen und Unterhaltung.

Wenn sich Anfang November die Straßen mit Marktständen füllen, der Duft von gebrannten Mandeln und Glühwein über das Gelände zieht und das beleuchtete Riesenrad weithin sichtbar ist, beginnt in Hochheim am Main eine der traditionsreichsten Veranstaltungen der Region. Vom Freitag, 6. November, bis Dienstag, 10. November 2026, lädt der Hochheimer Markt zum mittlerweile 540. Mal zum Bummeln, Einkaufen, Genießen und Feiern ein. Das Angebot reicht vom klassischen Krammarkt über einen großen Vergnügungspark bis zu Pferde- und Rinderschauen auf den Käsbachwiesen.

Der Hochheimer Markt erstreckt sich über ein rund sieben Hektar großes Veranstaltungsgelände und verbindet seit Jahrhunderten Handel, Volksfest, Messe und Viehmarkt. Rund 350 Krammarkthändler, etwa 70 Imbissstände und rund 60 Getränkestände gehören traditionell zum Marktgeschehen. Dazu kommen regionale Anbieter, Winzer, Vereine und Aussteller im Messezelt. Auch für Familien gibt es ein umfangreiches Programm, das am Dienstag mit besonderen Angeboten und dem Abschlussfeuerwerk um 19 Uhr seinen Höhepunkt findet.

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540. Ausgabe mit mehr als 500 Jahren Geschichte

Der Hochheimer Markt gehört seit mehr als 500 Jahren zum Veranstaltungskalender der Stadt. Seine Wurzeln liegen im Vieh- und Jahrmarkt, aus dem sich im Laufe der Zeit eine Großveranstaltung mit einem vielfältigen Angebot entwickelt hat. Die landwirtschaftliche Tradition ist bis heute sichtbar, etwa bei den Veranstaltungen auf den Käsbachwiesen und bei der Präsentation moderner Agrartechnik. Gleichzeitig ist der Markt ein Treffpunkt für Menschen aus Hochheim, dem Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus.

Eine besondere Rolle spielen dabei die Schaustellerfamilien, Händler, Gastronomen, Winzer und Vereine, die den Hochheimer Markt jedes Jahr mitgestalten. Auch für viele Besucher gehört der Termin fest zum Jahresablauf: Manche kommen seit ihrer Kindheit, andere besuchen den Markt mit ihren eigenen Kindern oder Enkeln.

Vergnügungspark mit Fahrgeschäften für Mutige und Familien

Ein großer Vergnügungspark gehört auch bei der 540. Ausgabe zu den zentralen Anziehungspunkten. Die Auswahl reicht von spektakulären Hochfahrgeschäften über rasante Rundfahrten bis zu Klassikern und Angeboten für Kinder. Zu den besonderen Attraktionen zählen der rund 80 Meter hohe Freifallturm „SkyFall“, der direkt vom Münchener Oktoberfest nach Hochheim kommt, sowie „Airwolf – Sky Control“ und „Jetlag“, bei denen Drehungen, Höhenbewegungen und Überschläge für Nervenkitzel sorgen.

Beim „SkyFall“ werden die Fahrgäste zunächst hoch über das Marktgelände gezogen, bevor die Gondel ausgeklinkt wird und nahezu frei nach unten fällt. Beim „Airwolf“ bewegen sich der Hauptarm und die Gondeln in unterschiedlichen Richtungen, während beim „Jetlag“ vier Auslegerarme und zusätzliche Drehbewegungen für ein dynamisches Fahrerlebnis sorgen.

Wer es etwas weniger spektakulär mag, kann Klassiker wie den „Wellenflug“, den „Autoscooter“ oder den „Swing Up“ besuchen. Beim „Taumler“ dreht und bewegt sich eine große Rundbank gleichzeitig auf und ab. Das rund 44 Meter hohe Riesenrad „Sonnenrad“ mit seinen 32 Gondeln bietet einen Blick über das Marktgelände und die Umgebung. Besonders am Abend wird es durch seine Beleuchtung zu einem weithin sichtbaren Orientierungspunkt.

Für Gruselfans gibt es die zweistöckige „Große Geisterbahn“ mit beweglichen Figuren sowie Licht- und Soundeffekten. Im „Venezia Labyrinth“ stehen dagegen Geschicklichkeit und Orientierung im Vordergrund. Auch die jüngsten Besucher finden zahlreiche Möglichkeiten, ihre Runden zu drehen. Zum angekündigten Angebot gehören unter anderem das Kinderkarussell „Zauberwelt“, der Kinder-Autoscooter „Crazy Time 2“, die Kinderschleife „Euro Car“, das Karussell „Die Montgolfière“ und die Kinderachterbahn „The Racing Coaster“.

