Spätestens mit dem Ende der Sommerzeit spürt es wieder jeder: die Tage werden kürzer, die Nächte länger. In der dunklen Jahreszeit steigt erfahrungsgemäß auch die Zahl der Wohnungseinbrüche, denn es verändern sich tatbegünstigende Faktoren für Einbrecher.

Dunkelheit senkt das Entdeckungsrisiko und anhand von ein- oder ausgeschalteter Beleuchtung erkennt man schnell ob jemand zuhause ist und eine Wohnung leichte Beute verspricht.

Anstieg in 2018 auf 352 Taten

Im Jahr 2018 stiegen die Fallzahlen in der Polizeidirektion Worms von 295 auf 352 Taten an. Gerade städtische Bereich wie Worms, Alzey und Kirchheimbolanden bilden, auch aufgrund geografischer Gegebenheiten, einen regionalen Schwerpunkt.

Wohnungseinbrüche ereignen sich, entgegen der landläufigen Meinung, meist nicht in der Nacht, sondern zur Tageszeit und am frühen Abend, wenn die Bewohner gerade außerhaus sind und den Tätern weniger Risiko droht.

Opfer schaffen oft selbst geeignete Bedingungen

Die Opfer von Wohnungseinbrüchen schaffen dabei oft selbst geeignete Gelegenheiten für Einbrecher. Meist werden Fenster und Terrassentüren aufgebrochen. Schlecht einsehbare Bereiche, offene Rollläden oder wenig stabile Fenster und Türen machen es den Tätern einfacher und wirken entsprechend „attraktiv“ auf Einbrecher.

In der dunklen Jahreszeit verstärkt die Polizei ihre Maßnahmen zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs, doch der beste Schutz vor Einbrüchen ist das richtige Verhalten der Bewohner und effektive Sicherungsmaßnahmen.

So können Sie sich vor Einbrechern schützen:

Wenn Sie Ihr Haus verlassen – auch nur für kurze Zeit – schließen Sie unbedingt Ihre Haustür ab. Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen. Einbrecher finden jedes Versteck.

Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren. Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster.

Lassen Sie Ihr Haus bewohnt aussehen: Ein beleuchteter Wohnraum kann Täter abschrecken.

Hohe Hecken und Zäune bieten Privatsphäre aber auch Tätern guten Schutz, ungesehen und ungestört einzubrechen.

Beleuchtung Ihres Grundstückes sorgt für Helligkeit und vertreibt nicht nur dunkle Schatten.

Achten Sie auf sich gegenseitig in ihrer Nachbarschaft. So fallen Ihnen Fremde in Ihrer Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück schnell auf.

Informieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen in ihrer Nachbarschaft sofort die Polizei.

Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, wie z. B. in sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter. Wenn Sie länger verreisen, lassen Sie Ihren Briefkasten regelmäßig von Nachbarn, Verwandten oder Freunden leeren.

Zusätzlich empfiehlt die Polizei eine mechanische Sicherung aller Fenster und Türen, damit ungebetene Gäste erst gar nicht hineinkommen. Ergänzende Sicherheit bietet zum Beispiel eine Einbruch- und Überfall-Meldeanlage. Damit werden Einbruchsversuche automatisch gemeldet und man kann den Alarm bei Gefahr auch selbst auslösen.

Weitere Informationen und Tipps zur Einbruchssicherung Ihres Zuhauses finden Sie unter: www.k-einbruch.de www.nicht-bei-mir.de www.polizei-beratung.de oder bei den Präventionsberatern des Polizeipräsidiums Mainz unter der Telefonnummer: 06131-653 390 (zu den üblichen Geschäftszeiten).

 

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Chiara Forg ist seit 2020 für BYC-News tätig und begleitet die Entwicklung des Online-Nachrichtenportals seither maßgeblich. Als Redakteurin ist sie fest in der Region Rhein-Main verwurzelt und befasst sich täglich mit den Themen, die die Menschen in Mainz, Ingelheim, dem Kreis Groß-Gerau und der weiteren Umgebung bewegen. Ihren Hintergrund bildet eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement sowie eine anschließende mehrjährige Tätigkeit bei Coface in Mainz. Der Werdegang bildet heute das Fundament für ihre Arbeit in der Nachrichtenredaktion, bei der die verlässliche Aufbereitung lokaler Themen im Mittelpunkt steht. Ihr redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der Berichterstattung für die gesamte Rhein-Main-Region. Ihr Themenspektrum ist dabei bewusst breit gefächert: Es reicht von der Begleitung lokaler Projekte und Ereignisse über die Blaulicht-Berichterstattung bis zu gesellschaftlichen Entwicklungen. Dabei legt sie besonderen Wert darauf, die Dynamik der Region in ihrer Berichterstattung abzubilden sowie komplexere Hintergründe für die Leserinnen und Leser verständlich und nahbar aufzubereiten.