StartLifestyle und TrendsKickertisch kaufen: Worauf es bei Qualität und Verarbeitung ankommt

Kickertisch kaufen: Worauf es bei Qualität und Verarbeitung ankommt

Gewicht, Stangen und Spielfeld: So finden Sie den passenden Tischkicker

Ein Kickertisch ist eine Anschaffung, die viele Jahre Freude bereiten soll. Ob für den Partykeller, das Wohnzimmer oder den Pausenraum im Büro, ein guter Tischkicker bringt Menschen zusammen und sorgt für jede Menge Spaß. Doch zwischen den günstigen Modellen aus dem Supermarkt und einem hochwertigen Tisch, der auch nach Jahren noch stabil steht, liegen Welten. Damit Sie nicht in eine teure Fehlentscheidung laufen, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel, worauf es bei Qualität und Verarbeitung wirklich ankommt.

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Das Gewicht verrät mehr als man denkt

Ein erstes und überraschend zuverlässiges Qualitätsmerkmal ist das Gewicht. Billige Tische bringen oft nur 20 bis 30 Kilogramm auf die Waage und fangen beim ersten hitzigen Spiel an zu wackeln oder sogar zu wandern. Ein ordentlicher Kickertisch wiegt deutlich mehr, häufig zwischen 60 und über 100 Kilogramm. Dieses Gewicht sorgt dafür, dass der Tisch auch bei kräftigen Schüssen stabil an seinem Platz bleibt und sich nicht verzieht.

Wer einen Tisch sucht, der wirklich etwas aushält und nicht nach einer Saison im Sperrmüll landet, sollte hier nicht am falschen Ende sparen. Eine gute Übersicht zum Gegenüberstellen der technischen Daten bieten zum Beispiel folgende Kickertische im Vergleich.

Die Stangen: durchgehend oder geteilt?

Bei den Spielstangen gibt es einen entscheidenden Unterschied, den viele Käufer gar nicht auf dem Schirm haben. Es gibt durchgehende und teleskopierbare Stangen. Durchgehende Stangen ragen auf der gegenüberliegenden Seite aus dem Tisch heraus. Sie sind günstiger und bei vielen klassischen Modellen üblich, bergen aber ein gewisses Verletzungsrisiko, vor allem wenn Kinder mitspielen.

Teleskopstangen dagegen ragen nicht aus dem Tisch heraus, weil sie nach dem Schuss wieder zurückfedern. Das ist sicherer und platzsparender, allerdings auch etwas teurer in der Anschaffung. Welche Variante die richtige ist, hängt vor allem davon ab, wer am Tisch spielt und wie viel Platz Sie rundherum haben.

Achten Sie außerdem auf das Material der Stangen. Hohlstangen aus Stahl sind leichter und ermöglichen schnellere Drehungen, während Vollstangen massiver und schwerer sind. Für Einsteiger und den Hausgebrauch sind hochwertige Hohlstangen meist die bessere Wahl.

Die Spielfeldoberfläche

Das Spielfeld entscheidet maßgeblich darüber, wie gut sich der Ball spielen lässt. Billige Tische haben oft eine bedruckte Oberfläche aus dünnem Material, die schnell abnutzt und auf der der Ball unkontrolliert springt. Hochwertige Tische setzen auf eine glatte, kratzfeste Oberfläche, häufig aus melaminbeschichtetem Holz oder Glas, auf der der Ball gleichmäßig rollt.

Ein gutes Spielfeld erkennen Sie daran, dass es absolut eben ist und keine Wellen wirft. Schon kleine Unebenheiten sorgen dafür, dass der Ball immer in eine bestimmte Richtung läuft, was das Spiel auf Dauer ziemlich frustrierend macht.

Korpus, Beine und Standfestigkeit

Der Korpus sollte aus einer ausreichend dicken Materialstärke bestehen. Faustregel: Je dicker die Seitenwände, desto stabiler und langlebiger der Tisch. Materialstärken von 18 Millimetern und mehr sind ein gutes Zeichen. Dünne Platten geben mit der Zeit nach und der ganze Tisch verliert an Stabilität.

Auch die Beine sind wichtiger als man denkt. Sie sollten kräftig dimensioniert und am besten höhenverstellbar sein. Höhenverstellbare Füße sind kein Luxus, sondern eine echte Notwendigkeit, denn kaum ein Boden ist perfekt eben. Mit verstellbaren Füßen gleichen Sie kleine Unebenheiten aus und sorgen dafür, dass der Tisch nicht kippelt.

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Kleine Details mit großer Wirkung

Es sind oft die Kleinigkeiten, die einen guten von einem mittelmäßigen Tisch unterscheiden. Achten Sie auf Punkte wie:

Lager der Stangen. Gute Tische haben Kunststoff- oder Kugellager, die für eine leichtgängige und leise Bewegung sorgen.

Tor- und Ballrücklauf. Praktisch sind integrierte Ballrückläufe, bei denen der Ball nach einem Tor automatisch zurückrollt und Sie nicht jedes Mal um den Tisch laufen müssen.

Griffe. Rutschfeste, ergonomisch geformte Griffe machen das Spiel angenehmer und beugen Blasen an den Händen vor.

Zählwerk. Ein einfaches, aber funktionierendes Zählwerk an beiden Enden erspart Diskussionen über den Spielstand.

Worauf es am Ende ankommt

Ein guter Kickertisch ist kein Schnäppchen, aber eine Investition, die sich auszahlt. Wer beim Kauf auf ausreichendes Gewicht, eine ebene und kratzfeste Spielfläche, stabile Stangen und einen soliden Korpus achtet, hat lange Freude an seinem Tisch. Lassen Sie sich nicht von vermeintlich günstigen Angeboten blenden, denn ein billiger Tisch, der nach kurzer Zeit kaputt geht, ist am Ende teurer als ein ordentliches Modell von Anfang an.

Wer sich vor dem Kauf noch breiter informieren oder auch andere Spielgeräte für den Hobbyraum entdecken möchte, wirft am besten einen Blick auf das Angebot alles rund um Tischsport. So findet sich genau das Modell, das zum eigenen Zuhause passt.

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