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Krammarkt: Vom Haushaltsbedarf bis zur Agrartechnik

Ein wesentlicher Bestandteil des Hochheimer Marktes ist der große Krammarkt. Hier finden Besucher ein Sortiment, das weit über typische Jahrmarktsartikel hinausgeht. Angeboten werden unter anderem Haushaltswaren, Küchenutensilien, Werkzeuge, Kleidung, Schuhe und Accessoires. Auch Kurzwaren, Reinigungs- und Pflegeprodukte, Korbwaren, Freizeitartikel sowie Produkte für Haus und Garten gehören zum Angebot. Wer gezielt nach etwas Bestimmtem sucht, kann durch die Marktgassen stöbern und Preise sowie Waren vergleichen. Gleichzeitig gibt es immer wieder ungewöhnliche Artikel und Spezialangebote zu entdecken.

Zu den traditionellen Bestandteilen des Hochheimer Marktes gehören außerdem Marktschreier und Händler mit Produkten für Haus, Hof und Garten. Im Messezelt ergänzen weitere Aussteller das Angebot. Sie präsentieren Produkte aus den Bereichen Haushalt, Heim, Gesundheit und Freizeit. Damit richtet sich der Markt nicht nur an Besucher, die das Volksfestvergnügen suchen, sondern auch an Menschen, die gezielt einkaufen oder sich über neue Produkte informieren möchten.

Eine Besonderheit ist in diesem Jahr die Rückkehr größerer Präsentationen von Landmaschinen und Agrartechnik. Im sogenannten gewerblichen Freigelände wird ein Anbieter moderne landwirtschaftliche Maschinen auf einer größeren Fläche zeigen. Damit knüpft der Hochheimer Markt an frühere Jahrzehnte an, in denen Landmaschinen, Agrartechnik und Weinbaubedarf zum vertrauten Bild gehörten. Für eine Veranstaltung, deren Geschichte eng mit Landwirtschaft und Viehhandel verbunden ist, ist das eine passende Ergänzung.

Hochheimer Wein und Glühwein gehören dazu

Auch die örtlichen Winzer prägen den Hochheimer Markt. Hochheimer Wein und Sekt gehören seit jeher zum Marktgeschehen und werden an zahlreichen Wein- und Getränkeständen ausgeschenkt. Regionale Anbieter, Vereine und gastronomische Betriebe ergänzen das Angebot mit ihren Spezialitäten.

Anfang November spielt auch Glühwein eine wichtige Rolle. Die Hochheimer Weingüter setzen dabei auf ihre eigenen Weine und regionale Herkunft. Der heiße Wein mit winterlichen Gewürzen gehört für viele Besucher ebenso zum Marktbesuch wie die Fahrgeschäfte und der Bummel durch die Marktgassen. Dazu kommt ein umfangreiches kulinarisches Angebot mit herzhaften und süßen Speisen.

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Touristische Informationen direkt auf dem Markt

Wer Hochheim und die Umgebung näher kennenlernen möchte, kann den touristischen Informationsstand der Stadt im Ausstellungszelt besuchen. Unter dem Motto „Tourismus vor Ort“ hält das Sachgebiet Hochheim am Main Marketing Informationsmaterial über die Wein- und Sektstadt sowie Prospekte für mögliche Tagesausflüge bereit.

Besucher können sich dort über die Stadt und die Region informieren und bei einem Glas des aktuellen Hochheimer Krönungsweins mehr über die örtlichen Angebote erfahren. Wichtig für die Planung: Die Tourist-Info und Vinothek im Erdgeschoss des Rathauses bleibt während des Hochheimer Marktes geschlossen.

Viehmarkt auf den Käsbachwiesen: Pferde, Galloways und Landwirtschaft

Die landwirtschaftlichen Wurzeln des Hochheimer Marktes werden vor allem auf den Käsbachwiesen lebendig. An drei Tagen stehen dort Tiere und landwirtschaftliche Themen im Mittelpunkt. Der Marktsamstag beginnt mit der traditionellen Bezirks-Pferdeschau des Pferdezuchtvereins Main-Taunus-Wiesbaden. Die Pferdeschau und die verschiedenen Vorführungen starten um 10 Uhr.

