StartMainzFlucht vor der Polizei in Mainz endet nach Unfall mit Streifenwagen

Flucht vor der Polizei in Mainz endet nach Unfall mit Streifenwagen

Rollerfahrer kracht in Streifenwagen und flüchtet zu Fuß

In der Nacht auf Montag (20. Juli 2026) ist es in der Mainzer Innenstadt zu einer Verfolgungsfahrt gekommen. Ein 31-jähriger Fahrer eines Leichtkraftrades versuchte, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen, verursachte dabei einen Verkehrsunfall mit einem Streifenwagen und wurde schließlich nach einer kurzen Flucht zu Fuß festgenommen.

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Flucht vor der Polizei durch die Mainzer Innenstadt

Gegen 02:00 Uhr am Montagmorgen bemerkte eine Streife der Polizeiinspektion Mainz 2 in der Kaiserstraße das Leichtkraftrad, das durch eine auffällige und deutlich überhöhte Geschwindigkeit auffiel. Als die Beamten den Fahrer für eine allgemeine Verkehrskontrolle stoppen wollten, ignorierte dieser sämtliche Anhaltesignale. Stattdessen gab er Gas und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit quer durch die Innenstadt.

Kollision mit parkendem Streifenwagen

Die Flucht fand im Bereich der Rheinstraße ein jähes Ende. Dort hatte sich bereits ein weiterer Streifenwagen positioniert, um den Flüchtigen zu stoppen. Der 31-jährige Mainzer streifte zunächst ein anderes Leichtkraftrad, welches vor dem Streifenwagen hielt, und kollidierte im Anschluss frontal mit dem stehenden Streifenwagen. Doch selbst nach dem Zusammenstoß gab der Mann noch nicht auf: Er sprang von seinem Fahrzeug und versuchte, seine Flucht zu Fuß fortzusetzen. Weit kam er jedoch nicht – nach nur wenigen Metern holten die Einsatzkräfte den Mann ein und nahmen ihn vorläufig fest.

Drogen, Alkohol und gefälschte Kennzeichen

Bei der anschließenden Durchsuchung und Überprüfung des Mannes stießen die Beamten auf eine Reihe von Delikten. Im Gepäck des Fahrers wurde eine geringe Menge Haschisch aufgefunden und sichergestellt. Zudem stellten die Polizisten vor Ort deutliche Anzeichen für eine Alkoholisierung des 31-Jährigen fest.

Die weiteren Ermittlungen der Beamten ergaben schnell, dass der Mann überhaupt nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Auch das am Leichtkraftrad angebrachte Versicherungskennzeichen war nicht für dieses Fahrzeug ausgegeben, was den Verdacht der Urkundenfälschung erhärtete. Das Zweirad wurde als Beweismittel sichergestellt.

Durch den Zusammenstoß entstanden Sachschäden sowohl am getroffenen Streifenwagen als auch am Leichtkraftrad des Beschuldigten. Auf den Mann kommt nun eine ganze Liste von Strafverfahren zu: Er muss sich unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung sowie wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

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