Sensation bestätigt – Mainzer Erzbischof Erkanbald im Sarkophag der Johanniskirche

Somit ist auch der Nachweis erbracht, dass die Mainzer Johanniskirche die erste große Kathedrale in Mainz war

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Jetzt ist klar, dass ein Teil der Mainzer Stadtgeschichte neu geschrieben werden muss. Nachdem heute der Nachweis erbracht wurde, dass es sich bei dem in der evangelischen Kirche St. Johannis, gefundenen Sarkophag um Erkanbald, den ehemaligen Erzbischof von Mainz (1011 – 1021) handelt.

Somit ist auch der Nachweis erbracht, dass die Mainzer Johanniskirche die erste große Kathedrale in Mainz war und somit auch die Vorgängerkirche des später erbauten Mainzer Dom.

Mit den Worten „Er ist es! Im Sarkophag liegt Erkanbald“ hat heute Guido Faccani die Auswertungsarbeiten seines Teams, nachdem am 4. Juni 2019 der Sarkophag geöffnet wurde, bekannt gegeben.

So habe viele kleine Mosaiksteine dazu beigetragen, dass es sich um Erkanbald handeln muss. Gerade die Auswertung der Schuhe und der Kleidung, lassen nur den Schluss zu, dass in dem Sarkophag nur ein Erzbischof liegen kann. Da die Bestattung um das Jahr 1000 in der Johanniskirche erfolgte, kann es sich nur um den Nachfolger des Mainzer Bischofs Williges handeln.

Klar ist jetzt auch, dass der „Alte Dom“, so wie die Kirche St. Johannis auch genannt wird, nicht abgerissen und an selbiger Stelle neu aufgebaut wurde, sondern der Neubau nur eine Steinwurf weit entfernt entstanden ist.

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Chiara Forg ist seit 2020 für BYC-News tätig und begleitet die Entwicklung des Online-Nachrichtenportals seither maßgeblich. Als Redakteurin ist sie fest in der Region Rhein-Main verwurzelt und befasst sich täglich mit den Themen, die die Menschen in Mainz, Ingelheim, dem Kreis Groß-Gerau und der weiteren Umgebung bewegen. Ihren Hintergrund bildet eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement sowie eine anschließende mehrjährige Tätigkeit bei Coface in Mainz. Der Werdegang bildet heute das Fundament für ihre Arbeit in der Nachrichtenredaktion, bei der die verlässliche Aufbereitung lokaler Themen im Mittelpunkt steht. Ihr redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der Berichterstattung für die gesamte Rhein-Main-Region. Ihr Themenspektrum ist dabei bewusst breit gefächert: Es reicht von der Begleitung lokaler Projekte und Ereignisse über die Blaulicht-Berichterstattung bis zu gesellschaftlichen Entwicklungen. Dabei legt sie besonderen Wert darauf, die Dynamik der Region in ihrer Berichterstattung abzubilden sowie komplexere Hintergründe für die Leserinnen und Leser verständlich und nahbar aufzubereiten.