Im Anschluss gibt es in diesem Jahr eine Premiere: Die Hessische Polizeireiterstaffel zeigt erstmals auf dem Hochheimer Markt ihr Können. Die Beamtinnen und Beamten geben Einblicke in die Ausbildung ihrer Dienstpferde und demonstrieren, wie die Tiere auf schwierige Einsatzsituationen vorbereitet werden. Dazu gehören laute Geräusche, Feuer, plötzlich auftretende Hindernisse und Situationen, in denen Menschenmengen kontrolliert werden müssen. Die Vorführung zeigt, wie wichtig Ruhe, Kontrolle und das Zusammenspiel zwischen Pferd und Reiter im Polizeidienst sind.

Am Marktsonntag folgt um 10 Uhr die Galloway-Jungrinderschau, die von der Stadt Hochheim am Main und dem Bundesverband der deutschen Gallowayzüchter veranstaltet wird. Nach Angaben der Stadt gilt sie als größte Schau dieser Art in Deutschland.

Der Marktmontag gehört schließlich dem traditionellen Viehmarkt. Bereits ab 7 Uhr werden auf den Käsbachwiesen Rinder, Pferde, Schafe, Ziegen und Geflügel erwartet. Neben den Tierschauen gibt es Angebote rund um Reit- und Haustierzubehör sowie Tiernahrung. Das Amt für den ländlichen Raum und Landwirtschaft in Bad Homburg informiert über moderne Landwirtschaft und stellt unter anderem besondere Saatgutmischungen vor, die zum Schutz von Boden und Insekten beitragen können.

An allen fünf Markttagen ist außerdem Ponyreiten für Kinder möglich. Eine kleine „lebende Ausstellung“ vermittelt Kindern und Erwachsenen Wissenswertes über Tiere und das Leben auf dem Land. Damit ist der Viehmarkt nicht nur für Landwirtschaftsinteressierte interessant, sondern bietet auch Familien einen zusätzlichen Programmpunkt.

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Kostenlos mit dem Viehmarkt-Express zu den Käsbachwiesen

Damit Besucher bequem zwischen dem eigentlichen Marktgelände und den Käsbachwiesen wechseln können, fährt auch in diesem Jahr der kostenlose „Mainova-Viehmarkt-Express“. Die Bimmelbahn pendelt am Samstag, Sonntag und Montag regelmäßig zwischen beiden Veranstaltungsbereichen. Zustiegsmöglichkeiten gibt es an den Haltestellen Königsberger Ring/Danziger Allee und Königsberger Ring/Am Weiher.

Während der Fahrt erhalten die Gäste Informationen über die Stadt, den Hochheimer Markt und die Geschichte der Viehmarktveranstaltungen. Die Bahn ist damit nicht nur ein praktisches Verkehrsmittel, sondern auch eine Möglichkeit, den Besuch des Marktes um die Tierschauen und landwirtschaftlichen Angebote zu erweitern.

Eintracht Frankfurt mit neuem Standort auf dem Markt

Auch Eintracht Frankfurt ist 2026 wieder auf dem Hochheimer Markt vertreten. Der hessische Traditionsverein gehört seit vielen Jahren zu den regelmäßigen Partnern der Veranstaltung und präsentiert sich mit einem umfangreichen Angebot für Fans und Interessierte.

In diesem Jahr befindet sich der Stand an einem neuen Standort am Treppenaufgang zwischen dem Königsberger Ring und dem Riesenrad. Dort können Besucher Fanartikel erwerben und sich über die Angebote des Vereins informieren. Dazu gehören auch der Junior Adler Kids Club und die Möglichkeiten einer Mitgliedschaft bei Eintracht Frankfurt. Darüber hinaus sind Aktionen und Gewinnspiele geplant. Am Tischkicker können Besucher außerdem ihr eigenes fußballerisches Können unter Beweis stellen.

Dienstag ist Familientag mit Sonderpreisen und Feuerwerk

Der Marktdienstag, 10. November, steht traditionell im Zeichen der Familien. An zahlreichen Fahrgeschäften gibt es besondere Familien- und Sonderpreise. Auch Süßwarenstände und weitere Marktgeschäfte beteiligen sich mit eigenen Aktionen und Angeboten.

Welche Geschäfte mitmachen, erkennen Besucher an dem Plakat „Familientag – Wir machen mit!“. Damit können Familien schon beim Rundgang über das Gelände sehen, wo besondere Preise oder Vergünstigungen angeboten werden.

