Leider passiert es immer wieder. In Worms und Umgebung etwa alle vier Wochen. Die Opfer sich dabei über alle Altersstufen verteilt: Eine Tür fällt ins Schloss, aber der Schlüssel liegt in der Wohnung. Wenn man sich nicht anders zu helfen weiß, informiert man einen Schlüsseldienst. Nur welchen?

Hier gilt es mit Bedacht und Vorsicht, gerade über die Weihnachtszeit, zu handeln. Im Internet werben neben seriösen Handwerkern immer wieder auch betrügerische Unternehmen, die schnelle und kompetente Hilfe versprechen, im Nachgang aber weit überzogene Preise verlangen. Häufig wird noch vor Ort die horrende Rechnung präsentiert und auf eine umgehende Bezahlung in Bar gedrängt.

Begründet werden derartig unverhältnismäßige Löhne etwa mit Anfahrtspauschalen, Zuschlägen oder angeblich aufwändigen Arbeiten. Aufgrund der Notsituation und dem verbalen Druck der Handwerker zahlen viele die überzogenen Forderungen. Doch auch wenn im Anschluss Zweifel aufkommen und Strafanzeige bei der Polizei erstattet wird: das Geld ist erst einmal weg.

Um im Notfall erst gar nicht in derartige Situationen zu kommen, rät die Kriminalpolizei Worms, sich schon im Vorfeld nach einem ortsansässigen Schlüsseldienst umzusehen. Alternativ kann ein Zweitschlüssel bei einem Verwandten oder vertrauenswürdigen Nachbarn hinterlegt werden. Benötigt man doch spontan einen Notdienst, sollte schon während des Telefonats der tatsächliche Preis besprochen werden.

Vierstellige Summen entsprechen definitiv nicht dem üblichen Marktpreis. Barzahlungen vor Ort sind nicht üblich. Jedes seriöse Unternehmen stellt Rechnungen aus, welche im Anschluss beglichen werden können. Gerät man dennoch in eine solche Situation und wird vor Ort unter Druck gesetzt, sollte noch vor Bezahlung die Polizei hinzugezogen werden.

Bei weiteren Fragen erhalten Sie Hilfe bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz unter der Telefonnummer: 06131-28480.

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Chiara Forg ist seit 2020 für BYC-News tätig und begleitet die Entwicklung des Online-Nachrichtenportals seither maßgeblich. Als Redakteurin ist sie fest in der Region Rhein-Main verwurzelt und befasst sich täglich mit den Themen, die die Menschen in Mainz, Ingelheim, dem Kreis Groß-Gerau und der weiteren Umgebung bewegen. Ihren Hintergrund bildet eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement sowie eine anschließende mehrjährige Tätigkeit bei Coface in Mainz. Der Werdegang bildet heute das Fundament für ihre Arbeit in der Nachrichtenredaktion, bei der die verlässliche Aufbereitung lokaler Themen im Mittelpunkt steht. Ihr redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der Berichterstattung für die gesamte Rhein-Main-Region. Ihr Themenspektrum ist dabei bewusst breit gefächert: Es reicht von der Begleitung lokaler Projekte und Ereignisse über die Blaulicht-Berichterstattung bis zu gesellschaftlichen Entwicklungen. Dabei legt sie besonderen Wert darauf, die Dynamik der Region in ihrer Berichterstattung abzubilden sowie komplexere Hintergründe für die Leserinnen und Leser verständlich und nahbar aufzubereiten.