Zum Abschluss des letzten Markttages wird das große Feuerwerk bereits um 19 Uhr gezündet. Die frühe Uhrzeit soll auch Familien mit jüngeren Kindern ermöglichen, den Abschluss des Hochheimer Marktes gemeinsam zu erleben.

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Kinderfinder-Armbänder helfen bei der Familienzusammenführung

Bei einem Volksfest mit mehreren hunderttausend Besuchern kann es passieren, dass Kinder im Gedränge kurzzeitig ihre Begleitung verlieren. Für diesen Fall stellt der Veranstalter auch 2026 wieder kostenlos sogenannte Kinderfinder-Armbänder zur Verfügung.

Auf dem Armband können Eltern den Namen des Kindes und eine Mobilfunknummer eintragen, unter der sie während des Marktbesuchs erreichbar sind. Sollte ein Kind seine Begleitung verlieren, können andere Besucher, Mitarbeitende des Deutschen Roten Kreuzes oder die Polizei anhand der Angaben Kontakt zu den Eltern aufnehmen.

Die Armbänder sind bei allen Kinderfahrgeschäften, im Organisationsbüro des Veranstalters und bei den Rettungsdiensten in der Marktleitwache erhältlich.

Mobilfunknetze werden für den Besucherandrang verstärkt

Auch die Mobilfunkversorgung wird auf den erwarteten Besucherandrang vorbereitet. Wenn viele Menschen gleichzeitig telefonieren, Nachrichten versenden, Fotos teilen oder soziale Netzwerke nutzen, kann das die verfügbaren Kapazitäten belasten.

Deshalb errichten zwei private Mobilfunkanbieter eigens für die Veranstaltung zusätzliche mobile Funktechnik. Dadurch sollen weitere Übertragungskapazitäten geschaffen werden, damit die Kommunikation auch bei hohem Besucheraufkommen möglichst zuverlässig funktioniert.

Schaustellerkultur als immaterielles UNESCO-Kulturerbe

In diesem Jahr bekommt die lange Tradition des Hochheimer Marktes eine zusätzliche kulturelle Einordnung. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die „Schaustellerkultur auf Volksfesten in Deutschland“ in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Der Hochheimer Markt selbst wurde dabei nicht als einzelner Eintrag ausgezeichnet. Vielmehr steht er beispielhaft für die lebendige Volksfestkultur, die durch das Engagement vieler Menschen über Generationen hinweg weitergegeben wird.

Zum immateriellen Kulturerbe gehören nicht nur sichtbare Traditionen, sondern auch Wissen, Fähigkeiten und Formen des gesellschaftlichen Miteinanders. Bei Volksfesten zeigt sich das unter anderem darin, dass Schausteller ihr Wissen innerhalb ihrer Familien weitergeben. Der Auf- und Abbau von Fahrgeschäften, technische Kenntnisse, handwerkliche Fähigkeiten und der Betrieb der Anlagen gehören ebenso dazu wie die besondere Atmosphäre eines Festes.

Für Thomas Pokoyski, Geschäftsführer der Hochheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH als Veranstalterin des Hochheimer Marktes, passt die Anerkennung zur Bedeutung der Veranstaltung. „Der Hochheimer Markt ist gelebte Tradition. Und genau deshalb passt die Anerkennung der Schaustellerkultur als immaterielles Kulturerbe so gut zu unserem Markt“, sagt Pokoyski. Bürgermeister Dirk Westedt verweist ebenfalls auf die Verbindung zwischen den Generationen: „Der Hochheimer Markt gehört für viele Menschen einfach zu Hochheim“.

Der Hochheimer Markt ist zugleich ein wichtiger Bestandteil der Stadtidentität und des Stadtmarketings. Er zieht Besucher aus der gesamten Region an und stärkt damit auch die örtliche Wirtschaft, etwa Einzelhandel, Bäckereien, Apotheken, Gastronomie und Hotellerie. Die UNESCO-Anerkennung soll deshalb auch den Blick darauf lenken, wie wichtig es ist, solche Traditionen zu erhalten und zugleich weiterzuentwickeln.

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Anreise: Busse und Park-and-Ride-Angebote nutzen

Die Stadt Hochheim und die Polizei rechnen mit einem hohen Verkehrsaufkommen und empfehlen deshalb, möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Besucher werden mit Linien- und Sonderbussen bis in die Nähe des Marktgeländes gebracht. Wer auf das Auto angewiesen ist, sollte die ausgeschilderten Park-and-Ride-Angebote nutzen und sich vorab über die Zufahrten informieren.

Sonderbusse aus Wiesbaden, Frankfurt, Mainz und Rüsselsheim zum Hochheimer Markt

Während des Hochheimer Marktes wird das Busangebot erweitert. Die Sonderlinie HM1 verbindet den Wiesbadener Hauptbahnhof mit der Stadthalle in Flörsheim. Die Linie HM2 fährt von Frankfurt-Höchst über Hattersheim und Hochheim bis nach Flörsheim und hält direkt am Hochheimer Markt. Auch der Schienenersatzverkehr zwischen Wiesbaden und Frankfurt hält während der Markttage in Marktnähe. In den Hauptzeiten soll dieser auf einen Zehn-Minuten-Takt verdichtet werden.

Aus Mainz fährt die Linie 68 auch an den Hochheimer Markttagen, ergänzt durch zusätzliche Busse. Wegen der Sperrung des Königsberger Rings gilt vom 4. bis 11. November eine geänderte Streckenführung. Unter anderem entfallen vorübergehend die Haltestellen Alleestraße, Dresdener Ring, Hallenbad und Breslauer Ring. Für den Breslauer Ring wird in Fahrtrichtung Mainz eine Ersatzhaltestelle in der Frankfurter Straße auf Höhe der Hausnummer 52 eingerichtet. Eine weitere Ersatzhaltestelle befindet sich in der Mainzer Straße auf Höhe der Hausnummer 35.

Auch aus Rüsselsheim gibt es einen Markt-Sonderverkehr ab der Haltestelle Parkschule. Die Busse fahren bis in den Bereich des südlichen Kreisels am Königsberger Ring und an der Alleestraße. Von Freitag bis Sonntag ist ein 30-Minuten-Takt vorgesehen, in Spitzenzeiten teilweise alle 20 Minuten. Am Montag und Dienstag ist ein 40-Minuten-Takt geplant. Die Hin- und Rückfahrt kostet zusammen sechs Euro für Erwachsene und vier Euro für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren. Einzelfahrten werden nicht angeboten, RMV-Fahrkarten werden in diesen Bussen nicht anerkannt. Die genauen Abfahrtszeiten sollten vor der Fahrt anhand der aktuellen Informationen geprüft werden.

Zusätzliche Pendelbusse verbinden Flörsheim-Wicker über Massenheim mit dem Hochheimer Markt. Sie fahren am Freitag ab 15 Uhr, am Samstag und Sonntag ab 10 Uhr und am Montag ab 9 Uhr im 30-Minuten-Takt. Die letzte Rückfahrt ist jeweils um Mitternacht vorgesehen.

Park-and-Ride in Delkenheim und Nordenstadt

Für Besucher, die mit dem Auto anreisen müssen, stehen unter anderem Park-and-Ride-Flächen in Wiesbaden-Delkenheim und Nordenstadt zur Verfügung. Der Parkplatz am Max-Planck-Ring in Delkenheim kann am Samstag, 7. November, und Sonntag, 8. November, genutzt werden. An beiden Tagen verkehren ab 9 Uhr Pendelbusse, die mindestens bis 0.30 Uhr fahren.

In Nordenstadt stehen am Samstag öffentliche Parkflächen zur Verfügung. Am Sonntag kommen kostenlose Parkmöglichkeiten bei Globus, Netto und Aldi hinzu. Die Pendelbusse fahren diese Parkmöglichkeiten am Samstag ab 14 Uhr und am Sonntag ab 9 Uhr an. Die Haltestelle in Hochheim liegt am Dresdener Ring unmittelbar am Marktgelände.

Auch aus Richtung Wicker und Massenheim bestehen Verbindungen zum Hochheimer Markt. Besucher sollten die ausgeschilderten Parkflächen nutzen und sich nicht darauf verlassen, unmittelbar am Festgelände einen Stellplatz zu finden.

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Bahnhof Hochheim wegen Bauarbeiten nicht regulär erreichbar

Bei der Anreise mit der Bahn ist in diesem Jahr eine Besonderheit zu beachten: Wegen Bauarbeiten der Deutschen Bahn auf der Strecke zwischen Wiesbaden und Frankfurt fahren während der Hochheimer Markttage keine Züge über den Bahnhof Hochheim. Deshalb gibt es auch keinen zusätzlichen Pendelbus zwischen Bahnhof und Marktgelände.

Stattdessen ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Aus Richtung Frankfurt halten die Busse an der Haltestelle Hallenbad. Aus Wiesbaden fahren Busse über Wiesbaden-Ost und den Bahnhof Mainz-Kastel weiter in Richtung Frankfurt und halten an den Markttagen ebenfalls in Marktnähe. Besucher aus Wiesbaden können zusätzlich die Sonderlinie HM1 nutzen; aus Frankfurt-Höchst bietet sich die HM2 an.

Umfangreiche Straßensperrungen und geänderte Verkehrsführung

Für den Hochheimer Markt wird die Verkehrsführung im Stadtgebiet angepasst. Besonders wichtig ist die Sperrung des Königsberger Rings zwischen der Alleestraße beziehungsweise Danziger Allee und der Straße Am Weiher beziehungsweise dem Dresdener Ring. Die Sperrung beginnt am Mittwoch, 4. November, um 9 Uhr und soll voraussichtlich bis Mittwoch, 11. November, dauern. Der gesperrte Abschnitt wird als Marktgelände genutzt und kann nicht durchfahren werden.

Auf dem Königsberger Ring ab der Burgeffstraße und auf dem Dresdener Ring ab der Kreuzung Nordenstädter Straße/Breslauer Ring ist nur Anliegerverkehr erlaubt. Die Straße Am Weiher wird ab dem nördlichen Kreisel in östlicher Richtung zur Einbahnstraße. Ab Donnerstag, 5. November, wird außerdem die Weiherstraße ab der Burgeffstraße in nördlicher Richtung vollständig gesperrt, ausgenommen sind Anlieger und Lieferfahrzeuge.

Weitere Einschränkungen betreffen Verbindungsstraßen zwischen der Delkenheimer Straße und der Weiherstraße sowie zwischen der Wilhelmstraße und der Weiherstraße. Diese Straßen können während der Veranstaltung nicht durchfahren werden; die Seitenstraßen werden zu Sackgassen.

Rettungswege müssen frei bleiben

Mehrere Straßen und Abschnitte werden als Rettungsnotwege ausgewiesen. Dazu gehören die Kolpingstraße, die Marzelstraße, die Altenauerstraße bis zur Massenheimer Straße, die Jahnstraße zwischen Weiherstraße und Friedrich-Ebert-Straße, die Delkenheimer Straße zwischen Altenauerstraße und Breslauer Ring sowie Teile der Straßen Am Weiher und Massenheimer Straße.

In diesen Bereichen darf nicht verbotswidrig geparkt werden. Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass dort abgestellte Fahrzeuge sofort abgeschleppt werden können. Auch auf dem Hochheimer Marktgelände selbst ist das Parken verboten. Lieferanten, Aussteller und andere Verkehrsteilnehmer müssen ihre Fahrzeuge außerhalb des Veranstaltungsgeländes abstellen.

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Zufahrt am Hochheimer Marktwochenende teilweise nur für Busse

Am Markt-Samstag und -Sonntag kann die Polizei die Zufahrt von Hochheim-Süd über die Mainzer Straße bei hohem Verkehrsaufkommen für den allgemeinen Verkehr sperren. Dann dürfen dort nur noch Linienbusse, Pendelbusse und der Markt-Sonderverkehr passieren. Der übrige Verkehr wird zu den Park-and-Ride-Flächen oder über die Umleitung aus Richtung Hochheim-Nord und die Frankfurter Straße geführt.

Die Frankfurter Straße wird zwischen der Gemarkungsgrenze auf Höhe des Bodenbehandlungszentrums Wicker und dem Knotenpunkt Freiherr-vom-Stein-Ring/Breslauer Ring von Freitag, 6. November, um 10 Uhr bis Montag, 9. November, um Mitternacht zur Einbahnstraße in Richtung Innenstadt. Die Nordenstädter Straße wird während des Park-and-Ride-Pendelverkehrs zwischen Breslauer Ring und der neuen B 40 ebenfalls zur Einbahnstraße in Richtung Norden. Eine Einfahrt von der B 40 über diesen Abschnitt nach Hochheim ist dann nicht möglich.

Zusätzlich wird die Zufahrt von der Pfarrer-Olbert-Allee in Richtung Nordenstädter Straße vom 6. bis 9. November gesperrt. In der Sudetenstraße und Ostpreußenstraße wird Einbahnverkehr eingerichtet. Die Stadt empfiehlt Autofahrern, das Festgebiet weiträumig über die Nordenstädter Straße, die neue B 40 und die A 671 zu umfahren und die Beschilderung sowie die Durchsagen des Verkehrsdienstes zu beachten.